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Verschwörungstheorie

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Übersetzer für politische Begriffe - "Mist, sie haben uns!"

Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative[wp] Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck. Der Begriff Verschwörungstheorie wird zumeist kritisch oder abwertend verwendet und kann gegebenenfalls - ebenso wie andere moralisch besonders negativ belegte Begrifflichkeiten - dazu missbraucht werden, die Reputation[wp] missliebiger Gegner öffentlich wirksam zu beschädigen, wie diese Taktik seit einiger Zeit auch von Geheimdiensten wie dem GCHQ[wp] bekannt geworden ist.[1][2][3][4][5]

Prinzipiell unterschieden werden Verschwörungs­hypothesen, die im Grundsatz rationale und überprüfbare Aussagen über angenommene Verschwörungen machen, und Verschwörungs­ideologien, die ihre stereotypen[wp] und monokausalen[wp] Vorstellungen über Verschwörungen gegen kritische Revision immunisieren.[6]

Wesen

Schwarzes Schaf: Glaubt mir doch! Der Hund und die zwei Typen arbeiten zu­sam­men! - Stimm­vieh blöckt zurück: Spinner! Du und Deine kruden Ver­schwö­rungs­theorien!   © Götz Wiedenroth[7]

Die Bezeichnung einer Ansicht als Verschwörungstheorie ist eine gängige propagandistische Maßnahme im Rahmen der psychologischen Kriegsführung[wp], die insbesondere zur Diskreditierung von investigativen Journalisten, die der Aufklärung von Geheim­dienst­operationen auf der Spur sind, eingesetzt wird.[8]

Zitat:

«Der Begriff Verschwörungstheorie trägt nichts zur Wahrheits­findung bei, sondern führt zur Spaltung. Er ist ein Spaltungsbegriff.» - Dr. Daniele Ganser, Schweizer Historiker, Energie- und Friedens­forscher[9]

Zitat:

«Der Begriff Verschwörungstheorie stammt von der CIA. Das war ein Begriff, um politische Diskurse zu leiten.» - Prof. Rainer Mausfeld, lehrt Wahrnehmungs- und Kognitions­forschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel[10]

Definition

In einem Vortrag bei Arbeiterfotografie erklärte Andreas von Bülow 2007 den Begriff Verschwörungstheorie wie folgt:

Zitat:

«Zur Person muss ich Sie darauf hinweisen, dass hier ein von den Medien so benannter Verschwörungs­theoretiker zu Ihnen spricht. Doch wer einer mit machiavell­istischer[wp] Chuzpe[wp] angelegten staatlichen Verschwörung auf der Spur ist, wird von der Gegen­propaganda der hierzu instrumentalisierten Medien sofort mit dem Unwort des "Verschwörungs­theoretiker" belegt. Man versucht den der Aufdeckung gefährlich nahekommenden Kritiker auf diese Weise der Lächerlichkeit preiszugeben, ihm die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu rauben. Das ins Narren-Aus schickende Stichwort wirkt nicht viel weniger als das des "Kinder­schänders". Der naive Bürger und Konsument von Nachrichten wird sich nicht als "Dummbeutel", als "Naivling" erwischen lassen wollen. Er soll durch die Blendgranate "Verschwörungs­theorie" abgehalten werden, sich selbst auf den Pfad kritischer Betrachtung zu begeben. Der Kenner derartiger, fern der Sache liegender Medien­auswüchse wird die Desinformation staatlicher bzw. geheim­dienst­licher Quellen erkennen und sich nicht von der "heißen" Spur der Aufklärung abbringen lassen.»[8]

Zitat:

«Agenten von Geheimdiensten führen oft schreckliche Geheim­dienst­operationen aus und glauben dabei oft genug selbst, sie könnten durch ihre unmoralischen Taten zu einer besseren Welt beitragen. Bis zur offiziellen Enttarnung in Unter­suchungs­aus­schüssen werden Geheim­dienst­operationen Verschwörungs­theorie genannt.»[11]

Gegenteil

Die Singularform von Verschwörungstheorie wird als Gegenteil dazu Alleintätertheorie genannt.

Sonderfall Wirtschaft

Im Bereich der Wirtschaftskriminalität werden Verschwörungstheorien als Kartellverdacht bezeichnet.

Herkunft

Zitat:

«Der Begriff "Verschwörungstheoretiker" ist eng mit den Vorgängen um die Ermordung John F. Kennedys[wp] verknüpft. Er stammt aus dem Arsenal der psychologischen Kriegsführung und wurde von der CIA erstmals 1967 als semantische Waffe im Informationskrieg etabliert. Damals hatten nämlich verschiedene Journalisten, Wissenschaftler, Forscher und Juristen in den USA begonnen, kritische Fragen zum Mord am Präsidenten zu stellen. Kennedy wurde 1963 erschossen. Die Theorie vom Einzel­täter Lee Harvey Oswald[wp] prägt bis heute die offizielle Geschichts­schreibung. Wer daran zweifelte, wurde von der CIA gezielt als "Verschwörungs­theoretiker" angegriffen.[12] John F. Kennedy hatte am 27. April 1961 gesagt: "Wir haben es mit einer mono­lithischen und rücksichts­losen weltweiten Verschwörung zu tun, die sich hauptsächlich auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres Einfluss­bereichs stützt - auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freie Wahlen, auf Ein­schüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerillas in der Nacht anstatt Armeen bei Tag. Es ist ein System, welches beträchtliche menschliche und materielle Ressourcen in den Aufbau einer eng geknüpften, hoch­effizienten Maschinerie verstrickt hat, die diplomatische, geheim­dienstliche, ökonomische, wissen­schaftliche und politische Operationen kombiniert."[13]» - Kurt Heppke[14]

Zitat:

«Am heutigen Tag, dem 2. April 1967, startete der US-Geheimdienst CIA eine Kampagne, um regierungs­kritische Inhalte allesamt mit idiotischen Spinnereien über einen Kamm zu scheren und damit auf einfachem Wege zu diskreditieren.

Die CIA äußerte sich in einem aus April 1967 stammenden Dokument "besorgt" aufgrund möglicher Debatten über die Ermordung John F. Kennedys[wp]. Laut einer Umfrage der als seriös geltenden, von US-Präsident Johnson[wp] ins Leben gerufenen Warren-Kommission[wp] gaben damals 46 % der befragten US-Bürger an, dass sie nicht an die Ermordung des US-Präsidenten durch den als Mörder identifizierten Lee Harvey Oswald glaubten.

Warum es für die CIA so wichtig war, die Menschen in ihrem Glauben umzustimmen, kann man nur vermuten. Jedenfalls wurde von nun an das Wort "conspiracy theorist" (= "Verschwörungs­theoretiker") gehypt. Die Kampagne hatte einen riesigen Erfolg. Ob kritische Denker, alternative Medien oder in welchem Bezug auch immer, der an der von oben angeordneten Wahrheit kratzt: Fällt das Wort "Verschwörungs­theorie" wird geschmunzelt, die betreffende Person wird als Pessimist tituliert oder mit Verrückten auf eine Stufe gestellt, und das Gespräch ist beendet.»[15]

Zitat:

«Im April 1967, nachdem in dem von Staatsanwalt Jim Garrisson in New Orleans angestrengten Prozess um den Kennedy-Mord erstmals die Geheimdienste ins Visier der Justiz gerieten, sandte die Abteilung für psychologische Kriegsführung ein Memo an alle CIA-Stationen.[ext]

In diesem Schreiben wurden Hinweise gegeben, wie mit Kritikern umzugehen sei und der bis dahin gebräuchliche Beriff "Assassination-Theories" (Attentats-Theorien) durch "Conspiracy-Theories" ersetzt. Das bis dahin neutrale Wort "Verschwörungs­theorie" wird zu einem Kampfbegriff umgemünzt und Kritikern unterstellt, dass sie als "Verschwörungs­theoretiker" allein aus staats­feind­lichen und/oder kommerziellen Gründen unterwegs sind.

Wenn man die aktuellen Veröffentlichungen des Medienmainstreams zum Kennedy-Mord zur Kenntnis nimmt, kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass dieser Betriebs­anleitung für den öffentlichen Diskurs bis heute gefolgt wird.»[16]

Die CIA empfahl im Jahre 1967 der Regierung anläßlich der kritischen Bevölkerung, die nicht an die offizielle Einzeltäter-These im Falle des Kennedy-Mordes glaubte, auf die Argumente der Kritiker gar nicht erst einzugehen, sondern diese unerwünschten Meinungs­äußerungen durch die Anwendung diverser Propaganda­techniken einzudämmen:

CIA Dokument #1035-960

Re: Betreffend der Kritik am Warren-Report

  1. Unser Anliegen. Seit dem Tag der Ermordung des Präsidenten Kennedys[wp], gab es Spekulationen über die Verantwortung für den Mord. Obwohl diese eine Zeit lang ihren Ursprung im Bericht der Warren Kommission[wp] (der am Ende des Septembers 1964 erschien) haben, hatten nun verschiedene Autoren Zeit den veröffentlichten Bericht der Kommission und andere Unterlagen zu untersuchen, um neue Vorwände für eine Befragung zu finden, und es hat eine neue Welle von Büchern und Artikeln gegeben, die die Ergebnisse der Kommission kritisieren. In den meisten Fällen spekulieren die Kritiker über die Existenz einer Art Verschwörung, und oft implizieren sie dabei, dass die Kommission selbst beteiligt war. Vermutlich als Folge der zunehmenden Heraus­forderungen bzgl. des Berichts der Warren Kommission, hat eine vor kurzem durchgeführte Meinungs­umfrage angedeutet, dass 46 % der amerikanischen Öffentlichkeit nicht glaubt, dass Oswald[wp] allein gehandelt hat, während mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass die Kommission einige Fragen offen und ungelöst gelassen hat. Zweifellos zeigen Umfragen im Ausland ähnliche oder möglicherweise sogar weit unerwünschtere Ergebnisse.
  2. Dieser Meinungstrend liegt nicht im Anliegen der US-Regierung, einschließlich unserer Organisation. Die Mitglieder der Warren Kommission wurden natürlich aufgrund ihrer Integrität, Erfahrung und Bekanntheit ausgewählt. Sie vertraten die beiden großen Parteien, und sie und ihre Mitarbeiter wurden bewusst aus allen Teilen des Landes ausgewählt. Allein aufgrund des Ansehens der Kommissare, sind die Bemühungen ihre Rechtschaffenheit und Weisheit anzufechten, als Zweifel an der ganzen Führung der amerikanischen Gesellschaft zu bewerten. Darüber hinaus scheint es eine zunehmende Tendenz zu geben, dass Präsident Johnson selbst, als diejenige Person, der man nachsagt davon profitiert zu haben, in gewisser Weise für das Attentat verantwortlich wäre.
    In Anspielung auf die Ernsthaftigkeit, hat das nicht nur Effekte auf den betroffenen Einzelnen, sondern auch auf das ganze Ansehen der amerikanischen Regierung. Unsere Organisation ist dabei selbst direkt beteiligt: Neben anderen Fakten, haben wir Informationen zu der Untersuchung beigetragen. Verschwörungstheorien haben immer wieder unsere Organisation unter Verdacht, beispielsweise durch die fälschliche Behauptung, dass Lee Harvey Oswald für uns gearbeitet hat. Das Ziel dieser Ausführung ist es, Material bereit zu stellen, das dem entgegenwirkt, und die Behauptungen der Verschwörungs­theoretiker zu diskreditieren, wie auch die Verbreitung solcher Behauptungen in anderen Ländern zu verhindern. Weitere Hinter­grund­informationen werden in einem geheimen Abschnitt und in einer Reihe von nicht geheimen Anhängen geliefert.
  3. Aktion. Wir empfehlen nicht, dass die Diskussion über die Frage der Ermordung eingeleitet wird, wenn sie nicht bereits stattfindet. Wo die Diskussion geführt wird, sollten bestimmte Ansprachen gemacht werden:
    1. Wenn man die öffentliche Meinung (im englischen Original problem, Anm. d. Verf.) mit [?, unleserlich] und freundlich gestimmten elitären Kontakten (vor allem Politiker und Redakteure) diskutiert, weist man darauf hin, dass die Warren Kommission die Untersuchung so gründlich, wie menschlich möglich, vorgenommen hat, dass die Vorwürfe der Kritiker ohne ernsthafte Grundlage sind und dass eine weitere spekulative Diskussion nur in die Hände der Opposition spielt. Weisen Sie darauf hin, dass Teile der Verschwörungs­gespräche scheinbar absichtlich von kommunistischen Propagandisten erzeugt werden. Fordern Sie sie auf, dass sie ihren Einfluss geltend machen, damit die unbegründete und unverantwortliche Spekulation entmutigt wird.
    2. Nutzen Sie Propaganda­techniken, um die Angriffe der Kritiker zu [negieren] und zu widerlegen. Buchbesprechungen und Reportagen sind für diesen Zweck besonders geeignet. Die nicht klassifizierten Anlagen zu diesen Leitlinien sollten nützliches Hintergrund­material für die Weitergabe von Techniken bieten. Als Teil unseres Vorgehens sollten wir darauf hinweisen, soweit zutreffend, dass die Kritiker (I) Theorien aufbauen, bevor die Beweise vorhanden sind, (II) politische Interessen haben, (III) finanzielle Interessen haben, (IV) hastig und ungenau in ihrer Forschung sind oder (V) in ihre eigenen Theorien vernarrt sind. Im Zuge der Diskussionen über das ganze Phänomen der Kritik, kann eine sinnvolle Strategie sein, Epsteins Theorie des Angriffs herauszugreifen, in dem man den beiliegenden Fletcher [?] Artikel und den Spectator Bericht als Hinter­gund­information nutzt. (Obwohl Mark Lanes Buch viel weniger überzeugend ist als das Epsteins und es schlecht wegkommt, wenn man von erfahrenen Kritikern konfrontiert wird, ist es auch viel schwieriger alles in Gänze zu beantworten, da man in einem Morast von nicht zusammen­gehörenden Details verloren geht.)
  4. Findet im Privaten eine Mediendiskussionen statt, die sich nicht auf einen bestimmten Autor bezieht, oder wenn dort Publikationen angegriffen werden, die noch nicht weit verbreitet sind, sollten die folgenden Argumente nützlich sein:
    1. Es sind keine wesentlichen neuen Beweise aufgetaucht, die die Kommission nicht geprüft hat. Das Attentat wird manchmal (z.B. durch Joachim Joesten[wp] und Bertrand Russell[wp]) mit der Dreyfus-Affäre[wp] verglichen; doch im Gegensatz zu diesem Fall, hat der Angriff auf die Warren Kommission keine neuen Beweise produziert, keine neuen Schuldigen überzeugend identifiziert, und es gibt keine Einigung unter den Kritikern. (Eine bessere Parallele, wenn auch eine unvollkommene, könnte zum Reichstagsbrand von 1933 gezogen werden, von der einige kompetente Historiker (Fritz Tobias, AJ.P. Taylor, DC Watt) jetzt annehmen, dass sie von Van der Lubbe[wp] auf eigene Initiative begangen wurde, ohne entweder für die Nazis oder für die Kommunisten zu agieren; die Nazis versuchten, die Schuld auf die Kommunisten zu schieben, aber letztere hatten mehr Erfolg die Welt davon zu überzeugen, dass die Nazis Schuld gewesen sind).
    2. Kritiker überbewerten in der Regel bestimmte Dinge und ignorieren andere. Sie neigen dazu, mehr Gewicht den Erinnerungen der einzelnen Zeugen zu geben (die weniger zuverlässig und divergierend sind - und daher mehr Ansatzpunkte für die Kritik bieten) und weniger der Ballistik, Autopsie und fotografischen Beweisen. Eine genaue Untersuchung der Aufzeichnungen der Kommission wird normalerweise zeigen, dass die widersprüchlichen Zeugenaussagen aus dem Zusammenhang gerissen sind, oder von der Kommission aus gutem und ausreichendem Grund verworfen wurden.
    3. Große behauptete Verschwörungen wären unmöglich in den Vereinigten Staaten zu verbergen, besonders seitdem Informanten damit rechnen können große Geldsummen usw. zu erhalten. Beachten Sie, dass Robert Kennedy[wp], damaliger Generalstaatsanwalt und John F. Kennedys Bruder, der letzte Mann gewesen wäre, der eine Verschwörung übersehen oder verborgen hätte. Und wie ein Rezensent darauf hinwies, hätte der Kongress­abgeordneter Gerald R. Ford wohl kaum seine Stimme um der demokratischen Regierung Willen erhoben und Senator Russell hätte alles politische Interesse für ein Aufdecken eines Fehlverhaltens seitens des Chief Justice Warren gehabt. Ein Verschwörer hätte zudem kaum einen Ort für ein Attentat ausgewählt, wo so viel von Bedingungen abhing, die außerhalb seiner Kontrolle sind: die Strecke, die Geschwindigkeit der Autos, das bewegliches Ziel, das Risiko, dass der Attentäter entdeckt werden würde. Eine Gruppe von wohlhabenden Verschwörern hätte viel sicherere Bedingungen arrangiert können.
    4. Kritiker werden oft durch eine Form von geistigem Stolz verleitet: sie setzen einige Theorien auf und verlieben sich in sie; sie haben auch die Kommission verspottet, weil sie nicht immer jede Frage mit einer einfachen Erklärung - auf die eine oder ander Art - beantwortete. Eigentlich war das Auftreten der Kommission und das ihrer Mitarbeiter ein ausgezeichneter Schutz dagegen sich gegenüber einer bestimmten Theorie zu verpflichten oder gegen die unerlaubte Transformation von Wahrscheinlichkeiten in Gewissheiten.
    5. Oswald[wp] wäre für jeden vernünftigen Menschen keine Wahl als Mitverschwörer gewesen. Er war ein "Einzelgänger", in Vieles verwickelt, von fragwürdiger Zuverlässigkeit und eine unbekannte Größe für jeden professionellen Geheimdienst.
    6. Den Vorwürfen, dass der Bericht der Kommission ein schnell ausgeführter Auftrag war, ist zu entgegnen, dass er drei Monate nach dem ursprünglichen Termin herausgegeben wurde. In dem Maße wie die Kommission versuchte ihre Berichterstattung zu beschleunigen, war dies vor allem dem Druck unverantwortlicher Spekulationen geschuldet, die bereits auftraten. In einigen Fällen kam dieser von den gleichen Kritikern, die sich weigerten ihre Fehler zuzugeben und jetzt neue neue Kritik äußern.
    7. Solche vagen Anschuldigungen, wie dass "mehr als zehn Personen auf mysteriöse Weise starben" kann immer irgendwie auf natürliche Weise erklärt werden, z.B.: die Betroffenen sind zum größten Teil eines natürlichen Todes gestorben; Mitarbeiter der Kommission befragten 418 Zeugen (das FBI befragte weit mehr Menschen, führte 25.000 Interviews und Re-Interviews), und in einer so großen Gruppe sind eine bestimmte Anzahl von Todesfällen zu erwarten. (Als Penn Jones, einer der Begründer der "zehn mysteriöse Todesfälle"-These, im Fernsehen auftrat, stellte sich heraus, dass zwei der Toten auf seiner Liste aufgrund von Herzinfarkten starben, einer wegen Krebs, einer bei einem Frontal­zusammen­stoß auf einer Brücke, und einer als ein Fahrer gegen einen Brückenpfeiler auffuhr.)
  5. Wenn möglich, zu Gegenspekulation unter Bezugnahme auf den Bericht der Kommission selbst ermutigen. Aufgeschlossene ausländische Leser sollten immer noch durch die Sorgfalt, Gründlichkeit, Objektivität und Geschwindigkeit mit der die Kommission arbeitete beeindruckt sein. Rezensenten anderer Bücher könnten ermutigt werden, dass sie die Idee in Betracht ziehen könnten und hinzufügen, dass sie, zurückblickend auf den Bericht selbst, diesen der Arbeit ihrer Kritiker für weit überlegen betrachten.

Das englische Original:

CIA Document #1035-960

RE: Concerning Criticism of the Warren Report

  1. Our Concern. From the day of President Kennedy's assassination on, there has been speculation about the responsibility for his murder. Although this was stemmed for a time by the Warren Commission report, (which appeared at the end of September 1964), various writers have now had time to scan the Commission's published report and documents for new pretexts for questioning, and there has been a new wave of books and articles criticizing the Commission's findings. In most cases the critics have speculated as to the existence of some kind of conspiracy, and often they have implied that the Commission itself was involved. Presumably as a result of the increasing challenge to the Warren Commission's report, a public opinion poll recently indicated that 46% of the American public did not think that Oswald acted alone, while more than half of those polled thought that the Commission had left some questions unresolved. Doubtless polls abroad would show similar, or possibly more adverse results.
  2. This trend of opinion is a matter of concern to the U.S. government, including our organization. The members of the Warren Commission were naturally chosen for their integrity, experience and prominence. They represented both major parties, and they and their staff were deliberately drawn from all sections of the country. Just because of the standing of the Commissioners, efforts to impugn their rectitude and wisdom tend to cast doubt on the whole leadership of American society. Moreover, there seems to be an increasing tendency to hint that President Johnson himself, as the one person who might be said to have benefited, was in some way responsible for the assassination.
    Innuendo of such seriousness affects not only the individual concerned, but also the whole reputation of the American government. Our organization itself is directly involved: among other facts, we contributed information to the investigation. Conspiracy theories have frequently thrown suspicion on our organization, for example by falsely alleging that Lee Harvey Oswald worked for us. The aim of this dispatch is to provide material countering and discrediting the claims of the conspiracy theorists, so as to inhibit the circulation of such claims in other countries. Background information is supplied in a classified section and in a number of unclassified attachments.
  3. Action. We do not recommend that discussion of the assassination question be initiated where it is not already taking place. Where discussion is active [business] addresses are requested:
    1. To discuss the publicity problem with [?] and friendly elite contacts (especially politicians and editors), pointing out that the Warren Commission made as thorough an investigation as humanly possible, that the charges of the critics are without serious foundation, and that further speculative discussion only plays into the hands of the opposition. Point out also that parts of the conspiracy talk appear to be deliberately generated by Communist propagandists. Urge them to use their influence to discourage unfounded and irresponsible speculation.
    2. To employ propaganda assets to [negate] and refute the attacks of the critics. Book reviews and feature articles are particularly appropriate for this purpose. The unclassified attachments to this guidance should provide useful background material for passing to assets. Our ploy should point out, as applicable, that the critics are (I) wedded to theories adopted before the evidence was in, (I) politically interested, (III) financially interested, (IV) hasty and inaccurate in their research, or (V) infatuated with their own theories. In the course of discussions of the whole phenomenon of criticism, a useful strategy may be to single out Epstein's theory for attack, using the attached Fletcher [?] article and Spectator piece for background. (Although Mark Lane's book is much less convincing that Epstein's and comes off badly where confronted by knowledgeable critics, it is also much more difficult to answer as a whole, as one becomes lost in a morass of unrelated details.)
  4. In private to media discussions not directed at any particular writer, or in attacking publications which may be yet forthcoming, the following arguments should be useful:
    1. No significant new evidence has emerged which the Commission did not consider. The assassination is sometimes compared (e.g., by Joachim Joesten and Bertrand Russell) with the Dreyfus case; however, unlike that case, the attack on the Warren Commission have produced no new evidence, no new culprits have been convincingly identified, and there is no agreement among the critics. (A better parallel, though an imperfect one, might be with the Reichstag fire of 1933, which some competent historians (Fritz Tobias, AJ.P. Taylor, D.C. Watt) now believe was set by Vander Lubbe on his own initiative, without acting for either Nazis or Communists; the Nazis tried to pin the blame on the Communists, but the latter have been more successful in convincing the world that the Nazis were to blame.)
    2. Critics usually overvalue particular items and ignore others. They tend to place more emphasis on the recollections of individual witnesses (which are less reliable and more divergent-and hence offer more hand-holds for criticism) and less on ballistics, autopsy, and photographic evidence. A close examination of the Commission's records will usually show that the conflicting eyewitness accounts are quoted out of context, or were discarded by the Commission for good and sufficient reason.
    3. Conspiracy on the large scale often suggested would be impossible to conceal in the United States, esp. since informants could expect to receive large royalties, etc. Note that Robert Kennedy, Attorney General at the time and John F. Kennedy's brother, would be the last man to overlook or conceal any conspiracy. And as one reviewer pointed out, Congressman Gerald R. Ford would hardly have held his tongue for the sake of the Democratic administration, and Senator Russell would have had every political interest in exposing any misdeeds on the part of Chief Justice Warren. A conspirator moreover would hardly choose a location for a shooting where so much depended on conditions beyond his control: the route, the speed of the cars, the moving target, the risk that the assassin would be discovered. A group of wealthy conspirators could have arranged much more secure conditions.
    4. Critics have often been enticed by a form of intellectual pride: they light on some theory and fall in love with it; they also scoff at the Commission because it did not always answer every question with a flat decision one way or the other. Actually, the make-up of the Commission and its staff was an excellent safeguard against over-commitment to any one theory, or against the illicit transformation of probabilities into certainties.
    5. Oswald would not have been any sensible person's choice for a co-conspirator. He was a "loner," mixed up, of questionable reliability and an unknown quantity to any professional intelligence service.
    6. As to charges that the Commission's report was a rush job, it emerged three months after the deadline originally set. But to the degree that the Commission tried to speed up its reporting, this was largely due to the pressure of irresponsible speculation already appearing, in some cases coming from the same critics who, refusing to admit their errors, are now putting out new criticisms.
    7. Such vague accusations as that "more than ten people have died mysteriously" can always be explained in some natural way e.g.: the individuals concerned have for the most part died of natural causes; the Commission staff questioned 418 witnesses (the FBI interviewed far more people, conduction 25,000 interviews and re interviews), and in such a large group, a certain number of deaths are to be expected. (When Penn Jones, one of the originators of the "ten mysterious deaths" line, appeared on television, it emerged that two of the deaths on his list were from heart attacks, one from cancer, one was from a head-on collision on a bridge, and one occurred when a driver drifted into a bridge abutment.)
  5. Where possible, counter speculation by encouraging reference to the Commission's Report itself. Open-minded foreign readers should still be impressed by the care, thoroughness, objectivity and speed with which the Commission worked. Reviewers of other books might be encouraged to add to their account the idea that, checking back with the report itself, they found it far superior to the work of its critics.

Verschwörungstheorie als Kampfbegriff

Zitat:

«"Verschwörung" ist ein intellektuell-populistischer Kampfbegriff, um Hypothesen zu diskreditieren. Deshalb sollte man ihn gar nicht erst verwenden. Hingegen ist die Komplott­hypothese vollkommen gerechtfertigt.» - Rudolf Sponsel[18]

Zitat:

«"Verschwörung" ist ein Kampfbegriff, den das wissenschaftliche oder mediale Establishment gerne den akademischen Außen­seitern um die Ohren haut. Ob zu Recht oder zu Unrecht, ist eine Frage, die oft eher intuitiv beantwortet wird, denn manche Eigen­schaften von Verschwörungs­theorien, etwa die Immunisierung gegen Kritik durch den Verweis auf notwendige Erkenntnis­beschränkungen oder moralische und charakterliche Defizite der Kritiker, kennzeichnen auch das religiöse Denken, und andere, wie die Front­stellung gegen die "Etablierten", sind Begleit­er­scheinungen jedes wissen­schaft­lichen Paradigmen­wechsels.

Immerhin sind die großen Lager aber meistens als solche erkennbar, und auch dem Laien, der die Theorien selbst nicht überprüfen kann, ist es möglich, deren Vertreter anhand äußerlicher Kriterien in Experten oder Dilettanten einzuteilen - wenigstens sofern diese Kriterien noch Kompetenzen und nicht nur Macht­ver­hältnisse bezeichnen.» - Baal Müller[19]

Zitat:

«De facto wird der Begriff "Verschwörungstheorie" heute vor allem benutzt, um Ansichten zu beschreiben, die nonkonform sind. Diese müssen dabei noch nicht einmal Theorien im eigentlichen Sinne sein. Es reicht der reine Dissenz mit dem Mainstream - Paul Schreyer[20]

Zitat:

«Das Wort Verschwörungstheorie etwa wird offensichtlich immer wieder gerne von Machteliten benutzt, um unliebsame Gegner zu diskreditieren. Nach 9/11 waren "outrageous conspiracy theories" wieder schwer in Mode. George W. Bush führte diesen Begriff in seiner Rede vor den Vereinten Nationen am 10. November 2001 ein und betitelte damit alles, was die Attentate vom 11. September 2001 kritisch hinterfragte. Die Leitmedien haben diesen Begriff dann wie gleich­geschaltet übernommen und eine dringend notwendige Untersuchung der Anschläge vom 11. September 2001 blieb aus.

Offensichtlich hat der vollkommen unsachliche Begriff Verschwörungs­theorie nun auch schon seit einigen Jahren Einzug in die Wikipedia gefunden und wird dort als Ideologie­keule verwandt.» - Markus Fiedler[21]

Zitat:

«[Der] Begriff "Verschwörungstheoretiker" [...] stammt aus dem Arsenal der psycho­logischen Kriegs­führung und wurde von der CIA erstmals 1967 als semantische Waffe im Informationskrieg etabliert.

Damals haben verschiedene Forscher und Juristen in den USA damit begonnen, kritische Fragen zum Mord an Präsident Kennedy[wp] zu stellen. Kennedy wurde ja 1963 erschossen. Die Theorie vom Einzeltäter Lee Harvey Oswald[wp] entspricht bis heute der offiziellen US-Geschichts­schreibung. Wer daran zweifelte, wurde gemäß CIA sofort und gezielt als "Verschwörungs­theoretiker" angegriffen[ext]. Die CIA wusste, dass man mit derlei Stigmata und Verunglimpfung den Informationskrieg im Sinne ihrer Interessen zu beeinflussen vermag. Warum sie das tat, ist bis heute umstritten. Als erwiesen dürfte aber gelten, dass hier viel vertuscht und gezielt manipuliert worden ist. Die "taz" hat hierzu vor einiger Zeit einen guten Kommentar[ext] veröffentlicht, der den aktuellen Forschungs­stand gut zusammenfasst. Darin heißt es unter anderem:

"Bis heute sind tausende Seiten von CIA-Dokumenten aus Gründen der nationalen Sicherheit gesperrt. Darunter sind auch so scheinbar banale Papiere wie die Steuerbescheide des Lee Harvey Oswald, weil dieser zum Sündenbock aufgebaute inoffizielle Mitarbeiter der Geheimdienste vermutlich von einer Strohfirma ein Gehalt bekam. Dass 'normale' Kriminelle oder fremde Kommunisten zu einer solchen Zurückhaltung von Akten ebenso wenig in der Lage sind wie zu der Manipulation von Autopsiefotos, spricht für die Mittäterschaft staatlicher Behörden an diesem Mord …."

Und dasselbe läuft jetzt mit 9/11: Wer die Bush-Version nicht für die Wahrheit hält, ist ein "Verschwörungs­theoretiker".» - Daniele Ganser[22]

Verschwörung ohne Theorie

Zitat:

«Eine Verschwörung ist, wenn sich zwei oder mehr Menschen heimlich absprechen. Das ist alles. Es kann das Versprechen zwischen einem Jungen und einem Mädchen sein, sich um Mitternacht im Fluß zu treffen und ohne das Wissen ihrer Eltern vor dem Morgengrauen wieder friedlich im Bett zu liegen. Das ist für die Gesellschaft harmlos. Andere geheime Absprachen planen Mord und Totschlag. In der klassischen Blutrache zum Beispiel hat die Familie, welche ein Familienmitglied durch eine verfeindete Familie verloren hatte, sich im Geheimen zusammengesetzt und entschieden, welches Mitglied der Familie den nächsten Mord ausüben wird, um den Toten zu rächen. Auch das ist eine Verschwörung, diesmal aber nicht harmlos, sondern total zerstörerisch für die Gesellschaft. Heute gibt es viele solche geheime Absprachen unter Gruppen, die das Töten planen. Jedem Terroranschlag geht eine Verschwörung voraus, also liegen auch dem 11. September 2001[wp], den Anschlägen in Madrid[wp], Bali[wp], Istanbul[wp] und London[wp] Verschwörungen zu Grunde, das ist gar nicht anders möglich. Die Kernfrage ist also nicht, ob es sich um eine Verschwörung handelt oder nicht, denn das ist bei Terror immer der Fall, sondern wer die Verschwörer sind, und das ist eine hoch komplizierte Sache. Wer Verschwörungs­theorien, also Annahmen über die mögliche Identität der Verschwörer, von vornherein als Unsinn abtut, hat keine Ahnung von der verdeckten Kriegsführung[wp] - Daniele Ganser[23]

Zitat:

«Gewöhnt Euch an, jeden, der mit "Das sind doch Verschwörungs­theorien!" kommt, umgehend einen ungebildeten Dummkopf zu schimpfen, der von Wissenschaft keine Ahnung hat und für seine Tätigkeit - welche auch immer das sein mag - unqualifiziert ist. Weil er nicht weiß, was eine Theorie[wp] ist. Greift die Leute an. Weist auf solche gewerblichen Verschwörungs­agenturen hin und darauf, dass die Politik, die Parteien, zu deren ständigen Auftraggebern gehören.» - Hadmut Danisch[24]

Informationskrieg

Zitat:

«[Der] Begriff "Verschwörungstheoretiker" [...] stammt aus dem Arsenal der psycho­logischen Kriegs­führung und wurde von der CIA erstmals 1967 als semantische Waffe im Informations­krieg etabliert.» - Daniele Ganser[25]

Zitat:

«Das Muster in diesem Informationskrieg ist immer dasselbe und völlig simpel. Im Kern ist es eine beschämend einfache Taktik, aber sie funktioniert immer wieder: Statt dass die Fragen bezüglich WTC7 sachlich diskutiert werden, also mit Argumenten dafür und dagegen, so wie es in der historischen Wissenschaft eigentlich normal ist, wird einfach die Person, welche die Frage aufwirft, als "Verschwörungs­theoretiker" diffamiert. Das ist Richard Gage passiert. Das ist mir passiert. Das ist dem klugen deutschen Journalisten Mathias Bröckers passiert. Das ist dem mutigen früheren SPD-Bundes­minister für Forschung Andreas von Bülow passiert. Und vielen anderen auch, welche sich kritisch mit 9/11 aus­einander­gesetzt haben.

Und inzwischen, so scheint es, werden immer mehr Menschen, die kritische Fragen auch zu anderen Themen stellen, mit derlei Stigmata überhäuft. Das geht teilweise schon soweit, dass, wer feststellt, dass Regierungen lügen oder große Konzerne einen Großteil des Welthandels beherrschen, inzwischen schnell in Verruf kommen kann. Oder dass ernsthaft behauptet wird, wer gegen TTIP demonstriere, lehne sich "gedanklich bei Pegida-Bachmann, Marine Le Pen[wp] und Donald Trump" an, sei also Rassist, Nationalist und womöglich Schlimmeres - Daniele Ganser[25]

Zitat:

«12 Tipps für Artikel über Verschwörungstheoretiker

Da das Internet es möglich macht, dass sich Menschen zunehmend selbst informieren und zu unbequemen Schlüssen kommen, ist es ratsam, von Zeit zu Zeit Artikel erscheinen zu lassen, die sich vorgeblich mit diesen Schlüssen auseinander­setzen. So kann - ohne sachliche Argumentation - der Verdacht zerstreut werden, die "freie Presse" würde etwas verschweigen. Der Begriff "Verschwörungs­theorie", obwohl ähnlich wie "Kapitalismus" oder "Pazifist" semantisch neutral bis positiv, hat sich dabei als negativ aufgeladener Kampfbegriff etabliert.

  1. Der Name "Hitler" muss genannt werden.
  2. Definiere niemals, was eine Verschwörungstheorie ist. Je diffuser der Begriff in den Köpfen der Leser bleibt, desto mächtiger ist er.
  3. Beginne den Artikel mit einer möglichst abstrusen Behauptung. Beispiel: Bielefeld existiert nicht[wp]; Paul McCartney ist bereits tot[wp]; Elvis lebt[wp] und führt zusammen mit Hitler und Honecker eine Werkstatt für Reichs­flug­scheiben[wp] in der argentinischen Pampa.
  4. Führe ein paar alternative Erklärungs­ansätze von Vorfällen an, an deren offizieller Erklärung ein kritischer Geist zweifeln könnte: Pearl Harbour[wp], John F. Kennedy[wp], 11. September. Durch die Verbindung mit Elvis und Hitler wird jeglicher Zweifel von vornherein als Spinnerei abgetan.
  5. Erwähne, dass es Menschen gibt, die an eine "jüdische Welt­verschwörung" glauben. (Nenne u. U. "Die Protokolle der Weisen von Zion"[wp] zur Verstärkung). Kein anständiger Mensch will mit denen in einem bis zehn Atemzügen genannt werden. Besonders angebracht bei Kritik an Bank- und Geldsystem.
  6. Gehe niemals auf Argumente der Verschwörungs­theoretiker ein.
  7. Benutze halbwegs subtile Argumente ad personam[wp]. Belege sind nicht nötig. Zur rechtlichen Absicherung setze ein "mutmaßlich" vor deine Diffamierung der Person. Bei Zeitnot kann die Subtilität auch entfallen.
  8. Unterstelle den Verschwörungs­theoretikern niedere Motive. Geeignet sind: alles Trolle bezahlt vom [hier Geheimdienst des jeweilig aktuellen Feindes einfügen]; notorischer Hass auf [hier die positive Version des eigenen Weltbildes einfügen, z. B.: freier Westen; Menschenrechte; demokratische Grundordnung]; Minder­wertigkeits­komplexe; Profil­neurosen; Ressentiments ...
  9. Erwähne niemals, dass auch die offiziellen Erklärungen oft nur Verschwörungs­theorien sind; dass es auch kaum wahrscheinlich ist, wenn es in unserer Welt keine Verschwörungen gäbe; dass Unmündigkeit selbstverschuldet ist, wenn man sich nicht traut, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
  10. Erwecke den Eindruck, die Mehrheit und/oder der gesunde Menschenverstand[wp] stünden hinter dir. Belege sind nicht nötig. Niemand möchte als Außen­seiter gelten (vgl. Asch-Experiment[wp]).
  11. Recherchiere niemals selber! Du könntest auf dumme Gedanken kommen ...
  12. Der Name "Hitler" muss genannt werden.» - Gunnar Kaiser[26]
Zitat:

«Ein noch größere Gefahr als von den Reichsbürgern geht meiner Ansicht nach von den Scientologen und Hexenjägern der GWUP und Brights aus, die auf Internet­prangern wie Ruhrbarone und Psiram gegen Andersdenkende diffamieren, hetzen und diese stigmatisieren. Mittlerweile treten diese Leute, die hauptsächlich aus Psychologen bestehen, in jeder zweiten TV-Sendung zum Thema "Verschwörungstheorie" auf, um Andersdenkende als verrückt abzustemplen.

Wo das hinführt, kenen wir ja aus der Zeit der National­sozialisten: Erst kommt die Pathologisierung und dann die Euthanasie[wp][27]

Faktenabwehr

Feminismus und Familienzerstörung

Aaron Russo[wp] († 2007), ein amerikanischer Bankenkritiker, Politiker, Regisseur und ehemaliger Manager berichtet von einer Aussage seines ehemaligen Bankierfreundes Nicholas Rockefeller[wp][28]:

Zitat:

«Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle, weil die Frauen arbeiten gehen. Außerdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden.»[29][30][31][32]

Angeblich soll die CIA in den 1960er Jahren diverse "linke" Frauen­­zeit­­schriften gestartet und finanziert haben. Sicher belegbar ist das alles zwar nicht, undenkbar aber auch nicht. Vielleicht wird aber auch nur wieder ein Sündenbock gesucht, der gewisse Ventil­funktion hat. Vielleicht ist die Verschwörung auch die, dass der CIA selbst die Rockefeller-Ver­schwörung als Desinformation in die Welt gesetzt hat.

Es ist möglicherweise gar nicht so wichtig, ob und inwieweit die Rockefeller-Familie involviert ist, wie beispielsweise dieser Kommentar von Fatima Özoguz[wp] im Shia-Forum zeigt:

Zitat:

«Um die Zerstörung der Familie zu sehen, muss man nur verfolgen, was aktuell los ist, dafür braucht man keinen Rockefeller, es ist also egal, ob das wirklich so gesagt wurde oder nicht.

In Filmen ist die große Liebe immer Zina, niemals der Ehepartner, Ehe und Familie gelten als langweilige Spaßbremsen, Kinder sogar als "Armutsrisiko". Homosexualität wird mittlerweile in fast jeden Krimi mit eingeflochten, auch wenn es gar nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat, Hauptsache das Volk gewöhnt sich daran, dass es so etwas als normal zu betrachten hat.

Junge Familien können nicht mehr planen, da auch qualifizierte Jobs immer öfter befristet und zudem noch schlecht bezahlt sind, dda überlegen es sich vielmehr dreimal, ob sie Kinder bekommen wollen. Meistens müssen die Frauen sogar mitarbeiten, weil der Mann nicht genug verdient, um eine Familie über Wasser zu halten. Diese Liste könnte man noch endlos fortsetzen.» - Fatima Özoguz[wp][33]

Grund für das Leugnen von Fakten

Zitat:

«Die Zahl jener Menschen, die sich gegen die Anerkennung der Wahrheit sträuben, ist unglaublich groß. Belegbare Fakten, die über jeden Zweifel erhaben sind, werden ignoriert. Konfrontationen mit schockierenden Tatsachen führen zu einem Achselzucken oder gar zu Vorwürfen, Verschwörungs­theorien zu verbreiten. Wie lässt es sich erklären, dass oft intelligente Menschen sich rigoros weigern, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen? [...]
Auch wenn es schockierend ist, wie groß der psychologische Einfluss auf die Akzeptanz bzw. das Leugnen von Fakten sein kann, die Antwort ist relativ einfach. Sie heißt: Kognitive Dissonanz[wp].
Jeder von uns verfügt über ein mehr oder weniger abgerundetes Weltbild. Dazu zählt, dass wir in einem Rechtsstaat leben. Dass Politiker demokratisch gewählt sind. Dass es die unter­schied­lichsten Instanzen gibt - oder geben sollte - die über die Korrektheit jeder Abwicklung, jeder Entscheidung, jedes Vorganges wachen. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette von Medien, die uns ständig über all das informieren, was auf die Zukunft der Welt und unser eigenes Leben Einfluss nehmen könnte.»[34]

Zitat:

«Wunsch- und Angstdenker weisen alles zurück, was Furcht und ein Gefühl der Unsicherheit hervorrufen könnte. [...] Wenn eine bestimmte Information, auch wenn sie belegbar ist, nicht in ein vorgegebenes Konzept passt, dann wird sie zurückgewiesen.
Die Frage, ob die Zweifel an einer verbreiteten Auffassung berechtigt sein könnten, wird erst gar nicht gestellt. Fakten werden nicht eingesehen. Worten wird kein Gehör geschenkt. Bilder werden - auch wenn es noch so schwierig ist - nach Belieben umgedeutet. Und nachdem ohnehin der größte Teil der Herde dem Hirten folgt, dann wird es sich dabei wohl um die beste Entscheidung handeln. Wer möchte schon als Außenseiter gelten? Wer möchte wie ein Außenseiter denken?»[34]

Wikipedia und Verschwörungstheorie

Zitat:

«Auf [d]en Einspruch verlagerte sich die Argumentation wiederum und nun hieß es, der Autor [XY] sei "keine anerkannte Quelle", da er in [YZ]-Fachliteratur nicht zitiert werde. Weil das aber nicht stimmte und [XY] tatsächlich in einer ganzen Reihe von Sachbüchern zum Thema zitiert wird, kam das ultimative Argument: die Autoren der ihn zitierenden Bücher seien eben auch alles Verschwörungs­theoretiker.

Da war er - der klassische Zirkelschluss[wp]. Der hermetische Ausschluss von jeder möglichen Kritik - der sonst gerne eben jenen "Verschwörungs­theoretikern" vorgeworfen wird. Was verboten ist, kann es nicht geben. Und wenn doch, dann ist es gelogen. Denn sonst wäre es ja erlaubt. Oder so ähnlich. Wer einen Verschwörungs­theoretiker zitiert, muss selbst einer sein, per Definition. Denn sonst wäre der Zitierte ja keiner. Und das ist ja ausgeschlossen. Was zu beweisen war.

Das ist verrückt, aber es funktioniert. Dabei erscheint das Wikipedia-Prinzip selbst zunächst so logisch wie schlüssig: Es werden nur Belege aus seriöser Quelle akzeptiert, keine Verschwörungs­theoretiker. Was aber bezeichnet diese Kategorie "Verschwörungs­theorie" genau? Welches Buch gehört dazu, und welches nicht? Was sind die spezifischen Kriterien? Die Fakten in einem Artikel oder in einem Buch können stimmen oder sie können falsch sein. Wann aber sind sie "verschwörungs­theoretisch"? Wenn sie zwar stimmen, aber zur falschen Schluss­folgerung führen? Was ist die "falsche" Schlussfolgerung?

Meine Frage an die selbst ernannten Gralshüter der Wahrheit, nach welchen spezifischen Kriterien denn "verschwörungs­theoretische" Texte von solchen unter­schieden würden, die man als Quelle bei Wikipedia akzeptiert, blieb unbeantwortet. Man sei nicht da, um Auskünfte zu erteilen, hieß es dazu nur knapp. Die gesuchten Kriterien solle ich "durch eigene Lektüre herausfinden". Fazit: Der Entscheidungs­prozess darüber, was "verschwörungs­theoretisch" und damit per se abzulehnen ist, verbleibt bei Wikipedia in einer Grauzone.

Man gewinnt den Eindruck, dass diese Grauzone so auch gewünscht ist. Ähnlich wie die gerichtliche Aufklärung der Anschläge vom 11. September 2001 dadurch behindert wird, dass man mutmaßliche Draht­zieher in das juristische Nirgendwo von Guantánamo und Co. abschiebt und ihnen einen transparenten Prozess verweigert, so dient die definitorische Grauzone des Begriffs "Verschwörungs­theorie" einer Behinderung der journalistischen Aufklärung. Mission accomplished also?

De facto wird der Begriff "Verschwörungs­theorie" heute vor allem benutzt, um Ansichten zu beschreiben, die nonkonform sind. Diese müssen dabei noch nicht einmal Theorien im eigentlichen Sinne sein. Es reicht der reine Dissenz mit dem Mainstream. Wenn beispielsweise jemand sein Unverständnis über den Zusammen­bruch der drei Türme am 11. September äußert, im Sinne von "keine Ahnung, was da genau passiert ist, aber Hochhäuser aus Stahl kollabieren jedenfalls nicht einfach so zu Staub", oder wenn etwa jemand argumentiert, er halte es für "schwer glaubhaft, dass die Geheim­dienste von den Anschlägen wirklich überrascht wurden", dann fällt das offiziell schon in die Schublade "Verschwörungs­theorie" - obwohl noch überhaupt keine Theorie geäußert wurde.

Das Wort wird somit in einer pauschalen Weise benutzt, die sich logisch oder vernünftig kaum mehr fassen lässt. Festes Kriterium scheint aber der nonkonforme Inhalt zu sein. Nonkonform wäre demnach "falsch". Wird diese Gleichung zur Grundlage wissen­schaft­lichen Denkens, ist der Stillstand natürlich determiniert. Wird sie zur Grundlage der Führung einer Enzyklopädie, so entsteht Wissen, das auf politische Opportunität genormt ist.

Das Prinzip, nur "autorisierte" oder "offizielle" Quellen zu akzeptieren, scheitert selbstverständlich auch in dem Moment, wo die Autoritäten selbst, ob in der Regierung oder den Medien, zu lügen beginnen. Was ja letztlich die Kernannahme hinter den Zweifeln an 9/11 ist: Die Öffentlichkeit wird belogen, und zwar gedeckt von Regierungen UND etablierten Medien.

Insofern berühren sich hier zwei verschiedene Ebenen des Themas 9/11. Einmal das historische Ereignis als Stoff eines enzyklopädischen Artikels - und dann die Infrage­stellung des grund­sätzlichen Prinzips zu akzeptierender Quellen. Wenn zur Beschreibung der Anschläge nur "autorisierte" Quellen zugelassen werden, diese aber ihre Autorität letztlich von denjenigen erhalten, die keine weitere Aufklärung wünschen, dann ist das (mangelhafte) Ergebnis vorprogrammiert.» - Paul Schreyer[20]

Verschwörungstheorie versus Realität

Edward Bernays beschrieb den realen Ist-Zustand der damaligen amerikanischen Gesellschaft, als er von Organisationen, die im Verborgenen arbeiten sprach:

Zitat:

«Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie bilden eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist.»[35]

Aus einem Kommentar im Heise-Forum:

Zitat:

«Einige sog. Verschwörungstheorien werden offensichtlich gezielt dafür in Umlauf gesetzt, die "Verschwörungstheoretiker" als einen Haufen von Vollidioten dastehen zu lassen.

So etwa die vor einiger Zeit aus dem Nichts im Web aufgetauchte Astroturfing[wp]-Kampagne, die den Eindruck zu erwecken sucht, es gäbe eine wachsende Bewegung von Leuten, die an eine Erdscheibe glauben.

Die Arbeitsteilung unter den Aktivisten bei YouTube und in den Foren ist clever ausgedacht: Die einen treten als Flache-Erde[wp]-Missionare auf, die anderen erklären sie umgehend zu typischen "Verschwörungs­theoretikern". Arglose Aufklärer wiederum sind nun über den Nonsens der "Aluhüte"[wp], wie es scheint, ernsthaft besorgt und nehmen viel Mühe auf sich, ihm Argumente entgegen­zu­setzen.

Sinn bekommen solche Aktivitäten zum Einen als über Bande gespielte Diffamierungs­kampagne gegen unabhängige Recherchen über Themen wie JFK[wp] oder 9/11. Zum Anderen aber auch vor dem Hintergrund des Vorhabens zur Abschaffung der Demokratie[36]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Martin Holland: NSA-Skandal: Geheimdienste manipulieren und diskreditieren im Netz, Heise Online am 25. Februar 2014
  2. Stefan Schulz: Britischer Geheimdienst: So werden Menschen vernichtet, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 25. Februar 2014 (Diskreditieren Sie Personen und Organisationen! Das ist eines der Ziele des britischen Geheimdiensts. Geheime Dokumente zeigen, wie der GCHQ im Internet für die Zerstörung Einzelner sorgt.)
  3. Glenn Greenwald[wp]: How Covert Agents Infiltrate the Internet to Manipulate, Deceive, and Destroy Reputations, The Intercept am 25. Februar 2014 - Youtube-logo.png How Covert Agents Infiltrate the Internet to Manipulate, Deceive, and Destroy Reputations (22. Juli 2014) (Länge: 9:01 Min.)
  4. Eingriff in die Demokratie - Die Manipulations-Tools des GCHQ, Deutschlandradio Kultur vom 19. Juli 2014, 13:10 Uhr - Mp3-icon-extern.png Eingriff in die Demokratie - Die Manipulations-Tools des GCHQ[ext] - Deutschlandradio Kultur, 19. Juli 2014, 13:10 Uhr (15:31 Min.)
  5. Matthew Cole, Richard Esposito, Mark Schone and Glenn Greenwald[wp], Special Contributor: Exclusive: Snowden Docs Show British Spies Used Sex and Dirty Tricks, NBC News am 7. Februar 2014
  6. Wikipedia: Verschwörungstheorie in der Version vom 14. Februar 2015, 13:55 Uhr. (Diese Version wurde nach nur 11 Minuten vom Benutzer:Phi[wp] mit faden­scheiniger Begründung rückgängig gemacht.)
  7. Götz Wiedenroth: Verschwörungstheorie, 20. Februar 2012
  8. 8,0 8,1 Medienpolitisches Forum "Wie frei ist die Meinungsfreiheit?": Beeinflussung der öffentlichen Meinung in den westlichen Demokratien durch Geheimdienste und Lobbyisten, Erfurt 2007, Andreas von Bülow (Ex-Bundesminister und Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission für die Nachrichtendienste, Autor u. a. "Im Namen des Staates")
  9. Youtube-logo.png Verdeckte Kriegsführung - Ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik - Dr. Daniele Ganser (10. AZK-Konferenz am 26. Juli 2014) (Länge: ab 7:55 Min.)
  10. Youtube-logo.png Warum schweigen die Lämmer? - Der Neoliberalismus ist das geplante endgültige Ende der Demokratie - Rainer Mausfeld, 17. Aachener Friedenstage (Vortrag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu Aachen am 22. April 2016) (Länge: ab 95:35 Min.)
  11. Parteibuch Lexikon: Kategorie:Geheimdienstoperationen
  12. Michael Lehner: Das Argument Verschwörungstheorie und sein CIA-Ursprung, NeoPresse am 28. Oktober 2014
  13. Youtube-logo.png Rede von 1961 - John F. Kennedy (Länge: 5:30 Min.) Youtube-logo.png Die vollständige, ungekürzte Rede über Geheimgesellschaften - John F. Kennedy (Länge: 19:20 Min.)
  14. Kurt Heppke: Klaus Schreiner: Der Militärisch-industrielle-parlamentarische Medien-Komplex, Figuren von Kurt Heppke am 17. Mai 2016
  15. An diesem Tag, 02.04.1967: CIA prägt den Begriff "Verschwörungstheorie", gegenfrage.com am 2. April 2016
  16. Mathias Bröckers: Kommentar 50 Jahre Kennedy-Mord: Was heißt hier Verschwörungstheorie?, taz am 22. November 2013
  17. Das Argument Verschwörungstheorie und sein CIA-Ursprung, konjunktion.info am 27. Oktober 2014
  18. Dipl.-Psych. Dr. phil Rudolf Sponsel: Gesammelte RS-Beiträge zum Fall Mollath in Blogs, Leserbriefen u.a.
  19. Baal Müller: Etablierte und Verschwörer, Junge Freiheit am 16. Dezember 2009
  20. 20,0 20,1 Paul Schreyer: Verschwörungstheorie!, Heise/Telepolis am 2. März 2014 (Seite 3)
  21. Jens Berger: Die dunkle Seite der Wikipedia, NachDenkSeiten am 22. Oktober 2015
  22. Jens Wernicke: Vorsicht, Verschwörungstheorie!, 3. April 2017 (Ein Gespräch mit Daniele Ganser über den Informationskrieg in den Massenmedien und eine Analyse, wie Kriegspropaganda funktioniert.)
  23. Muslim-Markt interviewt Dr. Daniele Ganser, Autor der Buches: "NATO's Secret Armies: Terrorism in Western Europe", Muslim-Markt am 26. Juli 2005
  24. Hadmut Danisch: Die Schweizer Katzenfresser, Ansichten eines Informatikers am 15. Dezember 2016
  25. 25,0 25,1 Vorsicht, Verschwörungstheorie! (Jens Wernicke interviewt Dr. Daniele Ganser), Jens Wernicke am 9. Januar 2016
  26. Gunnar Kaiser: 12 Tipps für Artikel über Verschwörungstheoretiker (Eine Polemik), NeoPress am 11. Dezember 2014
  27. Hexenjäger und GWUP-Dogmatiker nicht minder gefährlich, Heise-Forum am 28. Februar 2017
  28. Nicholas Rockefeller auf nicholasrockefeller.org
  29. Freeman: Der Ursprung des Feminismus, Alles Schall und Rauch am 2. Dezember 2006
  30. Youtube-logo.png Feminismus, eine Erfindung? - klagemauer.tv (1. April 2013) (Länge: ab 1:20 Min.)
  31. Youtube-logo.png Alex Jones interviewt Aaron Russo (englisch mit französischen Untertiteln)
  32. Youtube-logo.png Alex Jones interviewt Aaron Russo (Länge: 43:13 Min., ab 23:30 Min.) (englisch mit deutscher Synchronisierung)
  33. Fatima Özoguz am 4. Mai 2015 um 09:39 Uhr im Shia-Forum
  34. 34,0 34,1 Warum die Wahrheit so oft zurückgewiesen wird, The Intelligence am 18. November 2013
    Youtube-logo.png Wir brauchen die Wahrheit, um zu genesen - Ausschnitt aus "Architects & Engineers for 9-11 Truth" - WeAreChangeDE (4. September 2012) (Länge: 14:07 Min.) (In dem Video (englisch) meldet sich eine Reihe erfahrener Psychologen zu Wort. Marti Hopper (Ph. D.), Frances Shure (M. A.), Robert Hopper (Ph. D.), Dorothy Lorig (M. A.), Danielle Duperett (Ph. D.), John Freedom (M. A.), William Woodward (Ph. D.) und der pensionierte Philosophieprofessor David Ray Griffin.)
  35. Edward Bernays (1928): Propaganda, New York, Liveright
  36. Verschwörungstheorien sind Teil der Verschwörung, Franz im Heise-Forum am 25. Oktober 2017 um 13:50 Uhr

Querverweise

Netzverweise

Verschwörungstheorie-Keule - Beispiele

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Verschwörungstheorie aus dem (inzwischen geschlossenen) Parteibuch Lexikon vom 2. November 2010.