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Männer weniger wert

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Inhaltsverzeichnis

Unter den Toten waren auch Frauen und Kinder

Männer und Frauen werden als Opfer ungleich wahrgenommen. So wunderte sich Carey Roberts über Amnesty-International-Verlautbarungen über die Lage in Afghanistan wie "During 2000, at least 15 people were executed in public, including one woman who was stoned to death." Warum, so fragt Roberts mit Recht, wird diese eine Frau so besonders hervorgehoben, dass die 14 männlichen Toten dagegen fast in den Schatten rücken? Eine ähnlich schräge Formulierung konnte man vor anderthalb Wochen in einem Artikel des deutschen Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL über eine Serie von Terroranschlägen im Irak finden: "Wie die irakische Polizei mitteilte, gab es neben den 13 Toten mindestens 21 Verletzte. Die Autobombe explodierte nahe der Dijala-Brücke im Südosten der Stadt. Unter den Toten waren fünf Frauen, wie ein Polizeisprecher mitteilte."

Beispiel Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade hörte ich in der heutigen Sendung "Hier ab vier" wieder ein von vielen oft benutztes, aber einfach nur schreckliches und überholtes Wortspiel. Wie sagte Frau Huß in Verbindung mit dem Unglück auf der Brücke von Bagdad? "... unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder." Da drängt sich mir die Frage auf, was an einer toten Frau beklagenswerter ist als an einem toten Mann. Wenn Kinder extra erwähnt werden: in Ordnung. Sie sind eine Gruppe für sich, die nichts am Geschehen beeinflussen kann. Nur ist es einfach herabwürdigend, Männer quasi als "normale" Opfer und Frauen zu "außergewöhnlichen" Opfern zu deklarieren. Kein Mann ist gern Opfer. Genau wie jeder andere Mensch auch! Bitte überdenken Sie zukünftig, ob diese o. g. Aussage noch zeitgemäß ist.

Was rechtfertigt diese männerverachtende Ansicht? Gilt dies auch gegenüber den Männern in ihrer Redaktion beispielsweise bei einem Unglücksfall? Wäre es nicht konsequenter die Kinder auch noch zu differenzieren und nur die Mädchen zu erwähnen?

Musterbeispiel

Opfer waren Zivilisten. In der Überschrift die Diskriminierung.[1]

Geiseln

Frauen und Kinder wird nichts geschehen, wurde Susanne Osthoff von Geiselnehmern gesagt. Sie genießen u. U. also einen besonderen "Schutz". Begehrt als Geiseln sind Menschen aus den westlichen, wohlhabenden Ländern. Sehr begehrt sind Amerikaner. Außerdem werden weibliche Geiseln höher als männliche gehandelt. Sehr begehrt sind also weibliche Amerikaner. Nach den Marktgesetzen kann man hier davon ausgehen, dass die Regierungen für Frauen mehr Geld bezahlen als für Männer.

Berichterstattung Srebrenica

Ein nach männlichen Geschlechts selektierter Massenmord (bzw. Völkermord), der in den Medien unzureichend behandelt wurde.[2]

Frauen und Kinder zuerst

Wenn man die Geschichte des "modernen" Menschen mit 10.000 Jahren annimmt, ist der Ruf bei einem Schiffsuntergang "Frauen und Kinder zuerst" extrem modern, denn es gibt ihn erst seit rund 100 Jahren. In den 9.900 Jahren zuvor rettete sich, wer dazu in der Lage war, bzw. man rettete vornehmlich sich und seine Familie.

Ursprung: Die Birkenhead-Regel

Der Rettungsbefehl "Frauen und Kinder zuerst!" ist international auch als Birkenhead Drill (Birkenhead-Regel) bekannt. Er geht auf den Major Alexander Seton zurück, der dieses Kommando ausgab als der Truppentransporter Birkenhead am 26. Februar 1852 um zwei Uhr nachts vor der Küste Südafrikas auf eine unter Wasser liegende Felsnadel auflief und innerhalb von 30 Minuten sank. Es gab lediglich acht Rettungsboote - was nicht annähernd für alle Personen an Bord ausreichte - und von diesen konnten nur drei zu Wasser gelassen werden. Der Major zwang die Männer an Deck stramm zu stehen und den Frauen und Kindern die Boote zu überlassen. Er ersetzte damit das bis zu diesem Zeitpunkt übliche "Rette sich, wer kann!". Der Major kam, wie auch der Kapitän und die meisten Soldaten, ebenfalls zu Tode. Die 25 Frauen und 31 Kinder überlebten.[3]

Titanic

Titanic Katastrophe: Überlebende Passagiere und Besatzung nach Kategorie

Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug:

  • 97% Frauen 2. Klasse
  • 92% Frauen 1. Klasse
  • 87% Frauen Besatzung
  • 69% weibliche Kinder unter 16 Jahren
  • 59% männliche Kinder unter 16 Jahren
  • 49% Frauen 3. Klasse
  • 31% Männer 1. Klasse
  • 22% Männer Besatzung
  • 14% Männer 3. Klasse
  • 9% Männer 2. Klasse

Die Klassenzugehörigkeit erhöhte die Überlebenswahrscheinlichkeit beträchtlich, dies aber in differenzierter Weise: Geschlecht, Alter und soziale Klasse bilden eine statistische Interaktion derart, dass Frauen aus der 3. Klasse immer noch eine beträchtlich höhere Überlebenswahrscheinlichkeit hatten als Männer aus der 1. Klasse. Und noch bedeutsamer: das weibliche Personal des Schiffes war in Dienstleistungsberufen tätig und gehörte daher nicht einmal zur 2. Klasse. Ihre Überlebenschance war aber mit 87 rund 9mal (!) größer als diejenige der Männer aus der 2. Klasse.

Im Fall der Titanic ist die Überlebenschance der Frauen mehr als dreimal so groß wie die der Männer. Erstere bilden - soweit sie der Ober- und Mittelschicht angehören - die eigentlich Privilegierten, die ihren Egoismus voll ausleben können. Erstaunlicherweise gehört auch das weibliche Personal zu dieser dominierenden Klasse. Ganz unglaublich ist, dass die Frauen über 16 Jahren auch ganz deutlich höhere Überlebenschancen haben als die Kinder und Jugendlichen unter 16: Im Kollektivbewusstsein hieß es zwar "Frauen und Kinder zuerst" aber Fakt war: zuerst die Frauen, dann erst - mit Abstand - die Kinder!

Wenn wir nun noch berücksichtigen, daß die ersten Boote, die zu Wasser gelassen wurden halbleer waren, weil die holde Weiblichkeit sich zierte, sie zu besteigen - wohl weil sie noch nicht an den Schiffsuntergang glaubte -, dann verstehen wir, daß rund 400 Menschen - darunter viele Kinder - nur wegen der Überprivilegierung der Frau gestorben sind.[4]

Männer = Hunde

Thea Dorn: "Männer sind wie Hunde: Sie wittern es sofort, wenn eine Frau Angst vor ihnen hat." [5]

Männer als Fehler der Natur

Beispiele

Ines Geipel: "Man könne es ja durchaus auch so sehen, dass der Mann in der Evolutionsgeschichte schlicht ein Fehler war, da habe sich in die Chromosomenkette einfach nur ein Fehler eingeschlichen und es habe sich als Fehler der Mann entwickelt."

Die 'Natur' habe nun diesen Fehler erkannt und der Mann als Fehler der Evolution würde nun wieder aussterben. Dann würden eben die Frauen das weitermachen, so könne man das durchaus sehen." [6]

Männer müssen draußen bleiben

Einzelnachweise

  1. N-TV: US-Raketen auf Terroristen: Frauen und Kinder getötet; Frauen und Kinder getötet - US-Luftangriff auf El Kaida; Angriff im Gazastreifen - Frauen und Kinder getötet
  2. Wikipedia: Massaker von Srebrenica
  3. Wikipedia: Die Birkenhead
  4. Pdf-icon-intern.png Angewandte Sozialforschung, Jahrgang 22, Heft 1/2 2001/2002, S. 9ff.
  5. Alpha-Mädchen-Chat: Männer sind wie Hunde, Spiegel am 13. Juni 2007
  6. Ines Geipel, Schriftstellerin und Professorin für Schauspielkunst in Berlin, in: "Männer - das überforderte Geschlecht?" Talkrunde im Fernsehen
  7. Mann muss draußen bleiben, Die Welt am 4. November 2006

Querverweise

Netzverweise

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