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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Biologismus

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Hauptseite » Diskurs » Biologismus


Biologismus ist ein Begriff, der zur Abwertung von Argumenten und Erklärungsmodellen verwendet wird, die auf biologische, genetische oder evolutionäre Ursachen verweisen.

Besonders von Gleichheits­feministinnen und Vertretern des Genderismus werden sämtliche Argumente als biologistisch bezeichnet, die biologische Gründe für Geschlechts­unterschiede anführen, unabhängig davon, wie stichhaltig sie sein mögen. Die biologische Erklärung ist per se illegitim, da Genderisten Angst haben, dass sie missbraucht wird, oder ihr vorwerfen, politisch zweckgerichtet zu sein. Biologische Erklärungen werden grundsätzlich nicht verstanden, da sie dem Fortschritt im Wege stehen und Genderisten nicht in der Lage sind, konkret evolutions­biologisch zu denken.

Biologismus ist besonders feministischen Lesben ein Dorn im Auge, da die Biologie festgestellt hat, dass es nicht möglich ist, eine Frau zum Lesbentum zu "bekehren", auch wenn sich viele Lesben das wünschen würden.

Kommentare

Aus der Begriffswelt der Agent*in:

Zitat:

«Man kann menschliches Verhalten oft über die Biologie erklären und manchmal kann man dabei auch über das Ziel hinaus schießen. Der Mensch hat etwas Tierisches in sich, er ist aber auch zu Höherem fähig und meiner Meinung nach ist sein Leben nicht zuletzt geprägt von einem Ringen zwischen diesen beiden Polen.

Von daher ist es nicht falsch, auch soziale und geistige Aspekte zu betrachten, um menschliches Verhalten zu verstehen und ein nur auf die Biologie gerichteter Ansatz ist durchaus kritikwürdig.

Was viele Linke heute aber anstreben, ist eine Negation der Biologie. Alle Menschen sollen gleich sein und dazu ist man nicht nur gerne bereit, über sämtliche biologischen Unterschiede - vor allem zwischen Mann und Frau - hinweg zu sehen, man schreckt auch nicht davor zurück, Kritiker mit Kampfbegriffen wie eben dem Begriff "biologistisch" zu brandmarken und wahre Hexen­jagden mit dem Ziel der Zerstörung ihrer bürgerlichen Existenz gegen sie zu initiieren.» - Neukonservativ[1]

Einzelnachweise

  1. Wie bekloppt sind die eigentlich?, Neukonservativ am 6. August 2017

Querverweise

Netzverweise