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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Staatschristentum

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Staatschristentum ist ein von Herder[wp] im Jahre 1798 geprägtes Schlagwort. Vgl. 20, 79 f. und 89: "Das Staatschristentum wich von diesem genetischen Grundgesetz des alten Christentums bald ab, indem es, nach jüdisch-heidnischer Art, mehr als politisch, Stände trennte, Gaben verbot, Gaben einschränkte. Es trennte Klerus und Laien." Allerdings war der Ausdruck nur eine neue Nuance des älteren Stichworts von der Staatsreligion, das etwa seit dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts als Bezeichnung einer engherzigen privilegierten Priester­herrschaft mit großer Geschäftigkeit diskutiert wurde. Vgl. unter anderem Wieland 32, 294 (1788) und Schiller 13, 386, der in der Ankündigung der Horen (1794) ausdrücklich von seiner Zeitschrift erklärte: "Vorzüglich aber und unbedingt wird sie sich alles verbieten, was sich aus Staatsreligion und politische Verfassung bezieht."

Das Schlagwort ist dann zur Zeit der politischen und sozialen Emanzipations­bewegung zu Beginn der dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts mit neuer Kraft erfüllt worden. Ich verweise nur auf Heine 3, 416 ff. (1830) und Mundt, Moderne Lebenswirren (1834) S. 36[1]

Staatschristentum: Damals und heute

Einzelnachweise

  1. Otto Ladendorf: Historisches Schlagwörterbuch (1906)

Querverweise