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Multikulti

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"Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multi­kulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeits­staat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gast­arbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten." - Altkanzler Helmut Schmidt im Hamburger Abendblatt am 24. November 2004[1]

Multikulti ist ein Slogan des multikulturellen Public Policy[wp]. Sein etymologischer Ursprung liegt in der deutschen progressiven Bewegung der 1970er und 1980er Jahre.[2] Er wurde von den deutschen Grünen bekannt gemacht und gewann Popularität in Europa.[3][4][5][6]

Multikulturalismus steht dem Gedanken einer dominanten Nationalkultur ähnlich entgegen, wie dem in den USA weit verbreiteten Gedanken des Schmelztiegels[wp] (Melting Pot), der von einer Angleichung der verschiedenen Kulturen ausgeht.[7]

Angela Merkel und Horst Seehofer gegen Multikulti

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am 16. Oktber 2010 den gescheiterten Ansatz von Multikulti auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Potsdam.[8]

Mehr noch: "Es geht nicht an, dass doppelt so viele von ihnen keinen Schul­abschluss machen. Es geht nicht an, dass doppelt so viel von ihnen keinen Berufs­abschluss haben. Das macht uns die sozialen Probleme der Zukunft und deshalb ist Integration so wichtig..."

CSU-Chef Horst Seehofer[wp] setzte sogar noch einen drauf und meinte, dass Deutschland nicht zum Sozialland der ganzen Welt werden dürfe. Und weiter: "Wir als Union treten für die deutsche Leitkultur und gegen Multikulti ein! Multikulti ist tot!" [9][10][11] Horst Seehofer provozierte auch mit seiner These, Deutschland brauche keine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen.[12]

Zitate

  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen." - Helmut Schmidt (SPD)[13]
  • "Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert." - Angela Merkel (CDU)[14]
  • "Multikulti ist tot. Wir haben eine christlich orientierte Wertorientierung in Deutschland und die ist Maßstab für die Alltagskultur." - Horst Seehofer[wp] (CSU)[15]
  • "Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht [...] Die Grünen werden sich in der Einwanderungs­politik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei." - Claudia Roth (Grüne)[14]
  • "Dass die Alternative für Deutschland gegen eine 'Multikulti-Umerziehung Klassische Bildung setzt, zeigt nur, dass es sich hier nicht um Springerstiefel-Nazis handelt, sondern um eine Verbindung von Bildungs­bürgertum mit Nazi­parolen, also um eine Erscheinungsform des verrohten Bürgertums." - Andreas Kemper (Antifa)[16][17]
  • "Mit Staatsknete wird Multikulti, Gender Mainstreaming und die schwule Subkultur gefördert, während die Proleten auf Hartz IV[wp] gesetzt werden." - Jürgen Elsässer[18]
  • "Multi-Kulti funktioniert nur, wenn es vom Staat finanziert wird."' - Akif Pirinçci[19]
  • "Den Multikulti-Strategen um Wulff[wp] sei gesagt: Die Identität Deutschlands wurzelt in der 'deutschen Leitkultur'. Diese wird geprägt durch die großen Strömungen des Christentums im Land. [...] Jüdische und islamische Einflüsse gab und gibt es zwar. Sie als gleichberechtigt daneben stellen zu wollen, ist aber in der Sache unsinnig und in der Intention zerstörerisch für die deutsche Nationalkultur." - Jürgen Elsässer[20]
  • "Multi-Kulti gibt es nicht. Was in Berlin stattfindet, ist der Zusammenprall des modernen Morgenlandes mit den Resten des untergehenden christlich geprägten Europa. Letzteres ist längst kein Kultur mehr, weil - es wird nichts gepflegt, sondern man lebt von der Substanz, schon seit über 200 Jahren." - Hadmut Danisch[21]
  • "Warum schaffen wir nicht die Bezeichnung 'Deutschland' ab und benennen uns in 'Große Grüne Wiese' um?" - Hadmut Danisch[22]
Zitat:

«Multikulti führt zwangsläufig zu geistiger Unfreiheit, weil im multikulturellen Staat Denk- und Sprech­verbote gelten, die dazu dienen vermeintliche oder tatsächliche Minderheiten vor dem angeblich qua Geburt vorhandenen Vernichtungs­willen der "zufällig" idR. weißen, christlichen, heterosexuellen Noch-Mehrheit vorgeblich zu schützen.

Vorgeblich deshalb, weil diese political correctness ein hervorragendes Instrument ist, um eine Gesellschaft unter ständiger Spannung zu halten, in der sich die Individuen stets der Gefahr ausgesetzt sehen, dass der Dauerverdacht eine Diskriminierung oder Beleidigung begangen zu haben zu einem Schauprozess (Anklage: "Der hat Neger gesagt!") mit anschließender öffentlicher Hinrichtung führen kann. Jeder muss sich also quasi täglich ständig fragen, ob er die Prinzipien der von oben verordneten multi­kulturellen Gesellschaft schon soweit verinnerlicht hat, dass er gefahrlos alle Fallstricke und Minen­felder souverän umgehen kann. Das ist eine Konditionierung[wp] und Kontrolle von Sprache und Verhaltensweisen, wie man sie eigentlich nur in totalitären Systemen findet.

Als geistige Revolutions­wächter tun sich dabei die eifrigsten Jakobiner hevor, die - natürlich nur aus purer Nächstenliebe, nicht etwa Aufgrund von Machtgier und Kontrollwahn - es sich zur Aufgabe gemacht haben einen Menschen zu erschaffen, der keine "Phobien" mehr kennt, keine "Vorurteile" pflegt, keinem Geschlecht zuzuordnen ist, nichts und niemanden ablehnt oder gar "hasst", außer denjenigen, die ihm von den Priestern der political correctness als hassenswert vorgegeben werden.

Wer sich also Multikulti wünscht, der darf sich nicht darüber wundern, dass der Staat die Überwachung des Internet, von Telefon, Brief-, Finanz- und Reiseverkehr immer stärker forciert, denn, wie Helmut Schmidt bereits 2004 in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt richtig bemerkte:

"Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multi­kulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, dass sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeits­staat gibt. (...)»[23]

Eine Studie des amerikanischen Sozialwissenschaftlers Robert D. Putnam[wp] besagt, dass es in "multikulturellen" Gesellschaften mit viel Diversität weniger "Soziales Kapital" gibt, im Sinne von Bereitschaft, einander zu vertrauen und zu kooperieren. Und dies nicht nur zwischen den verschiedenen Gruppen, sondern auch innerhalb ihrer.[24]

Zitat:

«2040 wird Deutschland kein Multikulti-Märchen sein, sondern ein umgewälztes Land, in dem junge Menschen aus ganz unter­schiedlichen Kultur­kreisen darum streiten, wer den Ton angibt.

Ein dreigeteiltes Land sind wir bereits jetzt: Das vertraute Alte schrumpft sich selbst weg. Die Bestands­migranten - deren Integration erklärte Merkel übrigens 2010 noch für "absolut gescheitert" - sehen sich plötzlich einer jungen, hungrigen Welle gegenüber, die wieder ganz anders ist. Sie strömt ständig nach und ein Ende ist nicht in Sicht.»[25]

Von Multikulti zur Monokultur

Von 1995 bis 2005 ist in Berlin der Schüleranteil nichtdeutscher Herkunfts­sprache um zehn Prozent gestiegen, während die Gesamtzahl der Schüler um 21,8 Prozent zurückging. In Kreuzberg zum Beispiel gibt es 20 öffentliche Grundschulen, sechs davon haben einen NdH-Anteil (NdH: Nicht deutsche Herkunft) von über 90 Prozent, nur noch vier Schulen liegen unter 40 Prozent - und die Plätze in deren Klassen sind so begehrt, dass Eltern dafür vor Gericht ziehen. Der Wunsch einer Multikulti-Schule scheint gescheitert. Monokultur verdrängt Integration. Viele Eltern sehen nur eine Lösung: die Flucht, zum Wohle ihrer Kinder.

Zitat:

«Monokultur verdrängt Integration.»

Bildungsorientierte Familien mit und ohne Migrationshintergrund sind mit der Geduld am Ende, verlassen ihre Kieze in Richtung Steglitz oder Prenzlauer Berg, ziehen Privatschulen den öffentlichen Einrichtungen vor oder melden sich bei Verwandten oder Freunden im Einzugsgebiet an. So entsteht ein Teufelskreis: Die Durchmischung nimmt immer mehr ab, an den verschmähten Schulen steigt der NdH-Anteil bis auf 100 Prozent. Dort ist produktiver Unterricht kaum möglich. Das Wort "gekippt" macht auf den Spielplätzen die Runde. Und es bezieht sich nicht mehr auf kontaminierte Badeseen. Sogar im linksalternativen Spektrum Kreuzberger Bildungsbürger wendet man ihn auf Schulklassen an - auf jene, deren NdH-Anteil die 50-Prozent-Marke überschritten hat. Und man zieht Konsequenzen.

Die Angst vor weiterer Segregation steigt, doch die ist bereits voll im Gange. Sarahs Mutter Bettina Eckel unterrichtet an einer Hauptschule in Schöneberg, der NdH-Anteil beträgt 90 Prozent. "Grauenvoll" nennt sie die Zustände dort. "Ich habe Angst vor dieser Unzufriedenheit, sie birgt ein unglaubliches Aggressionspotenzial." Bei der Hofaufsicht wird sie mit Gegenständen beworfen, im Unterricht springen Schüler auf Tischen und Bänken herum. Zwei deutsche Kinder hatte Eckel in einer ihrer Klassen, Simon und Lara, beide wurden stark gemobbt, weil sie Deutsche waren." Der Begriff Multikulti ist bei Schulen wie dieser nicht mehr anwendbar. Oft herrscht eine Monokultur, deren Dominanz immer aggressivere Züge annimmt. Schüler ohne Migrationshintergrund sind deutlich in der Unterzahl, Mobbing keine Seltenheit.

Jan Kowalski arbeitet als Lehrer an einer Kreuzberger Schule, deren Ndh-Anteil mit zu den höchsten der Stadt zählt. Er selbst würde sein Kind dort niemals einschulen. "Heute haben die Kinder das Gefühl, sie seien auf einer Idiotenschule", denn die Deutschen gehen ja woanders hin. "Sie haben extreme Minderwertigkeitsgefühle und daraus entwickelt sich eine Hackordnung: Der Schwache mobbt dann den Nächstschwächeren - das sind oft Sinti und Roma oder andere weniger vertretene Gruppen." Mobbing an Kindern ohne Migrationshintergrund erlebt der Lehrer nicht - weil es an seiner Schule davon keine mehr gibt.

Max Thomas Mehr, Mitbegründer der "taz", meint, die Integration in Bezirken wie Kreuzberg werde immer schwieriger. "Jede Generation holt eine neue Generation aus der anatolischen oder anderer Provinzen. Männer, die schon in der zweiten Generation hier leben, heiraten 18-Jährige aus der Heimat, die nicht hier sozialisiert sind. Der Integrationsprozess wird permanent perpetuiert." Man werde attackiert, wenn man über die "weißen Stadtteile" spricht, aber alle verhielten sich danach: "Wenn du Kinder hast, zieh in den Prenzlauer Berg oder Friedrichshain." Die Zahlen stehen für sich. Die NdH-Schüler nehmen zu. Die ideologischen Debatten der Vergangenheit haben ins Leere geführt.[26]

Peter Blum
Und wem haben jene, die jetzt umziehen, bei der letzten Wahl ihre Stimme gegeben?
Willy Wacker
Wen Gott bestrafen will, dem erfüllt er seine Wünsche. Kommt mir so in den Sinn.
Erich P. Burkhardt
Eure Kinder werden gemobbt, sie sind auf Schulen, die der reinste Horror sind, sie haben keinen Glauben, das Selbstbewusstsein wird ihnen genommen, sie müssen Eure Irrsinnsschulden abtragen - für all das können sie rein gar nichts. Aber Ihr könnt was dafür. Ihr wähltet Sozis und Grüne und tut es noch! Ihr wollt die Welt retten und seht nicht, dass Ihr dabei die Zukunft Eurer Kinder verspielt.
Chaosritter
Ich kann mir in diesem Fall die Schadenfreude echt nicht verkneifen, will es auch gar nicht. Einerseits jeden niedermachen, der nicht bereit ist wirklich ALLES auf dem Multi-Kulti-Altar zu opfern und dann heulen, wenn man genau von dem eingeholt wird, was die "ewig Gestrigen" und "Rechtspopulisten" immer vorrausgesagt haben. Tja, jetzt heißt es Farbe bekennen: entweder die eigenen Kinder im "Schmelztigel der (arabischen) Kulturen" verheizen oder die eigenen Werte verraten und in Spießerbezirke mit Spießerschulen ziehen. Sein Leben im extrem "bereicherten" Kiez keinesfalls aufgeben, aber seine Kinder genau davon fernhalten zu wollen ist der Gipfel der Heuchelei.
Fred
Tja, die Wahrheit wollen all die Berufsbetroffenen und Gutmenschen nun auf ein mal nicht mehr wissen. Aber all jene, welche immer wieder auf die latenten Gefahren der muslimischen Ansichten und deren Inkompatibilität mit unserer demokratischen Grundordnung hinweisen oder vor einer generellen Islamisierung und Überfremdung unserer Gesellschaft warnen sind ja Nazis! Ich bin mir natürlich nicht ganz sicher, könnte mir aber gut vorstellen, dass es hier genau die Richtigen trifft ... irgend welche körnerfressenden Grünen-Wähler, die gestern noch mit dem Finger auf Sarrazin und Buschkowsky gezeigt haben! Wartet mal ab, es wird noch schlimmer - viel schlimmer!
Mario Babotelli
In welchen rechten Forum wurde denn heute dieser Artikel verlinkt, dass plötzlich soviele Evolutions­bremsen ihre braunen geistigen Durchfall hier abkacken?
Björn Wagner
Es ist schade, dass die Kinder dieser kranken rot-grünen Multikulti-Fetischisten die Sünden ihrer Eltern ausbaden müssen und nicht die Elterngeneration selbst, die diesen Wahnsinn gewollt hat ohne sich auch nur eine Sekunde über die Konsequenzen der Türkisierung und Arabisierung der Kieze Gedanken gemacht zu haben.
lochler
Mei, man wollte es so. Jetzt hat man es so. Aber das versteht der grünrote Realtitätsverweigerer erst, wenn er es am eigenen Leib erfährt.
Kassandra
Liebe linksalternative Idealisten, haltet durch! Lass euch eure Ideologie nicht von der Realität kaputt machen. Diese Leid-Kultur dürft ihre euren Blagen schon zumuten. Die nächsten Jahre werden noch lustiger. Und nie vergessen: An allem sind die Rechten Schuld.
Icke
Die Eltern dieser Kinder ziehen um, wählen weiter Grüne oder SPD und erklären anderen, wie toll Multikulti funktioniert.[27]

Widersprüchlichkeiten

Zitat:

«Ich frage mich, wie viele Zuschauer die Unvereinbarkeit dieser zwei Botschaften wahrnehmen. Die fiktive Welt von Star Trek[wp] spielt zehn Generationen in der Zukunft. Es ist eine Welt, in der die Technologie geographische Barrieren eliminiert hat, in der Menschen in gut funktionierenden, verschieden­artigen Umgebungen leben und arbeiten, in der inter­rassische Beziehungen normal sind und in der jegliche gesellschaftlichen Kontrollen gegen Exogamie[wp] als moralisch falsch betrachtet werden. In solch einer Welt hätten die Rassen und Kulturen reichlich Zeit gehabt, sich zu vermischen.

Die Macher von Star Trek suggerieren im wesentlichen, daß die Rassen und Kulturen der heutigen Welt nicht nur die Diversität feiern sollten, sondern auch in sehr hohem Ausmaß Exogamie praktizieren sollten - zumindest vermutlich in dem Ausmaß, in dem Gruppen von Weißen Exogamie mit anderen weißen Gruppen in den Vereinigten Staaten betrieben haben.

Bei der Betrachtung dieser Suggestion stelle man sich vor, ein kolonialer amerikanischer Stücke­schreiber hätte im Jahr 1770 (239 Jahre in der Vergangenheit) vorausgesagt, daß die Nachkommen der verschiedenen Gruppen schwedischer, deutscher und englischer Weißer, die damals in Amerika lebten, im Jahr 2009 immer noch drei separate Gruppen mit erhaltenen genetischen und linguistischen Merkmalen verkörpern würden. Mit dem Vorteil der nach­träglichen Einsicht würden wir diesen Stücke­schreiber für einen Narren halten.

[...] Ist es nicht offensichtlich, daß man langfristig nur Diversität oder ungezügelte Exogamie haben kann, aber nicht beides?» - Jonathan Pyle[28]

Zitat:

«Kulturelle Vielfalt ist ein Gewinn für jede Gesellschaft. Sie geht einher mit Dynamik, Offenheit und Experimentier­freude. Als politischer Ansatz bedeutet Multi­kulturalismus jedoch etwas vollkommen anderes. Es geht darum, die öffentliche Anerkennung und Bestätigung kultureller Unterschiede zu verwalten und institutionalisieren. Die unterschiedlichen Werte, Überzeugungen und Wahrheiten der Kulturen und Völker sind vielfach nicht miteinander vereinbar, heißt es, aber alle von ihnen in ihrem eigenen Kontext legitim. Nicht Individuen sollen als politisch gleich­berechtigt behandelt werden, sondern ihre kulturellen Überzeugungen rücken in den Fokus der Politik. So bewirkt der Multi­kulturalismus als politisches Programm das Gegenteil von dem, was er angeblich beabsichtigt. Letztlich gelten nur die rück­ständigsten und konservativsten Elemente als "authentische" Vertreter einer Gruppe. So trägt der Multi­kulturalismus zur Spaltung der Gesellschaft bei.» - NovoArgumente[29]

Zitat:

«Ist er nicht goldig? Muss man den nicht einfach gern haben? Ich hab ihn so ins Herz geschlossen! Ich könnt ihn so knuddeln - wenn er nicht eben gerade erschossen worden wäre.

Die Medien berichten gerade, dass ein 17-jähriger Unkritisierbarer in einem Zug mit Messer und Axt unter Anruf einer Gottheit, die für Frieden steht, drei Leute schwer verletzt habe, dann noch mit dem Messer auf ein SEK losging (So'n Schelm...) und von denen dabei erschossen wurde.

Darf man ja nun gar nicht kritisieren, nix negatives sagen. Sonst kommt die Meinungspolizei und steckt einen in den Knast.

Also bloß nichts negatives.

Oh, ich hab ihn so gern. Mein Häschen. Mein herz­aller­liebster Schnuckiputz. Ich bin so begeistert, so erfreut, wie schön es ist, nicht nur eine Willkommenskultur, sondern auch eine Gastkultur und eine Danke­schön­kultur zu erleben. Das hat er so fein gemacht. Kultureller Austausch ist doch durch nichts zu ersetzen. Ich freu mich schon so auf das nächste Mal.

War das jetzt politisch korrekt genug? Ist das so, wie sich der Justizminister das vorstellt? Reicht das, um weiter bloggen zu dürfen?

Oder muss ich erst noch ein paar Gender-Berater einstellen?» - Hadmut Danisch[30]

Rassismus in Südamerika

Zitat:

«Ich schreibe, weil die Zukunft nicht das ist, was sie einmal war.

Ich weiß das, weil ich darin gelebt habe. Meine Eltern hatten in den 1970ern und frühen 1980ern Überseejobs, und infolge­dessen verbrachte ich einen Teil meiner Kindheit und frühen Teenager­jahre in Lateinamerika. Venezolanische Schulen lehrten - zumindest damals - ihre Schüler, daß die Bevölkerung des Landes rassisch verschieden­artig war, von weiß bis schwarz, mit acht Schattierungen dazwischen. Die Schulbücher besagten, daß diese zehn Haut­farb­schattierungen - jede mit einer Bezeichnung und Definition - das Ergebnis von Mischehen zwischen den drei ursprünglichen Bevölkerungen waren: den eingeborenen Amer­indianern, den spanischen Conquistadores und den schwarzen Sklaven. Das Narrativ des Unterrichts war sachlich, aber die vorherrschenden Einstellungen dort wiesen auf eine still­schweigende Reihenfolge des gesellschaftlichen Status hin, die lose mit der Haut­pigmentierung zusammenhing: Weiße waren ganz oben, Schwarze ganz unten. Es überrascht nicht, daß Weiße reich und in Autoritäts­positionen waren, während Millionen ihrer dunkel­häutigen Gegenstücke arm waren und in Slums lebten. Hautblässe war unter Frauen ein geschätzter Vorzug. Es lag keine offensichtliche rassische Feindseligkeit in der Luft, die über eine gelegentliche Spöttelei am Spielplatz hinausging; jedoch: außerhalb der exklusivsten Gated Communities[wp] war die rassische Diversität im Alltagsleben allgegenwärtig und als Tatsache akzeptiert.

Vor einigen Jahren wurde es in der westlichen Medienklasse Mode, Venezuelas größeren und bekannteren Nachbarn Brasilien als Paradigma für die Zukunft zu benutzen. Alles Brasilianische wurde dementsprechend als spaßig, farbig, sinnlich und exotisch gepriesen. Der Wunsch, eines Tages "nach Südamerika zu touren", wurde zu einer modischen memetischen Konsequenz unter britischen Frauen. Dieses stark idealisierte Bild des Multi­rassismus - das Bild des tropischen Paradieses, wie Kuba, aber mit mehr Geld - wich jedoch stark von der Realität ab, die ich Jahrzehnte zuvor erlebt hatte, als die Verhältnisse dort viel besser waren, als sie es heute sind. Es ist ein klarer Fall von Lock­vogel­taktik: die Zukunft, die von unserer Regierungs-, Akademiker- und Medien­klasse für uns vorbereitet wird, ist weit davon entfernt, ein Paradies zu sein.» - Alex Kurtagić[31]

Literatur

  • Volker M. Heins: Der Skandal der Vielfalt. Geschichte und Konzepte des Multikulturalismus., Campus Verlag 2013, ISBN 3-593-39969-5

Einzelnachweise

  1. Wieviel Anatolien verträgt Europa?, Hamburger Abendblatt am 24. November 2014
  2. Multicultural mistakes, Daily Telegraph am 18. Oktober 2010
  3. Merkel says German multicultural society has failed, BBC am 17. Oktober 2010
  4. The integration debate in Germany: Is multi-kulti dead?, The Economist am 22. Oktober 2010
  5. Multikulti breeds distrust in Germany, Russia Today am 28. Oktober 2011
  6. Wikipedia: Multikulti
  7. Wikipedia: Multikulturalismus
  8. Youtube-logo.png Merkel&Seehofer: Multikulti ist tot - kabel 1 news (16. Oktober 2010) (Länge: 1:49 Min.)
  9. Horst Seehofer: "Multikulti ist tot", Handelsblatt am 15. Oktober 2010
  10. Carsten Lissmann: Seehofer erklärt Multikulti für tot, Die Zeit am 16. Oktober 2010
  11. Youtube-logo.png Horst Seehofer (CSU CDU): Multikulti ist tot! Union tritt für deutsche Leitkultur ein (Länge: 0:09 Min.)
  12. Integrationsdebatte: Seehofer gegen Zuwanderung aus "fremden Kulturkreisen", Die Zeit am 9. Oktober 2010
  13. Die Zeit, Nr. 18/2004, 22. April 2004
  14. 14,0 14,1 Integrationsdebatte: Schröder warnt vor Kampf der Kulturen, FAZ am 20. November 2004
  15. Debatte um Integration: Seehofer erklärt Multikulti für tot, Stern am 16. Oktober 2010
  16. Andreas Kemper: AfD ist gegen "Multikulti-Umerziehung", 10. April 2013; AfD gegen "Multikulti-Umerziehung", Der Freitag am 10. April 2013
  17. AfD-Parteitag im Schatten des Rechtsextremismus, Indymedia am 11. April 2013
  18. Junge Welt vom 19. September 2006 (zitiert in: Politisch korrekte Kommunisten, Elsässers Blog am 11. April 2009)
  19. Akif Pirinçci: Akif Pirinçci gegen Sibylle Berg: Was für eine Brut, diese Deutschen!, Deutsch-Türkische Nachrichten am 2. Dezember 2013
  20. Wulffs Angriff auf Deutschland (Zur Rede des Bundespräsidenten am 3. Oktober), Elsässers Blog am 5. Oktober 2010
  21. Hadmut Danisch: Brak am 31. Januar 2015 um 10:29 Uhr
  22. Hadmut Danisch: Charme-Offensive der Grünen Jugend zur Fußball-EM, Ansichten eines Informatikers am 12. Juni 2016
  23. Henriquatre am 31. Januar 2015 um 19:55 Uhr
  24. Robert D. Putnam: Diversity and Community in the Twenty-first Century - The 2006 Johan Skytte Prize Lecture, 15. Juni 2007 (Robert Putnam beschäftigt sich in seinen Arbeiten insbesondere mit den Themen "Soziales Vertrauen", "Zivilgesellschaft" und "Soziales Kapital". In Making Democracy Work macht er inter­personale Netzwerke, soziales Vertrauen und gemein­schafts­bezogene Normen und Werte für die Leistungs­unterschiede italienischer Regional­verwaltungen nach einer Reform des Regionen­wesens verantwortlich. Nicht der ökonomische Entwicklungs­stand, sondern soziales Kapital sei die wichtigste Voraussetzung für die Effizienz demokratischer Institutionen.)
  25. Markus Mähler: Ihr Deutschen müsst lernen, wieder aufrecht zu stehen!, Kopp Online am 20. Dezember 2015
  26. Lydia Brakebusch: Schulwahl: Flucht vor Multikulti, Zitty am 25. August 2010
  27. Leserkommentare zu "Flucht vor Multikulti", 13. Mai 2013
  28. Jonathan Pyle: Star Trek und die multirassische Zukunft, As der Schwerter am 28. September 2010 (übersetzt von Deep Roots), Original: Star Trek and the Multi-Racial Future, Occidental Observer am 30. Mai 2009
  29. NovoArgumente: Multi-Kulti
  30. Hadmut Danisch: Oh, mein geliebtes süßes kleines Zuckerschneckchen!, Ansichten eines Informatikers am 19. Juli 2016
  31. Alex Kurtagić: Warum wir schreiben, Morgenwacht am 22. Juli 2014 (übersetzt von Deep Roots); Original: Why We Write, The Occidental Quarterly Online am 5. Oktober 2009

Querverweise

Netzverweise

  1. Die Originalserie wurde konzipiert als eine Analogie auf "den Faschismus". Die beiden Pilotfilme sind "den Resistance-Kämpfern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gewidmet". In ihnen sind die Anspielungen auf Nazideutschland am offen­sichtlichsten: Die Flagge der Visitors (Besucher) ist ein abgebrochenes Hakenkreuz. Die Besucher, die mit einer Flotte von Ufos zur Erde kommen, tun so, als kämen sie in Frieden. In Wirklichkeit wollen sie aber das Wasser der Erde stehlen und sie treiben auch Menschen zusammen, um sie in künstlichen Tiefschlaf zu versetzen und später zu essen. Sie übernehmen das Militär und die Polizei, Wissenschaftler und Politiker werden gehirngewaschen. Gleichzeitig verbreiten sie das Gerücht einer "Verschwörung von Wissenschaftlern", das sie zum Anlass nehmen das Kriegsrecht zu verhängen. Wissenschaftler werden von nun an diskriminiert, auch von den anderen Menschen, sie werden abgeholt und kehren nicht mehr wieder. Der Chef der Besucher ist der mysteriöse "Leader", den der Zuschauer nie zu Gesicht bekommt. Im Deutschen ist diese sehr offenkundige Analogie entschärft, dort spricht man vom "Denker". So weit geht es, ging es schon immer mit der Zensur in der BRD, nicht einmal die Bösen dürfen einen Führer haben."