Wladimir Wladimirowitsch Putin.jpg The Red Pill, Aufführung am 26. Februar 2017 um 19:00 Uhr in Karlsruhe Donald Trump.jpg
Добрый день Mr. Putin!
Welcome Mr. Trump!
Tschüß Miss "Alternativlos" Merkel   (Ein Abgesang)
Make Russia, make Germany Great Again!

Wikipedia

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ideologiefreies-wikipedia-de.gif
Da es nicht möglich zu sein scheint, mit den Verantwortlichen der Wikimedia-Foundation ein normales Gespräch darüber zu führen, was bei Wikipedia im Argen liegt und wie man die Probleme beseitigen kann (Offener Brief wurde nicht beantwortet), und die Wikimedia-Foundation zudem der Ansicht ist, sie selbst sammle nur das Geld für Wikipedia, trage aber keinerlei Verantwortung für die Inhalte (Meldung über ZDF), haben wir uns zu einer weiteren Aktion entschlossen und rufen zu einem Spendenboykott von Wikipedia-Deutschland auf. (Aufruf zum Spendenboykott)

Hauptseite » Internet » Wiki » Wikipedia



Wikipedia
Logo-Wikipedia.png
Beschreibung Internet-Lexikon
Slogan Die freie Enzyklopädie
Sprachen rund 260
Online seit 15. Januar 2001
Status Aktiv
Artikelanzahl 2,009 Millionen (Stand: Dez. 2016)
davon auszugsweise übernommen: 241
Weitere Infos
Software MediaWiki
Lizenz CC BY-SA 2.0
Registrierung optional
Kommerziell nein
Betreiber Wikimedia Foundation[wp]
Urheber Jimmy Wales[wp], Larry Sanger[wp]
URL de.wikipedia.org (deutsch­sprachige Version)
www.wikipedia.org (Über­sicht aller Sprachen)

Wikipedia ist ein öffentlich zugängliches Medium mit großer Reichweite. Wegen dem großen Bekanntheitsgrad und der Popularität setzt sich dieser Artikel kritisch mit diesem Medium auseinander. Diese Auseinandersetzung ist notwendig, weil einerseits die Wikipedia ob ihrer Größe und Popularität Standards setzt und andererseits die Frage nach der Legitimierung von alternativen Wikis[wp] wie WikiMANNia eine Antwort verlangt.

Wesen

Wikipedia ist eine im Januar 2001 gegründete freie Online-Enzyklopädie, deren Artikel zu einem großen Teil von anonymen - bzw. unter Pseudonym schreibenden - Autoren erstellt und gepflegt werden. Der Name Wikipedia ist ein Kofferwort[wp], das sich aus "Wiki[wp]" (hawaiisch für "schnell") und "Encyclopedia" (dem englischen Wort für Enzyklopädie[wp]) zusammensetzt. Die englischsprachige Wikipedia ist mit weit über drei Millionen Artikel die größte Sprachversion, gefolgt von der deutschsprachigen Wikipedia[wp] mit über einer Million Artikel.

Die Wikipedia stellt Text, Bilder und andere Medien zur Verfügung, die frei von Nutzerrechten sind. Sie können also überall frei verwendet werden.

Anspruch und Wirklichkeit

  Anspruch Wirklichkeit
Neutraler Standpunkt Ein wichtiger Leitgedanke der Wikipedia besagt, dass Artikel von einem neutralen, möglichst wertungs­freien, Standpunkt aus formuliert werden sollen. Im Zweifel gilt als neutraler Standpunkt die Mehrheits­meinung. Da der Standpunkt der Mehrheit als neutral gilt, wird diesem die größte Aufmerksamkeit gewidmet. Sichtweisen von Minder­heiten werden zumeist aus Gründen der Übersichtlichkeit eines Artikels weggelassen. Die Wikipedia hat nicht den Anspruch, die Plausibilität von Argumentationen nach­zu­prüfen. In der Praxis muss sich der Autor zudem u. U. auf die subjektiven Überzeugungen eines WP-Administrators einlassen, denn dieser besitzt mehr Macht als der Autor. Auf diese Weise wird kein neutraler Standpunkt erreicht, sondern eine Normierung auf die Positionen des WP-Admins.
Sekundärquellen Ein weiterer Leitgedanke besagt, dass keine eigenen Gedanken, Meinungen und Theorie­gebäude in die Wikipedia einfließen sollen. Für die Inhalte sollen deshalb ausschließlich Sekundär­quellen als Wissensquelle genutzt werden. Da Wikipedia nur Sekundärquellen auswertet, gibt es innerhalb der Wikipedia, überspitzt formuliert, ein Denkverbot. Ein Gedanke oder eine Schluss­folgerung darf in Wikipedia erst formuliert werden, wenn sie in einer anderen Quelle bereits formuliert wurde.
Respektvoller Umgang Weil Wikipedia den Anspruch hat, neutral zu sein, wird stets ein respekt­voller Umgang verlangt. "Intelligente Leute arbeiten nicht freiwillig in einer Atmosphäre von Missachtung und Beschimpfungen." [1] Der Anspruch des respektvollen Umganges kann dadurch missbraucht werden, dass er als Argumentations­hilfe zur Eliminierung kritischer Meinungen dient.
Nichtkommerzielle Inhalte Wikipedia tritt mit dem Anspruch an, freie Inhalte ohne kommerzielle Interessen anzubieten. "Wikipedia ent-tarnt - als geniale Erfindung von Jimmy Wales[wp], um langfristig kostenlosen Inhalt[wp] für seine kommerziellen Seiten[wp] zu generieren und Kunden zu gewinnen - das auch noch staatlich subventioniert[wp]. Wie Lenin[wp] hat er erkannt, wie man 'nützliche Idioten' gewinnt - und hält[wp]." [2]

Es ist aller Ehren wert, dass sich Wikipedia intensiv um den neutralen Standpunkt bemüht. Aber für Menschen existieren nur die Kategorien Wahr oder Falsch und diese Kategorien sind auch noch subjektiv (siehe Kant). Der neutrale (übergeordnete) Standpunkt ist Utopie[wp]. Wikipedia möchte die Wahrheit durch den neutralen Standpunkt ersetzen.[3]

In der Praxis hat die Wikipedia mit dem vorgeblichen Neutral Point of View nicht zum ersten Mal ein großes Problem. Die Verlockung, sein eigenes Weltbild durch ausreichend Sturheit lexikalisch durchsetzen und gleichzeitig jeden fertigmachen zu können, mit dessen Ansichten man nicht übereinstimmt, während man selbst dabei vollkommen anonym bleibt, ist für viele einfach zu groß. Und dass sich Menschen mit dieser Geisteshaltung vor allem im feministischen Lager tummeln stellt keine besondere Überraschung dar.[4]

Heimliches Leitmedium

Aufgrund der großen Reichweite und Bekanntheit bezeichnete die für die von Jan Philipp Reemtsma[wp] ins Leben gerufene Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur tätige Historikerin Maren Lorenz Wikipedia im Jahr 2007 als heimliches Leitmedium.[5][6]

Zitat:

«Wikipedia beruht auf dem, was ich das eingebildete Orakel nenne: Man verdrängt das Wissen über die menschliche Autorschaft eines Textes, um dem Text eine übermenschliche Wertigkeit zuzusprechen. Traditionelle heilige Schriften funktionieren auf genau die gleiche Weise und werfen viele der gleichen Probleme auf. [...] Die ermüdende Behauptung der offiziellen digitalen Lehre lautet, dass Gruppen von Leuten, die umsonst arbeiten, manche Dinge besser können als altmodische Experten, die bezahlt werden. Wikipedia gilt als das Paradebeispiel.» - Jaron Lanier[wp][7]

Internet-Pionier Jaron Lanier warnt:

"Die weltweite Vernetzung von Intelligenz produziert nicht Über-Intelligenz, sondern Banalität." [7]

Systeme wie Wikipedia, die er dem Konzept der Schwarmintelligenz zuordnet, fänden oder verbreiteten keine Wahrheiten, sondern nur die Durchschnittsmeinung einer anonymen Masse. Die Darstellung von Wissen erfordere dagegen persönliche Kompetenz und Verantwortlichkeit.

"Die deutsche Wikipedia ist mehr politisch korrekter Abladeplatz für Ideologiemüll der Sozialismen der letzten 50 Jahre als sachlich informierendes Lexikon." [8]

Unterwanderung

Zitat:

«Zumindest die deutsche Wikipedia ist zu einem Mittel massiver Desinformation und politischer Manipulation und Propaganda verkommen.» - Hadmut Danisch[9]

Auch der englischsprachigen Wikipedia wird von konservativer und christlicher Seite vorgehalten, in seiner Gesamtausrichtung zugunsten liberaler (liberal in den USA = links in Europa) politischer Ansichten verzerrt zu sein. Vor diesem Hintergrund entstand Conservapedia, die letztlich aber dasselbe Krankheitsbild zeigt, nur mit politisch umgekehrten Vorzeichen.

Die Anonymität der Wikipedia ermöglicht massive interessengeleitete Manipulation. Ein grundsätzliches Dilemma von Wikipedia: An der freien Enzyklopädie kann jeder mitschreiben, es kann aber auch jeder Manipulationen an ihr vornehmen. Der unvoreingenommene Leser sieht einem Artikel nicht an, ob eine Änderung von einem gewissenhaften Freiwilligen oder von der PR-Abteilung eines Unternehmens stammt.[10]

Feminismus-Lobby

Anstecknadel[wp]
"Danke, dass ich wegen solchen ideologischen Personen, wie dir [gemeint ist Fiona Baine], unnötig lange recherchieren muss, um an neutrale Informationen zu kommen. Der ganze Artikel [gemeint ist der Artikel Männerrechtsbewegung[wp] in Wikipedia], ist nach deiner Umarbeitung nichts anderes als die feministische Perspektive auf die Männerrechtsbewegung. Vielen Dank, dass ich jetzt weiß, dass Feministinnen glauben, dass alles, was sich für Männer einsetzt, automatisch antifeministisch sei. Als ob man das nicht schon vorher geahnt hätte ...
Vielleicht bin ich jetzt einfach nur sauer, dass ich mich mit so einer blöden Materie beschäftigen muss und es eigentlich nicht will. Vielleicht bist auch du nur zu jung, zu verstehen, dass es mehr als eine Perspektive gibt (und dein Feminismus keine einzig wahre Religion ist, während alles andere Ungläubige sind). Aber ganz ehrlich: Ich schätze (und dafür arbeite ich auch eigentlich gerne mit) Wikipedia für den Anspruch der Neutralität und NPOV und nicht für das Spielfeld irgendwelcher Ideologen, die sich hier austoben wollen, nur um der Welt ihre einzig wahre Wahrheit aufzudrücken.
Wenn du wirklich gut wärst, hättest du zu erst die Werke aus der Männerrechtsbewegung selbst und anschließend zur Korrektur und ergänzenden Kritik all deine feministische Literatur zur Hand genommen. Das wäre ein guter und (vielleicht sogar auch neutraler) Artikel geworden, der einem wirklich weitergeholfen hätte. Aber so ... na ja ... nur die feministische Perspektive auf die Männerrechtsbewegung. Stell dir einfach mal vor: All diese von dir so ungeliebten Männerrechtler würden jetzt deinen geliebten Feminismusartikel aus ihrer Perspektive umschreiben - das wäre genau das Desaster, dass du hier angerichtet hast. [So ist ...] dieser Artikel [...] qualitativ absolut wertlos (außer vielleicht für Feministinnen, die sich über diesen Blödsinn freuen)." [12]
Arne Hoffmann
"Diese Argumentation hört sich schlüssig an, ist aber vermutlich aus mindestens zwei Gründen zum Scheitern verdammt. Der eine: Sie entspringt Logik, Fairness und gesundem Menschenverstand; damit sind ihre Überlebenschancen in der Wikipedia nahe null. Der andere: Es ist für die feministische Fraktion essentiell, die hier vorgeschlagene Gegenüberstellung von Argumenten um jeden Preis zu verhindern. Gerade weil ihren Vertretern recht zügig aufging, dass ihr gegen die Anliegen der Männerbewegung kaum gute Argumente zur Verfügung standen, diese Bewegung aber trotzdem unbedingt gestoppt werden sollte, ist man ja zu den überbordenden Ad-hominem-Attacken in der denkbar verheerendsten Form (Unterstellung von Rechtsextremismus) übergegangen. Die Auffassung des zitierten Wikipedianers, dass der Feminismus NICHT die einzig wahre Religion darstelle, wird in seinen ideologischen Zentren, etwa der Heinrich-Böll-Stiftung, in keiner Weise geteilt.
[...] Insofern nehme ich stark an, dass die Scharmützel in der Online-Enzyklopädie noch einige Zeit so weitergehen wie bisher. Ohne einseitige Darstellungen und ohne Ad-personam-Attacken ist für das feministische Lager kein Blumentopf mehr zu gewinnen." [13]
Antiachtundsechziger[wp]
Hallo Anstecknadel, Deine Kritik am Artikel ist in großen Teilen berechtigt. Es gibt vor allem zwei Gründe, warum Andersdenkende sich in diesem Themenkomplex schwer tun:
  • Die Herrschaft der Zeitreichen: Unabhängig von einzelnen Benutzern ist anhand von Beitragsstatistiken festzustellen, dass linke Positionen aller Art bei WP von Leuten mit unermesslichem Zeitreichtum vertreten und oftmals durchgedrückt werden. Woher diese Korrelation kommt, sei mal dahingestellt. Wer noch über berufliches und privates RL verfügt, kann nur Schwerpunkte setzen und versuchen, weitere Andersdenkende dafür zu mobilisieren.
  • "Etabliertes Wissen" bedeutet im sozialwissenschaftlichen Bereich "etablierter Zeitgeist". Nach vierzig Jahren Staatsfeminismus haben wir es mit einer Unmenge öffentlich und halböffentlich geförderter profeministischer "Wissenschafts"-Literatur zu tun. Der eine "rezipiert" und beweihräuchert den anderen, und das gesamte Establishment warnt einhellig vor feminismuskritischen Bewegungen. Dieser "Stand des Wissens" muss dann von interessierter Seite nur noch in WP-Artikel gebracht werden. [14]

Eine Reihe von Wikipedia-Artikeln ist so umgearbeitet worden, dass aus dem bisherigen Neutral Point of View ein Feminism Point of View geworden war. Beispielsweise waren hunderte von Studien zur häuslichen Gewalt aus der Online-Enzyklopädie getilgt worden, weil sie der feministischen Ideologie zuwiderliefen, und feminismuskritische Personen und Organisationen werden in der Wikipedia bis heute diffamiert.[15][16]

Unter dem Motto "Jetzt erst recht!" bekräftigt Nicole Ebber, die Projektmanagerin von Wikimedia-Deutschland:

"Wir sind inhaltlich mit euch auf einer Linie und schätzen es sehr, dass ihr euch klar und deutlich einbringt. Die Anregungen werden definitiv in unsere weiteren Überlegungen einfließen." [15][17]

Pavel Richter, Vorstand von Wikimedia Deutschland, bezeichnet die Kritik an der feministischen Ausrichtung der Online-Enzyklopädie als "erschreckend" und verweist im gleichen Atemzug darauf, dass sich unter den Autoren der Wikipedia weniger Frauen befänden als Männer. Damit setzt er Frauen mit Feministinnen gleich; anscheinend wird eine Ideologisierung der Wikipedia als Instrument zum Erreichen einer höheren Frauenquote inkauf genommen.[15][18]

Julia Kloppenburg, Projektassistentin des Vereins Wikimedia, veröffentlicht im Wikimedia-Blog folgende Aussage:

"Viel Wissen, auf welches heute am ehesten zugegriffen wird, ist aus einer weiß-männlich dominierten Wissensproduktion heraus entstanden. Bis heute bleibt dieses Wissen unmarkiert im Gegensatz zu anderen Wissensproduktionsformen, so gibt es 'Geschichte' dann zusätzlich als 'das Andere', aber mittlerweile beispielsweise Black History oder feministische Geschichte. In der jetzigen Verfasstheit der Wikipedia scheint es vorprogrammiert zu sein, dass weiterhin eher weiß-männliches Wissen wiedergegeben wird und alles, was dem widerspricht, noch umkämpfteres Terrain ist als ohnehin schon." [19]

Kloppenburg forderte die Einsetzung von "Diskriminierungsbeauftragten" in der Wikipedia und lehnt die Verwendung des generischen Maskulinums - also die gültige Rechtschreibung und Grammatik - in der Wikipedia ab; selbst verwendet sie in ihrem Beitrag Schreibweisen wie "Autorin_nen" (sic!) und "Frauen*" (sic!) mit Unterstrichen und Sternchen als Bestandteil der Wörter.[15]

Roslin
"Ich finde es interessant, wie gut die ideologischen Seilschaften funktionieren, wie schnell sich Verantwortliche von Wikimedia mit feministischen BloggerInnen kurzschließen, während sie mit der Gegenseite das Gespräch erst gar nicht suchen.
Wie mühelos die Parteimeinung der FeministInnen zur allein verbreiteten Nachricht im Staatsfunk wird.
Oder der Herr Kleinz: hier taz, dort Heute-Nachrichten im ZDF.
Wie ist es möglich, dass so eine diffamierende einseitige Nachrichtengebung (nur eine Seite kommt zu Wort, die, über die geredet wird, kommen nur als Diffamierte vor - stellen angeblich Pornobilder auf Webseiten, "Männer, die die Muskeln spielen lassen", die "schwadronieren") in einer öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendung aufscheint?
...
Das Heer der staatsfeministischen Apparatschik, der PolitkommissarInnen, wird in allen Bereichen wachsen.
Und die wissen sehr genau, was sie verhindern, was sie fördern müssen, um zu sichern, was sie sich ergaunert haben.
...
Der Feminismus wird in seiner Gefährlichkeit, in seinem totalitären Anspruch, immer noch von zu vielen unterschätzt.
Es ist der Tittensozialismus als Staatsräson der Gegenwart, der Freiheit und Wohlstand gefährdet." [20]
Und wenn nur endlich Frauen ordentlich gefördert werden in der Wikipedia, dann springt auch bald die EU/das Ministerium für alle außer Männer mit Fördergeldern ein.
Das gleicht dann jeden Einbruch bei den Spenden mehr als aus.
Der männliche Steuerzahler darf dann dort ebenfalls seine Abschaffung/Verhöhnung auch noch finanzieren." [21]

Gender-Lobby

Vertreter des Genderismus haben in der Wikipedia ein Paralleluniversum mit Begriffen aus der Gender-Ideologie geschaffen. Da die Pseudowissenschaft Gender Studies von der Regierung an den Universitäten mit immensen Geldmitteln gefördert wird, ist inzwischen eine große Zahl von pseudowissenschaftlichen Werken entstanden, die in der Wikipedia fleißig zitiert werden. Die Kritik am Genderismus findet nicht oder nur am Rande statt.

Schwulen- und Lesben-Lobby

Schwule und Lesben breiten in der Wikipedia ihren Anspruch einer Leitkultur aus. Jeder Artikel mit Bezug auf Menschen, Frau, Mann oder Familie und Ehe wird "erobert" und mit homo­sexuellen Sichtweisen "angereichert". Die klassische Familie und die normale Ehe werden damit zum "Sonderfall" einer "gender­konformen" Lebensgemeinschaft, die aus einer beliebigen Kombination aus Normal-Frau, Normal-Mann, lesbische Frau, schwuler Mann, bisexuelle Frau, bisexueller Mann, transsexuelle Frau, transsexueller Mann gebildet wird.

Klima- und Treibhaus-Lobby

William Connolley ist einer der privilegierten Wikipedia-Administratoren in der Wikipedia. Neben Al Gore[wp] ist er vielleicht die einflussreichste Person der Welt in der Treib­haus­effekt­debatte. Connolley arbeitete einst als Klima­modellierer und seine Meinung zählte bei Wikipedia sehr viel. Dann kam heraus, dass er alle Artikel im Bereich Klima einseitig manipuliert hat. Dabei geht es um die These, es gäbe eine globale Erwärmung, die schlecht für die Erde und vom Menschen verursacht sei.

Connolley war ein großer Wurf für Wikipedia: ein Administrator mit außergewöhnlicher redaktioneller Schlagkraft. Diese Schlagkraft benutzt er bisher dazu, den AGW-Konsens wider­sprechende Wissenschaftler und Kritiker zu demontieren. Nun ist ein besonders schwerwiegender Fall eines manipulierten Meinungs­krieges offenbar geworden: Mittels einer breit angelegten Kampagne wurden, nicht nur im Online-Lexikon, ausgewählte meteorologische Fakten dazu benutzt, der Bevölkerung eine bevorstehende Klima­katastrophe zu suggerieren.

Connolley filterte jahrelang Informationen aus Wikipedia-Artikeln, die der Theorie der vom Mensch gemachten Klima­erwärmung widersprechen könnten. Darüberhinaus editierte er auch die Biographien von Forschern, die anderer Meinung waren, um deren Glaubwürdigkeit zu mindern. So wurde Wikipedia zu einer verlässlichen Hauptquelle für die Klimahetze.[22]

Pharma-Lobby

Zitat:

«Sicherlich nur ein Zufall, dass bei Wikipedia zu allen pharma­kologische Substanzen professionelle Artikel mit sehr guter Bewertung zu finden sind. Sicherlich alles von Laien erstellt.»[23]

Gleichheitsideologen

Der innere Zirkel der Autoren und Administratoren der deutschsprachigen Wikipedia funktioniert wie ein geschlossener Jakobinischer Klub[wp]. Man setzt sich über jede selbstgesetzte und eigentlich verbindliche Regel hinweg, wenn es einen Verfasser betrifft, der gegen die gemeinsame Linie der Gleichheits­ideologie verstößt.[24]

Bekannte Probleme

Arbeitsklima

Endlosdebatten und Regelungswut frustrieren Neulinge. Die Zeiten von Nachsicht und Milde sind, wie es scheint, vorbei. Ein harter Kern von Aktivisten zeigt sich zunehmend unduldsam - nicht nur gegen die Unzahl der Vandalen und Schmierer, sondern auch gegen das unbeholfene Volk, das einfach einträgt, wofür es sich interessiert. Kein Wunder, wenn die Leute allmählich die Lust verlieren. Das Klima in der Wikipedia wird feindseliger, viele Leute fühlen sich zunehmend ausgebrannt, wenn sie über den Inhalt bestimmter Artikel wieder und wieder diskutieren müssen. Vor allem die endlosen Debatten um Löschungen können den stärksten Optimisten zerrütten. Aktive klagen, sie kämen vor lauter Wartungsarbeit kaum mehr zum Schreiben.[25]

Diskussionskultur und Arbeitsweise

Das nachstehend Dokumentierte kann nur beispielhaft sein und kann nur ein kleines Schlaglicht auf die Arbeitsweisen in Wikipedia werfen.

Wikipedia strotzt vor ideologisch gefärbten Artikeln. Dies ist möglich, weil Seilschaften von Leuten, die eine hohe Präsenz und dadurch bedingt einen hohen Status in der deutschen Wikipedia haben, dafür sorgen, dass die feminismus­konforme und genderismus­kompatible Sichtweise gewahrt und verteidigt wird.[26] Besonders intensiv wird in dem Artikel Maskulismus[wp] und verwandten Artikeln gewütet. Ein Blick in die Versions­geschichte zeigt, wie dort fleißig gelöscht und editiert wird. Zuerst klebt Fiona Baine einen Haufen Zitate­fragmente aus einem MANNdat-Thread in die Diskussion[27] und schließt mit der Feststellung: "Maskulisten: Ein kleiner Haufen Frustrierter, der sich sehr wichtig nehmen." Den anonymen Einwand "Ich frage mich warum ein nicht relevantes Forum und ein kleiner Haufen Frustrierter hier überhaupt Erwähnung finden?"[28], löscht sie kurzerhand als "Provokation", um danach ihren eigenen Beitrag verschwinden zu lassen.[29][30]

Wer sich der vorgegebenen ideologischen Grundrichtung nicht anpassen will, wird als Vandalierer gebrandmarkt[wp]. Wer als Männerrechtler erkennbar wird, wird sofort rausgemobbt. Nachttischlampe[wp] wagte es, darauf hinzuweisen (und zu belegen), dass der Gender-Gap-Report nicht etwa über ein Gender-Gap, sondern exklusiv über ein Frauen-Gap berichtet. Dieses Vergehen wurde mit einer 3-tägigen Sperre und Androhung einer endgültigen Sperre im Wiederholungsfall geahndet.[31][30]

Andreas Kemper ist in Wikipedia mit der Sockenpuppe[wp] Schwarze Feder unterwegs. Er hat extra ein Buch geschrieben, um seine Thesen in Wikipedia mit "Literatur" untermauern zu können. Sein Bemühen, sein Buch in Artikeln der Wikipedia unterzubringen, ist ein klarer Interessenkonflikt[wp]

Das Erwähnen dieses Interessenkonfliktes von Schwarzer Feder ist in Wikipedia ein derartig großes Tabu, dass dementsprechende Beiträge nicht nur von Kartoffelkopf[wp] rückgängig gemacht, sondern von Administrator Rolf H.[wp] am 5. Juli 2012 um 19:38 Uhr versteckt und vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen wurden.[32][33]

Prinzipielles Problem offener Systeme

Die Wikipedia (egal welche Sprachversion) ist konzeptionell gescheitert. Begründung:

  1. Sie ist in Zeiten des World Wide Web[wp] ein Atavismus[wp]: nämlich ein WWW im WWW. Vor dem WWW gab es zahlreiche in sich abgeschlossene Hypertext[wp]-Systeme, die dann durch das WWW überholt waren und abgelöst wurden. Wikipedia ist auch ein solches System, wurde aber erst ins Leben gerufen, als das WWW sich längst durchgesetzt hat.
  2. Das Konzept beruht auf falschen Annahmen über so genannte Wikis[wp], darunter die so genannte "Schwarmintelligenz" (die man eher Schwarmdummheit nennen müsste) und irrige Vermutung über die Selbstheilung von Vandalismus.
  3. Wales'[wp] Grundirrtum ist deshalb der, man könne eine "Enzyklopädie" mittels einer Wiki-Software realisieren. Das dürfte mittlerweile als widerlegt gelten und lässt sich auch durch noch so viel Aktivismus nicht heilen.

Fazit: Die deutschsprachige Wikipedia ist kein "Unfall". Sie ist exakt das zu erwartende Ergebnis des durchgeführten Großexperiments. Auch die merkwürdige "Administration" mit ihren "Abstimmungen" und "Meinungsbildern" erinnert frappierend an die Zustände im deutschsprachigen Usenet[wp] (ein weiteres gescheitertes System).

Man sollte auch immer die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass genau die Verdrängung nützlichen Wissens durch Desinformation von Anfang an das beabsichtigte Ziel des Projekts "Wikipedia" war.

Wie kann man damit umgehen?

Hochwertige, nützliche Informationen selbst im "richtigen" WWW veröffentlichen und nicht bei Wikipedia. Wikipedia-Artikel nicht verlinken. (Man sollte sowieso nur statische Veröffentlichungen verlinken, wenn man ernstgenommen werden will. In einem Wiki kann morgen das Gegenteil stehen.) Wikipedia-Artikel dürfen nicht zum "Hub" werden (alle linken auf Wikipedia und Wikipedia verlinkt maximal fünfmal nach "draußen").

Fehler in der Wikipedia nicht in der Wikipedia selbst diskutieren, sondern anderer Stelle und vor allem nicht am Ursprungsort korrigieren! Erst wenn die Websuch­maschine den Wikipedia-Artikel findet und neun weitere Treffer, die diesen als Unsinn abqualifizieren, ergibt sich ein sinnvolles Recherche-Ergebnis.

Je offensichtlicher der Unfug ist, der in Jimbos[wp] Wiki steht, desto eher wird die Öffentlichkeit das erkennen und die Protagonisten ihr Scheitern einsehen.[34]

Neutraler Standpunkt und Wissensverzerrung

Metapedia fällt der Verdienst zu, auf die rund tausend Jahre deutsche Kultur jenseits von Oder und Neiße[wp] hinzuweisen. Es geht nicht um das Wieder­aufleben­lassen von Gebiets­ansprüchen, sondern um die Darstellung realer Kulturgeschichte.[35] Zu diesem Thema haben sicherlich Polen, die Landsmannschaft Schlesien[wp] und die Regierungen in Berlin und Moskau ganz unterschiedliche Auffassungen. Die spannende Frage lautet, wo hier der neutrale Standpunkt (NPOV, Neutral Point Of View) liegt. Und was ist, wenn der neutrale Standpunkt nicht politisch korrekt ist, oder wenn er gegen Herrschafts­interessen verstößt? Ist nicht der Standpunkt, der für akzeptabel gehalten wird, willkürlich, weil er weder der Neutralität noch der Wahrheit verpflichtet ist, sondern nur die machtpolitischen Fakten widerspiegelt?

Nun gibt es sicherlich weniger kontroverse Beispiele als das gerade gewählte, doch lässt sich damit verdeutlichen, dass der neutrale Standpunkt eine Fiktion ist und unerreichbar bleibt. Die Neutralität des Schiedsrichters im Fußball basiert darauf, dass zwei Mannschaften sich auf Regeln geeinigt haben. Wo diese Einigung fehlt und auch nicht herstellbar ist, ist auch die Idee des neutralen Standpunktes am Ende.

Was als Standpunkt akzeptiert und als Wissen anerkannt wird, ist immer auch eine Machtfrage. Wikipedia verschleiert diese Machtfrage hinter dem Ideal des neutralen Standpunktes als Nebelkerze. Es kommt noch hinzu, dass auch dann, wenn Inhalte an sich vollständig und ausgewogen dargestellt werden, dies in einer Weise geschieht, die allein aus Sicht der zu einem bestimmten Zeitpunkt Beteiligten neutral ist. Die Vorstellung von Neutralität der derzeitigen oder zukünftigen Leserschaft kann sich davon jedoch durchaus unterscheiden.

Letzlich ist das Konzept des neutralen Standpunkts irreführend und nicht umsetzbar. Ja, es ist verlogen, weil es die Frage, nach welchen politischen und gesellschaftlichen Vorgaben ein Artikel auszurichten sei, frecherdings nicht beantwortet. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass statt einem neutralen nach einem feministischen Standpunkt gearbeitet wird, was sich in wohlwollend positiv formulierten Artikeln über Feminismus (mit keiner bis moderater Kritik) zeigt, während Artikel über die Männerrechtsbewegung fast nur aus feministisch zentrierter Kritik besteht und Männerrechtler als "rechtsextrem" in die Nähe von Neonazis gerückt werden. Diese feministische Verzerrung der Inhalte wird von Wikipedia-Autoren dann als "neutraler Standpunkt" vorgestellt. Damit wird aber nur deutlich, wie stark die Räson des Staatsfeminismus in die Wikipedia hinein wirkt.

Andere Kritiker behaupten, NPOV sei praktisch der "Standpunkt der Masse". Um es mit Jaron Lanier[wp] zu sagen:

"Systeme wie Wikipedia finden oder verbreiten keine Wahrheiten, sondern nur die Durchschnittsmeinung einer anonymen Masse."" [36][37]

Oder mit Eugen Maus (MANNdat):

"Es ist überall nur das Buhlen um Diskurshoheit ohne Gewinn für die Wahrheitsfindung." [38]

WikiMANNia hingegen verzichtet auf die irreführende Fiktion eines neutralen Standpunktes und bekennt sich zu seinem antifeministischen Standpunkt. Das ist ehrlich und die Leser wissen, woran sie sind. Der mündige Leser, der sich umfassend informieren will, wird sich immer eine zweite oder sogar dritte Meinung einholen.

Anti-Elitarismus als Schwäche

Neben den bewussten Fehleintragungen (durch Vandalen, PR-Agenturen, Spin-Doktoren und Ideologen) besteht ein weiteres ernsthaftes Problem darin, dass sich in den Inhalten mittelfristig Halbwissen durchsetzt. In einer durch Arbeitsteilung ausgezeichneten Gesellschaft verfügt immer nur eine Minderheit über Fachwissen. Diese Minderheit läuft jedoch stets Gefahr, von der Mehrheit "korrigiert" (überstimmt) zu werden. Der US-amerikanische Informatiker und Künstler Jaron Lanier bezeichnet solche kollektivistischen Ansätze im Internet als "Digitalen Maoismus".[37] Der Gefahr, dass die Inhalte der Wikipedia nicht den Wissensstand der Gesellschaft, sondern die gängigen Vorurteile der Mehrheitsgesellschaft[wp] abbilden, bekräftigen und tradieren, sei auch durch administrative Vorgänge und korrektives Eingreifen von Autoren nicht vollständig beizukommen.

Dazu kommt die Dunning-Kruger-Effekt genannte und in Wikipedia weit verbreitete kognitive Verzerrung[wp], nämlich die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen.

Kritik

Offener Brief

Ein Offener Brief haben Arne Hoffmann und Michael Klein[39][40] an Jimmy Wales[wp], Gründer der Wikipedia, geschrieben. Reaktionen darauf finden sich im Anhang.[41] Weitere Reaktionen darauf finden sich hier.[42]

Zitat:

«Fast alle Einträge der Wikipedia zum gesamten Themenbereich Feminismus, Maskulismus, Misandrie sind kompletter Müll, das steht außer Frage. Das betrifft auch angrenzende Bereiche - lest mal den Eintrag "Sorgerecht", "Rechtspolitische Diskussion"[wp] - ein endloses dümmliches Herumschwadronieren, das wortreich seine Einseitigkeit platzieren will. Der größte Witz von allen ist ja nun, dass einer der Haupteditoren ein Buch herausgibt, das sogleich zur Untermauerung kruder Fantasien verwendet werden soll. Hat man keine Grundlagen, bastelt man sich selbst welche. Für ein Projekt, das Lexikon sein will, ist das so lächerlich, dass eine weitere Auseinandersetzung damit Zeitverschwendung ist.
Es zeigt, wo Macht und Diskurshoheit liegen. Bei ein paar Leuten, die sich jahrelang sehr tief im Wikipedia-Projekt eingenistet haben und sehr viel Zeit haben. Ähnlich wie im Familienrecht entstehen damit Bereiche, in denen so ungünstiges Gelände herrscht, dass Auseinandersetzungen automatisch Verluste werden.
Zielrichtung, Adressat und Inhalt des Offenen Briefs sind mir nicht klar. Die Wikipedia-Personenstrukturen haben sich eben in der deutschsprachigen Version so entwickelt, einen Chef gibts nicht, aber ein Filz aus tief eingegrabenen Leuten mit unbegrenzt Zeit und lange aufgebauten Administratorrechten. Was soll Wales denn tun und was könnte er überhaupt? (...)
Energie und Qualität in eigene Projekte zu stecken ist wohl sinnvoller. Aber nicht leichter.» - P[43]

Wikipedia-Alternativen

Eine Übersicht über diese Alternativen liefert PlusPedia: Wikipedia-Alternativen.

Gescheiterte Initiative, Autoren zu gewinnen

Mit mehreren Projekten versuchte Wikipedia, neue Autoren zu gewinnen. Bis Sommer 2012 sollten 5.000 neue Enzyklopädisten dazu kommen - stattdessen gingen 5.000 verloren.

So sollte die Zahl der aktiven Autoren von 90.000 im März 2011 auf 95.000 im Juni 2012 gesteigert werden. Doch stattdessen baute die Beteiligung nochmal deutlich ab: Im März 2012 waren es gerade einmal noch 85.000 aktiver Autoren, 5.000 weniger als im Jahr zuvor. Das vor zweieinhalb Jahren verkündete Ziel bis 2015 mehr als 200.000 aktiver Autoren zu erreichen, ist damit nicht mehr realistisch.[44]

Zitate

  • Wenn Wikipedia "Schwarmintelligenz" ist, dann ist Lynchen "Schwarmjustiz". - Bellator Eruditus[45]
  • "Wikipedia enthält überhaupt kein Wissen, sondern dient rein zu Unterhaltungszwecken. Den Beteiligten als Online-Rollenspiel und dem Rest als 'Infotainment'." - Joe[46]
  • "Wo ist der Unterschied zwischen Wikipedia, einem beliebigen Blog, Foren, Kommentarspalten in Online-Medien o. ä.? Es ist überall nur das Buhlen um Diskurshoheit ohne Gewinn für die Wahrheitsfindung." - Eugen Maus[47]
  • "Wikipedia [ist] in der Hand von infantilen, trotzigen Besserwissern." [48]
  • "Die Wikipedia verkommt (...) zu einer Mischung aus schlecht gemachter Schülerzeitung und Antifa-Postille." - Arne Hoffmann[49]
  • "In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus[wp] all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen, ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen." - Jaron Lanier[wp][37]
  • "Der Wikipedia-Sumpf ist gegen den vorgeschalteten Physik-Sumpf ein wahrer Waisenknabe." - DvB[50]
  • "Das Problem sind nicht Einzelne, sondern die Möglichkeit, dass Ideologen ganze Themenbereiche verhunzen können, wenn sie nur genug Zeit haben und ein paar Komplizen mit ebenfalls Zeit. Das peinliche und unwürdige Schauspiel extrem parteiischer Artikel wird weitergehen und zieht damit auch die guten Bereiche von Wikipedia mit in den Schmutz. Das ganze Werk bekommt damit das Etikett unwissenschaftlich, unenzyklopädisch, einseitig, schlecht." - blendlampe[51]
  • "Die Motivation zur Mitarbeit ist um so größer, je eifriger jemand seine Meinung in einem Artikel verewigen oder verteidigen möchte. Der Inhalt der Wikipedia ist als Symptom interessant, weil er zeigt, wie unter anarchischen Bedingungen ein Versuch der Repräsentation von Wissen entsteht." [52]

Jaron Lanier[wp] ist ein Kritiker einer so genannten Schwarmintelligenz. Diese sei nur zur Vorhersage von Statistiken und Zahlenwerten wie Marktpreisen oder Wahlergebnissen geeignet, nicht aber zur Darstellung von Wissen. Systeme wie Wikipedia, die er dem Konzept der Schwarm­intelligenz zuordnet, fänden oder verbreiteten keine Wahrheiten, sondern nur die Durchschnitts­meinung einer anonymen Masse. Die Darstellung von Wissen erfordere dagegen persönliche Kompetenz und Verantwortlichkeit. Das Internet fördert nach Laniers Meinung den Glauben daran, dass ein Kollektiv Intelligenz, Ideen und Meinungen hervorbringen könne, die denen des Individuums überlegen seien. Diesen Irrglauben nannte er "Digitalen Maoismus" und er führe dazu, dass das Kollektiv als wichtig und real angesehen werde, nicht aber der einzelne Mensch.[37]

Glossar

NPOV
Abgeleitet von "neutral point of view"[wp] stellt der Neutrale Standpunkt einen der Grundsätze von Wikipedia dar. Der Begriff wird auch als Synonym zu "weltanschaulich neutral" verstanden.
Oma-Test
Der "Oma-Test"[wp] prüft die Verständlichkeit des Artikels. Eingeführt wurde er von einer Wikipedianerin, die ihre eigenen Texte tatsächlich ihrer Oma gab, um sie gegenlesen zu lassen.
POV
Der "point of view" wird oft als Gegenteil von NPOV für Artikel verwendet, die die nötige Neutralität vermissen lassen (persönlicher unobjektiver Standpunkt).[53]
Sockenpuppe[wp]
Eine Sockenpuppe (engl. sock puppet) ist in der Netzkultur ein Fake-Account, vornehm ausgedrückt: Zweitbenutzerkonto, Mehrfach-Account. Oft werden diese dazu missbraucht, um Scheindiskussionen zu führen, eine bestimmte Mehrheitsmeinung vorzutäuschen oder Abstimmungsergebnisse zu fälschen.

Einzelnachweise

  1. Jimmy Wales[wp] im Interview mit SPIEGEL ONLINE vom 7. Januar 2005
  2. Michel Voss[wp]: Schlußsatz zu meiner beendeten Mitarbeit bei Wikipedia, 30. Oktober 2010 um 15:18 Uhr
  3. Marcel Bartels in Parteibuch Lexikon: Wikipedia[ext], abgelesen am 31. Juli 2009
  4. The European: "Verleumdung gehört nun mal zum Geschäft bei Wikipedia", Genderama am 21. August 2012
  5. Jurablogs: Historikerin Lorenz: Wikipedia ist ein heimliches Leitmedium, Deutschlandradio Kultur am 11. Mai 2007
  6. Maren Lorenz: "Wikipedia. Zum Verhältnis von Struktur und Wirkungsmacht eines heimlichen Leitmediums", in: Werkstatt Geschichte, 2006, 43, S. 84-95
  7. 7,0 7,1 Jaron Lanier: Netzkultur: Warum die Zukunft uns noch braucht, FAZ am 17. Januar 2010 (Seid endlich realistisch! Die Träume von der offenen Kultur im Internet sind geplatzt: Die weltweite Vernetzung von Intelligenz produziert nicht Über-Intelligenz, sondern Banalität, warnt Internet-Pionier Jaron Lanier.) (Netzkultur)
  8. WGvdL-Forum (Archiv 2)Roslin am 26. Dezember 2011 - 15:32 Uhr
  9. Hadmut Danisch: Politisch-Ideologische Filterung in der Wikipedia, Ansichten eines Informatikers am 5. August 2012
  10. Internet-Enzyklopädie: Schönfärber im Wiki-Land, Financial Times Deutschland am 31. August 2012 (Wikipedia steht für Transparenz im Netz. Tatsächlich lässt sich in dem digitalen Nachschlagewerk leicht verdeckte PR betreiben. Davon profitieren Firmen wie McFit oder die Trumpf-Gruppe.)
  11. Wikipedia: Kommentar von Schwarze Feder in der Löschdiskussion zum Artikel Maskulismus, 31. Dezember 2008;
    dazu: Ursprungskritik am Wikipedia Beitrag, Zirkel des Perseus
  12. Wikipedia: Anstecknadel am 2. August 2012, 14:40 Uhr; Zitiert in: MANNdat-Forum: Neutralität und Qualität von Fionas Quellen II am 2. August 2012 - 16:26 Uhr
  13. Genderama: Wikipedia-Irrsinn: Erste Außenstehende greifen ein, 2. August 2012
  14. Wikipedia: Antiachtundsechziger am 2. August 2012, 15:48 Uhr
  15. 15,0 15,1 15,2 15,3 Wikipedia: Projektmanagement erklärt sich mit Feministinnen "auf einer Linie", ef-magazin am 3. September 2012
  16. Arne Hoffmann: Wikipedia: Wie Feministinnen hunderte Studien über häusliche Gewalt verschwinden ließen, Genderama am 5. August 2012
  17. Netzfeminismus: Antifeminismus und Wikipedia - jetzt erst Recht!, 23. August 2012 (Kommentar am 23. August 2012 um 12:55 Uhr)
  18. Torsten Kleinz: Sexismus bei Wikipedia: "Erschreckende Aggressivität", TAZ am 31. August 2012
  19. Julia Kloppenburg: Gastbeitrag der femgeeks: Die deutsche Wikipedia unter der Lupe, WikiMedia Blog am 28. August 2012
  20. MANNdat-Forum: "Männerpedia" im ZDF: Symptom des Geschlechtersozialismus in der Gesellschaft, Roslin am 3. September 2012 - 18:18 Uhr
  21. MANNdat-Forum: Am besten ein Spenden-BOYKOTT - AUFRUF, Wikimedia keine Spenden mehr zukommen zu lassen, Roslin am 3. September 2012 - 16:03 Uhr
  22. Andreas Unterbergers Tagebuch: Wikipedia: Die Meinungsmanipulatoren, 4. November 2010;
    Readers Edition: Atom- und Klimakrieg bei Google und Wikipedia, 16. November 2009, Klimawandel-Manipulationen auf Wikipedia aufgeflogen, 27. Oktober 2010
  23. Das Gelbe Forum: Seit Jahren wird versucht eine objektive Darstellung zu erreichen - erfolglos, WhiteEagle am 8. August 2012 - 11:20 Uhr
  24. Knol: Der Totalitätsanspruch der Gleichheitsideologie in der Wikipedia: Der exemplarische Fall Andreas Kemper alias Schwarze Feder, Volkmar Weiss am 22. Mai 2009 (Zuletzt bearbeitet: 5. März 2011, 10:01 Uhr)
  25. Zukunft von Wikipedia: Lustverlust in der Lexikon-Maschine, Spiegel am 1. Dezember 2009
  26. MANNdat-ForumEintrag von Manndat bei Wikipedia, Jens am 3. Juli 2012 - 20:32 Uhr
  27. Wikipedia: Diskussion:Maskulismus - Versionsunterschied vom 4. Juli 2012, 22:13-22:50 Uhr
  28. Wikipedia: Diskussion:Maskulismus - Versionsunterschied vom 5. Juli 2012, 00:26-01:00 Uhr
  29. Wikipedia: Diskussion:Maskulismus - Versionsunterschied vom 5. Juli 2012, 01:01-01:01 Uhr
  30. 30,0 30,1 MANNdat-Forum: Eintrag von Manndat bei Wikipedia, Jens am 3. Juli 2012 - 20:32 Uhr
  31. Wikipedia: Vandalismus-Verfahren gegen Nachttischlampe, 4. Juli 2012; Benutzersperr-Logbuch; Benutzerbeiträge
  32. Wikipedia: Lösch-Logbuch: "19:38, 5. Jul. 2012 Rolf H. änderte die Sichtbarkeit einer Version der Seite Diskussion:Maskulismus: Inhalt versteckt und Zusammenfassung versteckt (Entfernung von nicht-öffentlichen persönlichen Informationen)"
  33. MANNdat-Forum: Epilog, Thorsten am 5. Juli 2012 - 23:55 Uhr
  34. Joe: Kommentar am 7. August 2012 um 22:56 Uhr, in: Politisch-Ideologische Filterung in der Wikipedia, Hadmut Danisch am 5. August 2012
  35. Ganze Kontinente des Wissens verschwinden: "Ein Jahrtausend deutscher Kultur jenseits von Oder und Neiße[wp] wird durch die Sprachregelungen von Wikipedia vernichtet. Dabei wird so getan, als ob verschiedene Völker nicht verschiedene Meinungen zur Geschichte haben könnten. Wenn diese Verschiedenheit der Völker nicht erlaubt ist, dann sind auch die Völker als unterscheidbare historische Gestalten nicht mehr erlaubt. Die Nicht­zulassung im Bereich der Sprache bedeutet den Versuch der Vernichtung. Wikipedia trägt zu einer Wissens- und Kultur­vernichtung bei, die historisch ohne Beispiel ist.", zitiert aus Metapedia: Wikipediakritik
  36. Jaron Lanier[wp]: Wikipedia: Eine grausame Welt, Der Spiegel am 13. November 2006, S. 182f.
  37. 37,0 37,1 37,2 37,3 Digital Maoism: The hazards of the New Online Collectivism, Edge am 30. Mai 2006
    "Digital Maoism" in stark gekürzter deutscher Übersetzung, Süddeutsche Zeitung am 16. Juni 2006
  38. Eugen auf blog.zdf.de: Kommentar am 3. September 2012 um 15:45
  39. Michael Klein: Feindliche, ideologische Übernahme: Deutsche Wikipedia droht im Desaster zu enden, Kritische Wissenschaft – critical science am 29. Juli 2012
  40. WGvdL-Forum (Archiv 2): OFFENER BRIEF an Jimmy Wales, Wikipedia, Michael am 29. Juli 2012 - 16:06 Uhr
  41. Wikipedia Kurier[wp]: Komik und Tragik: Zur Kritik der Maskulisten an der deutschen Wikipedia, Die Sengerin[wp] am 30. Juli 2012
  42. Entideologisierung der deutschen Wikipedia - update, Science files am 8. August 2012; Arne Hoffmann: Die Entideologisierung der deutschen Wikipedia: Update, Genderama am 8. August 2012
  43. TrennungsFAQ-ForumP am 1. August 2012 - 08:23 Uhr
  44. Torsten Kleinz: Autorenschwund bei Wikipedia: Wenn die Besserwisser fehlen, TAZ am 3. August 2012
  45. WGvdL-Forum: Schwarmintelligenz, Bellator Eruditus am 26. Januar 2014 - 19:12 Uhr
  46. WGvdL-Forum (Archiv 2): Desinformationsflut, Joe am 4. September 2012 - 20:27 Uhr
  47. Eugen auf blog.zdf.de: Kommentar am 3. September 2012 um 15:45
  48. MANNdat-Forum: Erfahrung mit Wikipedia, Martin am 3. Juli 2012 - 11:15 Uhr
  49. Arne Hoffmann: Zweiter Nachtrag in eigener Sache: Verleumdungen in der Wikipedia, 25. Juli 2012
  50. WGvdL-Forum (Archiv 2): Edit-Wars und Märchenphysik, DvB am 12. August 2012 - 15:21 Uhr
  51. WGvdL-Forum (Archiv 2): blendlampe am 16. August 2012 - 12:08 Uhr
  52. Wikipedia und weltanschauliche Kämpfe: Ein Erfahrungsbericht von Heinz Koch
  53. Wikipedia: Glossar (der in Wikipedia gebräuchlichen Ausdrücke und Abkürzungen)

Querverweise

Netzverweise

englisch

Dieser Artikel basiert in seiner ersten Version teilweise auf dem Artikel Parteibuch Lexikon: Wikipedia von 24. November 2008.