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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Kathleen Hildebrand

Aus WikiMANNia
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Kathleen Hildebrand
Kathleen Hildebrand.jpg
Geboren 1985
Beruf Journalist
Twitter @nachsichtgeraet

Kathleen Hildebrand (* 1985) ist ein feministisches und männerfeindliches Mietmaul. Sie schreibt für die Süddeutsche Zeitung.

Zitat:

«Kathleen Hildebrand wurde 1985 in Erfurt geboren, hat bei der Süddeutschen Zeitung volontiert und ist heute Redakteurin im Online-Ressort für Kultur und Medien. Sie hat mit einem Stipendium der Studien­stiftung des deutschen Volkes in Straßburg, Tübingen und Stockholm Literatur­wissenschaft, Skandinavistik und Rhetorik studiert. Sie mag Science Fiction, Bücher von Adalbert Stifter und Earl Grey-Tee.» - Steckbrief der Süddeutsche Zeitung

Hetze gegen WikiMANNia

Zitat:

«Wikimannia ist ein Hetzportal. [...] Die meisten Artikel sind höhnisch und offen frauen­feindlich - Kurzversion[1]

Zitat:

«Im Aufbau mag Wikimannia, wie jedes Wiki, vergleichbar sein mit dem Lexikon des Gunda-Werner-Instituts. Inhaltlich und sprachlich ist es das jedoch nicht. Wikimannia hat 3900 Artikel. In dem zu Alice Schwarzer ist sie als Karikatur zu sehen. Mit einer Nazi-Armbinde, auf der das biologische Symbol für Weiblichkeit an Stelle des Hakenkreuzes zu sehen ist. "Hass auf alles Männliche ist mein Lebensmotto" steht in der Bildunterschrift.

Wikimannia ist ein Hetzportal, dessen Autoren nicht einmal so tun als hätten sie das Wohl von Männern und Frauen im Blick. In einem Artikel mit dem Titel "Geschichte der Familien­zerstörung", der momentan auf der Startseite von Wikimannia steht, werden die großen Gesetzes­änderungen bezüglich der Ehe seit 1957 aufgelistet. Punkt fünf in dieser "Chronik der Familien­zerstörung" ist die Gesetzes­änderung von 1997, die Vergewaltigung in der Ehe zum Verbrechen erklärte. Die meisten Artikel sind offen frauen­feindlich, zumindest aber höhnisch. [...]

Klar: Man kann die Hetzseite eines Haufens wütender Internet­trolle nicht gleichsetzen mit dem, was eine seriöse Stiftung tut. Zu Recht erwartet man ein überlegteres, vorsichtigeres Verhalten von der Heinrich-Böll-Stiftung. Und doch ist es auffällig, dass Wikimannia in keinem einzigen der kritischen Kommentare gegen agentin.org auch nur Erwähnung fand.» - Langversion[2]

Artikel

Einzelnachweise

  1. Aktivisten-Wiki: Die grüne Liste, Süddeutsche Zeitung am 27. Juli 2017
  2. Agent*In versus WikiMannia: Teil 1 - Feminismus-Debatte: "Pranger" oder Alltag im Geschlechterkampf?, Teil 2 - Feminismus-Debatte: Das Wiki ist Teil einer Radikalisierung der Geschlechterdebatte im Internet, Süddeutsche Zeitung am 28. Juli 2017 (Dies ist offenbar die Langversion des Artikels vom 27. Juli 2017)
  3. Anreißer: Eine Frau wird obszön beleidigt, macht die Nachricht öffentlich - und soll dem mutmaßlichen Täter nun Schmerzensgeld zahlen. Das Urteil gegen die öster­reichische Politikerin Sigi Maurer[wp] ist bedrückend für alle Frauen.
  4. Alle acht Mitarbeiter der österreichischen "Vice" verlassen die Redaktion. Vize-Chefredakteurin Hanna Herbst erklärt, warum sie sich nicht von Deutschland aus steuern lassen wollen.
    Interview von Kathleen Hildebrand
    Am Montagabend kam die Mitteilung über die sozialen Medien: Alle acht Mitarbeiter werden die österreichische Redaktion des Online-Magazins Vice verlassen. Sie begründen ihre Entscheidung mit der Umstrukturierung, die die Vice-Zentrale in Berlin für die Redaktionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich plant. Zukünftig soll es nur noch eine Chefredaktion mit Sitz in Berlin unter Leitung von Laura Himmelreich geben. Für die Teams in der Schweiz und in Österreich ist nurmehr eine Redaktions­leitung vorgesehen. "Wir verzeichnen derzeit personelle Abgänge in der Redaktion in Wien, die auf eigenen Wunsch erfolgen und uns natürlich schmerzen", schreibt ein Sprecher von Vice DACH (Deutschland-Österreich-Schweiz) in einem Statement. Hanna Herbst, scheidende Vize­chef­redakteurin von Vice Österreich, erklärt, wie es zu der außer­gewöhnlichen Entscheidung der österreichischen Vice-Redaktion kam.
  5. Der Saarländische Rundfunk stellt sich der Affäre um die sexuellen Übergriffe des Regisseurs Dieter Wedel und arbeitet eine lange vergessene Produktion von 1981 auf. Wie geht das?