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BDSM

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BDSM
BDSM Collar and Chain.jpg
Frau trägt ein Halsband mit angebrachter Kette
Aspekte
B&D, B/D oder BD Fesselung und Disziplinierung
D&s, D/s oder Ds Dominanz und Unterwerfung
S&M, S/M oder SM Sadismus und Masochismus
Rollen
Top/​Dominant Partner, der die Aktivität durchführt oder steuert
Bottom/​Sub­missive Partner, der empfängt oder kontrolliert wird
Switcher wechselt zwischen den Rollen

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Der Begriff BDSM wurde geschaffen, um eine Gruppe von erotischen[wp] Praktiken und Phantasien zu umfassen. Es handelt sich um ein Akronym[wp], das sich in einer Kombination aus den Sigeln[wp] der Begriffe Bondage und Disziplinierung; Dominanz und Submission[1]; Sadismus und Masochismus zusammensetzt. Es umfasst daher eine Reihe von sexuellen Praktiken und Leidenschaften, die miteinander in Zusammenhang stehen und für gewöhnlich mit dem in Verbindung gebracht werden, was als unkonventionelle oder alternative Sexualpraxis erachtet wird.

Die BDSM-Initialen.

Zum Begriff

Emblem BDSM (Triskele[wp])
Roissy Eisenring mit Triskele-Siegel

Es gibt zwar genügend Webseiten rund um BDSM, aber es gibt keine vernünftige und nachvollziehbare Erklärung für das Akronym.[2] Es fängt mit der Monstrosität an, dass mit nur vier Buchstaben sechs Begriffe in die Welt geworfen werden (siehe Infographik rechts):

  1. Bondage (Fesselung[3])
  2. Discipline (Erziehung[3])
  3. Dominance (Beherrschung[3])
  4. Submission (Unterwerfung[3])
  5. Sadism (Sadismus[3])
  6. Masochism (Masochismus[3])

Wikipedia glänzt seit ca. zehn Jahren mit dem nichtssagenden Satz:

Zitat:

«Bondage und Discipline sind zwei Aspekte des BDSM, die nicht zwingend miteinander zu tun haben, jedoch auch gemeinsam vorkommen.»[4]

Die zwei englischen Bondage und Discipline werden also weder übersetzt noch erklärt. Dann zitiert Wikipedia Das Bondage-Handbuch von Matthias T. J. Grimme[wp] mit dem Satz:

Zitat:

«Der englische Begriff Bondage (Fesselung) bezeichnet Praktiken der Fesselung zur Erregung und Steigerung sexueller Lust.»[5][4]

Der Begriff "Fesselung" (in Klammern gesetzt) bezeichnet also "Praktiken der Fesselung". Das ist eine wunderschöne Zirkeldefinition[wp] und erklärt also gar nichts. Es ist sogar falsch, weil der englische Begriff "Bondage" in der deutschen Sprache Knechtschaft[wp] bedeutend. Das ist ein Begriff, der historisch verwendet wurde, um das Band restriktiver Verpflichtungen zu beschreiben, das Herren und Sklaven[wp], oder Feudalherren[wp] und Vasallen[wp] miteinander verband.[6] Innerhalb der BDSM-Kultur wird der Begriff bondage zwar ausschließlich für Praktiken zur Fesselung oder anderweitigen Einschränkung der Bewegungs­freiheit verwendet, allerdings stammt das Wort fesseln sprachlich nicht vom englischen Begriff bond ab, sondern vom englischen Begriff bind.[6]

Es geht tatsächlich um Fesselungsspiele (z.B. mit Seilen, Ketten, Hand- und Fuß­fesseln). Eine besonders kunstvolle Form ist die japanische Fesselkunst (Shibari[wp]), die normalerweise aus einem Seil und ohne (oder mit wenigen) Knoten gemacht wird. Was das nun aber mit "Knechtschaft" (Bondage) zu tun haben soll, wird nicht erklärt.

Die Menschheit hat inzwischen rausgefunden, dass es noch etwas gibt, was über Blümchensex[wp] und Missionarsstellung[wp] hinausgeht. Allerdings ist es nicht einfach, im Stehen Sex zu haben, wenn der Partner keinen festen Stand hat und unter den Zuckungen des Orgasmus[wp] auch noch umfällt (und sich dabei verletzen kann). Die Fesselung des Partners an einen Pfosten, an ein Andreaskreuz[wp] oder an eine von der Zimmerdecke herab­hängende Spreizstange erweitert die Handlungs­möglich­keiten bei der Ausübung von Sex enorm. Die Vielzahl der hinzu­gewonnenen Spielarten mehren die Lust und vermindern den Frust, der aus Gewöhung an ewig Gleiches zwangsläufig entsteht. Doch was hat das mit "Knechtschaft" zu tun? Ist es auch "Knechtschaft" (Bondage), wenn man sich beim Autofahren mit dem Sicherheits­gurt anschnallt und/oder ein Rennfahrer-Outfit anzieht?

Es wirkt so, also hätten Laberwissenschaftler das Kurzwort BDSM ausgedacht und nun arbeiten sie sich an den von ihnen selbst in die Welt gesetzten sechs Begriffe ab, ohne die Sache an sich erklären zu können. Tatsächlich geht es nicht um Knechtschaft, nicht um Beherrschung oder Unterwerfung, nicht um Sadismus oder Masochismus. Es geht um Kreativität im Umgang mit Sexualität, um neue Sex­stellungen abseits der Missionars­stellung, Erweiterung der sexuellen Stimulation über die Penetrierung beim Geschlechtsakt hinaus, um die Intensivierung des sexuellen Erlebens und die zeitliche Verlängerung des Sexspiels über die recht schnelle Rein-Raus-Nummer hinaus. Und es geht um das kreative Einbinden sexueller Handlungen in Rollenspiele. All das wird in Verruf gebracht, indem es mit Begriffen von Herrschaft und Unterwerfung, mit Sadismus und Masochismus in Verbindung gebracht wird.

Das Fesseln gehört zum Cowboy-und-Indianer-Spiel dazu, spätestens nachdem man Karl May gelesen hat. Auch Rollenspiele sind seit der Kindzeit bekannt, etwa Polizei und Bankräuber, Mutter und Kind, und wie sie alle heißen. Das Meerjungfrau-Spiel ist schon unter Kindern beliebt. Die eigentliche Funktion des Stresshormons Adrenalin[wp] ist das Freisetzen der Energie­reserven des Körpers als Vorbereitung auf eine bevorstehende Flucht oder einen Kampf[wp]. Es lässt aber auch die sexuelle Erregung intensiver erleben. Das Hormon Dopamin[wp] wiederum gilt im Volksmund als Glückshormon. Man hat aber schon lange bevor man die Funktions­weisen menschlicher Hormone verstand schon begriffen, dass man durch gewisse Manipulationen den Körper in einen Zustand zu versetzen, der das sexuelle Erleben intensiviert. So traf man sich beispielsweise im Club der Flagellanten, um sich durch Züchtigung sexuell zu stimulieren. Rollenspiele[wp] sind bekannt und was ein Fetisch ist, weiß man auch.

Es bleibt völlig im Dunkeln, wozu man das Kunstwort BDSM und seine Begriffsmonstranz[wp] eigentlich braucht. Mit Fesselspiel, Rollenspiel[wp], Fetisch standen eigentlich geeignete Begriffe zur Verfügung. Denn auch mit der angeblichen Beherrschung und Unterwerfung ist das so eine Sache. Welche Macht hat denn eine Domina? Sie kann noch so herrisch und peitschen­schwingend auftreten: irgendwann ist die Sitzung vorbei und wenn der Kunde danach herum­erzählt, dass sie als Domina nicht tauge, hat sie gegebenenfalls weniger Kundschaft. Verbreitet der Kunde wohlmöglich "Die Verrückte hätte mich fast umgebracht", dann hat sie möglicherweise keine Kunden mehr. Die wirkliche Macht liegt dann doch anderswo, als im BDSM-Spielchen angelegt. Zu den Kunden einer Domina gehören auch Bank­direktoren und Abteilungs­leiter, die im Beruf sehr dominant auftreten (müssen) und denen niemand zu widersprechen wagt. Wenn diese dann ins Domina-Studio gehen, unterwerfen sie sich nicht etwa, sondern machen Ausgleichssport[wp].

Die BDSM-Terminologie

  1. Bondage und Disziplin
    1. Bondage
    2. Disziplinierung
  2. Dominanz und Unterwerfung
    1. Dominanz
      1. Männliche sexuelle Dominanz (Maledom)
      2. Weibliche sexuelle Dominanz (Femdom, Domina)
    2. Unterwerfung
      1. Männliche sexuelle Unterwerfung (Sklave, Sissy)
      2. Weibliche sexuelle Unterwerfung (Sklavin, Zofe)
  3. Sadismus und Masochismus
    1. Sadismus
    2. Masochismus

ist deshalb unbrauchbar und es ist folgende vorzuziehen:

  1. Fesselspiel
    1. Fesselarten
    2. Fesselutensilien (Lederriemen, Spreizstangen, Seile, Handschellen)
    3. Fesselkleidung (Kopfharness, Brustharness, Armbinder, Beinbinder, Fesselungshaube, Fesselrock)
  2. Erotisches Rollenspiel[wp]
    1. Spiele: Sklavenspiel, Zofen-Spiel, Fesselspiel, Erziehungsspiel, Züchtigungsspiel, Dogplay, Ponyplay, Meerjungfrau-Spiel, ...
    2. Rollen: Sklave, Zofe, Domina, Doggy, Pony, Tierbesitzer, Pony-Trainer, Lehrer/Schüler, Polizist/Bankräuber, ...
    3. Meta-Rollen: Bottom, Top, Switch (im Deutschen auch als Switcher bezeichnet)
  3. Sexueller Fetischismus[wp]
    1. Fetischkleidung (Schuhe, Strümpfe, Strumpfhosen, Unterwäsche, Schürzen, Sport- und Badebekleidung, Uniformen, Ganzkörperanzug)
    2. Materialien und Stoffe: Leder, Pelze, Wolle, Mohair, Seide, Nylon, Satin, Lycra, "Lack", Latex und Gummi.
    3. Körperfetischismus: Füße, Beine, Haare (Trichophilie), Pobacken, Busen, Achselhöhlen oder Ohren.

Die Webseite lechzen.de bemerkt zur BDSM-Terminologie:

"So gute wie alle Begriffe aus der BDSM-Szenerie wurden von ihr selbst geprägt und verbreitet. Es ist inzwischen sehr wahrscheinlich, dass es sich bei einem großen Teil dieser Begriffe um Hohlbegriffe oder um Wunschdenken handelt."[7]
"Rein historisch sind so gute wie alle BDSM-Liebhaber Fetischisten, Fesselungs­liebhaber, Flagellanten oder Spieler in besonderen erotischen Rollen.
BDSM war und ist kein Begriff, der für eine einheitliche Lebens- und Sexual­einstellung steht. Seine Mitglieder praktizieren auch nicht unbedingt, was uns die Buchstaben B, D, S und M oder die Buchstaben­kombinationen SM oder DS weismachen wollen. BDSM ist ein Kunstwort, ein Notbehelf, der wie ein Pflaster auf der Wunde liegt, dass Menschen im BDSM miteinander verwurstet werden, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben."[8]

Unterschied zwischen BDSM und Missbrauch

Der Unterschied zwischen BDSM und Missbrauch
Gewöhnlicher BDSM-Zyklus Häuslicher Missbrauchszyklus
Kommunikation - Beide Partner sind immer noch unten und reden darüber, was sie beide mögen aus der Szene. Sie diskutieren Dinge, die aus Grenzen und Sicherheits­maßnahmen, die ein­gerichtet werden müssen, um sicher­zu­stellen, dass beide Menschen sicher sind. Missbrauch - Eine körperliche oder verbale Form der Gewalt wird gegen eine andere Person begangen.
Vereinbarung - Beide Partner sind sich einig, was an und aus Grenzen für die Spiel-Szene / Training-Szene. Dies ist die Zeit, in der beide Partner an der Szene teilnehmen können, die sie beide besprochen und vereinbart haben. Schuld - Der Täter macht sich Sorgen um das Erwischt-Werdens und die möglichen Konsequenzen.
Szene / Spiel - Dies ist die Zeit, in der beide Partner an den Aktivitäten teilnehmen, die zuvor diskutiert und vereinbart wurden. Entschuldigungen - Der Täter wird die Schuld verlagern, Ausreden machen und in irgendeiner Weise rationalisieren, um die Verantwortung für ihr Handeln zu vermeiden.
Nachsorge - Nach einer intensiven Szene können beide Partner körperlich, geistig und emotional erschöpft sein. Kuscheln und Entspannen in den Armen des anderen gibt beiden Partnern die Möglichkeit, wieder zu sich zu finden, wenn sie von der Szene herunter­kommen. Dies ist eine gute Zeit, um Wasser zu trinken und etwas zu essen, um jede verbrauchte Energie wieder aufzufüllen. Flitterwochen - Der Missbrauchende wird zum perfekten Partner, bringt Geschenke und macht alles, was das Opfer schon immer wollte. Dies wird getan, um sicher­zu­stellen, dass das Opfer in der Beziehung bleibt.
Nachbesprechung - Wenn beide Partner bereit sind, können sie sich hinsetzen und diskutieren, was sie über die Szene genossen haben, was nicht in der Szene gearbeitet hat und wie sie beide tun können, um zukünftige Szenen zusammen zu verbessern. Planung - Der Mißbrauch fängt an, einen Verlust der Kontrolle zu fühlen und beginnt, Wege zu planen, um die Kontrolle wieder­zu­erlangen.
  Ausführung - Der Missbraucher wartet auf eine Zeit, in der ihr Missbrauch gerechtfertigt werden kann.[9]

Bedeutung von BDSM-Praktiken

Die Webseite lechzen.de schreibt:

"Die BDSM-Praktiken waren und sind - namentlich in England - oft bestenfalls eine Art Spleen. Im Gegensatz zu den Behauptungen der BDSM-Kommune ist die Sache nur für wenige Mitglieder ein 'Lebensstil' und für noch weniger die ausschließliche soziale Umgebung, in der sie sich bewegen, sondern eher ein etwas merkwürdiges Hobby, das sie aus der Masse heraushebt."[8]

Entstehen und Bedeutung der BDSM-Bewegung

Die Webseite lechzen.de schreibt:

"Die sexuelle Emanzpation schuf auch die BDSM-Bewegung
Die BDSM-Bewegung entstand aus einer sexuellen Emanzipations­bewegung. Verschiedene Gruppen, allen voran die Gummi­liebhaber, die Fessel­liebhaber, die Transvestiten und die Flagellanten, wurden als pervers abgestempelt und nicht selten wegen ihres Verhaltens diffamiert. Der Gedanke, gemeinsam an die Öffentlichkeit zu gehen und dabei ein 'BDSM'-Konzept zu entwickeln, wurde aus der Not geboren - nicht aus einem wirklichen Zusammen­gehörigkeits­gefühl. Der Mensch, der durch sein ein­seitiges Verhalten alle Menschen sozial vor den Kopf stößt, findet auf Dauer auch in der BDSM-Kommune keinen Rückhalt, sei er nun Sadist oder der Zehen­liebhaber."[8]

Das deckt sich mit der Einschätzung der WikiMANNia-Redaktion, dass es sich bei BDSM wie bei LSBTTIQ um eine ziemlich willkürliche Buchstaben­kombination und bei der BDSM-Terminologie wie bei Genderismus, Queer und 60 Geschlechtsidentitäten um beliebige Begriffe ohne praktischen Bezug handelt.

Die Webseite lechzen.de schreibt:

"Nachdem die Szenerie während der 1990er Jahre regen Zulauf hatte, ist es in den letzten Jahren ein bisschen stiller um die so genannte 'Bewegung' geworden. Zwar wirkt die 'Schönheit des Fetisch' noch immer, aber die sensationellen Empfindungen sind abgestumpft. Man ist nicht mehr in erster Linie Fetischist oder BDSM-Liebhaber, sondern ein erotischer Mensch, der unter anderem auch von seinem Fetisch getrieben wird - aber weder immer noch überall - und schon gar nicht mehr so oft öffentlich.
Die verbleibende Szenerie ist verkrustet. Wie bei so vielen anderen Organisationen auch wurden in den BDSM-Kreisen alle Ziele erreicht, und jede Form der Öffentlichkeitsarbeit wurde inzwischen erfolgreich zum Ende gebracht - man hat einfach keine neuen Ziele mehr. Zudem stört der Feind im eigenen Lager, von dem man sich dennoch nicht distanzieren mag: Splitter­gruppen fordern wesentliche härtere Praktiken - und sie erwarten, dass die offiziellen Sprecher der BDSM-Szenerie dazu stehen. Das können sie aber nicht - denn die 'Neuen' gehen nicht nur hart an die Grenze der Kriminalität, sondern überschreiten sie gelegentlich sogar. Wer nicht 'SSC'[wp] spielt, kann stets verdächtigt werden, außerhalb der verbindlichen gesellschaftlichen Normen zu spielen, die kein Mensch straflos überschreiten darf.
Was bleibt, ist, dass BDSM zu einem gigantischen Geschäft geworden ist, in dem mit Vorrichtungen, Geräten, Kleidung und Accessoires viel Geld verdient wird. Daneben existiert ein gewaltiger Markt für BDSM-Pornographie aller Schattierungen sowie für erotische Dienst­leistungen, die von einer speziellen Art von Dienst­leisterinnen (Herrinnen, Dominas) erbracht werden."[8]

Einordnung

Die Webseite lechzen.de schreibt:

"Die (BDSM-)Begriffe selbst sind einst aus einer 'Bewegung' entstanden, die nach einer sehr langen Zeit im sexuellen Untergrund ihre neue Freiheit dazu nutzte, sich eindeutig zu definieren und damit auch an die Öffentlichkeit zu gehen. Seither (kurz nach 1990) ist allerdings einige Zeit vergangen - und viele der Praktiken aus den ehemals geschlossenen Kreisen sind ins normale Sexleben der Paare eingesickert, sodass sich viele Liebende heute weigern würden, die Definitionen der BDSM-Gemeinde zu übernehmen. So gibt es zum Beispiel unzählige Frauen und Mädchen, die Handschellen in ihren Handtaschen mitführen und noch weit mehr Paare, die solch ein Exemplar im Nacht­schränkchen liegen haben. Sie spielen dabei Fesselspiele zur Steigerung der Erregung und haben anschließend oder währenddessen ganz normalen Geschlechtsverkehr."[10]

Einzelnachweise

  1. Der englische Begriff "Submission" ließe sich mit "Unterwerfung" oder "Gehorsam" übersetzen.
  2. Ein Akronym ist ein Kurzwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Deutsche Begriffe nach
    1. BDSM Coaching: BDSM-Lexikon (BDSM ist die Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism & Masochism. Zu Deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt aus dem Amerikanischen.)
    • SM-Paradise: BDSM-Lexikon (Abk. für Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism. Zu deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.)
  4. 4,0 4,1 Wikipedia: BDSM, Abgerufen am 30. November 2016
  5. Matthias T. J. Grimme: Das Bondage-Handbuch. Anleitung zum einvernehmlichen Fesseln., 9. Auflage, Charon-Verlag, 2012, ISBN 3-931406-71-7
  6. 6,0 6,1 Pdf-icon-extern.png La consecuencia de las malas traducciones[ext] - Sir Williams, Cuadernos de BDSM Septiembre (16): 5-9
  7. Lechzen-Lexikon: BDSM
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Lechzen-Lexikon: BDSM Historisch bis heute
  9. House Sanguine: Defining Abuse (Noch nicht sauber aus dem Englischen übersetzt)
  10. Lechzen-Lexikon: BD

Netzverweise