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Familienpolitik

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Die Familienpolitik in Deutschland ...

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Nirgendwo in Europa leben weniger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, als bei uns. Deutschland ist Schlusslicht der Tabelle mit einem prozentualen Anteil von nur 16,5 Prozent. Im Vergleich: In der Türkei beträgt der Anteil exorbitante 31,2 Prozent. In Frankreich sind es 22 Prozent und auch in Großbritannien, Norwegen, Schweden oder den Niederlanden sind es über 20 Prozent.

Die Geburtenrate in Deutschland ist trotz aller Bemühungen auf einem niedrigen Niveau und ist in den vergangenen 10 Jahren sogar von 1,38 auf 1,36 Kinder gesunken, die ein deutsches Weib statistisch in seinem Leben zur Welt bringt.

Die deutsche Familienpolitik geht immer noch davon aus, dass wir nur mehr Betreuungs­plätze für Kinder in staatlichen Einrichtungen schaffen müssten, und schon würde sich der Babyboom einstellen. Familien in Frankreich sind ab dem dritten Kind steuerfrei und in Skandinavien gibt es ein Betreuungsgeld für Familien, das frei eingesetzt werden kann, während wir uns noch an Begriffen wie "Herdprämie" abarbeiten und den Familien lieber misstrauisch mit "Bildungs­gut­scheinen" begegnen.

Ein Grund für die Misere der Geburtenrate ist, dass die meisten Frauen erst jenseits der 30 Jahre damit beginnen, ihre statistischen 1,38 Kinder zu bekommen. Damit bleibt nur ein kleines Zeitfenster übrig für ein zweites oder gar mehr Kinder. Im Jahr 1970 fing man schon mit 24 Jahren an - da war noch Potential für Geschwister. Anstatt aber das frühe Kinderkriegen zu fördern bezahlen wir mit Kranken­kassen­beiträgen künstliche Befruchtungen.

Die Politik des Erziehungsgeldes fördert mit einem falschen Ansatz hingegen das Kinderkriegen jenseits der 30. Lohnt sich dies doch gerade für die gutverdienenden Paare mit etabliertem Job, die mal eine einjährige Pause für den Nachwuchs einlegen. Diese bekommen in der Regel den Höchstsatz von 1.800 Euro ausgezahlt, während die Bäckerei­verkäuferin in den 20ern mit den 300 Euro Mindestsatz abgespeist wird. Sie könnte vermutlich rein ohne künstliche Befruchtung auch noch vier Kinder bekommen. Sie kann es sich aber nicht leisten. Für mehr Kinder müsste es genau anders herum sein.[1]

Durch unser Sozialsystem wurde eine Abwertung der Erziehungs­leistung zugunsten der Erwerbsarbeit gesetzlich erzwungen. Heute werden Eltern weiter verpflichtet, die Kinderkosten zu tragen, obwohl ihre Kinder verpflichtet werden, kinderlosen Rentnern höhere Renten zu bezahlen, als sie selbst von ihren Kindern erhalten. So wurde Kinder­erziehung zur Fronarbeit und Kinder­losigkeit zum Freibrief für Luxus auf Kosten der Eltern. Die Scheinlösung "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" wird wieder nur den Eltern aufgebürdet, während die Erziehung von Kindern in Wirklichkeit zu den sinnvollsten Berufen gehört, die vorstellbar sind.[2]

Wie Frau Kelle richtig bemerkt hat, je schlechter die Ergebnisse dieser Politik, umso mehr wird sie forciert - Misserfolg als Modell. [...] Ebenso wie mehr Wirtschaftspolitik die wirtschaftliche Situation verschlechtert, so führt immer mehr Familienpolitik zu immer weniger Geburten und immer weniger Familien.[3]

Es ist illusorisch zu denken, dass sich in diesem Land etwas an dieser Situation ändern wird. Die Väterentsorgung, die Familien­entkernung ist integraler Bestandteil deutscher Familienpolitik. Das es zum Geburten­schwund kommen musste, war klar und ist auch im "Erwachen" der Männer begründet. Mit der Geburt eines Kindes, dem Tag der Eheschließung liefert sich ein Mann der Macht einer Frau aus. Kindesentzug, Umgangsboykott, Entsorgung aus der Alltagssorge, Unterhalts­abzocke und so weiter! Warum soll ein Mann sich das denn antun? Das begreifen immer mehr Jungs und junge Männer. Es macht auch kein Sinn, hier abrupt gegenzusteuern, denn das wäre unglaubwürdig. Männer werden durch das Familien(un)recht seit Jahrzehnten derartig diskriminiert und entrechtet, dass wird Generationen (mindestens) dauern, ehe da wieder Vertrauen gefasst wird. Für mich ist das Thema erledigt, ich bin in den Mühlen der mütterorientierten Rechtsprechung zermahlen worden und kann nur jedem Mann dringendst von Familie und Kindern unter diesen derzeitigen Rahmen­bedingungen abraten.[4]

Deutsche Familienpolitik: Männliches überwinden, weibliches bevorzugen

Wirkungen auf das Kind

Wir werden nie ein kinderfreundliches Land, wenn wir unseren Kindern jeden Tag beim Abschied vor der Kita signalisieren:

Liebe kleine Sandra, ich kann diesen Tag nicht mit dir zu verbringen. Ich muss arbeiten und Geld verdienen, dass wir über die Runden kommen und damit ich später eine ausreichende Altersvorsorge erwirtschafte. Weißt du, Kindererziehung bringt in Deutschland nichts, null Komma null! Darum muss ich dich hier abgeben bis heute abend. Aber ich verspreche dir, dass ich dir vor dem Schlafengehen eine Geschichte vorlese, auch wenn ich hundsmüde bin von der Arbeit. Weißt du, Deutschland ist ein kinder­freundliches Land, daher darfst du jetzt 8 Stunden in die Krippe. Leider erfährt deine Mama nicht, was dich heute interessiert hat, was dir Spaß gemacht hat, was dich traurig gemacht hat, was du dir ersehnt oder gewünscht hast. Nein, du bist zu weit fort von mir und auch viel zu lange. Um 17 Uhr magst du manchmal gar nicht mit mir nach Hause gehen. Du möchtest am liebsten bei Frau L. bleiben, weil die Frau L. mit dir gesungen und gespielt hat, weil sie dich getröstet hat, weil sie dich besser kennt als ich. Dann schreist du beim Abschied und wirst zornig. Morgen früh wirst du genauso schreien, wenn ich fortgehe. Vielleicht schreist du eines Tages nicht mehr. Dann hast du resigniert. dann weißt du, es hat keinen Zweck. Dann hat deine Seele kapiert: Für Mama ist die Arbeit wichtiger als ihr Kind.

Familienzerstörung

Worin besteht das Problem der Familienpolitik?
Trotz der Halbierung der Geburtenzahl seit 1965 hat sich seitdem alle zehn Jahre der Anteil der Kinder im Sozial­leistungs­bezug verdoppelt. Lebte damals nur jedes 75. Kind unter sieben in der Sozialhilfe, ist es heute fast jedes fünfte. Die vierköpfige Familie mit 30.000 Euro Durch­schnitts­einkommen im Jahr landet nach Abzug von Steuern und Sozial­beiträgen zuzüglich Kindergeld um 3000 Euro unter dem steuer­rechtlichen Existenzminimum.
Worin liegen die Ursachen?
Es gibt viele kleine Ursachen. Aber die kardinalen finden sich im Steuer- und Abgaben­system, das der Gerechtigkeit Hohn spricht. Alle Ursachenanalysen, die die Politik anbietet, greifen zu kurz. Dafür, dass es bereits die voll­erwerbs­tätigen Normal­haus­halte trifft, kann man zum Beispiel nicht die Massen­arbeits­losigkeit verantwortlich machen.
Worin besteht die Ungerechtigkeit des Steuersystems?
Der Löwenanteil der Einnahmen des Fiskus stammt aus Verbrauchs­steuern, was natürlich Familien besonders trifft. Dann haben wir die individualistische Engführung der Sozial­abgaben: Löhne sind Markt­ein­kommen und deshalb blind für die Frage, wie viele Mäuler davon zu stopfen sind. Ausgerechnet über die Löhne finanzieren wir aber unsere Sozialsysteme und verdoppeln so den Nachteil der Familien. Und obendrein haben wir das Problem, dass da, wo die finanzielle Leistungs­fähigkeit anfängt, die Beteiligung an den Sozialbeiträgen endet.
Der Urgrund dafür liegt darin, dass sich Familie - das "Haus"[wp] - und Erwerbsleben seit der Industrialisierung aus­einander­entwickelt haben. Wir denken seitdem in Geld- und Tauschwert-Kategorien. Und wir haben aus dem Blickfeld verloren, dass sich die wesentlichen Dinge außerhalb des Marktes abspielen, nämlich in den Privathaushalten. Da wird das Humankapital auf die Beine gestellt.
Was werden die Folgen sein?
Die Folgen werden uns hart treffen. 2030 kommen die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter - über 1,2 Millionen Menschen. Gleichzeitig treten die geburten­armen Jahrgänge ins Erwerbsleben ein - etwa 650.000 Menschen, von denen die "high-potentials", die Besten, dem Land jedoch den Rücken kehren - seit vielen Jahren etwa jeder siebte. Und jeder vierte beherrscht die elementaren Kultur­techniken nicht, kann womöglich nicht einmal Hilfsarbeiten ausüben! Unsere Sozialsysteme sind also auf Sand gebaut, weil wir die universalen Baugesetze der Gesellschaft nicht beachten. Das sind nach Oswald von Nell-Breuning die Solidarität und die Subsidiarität (Selbstbestimmtheit, Eigen­verantwortlichkeit, d. Red.). Das ist nichts anderes als das Grundgesetz der gegenseitigen Verantwortung.
Warum ist es so schwer mit dieser Verantwortung umzugehen?
Verantwortung muss man "wahrnehmen" können. Teilen setzt Ur-teilen voraus. Das verhindert aber unsere Semantik (Bedeutung von Begriffen, d. Red.). Die Sozialpolitik und -gesetzgebung ist voll von Begriffen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen und damals die Sache trafen, heute aber total in die Irre führen.
Wir reden beispielsweise immer noch von "Renten­versicherung", obwohl wir seit 1957 einen "Generationen­vertrag" haben, der einer ganz anderen Logik folgt und auf der Einsicht beruht, dass es immer und ausnahmslos die Nachwuchs­generation ist, die unsere Zukunft sichert. Wir reden über Kinderlosigkeit, als ob es eine biologische Frage sei. Dabei interessiert allein die sozio­ökonomische Seite, nämlich dass die Verantwortung für Kinder - die Anwesenheit oder Abwesenheit von Unterhalts­ver­pflichtung - immer ungleicher verteilt ist. So gesehen kann das Thema die Gesellschaft auch nicht spalten, weil wir alle die meiste Zeit unseres Lebens kinderlos sind. Ich war kinderlos, bis ich Kinder bekommen habe, und bin nun kinderlos, weil meine Töchter erwachsen sind. Diesem entscheidenden Umstand für meine ökonomische Leistung und Belastbarkeit tragen unsere Sozialsysteme aber nur am Rande, im Promille­bereich, Rechnung.
Warum erkennt die Politik das nicht?
Drei Viertel der Haushalte haben aktuell keine Kinder zu versorgen. Die Wähler­potenziale sind ähnlich. Es geht dabei um Fragen, die erst später Konsequenzen haben. Die mehr als fünf Jahre entfernte Zukunft spielt in unserem System aber keine Rolle. Die Opfer der Politik haben wir heute nicht an der Wahlurne. Jeder kleine Waldbauer weiß mehr über nachhaltige Politik als die hochvermögenden Parlamentarier.
Der Bauer hat auch ein Gefühl für seinen Wald. Fehlt es der Politik am sozialen Gespür?
Da, wo der Intellekt die Zusammenhänge nicht begreift, stimmen auch die Gefühle nicht. Werte vermitteln sich ja über die Einsicht in die Zusammenhänge.[5]

Abschied von Vater und Mutter

Die Sozialpolitiken in Europa zielen auf drei Dinge:

  • Abschied von Vater und Mutter
  • Herausbrechen der Kinder aus der Familie (Verbringen in Kinderdepots und Ganztagsschulen)
  • Aufbrechen der Mutter-Kind-Bindung

In der vergleichenden Wohlfahrtsstaats­forschung wird das neue Verhältnis zwischen Familie und Gesellschaft mit zwei Formeln auf den Punkt gebracht: der Entfamilisierung des Kindes und des Abschieds vom Maternalismus. Beide Formen stehen in der internationalen Debatte für die Hoffnung auf Emanzipation - nun des Kindes aus der Enge der Familie, nach wie vor der Frau aus den Zumutungen (Kosten) ihrer Alleinzuständigkeit fürs Kind - die in den nordeuropäischen Ländern schon längst stattgefunden haben soll. [...] Falls überhaupt noch von "Müttern" oder "Vätern" in den politischen Dokumenten die Rede ist und nicht abstrakt von "Eltern" oder gar von Erwachsenen (als Partner der Kinder) gesprochen wird, dann allein um der wechselseitigen Angleichung willen: Mütter sollen wie Väter erwerbstätig und Väter wie Mütter Betreuende sein. [...] Falls es unvermeidlich ist, die primäre und einzigartige Mutter-Kind-Bindung zu erwähnen, dann stellt diese nur eine Primärbeziehung zwischen erwachsener Bezugsperson und kindlichem Partner neben anderen dar, wobei sich das Kind aufgrund seines Autonomie­bedürfnisses, das sich bereits im ersten Lebensjahr zeigen soll, rasch von der Mutter entfernen und "weitere Umwelterfahrungen" für die nichtmütterliche Bindungen stehen, machen sowie "neue Bildungs­gelegenheiten" wahrnehmen will. Ergebnisse der älteren Forschung zu Folgen frühkindlicher Mutterentbehrung - man denke an die frühen Arbeiten von Bowlby oder Spitz - werden umgeschrieben.[6]

Kathederpropheten in der Familienpolitik

"Führende Wirtschafts­forschungs­institute" richten an die Bundesregierung die Forderung, auf das "Betreuungsgeld" zu verzichten. Sie beschränken sich dabei nicht darauf, angesichts knapper öffentlicher Mittel dessen Kosten darzustellen; sondern betreiben politische Agitation: Eine Geldleistung für Eltern, die ihre Kleinstkinder zu Hause erziehen, könne "einzelne Eltern" dazu anregen "ihren Kindern öffentliche Betreuung vorzuenthalten". Es schade, so behaupten sie, "gerade jenen Kindern, die von der institutionellen Betreuung im Kleinkindalter am meisten profitieren würden". Betreuung in Kinder­tages­stätten sei besser als Familienerziehung - so der Tenor dieser Ökonomen.

Entwicklungspsychologische Erkenntnisse zeigen dagegen, dass Fremdbetreuung im Kleinkindalter riskant ist. Dies spüren auch Eltern, die aus eigener Erfahrung die Defizite öffentlicher Kinder­tages­betreuung (zu große Gruppen, wechselnde Erzieherinnen etc.) kennen. Auch deshalb wollen nach wie vor viele Eltern ihre Kleinstkinder in der Familie erziehen. Dass dafür vor allem Mütter zeitweise auf eine Erwerbs­tätigkeit verzichten, missfällt den zu Rat und Lektionen drängenden Ökonomen: Ihr Planziel ist Vollzeit­erwerbs­tätigkeit beider Geschlechter, Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, passen nicht in ihre Weltanschauung. Das Betreuungsgeld bekämpfen sie deshalb als "Rückschritt hin zur traditionellen Aufgabenteilung der Geschlechter".

Sind Ökonomen die berufenen Experten, um sozialen "Rückschritt" und "Fortschritt" zu beurteilen? In Fragen der Werte sind Wissenschaftler nicht kompetenter als "Laien": Sie können Konflikte zwischen unterschiedlichen Zielen wie der Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung und einer höheren Frauen­erwerbs­beteiligung darstellen, den politischen Streit selbst aber nicht von einer vermeintlich "höheren Warte" entscheiden. Seine Kollegen, die diese Grenzen der Wissenschaft nicht wahrhaben wollten, nannte der Nationalökonom Max Weber[wp] einst "Kathederpropheten".[7]

Feministische Familienpolitik

Eckhard Kuhla (Agens e.V.) nennt als erkennbaren Mosaiksteine der feministischen Familienpolitik

  • Die Ikone "Haupternährerin" - Es beschreibt die Befreiung der Frau von der klassischen Ernährerrolle des Mannes. Die daruf folgende viel stärkere Abhängigkeit von ihrem "Arbeitgeber" wird dabei von Medien und Politik geflissentlich übergangen (nannte man das nicht früher "Ausbeutung"?!).
  • Das Modell "Krippe" - Kinder sind dabei quasi eine Art "Störgröße" im Lebensentwurf der zukünftigen Hauptverdienerin. Folgerichtig muss die Politik für die Fremdbetreuung der Kleinstkinder (1 bis 3 Jahre) in Krippen sorgen. Das hat überdies den Vorteil, die Kleinstkinder in den Krippen mit feministischen Rollenbildern "umzuerziehen". Erinnert dieses Phänomen nicht an all die vielen menschen­verachtenden Versuche von Staatsideologien, die Kinder in staatlichen Einrichtungen zu indoktrinieren?
  • Das Modell "Rollentausch" - Für die Ikone "Haupternährerin" hat die Frauenlobby in den letzten Jahren zunächst das Rollenbild "Mann" zerstört, mit der Begründung, es sei ein zu überwindendes, stereotypes Rollenbild (SPD Leitlinie). Dann nahm man sich das Rollenleitbild für die Familie vor: Wer übernimmt im Falle der Vollzeitfrau den Haushalt und die Kinder? Für die neue Balance zwischen Mann und Frau geht Frau davon aus, dass Mann bzw. Vater sich an den häuslichen Arbeiten beteiligt. Wenn das nicht möglich ist, muss der Übervater, der Vater "Staat", eingreifen. Seine Instrumente sind: das Elterngeld, welches logischerweise die Doppel­verdiener bevorzugt, und die Krippen­betreuung.
  • Das Modell "Umerziehung" - Wie in Staats­ideologien üblich, beginnt die Indoktrinierung der Bevölkerung bei der jungen Generation in den staatlichen Bildungs­anstalten. Mit überwiegend weiblichem Lehrpersonal erfolgt besonders die Feminisierung der Jungen (Slogan: "Doing Gender"). Jungen werden eingegrenzt in ihrer natürlichen Wildheit und kaum gefördert durch männliche Vorbilder. Im Gegenteil: das Wort "männlich" wird mit den Jungen (und Mädchen) im Unterricht in Frage gestellt und die freie Geschlechtswahl propagiert, Stichwort "Sexual Diversity". Diese Art von Umerziehung wird erleichtert durch fehlende Vätervorbilder in Familie, Gesellschaft und in den Medien.
  • Das Modell "Frauenquote" - Nach über 10 Jahren erfolgreicher Quotenpraxis im öffentlichen Dienst, nach Aufweichung klassischer Rollenbilder für Mann und Frau in Politik und Medien, nach einer Integration der Gender-Pädagogik in den Schulen, rüstet sich die Frauenlobby derzeit für die letzte Bastion bei ihrem Marsch durch die Institutionen. Es ist der Einstieg in die Privatwirtschaft über die Frauenquote, dem Königsweg auf dem Wege zur Macht. Das Hin und Her der Quote in der Politik ist mittlerweile nur noch eine idelogisch geprägte Polit-Show, kein ernst­zu­nehmender, geschweige denn wissenschaftlicher Diskurs. Im Personal­management hat die Quote auch ohne Gesetz schon längst Einzug gehalten. Man richtet sich ein. In einer Art vorauseilendem Gehorsam werden zunehmend in den Personal­entwicklungs­plänen für Führungskräfte bereits jetzt schon Stellen für die zu erwartenden Seiten­ein­steigerinnen freigehalten.
  • Der Staatsfeminismus kann sich auf eine breite Hausmacht in der Politik, Bildung und in den Medien verlassen. Hohe­priesterinnen sitzen auf den fast 200 Gender-Lehrstühlen, fast 2000 Gleichstellungsbeauftragte sichern die Frauenförderung bundesweit. Kurzum: es hat sich eine breit aufgestellte Gender-Industie, kaum bemerkt von der Öffentlichkeit, entwickelt. Diese Industrie wird im dreistelligen Millionen­bereich gefördert.[8]
Zitat:

«Die beste Familienpolitik ist gar keine Familienpolitik. Es geht den Staat schlicht nichts an.»[9]

  • Wie Forschung nach Art des Familien­ministeriums betrieben wird: "Eine Studie zur Familienpolitik kam zu dem Ergebnis, dass etwa das Kindergeld nur wenig bewirkt - das passte offenbar der Familien­ministerin nicht. Beteiligte Forscher klagen, man sei gezwungen worden, die Darstellung der Ergebnisse zu ändern."[10][11][12]
Zitat:

«Die Frauenbewegung ist einst angetreten, damit wir Frauen uns nicht mehr von den Männern vorschreiben lassen müssen, wie wir zu leben haben. Neuerdings schreiben uns aber andere Frauen vor, wie wir zu leben haben.» - Birgit Kelle[13]

Betreuungsgeld

Hauptartikel: Betreuungsgeld

Eckpunkte einer neuen Familienpolitik

Zitat:

«Weniger Politik wagen ist meine Maxime, und das gilt für alles. Familienministerium schließen und die Menschen ihre Angelegenheiten wieder selbst regeln lassen. Das Ende des Nanny-Staates ginge einher mit der Wiedermündigwerdung der Bürger und damit auch der Mütter und Väter. Die Frage nach Väterpolitik scheint mir zu sehr in Richtung noch mehr Staat, noch mehr Bevormundung, noch mehr Bemutterung, noch mehr Entmündigung zu driften. Männer und Frauen wissen selbst, wie sie ihr Leben bewältigen und ihre Probleme lösen können, man muss sie nur endlich einmal lassen und nicht immer nach weiteren Beschäftigungsfeldern für die bürokratische Sozialindustrie suchen. Mehr Freiheit also - weniger Politk.»[15]

Legendenbildung

Wer öffentlich von einer "Ordnung der Familie" spricht, sie gar rechtspolitisch verteidigen will, dem ist Ablehnung, ja Häme sicher. Vorbei sind jene Zeiten, in denen liberale Vordenker die Kernfamilie als "Grundeinrichtung der menschlichen Gesellschaft" ansahen, "genauso alt wie die menschlich-gesellschaftliche Gesittung selbst". - René König[16]

Heute ist es "Mainstream" das Loblied der "Buntheit und Vielfalt" der Lebens- und Familien­formen zu singen; je exotischer die Konstellationen sind, desto sicherer sind ihnen Medien­auf­merksamkeit und öffentliche "Anerkennung". Ein einschlägiges Beispiel sind die sog. "Regen­bogen­familien": Ihre empirische Bedeutung ist verschwindend gering, sie liegt statistisch nachweisbar im Promille­bereich: Nur etwa 7.000 Minderjährige leben in Deutschland bei gleich­geschlecht­lichen Paaren; etwa eine Million Kinder lebt in heterosexuellen nicht­ehelichen Lebens­gemein­schaften, bei Alleinerziehenden sind es 2,2 Millionen und bei Ehepaaren etwa 10 Millionen Kinder.[17]

Statistisch betrachtet gibt es eine unbestreitbare soziale Normalität - 70 % der Kinder leben bei ihren verheirateten Eltern.[18] Diese Tatsache ignorieren jene Zeitgeist­medien, die beständig insinuieren, dass die Normalfamilie "out" sei. Auch in Regierungs­berichten heißt es, dass die Familie "im Gefolge der gesellschaftlichen Aus­differenzierungs­prozesse" ihre "typische Kontur verloren" habe. Die "tradierte Kleinfamilie" werde deshalb "zukünftig immer weniger eine allgemein vorherrschende Norm sein".[19]

Es ist dagegen die Rede von "vielfältigen Formen des Zusammen­lebens". Kernfamilien, Alleinerziehende, Patchwork-Familien und homosexuelle Paare werden dabei in einen Topf geworfen, obwohl die Bedeutung dieser Lebensformen schon rein statistisch-quantitativ völlig verschieden ist.[20] Die Realität wird bewusst ignoriert, um ungestört von Fakten das neue Dogma des Beziehungs­relativismus zu verkünden: Die Struktur der Familie sei für das Kindeswohl unerheblich, worauf es ankäme wäre allein die "liebevolle Sorge" der "sozialen Eltern" für das Kind.[21]
- Stefan Fuchs: Auch der Ethikrat strickt mit: Legenden über Familienstrukturen, Erziehungstrends am 2. Oktober 2014

Einzelnachweise

  1. Birgit Kelle: Nachhaltig kinderlos, Freie Welt am 15. August 2011
  2. Kommentar von Johannes Resch, 16. August 2011 um 23:00 Uhr
  3. Kommentar von RealDeal, 16.08.2011 um 07:38 Uhr
  4. Kommentar von Yussuf K., 15.08.2011 um 23:48 Uhr
  5. "Sozialsysteme auf Sand gebaut" (Sozialrichter Jürgen Borchert über die Ungerechtigkeit in der Familienpolitik), Main Post am 16. April 2012
  6. Ilona Ostner: "Auf den Anfang kommt es an" - Anmerkungen zur "Europäisierung" des Aufwachsens kleiner Kinder, S. 44-62, in: Recht der Jugend und des Bildungswesens - Zeitschrift für Schule, Berufsbildung und Jugenderziehung 1/2009, S. 46 sowie S. 47-49; zitiert: Europäische Sozialpolitiken - Abschied von Vater und Mutter
  7. iDAF: Pdf-icon-extern.png Verrat an der Wissenschaft: Kathederpropheten vergreifen sich am Betreuungsgeld[ext] - Stefan Fuchs, Blickpunkt 1 - 2012
  8. Eckhard Kuhla: Die Hauptverdienerin, Agens am 17. November 2012
  9. WGvdL-ForumKinderkult, Joe am 6. Februar 2013 - 03:01 Uhr
  10. Studie zur Familienpolitik: Ministerin Schröder zensiert Forschungsinstitute, Der Spiegel am 30. Juni 2013
  11. Hadmut Danisch: Forschung nach Art des Familienministeriums, Ansichten eines Informatikers am 30. Juni 2013
  12. Michael Klein: Geschlechtermanie: Der Abschlussbericht des mysteriösen Jungenbeirats beim BMFSFJ, Kritische Wissenschaft - critical science am 26. Juni 2013
  13. Gegen den Einheitsbrei in Sachen Frauen- und Familienpolitik, Freie Welt am 3. September 2013 (Interview mit Birgit Kelle)
  14. Pdf-icon-extern.png Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen - Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus[ext] - Christine Bauer-Jelinek (unter Mitwirkung von Johannes Meiners), Club of Vienna[wp], 2014 (Seite 119)
  15. MANNdat-ForumWeniger Politik wagen, Scharlih am 14. Januar 2014 - 18:14 Uhr
  16. Zitiert nach: Bundesminister für Familie und Jugend: Bericht über die Lage der Familien in der Bundesrepublik Deutschland - (1. Familienbericht), Bundestagsdrucksache V/2532, Bonn 1968, S. 7
  17. Vgl. Statistisches Bundesamt: Wie leben Kinder in Deutschland? Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 3. August 2011 in Berlin, Wiesbaden 2011, S. 9
  18. Statistisches Bundesamt: Alleinerziehende in Deutschland. Ergebnisse des Mikrozensus 2009, Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 29. Juli 2010 in Berlin, Wiesbaden 2010, S. 7
  19. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland (Elfter Kinder- und Jugendbericht), Berlin 2002, S. 124
  20. Vgl. ebd., S. 122-123. Der abstrakt-wissen­schaft­liche Duktus solcher Aussagen täuscht eine wert- und vorurteils­frei Beschreibung vor; tatsächlich geht es aber darum, die neue Norm einer "Institutionen­kindheit", eines durch staatliche Betreuungs­angebote durch­strukturierten, Familien­lebens zu postulieren. Eingehender hierzu: Stefan Fuchs: Vater Staat statt Elternhaus. Bindungs­verluste führen zu neuem Etatismus, S. 130-142, in: DIE NEUE ORDNUNG, Heft 2/2014, S. 135 ff.
  21. Ein aktuelles Beispiel dafür sind folgende Aussagen aus jüngsten Gutachten des "Nationalen Ethikrats": "Zudem ist zu bedenken, dass sich das Verständnis von Familie als tragende gesellschaftliche Institution und Ort identitäts­bildender Sozialisation in den letzten Jahren erheblich gewandelt hat. [...] Was sich in den Zeiten solchen Wandels als zentral für die Persönlichkeits­entwicklung und Sozialisation von Kindern herausgestellt hat, sind nicht in erster Linie auf herkömmlichen Vorstellungen von Familie beruhende Konstellationen des Zusammen­lebens, sondern vielmehr die liebevolle Sorge und Anerkennung des Kindes sowie ein harmonisches Beziehungs­gefüge innerhalb des tatsächlich gelebten Familien­verbundes, der im Übrigen auch ohne bluts­verwandt­schaftliche Basis bestehen kann.", Deutscher Ethikrat: Inzestverbot. Stellungnahme, Berlin 2014, S. 41

Querverweise

Netzverweise