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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Volker Zastrow

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Volker Zastrow
Volker Zastrow.jpg
Geboren 1958
Beruf Journalist, Autor

Volker Zastrow (* 1958) ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor. Seit 2006 leitet er das Politikressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).

Wirken

Er veröffentlichte 1995 in der FAZ in romanhafter Form die Ergebnisse seiner Recherche über die Barschel-Affäre[wp].[1] Im Jahr 2006 folgte seine Schrift Gender - Politische Geschlechtsumwandlung. Hierin setzt er sich in zwei Essays kritisch mit dem Konzept des Gender Mainstreaming auseinander.[2] 2009 schilderte und analysierte er in seinem Buch Die Vier die Hinter­grund­geschichte jener vier SPD-Abweichler, die Andrea Ypsilantis Wahl zur Minister­präsidentin einer von der Linken tolerierten Minder­heits­regierung vereitelten.[3]

2009 wurde Zastrow als Politikredakteur des Jahres 2009 durch das Medium Magazin[wp] geehrt.[4]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Gender - Politische Geschlechts­umwandlung (2006)

Artikel

Bücher

Interviews

Zitate

  • "Feministinnen erklärten die weibliche Beschneidung 1985 zur sexuellen Gewalt. Bei Jungen hat der Bundestag nun als rechtlich 'zulässig' definiert, was bei Mädchen als strafbar erachtet wird. Wo bleibt der Aufschrei der Gender-Forscher?" [6]
  • "Jahre nach der großen Kulturrevolution[wp] der sechziger Jahre ist an die Stelle der geschleiften Autoritäten ein anonymer, konturenloser Schleim getreten, die verallgemeinerte Autorität, aus dem je nach Bedarf wie Formwandler[wp] Gestalten springen und Verdikte verkünden, gegen die keine Berufung eingelegt werden kann. So wird aber auch die Gedankenfreiheit untergraben, das unabhängige Urteil entmutigt." [7]

Einzelnachweise

  1. Norbert F. Pötzl: Märchenhaft schlüssig, Der Spiegel am 27. Februar 1995
  2. 2,0 2,1 Manuscriptum - Edition Sonderwege: Gender - politische Geschlechtsumwandlung
  3. Gustav Seibt: Mit welchen Augen jemand die Welt sieht, Literaturkritische Anmerkungen, Süddeutsche Zeitung am 10. August 2009
  4. Die Journalisten des Jahres 2009. In: Medium Magazin online am 21. Dezember 2009
  5. Pdf-icon-extern.svg Rezensionen[ext]
  6. Volker Zastrow: Beschneidungsdebatte: Nötiger Schmerz, FAZ am 21. Juli 2012
  7. Kommentar: Kopftuchmädchen, FAZ am 3. Oktober 2009

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auszugsweise auf dem Artikel Volker Zastrow (7. Juni 2015) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.