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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Psiram

Aus WikiMANNia
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Hauptseite » Internet » Wiki » Psiram


Hauptseite » Wissenschaft » Pseudowissenschaft » Psiram


EsoWatch/Psiram
Logo-Psiram.png
Beschreibung Internet-Lexikon
Slogan Realismus als Chance[1]
Sprachen deutsch[2]
Online seit 1. Juni 2007 (als EsoWatch)[3]
7. Juli 2012 (als Psiram)[4]
Status Aktiv
Artikelanzahl 3.500 (Stand: 7. Oktober 2019)
Weitere Infos
Software MediaWiki
Lizenz CC BY-SA 3.0 DE
Registrierung Ja
Kommerziell Nein
Betreiber Anonym
URL 2007 esowatch.com;
seit 2012 als psiram.com;
seit 2014 auch über psiram.net
Twitter @psiramcom

Das Internet-Projekt Psiram (Akronym[wp] aus Pseudo­wissenschaft, Irrationale Über­zeugungs­systeme, Alternative Medizin[4]) wurde am 1. Juni 2007 unter dem Namen EsoWatch gestartet. Nach Eigen­darstellung werden Themen aus der Esoterik, den Grenz­wissen­schaften und der alternativen Medizin[wp] aufgegriffen und darüber aus kritischer, aufgeklärter Sicht berichtet.[5]

Inhalte

Psiram beschreibt sich als "Wiki der irrationalen Über­zeugungs­systeme" und allgemein als Verbraucherschutz[wp]-Seite. Es ist unterteilt in die vier Themen­bereiche "Glaubens­systeme", "Beutel­schneidereien", "Pseudowissenschaften" und "pseudo­wissen­schaft­liche Heil­methoden".[6]

Das Angebot besteht aus einem mehrsprachigen Internet-Lexikon, einem Blog und einem Diskussions­forum. Die überwiegende Anzahl der Artikel ist in deutscher Sprache verfasst.[2]

Namensänderung

Zur Umbenennung des Projekts gibt es nach Eigen- und Fremd­darstellung unter­schied­liche Angaben. Kritiker behaupten, dass nach mehreren Klagen (unter anderem wegen Verleumdung und Rufmord) die Betreiber die Kontrolle über die Domain "esowatch.com" verloren hätten.

Die Eigendarstellung gibt folgende Erklärung für die Namensänderung:

Zitat:

«Der Name EsoWatch passte schon lange nicht mehr richtig zu unserem Projekt. Esoterik ist nur ein Teil unseres Themen­spektrums. Wir ärgern uns in vielen Bereichen über Wissen­schafts­feindlich­keit und bloggen des Öfteren auch über Open Science, Gentechnik und andere Themen. Des Weiteren behandeln wir irrationales Denken, Pseudo­medizin und vieles mehr. Als wir dann Schwierig­keiten hatten die alte Domäne mitzunehmen, entschieden wir uns, den bereits angedachten Namens­wechsel vor­zu­ziehen.» - Psiram-Pressestelle

Rang Psiram-Artikel Zugriffe
1. Chemtrail 170.888
2. Fürstentum Germania 170.122
3. Andreas Popp 134.977
4. Germanische Neue Medizin 133.145
5. Homöopathie 129.302
6. Focardi-Rossi-Energiekatalysator 123.569
7. Regividerm 120.996
8. Dieter Broers 112.681
9. Kopp Verlag 103.897
10. Infokrieg.tv 96.868
11. Braune Esoterik 93.100
12. Ryke Geerd Hamer 84.605
13. Kolloidales Silber 84.350
14. Leberreinigung 83.369
15. Miracle Mineral Supplement 82.949
16. Kommissarische Reichsregierung 76.410
17. Alles Schall und Rauch 75.217
18. Elektrosmog 72.439
19. Juliane Sacher 70.640
20. Wasserbelebung 70.480
21. Anthroposophie 69.220
22. Opfer der Germanischen Neuen Medizin 68.753
23. Bioresonanz 68.138
24. Anti-Zensur-Koalition 67.507
25. Verschwörungstheorie 67.435

Selbstverständnis

Die Betreiber von Psiram sehen sich selbst als Aufklärer gegen Aberglauben[wp] und Wissen­schafts­feind­lich­keit, fühlen sich dem Ver­braucher­schutz verpflichtet und verstehen sich als ein kritisches und umfangreiches Nach­schlage­werk zu Themen rund um Esoterik, Alternativ­medizin und Verschwörungstheorien.[1]

Beliebteste Seiten

Von besonderer Aussagekraft sind die am häufigsten gelesenen Artikel (siehe Tabelle rechts).[7]

Weitere ausgewählte Artikel

Kategorisierung [9]
Kategorie Einträge
ADHS/Ritalin-Kritiker 15
Anhänger der Germa­nischen Neuen Medizin 65
Esoteriker
Brauner Esoteriker
117
8
Chemtrail-Anhänger 19
Finanzapokalyptiker 7
HIV/AIDS-Leugner/Kritiker 29
Holocaustleugner 13
Impfgegner
Impfkritiker
72
2
Klimaskeptiker 23
Kreationist 16
KRR-Anhänger 27
Pseudowissenschaftler 88
Religiöse Fanatiker 7
Scientologe 7
Sektierer 16
Psiram: Truther 40
Ufologe 14
Verschwörungstheoretiker 175
Wikipediagegner 14

Öffentliche Beurteilung

Die erste größere öffentliche Rezeption erfolgte im deutschen Online Magazin Heise/Telepolis (Fabian Kunow: Licht ins Dunkel des Irrationalen, Telepolis vom 17. Mai 2008). Zuletzt wurde Psiram von D. Maxeiner und M. Miersch in Die Welt im Zusammenhang mit der zunehmenden Verbreitung esoterischer Lehren an deutschen Universitäten.

Kritik

Bei den Themenfeld Feminismus und Genderismus als irrationale Glaubens­systeme versagt Psiram völlig. Es fällt auf, dass Psiram einerseits kleinen und kleinsten Scharlatanen aus dem Bereich von Esoterik und Alternativmedizin nachspürt, andererseits aber die großen (und staatlich geförderten) Betrüger aus dem Bereich Staatsfeminismus außen vor lässt. Das Wort Feminismus findet sich im gesamten Projekt nur ein einziges Mal[10] in einem Zitat

"Der Feminismus ist eine Seuche unserer Zeit, mit weitreichenden Auswirkungen, mithin eine Degenerations­erscheinung erster Güte."

das Detlef Nolde[ew] zugeschrieben wird, der seinerseits als "Querfront-Aktivist", "Rechtsextremist" und Vertreter "antisemitischer Verschwörungs­theorien" vorgestellt wird. Das Online-Portal hat sich einerseits nicht wenige Feinde gemacht:

Zitat:

«Esowatch.com sammelt seit 2007 in seinem Wiki verfügbare Kritik an Alternativ­medizin, etwa der Homöopathie (Telepolis berichtete: Licht ins Dunkel des Irrationalen). Das Online-Portal hat sich der Aufklärung über alternative Heil­ver­fahren verschrieben und sich dabei den Zorn all derjenigen zugezogen, die entsprechende Produkte und Dienst­leistungen vertreiben oder einfach von ihnen überzeugt sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Entzaubern von Verschwörungstheorien, etwa den "Chemtrails", sowie der Darstellung rechts­extremer Aktivitäten im neu­heid­nischen und eso­terischen Bereich, so im Artikel "Braune Esoterik". Das wiederum ärgert Rechts­extreme und ihre Verbündeten. Bei Themen wie der "Neuen Germanischen Medizin" oder dem "Fürstentum Germania" kommen esoterisches und rechts­extremes Gedankengut zusammen, und auch die Gegner kommen gleich aus mehreren Lagern.» - Telepolis Juli 2012

Claus Fritzsche hält dem wohlwollenden Telepolis-Artikel entgegen, dass "auch die Autoren von EsoWatch/Psiram dubiose und ziemlich durchgeknallte Verschwörungs­therorien verbreiten". Er stellt es so dar: "Die Autoren der Plattform durchstöbern Google nach Informations­frag­menten, die in ihr Feindbild passen (...) und fügen schmückende Details hinzu, die in sehr vielen Fällen frei erfunden sind." Guido Watermann beschreibt die Tätigkeit von Esowatch unter anderem mit den Worten: "sammelt seit 2007 in seinem Wiki verfügbare Kritik an ...". Claus Fritzsche ist der Meinung, dass diese Formulierung der Sache nicht gerecht wird. Sie weicht der Frage aus, ob die Kritik fundiert und berechtigt ist oder ob es sich um Schmähkritik handelt, die auch verleumderische Inhalte umfasst. Claus Fritzsche bringt dazu einige Beispiele und resümiert: "Solange die Autoren der Plattform (...) ebenfalls verschwörerisch denken, maßlos übertreiben, manipulieren, gegen ethische Spielregeln verstoßen und geltendes Recht brechen [... dann ist das] kriminelles und ethisch nicht akzeptables Verhalten. Wer gegen die 'Bösen' ist, der gehört nicht automatisch zu den 'Guten'."[11]

Esowatch ist mit berechtigtem Argwohn zu betrachten. Esowatch ist eine aus der Anonymität (esowatch.com enthält kein Impressum) heraus agierende Vereinigung selbsterklärter Hüter der Scholastik, denen offensichtlich der gesunde Menschen­verstand abhanden gekommen ist, und die in einer Art intellektuellen Amoklauf ihre Internet-Bekanntheit auf Kosten unbescholtener Zeitgenossen um jeden Preis erhöhen will.

Die Recherche­qualität von Esowatch ist völlig unzureichend und gleichzeitig versucht Esowatch aber mit Pseudo­diskussions­foren den Eindruck einer gleich­berechtigten Diskussion zu erwecken, deren Beiträge aber samt und sonders von Esowatch vorab zensiert bzw. verändert werden, und dann, ohne dass der eigentliche Autor noch irgendein Zugriffsrecht ausüben kann, die Beiträge aber unter dessen Namen veröffentlicht werden.

Esowatch betreibt zudem einen Internet­auftritt, der dem von Wikipedia sehr ähnlich ist, um eine offensichtliche Zugehörigkeit zu Wikipedia vorzutäuschen, mit dem Ziel die bestehende Glaub­würdigkeit von Wikipedia unberechtigterweise auf Esowatch zu übertragen, obwohl zwischen Wikipedia und Esowatch keinerlei Verbindungen oder sonstige Gemeinsam­keiten bestehen.

Auf Esowatch verbreitete Informationen sollten mit absoluter Vorsicht behandelt werden, weil Esowatch keinesfalls das Wohl der Internet­benutzer im Auge hat, sondern ganz offensichtlich aufgrund eigener Substanz­losig­keit mit vor allem unlauteren Mitteln versucht, die eigene Internet­bekannt­heit zu erhöhen. Wie zudem bekannt wurde, sind einige Betreiber von Esowatch wegen Verleumdung rechtskräftig verurteilt, und versuchen, aufgrund ihrer trotzdem weiter verbreiteten wiederholten Verleumdungen, sich der deutschen Gerichts­barkeit dadurch zu entziehen, indem die Domain esowatch.com zum einen in Hong Kong registriert ist, und zum anderen der Webauftritt kein Impressum besitzt und daher der Zugriff praktisch unmöglich ist.
- HolgerM3: Esowatch, Heise-Forum am 6. Juni 2008 um 14:29 Uhr

Die Anonymität erlaubt es den Betreiber allerdings, in übler Hecken­schützen­manier alle möglichen Menschen in verleumderischer Manier anzugreifen. Die in diesem Zusammen­hang erfolgten Anzeigen und Gerichts­verfahren haben auch zur Sperrung der Domain esowatch.com geführt. Roland Wilhelm Ziegler aus Weiskirchen soll der Betreiber von EsoWatch gewesen sein. Es wurde ihm unterstellt, ein bezahlter Pharma-Lobbyist zu sein. Der Kopp-Verlag berichtete über seine Arbeitsweise:

Zitat:

«Eine Art Online-Lexikon im Internet unter dem Namen "EsoWatch" hat es sich angeblich zur heroischen Aufgabe gemacht, vor bösen, bösen Scharlatanen und Betrügern zu warnen. Die sieht der bis vor Kurzem nicht zu identifizierende Betreiber in allem, was seines Erachtens irgendwie irgendwo gefühlt esoterisch oder gar - HERR-SEI-BEI-UNS! - als rechts vermutet werden könnte - wenn man denn genug Fantasie und Willen zur Verleumdung besitzt. [...]
Unter der Internet­adresse esowatch.com verbreitet [er] im Stile von Wikipedia das, was er unter Aufklärungs­arbeit versteht. Alles, was Herr Ziegler und seine Mitstreiter nicht glauben oder billigen mögen, wird dort mit bösartigen Formulierungen, Halb­wahr­heiten, platten Lügen und absichtsvollen, unbewiesenen Ver­knüpfungen diskreditiert, in einen Topf geworfen, etwas braune Soße drüber, kräftig umgerührt und in ein Wiki-Content­system gegossen.» - Niki Vogt[12]

Zitat:

«Esowatch.com ist der Name eines Internet-Portals, in dem sich eine kleine Gruppe streng dogmatischer so genannter Skeptiker und militanter Atheisten in rührender Weise und mit viel Liebe zum Detail an ihren Feindbildern abarbeitet. Die Esowatch-Herausgeber stammen sehr wahrscheinlich aus dem Umfeld zweier Vereine der so genannten Skeptikerbewegung, dem Verein Promed e.V. und dem Verein impfinformationen.de. Aktiv promoted wird Esowatch von führenden Repräsentanten des streng dogmatischen und fundamentalistischen Vereins GWUP.
Esowatch.com bietet einen bunten Mix aus Wissen, Halbwissen, Unfug, bewusst gestreuten Falsch­informationen und subjektiven Wertungen.» - Niki Vogt[13]

Zitat:

«Psiram.com (früher EsoWatch.com) ist der Name einer aus Wiki, Forum und Blog bestehenden Internet­platt­form, die sich laut Selbstdarstellung dem Verbraucher­schutz widmet. Tatsächlich ist es ein Internetpranger, welches im Schutze der Anonymität Webseiten, Menschen und Welt­an­schauungen verunglimpft. Dies geschieht auf raffinierte Weise, ohne dass sich Betroffene dagegen wehren können.»[14]

Zitat:

«Psiram ist der Nachfolger von "Esowatch" - einem Portal, dass sich zunächst nur der "medizinischen Aufklärung" widmete und vor angeblich esoterischen Behandlungs­methoden warnte. Mit dem Nachfolger "Psiram" jedoch greifen die Macher nun auch kritische Internet­seiten an und denunzieren Personen, die abseits des Mainstreams stehen.

Psiram attackiert nicht nur sog. "CO2-Leugner", sondern auch Portale und Personen, welche sich kritisch mit dem Geldsystem aus­einander­setzen oder sonstwie nicht dem Mainstream entsprechen. [...] Die Vorgehensweise des Denunziations-Portals ist dabei immer ähnlich: Mit Verweis auf dubiose Quellen wird den Rufmord-Opfern wahlweise Rechts­radikalität, Rechts­populismus, Rechts­offenheit oder gar Anti­semitismus vorgeworfen. Rhetorisch geschickt werden einzelne Fakten herausgepickt, verdreht und in einen verachtungs­würdigen Kontext so zurechtgerückt, dass dem Leser eine Art Pseudo-Seriosität vorgegauckelt wird.»[15]

Zitat:

«Psiram (ehemals EsoWatch) ist eine kriminelle Vereinigung, welche anonym diffamiert, manipuliert, Rufmord betreibt und dabei schlecht, aber recht schnell recherchiert. Generell wird dort alles was Alternativ­medizin, Fein­stofflich­keit, neue Energie­technologien etc. pp ins Lächerliche gezogen. Wirklich kriminelle und für das Leben und den Menschen gefährliche Themen wie z. B. Chemo­therapie, Impfschäden, Gentechnik, Imperialismus, Kriegs­treiberei und moderner Faschismus werden dort natürlich nicht genannt oder kritisch hinterfragt, sondern als völlig schwachsinnige Verschwörungstheorie abgetan. Alles was nicht in die Kategorie Verschwörungs­theorie eingeordnet werden kann, fällt dann in die Bereiche Esoterik[wp] oder Rechtsextremismus[16]

Zitat:

«Das System Psiram besteht aus diversen Blogs, auf denen die Opfer zunächst angegriffen werden. Anschließend folgt dann der Vernichtungs­schlag auf psiram.com mit Verweis auf auf die eigenen, dubiosen Blogs, die als Quelle zitiert werden. Außerdem haben die Psiram-Macher auch bei Wikipedia die Finger im Spiel. Dort sind sie einflußreiche Admins und verweisen teilweise auch direkt auf Psiram oder befreundete Seiten.»[17]

Als Gründungs­mitglieder der im Oktober 1987 gegründeten "Gesellschaft zur wissen­schaft­lichen Untersuchung von Para­wissen­schaften e.V." (GWUP) berichtet Edgar Wunder[wp] als Insider über die Skeptikerbewegung und damit über die welt­anschaulichen Hintergründe von EsoWatch/Psiram.[18]

Zitat:

«Eigenartigerweise werden "große Religionen", die seit 1000en von Jahren die Menschen in geistige Gefängnisse einsperren und Kriege mit Millionen Toten verursacht haben, bei Psiram NICHT angeprangert! [...]

Es fehlen ganz bestimmte Themen bei BND-Psiram:

Art der Verleumdungen

Wer sich kritisch mit dem Geldsystem, der Europäischen Union oder dem angeblich von Menschen gemachten Klimawandel aus­einander­setzt, wird braun­gepinselt, wahlweise Rechts­radikalität, Rechtspopulismus, Rechts­offen­heit oder gar Antisemitismus vorgeworfen, beziehungsweise in die religiös-funda­mentalis­tische Ecke gestellt. Eva Herman ist durch beherzte Kritik an der Familienzerstörung aufgetreten. In dem Psiram-Artikel über Eva Herman ist ganz viel von National­sozialismus, Nazi, NS-Zeit, rechts-offenen, braune Esoterik, Nazizeit und rechten Szene die Rede, über die feministische Denunziation und Hetz­kampagne findet sich kein Wort. Ein kritischer Vortrag über die Klimalüge wird als "pseudo­wissen­schaft­liche Außen­seiter­meinung zum Klimawandel" bezeichnet, die Möglichkeit, dass es sich bei der Klimapolitik um ein reines politisches Macht- und Druck­mittel handeln könnte, um möglichst viel Volks­vermögen umverteilen zu können, wird ins Reich der Verschwörungs­theorien verbannt. Andreas Clauss, Kritiker des Finanz­systems, wird als "Finanz­apo­kalyptiker" apostrophiert. Der Artikel über Karl Albrecht Schachtschneider, emeritierter Professor für Öffentliches Recht und ausgewiesener Kenner des Staatsrechts, befasst sich nicht näher mit seiner EU-Kritik, sondern bemüht sich, eine Nähe zu "national­sozialis­tischen und rechts­offenen, verschwörungs­theoretischen Kreisen" nachzuweisen. Sein Einwand, mit der EU-Verfassung (auch Lissabon-Vertrag[wp] genannt) würde faktisch das Grundgesetz abgeschafft, wird unter der Kapitel­über­schrift "Rechts­offene Verschwörungs­theoretiker" abgehandelt.

Art der Kritik

Objektive Kritik zu Psiram zu finden ist schwierig. Möglicherweise wird Psiram nicht für wichtig genug erachtet, um sich genauer damit zu beschäftigen. Bei den meisten Seiten im Internet, die sich kritisch mit Psiram befassen, wird man den Eindruck nicht los, dass es sich um getroffene Hunde handelt, die bellen. Aber in Fällen wie Eva Herman, die in ihrem Buch Das Eva-Prinzip ganz ausdrücklich die Familienpolitik der National­sozialisten kritisiert, die aber trotzdem in einer beispiellosen Kampagne von den Mainstream-Medien als "Eva Braun" diffamiert wurde, da wundert es dann schon, wie heftig von Psiram da in dieselbe Kerbe gehauen wird. Auch wenn man sich überlegt, wie riesig groß die Sonne ist und welch ein winziges Staubkorn im Vergleich dazu die Erde und wenn man sich dann mal das Wirken der Menschen ins Verhältnis dazu, wenn der Fusions­reaktor Sonne einmal "hustet", dann wundert es schon, wenn Menschen, die Zweifel am menschen­gemachten Klimawandel haben, über denselben Leisten geschlagen werden wie Quack­salber, Beutel­scheider und Esoteriker. Auch der Umgang von Psiram mit Kritik an der Europäischen Union ist befremdlich. Nun ist es zwar so, dass sich in Krisenzeiten auch jede Menge Scharlatane zu Wort melden, das war auch in der Welt­wirtschafts­krise in den 1930er Jahren so. Aber Psiram differenziert da nicht und erweckt so den Eindruck, dass jemand, der die Europäische Union kritisiert, schon per se ein brauner Esoteriker oder ein Verschwörungs­theoretiker sei.

Die vorstehenden Beispiele geben Anlass, sich den Inhalten von Psiram sehr vorsichtig zu nähern und beim Lesen gewinnt man einen Eindruck, wie er im folgenden (zugegeben gestellten) Interview beschrieben wird:

Frage
Warum verleumdet und mobbt Ihr Unschuldige?
Antwort
Das tun wir nicht, auch wenn einige es behaupten. Wir denunzieren nur, und das sehr geschickt. Viele unserer "Opfer" werden in ver­schiedenen Abstufungen als rechts­lastig gebrand­markt. Diese Waffe hilft immer. Der Fächerkanon reicht von "rechts­offen" über "rechts­populistisch" bis "rechts­radikal". Auch die Qualifizierung als "Antisemit" hinterlässt deutliche Spuren. Wir finden das ganz legal. So wie manche Internet-Seiten ihre Ansichten äußern dürfen, äußern wir unsere eben auch. Wenn wir Aussagen treffen, dann sind die aber mit Zitaten und Verweisen belegt - auch wenn es oft die Seiten von Psiram-Machern sind (aber es sieht gut aus und merkt bisher niemand).[15]

Das Braun­pinseln auf Psiram ist augenfällig, andererseits werden dort viele tatsächlich schränke und zweifelhafte Personen dargestellt. Deshalb sind auch viele Kritiken über Psiram mit Vorsicht zu genießen. Das wiederum verleitet dazu, die Kritik an Psiram als "spinnert" abzutun und den Inhalten in Psiram zu vertrauen.

Das Kernproblem an Psiram ist, dass nicht verlässlich auszumachen ist, was kritische Information und was irreführende Diffamierung ist. Wie schon gesagt, den Bereich Feminismus spart Psiram sehr auffällig aus, obwohl gerade der Bereich zum einen gesellschaftlich sehr prägend ist und zum anderen dort viele Lügner, Betrüger und andere windige Gestalten im Auftrag der Regierung oder im Gefolge der Helferinnenindustrie am Werke sind. Kritiker an Europäischer Union und Klimawandel werden ganz offensichtlich diffamiert, was dazu führt, dass man sich auch in thematisch anderen Bereichen nie ganz sicher sein kann, ist das wirklich so wie beschrieben oder wird man dort auch aufs Glatteis geführt. Das soll nicht heißen, dass alle Inhalte von Psiram schlecht sind, das Problem ist nur, man weiß nicht sicher, woran man ist.

D. Maxeiner und M. Miersch weisen beispielsweise darauf hin:

"Akademischer Humbug ist weiter verbreitet als allgemein angenommen. Mit einem finanziell potenten Sponsor im Rücken gelingt es Esoterikern immer wieder, ihre Lehren an Universitäten zu verbreiten."[20]

Das verwirrende ist, dass sich dazu tatsächlich einiges Informatives auf Psiram finden lässt, während andererseits zur esoterisch anmutenden Klimaforschung (wo sehr viel Geld verdient wird), zum verschwörungs­theoretischen Feminismus (Männer sind an allem Schuld) und dem pseudo­wissen­schaftlichen Gender Studies sich nichts finden lässt. Das schafft den Eindruck, dass Psiram schon gerne aufklärerisch wirken möchte, dann aber wieder wichtige Bereiche von der Aufklärung ausklammert.

Internetpranger

Markus Fiedler legte in einem seiner Interviews vor der Kinopremiere des Filmes "ZENSUR"[pp] dar, dass es sich beim Pseudolexikon Psiram um einen Internetpranger zum Zweck des Rufmords an weltanschaulich oder politisch unbequemen Menschen handelt. Statt diese These zu widerlegen, beweist Psiram die Korrektheit der Aussagen Fiedlers durch das Anlegen eines Rufmord­artikels noch in der Nacht nach der Erst­aus­strahlung des Interviews. Am 17. Februar 2017 sagte Markus Fiedler auf Nachfrage von Ken Jebsen öffentlich voraus, dass ihn sehr wahrscheinlich als nächtes ein Eintrag auf Psiram erwarte, in dem er durch geschickte Winkelzüge in die "rechte Ecke" geschoben werden würde. Seine Voraussage trat noch am 17. Februar 2017 um 21:12 Uhr exakt so ein, wie er sie gegenüber Ken Jebsen und den Zuschauern gemacht hatte: Psiram legte einen an Fehlern über­quellenden Beitrag zu Fiedler - mit Hinweisen zu einer angeblichen rechten und russophilen Gesinnung Fiedlers - an.[21] Damit bestätigte das Pseudolexikon Fiedlers und Jebsens Erkenntnisse, dass Psiram nichts anderes als ein Pranger zum Rufmord an Andersdenkenden ist, der sich als Verbraucherschutz-Wiki tarnt.[22]

Zitat:

«Ein noch größere Gefahr als von den Reichsbürgern geht meiner Ansicht nach von den Scientologen und Hexen­jägern der GWUP und Brights aus, die auf Internet­prangern wie Ruhrbarone und Psiram gegen Andersdenkende diffamieren, hetzen und diese stigmatisieren. Mittlerweile treten diese Leute, die hauptsächlich aus Psychologen bestehen, in jeder zweiten TV-Sendung zum Thema "Verschwörungstheorie" auf, um Andersdenkende als verrückt abzustemplen.

Wo das hinführt, kenen wir ja aus der Zeit der National­sozialisten: Erst kommt die Pathologisierung und dann die Euthanasie[wp][23]

Fazit

Die Bewertung muss zwiespältig ausfallen, denn würde man Psiram als Propaganda­instrument einstufen - wofür nicht wenig spricht - so würden die Scharlatane jubeln, deren Betrugs­methoden auf Psiram offengelegt werden. Andererseits kann man Psiram nicht wirklich guten Gewissens als Quelle empfehlen. Alle Aussagen müssen sehr vorsichtig betrachtet und nach Bestätigung von unabhängiger Seite gesucht werden. Aber das ist ja beispielsweise mit Informationen über Feminismus in Wikipedia ja auch nicht anders.

Medienberichte

mit Bezug auf Psiram

  • Elke Wittich: "Geschwafel über Feinstofflichkeit", Jungle World Nr. 43, 25. Oktober 2012 (Interview: Psiram im Gespräch über Verschwörungs­theorien im Netz) (Scharlatane, Verschwörungs­theoretiker, Esoteriker - die Mitarbeiter von Psiram kennen sie alle. Ein Gespräch mit den Machern des bis vor kurzem noch unter dem Namen Esowatch betriebenen Aufklärungs-Wikis über die Namens­änderung, die beliebtesten Verschwörungs­theorien und die Verbreitung irrationaler Ideen.)
  • D. Maxeiner, M. Miersch: Ein Triumph des akademischen Paralleluniversums, Die Welt am 4. Oktober 2012 (Akademischer Humbug ist weiter verbreitet als allgemein angenommen. Mit einem finanziell potenten Sponsor im Rücken gelingt es Esoterikern immer wieder, ihre Lehren an Universitäten zu verbreiten.)
  • Guido Watermann: Esowatch heißt jetzt Psiram, Heise/Telepolis am 13. Juli 2012 (Was die Umbenennung nicht verhindert: Der Kampf zwischen Verfechtern und Kritikern alternativer Heilverfahren geht weiter. Auch auf Wikipedia.)
  • Bernd Kramer: Pseudowissenschaften: Der akademische Geist, Zeit Online am 31. Mai 2011 (Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt.)
  • Thierry Chervel: Christian Wulff und die Evangelikalen, Perlentaucher am 16. Juni 2010
  • Websites aktuell, c't magazin 18/10 (Kurzvorstellung der Webseite esowatch.com)
  • Fabian Kunow: Licht ins Dunkel des Irrationalen, Heise/Telepolis am 17. Mai 2008 (Das deutschsprachige "Wiki der irrationalen Überzeugungs­systeme und deren Protagonisten" will die Aufklärung im Netz verbreiten helfen.)

ohne Bezug auf Psiram

  • Florian Freistetter: Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft, Science Blogs am 16. August 2012
  • Bernd Kramer: Esoterik an der Fachhochschule: Wünschel Dir was, Spiegel Online am 27. Februar 2012 (Angehende Landschaftsarchitekten lernen an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf den Umgang mit der Wünschelrute und Raumplanung nach fernöstlicher Qi-Energie. Kritiker sind entsetzt über das Esoterik-Seminar. Die Hochschule aber meint: Wo ein Markt ist, da muss auch ein Angebot her.)
  • Mystischer Unsinn: Was hinter Phänomenen steckt, Die Welt am 25. September 2010 (Wünschelruten-Gänger, Wahrsager, Handaufleger, Kaffeesatzleser, Hellseher: Was hinter Phänomenen steckt.)
  • Harro Albrecht: Medizinerausbildung: Wehe! Wehe!, Zeit Online am 9. September 2010, Nr. 37 (Homöopathie, Akupunktur, Ayurveda - der Aberglaube frisst die moderne Medizin. Zunehmend lehren deutsche Hochschulen alternative Verfahren.)
  • Bernd Kramer: Esoterik: Hinters Licht geführt, Zeit Online am 8. Juli 2010, Nr. 28 (Der Esoterik-Markt wächst und wächst. Aber nicht alle Angebote sind so harmlos, wie sie klingen.)

Psiram-Artikel über WikiMANNia

Der Tanz auf dem "Berg der Dummheit": Das Wissen ist gering, das Mitteilungsbedürfnis ist hoch.

Am 28. September 2019 hat Psiram einen umfangreichen Artikel über WikiMANNia angelegt. Das entspricht der "Blubber-Kurve" (siehe Grafik rechts): Man weiß eigentlich gar nichts über WikiMANNia, aber das Mitteilungs­bedürfnis ist hoch. Die erste Version vom 28. September 2019 (20:43 Uhr) ist eine vollständige Übernahme eines Hetz- und Schmäh­artikels aus dem Prangerportal Sonnenstaatland.[24] Damit begnügt sich der Psiram-Schreiberling aber nicht und legt noch etliche "Schippen" drauf. Als ersten eigenen Satz fügt er

"Als Seitenbetreiber wird ein Joel Castro aus Istanbul angegeben. Ein Uran Goszisz soll Sitzredakteur sein." (20:51 Uhr)

in den Artikel ein, ohne auch nur ansatzweise verstanden zu haben, was ein Sitzredakteur ist. Die Satzkonstruktionen "soll sein" zeigt Mutmaßungen an, die in dieser Art Texten aber nichts zu suchen haben. Es sollten Fakten benannt werden, die praktischerweise auch belegt sein sollten und keine Mutmaßungen in die Welt posaunt werden. WikiMANNia hat zwar eine Postanschrift in der Türkei, aber dass der Seitenbetreiber selbst "aus Istanbul" ist, wird nirgends gesagt. Das hat sich der Psiram-Schreiberling ausgedacht. Und in diesem Stil der ausgedachten "Fakten", Mutmaßungen, Unterstellungen und gezielten Diffamierungen geht es weiter.

"Bei beiden Personen handelt es sich um Pseudonyme.(a) Die im Ipressum(sic!) genannte Adresse ist fiktiv.(b) WikiMANNia nutzt einen türkischen Server und Provider(c), der darauf spezialisiert ist, illegale und strafbare Inhalte zu hosten. Auf diese Weise konnten sich die anonymen Betreiber bislang vor juristischer Verfolgung entziehen.(d)" (21:24 Uhr)
a) ist eine Mutmaßung
b) ist ebenfalls eine Mutmaßung. Bislang hat das noch niemand überprüft.
c) ist schlichtweg falsch.
d) ist eine üble Nachrede. Wenn der Täter wie in diesem Fall die üble Nachrede öffentlich, also zum Beispiel durch Veröffentlichung auf einer allgemein zugänglichen Homepage begeht oder durch Schriften verbreitet, zum Beispiel durch Flugblätter, kann er nach § 186 SfGB mit Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden.

Der geneigte Leser mag nun darüber mutmaßen, ob nun Psiram-Betreiber und Psiram-Schreiberling deshalb anonym bleiben, um sich einer juristischer Verfolgung zu entziehen.[25] Der Psiram-Schreiberling schließt hier also von sich auf andere.

"Das anonyme Projekt WikiMANNia wurde in der Vergangenheit als frauenfeindlich bezeichnet. Kathleen Hildebrand und Andreas Kemper bezeichneten WikiMANNia 2017 in der Süddeutschen Zeitung als ein 'Hetzportal'." (21:38 Uhr)

Der Informationsgehalt ist, dass sich Kathleen Hildebrand und Andreas Kemper bereits öffentlich mit Verleumdungen hervorgetan haben und die Süddeutsche Zeitung sich dafür als Plattform hergegeben hat. Dann schreibt er unter der Abschnitts­überschrift "Wikipedia­gegnerschaft"(e):

"Das Projekt WikiMANNia ist eindeutig wikipediakritisch orientiert(a) und ist mit mit der Szener der Wikipedia­gegner vernetzt.(b) So existiert auch ein Kontakt zum Projekt Wiki-Watch.(c) Zusammen mit Gunnar Melf Tobias Hamann (Wiki-Watch) soll ein anonymer "Werner" von WikiMANNia an einem "Schwarzbuch Wikipedia" mitgewirkt haben."(d) (21:49 Uhr)
a) ist eine Banalität. Eine kritische Betrachtung anderer Wikis sollte für ein Wiki normal sein.
b) ist falsch. Kritik an Wikipedia ist für WikiMANNia ein Randthema. Es gibt diesbezüglich keine "Vernetzung".
c) ist auch falsch. Es besteht kein Kontakt zu Wiki-Watch.
d) ist das "zusammen (...) mitgewirkt" vom Psiram-Schreiberling fabriziert. Das "Schwarzbuch Wikipedia" ist eine Anthologie[wp]. Eine Anthologie ist eine Sammlung ausgewählter Texte oder Text­auszüge in Buchform oder im weiteren Sinne eine themen­bezogene Zusammen­stellung aus literarischen, musikalischen oder graphischen Werken. Es handelt sich um eine von einem Herausgeber verantwortete Publikations­form. Aus dem Umstand, dass der Herausgeber jeweils einen Text von WikiMANNia und Wiki-Watch in seine Anthologie aufgenommen hat, wird ein "Kontakt" und ein "Zusammen­wirken" fabriziert.
e) Der Psiram-Schreiberling verdreht hier die Realität genau ins Gegenteil: Es ist vielmehr so, dass es eine WikiMANNia-Gegnerschaft innerhalb der Wikipedia gibt. Unter anderem der schon genannte Andreas Kemper - und seine Gefolgschaft - nutzt Wikipedia als Plattform, um WikiMANNia immer wieder als "illegal" und "kriminell" zu denunzieren.
"Auch gibt es Hinweise(a), dass eine so genannte 'Wikipedia Blacklist' angeblicher 'manipulativer Autoren' der Wikipedia auch mit Hilfe der WikiMANNis-Betreiber erstellt wurde.(b) Die Liste erschien unter anderem in der rechtsgerichteten Pluspedia."(c) (23:00 Uhr)
a) wirft wieder Scheiße in den Ventilator, auf dass der Dreck weit gestreut wird und etwas hängen bleibt. Es gibt keine Hinweise und alles stammt aus der diffamierenden Phantasie des Psiram-Schreiberlings.
b) Im Internet kursierte eine "Wikipedia Blacklist", in der auch Texte/Infos aus WikiMANNia verwertet wurde. Darauf hat die WikiMANNia-Redaktion aber keinen Einfluss und ein "mit Hilfe der WikiMANNis-Betreiber erstellt" ist das auch nicht.
c) ist unbeachtlich. Für Inhalte in PlusPedia trägt die WikiMANNia-Redaktion keine Verantwortung.

Der Faktengehalt des Artikels ist homöopatisch dünn. Aus dem Umstand, dass die Wikipedia als Plattform für Diffamierung und Propaganda genutzt wird und nun ein Herausgeber die Texte von Betroffenen in einer Anthologie zusammenführt, strickt Psiram eine rechts­extremistische Verschwörung. Aus dem Umstand, dass in einer anonym verfassten "Wikipedia Blacklist" zu lesen war, dass darin "Recherche­ergebnisse u.a. von WikiMANNia" eingeflossen sind, strickt Psiram eine aktive Beteiligung WikiMANNias und eine "Gegnerschaft". Das ist Desinformation mit einer homöopatischen Dosis Fakten versetzt.

"Nach Angaben von VICE sei der Betreiber von WikiMANNia (...) steckte (...) heute ist allerdings nicht klar, wer die Seite tatsächlich betreibt." (23:14 Uhr)

Der Psiram-Schreiberling ist sich tatsächlich nicht zu schade, um diesen Artikel aus der Kloake zu zitieren. Der Konjuktiv zeigt an, dass auch hier nur Mutmaßungen verbreitet werden, verrührt mit reichlich Hassrede und Gossensprache. Der VICE-Artikel schließt tatsächlich mit dem Satz: "Hilf Stefan auf Twitter dabei, Maskulisten zu dissen." Der Verfasser von diesem Dreck ist Stefan Lauer und seit April 2017 schreibt er für die Hetz-Plattform belltower.news der Stasi-Organisation Amadeu-Antonio-Stiftung.

Auf Psiram und Sonnenstaatland steht zu Beginn als erstes der merkwürdige Satz:

"Das Onlineprojekt WikiMANNia ist ein als rechtsextremistisch einzuordnendes, maskulistisches Wiki-Portal."

Dem Leser wird in der Einleitung nicht etwa gesagt, worum es in dem Artikel geht, sondern er wird aufgefordert etwas zu tun: Er soll WikiMANNia als rechts­extremistisch einordnen. Die zentralen Anliegen von WikiMANNia - Familienpolitik, Familienrecht, Familienzerstörung und Helferindustrie - werden gar nicht erst erwähnt. Stattdessen wird der Leser gleich mit dem ersten Satz wie im Roman 1984 zum Zwei-Minuten-Hass[wp] aufgefordert. Damit der Hass auch zuverlässig verfängt, wird im dritten Satz mit "rechte bis rechtsextreme" das Schlüsselwort noch zweimal wiederholt:

"Insgesamt erscheint eine vorwiegend rechte bis rechts­extreme Positionierung zu gesamt­gesellschaftlichen Themen vertreten zu werden."

Hier zeigt das Wort "erscheint" an, dass wieder mit Mutmaßungen gearbeitet wird. Und überhaupt lernte man früher im Deutsch-Unterricht, dass Wertungen und Schluss­folgerungen am Ende einer Rede oder eines Artikels zu erfolgen haben und nicht in eine Einleitung gehören.

Im Hauptteil wird dann wird ein völlig neben­sächlicher Artikel - BRD GmbH - in den Mittelpunkt gestellt und eine "Nähe" zu einer "Reichsbürger-Ideologie" gestrickt. Und es wird behauptet, die WikiMANNia-Redaktion habe dem "Nationalsozialisten und Kronjuristen des 3. Reiches Carl Schmitt (...) eine eigene - ausdrücklich lobende - Seite widmet. Tatsächlich stammt der Text des Artikels über Carl Schmitt von Wikipedia, worauf in der Fußzeile des Artikels auch ausdrücklich(!) hingewiesen wird. Wie sich ein Wikipedia-Artikel sich auf WikiMANNia urplötzlich in eine "ausdrücklich lobende Seite" verwandelt, bleibt das Geheimnis der anonymen Schreiber von Psiram und Sonnenstaatland.

Am Ende von 9160 Zeichen (ohne Fußnoten) weiß der Leser immer noch nichts über WikiMANNia. Der Leser weiß aber, was von ihm erwartet wird, nämlich dass er WikiMANNia (gefälligst) als rechts­extremistisch einzuordnen hat. Und wenn er es trotzdem wagen sollte, aus WikiMANNia zu zitieren, dann wird der Hass auch ihn treffen und er als Frauenfeind, Rechtsextremist und Reichsbürger diffamiert werden. Genau genommen sind Psiram und Sonnenstaatland so etwas wie das "Zimmer 101" im Roman 1984, wo dem Bürger klargemacht wird, was er zu denken und was er für wahr zu erachten hat.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 "Das größte Problem ist zunehmende Wissenschaftsfeindlichkeit", 17. Juni 2012 (Esowatch-Betreiber sprechen im Skeptiker-Interview über ihre Arbeit, Erlebnisse mit Kritikern und die Anonymität im Netz.) ("Das Projekt EsoWatch, ein Wiki der irrationalen Über­zeugungs­systeme, heute das vielleicht einfluss­reichste freie Portal im Bereich Verbraucherschutz und ein kritisches und umfangreiches Nachschlagewerk zu Themen rund um Esoterik, Alternativ­medizin und Verschwörungs­theorien. Das Motto des Projekts lautet: Realismus als Chance.")
  2. 2,0 2,1 Es gibt neben dem deutschen Hauptprojekt noch fünf Versionen in anderen Sprachen, aber mit jeweils wesentlich weniger Artikeln: etwa 350 Artikel auf französisch und 100 Artikel auf Englisch.
  3. Psiram: Aktuelle Ereignisse
  4. 4,0 4,1 EsoWatch heißt jetzt Psiram, PsiramBlog am 7. Juli 2012
  5. Psiram: Über Psiram
  6. Psiram: Hauptseite, abgelesen am 24. September 2012
  7. Beliebteste Seiten: Die Anzahl der Seitenaufrufe sind mit Stand 22. Oktober 2013 angegeben.
  8. Das ist besonders "lustig": Kritiker an familien­zerstörenden Praktiken der Jugendämter sind jetzt auch Verschwörungs­theoretiker. So einfach kann die Welt sein, wenn Kritiker einfach pathologisiert werden.
  9. Psiram: Kategorien vom 29. Oktober 2016
  10. Psiram: Volltextsuche nach Feminismus am 22. Oktober 2013
  11. Claus Fritzsche: Faktencheck zum Telepolis-Artikel von Guido Watermann. "Esowatch heißt jetzt Psiram"[webarchiv], 14. Juli 2012
  12. Niki Vogt: Wolf im Schafspelz: "EsoWatch" entlarvt, Kopp-Verlag am 28. Mai 2010
  13. Niki Vogt: Wer steckt hinter Esowatch?, Schild-Verlag[ew] am 24. April 2012
  14. anti-psiram.com
  15. 15,0 15,1 Psiram Hetzer packt aus, MMnews am 14. August 2013
    Kopie: Psiram Hetzer packt aus - mit Kommentar von Adler, BRD-Schwindel am 15. August 2013
  16. KulturStudio Klartext am 24.10.2013 - Psiram & Co., Kulturstudio am 22. Oktober 2013 (Vorankündigung)
  17. Stefan Laurin - der Mann hinter dem Denunziations-Netzwerk Psiram, Anti-Psiram am 15. Oktober 2015
  18. Edgar Wunder[wp]: Das Skeptiker-Syndrom: Zur Mentalität der GWUP auf skeptizismus.de
    Edgar Wunder: Das Skeptiker-Syndrom auf esowatch.de (Ein Aussteiger berichtet über GWUP, Erstfassung 1998, Zweitfassung März 2012)
  19. BND-Psiram 3: Mobbing, Hetze und Rufmorde gegen Themen und Pioniere, geschichteinchronologie.com
  20. D. Maxeiner, M. Miersch: Ein Triumph des akademischen Paralleluniversums, Die Welt am 4. Oktober 2012
  21. Psiram: Markus Fiedler, Artikel angelegt am 17. Februar 2017
  22. PlusPedia: Zensur (Film) - Absatz "Bestätigung der Thesen des Films durch Psiram"
  23. Hexenjäger und GWUP-Dogmatiker nicht minder gefährlich, Heise-Forum am 28. Februar 2017
  24. Psiram: WikiMANNia - Version vom 28. September 2019, 20:43 Uhr von Abrax
  25. Psiram: Psiram:Impressum

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Psiram
  • PlusPedia führt einen Artikel über Psiram
  • FreeWiki führt einen Artikel über Psiram
  • Webpräsenz: psiram.net
  • wikiFactor: 96 (am 7. Oktober 2019)
  • Psiram!, DEURU am 18. März 2016
  • Markus Fiedler: Psiram.com - Ein Rufmordportal, markus-fiedler.de
  • Wer sind die Blockwarte von Psiram und Wikipedia?, Anti-Psiram am 25. Oktober 2015 (Langsam kommt die Wahrheit über die Hintermänner von Wikipedia und Psiram ans Licht. Die so genannten "Sichter" und "Admins" bei Wikipedia sind offenbar auch die Drahtzieher bei Psiram. Diesen Verdacht legt eine neue Dokumentation nahe: "Die dunkle Seite der Wikipedia") (Zig Verlinkungen bei Wikipedia, Psiram, zu den Ruhrbaronen, Sebastian Bartoschek - Zufall oder ein Indiz, wer hinter Wikipedia und Psiram steckt? Eine neue Video-Doku klärt auf, wie das System Wikipedia (und damit auch Psiram) funktioniert. Wer nicht nach dem Mainstream spurt, wird als Verschwörungs­theoretiker gebrandmarkt und mit Pseudo-Links und zweifelhaften Quellen als Antisemit oder Holocaust-Leugner assoziiert. Bei Wikipedia haben insbesondere die anonymen Admins Phi, Kopilot, Stefan Bellini unter einigen anderen das Sagen. Hinter "Phi" steckt Philipp Heyde, hinter "Kopilot" verbirgt sich Gerhard Sattler, wie die Video-Doku aufzeigt. Diese redigieren und fummeln Tausendfach wie Blockwarte in ihren offenbar zugeteilten Einträgen und sorgen dafür, dass Etikette wie "Verschwörungs­theoretiker" oder "Antisemit" erhalten bleiben - auch wenn andere (niedrigere Admins) diese Beurteilungen löschen. Der Verdacht liegt nahe: Die genannten Admins sind die Kings bei Wikipedia und haben auch bei Psiram ihre dreckigen Denunziations-Hände im Spiel. Alles anonym natürlich. Anonym denunziert's sich besser. - Die enttarnten Sichter / Admins weisen eine Mitarbeit an Psiram jedoch zurück. Werden ihre Pseudonyme möglicherweise von anderen "Kräften" benutzt? Kaum vorstellbar, dass jemand bis zu 20 Stunden am Tag nur über Wikipedia wacht.)
  • Stefan Laurin - der Mann hinter dem Denunziations-Netzwerk Psiram, Anti-Psiram am 15. Oktober 2015 (Stefan Laurin und Sebastian Bartoschek sind Chef-Denunzianten bei Psiram und haben auch bei Wikipedia ihre Finger im Spiel. Zum Mobbing-Netzwerk von Laurin & Co. gehört unter anderem der Blog "Ruhrbarone".)
  • Psiram, Wikipedia und die Ruhrbarone: das perfekte Denunziations-Netzwerk, Anti-Psiram am 27. September 2015 (Der Laienblog "Ruhrbarone" wird über 500 mal als Quellenangabe bei Wikipedia zitiert. Das ist seltsam. Bei Psiram gibt es 6000 Verweise auf die Barone. Das ist auffällig.)
  • Ruhrbarone regieren Wikipedia, Psiram, Anti-Psiram am 23. Juli 2015 (Eine kleine Truppe aus aus dem Ruhrpott kontrolliert Wikipedia und den anonymen Internet­pranger Psiram. Dank starker Admin-Kraft regieren die Chef-Inquisitoren wie Blockwarte - Wikipedia und Psiram gleichermaßen.) (Den Blog "Ruhrbarone" kennt kein Mensch. [... Deshalb ist es] sehr verwunderlich, dass ein solcher No-Name-Blog gleich hundertfach bei Wikipedia als Quelle erwähnt wird und sogar noch einen eigenen Eintrag hat. Zu dieser Ehre kommt bei Wikipedia praktisch kein Blog, denn die Regeln schließen das aus. Die Ruhrbarone also eine besondere Ausnahme?)
  • Ratgeber: So kriegt man einen Psiram-Eintrag, Anti-Psiram am 22. Juni 2015 (Im Mittelalter gab es Hexen­verbrennung. Heute gibt es Psiram. Deutschlands größtes Denunziations­portal erfreut sich immer mehr Beliebtheit.) (Psiram ist der größte Internet­pranger im deutsch­sprachigen Raum. Die mittlerweile über 2000 Artikel haben ein Ziel: Personen und Webseiten diffamieren.) (Das System Psiram: Laut Internet-Insider stecken Stefan Laurin und Sebastian Bartoschek von den Ruhrbaronen dahinter. Auffällig: Sebastian Bartoschek ist eine Art Star-Autor bei Psiram. Außerdem gibt es auffällig viele Verlinkungen zu den Baronen, ein Blog aus dem Ruhrpott, den ansonsten niemand kennt. Da die beiden auch bei Wikipedia aktiv sind, verlinken sie sich im Dreieck: Ruhrbarone -> Psiram -> Wikipedia. Das ist gut für Google, sichert einen Eintrag auf Seite 1 - natürlich auch bei den Opfern.) (Um als Person bei Psiram geehrt zu werden, muss man sich der so genannten Verschwörungstheorie bedienen. Hier haben wir auch einen Geheimtipp: Einfach sagen, dass die BRD nicht souverän ist und das Deutsche Reich weiter besteht. Das hilft immer. Wer es mit dem Thema "Geldsystem" probiert, sollte unbedingt die Stichworte "Hochfinanz", "Zinseszins tödlich", "Zentralbanken" benutzen. Wenn das nicht hilft, könnte man noch hinzufügen, dass schon Hitler das Geldsystem kritisierte. Dann ist der Eintrag sicher. Auch das Thema Klima ist bei Psiram beliebt. [...] Stichworte wie "Klima-Lüge", "CO2-Sekte", "IPCC-Verbrecher" sollten garantieren, dass man endlich auch einen Eintrag bei Psiram bekommt.)
  • Neuzugang bei Psiram: netzfrauen.org, Anti-Psiram am 3. Juni 2015 (Weil sie sich gegen Atomkraft und Fracking wenden, schlägt Psiram nun auch auf "netzfrauen" ein. Der Internet­pranger zeigt Fotos der Autoren als wären sie auf einer Fahndungsliste.)
  • Ralph Glander: Psiram: Den Wahnsinn im Zaum halten (Interview) Bayrischer Rundfunk (Puls) am 14. Februar 2014
  • Youtube-link-icon.svg Psiram & Co. - Trolle und Desinformanten - Kulturstudio, KT 81 (22. Oktober 2013) (Länge: 161:02 Min.) (Interview mit Michael Vogt)
    • Mp3-icon-extern.png Psiram & Co. - Trolle und Desinformanten[ext] - KT 81, 22. Oktober 2013
  • Die Internetverschwörung: Internet-Trolle, die das Internet negativ beeinflussen, EuropNews am 3. Oktober 2013
  • Wer steckt hinter Psiram.com (ehem. Esowatch.com) (Internetkriminalität)?, MainstreamSmasher am 21. April 2012
Über GWUP und Skeptiker-Bewegung