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Feroz Khan

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Feroz Khan
Geboren 1990
Beruf Ingenieur
Twitter @achse_ostwest

Feroz Khan (* 1990) ist ein pakistanischer Ingenieur[1] und YouTuber in Deutschland. Feroz Khan ist als Kind pakistanischer Eltern, die als Ahmadiyya in Pakistan verfolgt wurden und deswegen Asyl in Deutschland erhielten[2], in Frankfurt am Main geboren. Er gibt an, seit 2015 den Islam nicht mehr zu praktizieren.[3]

Zitat:

«Feroz Khan ist Student, YouTuber und versucht auf seinem Kanal Achse:OstWest Aufklärungs­arbeit in Sachen Migration, Rassismus und Demokratie zu leisten. Ursprünglich kommt Feroz aus Frankfurt am Main. Er hat sich bewusst für Dresden als Studienort für seinen Master entschieden. Er wollte selber heraus­finden, ob sich die Warnungen seiner Freunde und Bekannten über die vermeintliche Ausländer­feindlich­keit im tiefen Osten bewahrheiten. Jetzt lebt er bereits zwei Jahre in der sächsischen Hauptstadt und konstatiert eine gewisse Skepsis gegenüber seiner Person: "Es ist schwer, in meiner Haut zu stecken und durch dieses Land zu gehen." Allerdings macht er dafür nicht gewisse Ressentiments in der Gesellschaft verantwortlich, sondern die Tatsache, dass "Menschen, die aussehen wie ich, jung, männlich, arabisch, [...] über­proportional und häufig durch [...] Straftaten auffallen".

Ein Gespräch mit Jasmin Kosubek und Feroz Khan über vermeintlichen Rassismus, Ablehnung und Verständnis.»[4][5]

Zitat:

«Pakistanischer Student: Ich verstehe, warum die Deutschen Angst vor Ausländern haben

Im Netz schlägt gerade ein Video hohe Wellen. Darin erklärt ein Dresdner Student mit pakistanischen Wurzeln, dass es kein Wunder sei, dass so viele Deutsche Angst vor Ausländern hätten. Schuld sei vor allem das lasche Vorgehen des Staates gegen ausländische Straftäter.

Die Moderatorin Bettina Böttinger[wp] geht während der Sendung spontan auf den Studiogast zu, weil er so aussehe, "als ob er Migrationshintergrund habe", und fragt, wer er sei. Dieser stellt sich daraufhin als Feroz Khan aus Dresden vor. Der Student, der Ingenieurs­wissen­schaften studiert, der gebürtig aus Frankfurt kommt, reagiert entspannt und sagt: "Ich habe mich explizit für Dresden entschieden, weil mich die Mentalität der Menschen dort interessiert. Ich wollte verstehen, warum die Menschen dort so sind."

Er sagt: "Ich kann ihnen keinen Vorwurf im Alltag machen, dass sie mir vermeintlich Ablehnung entgegen­bringen. Denn Beweggrund für dieses Verhalten ist oftmals Angst. Und für Angst muss sich ein Mensch nicht rechtfertigen." Es sei kein Wunder, dass es zu dieser Angst der Deutschen komme, so Khan, wenn der Staat derart nachsichtig mit Straftätern umgehe. Speziell die Gerichte würden zu lasch agieren!

"Die davonkommenden Täter mischen sich wieder unters Volk", so Khan weiter. "Und aus Konsequenz daraus ist es nur völlig logisch und menschlich absolut nach­voll­ziehbar, dass sich in der Gesellschaft eine Angst und ein Unmut gegenüber arabischen Migranten breitmacht. Weil man sich nicht darauf verlassen kann, dass unsere Judikative diese eben genannten Straftäter konsequent und ausnahmslos hart bestraft, inhaftiert und/oder des Landes verweist.»[6]

Zitat:

«Feroz Khan analysiert, wie linke Politik den ehrlichen und angepassten Migranten massiv geschadet hat, indem jegliche Kritik an islamistischen oder kriminellen Migranten mit der Nazikeule erschlagen wurde.»[7]

Zitat:

«Feroz Khan, Youtuber mit Migrationshintergrund und überzeugter AfD-Wähler, hat nach all den Schlag­zeilen in den vergangenen Tagen über "Nazis" und den "braunen Mob" in Chemnitz den Selbsttest gemacht. Er wollte wissen, ob es als "dunkel­häutiger" Mensch wirklich gefährlich ist, durch die "rechte Menge" zu laufen.

"Ich bin heute nicht zum Mitlaufen hergekommen. Ich wollte mir das einfach mal angucken, mir ein Bild machen. Ich war auch bei der linken Kundgebung. Dann gab es hier noch die Pro-Chemnitz-Veranstaltung und die von AfD und Pegida. Ich wollte mir selber ein Bild machen, weil in den letzten Tagen das mediale Bild entstanden ist, dass man hier als Dunkel­häutiger überhaupt nicht durchlaufen kann und verfolgt wird. [...] Ich bin mitten durch die Pro-Chemnitz-Kund­gebung gelaufen. Mir hat keiner ein Haar gekrümmt."

Zwar räumte er ein, dass ihn der eine oder andere böse Blick traf, aber alles sei in einem rechtlich legitimen Rahmen geblieben.

Er selbst studiert seit drei Jahren in Dresden, obwohl ihn Verwandte vor der Ausländer­feindlich­keit dort warnten. Er erklärt, dort noch nie fremden­feindlich angegangen worden zu sein. Er gibt Medien die Schuld, die "die Sachsen" pauschalisierend als Rechte abschrieben und wirft ihnen Doppel­standards vor. "Flüchtlinge darf man nicht über einen Kamm scheren. Bei den Sachsen darf man das machen. Bei Rechten gibt es da auch keinen Unterschied." Er verstehe auch die Proteste und wundere sich, dass es solange gedauert hat, bis es zu solchen Protesten kommt.»[8]

Zitat:

«Khans Vater kam Ende der 1970er Jahre nach Deutschland, seine Mutter wenig später. Als Angehörige der verfolgten Glaubens­gemeinschaft Ahmadiyya, einer Randgruppe des Islam, flohen sie aus Pakistan. Eigentlich gehören sie zu denjenigen, die viele AfD-Wähler gar nicht in Deutschland haben möchten. Und trotzdem sagt Khan: "Ich habe mich bei der letzten Bundes­tags­wahl gezwungen gesehen, die AfD zu wählen."»[9]

Interview

Video-Beiträge

Einzelnachweise

  1. Youtube-link-icon.svg Ein Bekenntnis zu Deutschland - Feroz Khan bei "Das ganze Bild" - Freie Welt TV (18. Dezember 2018) (Länge: ab 11:20 Min.) ("Fertig studierter Bahnsystemingenieur")
  2. Youtube-link-icon.svg Ein Bekenntnis zu Deutschland - Feroz Khan bei "Das ganze Bild" - Freie Welt TV (18. Dezember 2018) (Länge: ab 1:10 Min.)
  3. Youtube-link-icon.svg Ein Bekenntnis zu Deutschland - Feroz Khan bei "Das ganze Bild" - Freie Welt TV (18. Dezember 2018) (Länge: ab 1:23 Min.) ("Ich bin mittlerweise seit drei Jahren aus dem Islam ausgetreten." - Eine seltsame Formulierung, weil man nur aus einer Organisation austreten kann, in die man auch eingetreten ist. Man muss nun spekulieren, ob hier gemeint ist, dass Feroz Khan seit drei Jahren "den Islam nicht mehr praktiziert" oder er vor drei Jahren "aus der Ahmadiyya Muslim Jamaat ausgetreten" ist.)
  4. Youtube-link-icon.svg Blicke und Ausweiskontrollen? Deutsch-Pakistaner über sein Leben in Sachsen - Der Fehlende Part (26. Oktober 2017) (Länge: 22:33 Min.)
  5. WGvdL-Forum: Pakistanischer Student in Dresden: Sachsen nicht rassistischer als Bundesdurchschnitt, Mus Lim am 30. Oktober 2017 - 07:37 Uhr
  6. Schweden: Jetzt haben sogar die gemäßigten Schweden die Nase voll: Sie fordern Militärpräsenz in Risikostadtteilen, Nixgut am 24. Oktober 2017
  7. Feroz Khan: Wie linke Politik Migranten geschadet hat, JouWatch am 13. Januar 2018
  8. Youtuber mit Migrationshintergrund in Chemnitz unterwegs: "Rechter Mob? Mir tut hier keiner was", RT Deutsch am 4. September 2018 -
    Youtube-link-icon.svg Youtuber mit Migrationshintergrund in Chemnitz unterwegs: "Rechter Mob? Mir tut hier keiner was" - RT Deutsch (4. September 2018) (Länge: 6:18 Min.)
    "Hier geht es nicht um Deutsche gegen Ausländer. [...] Es geht Volk gegen Regierung."
  9. Wer darf das sagen?, Sächsische Zeitung am 27. November 2017
  10. Jörg Weidemann ist bekennender Kommunist, Mitglied der MLPD[wp] und Leiter der Redaktion Rote Fahne[ext].
  11. Feroz Khan reagiert auf Jörg Weidemann - Whataboutism[wp] (ab 6:00 Min.)
  12. Feroz Khan spricht "Taharrush gamea" an. (ab 14:30 Min.)
  13. Es werden sehr seltsame Formulierungen und Umschreibungen verwendet. (ab 1:23 Min.) "Ich bin mittlerweise seit drei Jahren aus dem Islam ausgetreten." - Man kann nur aus einer Organisation austreten, in die man auch eingetreten ist. Korrekt beschrieben, kann man eine Religion (etwa den Islam) nicht mehr praktizieren oder aus einer Organisation (etwa die Ahmadiyya Muslim Jamaat) austreten. (ab 1:10 Min) Seine Eltern gehören einer "bestimmten islamischen Strömung" an. Es ist merkwürdig, weil doch angeblich "Klartext" geredet wird, hier um den heißen Brei herum­geredet wird und nicht benannt wird, dass seine Eltern der Ahmadiyya Muslim Jamaat angehören. (ab 0:08 Min.) Beatrix von Storch stellt Feroz Khan als einen "pakistanisch­stämmigen Deutschen" vor. Beide Eltern sind aber unzweifelsfrei Pakistaner, womit Feroz Khan ein rein­rassiger(!) Pakistaner ist, der in Deutschland lebt und dessen "Muttersprache" Urdu[wp] ist. Ein in Peking geborener Deutscher wird auch nicht zum "deutsch­stämmigen Chinesen". (ab 1:30 Min.) Beatrix von Storch stellt Feroz Khan als "von der Abstammung her Kulturmuslim[wikt]" vor. Es bleibt offen, was Beatrix von Storch in diesem Zusammenhang mit "Kulturmuslim" meint. Das Wiktionary[wp] gibt als Bedeutung von Kulturmuslim "in der muslimischen Kultur auf­gewachsene Person" an. Der in Frankfurt am Main geborene Feroz Khan ist gewiss nicht in einer muslimischen Kultur auf­gewachsen, sondern in der deutschen Kultur. Der Begriff "Kulturmuslim" wird in Abgrenzung zu "richtiger Muslim", beziehungsweise "religiös praktizierender Muslim" verwendet. Feroz Khan ist religiös von seinen Ahmadiyya-Eltern und der Ahmadiyya-Gemeinschaft geprägt worden. In diesem Zusammenhang von "Kulturmuslim" zu sprechen, ist sehr gewagt. Es ist merkwürdig, dass einerseits der Begriff "Kulturmuslim" hier nicht geklärt wird, und andererseits anschließend allgemein über "Islamisierung" schwadroniert wird.
  14. ab 5:14 Min.: "Wo war denn der Rechtsstaat, als es die Kinder­beschneidung Thema wurde."
  15. Feroz Khan problematisiert die Verwendung des Begriffs Islamismus (Khola Maryam Hübsch, Hamed Abdel-Samad)

Netzverweise

  • Youtube-Kanal: Achse:OstWest
  • Panorama: Russland-Sender interviewt Merkel-kritischen Migranten - und verrät nicht, wer er ist, Focus Online am 2. September 2018 (Feroz Khan im Gespräch mit Ruptly)
    Anreißer: Am Rande der rechten Demonstration in Chemnitz hat ein Mann mit Migrationshintergrund in einem Interview die Bundes­regierung scharf kritisiert. Bei ihm handelt es sich um einen bekannten rechten YouTuber.
    Aus dem Text: Der Youtuber Feroz Khan ist zumindest in rechten Kreisen kein Unbekannter. Auf seinem Kanal ledert er gegen politische Korrektheit oder spricht von "immer mehr um sich greifenden Inan­spruch­nahme des Islams", der so genannten Islamisierung. [...] Die Nachrichten­agentur bietet ihm so - unwissentlich oder wissentlich - eine Plattform für seine kruden und teilweise hetzerischen Thesen. Etwa, wenn Khan von einer Diskriminierung der Sachsen durch die deutsche Presse spricht.