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Feminismus

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Gleichheit / Equality
Siehe auch
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Feldzeichen des Feminismus: Venussymbol mit Arbeiterfaust

Feminismus (abgeleitet aus dem frz. féminisme, vom lat. Wortstamm femina = Weib) ist eine Sammelbezeichnung für heterogene Konzepte, die Rechte und Besserstellung von Frauen thematisieren. Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst.

  1. Feminismus ist ein skrupelloses Netzwerk aus narzisstischen Frauen und unterwürfigen Männern. Es ist das Vehikel für typisch schlechte weibliche Eigenschaften wie Ausflüchte, Ausreden, Falschbeschuldigung, Lügen, Verzerrung, Ablenkung, Schuldabweisung oder Besserwisserei, mit dem Ziel Männlichkeit abzuwerten und die Verantwortungslosigkeit von Frauen mit der Privilegierung von Frauen zu rechtfertigen und durchzusetzen. Feminismus ist die Heiligsprechung des weiblichen Egoismus!
  2. Feminismus ist das Vorhandensein oder die Ausbildung weiblicher Geschlechtsmerkmale bei männlichen Wesen in der Tier- und Menschenwelt. (med.-biolog.)

Feminismus ist eine Ideologie[1], die der Frauenbevorzugung, Ausbeutung der Männer und Familienzerstörung dient. Zur Erreichung der Ziele wird eine ausgeprägte Klage- und Opferkultur gepflegt. Feminismus ist oft von Sexismus und Misandrie begleitet.

Frauenrechtlerinnen auf dem Kriegspfad:
Trampelt auf ihm rum, es ist nichts weiter als ein Mann!
Der größte Hass des Feminis­mus gilt der traditionellen Frau

Inhaltsverzeichnis

Definition

Dogmatik

Zur Dogmatik des Feminismus gehört die Immunisierung gegen Kritik. Zu den Schwierigkeiten bei der Feminismuskritik gehört, dass bei der inhaltlichen Auseinander­setzung auf die Vielschichtigkeit der verschiedenen feministischen Strömungen verwiesen wird, die sich einander in ihren Argumentations­strängen widersprächen. So kann jedwede Kritik als eine unzulässige Verallgemeinerung abgelehnt werden.[2]

Der Trick der Immunisierung beruht darauf, glauben zu machen, bei den verschiedenen Strömungen im Feminismus handele es sich um unabhängige Argumentations­strukturen und nicht nur um verschiedene Seiten ein und derselben Medaille. Zum Kanon der feministische Dogmatik gehören folgende Sätze, die ähnlich Glaubensdogmen, de facto nicht hinterfragbar sind.

Feministischer Dekalog
  1. Die Frau ist (zu 100 %) das Opfer.
  2. Der Mann ist (zu 100 %) der Täter.
  3. Sollte der Mann zufälligerweise einmal nicht der Täter sein, so ist die Frau trotzdem das Opfer eines Opfers.
  4. Frauen werden von einem 5-6000 Jahre alten Patriarchat unterdrückt und benachteiligt.
  5. Deswegen müssen die Frauen gefördert und die Männer (und Jungen) "positiv" diskriminiert werden. (Folgt aus 1. und 2.)
  6. Ehe und Familie sind patriarchale Institutionen zur Unterdrückung der Frau durch den Mann. Deshalb sind Ehe und Familie zu zerstören.
  7. Jede Penetration ist Vergewaltigung.
  8. Alle Männer sind Vergewaltiger, auch "die Netten". (Folgt aus 2. und 7.)
  9. Es gibt keine Falschbeschuldigungen. (Folgt aus 1.)
  10. Täterinnen bekommen von der Justiz Strafnachlass, weil Frauen es schwerer haben im Leben.[3]

Der Feminismus fordert mindestens die Herrschaft des Weibes über die menschliche Reproduktion:

  1. Alleinige Entscheidungsgewalt über die Zeugung (Vergewaltigungsvorwurf);
  2. alleiniges Recht auf die Tötung Ungeborener (Abtreibung);
  3. alleiniges Sorgerecht über die Geborenen. (Damit verbunden ein gesicherter Unterhalt und die Entbindung von der Pflicht auf Erwerbsarbeit: Unterhaltsmaximierungsprinzip)

In der Folge gilt heute bereits:

  • Kein Mann kann sicher sein, nicht als Vergewaltiger angeklagt und verurteilt zu werden.
  • Kein Mann kann dem Willen einer Frau, das von ihm gezeugte Kind vorgeburtlich zu töten, rechtswirksam widersprechen.
  • Kein Mann kann heute verhindern, dass die Frau sein geborenes Kind ihm entzieht und ihn obendrein unterhaltspflichtig macht.

Systematik

Die nachstehende Übersicht zeigt, dass es nur einen Feminismus gibt. Es ist der Staatsfeminismus, wobei die besagten Strömungen im Feminismus nur das folkloristische Beiwerk sind.

Systematik des Feminismus
Folkloristischer Überbau Gleichheitsfeminismus Differenzfeminismus Sozialistischer Feminismus Christlicher Feminismus Liberaler Feminismus Esoterischer Feminismus Individualfeminismus Radikaler Feminismus[4]
Institutioneller Zwischenbau Staatsfeminismus, Gender Mainstreaming, Gleichstellungspolitik

Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Gender-Professuren, Frauenquote, Frauenförderung, Frauenbüros, Frauenbibliotheken, Frauenhäuser, Männerdiskriminierung

Ideologische Basis
Dogmen (Auswahl):
  1. Der Mann ist (zu 100%) der Täter
  2. Die Frau ist (zu 100%) das Opfer
  3. Die Fiktion eines Patriarchats zur Sicherung der Vorherrschaft des Mannes über die Frau
  4. Ehe und Familie sind von Männern erfundene Institutionen zur Unterdrückung der Frau
  5. Jede Penetration ist Vergewaltigung.
  6. Männerhass, der vor allem aus den vorstehenden Punkten 1-5 resultiert
  7. "Frauen sind besser", die "Zukunft ist weiblich", ...
  8. "Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche Gesellschaft überwinden." - SPD-Grundsatzprogramm 2007
Schriften (Auswahl):
Hauptartikel: Systematik des Feminismus

Abgrenzung

Im Projekt WikiMANNia wird unter Feminismus eine Ideologie verstanden, die Frauen und Männer in weibliche Opfer und männliche Täter spaltet, was oben als "Feministischer Dekalog" beschrieben ist. Nach dieser Definition gilt nicht jede Frauen-Lobbyistin als Feministin, auch wenn diese sich abweichend selbst so beschreiben sollte.

Strömungen im Feminismus

Zukunft statt Feminismus

Es existieren viele verschiedene, oft nicht miteinander vereinbare Strömungen im Feminismus, um nicht zu sagen, komplett verschiedene Feminismen. Die Streitigkeiten können so weit gehen, dass manche Frauen (z. B. Camille Paglia), die sich selbst als Feministinnen bezeichnen, von anderen Feministinnen als Anti-Feministinnen bezeichnet werden.

Es ist jedoch zu fragen, ob diese Strömungen tatsächlich gegeneinander gerichtet sind oder es sich vielmehr um ein kooperatives Zusammenspiel wie im Märchen Der Hase und der Igel handelt, wobei die verschiedenen Strömungen des Feminismus in "Ick bün al dor!"-Manier immer den ideologischen Sieg davontragen.

Gleich oder verschieden?

Die beiden wichtigsten Strömungen sind der Identitäts-Feminismus und der Differenz-Feminismus. Der Gleichheitsfeminismus (auch Identitäts-Feminismus oder Radikal-Feminismus) wird u. a. von Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer mit der Kernbehauptung vertreten, Männer und Frauen seien im wesentlichen gleich, und die sichtbaren Unterschiede seien nur durch gesellschaftliche Strukturen verursacht. Ihm gegenüber steht der Differenzfeminismus, der von einer grundsätzlichen Verschiedenheit der Geschlechter ausgeht, d. h. akzeptiert, dass es zwischen Männern und Frauen einen zeitlosen naturgegebenen Unterschied gebe, und der ihr Leben von Anfang an bestimme. Frauen werden naturgegebene Wesenszüge nachgesagt, die sie unabhängig von Kultur und Geschichte gemeinsam hätten. Oft werden die typisch weiblichen Eigenschaften (ob existierend oder nicht) als etwas besonderes dargestellt, und damit auch behauptet, die Frau sei dem Mann überlegen. Ob und welche Eigenschaften typisch weiblich sind, ist in der Wissenschaft noch umstritten; der bekannte Harvard-Professor Larry Summers wurde 2005 heftig kritisiert für seine Aussage, es gäbe unter Frauen weniger mathematisch Hochbegabte als unter Männern. Auch werden die typisch weiblichen Eigenschaften selten unter einem kritischen Blickwinkel betrachtet; so wird den Frauen häufig ein besonderes Talent für Sprache und Kommunikation zugeschrieben, aber selten darauf hingewiesen, dass dieses Talent auch zum Lügen missbraucht werden kann.[5]

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Kennzeichen des Identitäts-Feminismus sind:

  • "Egalitäre Orientierung (links) mit Zielsetzung des Angleichens der Geschlechter; Gleichstellungsprogramme
  • Zukunftsmanipulierende Orientierung (Genderismus), politisch ausgerichtet
  • Minderwertigkeitsgefühle, die oft durch Aggressivität kompensiert werden
  • "Weiber wollen sein wie Männer."

Vertreter: Simone de Beauvoir, Alice Schwarzer, Judith Butler u. a.

Kennzeichen des Differenz-Feminismus sind:

  • "Elitäre Orientierung (rechts) mit Zielsetzung der Geschlechterapartheid bei Dominanz des weiblichen Geschlechtes über das männliche;
  • Vergangenheitsmanipulierende Orientierung ("Ur-Matriarchat"), eher unpolitisch
  • ausgeprägtes Selbstwert-, ja Überlegenheitsgefühl ohne Aggressivität
  • Neigung, unter sich zu bleiben, eine Elite zu bilden. Parallelen zum Rassismus
  • "Weiber halten sich für ursprünglicher, zukunftsfähiger, wahrer, schöner und besser als Männer."

Vertreter: Mary Daly, Sally Miller Gearhart, Christa Mulack, Ina Praetorius, G. Weiler, u. a.

Identitäts-Feministinnen erkennen Männer an, glauben sich aber benachteiligt, und fordern Gleichberechtigung bis hin zur Gleichstellung.

Differenz-Feministinnen erkennen Männer nicht (oder nur als notwendiges Übel) an und wollen Abschottung von ihnen. Männer gehören - wie wilde Tiere - verbannt in Reservate, wenn nicht dezimiert oder gar ausgerottet.

Antje Schrupp sieht den Rechtsstaat ganz differenzfeministisch auf Männer zugeschnitten:

Zitat:

«Dieser Dualismus, bestimmt durch die Begriffe Gleichheitsfeminismus und Differenzfeminismus, täuscht in diesen zugleich zwei unvereinbare Antipoden vor, die entsprechend zwei Lager suggerieren: Das Lager derjenigen Feministen, die den Frauen alles zutrauen "was Männer tun", weil die Geschlechter angeblich gleich sind, und das Lager derer, die den Frauen ersparen wollen, was Männern zugemutet wird, weil die Geschlechter eben nicht als gleich angesehen werden. - Soweit der Diskurs.
Doch in der Praxis, in der so genannten Frauenpolitik, fungieren diese zwei Aspekte nicht als Pole, als unvereinbare Antipoden, sondern als Parallelen: Beide wirken gleichzeitig und keineswegs entgegengesetzt, sondern sehr brav komplementär: Nach dem Prinzip A wird die so genannte Frauenförderung begründet und betrieben, die Frauen unter dem Motto, sie könnten "alles, was Männer können", in den Bereichen gleichstellt, in welchen Männer bislang dominierten. Nach dem Prinzip B werden die so Gleichgestellten dennoch anders behandelt, weil man ihnen weder die Leistung der Männer abverlangen noch deren Strapazen zumuten will.» - Michail Savvakis[6]

Sex: Ja oder nein?

Ein weiteres großes Streitthema unter Feministinnen ist Sex, im Sinne von Geschlechtsverkehr. Auch hier stehen sich zwei Lager gegenüber: Die "Sex-negativen" Feministinnen, die Sex (zumindest den zwischen Mann und Frau) ablehnen, ihn als "Unterdrückungsinstrument" ansehen oder sogar ganz abschaffen wollen, z. B. Andrea Dworkin. Diese Gruppe ist auch extrem gegen Pornografie und Prostitution eingestellt, sowie gegen spezielle Sex-Praktiken wie BDSM (d. h. zumindest, wenn eine Frau den masochistischen Part hat). Ihnen gegenüber stehen die "Sex-positiven" Feministinnen wie z. B. Camille Paglia, Annie Sprinkle und Naomi Wolf. Diese Gruppe hat unter anderem folgende Behauptungen/Forderungen aufgestellt:

  • Jede Frau hat das Recht auf einen Orgasmus
  • Arbeit in der Sexindustrie (Prostitution, Pornos, Striptease) gibt Frauen sexuelle Macht über Männer, ist daher als gut anzusehen
  • Abtreibung und Empfängnisverhütung sollten in keiner Weise eingeschränkt werden
  • Jede sexuelle Ausrichtung / geschlechtliche Definition ist zu akzeptieren (im Gegensatz zu manchen Feministinnen des anderen Flügels, die stark gegen Transsexuelle eingestellt sind). Siehe: Sexual Diversity
  • Im Extremfall: Femdom, die totale Dominierung des Mannes durch die Frau

Die Debatten zwischen diesen beiden Flügeln wurden auch als "Feminist Sex Wars" bezeichnet.

Männliche Feministen

Ebenfalls uneinig sind sich Feministinnen über die Streitfrage, ob Männer Feministen sein können / dürfen / sollen oder nicht, und wenn ja, in welcher Form sie sich an der feministischen Bewegung beteiligen sollen. Die Existenz von Transsexuellen, welche die Frage aufwirft, wann genau ein Mensch eine Frau sei, hat diesen Streit nur noch weiter verkompliziert.

Abtreibung

Auch die Frage, ob Abtreibung erlaubt sein sollte oder nicht, spaltet die Feministinnen. Während heutzutage der Feminismus mit einer Pro-Abtreibung-Einstellung verbunden wird, gibt es immer noch eine Minderheit von so genannten "Pro-Life-Feministinnen", die Abtreibung als Kindesmord ansehen. In der Vergangenheit sprachen sich sogar die meisten bekannten Feministinnen entschieden gegen die Abtreibung aus, so zum Beispiel Susan B. Anthony, die Abtreibung als ein Übel betrachtete, das ihrer Ansicht nach - nicht überraschend - den Frauen von den Männern aufgezwungen wurde. Alice Schwarzer hingegen sah im § 218 StGB, dem Abreibungsverbot, ein Gesetz, das "von Männern für Männer gemacht" worden sei und einem "staatlichen Zwang zur Mutterschaft" gleichkomme.[7]

Hauptartikel: Abtreibung

Karriere

Ein weiteres Streitthema ist die Karriere. Obwohl viele Frauen heutzutage einen Beruf außerhalb des Hauses wählen, und Feministinnen Frauenquoten für die Wirtschaft fordern, behaupten andere wiederum, dass eine Karriere "Anpassung an männliche Strukturen" bedeutet. (Diese Haltung wird eher von politisch links stehenden Feministinnen vertreten.)

Hauptartikel: Karriere

Homosexualität

Obwohl viele bekannte Feministinnen (Alice Schwarzer - nicht offiziell -, Simone de Beauvoir, Andrea Dworkin, Valerie Solanas) lesbisch oder bisexuell sind/waren, trifft dies definitiv nicht auf alle zu, und manche Feministinnen (v. a. im 19. Jahrhundert) waren sogar gegen Lesben eingestellt. Weiterhin werden Bisexuelle nicht von allen Lesben akzeptiert. Auch in der Frage, ob Schwule "natürliche Verbündete der Frauen" seien oder auf der Seite "des Feindes" stehen, sind sich Feministinnen uneinig.

Hauptartikel: Homosexualität

Ehe und Kinder

Einerseits kritisieren viele Feministinnen die Ehe als "männliche Institution", andererseits setzen sich wiederum viele für die Homo-Ehe (mit allen damit verbundenen, vom Staat garantierten Vorteilen) ein. Manche Feministinnen lehnen Kinder komplett ab; andere sind darin engagiert, großzügige staatliche Unterstützungen für Alleinerziehende (Frauen) zu fordern.

Extremismus

Die Radikalität von Feministinnen reicht von - relativ - gemäßigten Anhängerinnen bzw. zeitgeistdominierten Mitläuferinnen (z. B. vielen demokratischen Politikerinnen) über gewaltbereite Gruppen wie die autonomen Feministinnen bis hin zu Fanatikerinnen, die den männlichen Teil der Menschheit ganz oder zum größten Teil ausrotten wollen, wie es Valerie Solanas und andere gefordert haben.

Weitere Trennlinien

Weiterhin existieren noch Trennlinien entlang Religionen, Ethnien und älteren Ideologien. Die englische Wikipedia führt (u. a.) folgende Beispiele für diese Gruppen auf: In der ersten christlichen, jüdischen und islamischen Feminismus, sowie die Wicca-Anhängerinnen; in der zweiten schwarzen, "Chicana"- (lateinamerikanischen) und "Dritte Welt"-Feminismus; in der dritten anarchistischen, liberalen, sozialistischen und marxistischen Feminismus.

Gruppen mit noch ausgefalleneren Ansichten sind "Cyberfeministinnen", "Magische (esoterische) Feministinnen" und "Fat feminists".

Pseudowissenschaft

Was "Wissenschaft" ist, wird vom Zeitgeist bestimmt.

Man muss gar nicht an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückzugehen, um die Relativität "wissenschaftlich untermauerter" Einsichten zu erkennen. Es genügt ein Blick in die Schriften über antiautoritäre Pädagogik, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren erschienen sind, von "Summerhill" bis "Erziehung zum Ungehorsam". Gleiches gilt für die Studien über das Waldsterben, das Ozonloch und den Einfluss von CO2 auf das globale Klima. Was "Wissenschaft" ist, bestimmt also der Zeitgeist bzw. der Auftraggeber der jeweiligen Studie, wobei es wiederum darauf ankommt, was dieser vermarkten möchte: Butter oder Margarine, Zucker oder Süßstoff, Atom- oder Windkraft, Genuss oder Moral.[8]

Zur modernen Esoterik im Dunstkreis des Feminismus gehören die Frauenforschung (Women Studies), der Genderismus (Gender Studies) und die Kritische Männerforschung.

Zitat:

«Women's studies is institutionalized sexism. -
Women Studies sind institutionalisierter Sexismus.» - Camille Paglia[9]

Hauptartikel: Pseudowissenschaft

Definitionshoheit

Jürgen Gemünden musste nach der Veröffentlichung seiner Dissertation die Erfahrung machen, dass "es in unserer Gesellschaft ein schweres Vergehen ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Öffentlichkeit, die Presse, die Medien und Fachverlage waren und sind an dem Thema nicht (wirklich) interessiert oder wagen keine Publikationen, von der offiziellen Wissenschaft, den Hochschulen und von Forschungsinstituten wurde und wird das Thema immer noch ignoriert, und eine sachliche, auf wissenschaftlichen Fakten basierende und auf einen ernsthaften Austausch gerichtete Diskussion mit meist frauenbewegten Interessierten ist nicht möglich. Aufgrund der von niemandem in Zweifel gezogenen beherrschenden Definitionsmacht des Feminismus für den Bereich der Geschlechter und des Geschlechterverhältnisses wird jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, von ideologisch geprägten Feministinnen pauschal als frauenfeindlich, unwissenschaftlich oder in sonstiger Weise verunglimpft.

Man muss sich noch immer dafür entschuldigen, daß man sich überhaupt mit diesem Thema beschäftigt, während Feministinnen noch immer alles geglaubt wird, auch dann, wenn es ihren Äußerungen zwar an Sachkunde und Sachargument ermangelt, aber nicht plumpesten dogmatischen Phrasen. Das Thema Gewalt gegen Männer ist wie kaum ein anderes durch politisch-ideologische Prämissen befrachtet, hinter denen mittlerweile handfeste ökonomische Interessen oder besser Pfründe des mittlerweile überall in der Gesellschaft etablierten Feminismus stehen.

Die Macht der ideologisch forcierten falschen Geschlechterbilder ist so groß, daß es unmöglich ist, mit den widersprechenden wissenschaftlichen Fakten aus der internationalen 'Violence-in-the-family-Forschung' bzw. Familienkonfliktforschung in der Öffentlichkeit oder der Sozialwissenschaft ernsthaft Gehör zu finden." [10]

Themenfelder

Feministischer Diskurs zur Rechtsstaatlichkeit

Hauptartikel: Rechtsstaat

Männer im feministischen Diskurs

Der Kern des Feminismus ist die Inszenierung der Frau als Opfer, als Unterdrückte und Benachteiligte. Während nun die Frau vom Feminismus von jeder Eigenverantwortung, Täterschaft und anderen negativen Eigenschaften freigesprochen werden und kollektiv idealisiert wird, wird den Männern die Rolle des Prügelknaben, als Täter und Unterdrücker der Frau zugewiesen. Während die Frau also auf allen Ebenen idealisiert wird, wird der Mann in jeder Hinsicht diffamiert und zur Projektionsfläche allen Negativen, dem man die Schuld an allem Unbild zuschieben kann, was Frauen als Ungerechtigkeit, Benachteiligung oder hinderlich zur eigenen Selbstverwirklichung empfindet.

Vor diesem Hintergrund ist es interessant der Frage nachzugehen, ob ein Mann genauso Feminist sein kann wie eine Frau Feministin ist. Da er nach feministischer Weltsicht als Mann dem Kollektiv der Täter angehört, ist das so ohne weiteres nicht möglich. Um dem zu Entkommen, gibt der Feminismus den Männern auf, ihr "Mannsein" zu problematisieren, zu diskutieren und schließlich zu überwinden.[11] Dazu gehört die feministische Forderung nach dem "neuen Mann" und einen "Feminismus für Männer", der verschwurbelt die Kritische Männerforschung genannt wird.

Es ist zu berücksichtigen, was Esther Vilar in ihrer Streitschrift "Der dressierte Mann" beschrieb, dass die Frau ihr Hauptaugenmerk darauf richtet, den Mann so zu dressieren, dass er genau das tut, was ihr nützlich ist. Es ist leicht zu sehen, dass die ganze Inszenierung der Frau als Opfer dem Feminismus nur dazu dient, den männlichen Teil der Gesellschaft zum Nutzen der Frauen zu dressieren. Und so verwundert die Antwort auf die Frage "Kann ein Mann genauso Feminist sein wie eine Frau [Feministin ist]?" nicht, die beispielsweise Marion Guerrero in der Zeitschrift "juridikum" gegeben hat:

"Wenn Feminismus als Hinterfragung von herrschenden Gender-Strukturen definiert wird - dann steht Feminismus als Identität jeder und jedem zu, die oder der das Bedürfnis hat, zur Aufbrechung simplifizierter Narrative beizutragen. Auch Männer haben allen Grund, sich betroffen zu fühlen. Whoever wants to dance at the revolution - welcome!"[12]

Es heißt einerseits, dass es wenig Sinn mache, Männer von einem politischen Feminismus auszuschließen und damit 50 Prozent der Gesellschaft von der Transformation derselben fernzuhalten. Wenn Feminismus eine Gleichstellung von Mann und Frau anstrebe, hieße das nicht nur, dass Frauen in traditionell männliche (Macht-)Sphären eindringen müssen, sondern Männer müssten auch bereit sein, Aufgaben zu übernehmen, die bisher als typisch weiblich galten (Beispiel Elternkarenz).

Andererseits schließt man Männer wieder aus mit dem Argument, auch wenn Männer theoretisches Wissen über Feminismus, Frauenbewegung&Co. angehäuft hätten, würden sie doch gewiss nie erfahren (müssen), wie es ist, Frausein an Leib und Seele zu merken, zu denken und zu fühlen.[13]

Die Tatsache, dass Feministinnen es als anmaßend ansahen, wenn Männer sich selbst als Feminist bezeichnen, hat zu der Selbstbezeichnung Profeminist geführt.

Weil viele Feministinnen es für eine unverschämte Anmaßung halten, wenn Männer sich selbst als Feminist bezeichnen und sie ihre Schwestern im Geiste keinesfalls verärgern möchten, kommen sie ihnen sogar bei der Wahl einer politisch korrekten Selbstbeschreibung entgegen. Der sich dem Feminismus andienende Mann nennt sich deshalb Profeminist. Aber er wird auf Abstand gehalten. Nur solange er von Selbstzweifeln zerfressen ist, sich seines Mannseins schämt und selbst aktiv an der "Überwindung der männlichen Gesellschaft" arbeitet und vor allem öffentliche Gelder zur Finanzierung des Staatsfeminismus herbeischafft, wird er als Nützlicher Idiot geduldet.

Kritik

Weibliche Aufseherinnen im Konzentrationslager Bergen-Bel­sen. Über diesen Teil der weib­lichen Emanzipation reden Feminis­tin­nen nicht gerne, weil das nicht in ihr Sche­ma von der Frau als Opfer passt.

Der Philosoph und Autor Alexander Ulfig hat hierzu die wichtigsten Punkte in seinem Essay Feminismus und Ideologie zusammengefasst.

Eine Minderheit der Feminismus-Anhänger selbst hat einen feminismuskritischen Standpunkt eingenommen, oder ist sogar ganz zum Maskulismus gewechselt. Beispiele sind Warren Farrell, früher einmal der einzige Mann im Vorstand der National Organization for Women, oder auch Astrid von Friesen, Élisabeth Badinter, Wendy McElroy, Cathy Young und die Autorin Doris Lessing. Siehe auch: Artikel mit Label "Lernprozesse bei Feministinnen" auf Genderama.

Ilse Lenz vertritt die These, dass "das neue Bild des Mannes als Opfer tendenziell frauenfeindlich" sei - und männerfeindlich noch dazu, da es "auf eine Homogenisierung und Entmündigung aller Männer" hinauslaufe. Konsequent zuende gedacht bedeutet dieser Satz nichts anderes als ein stillschweigendes Eingeständnis, dass das in den letzten Jahrzehnten durch sämtliche Medien gepeitschte Bild der Frau als Opfer männer- und frauenfeindlich zugleich ist: aus den von ihr genannten Gründen.[14] Hinrich Rosenbrock ist Protegé von Ilse Lenz.

Hauptartikel: Feminismuskritik

Zitate

  • "Was immer der Feminismus war oder sein wollte: Heute ist der Staatsfeminismus einfach nur ein Geschäftsmodell, mit dem Machtpositionen besetzt, Steuergelder umgelenkt, Planstellen in Bürokratie und Helferindustrie geschaffen werden können."[15]
  • "Feminismus ist halber Sozialismus, aber eben nur für Frauen."[16]
  • "Eine Quotenpolitikerin par excellence demonstriert fast lehrbuchhaft feministische Grundmuster: keine Ahnung, gefühltes Wissen, abstreiten, leugnen, behaupten, verdrehen - mit einer Konstante: Opfer sind immer die Frauen."[17]
  • "Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." - Charles Bukowski (1920-1994)[18]
  • "Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene." - Friedrich Nietzsche (1844-1900)[18][19]
  • "Wäre die Zivilisation in den Händen der Frauen geblieben, wir hausten noch immer in Berghöhlen, und menschliche Erfindungen hätten mit der Zähmung des Feuers ihr Ende genommen. Darüber hinaus, dass eine Höhle ihnen Schutz biete, verlangen sie von ihr nur, dass sie um einen Grad protziger sei als die der Nachbarsfrau." - Marcus Tullius Ciceroe (106-43 v. Chr.)[18]
  • "Die Macht der Frauenpower rangiert in der Reihenfolge der populären Mythen ziemlich weit oben, gleich nach der deutschen Gründlichkeit, der jüdischen Intelligenz und der Überlegenheit der sozialistischen Idee." - Henryk M. Broder[20]
Vera Bunse
"Männer sind dem Untergang geweiht. Dieses Jahrtausend wird weiblich!"[21]
Joe
"Mal sehen, wie lange das feministische Tausendjährige Reich währt."[22]
Hauptartikel: Feminismus (Zitate)

Einzelnachweise

  1. Alexander Ulfig: Feminismus als Ideologie, Cuncti - Streitbar am 8. Juli 2012
  2. "Die hier verwendete antifeministische Ideologie beruht nicht auf einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Feminismus. Diese würde eine gewisse Kenntnis der feministischen Ideen und der verschiedenen, sich teilweise widersprechenden Argumentations­stränge im Feminismus voraussetzen. Auf dieser Basis könnte dann gezielte Kritik geübt werden. In der antifeministischen Männerrechtsbewegung fehlt jedoch eine sachliche und auch nur minimal kenntnisreiche Auseinandersetzung mit dem Feminismus und seiner historischen Entwicklung. Letztendlich basiert der Antifeminismus auf einer polarisierenden Verallgemeinerung, die den Feminismus im Ganzen als männerhassend, allmächtig und nur auf weibliche Vorteile bedacht darstellt.", zitiert aus Hinrich Rosenbrock: Die antifeministische Männerrechtsbewegung - Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung, ISBN 3-86928-073-5, Januar 2012, Seite 154
  3. Das war die Begründung von Ulrich Vultejus: "Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken". Oder es kommt gar nicht erst zu einem Verfahren, wie es jüngst bei der Falschbeschuldigerin im Fall Kachelmann der Fall war.
  4. Im Schaubild ist nur eine Auswahl dargestellt. Die englische Wikipedia kennt folgende Strömungen des Feminismus: Amazon, Analytical, Anarchist, Atheist, Black, Chicana, Christian, Conservative, Cultural, Cyber, Difference, Eco, Equality, Equity, Fat, French structuralist, Global, Individualist, Islamic, Jewish, Lesbian, Liberal, Lipstick, Marxist, Material, Mormon, Neo, New, Postcolonial, Postmodern, Poststructural, Pro-life, Proto, Radical, Separatist, Sex-positive, Socialist, Standpoint, Third world, Trans, Transnational
  5. Quellen: Duden - Dudenverlag, Zeitschrift "Emma", Mayers Lexikon online
  6. Der Maskulist: Mail an Alice Schwarzer vom 6. Juni 2012, Seite 2
  7. so Schwarzer im Nachwort ihres 1971 erschienen Buches Frauen gegen den § 218
  8. Henryk M. Broder: Wünschelruten-Wissenschaft der Anti-Porno-Lobby, Die Welt am 7. Juli 2011
  9. Junk Bonds and Corporate Raiders: Academe in the Hour of the Wolf, S. 242
  10. Pdf-icon-extern.png Gewalt in Intimpartnerschaften, Gewalt gegen Männer von Rechtsanwalt - RA Dr. Jürgen Gemünden, Lehrbeauftragter der Fachhochschule Frankfurt am Main (27 Seiten)
  11. Das gipfelt in der Formulierung, wie sie im SPD-Wahlprogramm zu finden ist:
    "Wenn wir gleiche Teilhabe für Frauen und Männer verwirklichen wollen, müssen wir alle Lebensbereiche umgestalten: Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden."
    (Pdf-icon-extern.png SPD-Grundsatzprogramm, 28. Oktober 2007 Beschlossen auf dem Hamburger Bundesparteitag, Seite 41 letzter Absatz; Dschinblog: Das neue alte Programm der SPD)
  12. Kann ein Mann genauso Feminist sein wie eine Frau?, Der Standard am 24. Jänner 2012 (Gastkommentar non Marion Guerrero)
  13. Können Männer Feministen sein?, Die Standard am 21. Oktober 2008 (Auch ein einfühlsamer und hilfsbereiter Mann ist noch lange kein Feminist)
  14. Kommentar von Ilse Lenz: Feindbild der rachsüchtigen Lügnerin: Männer sind Opfer, TAZ am 30. Juni 2011;
    Arne Hoffmann: "Kachelpanik": Wie die "taz"-Soziologin Ilse Lenz ihre Leser irreführt, 30. Juni 2011
  15. WGvdL-Forum (Archiv 2): Mus Lim am 8. Februar 2012 - 18:09 Uhr
  16. WGvdL-Forum: Referatsleiter 408 am 2. Dezember 2012 - 10:07 Uhr
  17. WGvdL-Forum (Archiv 2): Erdogan begünstigt Gewalt gegen Frauen, FAZ Leser am 12. Juni 2011 als Kommentar zu Emine Ülker Tarhan, in: Parlamentswahl in der Türkei: "Erdogan begünstigt Gewalt gegen Frauen", FAZ am 12. Juni 2011
  18. 18,0 18,1 18,2 Sven Leifers: Antifeministische Zitate
  19. Youtube-logo.png Friedrich Nietzsche und die Emanzipation (Länge: ab 3:50 Min. (2:00))
  20. Henryk M. Broder: Endstation: Apartheid, Der Spiegel 9/1998
  21. Kommentar von Vera Bunse am 28. Dezember 2011 - 11:39 Uhr, in: Lachen ist gesund: wie begegnet man Frauenfeinden?, Missy Magazin am 24. Februar 2010
  22. (Neugelbes WGvdL-)Forum: Berliner Piraten-Chef nennt sich Linksextremist, Joe am 3. Mai 2012 - 20:58 Uhr  (Archiv)

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