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Zwei-Geist-Mensch
Der Begriff Zwei-Geist-Mensch ist die eingedeutschte Variante des englischsprachigen Gender-Begriffs Two-Spirit (abgekürzt im Buchstabenmensch-Jargon: 2S), welcher auf ein religiöses Konzept nordamerikanischer Ureinwohner Bezug nimmt und summarisch Buchstabenmenschen bezeichnet, die indigenen Volksgruppen Nordamerikas angehören. Der in keine Sprache indigener Völker Nordamerikas unmittelbar übersetzbare englische Begriff Two-Spirit ist ein Ersatzbegriff für die heute nicht mehr gebräuchliche, ethnologische Bezeichnung Berdache für - zumeist männliche - Personen mit Geschlechtsidentitätsstörung im vorkolonialen Nordamerika.
Definitionen
Die University of the Fraser Valley[wp] in Kanada schreibt auf ihren Webseiten: Invalid tag extension name: novgwort
Harlan Pruden, Chefredakteur des Two-Spirit Journal definiert: Invalid tag extension name: novgwort
Kommentare
| WikiMANNia-Kommentar |
| Menschen mögen ja "geschlechtsspezifische Aktivitäten von Männern und Frauen miteinander kombiniert haben", was jedoch aus biologischer Sicht nichts an ihrer Geschlechtszugehörigkeit als solcher - männlich oder weiblich - ändert, weshalb dieselben weder Angehörige eines Dritten Geschlechts noch sonst eines anderen Geschlechts bilden.
Die allwissende Müllhalde weiß zu berichten, dass die "Universität sehr gute Bewertungen unter anderem in der Qualität der Lehre" erhielt. Aus dem Artikel geht nicht eindeutig hervor, ob die Universität für die "Forschungsarbeit" im Sinne der pseudowissenschaftlichen Ideologie Gender Studies und die anschließende Verbreitung von deren "Ergebnissen" staatliche Zuschüsse erhalten hat. Diese Annahme erscheint jedoch plausibel, weil aus dem Abschnitt "Geschichte" ersichtlich ist, dass die Gründung der Universität in Folge einer politischen Forderung geschah, womit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, dass es sich um eine aus Privatinitiative gegründete Universität handelt. |
Blogger Hadmut Danisch merkt an:
Wie kommt man auf sowas?
Na, dann. | ||
| – Hadmut Danisch[2] |
| WikiMANNia-Kommentar |
Laut der allwissenden Müllhalde ist "Human Rights Campaign" (Zitat)
University of the Fraser Valley[wp] übt also keine wissenschaftliche Lehr- oder Forschungstätigkeit aus, sondern betreibt Lobbyarbeit und Propaganda für politischen Aktivismus. Nicht klar ist, was genau mit "Indian Health Resources" gemeint ist, weil es viele ähnlich klingende Organisationen bzw. staatliche Institutionen gibt, etwa "Indian Health Care Resources", "Indian Health Service" oder beispielsweise auch "National Collaborating Center for Indigenous Health", so sich dieser Text findet: Invalid tag extension name: novgwort Das Vokabular von etikettierenden Begriffen wie Homophobie, Sexismus und Rassismus ist aus vielen Bereichen bereits bekannt und gehört zum linken Universum der Identitätspolitik. Identitätspolitik besteht darin, möglichst viele Opfergruppen zu erschaffen, die vermeintlich wegen gruppenspezifischer Merkmale diskriminiert oder benachteiligt werden, wodurch dann eine Täter-Opfer-Basis aufgebaut wird, woraus wiederum politische Forderungen abgeleitet werden. Eine Vielzahl von Organisationen, Vereinen und Stiftungen erhält dadurch ihren Daseinszweck und ihre Existenzberechtigung. Das Geschäftsmodell der identitätspolitischen Lobbyisten besteht darin, eine Diskriminierung oder Benachteiligung ausfindig zu machen, einen Täter zu identifizieren und dann Kompensation in Form politischer oder finanzieller Leistungen zu fordern. Das diesem kommerziellen Modell zu Grunde liegende Betrugssystem erfordert keinerlei besondere Fähigkeiten, außer Rhetorik, Intriganz und (militanten) Aktivismus. Am Beispiel der Vigilantenbewegung Black Lives Matter hat sich bereits exemplarisch gezeigt, dass die erpressten Schutzgelder gar nicht den angeblich vertretenen Opfergruppen zugutekommen. Siehe beispielsweise:
Die berechtigte Frage, welche sich einem vernunftbegabten Menschen stellt, lautet: Wieso betätigt sich eine Universität auf Grundlage staatlicher Subventionen als pseudowissenschaftlicher Dienstleister von Lobbygruppen? |
Die University of the Fraser Valley[wp] schreibt auf einer weiteren Seite noch ausführlicher: Invalid tag extension name: novgwort
| WikiMANNia-Kommentar |
| Der englischsprachige Begriff Two-Spirit wurde laut dieser Darstellung Anfang der 1990er Jahre von indigenen US-amerikanischen Schwulen und Lesben kreiert, offenbar auf Anregung und Initiative von linken - vermutlich weißen - Gruppen, die einen kampagnenfähigen Begriff für ihre Identitätspolitik benötigten.
In dieser Darstellung bleibt jedenfalls offen, ob dieser Begriff von den indigenen Gemeinschaften auch außerhalb der lesbischen und schwulen Personenkreise angenommen und verwendet wird. Es ist auch sehr fraglich, ob die Begriffsprägung irgendwelchen wissenschaftlichen Standards entsprochen hat. Eine Durchsicht des angegebenen Quellenmaterials offenbart eine große Zahl von genderistischer Abhandlungen und identitätspolitischer Programmschriften, mit häufig nur ideologisch linksorientiertem, rhetorischem Inhalt. Die ideologischen Ausführungen der Genderisten und identitätspolitischen Aktivisten werden lediglich mit indigenen Mythen, Legenden und Erzählungen vermengt. In Deutschland würde die Vermengung von nationalistischen und rassistischen Ideenformationen mit germanischen Mythen, Legenden und Erzählungen als rechtsextreme Geschichtsfälschung zurückgewiesen werden und nicht als "progressiv" gelten. Die vorgeblich dem Zweck der Förderung der Interessen von indigenen Buchstabenmenschen dienliche Two-Spirit-Kampagne geht mit einer romantischen Verklärung von traditioneller Medizin, traditionellen Vorstellungen und Schamanismus[wp] einher, womit wiederum Anschlusspotenzial an der Wissenschaftlichkeit ablehnend gegenüber stehende, feministische Verfassungsrichterin wie Susanne Baer außerhalb Nordamerikas besteht. Der Standpunkt von der hypothetisch konstruierten Gleichheit von traditionellem Wissen und moderner Wissenschaft ermöglicht wiederum, die kulturrelativistisch begründete Forderung, dass beispielsweise afrikanische "Wissenschaft" mit europäischer Wissenschaft zumindest gleichzustellen sei, wenn beispielsweise ein afrikanischer Wunderheiler behauptet, dass ein Mann sich von AIDS[wp] heilen könne, indem er eine weiße Frau vergewaltigt, weil die krankheitsspezifischen Leiden vollständig auf sie übergingen, da dasselbe durch Dämonen oder Geister verursacht werde, die sich in einem weißen Körper als Wirt viel wohler fühlten. Indigene Mythen, Legenden und Erzählungen sind sicherlich einer ernsthaften wissenschaftlichen Erforschung und kulturellen Würdigung wert, allerdings vermitteln die von der angeblich nach wissenschaftlichen Standards arbeitenden Universitätslehrkräften verfassten und herausgegebenen Texte nicht den Eindruck, dass sie auf ethnologischer, historischer und medizinischer Forschungsarbeit basieren. Der Einfluss der Queer- und Gender-Terminologie ist demgegenüber eindeutig erkennbar.[3] Die auf den Webseiten dieser Universität veröffentlichten Texte vermitteln den Eindruck einer anti-wissenschaftlichen Geisteshaltung der dort tätigen Wissenschaftler, was jeden verständigen Zeitgenossen bedenklich stimmen sollte. |