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Ahmadiyya Muslim Jamaat

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Hauptseite » Religion » Islam » Ahmadiyya Muslim Jamaat


Ahmadiyya Muslim Jamaat, abgekürzt AMJ

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ; deutsch Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft bzw. Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde für die Ortsgemeinde) ist eine aus der Ahmadiyya[wp]-Bewegung hervorgegangene Religions­gemeinschaft, die in Indien ihren Ursprung hat und sich auf den Islam und Mirza Ghulam Ahmad[wp] beruft. Sie wird von einem Kalif[wp] genannten spirituellen Oberhaupt geführt. In Deutschland hat sie ungefähr 40.000 Mitglieder.

Die Ahmadiyya-Gemeinschaft hat in Hessen seit 2013 und in Hamburg seit 2014 den Status "Körperschaft des öffentlichen Rechts"[wp].

Bekannt wurde die AMJ durch ihr Moscheebau­programm (→ 100-Moscheen-Plan[wp]). Ihre größte Veranstaltung ist die so genannte Jalsa Salana[wp]. Im August 2017 kamen in Karlsruhe rund 40.000 Muslime zu dieser Veranstaltung.[1] Zum Vergleich: Bei der so genannten Anti-Terror-Demo in Köln[ext] lag die Teilnehmerzahl bei - freundlich gezählt - gerade mal 300 bis 1000 Teilnehmern und diese Demo richtete sich an alle Muslime und nicht nur an eine Untergruppe.[2]

Die Religionsgemeinschaft betreibt mit Muslim Television Ahmadiyya (MTA) einen internationalen TV-Sender, der in London beheimatet ist. Gezeigt werden vorwiegend gemeinschafts­eigene Veranstaltungen (darunter auch Moschee-Eröffnungen), dazu gibt es Bildungs­programme, Programme zum "Interreligiöser Dialog"[wp], Werbe­sendungen für den Islam und weitere Sendungen mit religiösem Bezug.

Bekanntes Gesicht ist Khola Maryam Hübsch, Tochter einer indischen Mutter und des deutschen Konvertiten Paul-Gerhard "Hadayatullah" Hübsch[wp]. Sie tritt einerseits oft als Vortrags­rednerin bei Veranstaltungen auf und war auch schon häufig in Talk-Sendungen zu Gast.

Über Ahmadiyya Muslim Jamaat

Ahmadiyya und Politik

Lange Zeit hat sich die Ahmadiyya Muslim Jamaat politisch bedeckt gehalten und politisch neutral verhalten. Mit diesem ehernen Prinzip hat die Gemeinschaft nun gebrochen, zumindest in Deutschland. Anlässlich zur Landtagswahl in Hessen 2018 bekamen die drei links­radikalen Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel[wp] (SPD), Janine Wißler[wp] (Die Linke) und Omid Nouripour (Die Grünen) am 26. Oktober 2018 nach der Freitags­ansprache[wp] in der Moschee[wp] des Baitus-Sabuh[wp] (Zentrale der Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland KdöR[wp]) eine offene Bühne. Auf Einladung von Abdullah Uwe Hans Peter Wagishauser[wp], der seit 1984 amtierender Vorsitzender der Ahmadiyya-Gemeinschaft in Deutschland ist, durften ausgerechnet die feministischsten und familien­feindlichsten Parteien die Moschee der islamischen Gemeinschaft für ihre politische Agitation missbrauchen. Dabei führten alle drei Redner den Slogan der Ahmadiyya, "Liebe für alle, Hass für keinen" im Munde, um dann umso ungenierter Hetze gegen die Partei Alternative für Deutschland zu betreiben und um die Stimme der rund 400 anwesenden Mitglieder zu werben. Abdullah Wagishauser selbst ergriff offen Partei für die linksradikalen Parteien und gegen die AfD indem er beispielsweise sagte, dass es die Pflicht eines jeden Moslems sei, sich an demokratischen Wahlen zu beteiligen. "Alles andere würde die AfD stark machen."

Damit beschädigt die Ahmadiyya-Gemeinschaft ihren Markenkern, sich betont auf das Religiöse zu konzentrieren und sich politischer Parteilichkeit zu enthalten. Die drei Links­politiker dürften damit der Religionsgemeinschaft einen Bärendienst erwiesen haben. Sie bezogen sich in ihren Reden wechsel­seitig auf einander, zeigten sich einig in ihrer Hetze gegen die AfD und präsentierten sich als die einzigen "wirklichen Demokraten" in Deutschland.

Omid Nouripour sagte vor rund 400 Ahmadiyya-Mitgliedern wörtlich:

Zitat:

«Die AfD ist der politische Arm der Salafisten[wp] in Deutschland.»[4]

Der Vorsitzende Wagishauser hat nicht nur zugelassen, dass linke Politiker den Slogan "Liebe für alle, Hass für keinen" für ihre politischen Zwecke missbraucht haben. Die islamische Gemeinschaft achtet neben der Frömmigkeit ihrer Mitglieder vor allem auch auf die Unversehrtheit der Familie. Wagishauser wird sich vorhalten lassen müssen, dass er den "Bock zum Gärtner gemacht" hat, indem er ausgerechnet den drei Parteien, die zentral für den Staatsfeminismus und Familienzerstörung stehen, eine politische Bühne gegeben hat.

Zitate

Zitat:

«Der dubiosen Ahmadiyya-Gemeinde soll unbedingt zu einer Moschee verholfen werden, auch unter Missachtung des Naturschutzes. Die Ahmadiyya hat vor Jahren von sich reden gemacht, als sie in Berlin-Pankow eine Moschee gegen den Widerstand der Bevölkerung, aber mit Unterstützung der örtlichen evangelischen Gemeinde und von Lokal­politikern bauen konnte, als Beginn eines 100-Moscheen-Programms[wp] zur "Verschönerung Deutschlands". [...] Gegründet wurde die Sekte in Pakistan in den 1880er Jahren von Mirza Ghulam Ahmad[wp] als islamische Erneuerungs­bewegung. Ahmad sah sich selbst als den erwarteten Messias Mahdi der Muslime, den Messias der Juden, den wieder­gekommenen Jesus und den wieder­geborenen Buddha. Diese größen­wahnsinnig anmutende Vorstellung sei als Einladung an alle existierenden Religionen des indischen Subkontinents zu verstehen, sagen die Sekten­mitglieder. Es ist eher der Versuch der Unterwerfung aller anderen Religionen. [...]

In Deutschland hat die Ahmadiyya eine Anhängerschaft von 35.000 Mitgliedern und viel Sympathisanten unter den Politikern, die sich um die dubiosen Praktiken des Gemeindelebens nicht scheren. In Hessen wurde die Ahmadiyya sogar als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt und zur Beraterin für den Islamunterricht[wp] in Schulen ernannt. Wieso eine von der Weltmuslimliga[wp] abgelehnte Sekte dafür geeignet sein soll, bleibt ein Geheimnis der hessischen Politik.

Die Politik lässt sich offensichtlich von der Fassade der Ahmadiyya blenden, die eine erfolgreiche Camouflage ist. "Liebe für alle und Hass für keinen" ist der Slogan, der Politiker­herzen offenbar im Sturm erobert hat. [...]

Zur Selbstinszenierung als Reformislam gehört die Behauptung, die Lehre der Ahmadiyya orientiere sich am Stand der Wissenschaft und Rationalität. Das hat sie mit der Sekte Scientology gemeinsam. Das bleibt unseren Politikern anscheinend ebenso verborgen wie die Behauptung, Schweinefleisch mache schwul. Wegen solcher Äußerungen hat die Giordano-Bruno-Stiftung, in deren Vorstand Hamed Abdel-Samad wirkt, vor der Ahmadiyya als demokratie­feindlich gewarnt. Trotzdem wurde in Thüringen den Ahmadiyys bereitwillig der Landtag für ihre Propaganda­ausstellung geöffnet. Ministerpräsident Ramelow[wp] wurde mit seinem Eröffnungs­statement inzwischen in ein Propaganda-Video der Ahmadiyya integriert, das landauf, landab gezeigt werden soll. Es gibt kein Anzeichen, dass die Publizistin Sabatina James[wp] eine ähnliche Möglichkeit bekäme, über die Opfer der Ahmadiyya, die ihr Verein betreut, im Landtag zu berichten. [...]» - Vera Lengsfeld[5]

Zitat:

«Das politische Ziel der Ahmadiyya ist die Einrichtung einer islamischen Ordnung auf der ganzen Welt, auch in Deutschland. Das bedeutet die Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung[wp] und Einrichtung des Kalifats[wp] mit Scharia-Recht. Die Ahmadiyya setzt eine Doppel­strategie ein: Anpassung und Integration einerseits, Macht­erweiterung der Führung andererseits. Der "größte Listenschmied" Allah wird nachgeahmt, indem die Ungläubigen intensiv getäuscht werden. Man faselt ständig von "Liebe für alle, Hass für keinen", "Frieden" und "Barmherzigkeit", während man gleichzeitig die Landnahme entschlossen vorantreibt. [...] 35.000 Mitglieder soll die Sekte in Deutschland haben.» - PI-News[6]

Zitat:

«In den unterschiedlichsten Quellen findet man immer wieder den Satz "Der Wolf im Schafspelz"!»[2][7]

Zitat:

«Bei der Ahmadiyya-Sekte handle es sich nicht um eine harmlose und friedliebende Glaubens­gemeinschaft, wie es ihre religiösen Führer immer wieder behaupten. [...] Doch zur Ausübung seiner Religion bedarf es keiner Moscheen und erst recht keiner Minarette - und seien es auch nur Zier-Minarette - die letztlich nichts anderes als provokative Symbole der muslimischen Landnahme sind!»[8]

Zitat:

«Kennen Sie die Geschichte vom bösen, schwarzen Mann[wp]? Genau die wird gerade in Leipzig-Gohlis neu erzählt. Nur dass der schwarze Mann jetzt ein beliebiges Mitglied der Ahmadiyya-Gemeinde ist. Und das ist ziemlich weltfremd.

Ich könnte jetzt Blogs wie "Politically Incorrect" hier verlinken. Das spare ich mir aber. Denn Leute wie die Autoren dort kommen erst mit völlig harmlosen Argumenten daher wie "Versucht mal bei denen eine Kirche zu bauen" und schießen dann ziemlich scharf mit offenkundig merkwürdigen Worten wie "Landnahme". Als ob der Islam in einer Art Kreuzzug sich quer durch Europa - und besonders durch Deutschland - wildern würde. Wie weltfremd muss man da sein?»[9]

Zitat:

«Die Absicht der Ahmadiyya, die kulturelle Nähe zu anderen zu suchen, nannten die Bürger "aggressive Missionierung und rücksichtslose Landnahme".»[10]

Zitat:

«Das 100-Moscheen-Programm[wp] der Ahmadiyya-Gemeinde von 1989 nährt in mir den Verdacht, dass der Moscheebau[wp] in Erfurt Teil eines lang­fristigen Landnahme­projektes ist. Die AfD wird nicht nur eigene politische Maßnahmen gegen den Moscheebau ergreifen, sondern auch Bürger­initiativen tatkräftig unter­stützen, die den Bau auf rechts­staatliche Weise verhindern wollen.» - Björn Höcke[11][12]

Zitat:

«Die GEZ-TV-bekannte Vorzeige-Muslima geriet durch ihren 68-er-Vater[wp] in die Fänge der islamischen Ahmadiyya-Sekte. [...] Ahmadiyya sind die Zeugen Jehovas[wp] im Islam. Und genau als das sollten sie benannt werden: eine gefährliche Sekte.» - PI-News[13]

Zitat:

«Den Ahmadiyya einen eigenen Artikel zu widmen, ist zwar ein pikantes Detail, mehr aber auch nicht. Diese komplett bedeutungslose Sekte versucht schon seit Jahrzehnten in Deutschland Fuß zu fassen. Ich habe diese Leute bereits Mitte der neunziger Jahre kennengelernt. Seitdem hat sich an deren Sichtweise so gut wie gar nichts geändert. Ihre angebliche Friedfertigkeit zeigt nur, sie sind und bleiben die "Zeugen Jehovas" im Islam. Sie als Reformer zu bezeichnen, ist eine Über­strapazierung des Ausdruckes; eine Gruppe, die von den Mehrheits­sunniten niemals anerkannt wurde und bspw. in Pakistan bekämpft wird, darf nicht damit rechnen, jemals die Deutungshoheit über den Koran zu erlangen. Ihre Moscheen sind somit nutzlose Sakral­bauten wie unsere leeren Kirchen es mittlerweile sind. Ende der Geschichte.» - Kommentar auf PI-News[14]

Einzelnachweise

  1. Thomas Wagner: Ahmadiyya-Fest in Karlsruhe: Muslime gegen Extremismus, Deutschlandfunk am 28. August 2017 (Rund 40.000 Muslime der Bewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) haben sich in Baden-Württemberg zu ihrer Jahres­versammlung getroffen. Dabei ging es auch um die Loyalität gegenüber alten und neuen Heimatländern. Bei seinem Auftritt findet das spirituelle Oberhaupt der Bewegung deutliche Worte.
  2. 2,0 2,1 Kai Knut Werner: Wölfe im Schafspelz: 40.000 Ahmadiyya-Anhänger am Wochenende in Karlsruhe, Philosophia-Perennis am 28. August 2017 (Islamisierung)
  3. Nun ist es offiziell: Der Islam gehört zu Deutschland. Das Bundesland Hessen hat letzte Woche die Ahmadiyya-Gemeinschaft als Körperschaft öffentlichen Rechts[wp] anerkannt, und sie somit auf gleicher Ebene wie die großen christlichen Kirchen gestellt. Wie in der Sache mit dem Islamunterricht, ist Hessen auch darüber stolz, als erstes mit der politischen Integration der ersten islamischen Gemeinschaft Geschichte geschrieben zu haben.
    Justiz- und Integrations­minister Jörg-Uwe Hahn[wp] (FDP) sagt hierzu: "Wir wollen, dass die Muslime ihre Religion leben können. Wir wollen den Islam herausholen aus den Hinterhöfen." (Die Welt, 17. Juni 2013).
    Einige Äußerungen erwecken das Gefühl, hier gehe es nur darum, dem Christentum die Privilegien zu entziehen:
    Islamwissenschaftler Dietrich Reetz sieht es für nicht möglich "Die Privilegien der christlichen Kirchen auf lange Sicht aufrecht­zu­erhalten." Er stellt sich vor, diesen Schritt auch anderen muslimischen Gemeinden zugute­kommen zu lassen (Die Welt, 17. Juni 2013).
    Professor für Religion und Politik Thomas Großbölting[wp] beschreibt diesen Schritt mit den Worten: "Die christliche Schlagseite ist ein Stückchen mehr gekappt... Der Staat positioniert sich dadurch besser, weil er die gleiche Nähe oder Distanz einnimmt zu den Religionen und sein Religions­recht aktiver anwendet." (Die Welt, 17. Juni 2013).
    Vorsitzender der Ahmadiyya Abdullah Uwe Wagishauser[wp] sagt: "Ich bin mir durchaus bewusst, dass wir uns weiterhin Sachen erkämpfen müssen, etwa den Zugang zu öffentlichen Medien oder einen Platz im Ethikrat. Aber rein theoretisch haben wir jetzt ein Recht auf das Wort zum Freitag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Das ist schon mal ein gutes Gefühl." (Die Welt, 17. Juni 2013).
    Wer sind die Ahmadiyya, und was möchte man mit dem Schritt der politischen Integration bezwecken?
    Für uns ist der Ahmadiyya-Islam kein reformierter Islam, sondern nur ein anderes Gesicht des politischen, totalitären und menschen­verachtenden radikalen Islams. Derjenige Islam, den wir schon immer kannten, von Über­legenheits­gefühl erfüllt und auf Anders­gläubigen herabschauend. Solche Polit­religionen verdienen meiner Meinung nach nicht die Anerkennung als Körperschaft öffentlichen Rechts.
  4. Vergleiche auch, Benjamin Konietzny: Religionsdebatte im Bundestag: AfD interpretiert Islam wie Islamisten, n-tv am 11. Oktober 2018 (Der Grünen-Außenexperte Omid Nouripour unterstellt der AfD, sich auf eine Höhe mit den Islamisten zu stellen, die sie ja eigentlich bekämpfen wolle. So wie Salafisten und religiöse Fanatiker beschränke auch die AfD den Islam auf Gewalt­verherrlichungen, Homophobie und Frauen­feindlich­keit. "Es gibt zwei Gruppen, die ausschließlich auf eine Art den Islam interpretieren. Das sind die Islamisten und die AfD", sagt Nouripour.)
  5. Vera Lengsfeld: Thüringer Politiker wollen Sekten-Moschee, Vera-Lengsfeld-Blog am 13. Februar 2017;
    Vera Lengsfeld: Ahmadiyya in Deutschland: Thüringer Politiker wollen Sekten-Moschee, ef-magazin am 16. Februar 2017 (Auch die Qualitätspresse versagt)
  6. 100-Moscheen-Projekt: Weltweiter Führer der Ahmadiyya kommt zu Feier nach Neufahrn, PI-News am 6. Juni 2014
  7. Ahmadiyya-Gemeinde: Wolf im Schafspelz?, Ein-Prozent am 28. März 2017
  8. Frank Franz: Schöner leben ohne Moscheen: Die Baupläne der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig-Gohlis stoppen!, NPD-Fraktion Sachsen am 27. November 2013
  9. Ahmadiyya in Leipzig Gohlis - Fluch oder Segen?, Henning Uhle am 3. November 2013
  10. Tatjana Heid: Und nebenan der Islam, Das Parlament Nr. 35-36/2011 (Vorurteile und Angst führten zu wütenden Protesten beim Bau einer Moschee in Berlin-Heinersdorf. Heute hat man sich aneinander gewöhnt)
  11. AfD-Fraktion: AfD-Fraktion lehnt Moscheebau in Erfurt entschieden ab, Landesverband Thüringen am 17. Mai 2016
  12. Claus Peter Müller: Moschee-Bau in Erfurt: Abendlandpanik für Deutschland, FAZ am 17. Mai 2016 (Eine muslimische Glaubens­gemeinschaft will die erste neue Moschee in Thüringen bauen. Die AfD wittert ein "langfristiges Landnahme­projekt" und will den Bau stoppen. Dabei gilt die Ahmadiyya-Bewegung als gesetzestreu und friedfertig.) (Für die AfD geht es um mehr als um eine kleine Moschee[wp] in einem Landstrich, in dem ohnehin kaum Muslime wohnen. Die Partei will an den als gemäßigt geltenden Ahmadiyya-Muslimen ein Exempel statuieren - und sieht in den Plänen ein Beispiel für die fortschreitende Islamisierung des Abendlandes.)
  13. Vorzeige-Muslima beim Lügen erwischt, PI-News am 24. Juli 2015; auch: Vorzeige-Muslima beim Lügen erwischt, Michael Mannheimer am 23. September 2015
  14. Kommentar auf PI-News: plantagenet am 4. November 2016 um 10:21 Uhr

Netzverweise

  • Webpräsenz: ahmadiyya.de
  • Wikipedia führt einen Artikel über Ahmadiyya Muslim Jamaat
  • Was wollen die Ahmadiyya-Muslime?, Seidwalk am 15. November 2018
  • Die Philosophie der Ahmadiyya, Seidwalk am 21. März 2017
    (Für gläubige Sunni- und Schia-Muslime wird diese Schule wohl dauerhaft Tabu bleiben. Zum einen ist die Selbst­deklarierung zum Mahdi[wp] ein extremes Sakrileg, zum anderen dürfte die metaphorische, gleichnis­hafte Auslegung zahlreicher Passagen den meisten Muslimen suspekt sein, so sehr, daß man es nahezu verstehen kann, wenn die Ahmadiyya meistens gar nicht als Muslime akzeptiert werden und theologisch als Häretiker gelten.
    Letztlich stellt dieses Buch eine koranisch motivierte Moral­philosophie dar. Wenn man sie mit den bedeutenden zeit­genössischen Ethiken eines Eduard von Hartmann[wp], Husserl[wp], den Neu­kantianern, John Stuart Mill[wp] etc. gegen­überstellt, die selbst oft schon Verfalls­erscheinungen waren, dann wird der simplizistische Charakter überdeutlich und daran ändert auch nichts, wenn Ahmad von den Ahmadiyya als Jahr­hundert­denker und Philosoph gefeiert wird. Das liegt an der geschlossenen Lektüre des Heiligen Buches und an der Absenz einer kontinuierlichen philosophisch-theologischen Tradition. Wenn das stimmt, dann taugt Ahmads Philosophie immerhin dazu, eine solche Tradition anzuregen.)
  • Wer sind die Ahmadiyya?, Seidwalk am 20. März 2017
    (In Erfurt soll eine Moschee entstehen. Eine Bürgerbewegung, von "EinProzent" und der AfD unterstützt, errichtet ein Holzkreuz auf dem Gelände des geplanten Baus. Vertreter von Medien, Politik und Kirche reagieren mit Empörung. Thüringen24 schaltet sogar einen Live-Ticker. Bauherr ist die Ahmadiyya-Gemeinde. Der Focus schreibt: "Die Ahmadi lehnen Gewalt ab, erkennen den Rechtsstaat an und treten für die Trennung zwischen Staat und Religion ein." Weshalb also der Aufruhr? Die populistische Presse gibt einfache Antworten auf komplexe Fragen...)
  • Maischbergers Muslime, Seidwalk am 18. November 2016
    (Weder die Ahmadiyya, noch die Aleviten oder die Sufis sind geeignet, den Mainstreamislam schiitischer oder sunnitischer Observanz zu repräsentieren. Von jenen kam kein einziger zu Wort. (Ebensogut könnte man sich Mormonen oder Zeugen Jehovas ins Studio holen, um mit ihnen über die wahre Bedeutung der Apokalypse im Christentum zu sprechen.))
  • Friede und Islam in Sachsen? (Die Ahmadiyya Teil II), Seidwalk am 5. Mai 2016
    (Muss man nicht Angst haben vor dem Islam? Und wie will die kleine Gemeinde die große Mehrheit überzeugen? [...] Die Ahmadiyya seien zwar noch klein, aber schnell wachsend und bald könnten sie eine ernsthafte Größe werden. [...] Ich fürchte, so einfach wird das nicht, denn sobald der Mainstream-Islam auf sie aufmerksam werden und sie ernst nehmen würde, dürften sie ein dankbares Freiwild abgeben (was sie in Pakistan oft schon sind).)
  • Unverhofft - Der friedliche Islam (Weimarer Impressionen I), Seidwalk am 18. Oktober 2015
    ([...] vertritt die islamische Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat. Ihr Gründer Mirza Ghulam Ahmad[wp] verstand sich selbst als der Mahdi[wp], als der von Mohammed angekündigte zweite Prophet, eine quasi-apokalyptische Gestalt, die die Endzeit/Offenbarungs­zeit einleite. Auch wenn er damit Anfangs in den bürgerlichen Schichten Erfolge feiern konnte, so dürfte er den meisten Muslimen als Ketzer, als Ungläubiger als kafir gelten. Die Gemeinde ist nichts­desto­trotz weltweit präsent und hat im pakistanisch-indischen Raum auch bedeutende Persönlichkeiten als Anhänger vorzuweisen. Wie auch immer: die Ahmadiyya sind ein lebender Beweis für die religiöse und ethnische Vielfalt des Islam - den Islam gibt es eben nicht.)