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Antisemitismus

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Hauptseite » Ideologie » Antisemitismus
Opferkultur
In der Opferkultur gibt es eine "Koalition der Minderheiten", die geschützt werden muss durch bannende Abwehrphrasen wie Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, Sexismus und den Einsatz der Nazikeule, womit jede Kritik an entsprechende Lobby­gruppen im Keim erstickt werden soll.

Homophob, rassistisch oder sexistisch ist das neue "ketzerisch"[wp], die politisch Korrekten die neue Religionspolizei.

Siehe auch

Der semantisch falsch benutzte Begriff Antisemitismus (korrekter Judenfeindlichkeit) bezeichnet eine prinzipielle Abwertung und Ablehnung alles Jüdischen bzw. als jüdisch Empfundenen. Er bezieht sich auf Kultur, Geschichte, Sprache und Menschen. Im Gegensatz zur Deutschen- oder Russenfeindlichkeit bezeichnet der Begriff nicht nur eine spezifische Variante des Rassismus, sondern auch eine Feindseligkeit gegenüber einer Religions­gemeinschaft oder gegenüber Juden in ihrer Eigenschaft als ethno-religiöse Gruppe bzw. Minderheit. Er beruht auf der Unkenntnis, dass die Semiten[wp] in der Welt zu 95 Prozent aus arabischen Semiten und nur zu ungefähr 5 Prozent aus jüdischen Semiten sowie zu weniger als einem Prozent aus assyrischen[wp] Semiten bestehen. Der Begriff ist aus semantischer Sicht untauglich oder zumindest unscharf, solange man nicht deutlich über Araber, Assyrer und Juden spricht. Dessen ungeachtet wird der Begriff Antisemitismus sehr weitgehend als Synonym für Judenfeindlichkeit[wp] (auch Judenhass, Juden­feindschaft) verwendet.

Zitat: «Der moderne Antisemitismus ist eine der vielen Reaktions­erscheinungen des Mittel­mäßigen gegen das Hervorragende. Als Volk erlebt das Judentum den ewigen Kampf der Quantität gegen die Qualität, minder­wertiger Gruppen gegen hochwertige Individuen, minder­wertiger Majoritäten gegen höher­wertige Minoritäten.
Die Hauptwurzeln des Antisemitismus sind Beschränktheit und Neid: Beschränktheit im Religiösen oder im Wissenschaftlichen; Neid im Geistigen oder im Wirtschaftlichen - Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi[wp], 1922[1]
Zitat: «Denn es ist in den letzten Jahren gängige Praxis geworden, dass Kritik am Wirtschafts­system mit Anti­semitismus­vorwürfen bekämpft und somit erschwert wird. [...] Diejenigen, die "Antisemitismus" schreien, werfen den Kritikern des Wirtschafts­systems einen Zusammenhang mit dem Judentum vor, den sie selber erst herstellen. Das hat Tradition und scheint eine effektive Strategie, um finanz-, wirtschafts- und kapitalismus­kritische Positionen zu verunmöglichen.» - Sebastian Müller, 2015[2]
Zitat: «Ein antizionistischer Jude ist tendenziell ein Antisemit. Der Antizionismus ist für Nichtjuden wie für Juden nur eine Ausrede, ihren Antisemitismus sozusagen in einer politisch aseptischen Form präsentieren zu können.» - Henryk M. Broder[3]

Judenfeindlichkeit

Judenfeindlichkeit bezeichnet eine pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums. Dieses Phänomen besteht seit etwa 2.500 Jahren und hat besonders die Geschichte Europas über Jahrhunderte begleitet. Sind die Motive der Feindschaft überwiegend religiös, spricht man von Anti­judaismus. Sind sie nationalistisch, sozial­darwinistisch oder rassistisch, nennt man dies im Anschluss an die Selbst­bezeichnung der sich selbst als Antisemiten nennenden nicht-religiösen Judenfeinde seit etwa 1870 Antisemitismus. Dieser Begriff wird heute oft als Oberbegriff und Synonym für alle Formen pauschaler Juden­feindlich­keit gebraucht.[4]

Zitat: «Die Palästinenser sind der Volk gewordene Ausdruck des internationalen Antisemitismus. Alimentiert und herangefüttert als ständige Anklage und Bedrohung Israels, ohne eigene Zukunftsperspektive.» - Waldenmonk[5]

Besonderheit in Deutschland

Bei Kämpfen um die Deutungshoheit über zeitgeschichtliche Vorgänge und Themen werden besonders in Deutschland wird immer dann der Antisemitismus­vorwurf erhoben, wenn mit einer bestimmten Heftigkeit Menschen jüdischen Glaubens und/oder jüdischer Volks­zugehörigkeit kritisiert werden - ob sie nun Mitglied der israelischen Regierung oder im deutschen Zentralrat der Juden sind oder waren, im revolutionären Russland aktiv waren oder medien­präsente Buch­rezensenten sind). Das ursprüngliche Streitthema findet in der Medien­debatte dann gar keine Beachtung mehr; in den Vordergrund rückt statt dessen die Frage, ob der betreffende Kritiker nun ein Antisemit sei, wie stark und bedrohlich der Antisemitismus hierzulande geworden sei und was man dagegen unter­nehmen könne.

Der jüdische Autor Peter Sichrovsky[wp] ("Antifa-Komplex"[6]) äußerte sich zu diesem Mechanismus in der Zeitung Junge Freiheit schon Jahre vor den Skandalen um Möllemann, Hohmann und andere:

Zitat: «Für mich sind solche Kampagnen gleichzusetzen mit einem Fundamentalismus[wp], der in einer Demokratie nichts zu suchen hat. In einer Demokratie nimmt man den Dialog auf und versucht, seinem Gegner zu erklären, warum er nicht recht hat, warum er seine Meinung ändern sollte. Der Fundamentalist geht davon aus, daß es anständige und unanständige Menschen in einem Land gibt. Wenn die Unanständigen beseitigt oder mundtot gemacht worden sind, dann erst könne der Staat funktionieren, so die Fundamentalisten. Durch die Kriminalisierung, durch die Bezeichnung als "Antisemit" und "Verharmlosung des Holocaust" werfe ich jemanden aus dem System des demokratischen Dialogs. Das ist das Prinzip des politischen und religiösen Fundamentalisten.»[7]

Broders 1986 erschienenes Buch Der ewige Antisemit[8] führte zu einer heftigen Kontroverse. Broder richtete seine Analysen nicht auf den extremistischen Rand der Gesellschaft, sondern auf linke und bürgerliche Positionen. Antisemitismus sei ein Amalgam verschiedener, sonst entgegen­gesetzter Positionen, die nicht wie ein Vorurteil auf wahr­genommene oder projizierte Eigenschaften, sondern als Ressentiment[wp] auf die Existenz von Juden und des Staates Israel zielten. Broder schreibt dazu:

Zitat: «Linke Antisemiten, die ihren Marx[wp] gelesen haben, können Juden nicht leiden, weil sie Kapitalisten, Ausbeuter und Unternehmer sind. Rechte Antisemiten, die sich auf Dühring[wp], Stoecker[wp] oder Marr[wp] berufen, hassen Juden, weil sie Revolutionäre, Sozialisten und Skeptiker sind, Träger des zersetzenden Geistes, eine Gefahr für das Abendland, die Moral und das freie Unternehmertum. Gläubige Menschen mögen Juden nicht, weil viele Juden Ketzer und überzeugte Atheisten[wp] sind. Freigeister nehmen es den Juden übel, dass sie immer noch an ihrem alten Glauben festhalten. Feministinnen, die keine Zeile von Thomas von Aquin[wp] oder Franz von Assisi[wp] gelesen haben, sind über die notorische Frauenfeindlichkeit des Judentums voll im Bilde. Tierschützer und Vegetarier regen sich über das koschere Schächten der Tiere auf. Inter­nationalisten machen Juden den Vorwurf, dass sie einen eigenen Staat gegründet haben, und Nationalisten bemängeln, dass noch nicht alle Juden geschlossen hingezogen sind. So sucht sich ein jeder aus, was ihm gerade passt, um seine Leidenschaft zu befriedigen. Egal worum es geht: Der Jud' ist schuld!»
Peinlichste Heuchelei auf Regierungsebene.

FOCUS schreibt über die Kanzlerin:

Zitat: «Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat neue Formen des Antisemitismus in Deutschland beklagt. Dem israelischen Nachrichtensender "Channel 10 News" sagte sie: "Wir haben jetzt auch neue Phänomene, indem wir Flüchtlinge haben oder Menschen arabischen Ursprungs, die wieder eine andere Form von Antisemitismus ins Land bringen."

Antisemitismus habe es aber leider auch schon vor der Ankunft der vielen Flüchtlinge in Deutschland gegeben, fügte Merkel hinzu. Kein jüdischer Kindergarten, keine Schule, keine Synagoge könnten ohne Polizei­schutz sein. "Das bedrückt uns", betonte sie im Gespräch mit dem Korrespondenten Dor Glick.

Antisemitische Vorfälle in Deutschland

Antisemitische Vorfälle in Deutschland machen seit Wochen verstärkt Schlagzeilen. So wurde in Berlin eine Zweit­klässlerin von älteren Schülern aus muslimischen Familien wegen ihrer jüdischen Religions­zugehörigkeit beschimpft.»[9]

Moment mal.

Also mein Wissensstand war, dass Juden in Deutschland bis vor ein paar Jahren im wesentlichen unbehelligt leben und gefahrlos auf der Straße herum­laufen konnten. Noch vor ein paar Jahren nämlich hatte man sich gewundert, dass ausgerechnet Berlin das Traumziel vieler israelischer Jugendlicher und junger Erwachsener war, die keine Lust mehr auf die ständige Kriegs­situation in Israel hatten und endlich mal in Ruhe und Frieden leben wollten. Und bis vor ein paar Jahren haben die sich in Berlin auch ziemlich wohl gefühlt und sind in Scharen hierher gekommen.[10] Und immerhin gibt es ja in den Schulen viele jüdische (oder israelisch­stämmige) Kinder, und bisher war das ja kein Problem.

Und jetzt kommt Merkel daher und meint, ja, tut uns leid, es gibt jetzt Antisemitismus, aber regt Euch nicht so auf, wir waren doch schon immer Nazis, auf ein bisschen mehr oder weniger kommt es doch nicht an.

Und dann kommt gleich der nächste Heuchler daher:

Zitat: «Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck sagte im Deutschlandfunk, arabische Migranten seien in Ländern groß geworden, "wo die Feindschaft zum Staat Israel und damit ein struktureller Antisemitismus zum Lehrkanon in den Schulen, zur Staatsdoktrin gehört". Solch arabischer Antisemitismus dürfe in Deutschland nicht geduldet werden, warnte Habeck.»[9]

Schon wieder: Moment mal.

Eben waren die Grünen doch noch dafür, dass wir hier Multikulti haben und jeder hier rein und machen kann, was er will. Und jeder ein Nazi oder rechter Hetzer ist, der etwas dagegen sagt, der davor warnt oder Kritik äußert.

Es hat aber auch so etwas von ins eigene Knie geschossen: Neulich sagte doch ein jüdischer Wissenschaftler in den Tagesthemen:

Zitat: «Zum Zweiten, dass wir hier ein historisch einzig­artiges Experiment wagen, und zwar eine mono­ethnische, mono­kulturelle Demokratie in eine multie­thnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaub ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.»[11]

Ach.

Ein Experiment wagen, eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Die ZEIT übersetzt gerade aus Frankreich, dass die dort eine "lautlose ethnische Säuberung" in einigen Stadtvierteln, die auf eine "islamistische Radikalisierung" zurück­zu­führen sei, beklagen.[12]

Scheint, als sei das Experiment fehlgeschlagen.

Dabei ist das mit dem importierten Antisemitismus doch eigentlich ein ganz einfacher Sachverhalt:

Geliefert wie bestellt.

Hadmut Danisch[13]

Arabische Zuwanderer

Attention.png In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.
  • Hadmut Danisch: Zunehmende Angriffe auf Juden in Berlin, Ansichten eines Informatikers am 17. Oktober 2023
    Was ist das? Schon seit Stunden wird in den Radio­nachrichten wiederholt, dass es im Stadtgebiet von Berlin vermehrt zu Angriffen auf Juden und jüdische Symbole kommt.
    Da haben die Linken und die Antifa ganze Arbeit geleistet, Antisemitismus neu aufzulegen. Die machen immer einen auf "gegen rechts", und im Hintergrund bauen sie die 1933 v2.0 auf.
  • Youtube-link-icon.svg Tichys Ausblick - Bettina Röhl und Prof. Michael Wolffsohn - Tichys Ausblick (27. Mai 2021) (Länge: 36:46 Min.)
    Antisemitische Mobs ziehen durch die Straßen in Deutschland und Europa, attackieren Juden, beschädigen jüdische Einrichtungen und Synagogen, setzen jüdische Flaggen in Brand. Die sonst so schnellen urteils­freudigen Medien und der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichten zaghaft, blenden wichtiges aus und versäumen kaum eine Gelegenheit, eine angebliche israelische Mitschuld zu betonen.
    Der jüdische Historiker und Publizist Prof. Michael Wolffsohn[wp] widerspricht heute Abend bei Tichys Ausblick der gängigen Behauptung, die größte Gefahr für Juden in Deutschland würde gegenwärtig vom Rechtsextremismus ausgehen. Die von Juden selbst als am größten wahrgenommene Bedrohung sei der muslimische bzw. arabische Antisemitismus, der weitestgehend herunter­gespielt oder ganz verschwiegen wird.
    Aber warum tut sich die sonst so betont tolerante und egalitäre Linke mit einer klaren Haltung zu diesem Thema so schwer? Mehr noch: Warum verbündet sich diese Linke an vielen Stellen mit jenem muslimischen "Antizionismus" und überschreitet dabei oft selbst die Grenze zum Antisemitismus? Warum beschäftigt man sich mit Israelkritik, während immer mehr Juden Deutschland aufgrund wachsender Anfeindungen und Gewalt verlassen wollen? Darüber spricht Roland Tichy mit der Journalistin, Autorin und Zeitzeugin Bettina Röhl, die aus dem Innenleben der westdeutschen radikalen Linken zu berichten weiß.
  • Hadmut Danisch: Merkels Härte, Ansichten eines Informatikers am 19. April 2018
    In Berlin ist gerade ein Israeli, der - obwohl nicht Jude, aber zum Testen, weil er es nicht glauben wollte, dass man angegriffen wird - mit Kippa rumgelaufen, nicht mal in den wüsten Bezirken, sondern in Mitte, und wurde prompt angegriffen und von einem mit seinem raus­gezogenen Gürtel geschlagen, hatte es aber auf Video und veröffentlicht. (Es stand heute in der Zeitung, dass der Täter sich heute mit einer Anwältin beim Landes­krimina­lamt gestellt hat.) Mich überrascht daran, dass man darüber noch überrascht sein kann. Es gab doch schon öfter Angriffe auf Juden in Berlin, das nimmt doch zu. (Dass der hier kein echter war, spielt keine Rolle, es geht ja um die Täterseite, und der hielt ihn für einen.) Es kann doch nicht angehen, dass man hier auf offener Straße angegriffen wird, nur weil man die Straße entlang geht.
  • Antisemitismus: Jude in Berlin mit Gürtel attackiert - "jüdische Menschen auch hier nicht sicher", Stern am 18. April 2018
    Einer der Täter, ein arabisch sprechender Mann, schlug mit einem Gürtel auf eines der Opfer ein, wie die Polizei mitteilte. Die beiden 21 und 24 Jahre alten Männer trugen eine Kippa, die traditionelle jüdische Kopf­bedeckung, als sie am Dienstag­abend in Prenzlauer Berg unterwegs waren. Der 21-jährige Israeli filmte den Vorfall mit seinem Smartphone. Das ins Internet gestellte Video zeigt einen jüngeren Mann, der mehrfach mit einem Gürtel auf das Opfer einschlägt und "Jahudi" ruft (arabisch für Jude). Der Angegriffene sagt "Ich filme dich". Daraufhin schiebt der Begleiter des Angreifers ihn weg.

Import-Nazi

Nachdem die originalen deutschen Alt-Nazis ausgestorben sind, wurde via Zuwanderung Nazi-Ersatz importiert:

Jetzt begrüßen die schon die Polizei dort mit "Heil Hitler!". Sowas gibt natürlich ordentlich Punkte in der Statistik für rechte Gewalt, und die Politik hat wieder Anlass, alle erdenklichen Maßnahmen zu fordern.

Würde prima in die political correctness passen, hat nur einen kleinen Schönheits­fehler: Das waren Import-Nazis aus Eritrea und Somalia.[14]

– Hadmut Danisch[15]
Währenddessen kommt es zu Ausschreitungen, auch vor Synagogen, mit verbrannten Fahnen, die wiederum entweder gar nicht oder nur verharmlosend-neutralisierend beschrieben werden, während sich die Bericht­erstattung in den Social Media dann eher so anhört:
Zitat: «"Scheiß Jude"-Gebrüll vor einer Synagoge in #Gelsenkirchen.» - ASorin[16]

Als hätte man Import-Nazis auf Mindestlohn rangeholt.

Stellt Euch mal vor, was in der Presse los wäre, wenn Sachsen genau dasselbe getan hätten.

Hier wird gerade von links-grün ein massiver Judenhass aufgebaut und gewalttätig gemacht. Es stinkt danach, als wolle man beenden, was das Dritte Reich nicht fertig­gebracht hat, und den Ergebnis­zustand Israel rückabwickeln.

– Hadmut Danisch[17]
Inzwischen merkt auch die Presse:

Man hat inzwischen genug Import-Nazis, um die NSDAP wieder aufzubauen: Sozialismus plus Antisemitismus sind wieder voll da.

– Hadmut Danisch[18]
Annalena Baerbock bewirbt sich als Bundeskanzlerin.

Nicht als Referentin, Assistentin, Praktikantin.

Als Bundeskanzlerin.

Ganz oben.

Wir stehen vor einem Krieg in Nahost, wir haben hier die Importnaziaufmärsche in den Straßen, im Kriegsfall wäre sie die Ober­befehls­haberin der Streitmächte (zugegeben, auf die kommt's eh nicht mehr an), eine derbe Wirtschaftskrise[wp], höchste Staatsverschuldung[wp], Euro-Diarrhoe, und die wollen eine zur Kanzlerin machen, die schon "an ihre Grenzen befördert" wird, wenn ein Blogger mal nach dem Zeugnis zu ihrem eigenen Lebenslauf fragt, und dann heult, als habe man ihre Barbie-Puppe an den Haaren gezogen?

Wenn Baerbock schon eine Krise an ihrer Grenze kriegt, wenn sie ihr eigenes Zeugnis vorzeigen oder sagen soll, was sie studiert hat, was macht die denn dann erst, wenn ... wenn ... wenn Erdogan[wp] ihr keinen Stuhl anbietet und sie auf dem Sofa sitzen muss?

– Hadmut Danisch[19]

Schweigegebot

Mir ist nicht ganz klar, wie man da wieder rauskommen will, wenn zwei gegensätzliche Positionen dasselbe sagen.

Die eine

Zitat: «Der Antisemitismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch - vor allem der muslimische. Trotzdem tun der Staat und viele Medien so, als wären Rechtsextremisten weiterhin die wichtigste Quelle des Judenhasses. Ein fataler Fehler.» - Ulf Poschardt[20]

Die andere

Zitat: «Das Land, dass 6 Millionen Jüdinnen und Juden ermordet hat, redet über "importierten #Antisemitismus".

Genau mein Humor.» - Niema Movassat[21]

Erst wettern die Linken unablässig, die Deutschen müssten viel mehr gegen Antisemitismus tun, aber wenn sie dann was sagen, heißt es, gerade die Deutschen dürften dazu nichts sagen. Müssten quasi andere frei gewähren lassen weil - wieder das linke Prinzip - immer nur der Schlimmste wahrgenommen werden darf (kennt man auch von Drogen), und die Deutschen von Erbes wegen immer die Schlimmsten blieben. Schweigepflicht durch Abstammung.

– Hadmut Danisch[22]

Linker Antisemitismus

Es geht um das Verhältnis der Grünen zu Dieter Kunzelmann[wp], den die Wikipedia so beschreibt:
Zitat: «Dieter Kunzelmann (* 14. Juli 1939 in Bamberg; † 9. Mai 2018 in Berlin[1]) war ein deutscher linksradikaler antisemitischer Politaktivist und Kopf der terroristischen Gruppierung Tupamaros West-Berlin[wp]. 1975 war er Kandidat der erfolglos kandidierenden KPD-AO und von 1983 bis 1985 Abgeordneter der Alternativen Liste in Berlin. [...]

1960er bis 1970er Jahre: Verbindung von linkem Terrorismus und Antisemitismus

Laut Lothar Menne, dem ehemaligen Verlagsleiter von Hoffmann und Campe, der ihn noch aus Münchener Zeiten kannte, war Kunzelmann schon seit den frühen 1960er Jahren ein Antisemit.[6]

Im Juli 1969 nahm Kunzelmann am "Knastcamp von Ebrach" teil.[7] In der dortigen Jugendstrafanstalt verbüßte Reinhard Wetter, ein Aktivist der Außer­parlamentarischen Opposition[wp] (APO), eine Haftstrafe. Aus diesem Anlass trafen sich dort knapp 200 Personen aus APO-Kreisen für eine Woche. Von dort aus fuhr Kunzelmann am 20. Juli zunächst mit 20 weiteren Camp-Beteiligten auf Einladung der anarchistischen Gruppe Uccelli nach Italien. In Rom entschieden sich Kunzelmann, Georg von Rauch, Ina Siepmann, Lena Conradt und Albert Fichter jedoch, mit dem Auto nach Jordanien weiterzureisen und mit der palästinensischen Organisation Fatah Kontakt aufzunehmen. Diese langwierige Expedition finanzierte der italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli. Am 5. Oktober erreichten sie Amman. Dort trafen sie prominente Fatah-Vertreter, unter anderem Jassir Arafat[wp] und Farouk Kaddoumi, und erhielten eine militärische Kurz­ausbildung[8] sowie eine Ausbildung im Bau von Bomben. Bereits Anfang November war der größte Teil der Gruppe, darunter Kunzelmann, von Rauch und Fichter, nach Berlin zurückgekehrt, während Siepmann noch monatelang in Jordanien blieb.[9]

Gegen Ende der 1960er-Jahre war Kunzelmann mehrmals in Haft, 1970 wurde er wegen eines Molotow-Cocktail-Anschlages auf die Villa des B.Z.-Chefredakteurs Malte-Till Kogge verhaftet.[10] Nach dem Brandanschlag auf das Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde in München 1970 äußerte Kunzelmann, die Tat sei ein "zionistisches Massaker", eingefädelt von Zionisten, die deutsche Juden zur Auswanderung nach Israel hätten drängen wollen.[11] Kunzelmann saß über drei Jahre in Untersuchungshaft. Nach seiner Verurteilung wurde er während der Haft als Freigänger "Kandidat", aber nicht Mitglied der studentischen KPD in Berlin (vorm. KPD/AO) für die West-Berliner Abgeordneten­hauswahl 1975. Nach der Haftentlassung 1975 machte er eine Ausbildung zum Drucker.

Anschlag auf Pogrom-Gedenkveranstaltung 1969

Auf 250 Teilnehmer der Gedenk­veranstaltung am 9. November 1969 (Novemberpogrome von 1938), darunter der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Schütz, sowie der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Heinz Galinski[wp] wurde ein Bombenanschlag verübt, zu dem sich kurz darauf in einem Flugblatt die linksradikale Gruppe namens "Schwarze Ratten/Tupamaros West-Berlin" bekannte, als deren Kopf Kunzelmann gilt. Die Bombe war von Peter Urbach, einem V-Mann des Verfassungs­schutzes,[12] geliefert worden. Aufgrund eines technischen Defekts explodierte sie nicht. Bis heute ist unklar, ob Urbach und/oder den Bombenlegern selbst dieser Defekt bekannt war oder nicht.[13] Zu einer Anklage wegen des Anschlags kam es nicht. [...]»[23]

Dieser ganze links-rot-grüne Komplex war eigentlich schon immer antisemitisch und unterschied sich von den National­sozialisten eigentlich - wie schon so oft angesprochen - nur in dem Detail der Frage, ob man national oder international und grenzenlos sein sollte. Was nicht unmittelbar verständlich ist, weil der Kommunismus manchen mehr oder weniger als jüdische Erfindung gilt und das der wesentliche Grund für den Hass der NSDAP auf Juden war, das Zentralmotiv war die Ablehnung des Kommunismus.

Da fiel mir ein Tweet auf:

Zitat: «"Linksradikale bauten eine Bombe gegen den 'Judenknax' der Deutschen." Einer der Drahtzieher: Dieter Kunzelmann - hochverehrt in linken Kreisen von Renate Künast bis Karl Lauterbach.
https://welt.de/geschichte/article203226338/Linker-Terror-1969-Eine-Bombe-gegen-den-Judenknax-der-Deutschen.html
Nachruf zu Dieter Kunzelmann von Renate Kuenast, Karl Lauterbach ueber Hans-Christian Stroebele.jpg
Zitat: «"Wir erleben hier gerade Propagandalügen live, echt und in Farbe"

"Jahrzehntelang hat eine aggressive Minderheit diesen linken Schwachsinn gezüchtet, und nun ging es schief und er will es der Generation der "Babyboomer" in die Schuhe schieben, obwohl es mit denen nichts zu tun hat. Es ist der Schwachsinn der 68er, der Linken, der Frankfurter Schule. Absolut impertinent, wie der nun versucht, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, aber es erinnert an die Corona-Rochade, in der man nicht nur den eigenen Standpunkt wechselte, sondern auch dem Gegner gleich einen neuen Standpunkt zuwies, um ihn beschuldigen zu können. [...] Das ist diese linke, ideologisch völlig durchgeknallte und verstrahlte Szene, die seit Jahren alle als "rechts", als "Nazi" beschimpft, der ihren linken, brachialmarxistischen Zielen und Spinnereien im Weg steht, auch nur Kritik äußert.

Die nun haben ein Experiment gemacht.

Ich erinnere an meinen Blogartikel von 2018 über die Ansage dieses deutsch-amerikanischen Yascha Mounk in den Tagesthemen, der da sagte.

Zum Zweiten, dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaub ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

Und dieses Experiment ist gründlich schief gegangen. Es konnte nie funktionieren, weil es von den dümmsten Leuten unternommen wurde, die man in der westlichen Welt künstlich herstellen konnte. Die Soziologen- und Politologen­fakultäten sind Dummheitsmeiler, die im Labor Dummheit von einer Reinheit und Intensität herstellen, die es in der Natur nicht gibt. Fast so, wie die Physiker im Labor Elemente herstellen, die es in der Natur nicht gibt. Nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass das Zeug aus der Physik dann meist instabil ist und eine Halbwertszeit hat, während das Zeug der Soziologen wuchert und eine Verdopplungszeit hat."» - DerB[24]

» - DerB[25]

Weil der unterste Teiltweet von "DerB" aus meinem Blog zitiert[ext]. Schauen wir mal in den oben verlinkten WELT-Artikel Linksradikale bauten eine Bombe gegen den "Judenknax" der Deutschen von 2019.

Zitat: «Gut anderthalb Kilogramm wog die Bombe, die am 9. November 1969 im Jüdischen Gemeindehaus in der West-Berliner Fasanenstraße detonieren sollte. Die Explosivmasse bestand aus 90 Prozent Unkraut-Ex und zehn Prozent Schwefel. Die Probe­sprengung eines exakten Nachbaus der Ladung ergab, dass die Explosion wohl das "Haus zerfetzt" hätte, wie es im Polizei­bericht hieß - während der Gedenkstunde zum 31. Jahrestag des November­pogroms 1938 an diese­m Sonntag­vormittag hätte die Bombe viele Dutzend Tote gefordert. [...]

Zu diesem Zeitpunkt wusste der sofort eingeschaltete Staatsschutz der West-Berliner Polizei bereits, wo die Urheber zu suchen waren: in der linksradikalen Szene der geteilten Stadt. Am 9. November 1969 abends gegen 20 Uhr waren im Republikanischen Club, einem insgeheim von der Stasi finanzierten Treffpunkt von Linken in der Wielandstraße 27, einem noblen Altbau nahe dem Kurfürstendamm, Flugblätter aufgetaucht. Darin hieß es: "Am 31. Jahrestag der faschistischen Kristallnacht wurden in West-Berlin mehrere jüdische Mahnmale mit 'Shalom und Napalm' und 'El Fatah' beschmiert. Im jüdischen Gemeindehaus wurde eine Brandbombe deponiert."

Da dieses Flugblatt auftauchte, bevor die Bombe überhaupt entdeckt wurde, musste es von den Tätern stammen. Es handelte sich also nicht, bei anti­semitischen Übergriffen ebenfalls möglich, um eine rechts-, sondern um eine links­extreme Tat. [...]

Die endgültige Bestätigung kam am 16. November abermals im Gemeindehaus in der Fasanenstraße an - in Form einer Kassette, die an den Gemeinde­vorsitzenden (und Auschwitz-Überlebenden) Heinz Galinski[wp] adressiert war. Darauf war eine weibliche Stimme zu hören, die sich eindeutig zu der Bombe bekannte und dieses gescheiterte Attentat mit typisch linken, propalästinensischen und antisemitischen Phrasen "begründete". Die Frau auf dem Band sprach mit Frankfurter Dialekt.

Der erste potenziell massen­mörderische Anschlag auf Juden in Deutschland seit 1945 war also von Linksradikalen geplant und umgesetzt worden. Es war nur ein Glücksfall, dass der handels­übliche mechanische Wecker die Bombe nicht wie eingestellt um 11.30 Uhr zündete, mitten in der Gedenkstunde am 9. November 1969. [...]

Wenige Tage später bekannte sich auch die Leitfigur der damaligen linksradikalen Szene in West-Berlin, Dieter Kunzelmann, indirekt zu dem Anschlag. In einem angeblichen "Brief aus Amman" schrieb der untergetauchte Mitbegründer der Kommune I[wp]: "Palästina ist für die BRD und Europa das, was Vietnam[wp] für Amerika ist. Die Linken haben das noch nicht begriffen. Warum? Der Judenknax." Wegen des Holocaust und seiner sechs Millionen Opfer, so Kunzelmann weiter, würden die deutschen Linken nicht erkennen, dass der "Zionismus"[wp] selbst eine "faschistische Ideologie" sei.

Das war lupenreiner linker Antisemitismus und ganz genauso übel wie rechtsextremer oder neonazistischer Judenhass. [...]

Denn es war Albert Fichter, der jüngere Bruder des prominenten 68ers Tilman Fichter[wp], der die Bombe im Auftrag von Kunzelmann deponiert hatte. [...]

Die Terroristen, die in den 1970er- und 80er-Jahren als Rote-Armee-Fraktion[wp] und als "Bewegung 2. Juni" die Bundesrepublik vor ihre bis dahin größte Herausforderung stellten, waren wesentlich von Antisemitismus getrieben. Darin zumindest waren (und sind) sich linksextrem und rechtsextrem sehr ähnlich.» - Die Welt[26]

Der Artikel bezieht sich auf das Buch Wolfgang Kraushaar: "Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus". (Hamburger Edition) Ich hatte das ja auch schon oft angesprochen, dass die RAF und die Vorkommnisse in den 1970er Jahren, besonders der Anschlag auf die olympischen Spiele und der Komplex der Entführung der Landshut, die DDR/SED/Stasi und die Palästinenser eng verwoben sind. Dass das alles eng zusammengehört.

Daraus ergibt sich ein zentraler Fragenapparat:

  • Warum verwenden Linke seit Jahrzehnten den Vorwurf des Antisemitismus eben als Vorwurf, wenn sie doch selbst antisemitisch sind und das so verfolgen?
  • Warum verwenden Linke den Vorwurf des Antisemitismus, wenn sie das doch für einen "Juden-Knax" der Deutschen halten?
  • Warum verwenden Linke den Vorwurf der Holocaust-Leugnung und der Verharmlosung/Relativierung des Holocaust, wenn sie das doch als "Juden-Knax" selbst so kritisieren?
  • Warum identifizieren Linken Antisemitismus mit "Rechten", wenn es doch ihre eigene Position ist?
  • Wieso gibt die Linke vor, antifaschistisch zu sein, die "Antifa" zu sein, und gegen rechten Antisemitismus vorzugehen, wenn sie doch in Wirklichkeit Juden/Israel für Faschisten halten, damit also nicht nur selbst Antisemitisch sind, sondern eher auf Linie der NSDAP/National­sozialisten, als die heutigen "Rechten"?

Da sehe ich derzeit eigentlich nur eine Antwort: Der ganze "Kampf gegen Rechts" der letzten Jahre und Jahrzehnte war Fake, Propaganda, Lüge.

Hinter der Vorwurf des Antisemitismus gegenüber politischen Gegner steckte offenbar nicht die Überzeugung, gegen Antisemitismus vorgehen zu wollen, sondern einfach nur der rabulistische Gebrauch eines willkürlich erhobenen Vorwurfs, von dem man wusste, dass er beim Gegner wirkt.

Anders gesagt: Man hat den politischen Gegner nicht etwa deshalb als antisemitisch beschimpft, weil man selbst etwas gegen Antisemitismus hatte, sondern weil man wusste, dass der Gegner etwas gegen Antisemitismus hat.

Daraus ergibt sich, dass all die, die man "Rechte" nennt, eher gegen, und die Linken eher für Antisemitismus sind, die Lage also genau umgekehrt ist gegenüber der öffentlichen Darstellung. Dass das also reine Propaganda, Ablenkung, Kampf­rabulistik war.

Hinter der Fassade sind die Grünen demnach strukturel antisemitisch, und benutzten trotzdem den Vorwurf des Antisemitismus als Waffe.

Dann muss man sich auch nicht mehr wundern, dass die Documenta in Kassel unter Kultur­staats­ministerin Claudia Roth antisemitisch daherkam.

Wir werden uns nun nach Jahrzehnten der eingehämmerten Propaganda, dass Rechte = Antisemiten und Linke = Antifaschisten seien, mit dem Gedanken aus­einander­setzen müssen, dass es genau umgekehrt sein dürfte.

– Hadmut Danisch[27]

Antisemitismus an deutschen Hochschulen

Aktuelles Akademisches.

DIE WELT: Was jüdische Studenten an deutschen Hochschulen erleben:

Zitat: «Viele Hochschulen in NRW weigerten sich (im Gegensatz zur Humboldt-Universität Berlin), sich klar mit Israel oder auch nur mit den Juden in Deutschland zu solidarisieren. Die Universitäts­leitungen fürchten die Reaktion aufgebrachter Judenhasser.

Selbst die "neutraleren" Statements von Universitäten wurden in den Kommentar­spalten mit etlichen Hasskommentaren beantwortet, die den Hochschulen im harmlosen Falle eine vermeintliche Vernachlässigung der Palästinenser vorwerfen und im schlimmsten Fall gegen Juden in Deutschland hetzen und Israels Vernichtung beschwören. Die Hochschule Düsseldorf erhielt auf ihren Israel-solidarischen Post hin Hunderte Hasskommentare, sodass sie sich entschied, ihren Post wieder zu löschen. Die antisemitischen Hetzer haben mit ihrem brachialen Auftreten Erfolg, Teile der Mehrheits­gesellschaft knicken ein.

Während Hochschulen wie unsere Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf letztes Jahr noch ganz selbstverständlich Ukraine-Flaggen hissten, will man sich jetzt unpolitisch geben und auf eine Beflaggung zugunsten Israels verzichten. [...]

Jüngst nahmen wir zusammen mit weiteren jüdischen und solidarischen Studenten an der Sitzung des Studierenden­parlaments der HHU Düsseldorf teil. Die Sitzungs­leitung trat vor Beginn der Sitzung an uns heran und untersagte uns das Auslegen der Porträts der israelischen Geiseln auf den Tischen, an denen wir selbst saßen - diese würden nämlich Leute "triggern".

Auf Vorschlag der konservativen Liste (RCDS[wp]), man solle die Israel-Flagge auf dem Campus hissen, entgegnete eine Referentin des Anti­diskriminierungs­referats des AStA, dass man keine Kriegs-verbrecherischen Staaten unterstützen werde. Ob sich jemals ein jüdischer Student an dieses Anti­diskriminierungs­referat wenden wird, wagen wir zu bezweifeln.»[28]

Die antidiskriminierenden Linken bauen gerade den großen Antisemitismus neu auf.

Vor 90 Jahren ging das auch schon von den Studentenschaften[wp] aus.

– Hadmut Danisch[29]

Anti-antisemitistische Debatte

Der Blogger Hadmut Danisch beobachtet eine, wie er sagt, "seltsame anti-antisemitische" Stellvertreterdebatte.[30]

Danisch bemerkt auch, wie die Initianten der Propaganda­kampagnen "Kampf gegen Rechts" und "Kampf gegen Antisemitismus" sich jeweils in Selbst­widersprüche verfangen und selbige interessen­politisch miteinander kollidieren:

Eine klassische Methode der Logik und der Argumentation ist es, jemanden ad absurdum[wp] und zum Selbst­widerspruch zu führen.

Genau da ist der WDR jetzt angekommen. Die drehen jetzt völlig durch.

Zitat: «Der #Antisemitismus der anderen - #Monitor um 21:45 Uhr im Ersten über die rechte Kampagne vom "importierten Judenhass":
Antisemitismus der Anderen: Die rechte Kampagne vom "importierten Judenhass", Monitor (WDR) vom 27.05.2021
Judenfeindliche Hasstiraden auf deutschen Straßen haben zuletzt ein Schlaglicht auf Antisemitismus unter Muslimen in Deutschland geworfen. Die AfD und die extreme Rechte sprechen pauschal von...» - Das Erste[31]

Jetzt macht nach Auffassung von Restle[wp] jeder eine "rechte Kampagne", der Juden gegen palästinensische Angriffe verteidigt.

Ähnliche Rochade wie bei COVID-19: Erst hieß es im Fernsehen, vor allem bei ARD-Sendern, dass COVID-19 harmlos sei und die Warnungen nur rechte Propaganda wären, weil Rechte die Grenzen dicht machen und Migranten raushalten wollten. Kurz drauf merkten sie, dass das mit COVID-19 echt ist und haben blitzschnell die Positionen gewechselt. Auf einmal waren sie die Corona-Warner und die "Rechten" die Corona-Leugner.

Hier jetzt so ähnlich. Erst sind die "Rechten" die Antisemiten und man müsse dringend gegen Antisemitismus vorgehen. Kaum kommt es zu Kampfhandlung, drehen sie blitzschnell die Position, und jetzt ist "rechte Kampagne", wenn man der Meinung ist, dass man hier noch auf der Straße rumlaufen können sollte, ohne angegriffen zu werden.

Der Rundfunk wird gerade schneller antisemitisch als Anno '33.

– Hadmut Danisch[32]

Antisemitismusvorwurf als ideologischer Hebel

Wie Linke versuchen, ihren ideologischen Schwachsinn einer ganzen Generation in die Schuhe zu schieben.

Ich hatte ja schon einige Blogartikel zu den plötzlichen Rochaden und Positions­wechseln im Themenbereich Antisemitismus. Jahrelang, jahrzehntelang haben Linke, der ganze linke Komplex, den Vorwurf des "Antisemitismus" als Hebel verwendet, um politische Gegner auszuschalten, alles aus dem Weg zu hebeln, was ihnen nicht passt, und sich als die Guten, die "Antifa(schisten)" aufzuspielen.

Und nun stellt sich heraus - falsch, nein, es stellt sich nicht heraus, denn bekannt ist es ja schon lange, jetzt ist es nicht mehr zu ignorieren, zu negieren und zu leugnen - dass es die Linken, die Sozialisten selbst sind, die den Antisemitismus neu errichteten und in gewisser Weise das Ziel der National­sozialisten fortführen. Ich hatte einiges über den Zusammenhang zwischen National­sozialisten und Palästinensern und zwischen Palästinensern und Linken sowie der DDR geschrieben. Ich hatte auch viel darüber geschrieben, dass uns mit den Begriffen "links" und "rechts" vorgegaukelt wird, dass es um zwei gegensätzliche Positionen gehe, das aber nicht der Fall ist. Tatsächlich unterscheiden sich "Rechte" und "Linke" nur in dem Detail der Frage, ob man national oder international agieren will, und wen man als die Feindgruppe ansieht. Links gegen Rechts ist kein Kampf diametraler Ideologien, sondern ein Bruderkampf.

Und ich hatte oft geschrieben, dass wir mit der Aufarbeitung des Holocausts oder der Shoa, all den Holocaust-Museen, den immer gleichen Fehler machen: Wir zeigen die Symbole, die rudel­mechanischen Erkennungs­merkmale der Nazis, Hakenkreuze, Hitlergrüße, braune Uniformen, scharrende Sprache, aber nicht die Methoden, was im Hirn passiert. Denn ob die nun ein Hakenkreuz oder zwei Kringel hatten, ist doch letztlich egal, es geht darum, was sie getan haben, und wie sie es getan haben, um zu verhindern, dass es wieder passiert. Stattdessen wiederholt man die Fehler, indem man jemanden anhand seiner Merkmale als Feind markiert, nur statt der Juden mit ihren "krummen Nasen" jetzt eben "Rechte mit ihren Hakenkreuzen", um dasselbe Spiel zu wiederholen. Und es ist auch kein Wunder, dass sich beispielsweise die SED aus Ex-Nazis rekrutiert haben. Man änderte die zwei Details des Rassismus und des Nationalismus, weil mit dem Marxismus unvereinbar, und den Rest ließ man so, wie er war, und machte weiter.

Nun stolperte ich gerade über einen Artikel in der WELT: Wir Babyboomer stehen vor den Trümmern unseres antifaschistischen Kampfes

Zitat: «Meine Generation wurde politisch von der einen Frage geprägt: Wieso haben unsere Eltern die Schoah nicht verhindert? Heute, da wir in Rente gehen, wirkt unser Ringen aus der Zeit gefallen. Weil wir zu lange gar nicht merkten, dass der Antifaschismus längst die Seiten gewechselt hat. [...]

Bald sind wir alle in Rente - wir, die ewigen Berufs­jugendlichen, forever young. Wir waren diejenigen, die ihre Eltern immer wieder mit bohrenden Fragen konfrontiert haben: Was habt Ihr getan? Was habt Ihr gewusst? Warum habt Ihr es nicht verhindert? Wie konnte das bloß passieren? Was ist mit Eurem Schuldgefühl?

Wie immer die Antworten ausfielen - für uns ergab sich damals die geradezu heilige Selbst­verpflichtung, ja der innere Schwur, in Zukunft jede Form von Antisemitismus und Judenhass zu bekämpfen, wenn schon all das Vergangene nicht mehr ungeschehen zu machen war. [...]

Natürlich hatte ich mich schon seit der Gymnasiasten-Zeit mit dem National­sozialismus befasst, der immer häufiger "Faschismus" genannt wurde, und die Frage aller Fragen verfolgte mich wie die meisten von uns ein Leben lang: Wie konnte das Volk der Dichter und Denker, die Erben­gemeinschaft von Goethe und Schiller, Kant, Hegel und Heine sich derart dem Hitlerschen Wahn ergeben, sich an seinen Verbrechen, ob wissentlich oder unwissentlich, beteiligen, und vor allem der Verfolgung der Juden keinen wirklichen Widerstand entgegensetzen, von Ausnahmen abgesehen? [...]

Die ersten linken Lehrer, die nach der Revolte von 1968 in den Schuldienst übernommen wurden - unser WiSo-Referendar war Maoist - hatten eine recht einfache Erklärung parat: Es war das "Großkapital", Schwerindustrie und Banken, die Hitler an die Macht hievten, um ihre reaktionären Profit­interessen zu sichern. Das aber würde noch nicht die Begeisterung erklären, mit der Hundert­tausende Deutsche aller sozialen Schichten schon weit vor 1933 an Hitlers Lippen hingen.

Dass kapitalistische Profitinteressen die Ermordung von sechs Millionen europäischer Juden erfordern, erschien auch nicht logisch, um das Mindeste zu sagen. Denn was immer unsere Väter und Mütter im Krieg getan hatten - mit den Zinserträgen der Deutschen Bank hatte das am wenigsten zu tun. [...]

Inzwischen war der sozial­demokratische Hitler-Flüchtling Willy Brandt[wp] Bundeskanzler geworden, doch auch er entrann nicht den Anklagen, Repräsentant eines "neuen Faschismus" zu sein, die die militante Linke im Umkreis der "Roten Armee Fraktion" (RAF) lautstark erhob. Die nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 herrschende proisraelische Haltung der deutschen Linken war in ihr Gegenteil umgeschlagen. [...]

Man trug Palästinenserschals und entlarvte Israel als kolonialistischen "Vorposten des US-Imperialismus". Viele von uns sahen es immer noch nicht so, aber plötzlich erschienen die Palästinenser als Opfer und potenzielle Revolutionäre, während die Juden in die Täterrolle rutschten, gerade weil Israel als einzige und auch noch erfolgreiche Demokratie im Nahen Osten letztlich Teil der westlich-kapitalistischen Welt war, der die globale Revolutionsbewegung den Kampf angesagt hatte. Eine politische Achsen­verschiebung, die bis heute nachwirkt.

Schon im September 1969 machte sich eine linksextreme Gruppe namens "Tupamaros West-Berlin"[wp] um den Alt-Kommunarden Dieter Kunzelmann[wp] zu einem Trainingscamp der palästinensischen Terrorgruppe al-Fatah nach Jordanien auf, wo sie Jassir Arafat[wp] persönlich per Handschlag begrüßte.

Kurz darauf, am 9. November 1969, scheiterte ein Sprengstoff­anschlag auf die Jüdische Gemeinde[wp] in der Berliner Fasanenstraße nur wegen eines technischen Versagens. Mit einer Bombe gegen Juden wollte der Anstifter der "Aktion", Dieter Kunzelmann, den von ihm diagnostizierten deutschen "Judenknax" überwinden. Bis heute ist dieses erste antisemitische Attentat der deutschen Linken eine kaum wahrgenommene Fußnote der Geschichte - ähnlich wie die ungeheuerliche Reaktion der RAF-Ikone Ulrike Meinhof[wp] auf das Olympia-Attentat der palästinensischen Terrortruppe "Schwarzer September"[wp] in München 1972, bei dem alle elf israelischen Geiseln ermordet wurden.

Am 13. September 1972 schrieb sie jubilierend aus dem Gefängnis an ihren Anwalt Heinrich Hannover, dies sei "eine zutiefst proletarische Aktion" gewesen, in der sich "alle Momente des revolutionären Kampfes vereinigt" hätten - "gleichzeitig antiimperialistisch, antifaschistisch, internationalistisch", von einem "Klassenbewusstsein" getragen, "das sich seiner historischen Mission, Avantgarde zu sein, absolut bewusst ist", und einer "Menschlichkeit", die dem "faschistischen Imperialismus" mutig die Stirn biete. [...]

Der Antifaschismus hat die Seiten gewechselt und ruft nun "Yallah Yallah!" statt "Nie wieder!", allen Appellen und Sonntags­reden zum Trotz. Derweil ist der Antisemitismus in Gestalt der "Israelkritik" geradezu schick geworden, ganz buchstäblich mit perfekt gezupften Augenbrauen und lackierten Fingernägeln, auf Prada-Schuhen und mit Gucci-Handtasche. Man kann darauf warten, bis irgendjemand den UN-General­sekretär Guterres mit der Bemerkung paraphrasiert, auch Auschwitz sei ja nicht "im luftleeren Raum" geschehen.

Und wir Babyboomer? Stehen ratlos vor den Trümmern unseres antifaschistischen Kampfes, der plötzlich furchtbar anachronistisch erscheint, wie aus einer anderen, untergehenden Welt.»[33]

Was für eine verlogene Unverschämtheit.

Jahrzehntelang hat eine aggressive Minderheit diesen linken Schwachsinn gezüchtet, und nun ging es schief und er will es der Generation der "Babyboomer" in die Schuhe schieben, obwohl es mit denen nichts zu tun hat. Es ist der Schwachsinn der 68er, der Linken, der Frankfurter Schule. Absolut impertinent, wie der nun versucht, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, aber es erinnert an die Corona-Rochade, in der man nicht nur den eigenen Standpunkt wechselte, sondern auch dem Gegner gleich einen neuen Standpunkt zuwies, um ihn beschuldigen zu können.

Wer ist der Kerl?

Laut Wikipedia:

Zitat: «Mohr studierte Soziologie in Frankfurt am Main. Er war dort Mitglied des AStA und schrieb als Autor für die dem Frankfurter AStA nahestehende Zeitschrift Pflasterstrand. Nach dem Studium arbeitete er für die tageszeitung (taz), die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Stern. Von 1996 bis 2004 war er Kulturredakteur beim Spiegel, von 2006 bis Oktober 2010 freier Mitarbeiter für Spiegel Online. Unter anderem schrieb er Kabaretttexte für Michael Quast und Matthias Beltz. Mohr wohnt im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg.»

Soziologie. In Frankfurt am Main. Frankfurter Schule. AStA. taz. FAZ.

Das ist diese linke, ideologisch völlig durchgeknallte und verstrahlte Szene, die seit Jahren alle als "rechts", als "Nazi" beschimpft, der ihren linken, brachial­marxistischen Zielen und Spinnereien im Weg steht, auch nur Kritik äußert.

Die nun haben ein Experiment gemacht. Ich erinnere an meinen Blogartikel von 2018 über die Ansage dieses deutsch-amerikanischen Yascha Mounk in den Tagesthemen, der da sagte

Zitat: «Zum Zweiten, dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaub ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.»[34]

Und dieses Experiment ist gründlich schief gegangen. Es konnte nie funktionieren, weil es von den dümmsten Leuten unternommen wurde, die man in der westlichen Welt künstlich herstellen konnte. Die Soziologen- und Politologen­fakultäten sind Dummheits­meiler, die im Labor Dummheit von einer Reinheit und Intensität herstellen, die es in der Natur nicht gibt. Fast so, wie die Physiker im Labor Elemente herstellen, die es in der Natur nicht gibt. Nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass das Zeug aus der Physik dann meist instabil ist und eine Halbwertszeit hat, während das Zeug der Soziologen wuchert und eine Verdopplungszeit hat.

Ich hatte damals schon die Frage gestellt, was die Abbruch­bedingung des Experimentes ist, wie man das Experiment anhält, und wer für die Schäden aufkommt.

Eine Antwort gab es nicht, denn das Experiment wurde von "Wissenschaftlern" unternommen, die nicht einmal über Elementar­wissen verfügen, die gar nicht wissen, was ein Experiment ist. Die der ideologisch vorgegebenen Überzeugung waren, dass das Experiment nicht scheitern könne, weil es doch Marx, ihr Prophet, so vorgegeben hat.

Nun ist das Experiment nicht einfach nur gescheitert. Es ist total schief gegangen und außer Kontrolle geraten, ins Gegenteil umgeschlagen, vernichtet die ganze Gesellschaft, und keiner hat eine Abbruch­bedingung oder einen Abschaltplan. Wir haben uns selbst zum Experiment der dümmsten Fakultät gemacht - oder machen lassen - die unsere Gesellschaft hervorbringen konnte.

Jetzt ist das Experiment explodiert, der Schaden total, der Laden brennt, und keiner weiß, wie man es löschen könnte.

Der Unterschied zwischen dem Dummen und dem Schlauen, so der Volksmund zu Recht, sei nicht etwa, dass der Schlaue keine Fehler mache, sondern dass er sie nur einmal mache. Hätten wir für 20 Pfennig Grips, hätten wir die Nazis nie wiederholt. Hatten wir aber nicht. Wir hatten stattdessen - grob geschätzt - für so ungefähr 20 Milliarden Soziologie. Und diesen Leuten fiel nichts bessers ein, als alle Nazi zu schimpfen, "Antifaschismus!" zu schreien, und damit gleich das Vierte Reich aufzubauen, genau wie das Dritte, nur eben jetzt weltweit.

Hatte man nicht immer, ob in den Medien oder den Museen, auf die äußeren Erkennungs­merkmale der Nazis abgehoben? Hakenkreuze? Hitlergrüße? Die Farbe braun. Die Uniformen?

Denkt mal über das nach:

Zitat: «Give me a good reason why women shouldn't fear this. [Video mit Frauen in islamischen Ländern heute und von vor 50 Jahren]» - Marina Medvin[35]

Ist das keine Uniformierung im Zeichen einer Ideologie? Ist das kein Faschismus?[36]

Legen wir noch einen drauf: Die Hisbollah[wp] mit dem Hitlergruß.[37]

Dieses Land war dumm genug, den größten Fehler der Neuzeit zu wiederholen. Weil wir geistes­wissenschaftliche Fakultäten haben, die Dummheit von einer Reinheit und Intensität im Labor künstlich erschaffen, die es in der Natur so nicht gibt.[38] Bei uns kann man in Dummheit promovieren und sogar eine Beamtenstelle dazu bekommen. Und jetzt haben sie das, wogen sie zu kämpfen vorgaben, neu aufgelegt.

Und nun geht es schief. Wie 1933, nur diesmal weltweit. Diesmal gibt es keine Alliierten mehr, die das Feuer wieder auspusten.

Und jetzt versuchen sie, diesen Epochalfehler, der aus dem linken Schwachsinn der geistes­wissenschaftlichen Fakultäten und aus dem Marxismus kam, einer Generation in die Schuhe zu schieben. Als wären die Generation der Babyboomer eine Rasse, der man die Schuld geben kann.

Ich hatte damals bei dem Blogartikel von 2018 über das Interview mit Yascha Mounk und dessen Aussage, dass man hier ein "historisches Experiment" unternehme, "eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln"[34], sofort das Gefühl, dass das historisch wichtig ist, weil man hinterher die Ursachen verwischen wird, wenn es schief geht, und es schiefgehen muss. Was bin ich froh, dass ich das damals aufgehoben habe. Denn jetzt ist genau das eingetreten. Das Experiment ging schief und explodiert gerade, und man versucht nun, die Schuld anderen zuzuschieben. Kurioserweise eben denen, der Generation Babyboomer, die man bisher immer als "alte weiße Männer" beschimpft hat. Eben hat man sie noch als rechts beschimpft, jetzt beschuldigt man sie linken Handelns.

Wir erleben hier gerade Propagandalügen live, echt und in Farbe.

Denn nicht die Babyboomer sind schuld an dem Gesellschaftscrash, sondern die brachiale Idiotie des Marxismus, des Linkstums, des geisteswissenschaftlichen Elementarschwachsinns des Postulierens einer willkürlichen, zirkelschlüssigen, selbst­Und wir Babyboomerreferenziellen und schlicht falschen Ideologie, ist - wieder einmal - gescheitert. So, wie sie immer scheitert, weil sie nicht funktionieren kann. Und immer suchen sie sich andere, denen sie die Schuld zuschieben.

Wie bei den Nazis. Hinterher will es keiner gewesen, soll es die ganze Gesellschaft irgendwie gewesen sein.

– Hadmut Danisch[39]

Zitate

Zitat: «Das Antisemitismus-Gerede überhöht Judenhass zum mystischen Ewigkeits­phänomen. Es dient vor allem dazu, Kritik an Israel zu denunzieren.

[...] Die Empörung über die israelische Politik gegenüber den Palästinensern ist mehr als berechtigt. "Antisemitismus" ist ein Begriff aus dem 19. Jahrhundert. Er taugt nicht mehr für heutige Debatten.» - Rolf Verleger[wp][40]

Zitat: «In einem Punkt verdient das offiziöse Lager der oberen 10.000 in der Bundesrepublik massive Kritik, die nicht nur den Politikern und den Medien, sondern auch den Vertretern der Verbände, der Kirchen usw. gilt: Der furchtbare Versuch mit der Vokabel "Antisemitismus" jedem, der einem nicht passt, anzudichten, dass er antisemitisch handelte oder eingestellt wäre, und also mit dem Antisemitismus­vorwurf herum­zu­fuhr­werken, wie es auch das Bündnis "Bunt statt braun" exemplarisch wiederholte, ist als das zu bezeichnen, was vorgeblich gegeißelt werden soll. Der Antisemitismus blüht im links­radikalen Lager.» - Bettina Röhl[41]
Zitat: «Die Bedeutungserklärung, die mir am besten gefällt, ist diese: "Früher wurde als Antisemit bezeichnet, wer Juden nicht mochte. Heutzutage ist es jemand, den die Juden nicht mögen."» - Gerard Menuhin[42]
Zitat: «Finkelstein schreibt in "Antisemitismus als politische Waffe" (S. 102): "Die 'Aufklärung' über den Holocaust und der dazugehörige Leitspruch 'Nie wieder!' werden als ideologische Waffe missbraucht, um jüdische Interessen durchzusetzen."

Was sind denn die vermeintlichen "jüdischen Interessen" - richtiger müsste es heißen: "zionistischen Interessen"? Nennen wir einige: die weitere finanzielle Unter­stützung Israels; die Ausdehnung Israels zu einem "Groß-Israel"; dadurch die Erlangung von Erdöl und regionaler Macht; die Kontrolle wichtiger Regierungen und Medien; die Gewinnung einfluss­reicher Menschen durch Geld oder Druck. In Kürze, auch die Interessen der Regierung US-Amerikas, die von einem solchen territorialen und psychologischen Expansionismus nur begünstigt wird.» - Gerard Menuhin[42]

Zitat: «Was ist die Zwillingswaffe des Kriegs gegen den Terrorismus? Der Antisemitismus. Beide sind für ihre Nutznießer von unschätzbarem Wert, gleichzeitig sind beide miteinander verbunden.» - Gerard Menuhin[42]
Zitat: «Finkelstein[wp] und ich stimmen überein, was die Ähnlichkeit zwischen dem Kampf gegen den Antisemitismus und dem Krieg gegen den Terrorismus angeht.» - Gerard Menuhin[42]
Zitat: «Der Antisemitismus-Vorwurf in all seinen Varianten wird als Schutzschild und Waffe gegen alle Andersdenkenden eingesetzt.» - Gerard Menuhin[42]
Zitat: «Die Islamophobie ist der salonfähige Antisemitismus.» - Rafik Schami[wp] im Gespräch mit Martin Oehlen in Berliner Zeitung, 24. März 2015. berliner-zeitung.de
Zitat: «Offiziell wird immer propagandaposaunt, dass die "Rechten" antisemitisch und die Antisemiten "rechts" seien, tatsächlich sind aber die Linken mindestens genauso antisemitisch. Der wesentliche Unterschied ist oder war, dass die "Rechten" dabei wenigstens ehrlich waren, während die Linken immer gerne heuchelten und logen, antifaschistisch zu sein. Obwohl spätestens seit dem Anschlag auf die olympischen Spiele[wp] 1972 und der Entführung der "Landshut"[wp] klar sein musste, wie der Hase läuft.

Heute schält sich als weiterer Unterschied heraus, dass die "Rechten" heute gar nicht unbedingt alle noch antisemitisch sind, sondern Islam und Afrika als Angreifer ausgemacht haben, was zu dem seltsamen Effekt führt, dass manche "Rechte", selbst überzeugte Nazis, heute Juden eher verteidigen als angreifen, und manche Juden angeblich sogar zur AfD tendieren. Weil beide einen gemeinsamen, größeren Gegner haben.» - Hadmut Danisch[43]

Zitat: «Traditionell war die deutsche Linke, schon aus ihrer Attitude der Verurteilung ihrer Väter­generation, sehr israel­freundlich gewesen. Dies änderte sich mit dem Erstarken der 68iger-Bewegung. Der Focus wurde jetzt gelegt auf den "Antikolonialismus", der zum "Antizionismus" und zum nur dünn camouflierten Antisemitismus mutierte, ganz im Sinne der ostdeutschen Geldgeber der 68er-Bewegung ("Sudel-Ede"[wp] Schnitzlers Ehefrau Inge Keller[wp] organisierte sogar eine Sammelaktion für die Genossen im Westen). Als die 68er sich zur "Friedensbewegung"[wp] entwickelten, floss noch reichlicher Geld, direkt von der Stasi - Michael Klonovsky[44]

Literatur

  • Norman G. Finkelstein[wp]: Antisemitismus als politische Waffe. Israel, Amerika und der Missbrauch der Geschichte., Piper 2006, ISBN 3-492-04861-7, Piper 2007, ISBN 3-492-24959-0[45]
    • englisch: Beyond Chutzpah. On the Misuse of Anti-Semitism and the Abuse of History. UP of California 2005, ISBN 0-520-24598-9

Einzelnachweise

  1. Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi[wp] (1894-1972): Der Adel, Leipzig 1922
  2. Sebastian Müller: Antideutsches Denken: Pseudo-linke Ideologie, Le Bohemien am 21. April 2015
  3. Henryk M. Broder: Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen: Wir sind alle traumatisiert, in: Hagalil, Interview aus Tachles am 14. Juli 2006
  4. Wikipedia: Judenfeindlichkeit
  5. Twitter: @waldenmonk - 15. Mai 2021 - 18:57 Uhr
  6. Peter Sichrovsky[wp]: Der Antifa-Komplex. Das korrekte Weltbild., Universitas Verlag 1998, ISBN 3-8004-1372-8
  7. Debatte um die Walser-Rede: Peter Sichrovsky über den Menschen Ignatz Bubis, Vergangenheits­bewältigung in Deutschland und die jüdische Zukunft (Dieter Stein im Interview mit Peter Sichrovsky), Junge Freiheit am 4. Dezember 1998
  8. Jürgen Elsässer: Henryk M. Broder: Die Irren von Zion, in: Hagalil, Interview mit Henryk M. Broder, Jungle World am 29. April 1998
  9. 9,0 9,1 Interview mit israelischem Sender: Merkel beklagt "neue Formen des Antisemitismus" durch Flüchtlinge, Focus am 22. April 2018
  10. Jüdisches Leben heute Warum es junge Israelis nach Berlin zieht, Deutschlandradio am 26. Mai 2017
    19 Cent für einen Schoko-Pudding: Ein Foto davon und der damit verbundene Aufruf eines jungen Israeli an seine Landsleute, auch nach Deutschland zu kommen, hatten vor 2,5 Jahren für Aufruhr gesorgt. Inzwischen leben Tausende in Berlin und anderen deutschen Städten. Warum - damit beschäftigt sich eine Forschungs­gruppe an der Bergischen Universität Wuppertal.
  11. Hadmut Danisch: Ein historisch einzigartiges Experiment, Ansichten eines Informatikers am 23. Februar 2018
  12. Frankreich: Ein Manifest gegen den Antisemitismus, Zeit Online am 22. April 2018
    Anreißer: Politiker, Künstler und Kirchenvertreter warnen vor Judenfeindlichkeit. Der Kampf dagegen müsse nationales Anliegen werden, "bevor Frankreich nicht mehr Frankreich ist".
  13. Hadmut Danisch: Merkels Krokodilstränen, Ansichten eines Informatikers am 22. April 2018
  14. David Berger: Thüringen: Afrikaner ruft "Heil Hitler" und bedroht Polizisten, Philosophia Perennis am 24. Juli 2019
    Anreißer: Die Polizei ermittelt aktuell gegen einen jungen Asylbewerber Asylforderer aus Eritrea im Thüringischen Saalfeld, der am Sonntag in der Öffentlichkeit verfassungs­feindliche Parolen (u.a. "Heil Hitler") gerufen und die Beamten anschließend beleidigt sowie bedroht haben soll.
  15. Hadmut Danisch: Schon schlimm mit den Rechtsradikalen und Nazis in Thüringen, Ansichten eines Informatikers am 24. Julli 2019
  16. Twitter: @artursorin - 12. Mai 2021 - 23:52 Uhr
  17. Hadmut Danisch: Der grüne Import-Antisemitismus, Ansichten eines Informatikers am 13. Mai 2021
  18. Hadmut Danisch: Rot-grün-Antifa baut gerade Nazi-Deutschland wieder auf, Ansichten eines Informatikers am 17. Mai 2021
  19. Hadmut Danisch: Die Süddeutsche über Erbarmungslosigkeit und Annalena Baerbock, Ansichten eines Informatikers am 18. Mai 2021
  20. Twitter: @ulfposh - 19. Mai 2021 - 19:19 Uhr
  21. Twitter: @NiemaMovassat - 18. Mai 2021 - 11:22 Uhr
  22. Hadmut Danisch: Zwei Äußerungen zur Entwicklung des Landes, Ansichten eines Informatikers am 19. Mai 2021
  23. Wikipedia: Dieter Kunzelmann
  24. Twitter: @ergroovt - 5. November 2023 - 10:25 Uhr
  25. Twitter: @ergroovt - 5. November 2023 - 20:50 Uhr
  26. Sven Felix Kellerhoff: Linker Terror 1969: Linksradikale bauten eine Bombe gegen den "Judenknax" der Deutschen, Die Welt am 9. November 2019
    Anreißer: Ausgerechnet am 31. Jahrestag des November­pogroms 1938[wp] wollten die linksradikalen "Tupamaros West-Berlin"[wp] das Jüdische Gemeindehaus sprengen. Führender Kopf war der Kommunarde Dieter Kunzelmann.
  27. Hadmut Danisch: Der Antisemitismus der Linken und Grünen und die Propagandalüge der letzten 20 Jahre, Ansichten eines Informatikers am 6. November 2023
  28. Jacob Horowitz, David Gladilin: Nach Angriff auf Israel: Was jüdische Studenten an deutschen Hochschulen erleben, Die Welt am 12. November 2023
    Anreißer: Viele Universitäten vermeiden eine Solidarisierung mit Israel, weil antisemitische Hetzer mit ihrem brachialen Auftreten Erfolg haben, schreiben unsere Gastkommentatoren. Wer vorschlägt, eine Israel-Flagge vor der Uni zu hissen, muss sich vom AStA beschimpfen lassen.
  29. Hadmut Danisch: Antisemitismus an deutschen Hochschulen, Ansichten eines Informatikers am 12. November 2023
  30. Hadmut Danisch: Eine seltsame anti-antisemitische Stellvertreterdebatte unter Feiglingen, Ansichten eines Informatikers am 18. November 2017
  31. Twitter: @DasErste - 27. Mai 2021 - 16:26 Uhr
  32. Hadmut Danisch: WDR dreht durch: Der Restle-Kurzschluss, Ansichten eines Informatikers am 27. Mai 2021
  33. Reinhard Mohr[wp]: Linker Antisemitismus: Wir Babyboomer stehen vor den Trümmern unseres antifaschistischen Kampfes, Die Welt am 3. November 2023
  34. 34,0 34,1 Hadmut Danisch: Ein historisch einzigartiges Experiment, Ansichten eines Informatikers am 23. Februar 2023
  35. Twitter: @MarinaMedvin - 2. Nov. 2023 - 3:34 Uhr
  36. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Hadmut Danisch vergallopiert sich hier etwas, weil er die Sache eindimensional betrachtet. Die islamische Welt hat den menschen­verachtenden Feminismus nur etwas früher beendet, während der so genannte "freie" Westen weiter ins Verderben läuft mit Hass auf Männer, Ressentiments gegen alles Männerliche, Familien­feindlichkeit und fehlendem Nachwuchs.
  37. Angriffe vor Nasrallah-Rede Lage zwischen Israel und Hisbollah spitzt sich zu, N-TV am 2. November 2023
  38. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Die erste Dummheit, die es in der Natur so nicht gibt, war und ist im Westen der Feminismus. Das Ergebnis in Verbindung mit Zuwanderung kann man in deutschen Kindergärten und Schulen sehen.
  39. Hadmut Danisch: Das impertinente Geschwätz des Journalisten Reinhard Mohr (Babyboomer), Ansichten eines Informatikers am 3. November 2023
  40. Rolf Verleger[wp]: Antisemitologie, TAZ am 12. April 2007
  41. Fragile Demokratie: Deutschland Du mieses Stück Scheiße, Vichys Einblick am 1. Dezember 2015
  42. 42,0 42,1 42,2 42,3 42,4 Gerard Menuhin: "Antisemitismus als politische Waffe?" / Dichtung und Wahrheit über Gerard Menuhins Vortrag in Marburg, Juli 2007
  43. Hadmut Danisch: Linke gegen Juden, Ansichten eines Informatikers am 14. November 2023
  44. Aus gegebenem Anlass, Michael Klonovsky-Blog am 14. November 2023
  45. Rezension in der Frankfurter Rundschau vom 18. Mai 2006

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