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Roy Larner wurde achtmal von Macheten getroffen.
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Roy Larner ist Fan des Londoner FC Millwall.
London Bridge Terror Attack
Terroristen weltweit, hört gut zu:
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Opferkultur

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Opferkultur
In der Opferkultur gibt es eine "Koalition der Minderheiten", die geschützt werden muss durch bannende Abwehrphrasen wie Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, Sexismus und den Einsatz der Nazikeule, womit jede Kritik an entsprechende Lobby­gruppen im Keim erstickt werden soll.

Homophob, rassistisch oder sexistisch ist das neue "ketzerisch"[wp], die politisch Korrekten die neue Religionspolizei.

Siehe auch

Die Opferkultur ist eine von Politik, Feminismus und Helferinnenindustrie erschaffene gesellschaftliche Haltung, immer genügend Benachteiligte, Diskriminierte und Opfer zu erzeugen.

Für die Biedermänner und -frauen bedeutet das, sich empören zu können ob der Ungleichheit, Ungerechtigkeit oder Schlechtigkeit dieser Welt/Gesellschaft und in der Folge Unterschriften zu sammeln, Spenden zu überweisen, Protestmärsche zu veranstalten und Lichterketten zu bilden. Das gesellschaftliche Vorhandensein von Opfern stellt sicher, dass es jemanden gibt, um den man sich kümmern kann, den man bedauern kann und der dadurch es ermöglicht sich als Gutmensch zu fühlen.

Das Opfer im gesellschaftlichen Kontext

Opfer spielen eine bedeutende Rolle im öffentlichen Leben, vor allem Opfer von Gewalt und Missbrauch. Sie dienen dazu, anderen moralische Festigung und Orientierung zu geben. Deshalb ist es ideologisch motiviert, Frauen als Opfer der Männer darzustellen, weil so Schuldgefühle induziert und damit politische Forderung durchgesetzt werden können. Synonym wird deshalb auch von einer Opferindustrie gesprochen. In westlichen Demokratien hat sich eine emotionalisierte Bekenntnis- und Opfer­kultur ausgebreitet. Wer sein Innerstes nach außen kehrt und sich darauf versteht, sich als Opfer zu präsentieren, darf auf Verständnis und Unterstützung rechnen.

Zitat:

«Nach sozialwissenschaftlicher Ansicht leben wir seit langem in einer "Opferkultur", wo die Klage, benachteiligt zu sein, auf offene Ohren stösst.»[1]

Die Opfermacher sind nicht zu stoppen, weil es genügend Menschen gibt, die bereitwillig die Opferrolle übernehmen. Das wiederum liegt daran, dass der Opferstatus hierzulande kein unattraktives Lebenskonzept darstellt. Die Betroffenen werden in einen Kreis von Menschen aufgenommen, die vermeintlich ein gleiches Schicksal erlitten haben. Sie erhalten eine Identität, die sie von jeder Verantwortung entbindet, weitgehend unangreifbar macht und ihnen Mitgefühl sichert.

Die Gutmenschen sind gleichfalls nicht zu stoppen, weil es ebenfalls genügend Menschen gibt, die gern die Helferrolle übernehmen. Besonders Frauen geben häufig als Berufswunsch an "helfen zu wollen". Dies und der politische Druck, Frauen in Erwerbsarbeit zu bringen, bringt die Helferinnenindustrie zusätzlich unter Wachstums­druck. Eigenes Einkommen in Verbindung mit sozialer Arbeit sichert den Frauen hohes gesellschaftliches Ansehen.

Unsere Gesellschaft dermaßen penetrant von einer Perspektive durchdrungen, die nur Frauen als Opfer wahrnimmt, dass sie mitunter zu extrem bizarren Formulierungen führt. Ein anschauliches Beispiel liefert die Analyse "Frauen und der Völkermord in Ruanda", in der es heißt:

"Der Völkermord ist eine weitreichende Tragödie, von der Frauen besonders übel betroffen waren. Sie stellen jetzt 70 Prozent der Bevölkerung, weil der Völkermord vor allem die männliche Bevölkerung ausradiert hat."

Die absonderliche Logik, dass Frauen besonders von einem Übel betroffen seien, bei dem hautpsächlich Männer abgeschlachtet werden, ist "typisch für den generellen Trend bei Diskussionen über Gender und Menschenrechte, wobei eine überwiegende Opferschaft von Frauen fast schon als Glaubens­bekenntnis verwendet wird".[2]

Der Weg, bis auch männliche Opfer dieselbe Unterstützung erhalten werden wie weibliche, ist lang und der Widerstand ist massiv. Er rangiert vom Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung bis zur Friedrich-Ebert-Stiftung, von Andreas Kemper bis zu Thomas Gesterkamp. Bei vielen Männer­rechtlern erzeugen diese Gruppen und Personen deshalb nur noch Verachtung.[2]

Die Erfindung des Opfers

Die Aufwertung des Opfers war ursprünglich einmal ein beachtlicher Fortschritt in der Zivilisations­geschichte. Jahr­tausende­lang war der Mensch gezwungen, anderen durch Stärke zu imponieren; sein Bestreben ging stets dahin, dominant zu erscheinen, auch dominanter, als er sich tatsächlich fühlte. Was hätte er dabei gewinnen können, sich schwach und angreifbar zu machen? Der Schwache lädt dazu ein, ihn zu erniedrigen, er muss fürchten, dass man sein Feld verwüstet und ihn seiner Habe beraubt. Auch im Tierreich ist keine Gattung bekannt, die durch demonstrative Schwäche herausfordert. Es gibt wohl Arten, die sich möglichst unsichtbar machen, um ihren Feinden zu entgehen, aber das Vorzeigen von Wehrlosigkeit ist nur als Unter­werfungs­geste bekannt, um nach einem verlorenen Kampf Schonung zu erwirken, nicht zur Vorteils­gewinnung.[3]

Die Vervielfachung des Opferbegriffs

Heute dagegen ist das Opfer in seinen vielen neuen Spielarten ein respektierter Vertreter unserer Zeit geworden. Es ist längst aus der geschützten Sphäre der Selbsthilfegruppen und Therapie­kreise in die Alltagswelt hinausgetreten. Man begegnet ihm am Arbeitsplatz als Mobbing-Opfer oder Opfer sexistischer Beleidigung und Benachteiligung. In der Familie taucht es als Opfer der Doppel­belastung auf, als Leidtragende oder Leidtragender emotionaler Vernachlässigung und später dann, wenn alles auseinander­geflogen ist, als Scheidungs­opfer. Es gibt das Stressopfer, das Opfer von Spiel- und Sexsucht, das Stalking-Opfer und natürlich, ganz allgemein, das Opfer der Verhältnisse.

So hat sich der Opferbegriff mit seiner Vervielfachung erstaunlich erweitert, die Politik ist damit vor neue Aufgaben gestellt. Anders als das klassische Opfer von Krieg, Gewalt und Terror, das in einer traumatischen Erfahrung völlig gefangen ist und sich demzufolge von der Umwelt abschließt, sucht das Opfer in seiner neuen, modernen Form den Kontakt nach außen. Es begreift seine Geschichte als exemplarisch und damit verallgemeinerbar, folglich gibt es keinen Grund, sich der Opferrolle zu schämen oder sie zu bemänteln. Das Zeigen von Schwäche wird, im Gegenteil, als Stärke gewertet: Der Austausch über das eigene Erleben schafft Verbindung und Nähe und erlaubt anderen, sich anzuschließen und zugehörig zu fühlen; die subjektive Betroffenheit ist Ausweis sozialer Kompetenz und damit Voraussetzung gesellschaftlicher Akzeptanz.[3]

Die Schaffung neuer Opfer und neuer Täter

Die Europäische Kommission hat im Sinne der Opferkultur eine ganze neue Gesetzgebung angestoßen, die den Tatbestand gesellschaftlich unerwünschter Einstellungen und Vorurteile in Paragraphen fasst und unter Strafe stellt. In Deutschland gilt das "Allgemeine Gleich­behandlungs­gesetz", das die EU-Richtlinien auf die hiesigen Verhältnisse umsetzt, seit August 2006; es ist eines der ersten Gesetze, auf das sich die Große Koalition verständigt hat und das jede Form "der Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen" sucht, wie es gleich im ersten Absatz heißt. Nicht die Verweigerung eines Mietvertrags ist danach ahndungs­fähig (das wäre, selbst wenn es vielen wünschenswert erscheinen mag, praktisch schwer zu bewerkstelligen) - verboten aber ist die Verweigerung aus den falschen Motiven. Wer eine türkische Familie nicht will, weil sie ihm zu laut oder zu wenig solvent erscheint, darf auch weiterhin jemand ihm genehmeren wählen. Wer den Bewerber allerdings ablehnt, weil er diese Eigenschaften mit der türkischen Herkunft in Zusammenhang bringt, sie also ethnisch zuordnet, hat sich gesetzwidrig verhalten. Das Gleiche gilt für eine Einstellung oder Beförderung: Jeder Personalchef kann Nasenring oder Netzhemd beim Vorstellungsgespräch für einen Abteilungs­leiter­posten unangebracht finden, er muss nur über die "sexuelle Orientierung" hinwegsehen, die damit gegebenenfalls zum Ausdruck gebracht wird.

Das ist eine Neuerung, deren Ausmaß von der Mehrheit der Bürger noch nicht richtig verstanden wird und auf die sie vorbereitet werden muss. Es geht nicht um Schimpfworte oder abträgliche Bemerkungen, dafür gibt es bislang schon ausreichend Handhabe in Form von Beleidigungs­paragraphen: Es sind Gedankenverbrechen, die nun erstmals juristisch verfolgt werden können und für die die Bevölkerung noch nicht ausreichend sensibilisiert ist. Ein erster Schritt sind die Belehrungen über die veränderte Rechtslage, die in allen Unternehmen ausgeteilt werden und in denen die Belegschaft über sozial unerwünschtes Verhalten aufgeklärt wird. Viele Unternehmen bieten Seminare zum Gleich­stellungs­gesetz an und Fortbildungen für die Führungskräfte.

Wir stehen erst am Anfang einer aufregenden Entwicklung. Schon gibt es Überlegungen, den Katalog der Diskriminierungs­tat­bestände auszuweiten und den Kreis der Opfer breiter zu fassen. Warum bei Geschlecht, Rasse oder Herkunft stehen bleiben und nicht politische Gesinnung hinzunehmen? Oder neben Behinderungen auch Suchterkrankungen? Es ist schwer einzusehen, warum jemand Nachteile erleiden soll, weil er alkoholabhängig ist oder eine verhängnisvolle Liebe zu Nikotin entwickelt hat. Vielleicht werden wir eines nicht allzu fernen Tages erleben, wie jemand vor Gericht zieht, weil er die ständige Diskriminierung von Rauchern am Arbeitsplatz nicht mehr ertragen mag. Als im Frühjahr 2005 der Bundestag zur Experten­anhörung zum Gleich­stellungs­gesetz bat, brachte der Vertreter des Deutschen Gewerkschafts­bundes Bedenken gegen die Aufnahme des Alters als Kategorie vor. Er begründete seinen Einwand damit, dass sich gerade jüngere Arbeitnehmer auf diesen Passus berufen könnten, weil sie für die gleiche Arbeit in Deutschland meist weniger verdienen als Ältere, die schon lange im Unternehmen sind, und bei Entlassungen immer zu den ersten gehören, denen die Tür gewiesen wird. Der Gewerkschafts­vertreter wurde dahingehend beruhigt, dass es so weit schon nicht kommen werde, aber niemand weiß tatsächlich zu sagen, wie eine Klage ausgehen würde. Die "Frankfurter Allgemeine" berichtete im Sommer 2006 von einem Arbeitgeber, der einen kostenlosen Werks­kinder­garten für seine Mitarbeiter einrichten wollte, worauf ein homosexuelles und daher kinderloses Betriebs­rats­mitglied Ausgleichs­ansprüche anmeldete, mit der durchaus zutreffenden Begründung, dass er ja von der sozialen Wohltat nichts habe, somit also ein Fall von "Entgelt­diskriminierung" vorliege. Der Arbeitgeber verzichtete lieber auf den familien­freundlichen Plan, als sich in die Gleich­stellungs­diskussion zu verstricken.[3]

Anerkennung des Opferstatus durch Bildung von Opfergemeinschaften

Um Opfer zu werden, reicht es nicht, dass man sich geschädigt fühlt. Was nützt es, sich im Unrecht zu sehen, wenn niemand anders das genauso sieht? Erst die Anerkennung durch die Umwelt begründet den Opferstatus und verschafft einem die Vorteile, die damit möglicherweise einhergehen. Der einfachste Weg zu Anerkennung ist die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, der Zusammenschluss mit Gleichgesinnten. Die Größe der Opfer­gemein­schaft ist dabei nicht entscheidend, wichtiger ist eine starke Identität, die durch­setzungs­stark macht und einem das nötige Auftreten verschafft. Sie kann in einer gemeinsamen Opfergeschichte begründet sein, einer langen Gruppen­erfahrung von Diskriminierung und Ausgrenzung wie bei den Aids-Kranken, den Vertriebenen oder den Sado­masochisten, einer bis heute ausgegrenzten Minderheit, der man, wie der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, nur wünschen kann, dass "Skepsis und Vorbehalte einem freundlichen Miteinander weichen", wie er anlässlich eines großen, europaweiten SM-Treffens erklärte. Manchmal reicht auch eine soziale Erfahrung, die verbindet und die Außenwelt so beeindruckt, dass sie Notiz nimmt: Das Los der jungen Mutter, die sich von ihrem Freund losgesagt hat, ist dafür ein Beispiel, das Schicksal jugendlicher Hausbesetzer und immer wieder das Leben mit Hartz IV.

Die eingeforderte Betroffenheit für Minderheiten

In aller Regel ist das Opfer in der Minderheit, gehört es zu den Wenigen, nicht zu den Vielen, das ist entscheidend. Schon das Wort Minderheit fordert Betroffenheit. Es ist ein Signalbegriff, der Schutzinstinkte auslöst und an ein latentes Unbehagen der Mehrheits­gesellschaft appelliert, an eine Selbst­un­sicherheit des Souveräns, die allen westlichen Demokratien eigen ist, zu deren Wesen ja ein geschärftes Bewusstsein für die Probleme ungehinderter Machtausübung gehört. Mehrheiten sind so betrachtet immer auch verdächtig, weil sie in Gefahr sind, repressiv zu wirken. Jede Mehrheits­entscheidung ist eine Entscheidung gegen die Stimmen der zahlenmäßig Unterlegenen und damit tendenziell rechtfertigungs­bedürftig. Minderheiten gelten im Umkehrschluss als potenziell gefährdet und sind damit moralisch privilegiert. Was ihnen an numerischer Größe fehlt, machen manche von ihnen durch Selbstvertrauen und Umtriebigkeit wett. Für den, der daraus Vorteile gewinnen will, kommt es jetzt darauf an, auch zur richtigen Kleingruppe zu gehören.

Nicht jede Minderheiten-Zugehörigkeit qualifiziert automatisch für den Opferstatus. Erben, Jäger und die deutsche Hausfrau zum Beispiel schaffen es nie auf die Liste bedrohter Arten. Sie stehen zwar zuverlässig am Pranger, als Subjekte, deren reine Existenz schon irgendwie gesellschafts­schädlich ist; sie hätten also reichlich Grund, sich diskriminiert zu fühlen, doch ihre Opferlobby hat versagt: kein Minder­heiten­bonus. Auch Investment­banker und Manager haben spätestens seit dem vergangenen Jahr einen schweren Stand, daran können gelegentliche Interventionen Wohlmeinender nichts ändern. Als der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff im vergangenen November vor einer generellen Verurteilung warnte, musste er sich von den Grünen in Gestalt der Bundestags­abgeordneten Brigitte Pothmer die "einseitige Parteinahme für die Manager" vorhalten lassen: Dass sich Wulff "pauschal vor einen Berufsstand" stelle, "aus dessen Reihen in den letzten Monaten nachweislich fahrlässig und sogar kriminell gehandelt wurde", sei auf keinen Fall akzeptabel, befand die Dame scharf - woraus man ersehen kann, dass es sogar Minderheiten gibt, für die ausdrücklich ein Diskriminierungs­gebot besteht. Umgekehrt sind Ausländer immer dabei, wenn es um gefährdete Gruppen geht, die der Fürsorge bedürfen, dazu natürlich die Alten, auch wenn sie rein demographisch gefährlich nahe an die Grenze kommen, ab der man nicht mehr von einer Minderheit reden kann.[3]

Der Selbsterhaltungstrieb der Opferpolitik

Es mag dem Uneingeweihten eigenartig vorkommen, dass die Schar derer, die sich gesellschaftlich benachteiligt sehen, größer wird, je mehr die Gleichberechtigung voranschreitet. In der Tat könnte man als Ergebnis von fünf Jahrzehnten staatlicher Gleichstellungs­bemühungen für die Zukunft weniger Gleich­stellungs­arbeit erwarten, aber das hieße, den Selbst­erhaltungs­trieb der Opferpolitik zu verkennen. Mit jeder Opfergruppe, die erst im gesellschaftlichen Diskus und dann auch im verwaltungs­technischen Vollzug als solche anerkannt wird, weitet sich nicht nur der Opferkreis, sondern auch das Spektrum dessen, was als Diskriminierung zu gelten hat. Je sensibler sich eine Gesellschaft für die Kränkungen und Zurücksetzungen ihrer Mitglieder zeigt, desto mehr ermutigt sie, auch geringste Verfehlungen zur Anzeige zu bringen, und deshalb wächst der Bedarf nach Quotenregelungen, Gleichstellungs­programmen und Fördergeldern proportional zum Bemühen, jede Form der Benachteiligung zu vermeiden.

Man kann das belächeln, aber es ist Alltag in Deutschland. Nahezu wöchentlich finden sich irgendwo Menschen zusammen, die unter dem Banner vermeintlicher oder tatsächlicher Stigmatisierung für ihre Anliegen Unterstützung zu mobilisieren versuchen. Gestern sind es die ehemaligen Staats­bediensteten in Ostdeutschland, die sich um die vollständige Anrechnung ihrer DDR-Berufsjahre gebracht sehen. Heute die Dicken, die finden, dass ihre Umwelt unzulässigen Druck auf sie ausübt, dem Schlankheitswahn zu folgen. In den USA hat sich bereits ein "Fat Acceptance Movement" gebildet, das für gesetzlichen Schutz vor Gewichts­diskriminierung kämpft. Für Befürworter geht es dabei um die grundlegende Frage, wie eine Gesellschaft mit "Anderssein" umgeht - in diesem Fall nicht einer anderen Sexualität oder Hautfarbe, sondern der Abweichung von der biomedizinischen Norm. Vor ein paar Monaten wurde eine Kampagne ins Leben gerufen, um Frauen mit großen Brüsten Stimme und Aufmerksamkeit zu verleihen. "Busts 4 Justice" hat innerhalb kürzester Zeit 8000 Mitglieder gewonnen. Anlass gab die Kaufhauskette Marks&Spencer, die plötzlich für alle Büstenhalter ab Körbchengröße F einen Aufpreis von zwei Pfund verlangte - ein Fall "krasser Diskriminierung", wie die selbsternannten Opfer beklagen, da die Größe des Busens kaum zu beeinflussen sei, jedenfalls nicht auf natürlichem Wege. Selbst rechtsextreme Frauen, die wegen ihrer Gesinnung berufliche Nachteile befürchten oder erleiden, haben inzwischen eine "Solidaritäts­organisation", an die sie sich wenden können. Seit vergangenem Jahr gibt es für "politisch verfolgte Frauen aus dem nationalen Spektrum" die Selbsthilfegruppe "Jeanne D.", die "Opfern politischer Willkür" über das Internet psycho­soziale Hilfe, Beratung und Rechtsbeistand bietet.[3]

Die Opferkultur als Lebensstil

Es zeigt sich, dass es nicht immer ganz einfach ist, den Überblick zu behalten. "Opfer"-Vertreter von Gehörlose verstehen den fortschreitenden Einsatz von Cochlea-Implantaten[wp] bei Kindern und Jugendlichen als Herabwürdigung ihrer Lebensweise. Was in der medizinischen Welt als technisches Mittel gegen Taubheit gefeiert wird, gilt bei den Vertretern der "Deaf Culture"[wp] als Versuch einer "chirurgischen Assimilation" nach den Gesundheits­normen der Mehrheits­gesellschaft. Die Taubheits­aktivisten sehen sich und ihresgleichen nicht als Behinderte, sondern als Angehörige einer linguistischen Minderheit mit einer reichen Kultur­tradition, die sogar das Glück hat, gegen Lärm immun zu sein. Der Präsident des Weltverbands der Gehörlosen, Markku Jokinen[wp], geht so weit, die Anpassung durch Sprach­training, Hörgeräte und Innenohr-Trans­plantate als "kulturellen Genozid" zu bezeichnen, weil mit der Taubheit eine Sprache, soziale Ausdrucks­formen und ein Selbstverständnis verschwinden würden, die wie die Lebens­welten der Mati Ke in Australien oder der vom Aussterben bedrohten brasilianischen Fluss­indianer einmalig und unwiederbringlich seien. Jokinen bezieht sich ausdrücklich auf die "UN-Völkermord-Konvention", die unter anderem als Völkermord wertet, "wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, vorsätzlich Kinder der Gruppe in eine andere Gruppe gewaltsam überführt", ein Definitions­merkmal, das der Finne durch die Bemühungen von Staat und Wissenschaft, gehörlosen Kindern den Weg in die Welt der Hörenden zu ebnen, nahtlos erfüllt sieht.

Es gibt, nach dem Vorbild von Sexismus, Rassismus und Antisemitismus, auch schon ein Wort, das die Diskriminierung von Gehörlosen bezeichnet. "Audismus" lautet es, und der junge Forschungs­zweig der "Disability Studies", der gerade an den Hochschulen Einzug hält, definiert Behinderung in Anlehnung an die "Gender"-Theorie zeitgemäß als eine sozial­historische Konstruktion, womit Begriffe wie Gesundheit oder körperliche Unversehrtheit ihren Sinn als Standards verlieren. "Taubsein ist vergleichbar mit Frausein, Christsein oder Jüdischsein", heißt es auf einer Webseite über "Deafhood", der neuen Gehörlosen-Bewegung, die Taubheit als Lebensstil versteht, auf den es stolz zu sein gilt, und nicht als Einschränkung, die es zu kurieren gelte.

Man darf gespannt sein, was als Nächstes kommt: Die Bewahrung von Kurzsichtigkeit und Brille als identitäts­stiftendes Symbol der seit Schulzeiten aus­gegrenzten Minderheit der Streber? Das Beharren auf dem Recht zu Impotenz als Assimilations­verweigerung der Leidtragenden sexueller Leistungs­normen? Pickel als subversiver Verstoß gegen die Schönheits­ideale der kapitalistischen "Clerasil"-Kultur?[3]

Mehrfachopfer

Rein theoretisch müsste die Bewegung irgendwann an ihr Ende kommen: Wenn jeder Opfer ist, dann gibt es keine Täter mehr. Aber so läuft es nicht. So wie Arbeit immer mehr Arbeit schafft und damit nahezu unendlich vermehrbar ist, so lässt sich auch die Opfermenge beliebig ausweiten. Weil jeder gleich mehrfach Opfer sein kann, übersteigt die Zahl derjenigen, die sich benachteiligt oder diskriminiert fühlen, die der Weltbewohner bereits um 400 Prozent, wie Charles Sykes vom "Wisconsin Policy Research Center" ausgerechnet hat.[3]

Der Helfer und sein Opfer

Das Opfer ist in erster Linie das Objekt seiner Helfer. Andererseits legitimiert das "Opfer" den "Helfer" und sichert ihm Status und Einkommen. Helfer und Opfer stehen also in einem symbiotischen Verhältnis zueinander:

  • Ein Opfer gibt den Opferstatus, der ihm viele Vorteile bietet und die Unterstützung, die der Helfer leistet, nur ungerne wieder auf.
  • Der Helfer wiederum gibt das Opfer nicht gerne wieder frei, der ihm seinen Arbeitsplatz und gesichertes Einkommen sichert.

Wird ein Bürger erst einmal von einem Helfer betreut, so ist es gar nicht so selten, dass er im Rahmen seiner Helfer­tätigkeit dem Opfer/Diskriminierten/Benachteiligten weitere Angebote des Helfer­marktes erschließt. Der Helfer akquiriert also weitere Aufträge für die Helferindustrie.

Die Zahl der vermeintlichen Opfer, Diskriminierten und Benachteiligten nimmt auf diese Weise epidemisch zu, so dass die HelferInnenindustrie (Sozialindustrie) zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig heranwachsen konnte.

Der Opferstatus

Der Opferstatus verspricht Identität, Prestigegewinn, Unangreifbarkeit. An der Integrität eines Opfers zweifelt man nicht leichtfertig. Opfer zu sein, entlastet von Verantwortung, fordert Aufmerksamkeit und setzt jene unter Recht­fertigungs­druck, die ihr Mitleid verweigern.[1]

Elisabeth Badinter sagte 2004: "Diese systematische Viktimisierung hat natürlich auch ihre Vorteile. Zunächst einmal fühlt man sich sofort auf der richtigen Seite der Barrikade. Nicht nur, weil das Opfer immer recht hat, sondern auch, weil es im selben Masse Mitleid erweckt, wie der Täter gnadenlosen Hass auf sich zieht." [4]

Unsere Gesellschaft misst dem so genannten Opfer eine Bedeutung bei, in der das Opfer immer im Recht ist und stets Vorrang hat. Es darf fordern und Bedingungen stellen. Dazu muss ihm zwangsläufig auch ein Peiniger, ein Täter gegen­über­stehen, dieser ist es, der in die Pflicht genommen wird und Schuld abzutragen hat. Das Opfer darf sich über den Täter stellen. Somit ist der Opferstatus auch Machtfaktor, er bestimmt an welchen Adressaten Mitgefühl, Unterstützung und Respekt zu richten sind und wer im Gegenzug abzustrafen ist und die Rechnung zu begleichen hat.[5]

Norbert Bolz: "Die Basis für Respekt ist heute nicht mehr Leistung, sondern Opferstatus." [6]

Es kann zu einer Instrumentalisierung des Opferstatus kommen, dem ein materieller, psycho­sozialer und narzisstischer Gewinn zukommt. Talkshows kultivieren Opfer, idealisieren sie als Helden und produzieren auf diese Weise Ersatz­identitäten. Auf "unschuldige" Weise aus der Masse heraus­gehoben zu sein und von anderen anteil­nehmend bemitleidet, bewundert und um die Aufmerksamkeit beneidet zu werden, dürfte eine Quelle narzisstischer Befriedigung darstellen. So verwandelt die Opferidentität zwar Ohnmacht und Schwäche in ein Mittel der Anerkennung, fixiert aber auch die Dichotomie[wp] zwischen Täter und Opfer.[7]

Aufmerksamkeit und Anteilnahme

Der Opferstatus ist in mehrfacher Hinsicht von Gewinn. Er verspricht Entlastung, indem er die Verlagerung von Schuld­anteilen ermöglicht und die eigene Verantwortung minimiert. Nichts ist ja an einer Niederlage deprimierender als die Einsicht, dass man sich sein Versagen selber zuzuschreiben hat. Welche Erleichterung, wenn es plötzlich eine Erklärung gibt, die Gründe außerhalb der eigenen Person findet, wenn es Vorurteils­strukturen sind, die einen kleingehalten und dafür gesorgt haben, dass einem der Respekt versagt wird, den man erwarten darf, oder die Position, die einem nach eigener Einschätzung zustände!

Der Opferstatus sichert Aufmerksamkeit und Anteilnahme, das ist sein zweiter Vorteil. Opfer gelten grundsätzlich als bedauerns­werte Mitmenschen, die unseren Beistand verdient haben. Die Kultur des Mitleids verlangt, dass wir uns an ihrem Schicksal nicht ergötzen, wie es frühere Generationen vielleicht getan hätten, sondern ihnen Anteilnahme und Achtung entgegen­bringen. Die Anteilnahme besteht zunächst darin, geduldig zuzuhören, das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung. Jedes Opfer hat eine Geschichte, die es loswerden will, eine Kränkung, von der es nicht loskommt und die seinem Leben eine Wende gegeben hat. Umstehenden mag das auslösende Ereignis auf den ersten Blick banal vorkommen, sogar nichtig, es kann eine Zurückweisung sein, eine verletzende Bemerkung, manchmal eine unbedachte Geste, das Opfer erlebt die Situation gleichwohl als so gravierend, dass es nun entsprechende Beachtung und Hilfe erwartet. Das Bild des Opfers ist so mächtig, dass im Zweifel sogar die Evidenz der Tatsachen zurücktreten muss, um der Idee Platz zu machen. Wer in die Opfer­kategorie fällt, hat die professionellen Opfervertreter auf seiner Seite, egal, was andere dazu sagen. Je größer die Einwände, desto entschlossener das Engagement: Gerade der Widerstand, so scheinen die Opferanwälte zu meinen, beweist in solchen Fällen die Berechtigung des Anliegens.[3]

Juden wird der Opferstatus streitig gemacht

Aus dem bereits Gesagten ergibt sich, dass Konflikte um den Opferstatus unausweichlich sind.

Der Blogger Hadmut Danisch weist in diesem Zusammenhang auf neueste Ereignisse in den Vereinigten Staaten hin, speziell im Oberlin College[wp]. Das Oberlin College ist eine kleinere Hochschule in Ohio mit etwa 3000 Studenten. Das College wird privat geleitet und gilt als eine der besten US-amerikanischen Kunstakademien und ist insbesondere für seine Liberalität bekannt.[8]

Dort nämlich mache sich gerade eine aggressive Auffassung des Begriffes Rassismus breit, der sich strikt an Hautfarben orientiert und daraus folgert, dass der Holocaust keine rassistisische Angelegenheit, sondern eine unbeachtliche inner­familiäre Sache gewesen wäre, nämlich ein "white on white crime". Da herrscht die Sichtweise, dass das nicht wichtig und nicht relevant ist, was die "Weißen" da untereinander treiben. Rassismus sei's nicht, und nur Rassismus ist noch relevant.
I noted that I found most remarkable her assertion that multiple students had dismissively referred to the Holocaust as "white on white crime," as if the "progressive" students there found it impossible to conceive of horrific racist violence outside the parameters of paradigmatic examples of racist violence in the United States. [9]

Wenn man den Text so liest, dann hört sich das wie eine Art Konkurrenzkampf um einen Opfer-Status, um ein Opfer-Monopol.

I found the entire Facebook post of great interest, not just as a troubling sign of emerging hostility to Jews and Jewish concerns among self-proclaimed social justice advocates on left-wing campuses, but as an equally troubling sign of the degradation of intellectual discourse at such campuses more generally, as reason, compassion and just plain old decent manners are replaced with shrill sloganeering based on which group can most successfully proclaim itself to be a victim. [9]

Und aus dem Text des Facebook-Artikels:

Because at oberlin, and indeed in the US overall, Jews are viewed as white and privileged (sometimes even above the avg white privilege, since yaknow, were all superrich and stuff) therefore our struggle does not intersect with other forms of racism and bigotry and ignorance that are so tenaciously fought against on campus. [...]
The multiple times the Holocaust was referred to as "white on white crime" by my POC peers and hip white Jewish peers, [...]
That time a Jewish person made a comment on fb saying "the only reason people care about the Holocaust is because it happened to white people" and got tons of likes from white and POC friends alike [...]
That time Kosher Halal Co Op was told it couldnt serve "ethnic" food because Jews are white not "ethnic" (erasing identities of Mexican Jews, Asian Jews, etc)[...] [9]

Und noch einiges zum Konflikt Israel/Palästina. Ich habe lange überlegt, was die Abkürzung SFP bedeutet, die da immer wieder auftaucht. Steht für Oberlin College Students for a Free Palestine. Da wird gerade die politische Macht über diese Hochschule (und zweifellos andere) übernommen.

Da findet ein hochaggressiver Übernahme-, Konkurrenz-, Verdrängungs­kampf um die Position des höchsten Opferstatus in der Gesellschaft statt. Ein regelrechter Opfer-Putsch.

Hadmut Danisch schreibt weiter:

"Ich habe ja gerade eben den Artikel darüber geschrieben, dass dieses wahnsinnige Social Justice Warrior-Ding an amerikanischen Universitäten zu einer Opferstatus­verdrängung und damit inzwischen zu einem ausgewachsenen Krieg gegen Juden und Israelis führt. Das wird zu einem massiven, hochaggressiven Antisemitismus und ist eigentlich nicht mehr einzufangen."[11]

Und er verknüpft die Vorkommnisse in den USA mit seinen Erfahrungen in Deutschland:

Ich habe in den letzten ein, zwei Jahren immer den Verdacht entwickelt, dass der Genderismus, dieser aggressive Feminismus, eine Aktion von jüdischen Überlebenden des Holocaust und deren Nachkommen ist. Denn zu sehr gleicht deren Feindbild dem "Arier-Ideal" der Nazis, und zu sehr ist deren Strategie der Diversität und des Austreibens jeder nationalen Identität, vor allem aber auch eines Männerbildes, darauf ausgelegt, ein Wiederholen des Nationalsozialismus unmöglich zu machen. [...]

Das zentrale Erlebnis dabei war aber der Horror-Vortrag des amerikanischen Soziologie­professors Michael Kimmel als eine Zentralfigur im Feminismus in der Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD), über den ich berichtet habe.[12] Angekündigt war ein Soziologie-Vortrag über Feminismus und Männlichkeits­bilder. Bekommen hat man das Rasen eines besessenen jüdischen Nazijägers, der Bilder und Darstellungen der wüstesten Nazis präsentierte und diese als das Selbstverständnis aller Männer hinstellte, um Männer als das Böse schlechthin hinzustellen und Nazis mit Männern zu identifizieren, um Frauen für seinen Kampf zu rekrutieren. Den hättet Ihr echt mal hören sollen, wie er sein Zusammentreffen mit Nazis schilderte, welche Bilder er dazu zeigte. Kapitän Ahab jagt Moby Dick[wp].

So gruselig ich diesen Auftritt fand, für mich war der Vortrag überaus aufschlussreich, weil ich dabei verstanden habe, was, wie, wer da eigentlich diesen Feminismus betreibt und was die SPD darin für eine Rolle spielt. Das war so ein richtiges Schlüssel­erlebnis. [...]

Umso frappierender finde ich es, dass nun ausgerechnet dieser Gender- und Social-Justice-Krieg sich an amerikanischen Universitäten zuerst gegen Juden (und an amerikanischen Firmen - wie berichtet - inzwischen gegen Frauen) richtet.

Hat man da ein Eigentor geschossen?

Hat man sich da die eigene Hütte angezündet?

Wird man da gerade von den Kräften angegriffen, die man selbst in Gang gesetzt hat? [...]

Mich würde mal interessieren, was eben dieser Michael Kimmel zu dieser Entwicklung sagt.
- Hadmut Danisch[11]

Offenbar erleben wir es gerade, wie der (totale) Krieg um den ultimativen Opferstatus gerade voll entbrennt.

Das Opfer

Das Opfer wurde vom Feminismus als weiblich definiert. Historisch bedingt fühlen sich Männer von der Frau-als-Opfer angezogen und Frauen vom Mann-als-Opfer abgestoßen.[13] Diesen Umstand macht der Feminismus sich zu Nutzen und hat es immer weiter kultiviert, die Frau als Opfer und den Mann als Täter zu inszenieren. Elisabeth Badinter bemerkte dazu:

"Der Feminismus sieht überall nur Opfer. Das Opfer ist der große Held unserer Gesellschaft geworden."[14]

Gisela Friedrichsen sagte während des Kachelmann-Prozesses:

"Die Unschuldsvermutung wird heute in Deutschland von der 'Opfervermutung' verdrängt." [15]
Attention.png In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Der Abschnitt "Das Opfer" muss ausgearbeitet werden. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.

Die Zuweisung einer Opferrolle im Kontrahenten ist dem Manne sowohl angeboren als auch anerzogen: Angeboren ist dem Manne der Beschützerinstinkt: Während der Ehemann seine von "Banditen" angegriffene Ehefrau mit dem Leben verteidigt, kommt es so gut wie nie vor, daß die Partnerin bei einer Thekenrangelei für ihren Partner auch nur ein beschwichtigendes Wort einlegt. Diese Lücke im Selbst­erhaltungs­trieb des Mannes ist der Beschützer­instinkt als Teil des Arterhaltungs­triebes. Anerzogen ist das Verhalten des Bruders, sich von der sogar kleineren Schwester schlagen zu lassen - ohne die geringste Gegenwehr. Bei der geringsten Gegenwehr wird landauf landab in fast allen Familien dem Sohne ein "versohlter Hintern" angedroht. Um aus dieser Situation der Dauerschande zu entfliehen, wird zunächst die Schwester und irgendwann jede Frau in die Rolle der Hilflosen projiziert. Mit dieser generalisierten Opferrolle der Frau läßt es sich für den Manne besser leben und die Selbstachtung zu wahren.

  • "Der Weinende will, dass mitgeweint werde, so übt er Herrschaft aus und freut sich." - Friedrich Nietzsche[wp][16]
  • "Das Gefühl ein Opfer zu sein in einer Welt voller gegen einen gerichteten -ismen verstärkt sich dadurch, dass alle mehrdeutigen Situationen als negativ wahrgenommen werden und jegliche Möglichkeit der Korrektur von Irrtümern ausgeschlossen wird - und schadet so am meisten dem Opfer selbst, das sich permanent angegriffen fühlt." [17]
  • "Opfer, die es nicht gibt, die gibt es überall." [18]

Der Mann als Opfer

Auch wenn Männer Opfer von Frauengewalt werden können, so werden männliche Opfer immer noch lächerlich gemacht und nicht ernst genommen. Ilse Lenz beschreibt die feministische Angst vor dem männlichen Opfer. Sie fürchtet eine "Kachelpanik". Sie warnt vor dem "Bild des männlichen Opfers", das auf der Vorstellung beruhe, dass "die Falsch­bezichtigung jeden Mann treffen kann und die Justiz heute keine Sicherheit mehr davor bietet". Und sie beschreibt die feministische Angst, dass "ein neues Frauenbild konstruiert" werde: "das Feindbild der rachsüchtigen Lügnerin, die Männer aus Eigennutz nach Herzenslust anzeigt und der eine heimliche Macht über die Justiz zugesprochen wird."[19]

Zitat:

«Männer kommen in der Sozialpolitik nicht vor, schon gar nicht als Opfer.» - Michael Bock[20]

Die Studie "Gewalt gegen Männer in Deutschland", erstellt im Auftrag des BMFSFJ, beschäftigt sich erstmals mit dem wenig erforschten Themenbereich und räumt mit der Mär auf, dass bei Gewaltanwendung stets Männer die Täter und Frauen die Opfer seien.[21] Elf Prozent der befragten Männer gaben an, dass sie von ihrer Partnerin körperlich angegriffen wurden.[22]

In der "Opferberatung Zürich" werden erstmals "männliche Opfer von Sexualdelikten" berücksichtigt.[23]

Die Kriegszitterer[wp] des I. Weltkrieges hatten sich an die Ärzteschaft gewandt, in der Hoffnung behandelt zu werden: Sie wurden als "besonders raffinierte Drückeberger" mit Elektroschocks behandelt.

Zitat:

«[Das Problem ist die] fehlende Akzeptanz: Männer die unter häuslicher Gewalt leiden, werden einfach nicht ernst genommen. Versuch mal nach den geltenden Vorschriften, Deine Frau aus dem Haus werfen zu lassen, weil sie Dich schlägt ...[24] [Ein Mann] wird [als Opfer] nicht ernst genommen. Entweder man wird verhöhnt, oder man kriegt lapidar gesagt, man soll sich halt wehren. Das sind echt sinnlose Tipps, da sie dem Problem ja gar nicht gerecht werden.»[25]

Ein Beitrag im Männerrechtforum bringt es so auf den Punkt:

Zitat:

«Männliche Opfer jedoch sind in unserer Gesellschaft so ziemlich das lächerlichste, was es gibt. Als Beispiel von unzählig vielen sei mal Boris Becker genannt: Es spielt keine Rolle, was für ein Mensch er ist (die Boulevardpresse hat ihm ja bisher hofiert) - er ist eigentlich ein Opfer! Doch in den Medien wird er nun lächerlich gemacht, weil er sich von seiner Frau schlagen ließ (und die "taz" weiß natürlich, dass er selbst Schuld ist). Im umgekehrten Fall würde es keine Rolle spielen, wie doof Barbara Becker[wp] ist - in den Medien wäre Boris nur das böse Schwein, das Frauen (!) schlägt.»[26]

Die Frau als Opfer

Die Frau-als-Opfer übt eine unhinterfragbare Macht aus. Lyndon B. Johnson[wp] konnte ungestraft behaupten, die Kommunisten hätten ein amerikanisches Schiff im Golf von Tonking[wp] angegriffen, weil er wusste, dass der Kongress es nicht wagen würde, seine falsche Anschuldigung nachzuprüfen. Der Kongress gibt a priori davon aus, dass Amerika unschuldig sei und die Kommunisten Verbrecher. Heute haben Frauen diese Golf-von-Tonking-Macht: Es wird davon ausgegangen, dass sie unschuldig sind, und das gibt ihnen die Macht, Anschuldigungen vorzubringen, und mündet darin, dass sie nicht so streng ins Kreuzverhör genommen werden wie Männer.[27]

Zitat:

«Das "Opfer" hat die "Deutungsmacht". Wenn eine Frau sich vergewaltigt fühlt, dann war das Vergewaltigung

Zitat:

«Die selbst gewählte Opferrolle ist passiv und entbindet von der eigenen Verantwortung.»[28]

Zitat:

«Wir sehen Frauen gerne als Opfer, weil uns das so gefällt, weil wir unseren Blick von Anbeginn auf das eine richten aber eben nicht auf das andere. Am Anfang der Gleichung ist es eine selbstgewählte Perspektive und ein Konstrukt, das es uns erlaubt, die Welt in einer schwarz-weißen Gut-Böse-Ästhetik zu zeichnen.»[29]

Institutionalisierung der Frau als Opfer

Die Institutionalisierung der Frau als Opfer geschieht einerseits politisch durch Frauenbeauftragte, Frauengesundheitsbericht und Frauenforschung, andererseits kommerziell durch eine auf Frauen spezialisierte Helferinnenindustrie.

Der Bundesjustizminister Heiko Maas treibt diese Entwicklung weiter[30] und die Strafrechts­professorin Monika Frommel[wp] kommt zu der Einschätzung:

Zitat:

«Frauen wären in der Rolle der beschuldigenden Zeuginnen, müssten sich aber damit abfinden, dass sie sich zugleich in einer strukturellen, ihre Identität prägenden "Opfer"-Rolle und damit in einem Zustand befänden, der ihren staatlichen Schutz zur dauerhaften Notwendigkeit erklärt. Strafrecht wäre konsequent umgeformt zu einem Instrument der symbolischen Bekräftigung einer für "richtig" gehaltenen sozialen Norm. Frauennetzwerke und auch Menschenrechts-Aktivistinnen bezeichnen dies als "feministische" Forderung.»[31]

Das ewige Opfer

Für die Etablierung und Sicherstellung von Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung ist es notwendig, die Frau als "ewiges Opfer" darzustellen.

Für den Feminismus gilt: Frauen sind Produkte und Opfer der Gesellschaft. Männer und sogar Jungen werden in der Regel nicht als Produkte und Opfer der Gesellschaft angesehen, was Erkenntnissen aus der Psychologie und der Soziologie widerspricht. Sie haben ihre Probleme selbst verschuldet, heißt es oft (Männer zum Beispiel ihre gesundheitlichen, Jungen ihre schulischen Probleme).

Hinter dieser einseitigen Betrachtungsweise steckt ein politisches Kalkül: Da Frauen Produkte und Opfer der Gesellschaft sind, sollen nur sie in den Genuß der Gleichstellungspolitik kommen. Hilfs- und Förder­programme sollen nur ihnen vorbehalten sein. Würde man die Realität sehen und auch Männer als Produkte und Opfer der Gesellschaft betrachten, müssten die Gleichstellungsmittel anders verteilt werden: Ein Großteil der Gleichstellungs­mittel müsste auch Männern und Jungen zugute kommen. Das ist aber politisch nicht gewollt.[32]

Blogger Hadmut Danisch kommentiert die Gesetzesinitiative von Heiko Maas:

Zitat:

«Man treibt den Vorwurf der Vergewaltigung immer weiter und trennt ihn von jedem objektiven Tatbestand.

Die Frau als solche ist künftig nur noch Opfer und sonst gar nichts mehr. Man muss keine Straftat mehr untersuchen oder nachweisen, weil es einer Straftat nicht mehr bedarf. Die Frau an sich ist schon Opfer, von Natur aus, von vornherein. Es ist nicht mehr erforderlich, dass man irgendeine Handlung begehen müsste, der sie zum Opfer fällt, denn Opfer ist sie ja schon, ständig, unablässig, rund um die Uhr.

Man beachte die sprachliche Verschiebung. Früher war Opfer eine relative Eigenschaft und stand mit Genitiv, einem so genannten Genitivobjekt. Man konnte nicht einfach so Opfer sein. Die Frage war immer: Wessen Opfer? Man konnte nicht Opfer sein, solange nicht Täter und Tat geklärt sind.

Das ist heute anders. Opfer ist attributiv geworden.

Die Frau ist Opfer.

Punkt.

Deshalb kommt es nicht mehr drauf an, ob es eine Tat oder einen Täter gibt. Wenn Frau Opferwallungen bekommt, ist der nächstbeste Mann eben dran und geht in den Knast.

Das Phänomen kennt man ja generell vom Feminismus: Sie machen immer auf emanzipiert und selbstbestimmt, tatsächlich tun sie aber das Gegenteil, lehnen nämlich jede Eigenverantwortung ab. Für alles was passiert, für alles was schief geht, ist immer der räumlich nächste Mann verantwortlich und dran schuld. Frau ist nicht etwa zu faul, zu doof, zu feige, verbockt irgendwas oder sowas. Schuld ist immer der nächstgreifbare Mann. Und bei Opferwallungen ist eben der Erstbeste fällig, der draußen vorbeiläuft.»[33]

Verbot der Burka

Die Burka ist ein sehr anschauliches Beispiel, wie die Frau ihre Opferrolle in jedem Fall behalten kann. Der politisch korrekte Denkansatz besteht darin, dass Frauen zum Tragen der Burka gezwungen werden und somit Opfer eines patriarchalen Systems sind. Deshalb melden sich Feministinnen mit der Forderung zu Wort, dass die Burka zu verbieten sei. Es melden sich allerdings auch andere Stimmen zu Wort, wonach die Frau bei einem Verbot der Burka die einzige Leidtragende wäre.[34]

Damit ist sichergestellt, dass die Frau immer ihren Opferstatus behalten kann, unabhängig davon, ob der Staat sich jetzt für oder gegen ein Burka-Verbot entscheidet.

Die Schlägerin

Um den Opferstatus nicht zu gefährden, darf ein weiblicher Schläger nicht als Täter dargestellt werden, sondern muss dennoch als Opfer erscheinen. Wenn also beispielsweise Disneystar Demi Lovato jemanden zusammenschlägt, ist das so darzustellen:

"Lovato wurde in eine Reha-Klinik eingewiesen wegen «emotionellen und körperlichen Problemen». Nein, sie werde nicht wegen Drogensucht behandelt, betonten ihre Pressesprecher. Vielmehr sei sie selbst ein Opfer, und ihre Gewaltanwendung Ausdruck ihrer Leiden als Mobbing-Opfer in der Sekundarschule." [35]

Und schon ist die Schlägerin kein Täter mehr, sondern selbst ein Opfer, das Hilfe und Schutz für sich beanspruchen kann.

Homosexuelle als Opfer

Die ideologisch aufgeladene Schwulenemanzipation bildet das Modell für den Bruch mit der bürgerlichen Welt. Indem der Homosexualität völlige Gleichwertigkeit zuerkannt wird, werden Autorität, Bildung, Moral, die religiöse Fundierung, kurz: die ganze tradierte Werteordnung nivelliert.

Aktivität und Einfluß der Homo-Lobby korrespondieren also mit einer allgemeineren Entwicklung. Begünstigt werden sie zusätzlich dadurch, daß Homosexuelle in der Vergangenheit tatsächlich "Opfer" waren. Opfer ziehen Zuwendungen und Privilegien auf sich. Opfer zu sein, befriedigt den postmodernen Narzissmus[wp], der das Bewusstsein der eigenen Beliebigkeit durch übertriebene Selbstliebe ausgleicht.

Der Homosexuelle ist für den gesellschaftlichen Narzissmus anthropologisch prädestiniert, denn er sucht im Partner nicht das Andere und Komplementäre, sondern die Verdoppelung seines Ichs beziehungsweise das eigene Wunschbild. Die heterosexuellen Opfer­versteher und -erklärer, die am Ruhm des schwulen Opfers partizipieren und den eigenen Narzissmus befriedigen, vervollständigen und verstärken den schwulen Lobbyismus.[36]

Minderheiten als Opfer

Zitat:

«Jahrtausendelang hat der Stärkere den Schwächeren unterdrückt, dann wurde die Toleranz erfunden - seitdem ist es umgekehrt. Wie kann denn der Schwächere den Stärkeren unterdrücken, werden sie vielleicht fragen. Ganz einfach. Indem er lautstark Terror macht, viel herum­jammert und mit diesem Heul­susen­prinzip wichtige Teile der Mehrheit auf seine Seite zieht. Jeder, der schon mal ein kleines Kind an der Super­markt­kasse erlebt hat, weiß wie diese Mechanismen funktionieren.»[37]

Zitat:

«Die neue Logik: Migranten kommen aus Ländern mit Homo-Hass. Da sie ja aber von da fliehen, müssten die Migranten folglich Homo-freundlich sein. (Über die absurde bipartite Logik der Genderisten habe ich ja auch schon oft geschrieben. Deshalb gibt es ja die Unterscheidung in Islam und Islamismus, damit sich deren Gleichungs­systeme lösen lassen.) Wenn Migranten aber Homo-freundlich sind, dann folgt daraus, dass jeder Migrations­gegner Homo-Hasser sei. Weil Migranten dabei mit Homosexuellen gleich­zu­setzen seien.»[38]

Zitat:

«Brigit Bosold erzählt, dass eigentlich die Kritiker der ungebremsten Migration die homophobsten Menschen seien, die sie kenne. [...] Die neuen Schwulen seien heute die Einwanderer: "kriminalisiert, pathologisiert und marginalisiert." - für deren Eigenheiten müssten Homosexuelle daher besonderes Verständnis haben.»[39]

Der Täter

Der Täter wurde vom Feminismus als männlich definiert.

Zitat:

«Weltfrauentag ist Anklagetag. Am Pranger stehen die Männer als Schläger, Unterdrücker und Vergewaltiger. Passend dazu liefert eine aktuelle EU-Studie die Argumente. [...] "Jede dritte Frau ist Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Jede 20. Frau berichtet von Vergewaltigung." [...] Für Verwunderung sorgt lediglich die "Tatsache", dass ausgerechnet Skandinavien für Frauen eine besonders bedrohliche Region sein muss. Nicht der südeuropäische Macho-Gürtel von Portugal bis Griechenland fällt als Hort "männlicher Gewalt" auf, sondern Dänemark (52 Prozent), Finnland (47 Prozent) und Schweden (46 Prozent). Ausgerechnet die Hochburgen von Emanzipation und Frauenpower! Schlägt hier eine unterdrückte Spezies zurück? [...] Naheliegender ist die offizielle Erklärung: In Skandinavien werden eben schon der schiefe Blick oder schräge Witz des Mannes als "sexuelle Belästigung" gewertet. Frauen seien dort selbstbewusster und sensibler. Unfreiwillig geben Studienmacher damit zu, wie subjektiv die Antworten sind: Es zählt nicht das tatsächliche Vergehen, das nachprüfbar ist, sondern das gefühlte Fehlverhalten. Das persönliche Empfinden auf intime Fragen wird bereits als harte Tatsache verkauft: 61,3 Millionen Frauen sind Opfer von Gewalt, verkünden vornehmlich weiblicher Berichterstatterinnen, ohne auch nur den Hauch eines Zweifels aufkommen zu lassen. [...] Werden hingegen Frauen zu Täterinnen, dann begegnen wir ihnen mit viel Nachsicht. Selbst wenn die (alleinstehende) Mutter ihre Kinder übel malträtiert oder gar verhungern lässt, wird mitfühlend "Überforderung" oder eine "psychische Störung" attestiert. [...]»[40]

Die Frau als Täterin

Nach feministischen Glaubenssätzen immer der Mann der Täter. Sollte er doch einmal nicht der Täter sein, so ist er das Opfer eines Opfers.

Diakon Wolfgang Ruprecht hat bisher keine einzige Täterin erlebt, die nicht selbst verprügelt oder misshandelt wurde.[41]

Beispiel:

Andreas Marquardt war Zuhälter, ein Frauenhasser. Er peinigte seine Nutten, instruierte sie: Den Freiern sollten sie alle Wünsche erfüllen. Er wollte nicht irgendein Zuhälter sein, sondern der beste, der härteste. Nur gegenüber einer Frau hatte er keine Macht - seiner Mutter. Als er noch ein Kind war, hat sie ihn sieben Jahre lang missbraucht. Täglich lockte sie ihren Sohn ins französische Bett. "Ich habe nicht begriffen, was da überhaupt passiert", sagt Marquardt.[41]
Zitat:

«Spätestens durch die aktive Verleugnung weiblichen Gewalt­handelns ist der Mainstream-Feminismus gleichsam selbst zur Täterin geworden.» - Burkhard Oelemann[42]

Zahlen:

Nach einer Studie der Geschäftsstelle der Missbrauchs­beauftragte der Bundes­regierung werden zehn Prozent der Missbrauchsfälle von Frauen verübt. Der Psychologe Alexander Homes hat weltweit recherchiert und spricht sogar davon, dass die Hälfte aller Miss­brauchs­täter weiblich ist. So genau weiß es niemand, die Dunkelziffer ist hoch, es werden nur wenige Daten erfasst.[41]

Der Mann als Täter

[Ausarbeitung folgt]

Institutionalisierung des Mannes als Täter

[Ausarbeitung folgt]

"Echte" Täter und Täter als "Opfer"

Das Opfer braucht den Täter. Ohne Herr kein Knecht, ohne Repression keine Unterdrückung. Der Täter verkörpert alles, was als inakzeptabel erscheint, er ist der moderne Paria. Zwei Gruppen lassen sich dabei grob unterscheiden: Es gibt den Täter im kriminologischen Sinne, also den Delinquenten, der in Konflikt mit dem Gesetz geraten ist. Dieser Tätertypus, früher zum Leben als Außenseiter verurteilt, darf heute Schonung erwarten. Weil seine Gesetzes­über­schreitung inzwischen als gesellschaftlich bedingt verstanden wird, scheidet er als richtiger Täter aus; er ist an den Umständen seines Lebens gescheitert, sonst wäre er ja nicht delinquent geworden. Das entbindet ihn der Verantwortung für das eigene Tun und weist der Gesellschaft die Schuld zu - er ist, so gesehen, selber ein Opfer.

Daneben gibt es den Täter in einem umfassenderen, soziologischen Verständnis. Seine Vergehen sind schwerer zu fassen, weil sie sich der Beschreibung durch Strafnormen weitgehend entziehen, das macht sie aber erst recht verachtenswert. Dieser Täter verstößt gegen das demokratische Gebot von Toleranz und Entgegen­kommen, er hegt Vorurteile, die als längst überwunden galten, und verhält sich diskriminierend, wo Offenheit und Einfühlungs­vermögen gefordert, ja eigentlich selbstverständlich wären. So verletzt er die Gefühle anderer, beschädigt ihre Selbstachtung und fügt ihnen seelischen Schaden zu, was weit schwerer wiegt als ein schlichter Handtaschenraub oder ein Einbruch zur Mittagszeit, wenn alle aus dem Haus sind.

Dies ist der Tätertypus, der auf Nachsicht nicht hoffen darf. Erklärungen, die sein Vergehen in milderem Licht erscheinen lassen, gar Mitleid erregen könnten, gibt es nicht. Er ist der Täter in seiner reinen Form, der öffentliche Gegner, den es namhaft zu machen gilt - als Frauenfeind, Ausländerfeind oder Schwulenfeind. Nicht immer ist er gleich zu erkennen. Er kommt mitunter auf leisen Sohlen daher, verkleidet in das Gewand eines Kollegen oder vermeintlichen Freundes. Er verrät sich durch die Witze, die er erzählt, schlüpfrige Bemerkungen, die seinen wahren Geist offenbaren. Manchmal ist es nur ein Wort, das er fallen lässt und das ihn entlarvt. Er kann aus sich herausgehen, wo er sich sicher fühlt, er braucht ein Umfeld, das ihn trägt. Deshalb muss man seinen Spielraum einengen, ihn wie jeden Triebtäter zwingen, seine Neigungen zu kontrollieren und in Schach zu halten.[3]

Opferkultur als Machtpolitik

Opferkonkurrenz

Zitat:

«Opferkonkurrenz ist ein mit "male tears" verbundener Vorwurf, den Feministen zumeist Maskulisten machen. Allgemein wird dieser Begriff verwendet, wenn eine Bevölkerungs­gruppe auf ihre Benachteiligungen hinweist und Unterstützung einfordert, während eine andere Bevölkerungs­gruppe real oder vermeintlich größere Probleme hat. Konflikthaft wird die Situation vor allem dann, wenn die materiellen wie ideellen Ressourcen zur Unterstützung begrenzt sind. Der Begriff wird von jenen angriffig verwendet, die davon ausgehen, dass die Rollen (Täter versus Opfer) bereits zuverlässig und nachhaltig definiert worden sind und dass eine Infra­gestellung oder Erweiterung illegitim wäre. Hauptsächlich wird dieser Begriff zurzeit in der Geschlechterdebatte im Sinn eines Vorwurfs gegen Männer verwendet.» - Christine Bauer-Jelinek (2014)[43]

Opferpunkte und Minderheitenbonus

Eine ehemalige Bundeswehrsoldatin bringt beim Heyne Verlag ein Sachbuch über einen blutigen Einsatz im Kosovo heraus. Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bringen ans Licht, dass die Schilderungen zu großen Teilen erfunden sind.[44]

Die Autorin Daniela Matijevic ist eine Frau, die nicht nur einen Migrationshintergrund hat, sondern auch eine bekennende Lesbe ist. Bei so viel Randgruppe in einer Person scheint in der Brust des anständigen deutschen Journalisten der Beschützerinstinkt über die Sorgfalts­pflicht des Berichterstatters zu obsiegen. Der eigentliche Skandal ist dabei nicht das Buch der Autorin, sondern das Versagen des deutschen Journalismus im Umgang damit. Statt die Autorin als Hochstaplerin zu entlarven, wird ihr von Lila Pudeln in beschämend naiven Texten bescheinigt, "eine mutige Frau" zu sein, die "endlich die Wahrheit sagt". So wird von einer feministischen Journalistenclique aus einer Soldatin mit dem dreifachen Opferstatus (Frau, Migration und Lesbe) zu einer Heldin gemacht und die Bundeswehr als verrohte Deppentruppe dargestellt.[45]

Benachteiligten-Status als Machtfaktor

Werden nun vor dem Hintergrund der Opferkultur "positive Maßnahmen" verordnet, mittels derer die angeblich benachteiligte Gruppe gefördert und die scheinbar Privilegierten diskriminiert werden sollen, so wird allgemein deutlich, welch gefährliches Potential sich hinter derartigen Maßnahmen verbirgt. Sie begünstigen Lobby-Gruppen, welche ihre Interessen am öffentlichkeitswirksamsten forcieren können. Hingegen werden genau diejenigen in ihren Interessen verletzt, welche die öffentliche Meinung nicht hinter sich vereinen können. Unter Umständen trifft es also genau jene Menschen, für welche die Antidiskriminierungsgesetze ursprünglich gedacht waren. Der Benachteiligten-Status wird zum begehrten, mit Privilegien versehenen Bonus. Und die Frage, wer in unserer Gesellschaft tatsächlich benachteiligt ist, wird auf diesem Wege zum Machtfaktor. Ermöglicht wird dies vor allem durch die Verknüpfung des Diskriminierungsbegriffs mit ganzen Gruppen statt des Individuums.[46]

Die Homosexualität, der Ausländer oder das Frausein an sich ist nie das Problem. Das Problem entsteht immer erst, wenn eine Privatangelegenheit zum Politikum gemacht wird und Funktionäre entstehen. Es dürfte genügend Schwule geben, die es sich verbitten würden, dass ihre sexuelle Orientierung als das primäre Merkmal ihres Seins herausgestellt wird. Manch homosexueller Künstler wird seiner Kunst wegen Wertschätzung erfahren wollen und nicht wegen seiner sexuellen Orientierung. Es dürfte genügend Frauen geben, die es sich verbitten würden, dass ihre sexuelle Identität als das primäre Merkmal ihres Seins herausgestellt wird. Manch weiblicher Politiker wird seiner politischen Arbeit wegen Wertschätzung erfahren wollen und nicht wegen seiner sexuellen Identität. Es dürfte genügend Ausländer geben, die es sich verbitten würden, dass ihre nationale Herkunft als das primäre Merkmal ihres Seins herausgestellt wird. Manch Migrant wird seiner persönlichen Leistung wegen Wertschätzung erfahren wollen und nicht wegen seiner nationalen Herkunft.

Das alte, urlinke Spiel läuft aber so: Ein gemeinsames Merkmal ergibt zwingend eine Gruppe, der in der Gesellschaft kollektiv eine bestimmte Stellung nach den linksdefinierten Kriterien von "benachteiligt" und "privilegiert" zugeschrieben wird: Frauen, Homosexuelle, Behinderte, Ausländer.[47]

Die daraus entstehende Opferkultur und Helferindustrie macht dann das Problem. Der Staat alimentiert ein ganzes Heer bestehend aus Frauenbeauftragten, Behindertenbeauftragten, Schwulenbeauftragten und Ausländerbeauftragten, das beschäftigt sein und seine Daseins­berechtigung nicht verlieren will. Deshalb wird bis zum Sankt-Nimmer­leins­tag nicht zugegeben werden, dass Privilegierung erreicht worden ist und gebets­mühlen­artig weiter Benachteiligung behauptet. Die Opferkultur wird ohne Rücksicht bis zum Erbrechen weiter zelebriert, weil die berufliche Zukunft der Meinungsmacher, Bürokraten und Apparatschik davon abhängt.

Konkurrierende Opferclans

Es beginnt ein Wettbewerb, bei dem jede Gruppe ihre besondere Benachteiligung herausstellt und sich von der Konkurrenz abzugrenzen sucht. Die Opfer rechter Gewalt wollen nicht mit den Opfern linker Gewalt in einen Topf geworfen werden, die Muslime legen Wert darauf, dass sie verfolgter sind als die Juden.

Monatelang gab es Gezerre um das Denkmal im Berliner Tiergarten, das an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen erinnern soll. Ursprünglich war ein Steinkubus vorgesehen mit einem Film von zwei sich küssenden Männern, seit 2003 gibt es dazu einen Bundestags­beschluss. Dann erhoben die Lesbenverbände Einspruch, angeführt von "EMMA". Zwar hat die Forschung keine Hinweise erbracht, dass Frauen wegen ihrer lesbischen Neigungen einer systematischen Verfolgung ausgesetzt waren, das verhinderte, wenn man so will, das sexistische Frauenbild der Nazis. Aber das zählte nicht: Jetzt küssen sich im Berliner Tiergarten abwechselnd ein männliches und ein weibliches Paar; alle zwei Jahre wird der Film gewechselt, damit sich die Frauen als Opfergruppe nicht zurückgesetzt fühlen.

Man kann als Außenstehender leicht Fehler machen, das fängt mit der Sprache an. Der "Zentralrat Deutscher Sinti und Roma" zum Beispiel findet es beleidigend, wenn man von Zigeunern spricht, deshalb hat sich in Deutschland im offiziellen Sprachgebrauch "Sinti und Roma" eingebürgert. Die "Sinti Allianz" in Köln wiederum plädiert für die Beibehaltung des alten Begriffs, weil das nun einmal über Hunderte von Jahren die herkömmliche Bezeichnung war. Außerdem sind die Sinti zwar die größte Gruppe der Zigeuner, aber beileibe nicht die einzige, es gab und gibt die Lalleri, die Kalderasch, die Lovara, um nur einige zu nennen. Die Jenische, also das fahrende Volk, wollen auf keinen Fall Roma und Sinti genannt werden, weil sie sich dadurch ausgeschlossen fühlen, auch opferpolitisch als Verfolgte des NS-Regimes. Sie haben mit den anderen Gruppen nur oberflächlich zu tun.[3]

Die Spaltung der Gesellschaft

Es scheint unvermeidlich, dass sich die Gesellschaft immer weiter entlang der Grenzlinien der konkurrierenden Opferclans aufspaltet. An die Stelle des Staates mit einem auf das Gemeinwohl verpflichteten Bürger als handelndem Subjekt tritt die Stammesgesellschaft[wp], in der die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe alle anderen Loyalitäts­verhältnisse überragt oder gar ersetzt. Der britische Jurist Neil Addison hat auf die Gefahren hingewiesen, die mit der "Kultivierung der Opferrolle" einhergehen: Statt sich auf Verbindendes zu besinnen und den Ausgleich unterschiedlicher Interessen über den Weg der Verhandlung und Benennung gemeinsamer Anliegen zu suchen, werden die Bürger ermuntert, sich über ihr Anderssein zu definieren und das Besondere zu betonen, das sie trennt. "Das Problem ist, dass wir uns irgendwann nicht mehr als Bürger derselben Gesellschaft verstehen, sondern als Minderheiten, die alle gegen die Gesellschaft Schutz einklagen", schreibt Addison. Diese Umdeutung des gerade in linken Quartieren vielbeschworenen Verfassungs­patriotismus zu einem Gruppen- und Partikularstolz zeitigt einen eigentümlichen Effekt: Wer sich tolerant und nachsichtig zeigt, etwa als religiöse Gemeinschaft gegenüber dem demonstrativen Unglauben der Umwelt, wird deutlich weniger offiziellen Beistand erfahren als derjenige, der laut gegen Kritik protestiert und jede gottes­lästerliche Äußerung als Kränkung zur Anzeige bringt. Je beleidigter und empörter eine Gruppe auftritt, desto sicherer sind ihr die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und die Schutzangebote des Staates, eine Erfahrung, die muslimische Glaubens­vertreter in Europa zuletzt ein ums andere Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Das alles funktioniert fabelhaft, aber es hat mit der Grundidee eines demokratischen Gemeinwesens, wie es die Verfassungs­väter vor Augen hatten, nicht mehr viel gemein. Diese neue Gesellschaft ist, allen Bekenntnissen zur Gleichheit zum Trotz, durch eine Hierarchie gekennzeichnet, die weit archaischer und strenger ist als die alte, die sie ersetzt.[3]

PR-Veranstaltungen für die Opfer

Es gibt inzwischen eine Inflation von PR-Veranstaltungen für die Opfer, meist von UN- oder Nichtregierungsorganisation (NGO) initiiert, geplant und durchgeführt. Auch die White Ribbon-Kampagne ist ein Beispiel dafür, wie Männer für den Kampf gegen Männergewalt gegen Frauen instrumentalisiert werden, wobei Frauengewalt gegen Männer vollkommen ausgeblendet wird.

Es gibt einen großen Tross von Hilfs- und Unterorganisationen, welche die vielen Vortrags- und Agitations­ver­anstaltungen durchführen. Da fließen natürliche viele Gelder von der UN, Regierungen und privaten Spendern. Die Opferindustrie ist ein großes Geschäftsfeld. Eine Auswahl an nationalen und internationalen Aktionstagen soll übersichtsartig vorgestellt werden:

Internationale Aktionstage

Dritter Sonntag im Januar
Welttag der Migranten und Flüchtlinge
Seit 1914
Legitimation - Generalversammlung der Vereinten Nationen
Initiator - UNO
Geschichte - 1914 von Papst Benedikt XV. eingeführt
27. Januar
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, auch: Holocaust-Gedenktag
Seit 1996/2005
Legitimation - UNO (2005)
Initiator - Bundespräsident Roman Herzog (1996)
Geschichte - Initiiert in Deutschland durch Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 1996, international legitimiert durch die UNO (2005)
6. Februar
Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung
Seit 2003
Legitimation - UN-Menschenrechtskommission
Initiator - Stella Obasanjo, First Lady Nigerias
Geschichte - Ausgerufen von Stella Obasanjo, dann von der UN-Menschen­rechts­kommission zum internationalen Gedenktag erklärt.
Kritik - Männliche Genitalverstümmelung wird nicht thematisiert. Es dürfen wieder einmal nur Frauen Opfer sein.
12. Februar
Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten ("Red Hand Day")
Seit 2002
Legitimation - UNO-Generalversammlung
Geschichte - Anlass für diesen Tag war das Inkrafttreten des Fakultativ­protokolls über die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten zur UN-Kinder­rechts­konvention am 12. Februar 2002. Dieses Zusatzprotokoll wurde von der UNO-General­versammlung im Mai 2000 beschlossen und von 92 Staaten unterzeichnet.
Inhalt - Betroffen sind zwischen 250.000 und 300.000 Kindersoldaten. Als Kindersoldaten gelten alle Personen, die sich in nationalen Streitkräften oder militärischen bewaffneten Gruppen befinden und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Kritik - Hier ist von Kindersoldaten als "Personen" die Rede. Im Gegensatz beispielsweise zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" spielt hier das Geschlecht keine Rolle mehr. Männer dürfen allenfalls "auch" von Gewalt betroffen sein, aber keinesfalls das "Opferprivileg" bekommen - auch im Krieg nicht.
8. März
Internationaler Frauentag, auch: Weltfrauentag
Seit 1910/1975/1997
Legitimation - UNO
Initiator - Initiatorin: Clara Zetkin, seit 1997 durch Vereinte Nationen ausgerufen. In 1975, which had been designated as International Women's Year, the United Nations gave official sanction to and began sponsoring International Women's Day.
Geschichte - Der Weltfrauentag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, die Idee dazu kam aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet und im Februar 1909 einen ersten nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht initiiert.
Inhalt - Zunächst: Frauenstimmrecht, später: Alles mögliche
Kritik - Warum gibt es keinen internationalen Männertag? Sind Männer weniger wert?
21. März
Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, auch: Internationaler Tag gegen Rassismus
Seit 1966
Legitimation - Seit 1966 begeht die UNO den Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung.
Initiator - UNO
Geschichte - Am 21. März 1960 im südafrikanischen Township Sharpville 69 Demonstranten von der Polizei nieder­geschossen wurden. Sie hatten auf friedfertige Weise gegen die Apartheid­gesetze protestiert. Indem die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. März im Jahr 1966 zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassen­diskriminierung ausrief, wollte sie den Rassismus verurteilen und all jener gedenken, die damals getötet wurden.
Inhalt - Rassendiskriminierung Gleichzeitig Beginn der Woche der Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassen­diskriminierung kämpfenden Völkern.
Kritik - Geschlechterrassismus ist auf den Aktions­veranstaltungen keine Rede.
8. April
Internationaler Roma-Tag
Seit 1990
Geschichte - Erstes internationales Treffen Nähe London 1971.
Kritik - Wie wäre es mit einem internationalen "Tag der Deutschen"?
25. April
Internationaler Tag der Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation Awareness Day)
Seit 2006
Initiator - Parental Alienation Awareness Organisation (PAAO), in Kanada initiiert
Geschichte - 2006 in Kanada initiiert, inzwischen weltweite Beteiligung
Inhalt - Eltern-Kind-Entfremdung
1. Mai
Internationaler Tag der Arbeit
Seit 1890
Legitimation - Legitimiert durch die lange Geschichte der Arbeiterbewegung im Kampf für den Achtstundentag.
Initiator - Gründungskongress der 2. Internationale in Paris im Juli 1889
Geschichte - Der 1. Mai als der "Tag der Arbeit" hat eine lange Geschichte im Zeitalter der Industrialisierung, als die Arbeiterschaft sich zu organisieren begann. Das vorrangige Ziel war die Einführung eines Achtstundentages. Die unzähligen Demonstrationen für den Acht­stunden­tag begannen in den USA und in Australien. Im Juli 1889 fand der Gründungs­kongress der 2. Internationale in Paris statt, der die Arbeiter aller Länder aufforderte, am 1. Mai 1890 für ihre Rechte, vor allem für den Acht­stunden­tag, einzutreten. Neben dem Acht­stunden­tag waren auch noch das Kinder­arbeits­verbot, Arbeitnehmer­schutz­gesetze, das allgemeine Wahlrecht und das Recht, sich in Gewerkschaften zusammenzuschließen, ihre Forderungen. Gegen den Widerstand der Obrigkeiten wurde der 1. Mai zu einem Kampftag zur Mobilisierung und Solidarisierung der Arbeiter in der ganzen Welt. Im darauffolgenden Jahr beschlossen viele Arbeitnehmerorganisationen, den 1. Mai zum dauernden Feiertag der Arbeit zu machen.
Inhalt - Kampf um Achtstundentag, Kinderarbeitsverbot, Arbeit­nehmer­schutz­gesetze, allgemeines Wahlrecht und Recht auf gewerkschaftliche Organisation.
Kritik - In Deutschland geht der nationale Feiertag auf das NS-Regime zurück, dass den 1. Mai "Tag der deutschen Arbeit" machte.
3. Mai
Internationaler Tag der Pressefreiheit
Seit 1993
Legitimation - UNO
Initiator - UNO und UNESCO
Geschichte - Im Jahre 1991 fand in Windhoek (Namibia) ein Seminar der UNO und der UNESCO zur Förderung einer unabhängigen und pluralistischen Presse statt. Damals wurde erstmals offiziell festgestellt, dass eine freie, pluralistische und unabhängige Presse wesentlich für die Entwicklung und den Bestand von Demokratie und ökonomischer Entwicklung ist. Dabei wurden auch Kriterien (z. B.: Verfassungs- und Versammlungs­freiheit) für eine unabhängige Presse festgelegt. Am 3. Mai wurde die Windhoek-Deklaration verabschiedet. Dieser Tag wurde zwei Jahre später, auf Wunsch der UNESCO, bei der UN-General­versammlung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit erklärt.
Inhalt - Pressefreiheit
Kritik - Einer der wenigen Aktionstage, die "Für" etwas stehen, statt "Gegen" etwas zu sein. Aber unterschwellig geht es auch hier um Opfer, hier eben hauptsächlich Journalisten.
Zweiter Sonntag im Mai
Muttertag
Seit 1914/1923/1934
Legitimation - 1914 wird vom US-Kongress der 2. Sonntag im Mai zum Muttertag erklärt
Initiator - Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber, Nationalsozialisten
Geschichte - In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 durch den Verband Deutscher Blumen­geschäfts­inhaber mit Plakaten "Ehret die Mutter" in den Schaufenstern etabliert und - betont unpolitisch - als Tag der Blumen­wünsche gefeiert. Mit Plakaten in Schaufenstern, kleineren Werbekampagnen und Veranstaltungen bis hin zu Muttertags­poesie wurde dem ersten deutschen Muttertag am 13. Mai 1923 der Weg bereitet. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feier des Muttertags mit der Idee der "germanischen Herrenrasse" verknüpft. Gebärfreudige Mütter wurden als Heldinnen am Volk zelebriert, da sie den arischen Nachwuchs förderten. 1933 wurde der Muttertag ein offizieller Feiertag und erstmals am 3. Maisonntag 1934 als "Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter" mit der Einführung des Mütter­dienstes begangen. 1938 wurde zusätzlich das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter eingeführt.
In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Muttertag 1949 zum am zweiten Maisonntag begangenen nicht-gesetzlichen Feiertag und hat hinsichtlich des Blumenverkaufs eine Sonderstellung. Der Muttertag ist nicht gesetzlich verankert, vielmehr basiert dessen Datum auf Über­ein­künften von Wirtschafts­verbänden.
Inhalt - Zelebrierung des Mutter-Kults.
17. Mai
Internationaler Tag gegen Homophobie
Seit 2005
Legitimation - Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Initiator - Initiiert von Louis-George Tin, Vorstand der französischen Sektion der International Lesbian and Gay Association.
Geschichte - Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Welt­gesundheits­organisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich.
Inhalt - Das beabsichtigte Ziel des Tages war, internationale Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für Lesben und Schwule einzufordern.
Kritik - Wie wäre es mit einem Aktionstag "Für den Respekt für Heterosexuelle"?
20. Juni
Weltflüchtlingstag
Seit 2000
Legitimation - Generalversammlung der Vereinten Nationen
Initiator - UNO
9. August
Internationaler Tag der indigenen Völker
Seit 1994
3. November
Weltmännertag
Seit 2000 (Österreich)
Initiator - Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung, Medical Connection und United Nations Office at Vienna (UNOV)
Geschichte - Der Weltmännertag[wp] wurde von Andrologen der Universität Wien ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung, Medical Connection und United Nations Office at Vienna (UNOV) wurde er das erste Mal offiziell 2000 in Wien veranstaltet.
Inhalt - Der Weltmännertag soll laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow[wp] das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern. So liege die Lebenserwartung der Männer im Durchschnitt sieben Jahre unter der der Frauen. Neben Männergesundheit sind in Deutschland auch Bundeswehr und Zukunftsperspektiven Themenschwerpunkte.[48][49][50]
19. November
Internationaler Männertag
Seit 1999 (Trinidad and Tobago), 2003 (Australien), 2008 (Großbritannien), 2010 (Frankreich)
Legitimation - National
Geschichte - Der Internationale Männertag[wp] wird jährlich am 19. November gefeiert und wurde 1999 in Trinidad und Tobago eingeführt.
25. November
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Seit 1981
Legitimation - UNO
Initiator - Frauenrechtsorganisationen
Geschichte - Seit 1981 organisieren Frauenrechts­organisationen jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird und welche die allgemeine Stärkung von Frauenrechten zum Ziel haben. Dabei sollen vor allem Themen zur Sprache kommen wie: Zwangs­prostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechts­selektion, weibliche Armut, Femizid etc. Außerdem sollen Programme unterstützt werden, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, bei aktivem und passivem Wahlrecht, Kredit­würdigkeit, Rechts­fähigkeit und dem Sichtbar­machen von unbezahlter Arbeits­leistung. 1999 offiziell von der UNO bestätigt.
Inhalt - Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschen­rechts­verletzung. Gewalt gegen Frauen reicht von psychischer Gewalt, Stalking, häuslicher Gewalt bis hin zum Frauenhandel und zur Zwangsprostitution.
Kritik - Die Liste der Gewaltformen, die Frauen (angeblich) zu ertragen haben, ist schier endlos. Dagegen verblasst die Realität, dass mehr Männer als Frauen von Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, bei Kriegshandlungen getötet werden oder Suizid begehen.

Nationale Aktionstage

21. März 2014 (BRD)
Lohndiskriminierungslüge, auch: Equal Pay Day[51]
Seit 15. April 2008
Legitimation - Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Initiator - BPW Germany e.V.
Inhalt - Frauen verdienen 23 % zu wenig
Kritik - Die Tatsache, dass Männer 95 % der Arbeitsunfälle erleiden und einen Großteil des Sozialsystems finanzieren müssen, wird nicht thematisiert. Abgesehen von der unbedeutenden Minderheit an AT-Kräften gibt es beim Tarifgehalt keine Unterscheidung nach Mann und Frau - es wird also immer in der gleichen Tarifgruppe gleich entlohnt; Frauen bekommen in vielen T-Tarifen den gleichen Lohn für schlechtere Arbeit. Die bekannteste Ausnahme von der gleichen Entlohnung von AT-Arbeitern ist beim Profi-Fußball. Selbstständige handeln ihre Vergütung selbst aus - hier können Frauen nur sich selbst diskriminieren (dumping)
Ein Donnerstag im April (USA)
Lohndiskriminierungslüge, auch: Equal Pay Day
Seit 1996
Initiator - National Committee on Pay Equity (NCPE)
Inhalt - Frauen verdienen 23 % zu wenig
Kritik - Die Tatsache, dass Männer 95 % der Arbeitsunfälle erleiden und einen Großteil des Sozialsystems finanzieren müssen, wird nicht thematisiert.
Vierter Donnerstag im April
Mädchen-Zukunftstag, auch: Girls' Day
Seit 2001
Legitimation - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Initiator - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Inhalt - Benachteiligung von Frauen im Berufsleben, Mädchen­förderung in der Schul- und Berufs­ausbildung
Kritik - Ein weiterer Frauen-Aktionstag. Gerade Buben, die in unserem Bildungs­system benachteiligt werden, bekommen keinen boys day: Typische Frauen­berufe, in den fast keine Männer eine Chance haben sind: Personal­chefin, Personal­sach­bearbeiterin, Lehrerin, Bibleothekarin - alles Berufe, die hoch­qualifiert, hoch­angesehen und gut dotiert sind. Beim girls day werden Mädchen typische Männerberufe schmackhaft gemacht. Allerdings gibt es immer noch reine Männer­berufe, die fast keine Frau ausüben will: Bauarbeiter, Straßenfeger, Müllmann, Leichen­wäscher, Kanal­arbeiter, Bergmann, Härter, Stahlarbeiter, Seemann, Umzug/Möbel­transporteur, Ölplattform­arbeiter. Diese Berufe werden seltsamerweise nie auf girls days den Mädchen schmackhaft gemacht, obwohl die hier Quote am schlechtesten erfüllt wird
20. September
Deutscher Weltkindertag
Seit 1954
Legitimation - Vollversammlung der Vereinten Nationen
Geschichte - 1954 beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen offiziell, jährlich einen Weltkindertag zu begehen. Der Weltkindertag wird in Deutschland am 20. September gefeiert. Die Rechte von Kindern haben die Vereinten Nationen 1989 in einer Kinder­rechts­charta aufgeschrieben.
Inhalt - Lebenssituation von Kindern, Rechte von Kindern

Kritik

Die Opferkultur kennt keine persönliche Verantwortung mehr, Schuld liegt immer anderswo, außerhalb der eigenen Person. Erfolg hat dabei, wer erfolgreich an die Bekenntnis- und Opferkultur zu appellieren versteht. Anstatt Emanzipation werden eifersüchtig der eigene Opferstatus verteidigt und "Benachteiligungs­punkte" gesammelt.

Zitat:

«Der Weinende will, dass mitgeweint werde, so übt er Herrschaft aus und freut sich.» - Friedrich Nietzsche[wp]

Zitat:

«Nur da Männchen instinktiv Frauen in ihrer Opferrolle auf den Leim gehen, weil sie sich davon Sex erhoffen, funktioniert dieses falsche Spiel.» - FullxD[52]

Zitat:

«Dabei ist die Auswahl der Gruppen, die vorgeblich vor einer ausgrenzenden, stigmatisierenden Sprache geschützt werden müssen, völlig willkürlich. Sie entspricht genau jener, die im linken Weltbild den Katalog besonders gefährdeter Personen anführen: Frauen, Schwarze, Homosexuelle, Behinderte, Asylanten. Bezeichnenderweise gibt es aber eine Vielzahl anderer Gruppen, die in der Öffentlichkeit mitunter in viel höherem Maße aggressiven, beleidigenden Äußerungen ausgesetzt sind: Unternehmer, Spekulanten, Jäger, Aristokraten, Geistliche, Raucher, Politiker oder Polizisten. Für sie gibt es weder Sprach­empfehlungen noch Gleich­behandlungs­beauftragte. [...]
Die Auswahl der zu schützenden Gruppen ist in der Praxis vom Weltbild der Sprachwächter bestimmt, und diese sind in fast allen Fällen im linken politischen Milieu zu suchen.» - Tomas Kubelik[53]

Zitat:

«Jede Opfergruppe findet ein passendes Täterkollektiv.» - Hasso Mansfeld[54]

Zitat:

«In meiner Funktion als Kandidat der FDP ließ mir der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) seine so genannten Wahl­prüf­steine[wp] zukommen, einen Katalog mit Suggestiv­fragen wie etwa der folgenden: "Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die 5. Anti­diskriminierungs­richtlinie endlich verabschiedet wird?" Nun, das werde ich natürlich nicht tun. Und zwar nicht, weil ich Diskriminierung toll finde, sondern weil im heute gängigen Verständnis von Diskriminierung reale und eingebildete, selbst- und unverschuldete Nachteile derart in einen Topf geworfen werden, dass am Ende nur noch ein 'geschmackloser Brei allgegen­wärtiger gefühlter Diskriminierung herauskommt.» - Hasso Mansfeld[54]

Zitat:

«Der Begriff "Opfer" hat in unserer Kultur eine beispiellose Inflation durchgemacht, am Ende werden darunter besonders die wahrhaft Bedürftigen zu leiden haben. Denn deren besondere Bedürftigkeit droht in der großen Flut der Opfergruppen komplett unterzugehen.» - Hasso Mansfeld[54]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Das schlimmste Etikett: Hier Anerkennung, dort blanker Hohn - die "Opferkultur" und ihre Verächter, NZZ Online am 13. Januar 2007
  2. 2,0 2,1 Arne Hoffmann: Massen­ver­gewaltigungen, Versklavung, Gendercide, Cuncti - Haltbar am 29. März 2012
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 Jan Fleischhauer: Die Erfindung des Opfers, Bulletin DIJG, Herbst 2009, Nr.18, S. 5-17
  4. Sieg der Frauen, Die Weltwoche 24/2011
  5. Kevin Fuchs: Ich bin Mitglied bei Agens, 27. Mai 2011
  6. Twitter: @NorbertBolz - 20. Apr. 2016 - 10:44
  7. Franziska Lamott: Zur Instrumentalisierung des Opferstatus, Psychotherapeut, Volume 54, Number 4, 257-261
  8. Wikipedia: Oberlin College, aus der Einleitung in der Version vom 16. Dezember 2015.
  9. 9,0 9,1 9,2 David Bernstein: The Holocaust as 'white on white crime' and other signs of intellectual decay, The Washington Post am 5. Februar 2016 (I believe I have the brainpower and the heartspace to continue educating myself and speaking out against ALL FORMS OF RACISM AND HATE INCLUDING ANTISEMITISM.)
  10. Hadmut Danisch: Opferkrieg USA: Genderistische Holocaust-Verharmlosung, Ansichten eines Informatikers am 9. Februar 2016
  11. 11,0 11,1 Hadmut Danisch: Ein israelisches Eigentor?, Ansichten eines Informatikers am 9. Februar 2016
  12. Hadmut Danisch: Ein bösartiger Vortrag eines bösartigen Professors, Ansichten eines Informatikers am 25. Juni 2014
  13. Warren Farrell: "Mythos Männermacht", Zweitausendeins 1995, ISBN 3-86150-108-2, S. 260
  14. Die Weltwoche 13/04
  15. Gisela Friedrichsen: Gerichtsreporterin: "Nur Verlierer im Fall Kachelmann", Tagesanzeiger am 21. April 2011
  16. zitiert in TheoBlog: Kritik der Pseudo-Opferkultur, 16. November 2009
  17. Von Anti-isten und den Fallen der Definitionsmacht., ErzählMirNix am 9. August 2013
  18. WGvdL-Forum: WilhelmTell am 19. Octubre 2013 - 06:25 Uhr
  19. Kommentar von Ilse Lenz: Feindbild der rachsüchtigen Lügnerin: Männer sind Opfer, TAZ am 30. Juni 2011
  20. Pdf-icon-extern.png Männer als Opfer der Gewalt von Frauen - Michael Bock, in: Psychosoziale und ethische Aspekte der Männergesundheit - S. 103-110, Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumenten­schutz (Hrsg.), 2005 (8 Seiten)
  21. Pdf-icon-intern.png Gewalt gegen Männer (Ergebnisse der Pilotstudie) - Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Sommer 2004
  22. Männerhaus: Ein Ort für geschlagene Männer, Die Zeit am 18. November 2009
  23. Fachstelle der Stiftung Opferhilfe Zürich: Jahresbericht 2010 der Opferberatung Zürich
  24. Kampfkunst-Bord am 30. Mai 2013 um 13:53 Uhr
  25. Kampfkunst-Bord am 30. Mai 2013 um 14:22 Uhr
  26. MANNdat-Forum: das Problem ist das Opfer-Abo der Frauen, Hans3 am 10. November 2013 - 11:23 Uhr
  27. "Mythos Männermacht", S. 280
  28. MANNdat-Forum: Das geheimnisvolle Schweigen der Männer, HansG am 29. Januar 2014 - 15:11 Uhr
  29. Das Gender-Paradoxon: wie Gleichstellungspolitik Frauen verweichlicht, Der Neue Mann am 27. März 2017
  30. Reform: Maas will Vergewaltigungsparagrafen ausweiten, Spiegel Online am 3. April 2015; Hadmut Danisch: Heiko Maas: Umbau Vergewaltigungsparagraph und Strafrecht, Ansichten eines Informatikers am 3. April 2015
  31. Monika Frommel[wp]: "Nein heißt nein" und der Fall Lohfink, NovoArgumente am 27. Juni 2016
  32. Vom Leid der türkischen Männer, Freie Welt-Blog im November 2010
  33. Hadmut Danisch: Die Bestrafung jeder unerwünschten Konfrontation mit fremder Sexualität, Ansichten eines Informatikers am 1. Juli 2016 (Frauen sind Opfer, Männer sind Täter, damit sind die Rollen und Schuld­verhältnisse klar verteilt. Auf echte Handlungen kommt es nicht an. [...] Man wird nicht mehr dafür bestraft, dass man etwas getan hat, sondern dafür, dass man beschuldigt wird. [...] Eine Situationskumkehr: Die Frage ist nicht mehr, was der Täter gemacht hat, die Frage ist nur noch, was das Opfer gemacht hat. Es hat "Nein" gesagt. Und sich damit quasi zum Opfer erklärt.)
  34. "Leidtragende eines Burkaverbots wäre die Frau" - Interview mit Birgit Kelle, Freie Welt-Blog im Dezember 2010
  35. Teeniestar - wotsch Schlägi ha?, 20min.ch am 7. Dezember 2010
  36. Thorsten Hinz: Gesellschaft: Toleranz wird nicht gewährt, Junge Freiheit am 8. September 2012
  37. Du sollst deine Minderheiten Ehren: Über die Unterdrückung der Mehrheit durch Minderheiten und Kleinstminderheiten, WESTextrem am 28. Februar 2014
  38. Hadmut Danisch: Opferideologie: Migrant ist das neue schwul, Ansichten eines Informatikers am 10. Juni 2016
  39. Politik: Kölner Berufs-Homos erklimmen neue Stufe des Islam-Masochismus, David Berger am 10. Juni 2016
  40. Geschlechterdebatte: Der Mann, der ewige Täter, Cicero am 7. März 2014
  41. 41,0 41,1 41,2 Sexueller Missbrauch durch Frauen: Verkehrte Lust, 28. September 2011
  42. Burkhard Oelemann: "Die Lynchaufrufe sind ein logisches Produkt jahrzehntelanger Dämonisierung", Cuncti - Lebbar am 9. April 2012
  43. Pdf-icon-extern.png Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen - Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus - Christine Bauer-Jelinek (unter Mitwirkung von Johannes Meiners), Club of Vienna[wp], 2014 (196 Seiten, S. 47)
  44. F.A.S.-Recherche zu Sachbuch: Schilderungen aus Kosovokrieg frei erfunden, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 19. Februar 2011
  45. WGvdL-Forum (Archiv 2): FAZ Leser am 20. Februar 2011 - 9:00 Uhr; WGvdL-Forum (Archiv 2): Rainer am 20. Februar 2011 - 13:14 Uhr
  46. Maskunaut: Volle Diskriminierung voraus! Quoten und "positive Maßnahmen" begünstigen Lobbygruppen, 27. Februar 2011 (broken)
  47. (Neugelbes WGvdL-)Forum: Abt. Funktionsschwul: "Toleranz wird nicht gewährt", Max am 9. September 2012 - 07:32 Uhr  (Archiv)
  48. 13 Gründe für den Mann: Heute ist Weltmännertag!, RP-Online am 3. November 2008
  49. Weltmännertag: 30 Gründe, warum es besser ist, ein Mann zu sein, Die Welt am 3. November 2011
  50. Jeder Tag ist Männertag - besonders im November!, MANNdat am 29. Oktober 2012
  51. equalpayday.de
  52. Meine sehr verehrten Weiber und Männer ..., Ansichten eines Informatikers am 19. Juni 2013
  53. Dr. Tomas Kubelik: Unterwegs zur Herrschaft der political correctness, Cuncti - Haltbar am 19. November 2013
  54. 54,0 54,1 54,2 Hasso Mansfeld: Die fragwürdige deutsche Opferkultur: Alles Opfer, The European am 25. März 2014

Querverweise

Netzverweise

Männer sind Täter
Täterangaben