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Diskriminierung

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Der Bundestag schützt Minder­heiten, nur nicht Menschen mit abweichender Meinung.

Diskriminierung (auch Diskrimination; von lat. discriminare "absondern, trennen") bezeichnet das "aussondern, unterschiedlich behandeln" oder auch "herabsetzen, herabwürdigen".[1] In der Funktechnik steht "Diskriminator" für "Frequenzwähler".[2]

Diskriminierung ist theoretisch ein neutraler Begriff, der für unterschiedliche Behandlung steht. Heutzutage wird er aber meist im negativen Sinn verwendet, weswegen manchmal explizit von "positiver Diskriminierung" gesprochen wird, wenn Frauen oder andere Gruppen durch Quotenregelungen bevorzugt behandelt werden.

Zusammenhängende Begriffe:

Ein Artikel der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung schildert die verschiedenen Verrenkungen, mit denen eine Diskriminierung aufrechterhalten wird, solange sie statt Frauen Männer betrifft.[3]

Zitate

  • "Eine Politik der Privilegierung und der Diskriminierung ist objektiv eine rechte Politik." - Günter Buchholz[4]
  • "Frauen sind es so sehr gewohnt, daß für sie alles bequemer und einfacher ist, daß sie sich schon über Diskriminierung aufregen, wenn sie das gleiche machen müssen wie Männer." - Hadmut Danisch[5]
Zitat:

«Je mehr wir dabei sind Diskriminierung abzubauen, umso mehr Diskriminierungen werden irgendwo gefunden.» - Birgit Kelle in hart aber fair[wp][6][7]

Zitat:

«Die Haltung, dass Minderheiten gegenüber Diskriminierung, das heißt falschen und herabsetzenden Eigenschafts­zu­schreibungen, geschützt werden sollen, verführt vielfach dazu, diese Minderheiten im Sinne eines positiven Vorurteils generell gegenüber jeglicher, auch rational begründbarer und gerecht­fertigter (legitimer) Kritik zu immunisieren und pauschal unter Denkmal­schutz zu stellen. Das ist eine Position, die ich vom Standpunkt eines wahrheits­orientierten wissen­schaft­lichen Aufklärungs­denkens als "scientifically incorrect" bezeichnen würde.» - Hartmut Krauss[wp][8]

Zitat:

«Im Sinne der "wissen­schaftlichen Korrektheit" ist es nicht nur berechtigt, sondern eine rationale und moralische Selbst­ver­ständlich­keit, unbegründete Diskriminierung von Minderheiten beziehungsweise Menschen­gruppen als reaktionäre Herrschafts­strategie entschieden zurück­zu­weisen und zu kritisieren. Andererseits ist aber auch die pauschale Diffamierung von begründeter Kritik an bestimmten Gruppen unter dem Vorwand der PC, also die Errichtung wahrheits­widriger Tabu­zonen, ebenso entschieden abzulehnen.» - Hartmut Krauss[8]

Zitat:

«Jahrtausendelang hat der Stärkere den Schwächeren unterdrückt, dann wurde die Toleranz erfunden - seitdem ist es umgekehrt. Wie kann denn der Schwächere den Stärkeren unterdrücken, werden sie vielleicht fragen. Ganz einfach. Indem er lautstark Terror macht, viel herum­jammert und mit diesem Heul­susen­prinzip wichtige Teile der Mehrheit auf seine Seite zieht. Jeder, der schon mal ein kleines Kind an der Super­markt­kasse erlebt hat, weiß wie diese Mechanismen funktionieren.»[9]

Zitat:

«Über die Diskriminierung von Männern, Kinderlosen und Menschen, die sich für den Erhalt unserer westlichen Werte einsetzen, glaubt man, Frauen, Familien und Migranten einen Dienst zu erweisen. Das Gegenteil ist der Fall, weil eine zum Selbstzweck verkommene Political Correctness immer mehr Befindlich­keiten Raum gibt und neue Empfindlichkeiten weckt. Dazu gesellt sich eine geradezu wahrheits­verfälschende Verniedlichung des linken Extremismus, dessen moderatere Ausprägung sich allzu gerne hinter dem Totschlag­argument "Soziale Gerechtigkeit" verschanzt.» - Ramin Peymani[10]

Zitat:

«Absurderweise bleibt innerhalb der Linken Männlichkeit als Diskriminierungs­merkmal weithin ausgeblendet.» - Arne Hoffmann[11]

Zitat:

«Interessante Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hamburg (Urteil vom 09.08.2017, 3 Sa 50/16):

Eine Frau führte vor den Arbeitsgerichten Hamburg in 10 Jahren mehrere Hundert Verfahren, Rechts­mittel­verfahren, Prozess­kosten­hilfe­verfahren, weil sie sich ständig irgendwo bewirbt und sich dann von allem und jedem diskriminiert fühlt, meint von jedem Schadensersatz wegen Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleich­behandlungs­gesetz verlangen zu können.

Das Gericht hat sie nun als nicht mehr steuerungs- und prozess­fähig eingestuft.

Sicherlich richtig.

Die Frage ist aber, warum man Leute mit Diskrimierungs­wahn dann noch Professor, Richter und sogar Verfassungsrichter werden lässt, insbesondere da die Entscheidungen letzterer ja nicht überprüfbar sind und mit höherer als Gesetzeskraft binden. » - Hadmut Danisch[12]

Einzelnachweise

  1. Wahrig Deutsches Wörterbuch 1975
  2. WGvdL-Forum (Archiv 2)Rainer am 30. August 2011
  3. Abschaffung der Wehrpflicht: Wehrpflicht nur für Männer ist "unhaltbar", Neue Zürcher Zeitung am 15. März 2013
  4. Feministische Dichotomie - Männer versus Frauen (Warum die Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine rechte Politik ist! Interview mit Professor Günter Buchholz), Cuncti - Streitbar am 20. März 2012
  5. Hadmut Danisch: Hadmut am 29. Juni 2012 um 17:13 Uhr
  6. @JuLisKiel - 5. März 2015 - 07:32
  7. Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?, Hart aber Fair (ARD) am 2. März 2015 um 21:00 Uhr (Mediathek, 15:20 Min.)
  8. 8,0 8,1 Reinhard Jellen: "Gut gemeinte Absicht, die ihre selbst­kritische Kontrolle verliert" (Der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss[wp] über Political correctness, postmodernen Feminismus und die Errichtung wahrheits­widriger Tabu­zonen. Teil 1), Heise/Telepolis am 7. April 2012
  9. Du sollst deine Minderheiten Ehren: Über die Unterdrückung der Mehrheit durch Minderheiten und Kleinstminderheiten, WESTextrem am 28. Februar 2014
  10. Ramin Peymani: Unruhe in der Mittelschicht: Die Krise der Political Correctness, Huffington Post am 31. Januar 2015
  11. Arne Hoffmann: New York: U-Bahn-Fahrer wegen "Manspreading" verhaftet, Genderama am 29. Mai 2015
  12. Hadmut Danisch: Fehlende Prozessfähigkeit wegen Diskriminierungswahn, Ansichten eines Informatikers am 18. August 2017

Netzverweise

Artikel mit Label "Diskriminierung" auf Genderama

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