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Sprache

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Zum Thema Sprache gibt es folgende Artikel:

Herrschaft durch Sprache

Wenn einzelne Gruppen oder Personen über die Macht verfügen, Worte und Begriffe zu prägen oder zu ächten und auf diese Weise ihre Ansichten bzw. Ideologien massenmedial durchzusetzen verstehen, dann wird damit Herrschaft ausgeübt. Schon Nietzsche[wp] erkannte, dass in Zukunft die Herrschaft durch Sprache ausgeübt wird. Günter Rohrmoser[wp] paraphrasierte Nietzsches Ansichten wie folgt:

"In Zukunft, also im 20. Jahrhundert, werden diejenigen in einer Gesellschaft die eigentliche Macht ausüben, die fähig sind, ihre Sprachregelung in der Gesellschaft durchzusetzen. Dann ist die Wahl der Begriffe und der Sprache kein Nebenkriegsschauplatz, sondern dann wird der Kampf um die Sprache zur entscheidenden Schlacht." [1]

Für Rohrmoser bedeutet dies:

"Eine Strategie der Veränderung der Gesellschaft über die Veränderung des Bewusstseins muss im Kern ein Kampf um die Sprache der Gesellschaft sein." [1]

Victor Klemperer[wp] analysierte in seinem Notizbuch eines Philologen[2] die Sprache des Dritten Reiches und beschreibt wie totalitäre Systeme die Psyche der Untertanen über deren Sprache zu beherrschen versuchen. So sei der verordnete Duktus "ganz darauf gerichtet, den Einzelnen um sein individuelles Wesen zu bringen, ihn als Persönlichkeit zu betäuben, ihn zum gedanken- und willenlosen Stück einer in bestimmter Richtung getriebenen und gehetzten Herde zu machen":

"Alles, was in Deutschland gedruckt und geredet wurde, war [...] genormt; was irgendwie von der einen zugelassenen Form abwich, drang nicht an die Öffentlichkeit; Buch und Zeitung der Behördenzuschrift und Formulare einer Dienststelle - alles schwamm in derselben braunen Soße, und aus dieser absoluten Einheitlichkeit der Schriftsprache erklärte sich denn auch die Gleichheit aller Redeform. Die stärkste Wirkung wurde nicht durch Einzelreden ausgeübt, auch nicht durch Artikel oder Flugblätter, durch Plakate oder Fahnen, sie wurde durch nichts erzielt, was man mit bewusstem Denken oder bewusstem Fühlen in sich aufnehmen mußte. Der Nazismus[wp] glitt in Fleisch und Blut der Menge über durch die Einzelworte, die Redewendungen, die Satzformen, die er ihr in millionenfachen Wiederholungen aufzwang, und die mechanisch und unbewusst übernommen wurden. [...] Fraglos waren alle, Anhänger und Gegner, Nutznießer und Opfer, von denselben Vorbildern geleitet." [3]
Zitat:

«[Die Schlagworte und Begriffsungetüme] wollen keinen Inhalt vermittelt. Vielmehr geht es ihnen darum, einen Affekt auszulösen. Leser und Zuhörer sollen mit Begriffen zu positiven oder negativen Affekten manipuliert werden. Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, sie alle werden genutzt, um in Verbindung mit bestimmten Objekten Affekte auszulösen, z. B. negative in Verbindung mit Männern und positive in Verbindung mit Frauen. Es ist mehr als eine These zu sagen, dass der gesamte Staatsfeminismus auf einem affektiven Gebäude basiert, das sofort zusammenfällt, wenn man nach der empirischen Gültigkeit dieses affektiven Gebäudes fragt, wenn man fragt, ob Frauen tatsächlich benachteiligt sind, an welchen konkreten Bedingungen sich dies ablesen lässt und welche negativen Konsequenzen die vermeintliche Benachteiligung für konkrete Frauen hat.» - Michael Klein[4]

Totalitäre Systeme und Gruppierungen entwickeln außer einer Kampfsprache - als verbale Angriffswaffe und zur Stimulierung der eigenen "Truppen" - auch eine Schmuse­sprache zur Irritierung und Desinformation der Bekämpften sowie zur Gewinnung von leichtgläubigen oder korrupten "Bündnis"-Partnern. Helmut Bärwald skizziert die Entwicklungen und Anwendungen einer solchen Schmuse­sprache als Mittel der von Links­extremisten in Deutschland betriebenen politisch-psycho­logischen Offensiven im vergangenen halben Jahrhundert.[5]

Migrantendeutsch

Wer die "Kiezdeutsch"[wp] der Migranten nicht als vollwertigen deutschen Dialekt anerkennt, der ist ein Ausländerfeind.[6] Hinter vorgehaltener Hand wird die Professorin Heike Wiese[wp] als "durch­geknallte Multikulti-Enthusiastin" gehandelt, die "falsches, verstümmeltes Deutsch" zur Weiterentwicklung unserer Muttersprache adelt und gleichzeitig die "Lebenslüge der politischen Linken" am Köcheln hält.[7]

Zitate

  • "Wir stehen am Grab des Wortes. Es ist nicht schön gestorben. Es ist nicht vom Zensor erwürgt worden. Es ist als leere Worthülse im Brackwasser der Beliebigkeit ertrunken." - Georg Schramm[8]
  • "Der Facettenreichtum der Sprache leidet unter Eingriffen des Gender Mainstreaming und der feministischen Linguistik. Die Sprach­kontrolle zeugt von Rück­schrittlich­keit und Respekt­losigkeit gegenüber den Menschen." - Monika Bittl[wp][9]
  • "Eine kleine Minderheit nimmt Operationen bei lebendigem Leib an dem gemeinsamen Organismus vor. Diese Eingriffe müssten sein, heißt es, um die Hälfte der Menschheit aus der Zwangs­jacke ewiger Unterdrückung zu befreien. Dabei hat nicht die Sprache als Patient über etwas geklagt - wie schlechte Ärzte stellt eine kleine Gruppe ein Defizit fest, um Geschäfte mit unnötigen Operationen zu machen: Die feministische Linguistik im Rahmen des Gender Mainstreams." - Monika Bittl[9]
  • "Es kümmerte die Lila-Latzhosen-Damen wenig, dass Eingriffe in die Sprache immer auch das Merkmal von Diktaturen sind." - Monika Bittl[9]
  • "Sieg in der Sprache ist Abschluß des totalen Sieges." - Malte Olschewski[10]
  • "Den Rückschlag der 1970er Jahre haben wir nicht zuletzt [...] der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt haben und dann auf einmal als Wurfgeschosse gegen uns, nicht ohne Erfolg, verwendet haben. Darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbst­behauptung." - Franz-Josef Strauß[wp][11]
  • "[...] die herrschende Sprache ist selbstverständlich immer die Sprache der Herrschenden." - Robert Hepp[wp][12]
  • "Die political correctness ist die Ideologie der neuen Weltordnung. Klemperer[wp] analysierte die Sprache des Dritten Reiches, LTI, Lingua Tertii Imperii. Heute muß die Sprache des Vierten Reiches analysiert und bekämpft werden, Lingua Quarti Imperii, die Sprache des anglo­amerikanischen Imperiums." - Konrad Löw[wp][13], Jürgen Elsässer[14]
  • "Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht. Stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande. Kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht. Wenn Moral und Kunst nicht gedeihen, treffen die Gesetze nicht.
    Treffen die Gesetze nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Darum sorge man dafür, daß man seine Begriffe unter allen Umständen Wort werden lassen kann und seine Worte unter allen Umständen zu Taten machen kann. Also dulde man nicht, daß in den Worten irgend etwas in Unordnung ist. Das ist es, worauf alles ankommt.."
    - Konfuzius[wp][15]
  • "[...] man hat in Latein und Griechisch jedenfalls gelernt, das grammatikalische Geschlecht vom sexuellen Geschlecht auseinanderzuhalten und zu begreifen, dass das eigentlich inhaltlich nichts bedeutet, sondern lediglich der Zuordnung zu einer Deklinationsform dient und hilft, Sätze leichter zu verstehen, weil es dem Hirn zusätzliche Information zur Satzstruktur und Bedeutungs­kategorie liefert. Was man besonders beim Satzbau in Latein und Griechisch versteht und dessen Notwendigkeit erkennt. Dieses Wissen haben die Genderisten offenbar nicht. Der sprachliche Genus dient dazu, das Verstehen von Sprache zu vereinfachen. Ziel der Genderisten ist es, Sprache bis zur Unverständlichkeit zu verkomplizieren und zu verhunzen. Gender ist die Bewegung der bildungsmäßig Unterbelichteten, einer Art akademischer Taliban. Eine ironische Fußnote ist, dass diese feministischen Sprach­krüppelinnen in Anspruch nehmen, dass Frauen kommunikativ und sprachlich begabter seien als Männer. Sagen ausgerechnet die, die Sprache nicht verstanden haben, Grammatik nicht beherrschen, in ihren Sprach­bildungs­defiziten schier absaufen und sich per Gender die Birne so zerkloppt haben, dass sie keine geraden verständlichen Sätze mehr zustandebringen." - Hadmut Danisch[16]
Zitat:

«2005 veröffentlichte Roland Baader sein Büchlein "Das Kapital am Pranger - Ein Kompass durch den politischen Begriffsnebel". Er hatte nämlich erkannt, dass man eine Debatte nur dann erfolgreich führen kann, wenn ihre Gegenstände ausnahmslos mit klar definierten und trenn­scharfen Begriffen belegt sind. - ef-magazin»[17]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Günter Rohrmoser[wp]: Zeitzeichen, 1978, S. 438f.
  2. LTI - Notizbuch eines Philologen, 1947 (Reclam Verlag Leipzig, ISBN 3-379-00125-2) LTI - Notizbuch eines Philologen ist ein 1947 erschienenes Werk von Victor Klemperer[wp], das sich mit der Lingua Tertii Imperii, der Sprache des Dritten Reiches, befasst. Er kommt zum Ergebnis, dass die Sprache in der Zeit des Nationalsozialismus[wp] die Menschen weniger durch einzelne Reden, Flugblätter oder Ähnliches beeinflusst habe als durch die stereotype Wiederholung der immer wieder gleichen mit national­sozialistischen Vorstellungen besetzten Begriffe.
  3. LTI - Notizbuch eines Philologen (1947); zitiert in: Lingua Dominata, 8. Februar 2011
  4. Michael Klein: Herrschaft durch Sprache: Wie man Menschen um ihre Wahlmöglichkeiten redet, Kritische Wissenschaft - critical science am 13. September 2013
  5. Helmut Bärwald: Von Lenin bis Gysi - wenn das Gesagte nicht das Gemeinte ist ...[webarchiv], Zeit-Fragen Nr. 42 vom 1. November 1997, S. 6-7
  6. Germanistikprofessorin: Kanak Sprak sei gutes Deutsch, 27. März 2012
  7. Sprache: Kiezdeutsch - Ein neuer deutscher Dialekt?, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag am 25. März 2012
  8. Youtube-logo.png Georg Schramm: Leere Worte
  9. 9,0 9,1 9,2 Monika Bittl[wp]: Genderdebatte: Die Gott ist tot!, Novo am 21. März 2014
  10. Malte Olschewski: Wieder wie Kinder sprechen... Die Infantilisierung und Amerikanisierung des Deutschen (Infantilisierung in der Sprache)
  11. "Frei heraus!" - Zitat der Woche, 17. November 2011
  12. Robert Hepp[wp]: Die Endlösung der Deutschen Frage. Grundlinien einer politischen Demographie der Bundesrepublik Deutschland mit einem Exkurs über Demokratie und Identität., Hohenrain Verlag 1988, ISBN 3-89180-017-7
  13. Michael Wiesberg: Die Sprache des Vierten Reiches, Junge Freiheit am 15. Februar 2010 (Der Politik­wissen­schaftler und Jurist Konrad Löw[wp] trug den Gedanken unter expliziter Bezugnahme auf die Tagebücher des 1960 in Dresden verstorbenen jüdischen Literatur­wissen­schaftlers und Schriftstellers Victor Klemperer[wp] in einem Radioessay mit dem Titel "Die Sprache des Vierten Reiches? Über Political Correctness" im Südwestfunk am 13. Oktober 1997 vor. Originell an Elsässers Gedanken ist bestenfalls die Zuspitzung, es hier mit der "Sprache des anglo­amerikanischen Imperiums" zu tun zu haben, die sich bei Löw so noch nicht findet, quasi aber angelegt ist, weil er ausdrücklich auf die Wurzeln der politischen Korrektheit an den Hochschulen der USA eingeht. Ziel der mit ihr einhergehenden "Säuberung der Sprache" sei es, so Löw, "jeden verbalen Rassismus oder Sexismus und allen sprachlichen Verunglimpfungen ein Ende" zu bereiten.)
  14. Brecht die Diktatur der politisch Korrekten!, Elsässers Blog am 7. März 2009
  15. Konfuzius: Lunyu - Gespräche, Buch XIII, 3. Staatsregierung, III. Richtigstellung der Begriffe
  16. Hadmut Danisch: Über die Lächerlichkeit des Bundesverfassungsgerichts, Ansichten eines Informatikers am 30. Dezember 2012
  17. Produktivitätssteigerung durch Automatisierung: Ein arbeitsloses Einkommen ist möglich - als Teilhaber, ef-magazin am 12. Juni 2017 (Die Indoktrinationseinrichtungen haben ganze Arbeit geleistet)

Querverweise

Netzverweise

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