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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Islamischer Staat

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Der "Islamische Staat" (IS), bis Juni 2014 "Islamischer Staat im Irak und in Syrien" (ISIS), ist eine seit 2003 aktive kriminelle und terroristische Vereinigung, die für einige Jahre große Gebiete im Irak und in Syrien und kleinere Gebiete in Libyen beherrschte.


Zitat:

«Ich bin mir sicher, dass die Mörder des IS nicht auf einen Patriarchen hören, der um das Wohlergehen und die Zukunft seiner Familie besorgt ist. Einen Patriarchen, der respektiert wird und dessen Wort deshalb letztlich für seinen großen Familien­verband - Söhne, Töchter, Enkelsöhne, Enkeltöchter (...) - Gewicht hat. Ein Patriarch, der im Zentrum eines Familien­verbandes stand, der so umfangreich war, dass er schon fast einem eigenen kleinen Staat glich, der im Prinzip unabhängig überleben konnte, z. B. in Wüsten.

Patriarchate als Familienform mögen in vielen Varianten daher gekommen sein, und auch wenn sie heute anachronistisch wirken oder sogar zum Feindbild aufgebauscht werden: Der IS kommt als militaristisch-ideologische Räuberbande daher, nicht als Patriarchat. Im Patriarchat hatten sich vom Patriarchen bis zum Hausknecht alle Regeln zu unterwerfen, die das Überleben des Familien­verbandes sicherten. Wo der IS nur den Tod kennt, waren patriarchalisch organisierte Familien­verbände auf die Weitergabe des Lebens und zivilisatorischer Errungenschaften ausgerichtet.» - Aus einer Leserzuschrift an Arne Hoffmann[1]

Einzelnachweise

  1. Arne Hoffmann: Lesermail (Patriarchat), Genderama am 14. Juli 2015

Netzverweise