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Hadmut Danisch

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Zugunsten Hadmut Danisch und der Rechtsstreitigkeit mit dem MDR hat Das Männermagazin einen Spendenaufruf gestartet.[1] Die WikiMANNia-Redaktion bittet seine Leser, sich daran zu beteiligen.

Hauptseite » Personen-Portal » Hadmut Danisch

Hadmut Danisch
Geboren 1966
Beruf Informatiker
URL danisch.de
Twitter @Hadmut

Hadmut Danisch (* 1966) ist ein auf Computer- und Daten­sicherheit spezialisierter Informatiker und Wissen­schafts­kritiker.

Kurz und knapp

Es geht um den Verdacht, dass die Gender-Professorin Susanne Baer als Verfassungs­richterin Recht beugt. Einmal aus ideologischen Gründen, denn sie lehnt in ihren eigenen Schriften gleichförmiges und geschriebenes Recht ab und fordert die Ungleichbehandlung und Bevorzugung von Frauen, sowie die subversive Veränderung von Recht. Und zum anderen aus kriminellen Gründen, denn sie hat ja an der HU Berlin den Studiengang "Gender Studies" hochgezogen, der nach Danischs Eindruck und Wissensstand überhaupt nicht den Anforderungen an Wissenschaft, einen Studiengang oder Prüfungen entspricht.

Danisch hält den Studiengang sogar für komplett vorgetäuscht, um Gelder abzuziehen und eine feministische Titelmühle zu betreiben. Die Universität kann nicht Auskunft darüber geben, was in dem Studiengang vorkommt. In rund 10 Jahren wurden über 3 Millionen Euro ausgegeben und nach Danischs derzeitigen Erkenntnisstand ist das wissenschaftliche Ergebnis gleich Null. Anscheinend wurde überhaupt nichts gemacht, außer Geld zu verpulvern und politisch zu agitieren. Es gibt nicht mal ein Skript oder eine greifbare Literaturliste zu den Kernthemen. Und das, was an Literatur zu finden ist, hat mit Wissenschaft auch nichts zu tun, ist nicht mal geordnet. Man scheitert schon daran, Erläuterungen für die vielen Phantasiebegriffe zu finden, die sie verwenden.[7]

Dem Wissenschaftsbetrug auf der Spur

Hadmut Danisch war von 1994 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europäischen Institut für Systemsicherheit EISS[8] der Universität Karlsruhe und sollte eigentlich 1998 promovieren. Der "Doktorvater" hatte schon eine Auszeichnung ins Aussicht gestellt und auch der ursprünglich geplante Zweit­gutachter hatte schon Zustimmung signalisiert. Doch sechs Wochen vor der geplanten Prüfung krachte es für ihn unerwartet. Die Promotion wurde abgesagt, er sollte plötzlich Arbeiten erledigen, von denen vorher nie die Rede war und die mit der Promotion nichts zu tun hatten. Die Universität Karlsruhe verweigerte zunächst die Durchführung eines Promotions­verfahrens, und als er das Prüfungs­verfahren durchsetzte, wurde seine Dissertation als angeblich falsch, voller Fehler, kapitaler Irrweg abgelehnt - obwohl dieselben Leute kurz zuvor noch unbedingt von ihm haben wollten, dass er genau das für sie tue, was jetzt so falsch sein sollte. Seit 1998 stritt er sich deshalb mit der Universität Karlsruhe und später einigen anderen involvierten Hochschulen, wie der ETH Zürich, der TU Darmstadt und der Uni Duisburg Essen.

Schließlich gelang es ihm, die äußere Schale dessen zu durchdringen, die er als "die Fassade aus Gefälligkeiten, Schweigen, Zitier- und Lob­kartellen, genannt Reputation, aus vorgeblich hoher Wissen­schaft­lich­keit, aus universitärem Gehabe und aus ritualisiertem Kasten- und Corps-Denken, diesem ganzen Würden-, Titel- und Hierarchie­gebrabbel" beschreibt und stieß auf einen "grenzenlosen Filz aus Inkompetenz, Korruption, Wissen­schafts­betrug, Gefälligkeits­gutachten, Vetternwirtschaft, Ämter­patronage, Titel­handel und Schmier­geld­geschäften". Ursprünglich wollte er nur aufklären und verstehen, was ihm passiert ist und warum ein eigentlich sicher geglaubtes Promotions­verfahren mit Bestnote sechs Wochen vor der Prüfung platzen konnte. Das, was er seither im Streit mit der "Wissenschaft" herausfand, dokumentierte er seit 2001, weil die Sache so komplex wurde, dass er sich nicht mehr alle "diese fiesen dreckigen kleinen und großen Details, Tricks und Methoden" merken konnte, die da ans Licht kamen. Diese Dokumentation wuchs mit der Zeit und bekam schließlich den Titel Adele und die Fledermaus.[3]

Er bereitete schließlich eine Verfassungs­beschwerde zum Thema Prüfungs­ordnung vor und erhob diese schließlich im Jahr 2008.[4] Dreieinhalb Jahre schmorte seine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Dann ist Brun-Otto Bryde[wp] am 2. Februar 2011 aus Alters­gründen ausgeschieden und seinen Platz am BVerfG nahm mit Susanne Baer eine Radikalfeministin ein. Daraufhin wurde am 20. März 2012 die Annahme seiner Beschwerde vom Bundes­verfassungs­gericht abgelehnt. Die dürren Worte lauten:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zu Entscheidung angenommen.
Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Kirchhof Schluckebier Baer (S. 9)

In seinem Buch Frauenquote. Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert. untersucht er die Hintergründe, warum seine Beschwerde abgelehnt wurde. Noch im November 2010 wurde ein vergleichbarer Fall zugunsten des Antragstellers entschieden. (S. 31) Aber wie zerlegt man eine Gerichts­entscheidung, in der nichts steht, außer dass sie ohne Begründung erfolgt? (S. 28)

Die plötzliche Änderung in der langjährigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes, dieser Bruch kam mit dem Wechsel von Bryde zu Baer. Hadmut Danisch hatte für seine Recherche - er wollte ein abschließendes Kapitel für die Dokumentation Adele und die Fledermaus schreiben - als einzigen Anhaltspunkt nur die Person Susanne Baer. Aus den Ergebnissen seiner Nachforschungen wurde ein ganzes Buch. Es hätte treffender Susanne Baer - Eine feministische Karriere heißen können. Es ist ein Porträt einer Radikal­feministin, die Verfassungs­richterin wurde, aber auch ein Porträt der Politik, des Rechts und der Wissenschaft in Deutschland. Dazu zerlegt Hadmut Danisch die Gender-Ideologie und weist nach, dass daran nichts wissenschaftlich ist und nur aus thesenhaften Behauptungen besteht.

Hadmut Danisch bezeichnet es als seinen vermutlich größten Fehler seines Lebens, in der Universität Karlsruhe wissenschaftlicher Mitarbeiter zu werden und dort die Promotion anzufangen.[9]

Danisch über sich

Zitat:

«Eine Menge Leute haben sich schon gewundert, wie ich auf einmal, so plötzlich und so intensiv auf das Thema Feminismus kam. Andere, die im Buch gelesen haben, wo ich genau das beschreibe, waren erstaunt darüber, dass ich kein "Maskulist" oder "Männer­rechtler" bin, sondern nach wie vor Korruptions­jäger im Hochschulbereich. Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit Korruption, Kriminalität, mafiösen Strukturen im Hochschul- und Wissenschafts­bereich.
Und bei der Analyse einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die inhaltlich bestehendem Verfassungsrecht diametral zuwiderläuft, dafür aber Titelhandel, Korruption und Betrug protegiert, ging es eigentlich um die Suche, warum Verfassungs­richter mafiöse Strukturen in den Hochschulen schützen und in welcher Weise sie darin involviert sind. (Ich habe ja auch schon mehrfach darüber geschrieben, dass es da dubiose Zusammenhänge zwischen Verfassungs­richtern und Hochschulen über den Rotary Club gibt.) Dabei bin ich auf die "Gender Studies" gestoßen, nicht aus dem Blickwinkel als Mann, sondern aus dem Blickwinkel als Betrugsjäger und Wissenschaftler. Wenn man sich mal einige Zeit mit Wissen­schafts­betrug und Hochschul­kriminalität beschäftigt hat, beißen einen die Gender Studies direkt in die Nase.
Und erst bei der Analyse dessen und der Literatur bin ich darauf gestoßen, dass Gender Studies ein kriminelles Netzwerk sind, in dem es um Macht und Geld geht, und das zentral von Lesben vorangetrieben wird.» - Hadmut Danisch[10]

Zitat:

«Ich vermeide alles, was Ansätze für deren übliche Angriffsrhetorik bieten würde, also Männerrechtler, Maskulist, Rechtsradikaler. Ich achte immer darauf, selbst keinen Standpunkt einzunehmen, nicht zu sagen, wofür ich bin, sondern einfache, neutrale Fragen zu stellen, mit denen sich die Leute selbst überführen, ohne aufzuzeigen, worin sie sich selbst widersprechen.» - Hadmut Danisch[11]

Hadmut Danisch bringt seine Themen zusammenfassend so auf den Punkt:

Zitat:

«Ich beobachte das ja schon in den Gender Studies und in den Manipulationen von Prüfungs­anforderungen an Universitäten: Es läuft alles darauf hinaus, dass man Frauen auch ohne jegliche Eigen­leistung dieselben Erfolge, Macht­positionen und Einkommen zuschieben will.

Genau darauf sind die Gender Studies ja auch geeicht. Da heißt es in den internen Schriften, dass Männer gerne in Labors sitzen, sich dort die Nächte und die Wochenenden um die Ohren hauen, während Frauen sowas nicht mögen und "Work-Life-Balance" bevorzugten, und deshalb jede Leistungs­anforderung frauen­aus­grenzend wäre, Frauen müssten eben auch ohne ernsthafte Ausbildung "gleichgestellt" werden. Das war nach Lage der Dinge auch der Grund, warum Baer meine Verfassungs­beschwerde abgelehnt hat, die unter anderem darauf abzielte, einheitliche Promotions­anforderungen durchzusetzen.

Das Ziel der SPD ist, Frauen mit Hoch­schul­abschlüssen auszustatten, komplett leistungslos. Deshalb gehen die Lehrinhalte und Prüfungs­anforderungen alle gegen Null. Dann kommen sie mit Gender Pay Gap, bei dem sie als einziges Vergleichs­kriterium den formalen Hoch­schul­abschluss heranziehen, also unterstellen, dass alle, die einen "Master in Irgendwas" haben, "vergleichbare" Arbeit machen, und beschweren sich dann über niedrigere Einkommen.» - Hadmut Danisch[12]

Zum Stand seiner Arbeit:

Zitat:

«Ich bin übrigens gerade in der dritten Auskunftsklage zum Fall Susanne Baer.

  • Das erste Auskunftsersuchen ging an die Humboldt-Universität. Da kam schließlich heraus, dass es keinerlei greifbare Leistungen in Forschung und Lehre gibt, die Uni nicht weiß, was sie gemacht hat, und den ganzen Zirkus mitgemacht und dabei stets weggesehen hat, weil sie das Geld vom BMFSFJ brauchte. Also eine eingekaufte Professur. Was Inhalt und Prüfungs­gegen­stand sein soll, wissen sie nicht. Bei der Beantragung des Studiengangs hat man durch falsche Angaben betrogen.
  • Das zweite Auskunftsersuchen ging an das BMFSFJ, die auch erst nicht wollten, dann aber im vor­gerichtlichen Streit und gegen Zahlung von 500 Euro nachgegeben und zumindest einen Aktenordner herausgerückt haben. Dabei kam heraus, dass Baer all die Jahre intensiv (aber beamten­rechtlich unerlaubt) für das BMFSFJ gearbeitet hat, und die sie über die Professoren­stelle und die Forschungs­gelder im Kreis herum selbst bezahlt haben, damit aber Untreue und illegale Parteien­finanzierung begangen haben. Es steht ebenfalls drin, dass Baer die Professor nutzt, um Unabhängigkeit, Neutralität und Wissen­schaftlich­keit vorzugaukeln. Und es steht drin, wie sie Vorlesungen vorgetäuscht hat, nämlich indem sie einfach reihum irgendwelche Leute eingeladen hat, die dann einfach mal irgendwas erzählt haben.
  • Bei der Auskunftsklage gegen den Bundestag kam heraus, dass man Baer blind in das Verfassungsrichter­amt durchgewinkt hat. Sie kannten sie nicht, sie haben sie nie gesehen, wussten nicht, was sie macht, haben nicht mal ihre Staatsexamen überprüft oder sich vorlegen lassen (!), hatten nur ihren Lebenslauf und ihre Personalakte, und von beiden ist bekannt, dass sie falsche Angaben enthielten oder wichtige Angaben fehlten. "Frau" reicht als Qualifikation. Leider konnte man die Akten dort nicht einsehen, weil sie sie nicht mehr haben. Die Akten gehen nach der Wahl an das Justizministerium.
  • Deshalb bin ich derzeit in der Auskunftsklage gegen das Bundesjustizministerium. Allerdings noch in so einer frühen Phase, dass man noch nichts sagen kann, sie haben noch nicht auf die Klage erwidert.

Die Ähnlichkeiten zwischen den Fällen Hinz und Baer sind aber frappierend. Auch Baer gilt als streitsüchtig.

Und wenn es zwei solcher Fälle gibt, die sich so ähneln, dann ist das sehr unwahrscheinlich, dass das ein Zufall ist. Dann scheint das ein Muster zu sein und es noch mehr solcher Fälle zu geben.

Ich bin - auch und gerade nach den Besuchen der Veranstaltungen in der Friedrich-Ebert-Stiftung - sehr davon überzeugt, dass die SPD aus soviel Schwindel und Betrug besteht, die soviel "tragende Teile" betreffen, dass das alles in sich zusammenfällt, wenn man alle Betrugs­elemente mal entfernt.

Und ich würde wetten, Teile der Presse stecken tief mit drin.» - Hadmut Danisch[12]

Zitat:

«Leser fragen mich oft, warum ich mir diesen ganzen Gender-Schwachsinn antue, wie ich das aushalte.

Ich mache das ja nicht, weil es mir Spaß macht oder mich interessiert. Wenn ich könnte, wie ich wollte, wäre ich völlig unpolitisch, würde beruflich Informatik treiben und ansonsten in der Welt herumreisen und fotografieren, und ansonsten gar nichts machen. [...]

Ich wühle ja hier nicht in diesen Themen, weil mich das irgendwie persönlich interessieren würde.

  • Ich will wissen, was hier meiner Karriere zugestoßen ist.
  • Ich will wissen, was an dieser Universität Karlsruhe abgelaufen ist.
  • Ich will wissen, wie es dazu kam, dass das Verwaltungsgericht Karlsruhe jahrelang ein Verfahren nur vorgegaukelt hat, und reihenweise Professoren Gutachten erstellten, die zur Sache nichts enthielten, weil sie das, was sie begutachten sollten, nie bekommen hatten. Ich will wissen, warum ein vorsitzender Richter das Protokoll fälscht und Band­aufnahmen der Verhandlung nachträglich heimlich neu aufspricht und austauscht.
  • Und ich will wissen, was in diesem Bundesverfassungsgericht da vor sich geht. Ich will wissen, wie und warum Susanne Baer überhaupt Professorin und dann Verfassungs­richterin werden und dabei viele, auch den Bundestag täuschen konnte.
  • Ich will wissen, ob die Verfassungsrichter hier als geheime Statthalter aus den USA installiert werden.
  • Und ich will wissen, was ein BND-Direktor in meinem Promotions­verfahren verloren hatte.

Danach habe ich gesucht und danach suche ich.

Das hat mich auf die Verfassungsrichterin Baer gebracht, und erst von der bin ich auf diesen Genderismus, diesen vermutlich jüdischen Kontext, und dieses ganze Geldwasch- und Betrugssystem Gender Studies gekommen.» - Hadmut Danisch[13]

Zitat:

«Ich merke sehr deutlich, dass sich der Umgang meiner Gegner mit mir gerade von Ignorieren auf Angriff wandelt.» - Hadmut Danisch[14]

Über das Bloggen

Zitat:

«In meinem Blog haben in letzter Zeit zwei Sorten Kommentare stark zugenommen: Widerliches ausfälliges rechtsradikales Zeug. Und der Vorwurf, Rechtsradikalen Vorschub zu leisten.

Und ich bin mir noch nicht sicher, ob das überhaupt zwei Seiten sind, die aufeinander reagieren, oder ob es nicht dieselben Leute sind, die mir den Dreck erst reinwerfen, um dann unter anderem Pseudonym darüber zu schimpfen. Jedenfalls habe ich in den letzten Tagen deutlich mehr Kommentare aussortiert als früher.

Auch weil ich merke, dass ich stärker aufpassen muss, um nicht auch eine Hausdurchsuchung oder sowas in der Art zu riskieren. Mittlerweile herrscht hier ein Klima, in dem man auf jeden, der nicht sofort das Standard-Lied singt, als Staatsfeind einprügelt. Es wird sehr gefährlich, eine Meinung zu haben. Es wird sogar gefährlich, keine Meinung haben zu wollen. Nord-Korea lässt grüßen.» - Hadmut Danisch[15]

Über die Presse

Zitat:

«Ich habe diese Art Tonfall und vor allem diese Art der Einschüchterung von Journalisten schon mal persönlich miterlebt. Bei einer Konferenz von Netzwerk Recherche im NDR in Hamburg, die völlig vom Frauen­netzwerk "Pro Quote" (eigentlich halten sie sich für ein Journalistinnen­netzwerk, aber ich weigere mich, sowas "Journalisten" zu nennen) zwei Tage lang Treibjagd auf einen Journalisten machten, der es gewagt hatte, in einem Artikel Kritik am Feminismus zu äußern.

Das sieht für mich sehr stark danach aus, als ob man flächen­deckend überwacht, was Journalisten schreiben, und sie sofort bedroht und beschimpft, wenn es nicht Mainstream-konform ist.

Was für mich klar bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, als ich vor zehn Jahren aufgegeben habe, Hilfe bei der Presse zu suchen, und stattdessen lieber selbst schreibe. Es erklärt auch, warum ich seit 20 Jahren tot­geschwiegen werde und warum mir mehrfach Journalisten, die sonst zu solchen Themen schreiben, sagten, sie hätten Frau und Kinder zu ernähren.

Zeigt eben auch, wie abgrundtief verlogen und kaputt diese Branche ist. Gerade vorhin hatten wir es ja, dass die ihre Texte von der Politik vorab vorgelegt bekommen.

Ich glaube, der Journalismus ist einfach am Ende angekommen. Das wird nichts mehr.» - Hadmut Danisch[16]

Zitat:

«Der ein oder andere Leser wird gemerkt haben, dass sich mein Mitleid mit Journalisten und deren Medienkrise in geringem Rahmen hält. Ich habe jahrelang versucht, die Medien darauf aufmerksam zu machen, was an den Universitäten läuft und wie es mir ergangen ist, und keiner war bereit, das überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. (Und heute tun sie so, als wären sie die Quelle der Erkenntnis schlechthin.)

Scheint, als stünde ich mit dieser Sicht nicht alleine.

Jahrelang haben sie jeden verspottet und verächtlich gemacht, den sie für einen "Globalisierungs­abgehängten" hielten, nach dem Motto "Guckt mal, diese Versager" (Tonfall: "Guck mal, ein Krüppel"), gerne auch, um Leute mit anderer Meinung als welche hinzustellen, die sich mit ihrem Verlierer-Status und ihrer Ent-Privilegisierung nicht abfinden wollten. Schau mal, Leute, die es nicht geschafft haben, sich zu globalisieren.

Dabei sind die, die gerade am lautesten über Globalisierung und ihr Abgehängtentum jammern und staatliche Beihilfen fordern, die Journalisten selbst. [...]

Es zeichnet sich zunehmend das Bild einer Journaille (um bei Karl Kraus[wp] zu bleiben), die sich über Jahre hinweg bei wirklich jedem unbeliebt gemacht und jeden verärgert und vergrätzt hat, als sie sich noch stark und unantastbar fühlte, und die jetzt darüber jammert, dass sie keiner mehr lieb hat, und versorgt werden will. So ähnlich wie Feministinnen.

Wenn ich mal so drüber nachdenke, ob ich in den letzten Jahren ein gutes Wort über die Presse gehört habe:

Oh, ja. Ich habe in den letzten Jahren unglaublich viel Gutes über die Presse gehört, enorme Lobreden, wie gut und wichtig sie wäre. Aber fast nur von Journalisten selbst, der Rest von Politikern. Außer der Presse und deren Profiteuren lobt niemand mehr die Presse.

Sie haben Mitleid mit niemandem außer sich selbst. Und niemand außer ihnen selbst hat mit ihnen noch Mitleid. Ein Berufsstand, der sein Ansehen völlig ruiniert hat und - wie immer - Schuld und Verantwortung dafür bei anderen sucht.» - Hadmut Danisch[17]

Zitat:

«Journalisten zeigen gerne auf andere Länder, wenn es um Pressefreiheit geht. Bei Free Deniz und so etwas sind sie immer gerne dabei.

Die Pressefreiheit auf Ebene des Bundesrechts (es gibt kein Bundespressegesetz) muss ich aber gerade vor dem Verwaltungsgericht Berlin erkämpfen, um diesen Schwindel um die Richterwahl Baers aufzudecken. Da hilft kein Journalist. Wie in der ganzen Sache seit 20 Jahren kein Journalist hilft.

Macht Euch das klar: Die Journaille gibt sich gerne als die vierte Gewalt, als die letzte Bastion der Demokratie aus.

Der demokratische Grundsatz, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht und in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt wird (Art. 20 Abs. 2 GG), wird hier verletzt und völlig ausgehebelt. Baer hat nach meinem derzeitigen Wissenstand und meiner derzeitigen Aktenlage bei der Richterwahl über ihre Person und Tätigkeit massiv getäuscht. Die Mitglieder des Wahl­aus­schusses kannten sie nicht, haben sie nie gesehen oder gesprochen, haben nur Lebenslauf und Personalakte gesehen, die nach meinem derzeitigen Ermittlungs­stand beide falsch waren, und haben sie irrtümlich für eine normale Jura-Professorin gehalten, was sie aber nie war. (Und weder sie selbst noch die Humboldt-Universität konnten etwas vorlegen, um das zu entkräften, obwohl sie gesetzlich Akten und Unterlagen haben müssten. Nach derzeitiger Aktenlage war Baer nie ernstlich als Professorin tätig, hat das aber bei der Wahl vorgetäuscht.) Man war also im Irrtum über die Person Baer, und hat sie damit nicht gewählt, weil sie nicht die gewählte Person ist.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat in den Auskunfts­klagen schon die Rechtsmeinung geäußert, dass es darauf nicht ankäme. Sie sei ernannt und - man versucht, das da aus Beamtenrecht herzuleiten, was aber nicht stimmt, weil Beamten­handlungen gerichtlich nachprüfbar sind - damit Richterin, und selbst wenn ihre Ernennung unwirksam wäre, blieben die Urteile rechtsbeständig.

Das heißt, dass hier höchste Staatsgewalt, die mit Gesetzeskraft bindet und noch über der Kanzlerin und dem Bundestag steht, von jemandem ausgeübt wird, der nie demokratisch legitimiert wurde und sich in das Bundes­verfassungs­gericht geschwindelt hat.

Wir sind hier am zentralen demokratischen Kern unserer Staats­konstruktion. Am Bundestag als der, der sie gewählt hat, am Bundes­präsidenten, der sie ernannt hat, und am Bundes­verfassungs­gericht, also drei Verfassungs­organen.

Und was machen Journalisten, die immer so groß posaunen, wie wichtig sie für Aufdeckung von Machenschaften und Demokratie wären, dass Demokratie ohne sie nicht möglich ist?

Sie machen nichts.

Sie schreiben nichts.

Sie sagen nichts.» - Hadmut Danisch[13]

Über Deutschland

Zitat:

«Ich bin schon lange nicht mehr der Meinung, dass ich in Deutschland gut oder gerne lebe. Ich fühle mich ausgeplündert, ausgesperrt, ausgenommen, vor den Karren anderer Leute gespannt.

Meiner Ansicht nach muss ich dafür arbeiten und verzichten, damit andere hier gut und gerne leben.» - Hadmut Danisch[18]

Über Internetregulierung

Zitat:

«Ich habe nun seit 20 Jahren (mit Abständen) damit zu tun, wenn die Bundesregierung versucht, das Internet zu regulieren. Kryptoverbot, Pornosperre, Vorrats­daten­speicherung, jetzt das. Es geht immer total schief, weil sie nie verstehen, was sie da tun. Das zentrale Konzept deutscher Politik ist, das die, die Politik und Gesetze machen, da keine Ahnung von der Sache haben und blindlings drauflos­wurschteln.» - Hadmut Danisch[19]

Zitat:

«Heise berichtet[ext], dass Justizminister Heiko Maas seinen Gesetzentwurf verschärft und einen Auskunfts­anspruch gegen Provider gibt, die Identität eines Nutzers offen­zu­legen, wenn sich jemand beschwert.

Grundsätzlich sehe ich das jetzt nicht so ablehnend wie viele Kommentatoren, denn bisher gibt es da ja eine ziemliche Ungleich­behandlung. Warum muss ich hier mit vollem Impressum schreiben, während andere sich beliebig hinter Pseudonymen usw. verstecken können sollen? Wenn schon dann alle oder keiner. Aber dass ich hier den einsamen Blödmann abgebe, der seine Adresse raushängt, geht mir schon auf den Wecker.

Schaut man sich allerdings viele linke Hetz­seiten an, etwa linke Studi- oder feministische Seiten (z. B. Münkler-Watch), dann sind die oft im Ausland gehostet und dort anonym oder auf Phantasie­personen angemeldet. Es läuft wohl schon darauf hinaus, dass linke Hetzer weiter anonym bleiben, aber alle, die einfach so mal was regierungs­kritisch schreiben, gleich dran sind.

Durchdacht ist die Sache natürlich - wie immer, wenn deutsche Politik und Internet auf­einander­prallen - nicht. [...]

Das wird noch lustig. Da werden wir noch viel Spaß haben. Identitäts­diebstahl ist auch so ein Stichwort. Wenn man jemand in die Suppe spucken will, meldet man sich unter falschem Namen an und blökt irgendwas raus, schon ist der andere dran.» - Hadmut Danisch[19]

Über Links, Rechts und Feministen

Zitat:

«Feministen behaupten gerne, man würde nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht. Das halte ich für falsch. Man wird als Weibchen oder Männchen geboren, und muss sich dann durch Lernen zum homo sapiens machen, um sich vom Tier zu unterscheiden. Erziehung, Unterricht, Intelligenz, Erfahrung.

Und das läuft halt bei vielen nicht mehr. Die sind nicht mehr erzogen und ausgebildet, und deshalb benehmen sie sich punktuell wie wilde Tiere. Greifen jeden an, der von der fremden Herde kommt. Wie Ameisen, wenn eine Fremde kommt. Und wenn es keine fremde Herde gibt, dann machen sie sich eine, um ihrem Verhalten freien Lauf lassen zu können.

Muss man sich immer klar machen: Linke und Rechte ticken eigentlich gleich.» - Hadmut Danisch[19]

Frauenlobbyismus und Gender-Kompetenz im Bundesverfassungsgericht

Zitat:

«Feminismus und Genderismus haben verblüffende Ähnlichkeiten mit Scientology - auch beim Schaden, den sie bei Verstand und Charakter bewirken. Würde man jemandem, der 20 oder 30 Jahre bei Scientology war, und nicht etwa ausgestiegen ist oder sich distanziert hat, sondern in vollem Umfang dort weitermacht, die Tätigkeit eines Verfassungs­richters zutrauen? Wohl nicht. Warum aber gesteht man es dann jemand zu, der sich jahrelang und praktisch ausschließlich in einem ähnlich absurden Milieu bewegt hat? Liegt es vielleicht daran, dass wir uns durch den Feminismus daran gewöhnt haben, dass wir an Frauen sowieso keine Leistungs- und Qualitäts­an­forderungen mehr stellen und es völlig egal ist, was sie getan haben, weil wir sowieso davon ausgehen müssten, dass sie gar nichts können und nichts können müssen? Bevor hier jemand aufschreit, das ist kein Chauvinismus von mir, sondern eine Position, die Susanne Baer selbst flammend vertritt (siehe "Frauenquote"), weil sie der Auffassung ist, dass es Wissenschaft, Qualität und sowas gar nicht gibt, und man an Frauen keinerlei Qualitäts­ansprüche stellen dürfe, weil jeglicher Qualitäts­anspruch mann­orientiert und nur frauen­ausgrenzend sei.»[20]

Zitat:

«Wer so intensiv Feminismus betreibt, steht unter dem dringenden Verdacht, gar nichts zu haben und zu können. Wer sich permanent geringgeschätzt und nach männlichen Kriterien als minderwertig eingestuft fühlt, und sich ständig darüber beklagt, sollte mal darüber nachdenken, ob er mit dem Gefühl vielleicht einfach richtig liegt und das womöglich gar nicht an den Kriterien liegt, sondern daran, dass man nichts kann und nichts leistet. Und wer wie Baer die Abschaffung jeglicher Qualitäts­kriterien für Frauen fordert, der provoziert geradezu die Frage, ob so jemand, der keine alternativen Kriterien findet, nach denen er was leistet, vielleicht in seiner Leistung so bei Null liegt, dass es einfach keine Qualitäts­kriterien gibt, die zu einem anderen Messergebnis als eben Null führen würden.»[20]

Zitat:

«Ich persönlich habe ein Problem damit, mir in Grundrechte­sachen von einem Richter Urteile sprechen lassen zu müssen, der seine Freizeit damit verbringt, Unverständnis gegen meine Lebensform zu äußern, sie sogar zu bekämpfen und mir permanent Vergewaltigung vorzuwerfen. Und Gegenstand von - auch von Baers - Gender und Queer ist, jegliche Heterosexualität als gewaltsame Vergewaltigung der Frau darzustellen, selbst bei einvernehmlichen oder von Frauen ausgehendem Sex, weil man heterosexuellen Frauen pauschal abspricht, überhaupt noch frei entscheiden und ein Einverständnis abgeben zu können. Wie will jemand Verfassungsrecht sprechen können, der nach seinem Weltbild alle Männer ausnahmslos für Vergewaltiger und alle heterosexuellen Frauen für nicht mehr zurechnungs- und selbst­bestimmungs­fähig hält?»[20]

Zitat:

«Baer macht zwar auf Professorin, betreibt aber keine Wissenschaft, sondern nur Politik. Der geht es um gar nichts anderes als um feministische Politik. Und deshalt tut sie genau das, was ein Verfassungs­richter nicht tun darf, nämlich das Amt zu missbrauchen, um seine Politik zu machen. Richter sollen Recht sprechen.»[20]

Zitat:

«Baer bedient sich auch nicht der Wortwahl der Juristen. Alles, was ich von Baer gesehen habe, stinkt inhaltlich - von der Wortwahl und den Formulierungen - nach Soziologie. Alles, was ich von ihr an Aktivitäten gefunden habe, war - soweit sich das überhaupt einem Fach zuordnen ließ - soziologisch. Ich hatte durchgehend den starken Eindruck, es mit einer Soziologin zu tun zu haben, die sich bei den Juristen versteckt. Was ja auch der bekannten feministischen Taktik entspricht, sich in den feministischen Brandherden und Inkubatoren wie Philosophie, Soziologie, Kultur­wissenschaft, Politik­wissenschaft zu züchten und zu tummeln, sich aber die Professuren anderer Fächer wie eben Jura, Physik, Informatik unter den Nagel zu reißen, und dann doch wieder nur in den soziologischen Kreisen zu sitzen und ihr formales Fach zu ignorieren.»[20]

Zitat:

«Wenn man keinen Qualitäts­an­forderungen genügen kann, müssen eben die Anforderungen böse und frauen­feindlich sein. Ich hatte da beim Lesen feministischer Literatur immer wieder denselben Gedanken: Wenn da im Kopf nichts anderes drin ist, als Frau zu sein, ist die unausweichliche Konsequenz, jede Kritik als gegen die Eigenschaft Frau gerichtet aufzufassen.»[20]

Zitat:

«Durch das Ansinnen, Frauen jeder Qualitäts­bewertung zu entheben und Stellen und Posten (auch Vorträge) nicht mehr nach Leistung, sondern nach Quote zu vergeben, haben sich Frauen gewaltig ins eigene Knie geschossen. Denn wo es keine Leistungs­kriterien mehr gibt, gibt es zwar keine Leistungs­an­forderungen mehr, aber auch keine Feststellung und Messung tatsächlicher Leistungen. Frauen wollten unbedingt wie Dummchen behandelt werden, und sie haben genau das bekommen, was sie wollten. Ein Vortrag einer Frau auf dem Juristentag ist belanglos, unbeachtlich, nicht erwähnenswert. Ein Quoten­vortrag eben, mehr nicht. Und wer meine Sichtweise anzweifelt: Feministische Forderungen, für jede Art von Forum eine Geschlechter­quote durchzusetzen, gibt es genug. Die wollen das so haben, dass man sie zur Pflicht­aus­stattung reduziert und hinstellt wie 'ne Stehlampe.»[20]

Zitat:

«Bei Feministinnen ist eine "kluge Argumentation" eine opportunistische, die im Sinne des Begriffs der "feministischen Theorie" letztlich eine willkürliche Behauptung oder auch Lüge ist, die am effektivsten zum gewünschten Erfolg führt. Im wissenschaftlichen Sinne können Lüge und Betrug nie eine "kluge Argumentation" sein. Im feministischen Sinne sind sie es durchaus, wenn sie zum Erfolg führen.»[20]

Zitat:

«Baer lehnt jedes geschriebene Recht, jede gleichartige Rechtsanwendung, mit der Begründung ab, dass jedes Recht am Mann ausgerichtet wäre. Sie fordert, dass für Frauen immer Sonderrecht gilt.»[20]

Zitat:

«Hadmut Danisch hatte eine steile Verfassungs­beschwerde zum Promotions­recht eingereicht, die bei Baer auf dem Tisch landete. Das wäre eine riesige Chance gewesen, sich gleich zu Beginn ihrer Richterschaft als Wissen­schafts­rechtlerin zu profilieren. Mit dieser Verfassungs­beschwerde hätte man das Hoch­schul­recht umkrempeln und (insbesondere nach den Plagiats­affären) das wichtigste und folgenreichste Urteil sprechen können, das es bisher im deutschen Verfassungsrecht (und soweit ich den Überblick habe, auch international) gab, an dem sich (wie sie das nicht selten tun) auch ausländische Gerichte, etwa Schweiz und Österreich orientiert hätten. Baer hätte sich damit enorm profilieren können. Was aber macht sie? Nicht zur Entscheidung angenommen. Ohne Begründung.»[20]

Zitat:

«Wenn man [in die Verfassungsbeschwerde[wp]] gleich vorne reinschreibt, wie ich es getan habe, dass man einheitliche und gesetzlich definierte Anforderungen und Leistungs­maßstäbe für alle Promotionen haben will, dann wirft jemand wie Susanne Baer sowas gleich in den Müll ohne auch nur irgendwie zu lesen, worum es geht. Denn sie vertritt ja in ihren Schriften vehement die Auffassung, das "gleiches Recht für alle" per se ungerecht und frauen­ausgrenzend wäre, und damit gebrochen werden muss, weil nach ihrem Bild von "Gerechtigkeit" für jeden, insbesondere Frauen und Homosexuelle, Sonder- und Invidual­recht gelten muss. Sie weiß also schon beim bloßen Lesen der Titelseite, dass das gegen ihre Ideologie und ihre Interessen verstößt, ohne überhaupt noch lesen zu müssen, worum es eigentlich geht.

Sie muss also gar nichts gelesen oder verstanden haben, was nach den Anträgen der ersten beiden Seiten noch kam.

Und sie hat es auch nicht, denn im laufenden Rechtsstreit vor dem VG Berlin, in dem die HU, wie sie selbst bestätigt, mehrfach Auskünfte von Baer eingeholt hat, keinerlei Wissen davon, was Prüfungsrecht ist und was dessen Grundlagen sind. Das heißt, dass sie sich noch nie mit Prüfungsrecht im Allgemeinen und meiner Verfassungs­beschwerde im Besonderen befasst haben kann, denn da steht das alles drin. Ich habe mich ja ausdrücklich auf die bestehende Rechtsprechung des BVerfG[wp] bezogen.»[21]

Zitat:

«Liest man ihre Schriften, muss man dazu zur Vermutung über vier Ursachen kommen.

  • Die erste ist, dass sie schlichtweg zu blöd ist, um so ein Ding zu wuppen. Das muss man nämlich begründen können und sich damit mit "richtigem" Verfassungs­recht und nicht nur mit Opfer­geschwurbel auskennen.
  • Der zweite ist, dass sie dazu einfach nicht die Eier hat. Denn damit hätte man sich gegen die Hochschulen und die korrupte Professoren­schaft durchsetzen müssen. Baer hat zwar eine große Klappe, aber an verschiedenen Stellen ihrer Texte findet man Hinweise auf enorme Versagens­ängste. Sie wurde wohl früher für Fehlleistungen ausgelacht und hat das anscheinend nie verwunden. Die hat nicht den Mumm, sowas durchzusetzen, und hätte viel zu viel Angst davor, dass sie etwas falsch macht. Die macht nur solchen Mainstream, bei dem es politisch verboten ist, dagegen zu sein. Lesben­terror und Frauen­rechte sind da in Ordnung, weil heute jeder als böse gilt, der Kritik äußert. Da traut sie sich dann. Alles andere, was zu Kritik an Aussagen und Fähigkeiten führen könnte, meidet sie.
  • Der dritte Grund ist, dass sie es schlichtweg nicht kann. Für Prüfungsrecht (für das sie als einzige der Richter zuständig ist) muss man im wesentlichen die Literatur und Rechtsprechung zu drei oder vier Grundrechten beherrschen: Die Berufs­freiheit aus 12 I. Die Forschungs­freiheit aus 5 III. Die Rechts­wegs­garantie aus 19 IV. Und wenn wie hier noch eine Bewerbung um eine Professor dazukommt, der Zugang zum öffentlichen Amt aus 33 II. Das sind die Grundmaterialien, aus denen das Prüfungsrecht gemacht ist. Und wenn man als Verfassungs­richter dafür zuständig ist, muss man die beherrschen. Ich habe aber noch nie irgendwas von ihr dazu gelesen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie sich jemals damit befasst hat. Denn sie sagt nicht nur nichts dazu, viele ihrer feministischen Forderungen verstoßen dagegen, als habe sie sich noch nie mit unserem Grundgesetz befasst.
  • Der vierte Grund ist, dass sie charakterlich und ideologisch dazu nicht in der Lage ist. Viele ihrer Thesen verstoßen diametral gegen bestehendes Verfassungs- und Prüfungs­recht und sind damit unvereinbar. Sie vertritt lautstark Thesen, sie längst als verfassungs­widrig[wp] eingestuft sind. Prüfungsrecht und Gender-Feminismus schließen einander aus. Wie sie aber selbst schreibt, steht für sie die Ideologie über geschriebenem Recht und damit über der Verfassung. Diese Frau dürfte somit ein Richteramt gar nicht ausüben.»[20]
Zitat:

«Die Verfassungs­beschwerde zum Promotions­recht war zulässig und auch inhaltlich sorgfältig begründet, und die Grundrechts­verletzung enorm. Ein öffentliches Interesse war gegeben und die Sache weit über den Einzelfall hinaus wichtig. Und das Bedürfnis an Grund­rechts­schutz war weitaus höher als bei vielen anderen Beschwerden, die das Bundes­verfassungs­gericht angenommen hatte. Aber Baer hat sie nicht angenommen. Baer gibt nur vor, Verfassungsrecht zu gewähren. Tatsächlich ist sie nur als Saboteurin auf dem feministischen Kriegspfad gegen die Verfassung. Von der sie selbst angekündigt hat, sie subversiv unterwandern und ihre Ideologie darüber stellen zu wollen.»[20]

Forschungsmafia

Dieses Blog [forschungsmafia.de] ist im Oktober 2009 als Ausgliederung der Themen rund um unlautere Wissenschaft aus meinem persönlichen Blog unter danisch.de entstanden. Was ursprünglich nur als ein gelegentliches Thema von vielen gedacht war, hat sich dann doch in einem solchen Umfang gemausert, daß ich die Artikel in ein separates Blog ausgelagert und dem Ding einen neuen Namen gegeben habe.

Auch die Beobachtung, daß die Zustände an den Universitäten in Deutschland immer schlimmer werden, daß Betrug, Schwindel und Korruption[wp] immer mehr zum Berufsbild deutscher Wissenschaftler gehören, und daß wir uns in der Metamorphose von der Demokratie (oder was auch immer) in den Korruptions­staat mit immer flächen­deckenderer, immer offenerer, immer mehr gesellschaftlich gebilligter Korruption befinden, läßt mich vermuten, daß das Blog auch weiterhin sowohl Leser als auch "Brennstoff" finden wird.

Eine Kriminalitätsform bildet sich

Sagen wir's mal deutlich: So mancher Bereich Deutscher Wissenschaft und so mancher Lehrstuhl an deutschen Universitäten kommen nicht mehr weit hinter Prostitution und Drogenhandel. Abschreiben und Plagiieren sind nur die Einstiegs­drogen, verhalten sich zu Korruption wie Haschisch zu Heroin. Die Befähigung und die Bereitschaft zu Betrug, Schmier­geld­geschäften, Hochstapelei und Vettern­wirtschaft sind für die Hoch­schul­karriere inzwischen eine viel wichtigere Zutat geworden als die wissenschaftliche Befähigung und Redlichkeit.

Im Forschungs- und Hochschul­bereich gibt es Geld. Viel Geld. Jedes Jahr Milliarden aus Steuer­geldern, dazu riesige, schwer abzuschätzende Drittmittel, Honorare, Schmiergelder aus der Wirtschaft und anderen Quellen. Es locken gutbezahlte Beamten­stellen auf Lebenszeit ohne feste Dienstzeiten, ohne Vorgesetzte, ohne konkrete Anforderungen, dafür mit Freizeit und - je nach Fach - Dienstreisen an die schönsten Orte der Welt, einschließlich längerer Auslands­aufenthalte. Dazu reichhaltige Titel, Grade und anderes Lametta am Namen, mit erheblichem Ansehen in der Bevölkerung und unverhältnis­mäßig hohem Einfluß auf Öffentlichkeit, Politik, Rechtsprechung, Medien. Wer "Doktor" heißt, hat Recht, und wer "Professor" heißt, ist ein Gott, unfehlbar.

Zustände, die in einer unseligen Wechsel­beziehung zur Kriminalität stehen: Einerseits ziehen sie Charaktere an, die zu einer sehr elastischen Auslegung von Spielregeln neigen, andererseits verstärken sie kriminelle Wesenszüge, weil man ein Umfeld geschaffen hat, in dem der Kriminelle jeden Vorteil gegenüber dem Ehrlichen hat. Der kriminell arbeitende (Schein-)Wissen­schaftler kommt zu weitaus mehr Veröffentlichungen, Auszeichnungen und Drittmitteln als der Ehrliche, den einzigen Qualitäts­währungen im Hochschul­umfeld, und zudem zu mehr Geld in der Tasche. Wir haben eine Situation wie im Radsport vor dem Doping-Crash oder im Finanz­wesen vor der Finanzkrise: Wer dopt, wer absurde Produkte verkauft, der radelt den anderen davon. Der Ehrliche radelt hinterher, gilt als Versager.

Dazu kommt eine strukturell bedingte Unfähigkeit zu solidarischem, ehrlichen Handeln[ext], die zu einer Zersetzung der sozialen Fähigkeiten - und wissenschaftliche Ehrlichkeit ist letztlich auch eine soziale Fähigkeit - führt. Der Karriere­weg im Hochschul­bereich beizt förmlich alle ehrlichen seriösen Wesenszüge ab. Übrig bleibt entweder gar nichts oder das, was man heute als modernen Professor ansieht.

Dazu kommt eine Entwicklung, die seit etwa Anfang/Mitte der neuziger Jahre eingesetzt hat, die aus zwei Komponenten besteht. Zum einen ist da die Kommerzialisierung von allem und jedem, auch der Wissenschaft. Alles - ob Bahn, Elektrizität, Telefon oder eben auch Universität - muß plötzlich geführt werden wie ein börsen­orientiertes Unternehmen. Inzwischen hat man schon die Bezeichnungen gewechselt, der Rektor heißt nicht mehr Rektor, sondern Vorstands­vor­sitzender. Nur daß die Universität im Gegensatz zur Wirtschaft kein vom Markt bewertetes Produkt erstellen müssen, sondern unabhängig von Qualität und Menge aus Steuer­geldern alimentiert und Professoren auf Lebenszeit verbeamtet werden. Sie benehmen sich wie ein Konzern, aber tun nur so als ob. Unter der Haube wollen sie Behörde bleiben.

Die andere Komponente ist der Wegfall jeglicher Kontrolle und eine faktisch nicht mehr existierende Bindung an geltendes Recht. Universitäten können heute in manchen Bundesländern tun und lassen, was sie wollen. Disziplinar­vorgesetzte gibt es nicht mehr, die Staatsanwaltschaften sind politisch partiell sediert. Während die Politik auf der einen Seite schreit, daß das Internet kein rechtsfreier Raum sein dürfe, hat man auf der anderen Seite leise und klamm­heimlich die Universitäten völlig aus dem Rechts­system gehoben und zu einem Korruptions­experimentier- und -spielplatz gemacht. Hier wird die Korruption ausgebrütet, die in den nächsten 5 bis 20 Jahren zur Staatsform werden soll.

Manche bezeichnen diese Entwicklung als Neoliberalismus.

Wissenschaftszirkus - Elfenbeinturm

Voraussetzung und eine Ursache des Problems ist, daß sich die Universitäten jeglicher objektiver und weltlicher Bewertung entzogen haben. Sie haben sich eine völlig eigene Welt von Bewertungskriterien und -verfahren geschaffen, mit denen sie zuverlässig ausschließen, nach irgendwelchen äußeren Kritieren bewertet zu werden. Man bewertet sich selbst. Je höher in der Hierarchie man steht, desto selbster bewertet man sich.

Das führt zu dem monströsen Effekt, daß in der Universität Leistungen in der Außenwelt als wertlos gelten, während selbst geringste inner­universitäre Leistungen, ja schon das völlig leistungs­freie steuer­bezahlte Dahin­existieren als solches, absurd über­bewertet werden. Das hängt auch mit einer chronischen Leistungs­armut an den Universitäten zusammen. Abgesehen von einigen wenigen spektakulären Entdeckungen in einigen wenigen Fächern herrscht da im Forschungs­bereich ein großes Leistungs­vakuum. Der Durch­schnitts­wissen­schaftler verfilzt in seinem Alltag, ohne jemals ernstlich etwas zu leisten oder jemals nennenswerten Leistungs­anforderungen gegenüber zu stehen. Ähnlich wie das Immunsystem, das in hygienischer Abwesenheit von Bedrohung Über­reaktionen auf kleinste Reize in Form von Allergien hervorbringt, ähnlich wie das Rauschen eines bis zum äußersten Anschlag aufgedrehten Verstärkers dröhnt die universitäre Eigen- und Gegen­seitig­keits­lob­maschinerie schon beim kleinsten Hauch einer Leistung hoch. Sich selbst und sich gegenseitig zu loben, auszuzeichnen, zu feiern, zu ehren ist ein wesentlicher Bestandteil des wissenschaftlichen Lebens. Wo gibt es noch eine Branche, die sich selbst andauernd und ständig in so vielen Fest- und Feier­stunden preist und rühmt? Und wo gibt es eine Branche, die gleichzeitig so wenig tatsächliche Leistungen aufzuweisen hat? Die Verstärker sind so weit aufgedreht, daß schon das thermische Rauschen zu karriere­fördernden Leistungs­spitzen hochgejubelt wird.

Die Folge ist, daß es an der Universität kaum noch echte Qualifikationen gibt. Die meisten Professoren, die im Universitäts­umfeld als Fachleute für ein Gebiet gelten, sind nicht durch Wissen und Können, sondern durch Konsens und Selbst­ernennung zum Experten geworden. Weil es niemand nachprüft und es keine echten Anforderungen gibt, kann sich ein Professor immer als Koryphäe für alles ausgeben. Professoren vieler Fächer sind von heute auf morgen immer führende Wissenschaftler für das, wofür es gerade Geld gibt.

Ich habe es selbst in einem Berufungs­verfahren zu einer Professur zum Thema IT-Sicherheit erlebt, daß man jemand, der das Fach nie erlernt hat, der noch nie ein Sicherheits­system gebaut und noch nie Feind- und Angreifer­kontakt hatte, der Grund­begriffe nicht beherrscht, der sich nie mit mehr als einigen wenigen Randbereichen befaßt hat, der sich einfach nur als Universitäts­mitarbeiter selbst zum Sicherheits­spezialisten ernannt hat, für höchst­qualifiziert hielt, während man bei einem externen Konkurrenten 10 Jahre echte Berufs­erfahrung nicht nur wertlos, sondern sogar als unerwünscht einstufte. Schwindel und Hochstapelei sind keine vereinzelten Ausnahme­erscheinungen, sondern der Regelfall. Der befähigte Professor, der sein Gebiet tatsächlich kennt und darin erfahren ist, ist in vielen Fächern die seltene Ausnahme. Eine ganze Reihe von Professoren hat kaum Ahnung von ihren angeblichen Fachgebieten und lebt allein von der übersteuerten Selbstbewertung, dem Fehlen jeglicher Anforderungen und den Mitarbeitern, die die Arbeit erledigen.

In der Konsequenz hat man sich hoch­manipulative Werte­systeme geschaffen. Der Wert eines Wissenschaftlers wird praktisch nur noch in der Länge seiner Veröffentlichungs­liste, der Menge der Zitate und der Zahl der Auszeichnungen (und neuerdings auch in der Summe der herangeschafften Drittmittel) gemessen. Alles andere wird ausgeblendet. Das Veröffentlichungs­system wird immer hochgelobt, der Peer Review würde Qualität geradezu erzwingen, der Impact Factor[wp] die einzige werthaltige Währung sein.

Bei näherer Betrachtung erweist sich das gesamte Publikations­system als groß­angelegter Schwindel und Korruptions­markt. Da ist nichts, was einer Nachprüfung standhielte.

Die allermeisten wissen­schaftlichen Veröffentlichungen, die den Autor angeblich bis zur Professur und darüber hinaus qualifizieren und allerlei Drittmittel anbringen, sind das Papier nicht wert. Völlig nutzloses Geblubber, oft geklaut, gefälscht, gekauft. Immer mehr der angeblich so heiligen Journale und Konferenzen stellen sich als Fake heraus. Es ist längst kein Geheimnis mehr, daß sich regelrechte Zitier- und Editor-Kartelle bilden, bei denen man sich auf Gegen­seitigkeit zitiert, in Journale aufnimmt, zu Konferenzen einlädt, auszeichnet, ja sogar in Berufungs­vorschläge aufnimmt, um sich so gegenseitig die Veröffentlichungs- und Erfolgslisten aufzuschäumen.

Das ganze System besteht nur noch aus Schwindel und Betrug. Und das ist zwangsläufig, denn wo erst einmal Schwindel und Betrug zu solchen selbst­auf­schaukelnden Kartellen führen, hat der Ehrliche keine Chance mehr, hat keine Aussicht mehr, ein Berufungs­verfahren zu gewinnen. Es ist ein System entstanden, in dem die Täter sich selbst bewerten, in dem die Mafia[wp] die Gesetze diktiert, in dem nur noch der Bock zum Gärtner wird. Es ist ein regelrechter Evolutions­druck entstanden, weil sich der Betrüger vermehrt, der Ehrliche eingeht. Was derzeit in der Wissenschaft passiert ist ungefähr das, was in einem See passiert, der aus dem Gleichgewicht geraten ist und "umkippt".

Ich kenne keinen anderen gehobenen Beruf, an den so wenig greifbare Anforderungen bestehen, und dessen Ausbildung so nebulös und substanzlos ist, wie den des Professors. Es gibt überhaupt keine erkennbare, keine gelehrte, keine abgeprüfte Fähigkeit, die ein Professor beherrschen müßte. Unglaublich viele Professoren können nichts, einfach nichts, haben nie etwas gelernt außer sich in einem korrupten Netzwerk zu bewegen. Wer in einem Supermarkt Wurst verkaufen will, muß mehr lernen und nachweisen als jemand, der in Deutschland auf Lebenszeit hochbezahlter Professor wird und dann Gutachten für Prüfungen, Gerichte, Politik und Wirtschaft schreibt. In der Universität wird Kompetenz nicht erarbeitet oder erlangt, man wird dazu ernannt - notfalls von sich selbst.

Wer erst einmal auf der Beamtenstelle auf Lebenszeit angekommen ist, muß nichts mehr lernen und kann abschalten. Ich kenne bis heute keinen einzigen deutschen Professor (von wenigen Juristen abgesehen), der sich auch nur ansatzweise mal damit befaßt hätte, was ein Prüfer oder ein Sachverständiger zu tun hat. Ich habe Leute erlebt, die es bis zur Emeritierung geschafft haben ohne zu wissen, welche Anforderungen an einen Prüfer gestellt werden oder daß das überhaupt ein rechtlich gebundener Akt ist und daß es Rechtsprechung dazu gibt. Ich habe Professoren erlebt, die als Sachverständige überheblich verkünden, was falsch und richtig sein soll, und keine Ahnung haben, wovon sie reden, nichts erklären, nichts begründen, nichts verteidigen können. Und die das, was sie begutachten, nie gelesen haben. Weil sie glauben, daß sie als Professor völlig willkürlich oder nach Gefälligkeit behaupten können und sollen, was Geld, Gefälligkeit bringt. Nimmt man sie hoch, fallen sie aus allen Wolken, weil sie eine andere Art der "Begutachtung" nicht kennen und noch nie erfahren haben. Viele Fakultäten sind so flächen­deckend inkompetent, daß sich der Hochstapler[wp] seiner Hochstapelei schon gar nicht mehr bewußt wird und sich subjektiv tatsächlich für kompetent hält.

Genauso willkürlich, wie die eigene Überschätzung ist die Unterschätzung der Wissenschaft für alles, was außerhalb der Community, außerhalb der Zitierzirkel steht. Jegliche Kritik von außen wird mit den immer gleichen Worthülsen abgetan, zerredet, ignoriert. Oft wird die Kritik dabei schon damit als gegenstandslos angesehen, daß man den Urheber unerwünschter Kritik als Person für irrelevant und unbeachtlich erklärt. So wie man häufig Professoren mit steigender Reputation als unangreifbar und unfehlbar ansieht, stuft man Außenstehende regelmäßig als unbeachtlich, als un­wissen­schaft­lich, als nicht satisfaktions- und nicht recht­habens­fähig ein, nicht als Person die mit einer eigenen Meinung aufzutreten befugt ist. Wer nicht mindestens Doktor ist, kann aus Sicht der universitären Schöpfungs­lehre mangels akademischer Existenz weder Meinung noch Recht haben.

Ein System, das "richtig" und "falsch" völlig in Willkür und Belieben stellt und jeglicher Argumentation und Nachprüfung den Boden unter den Füßen wegzieht. Was an den deutschen Universitäten stattfindet ist das Gegenteil von Wissenschaft, denn Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit mit objektiven und nach­prüfbaren Methoden. Stattdessen herrschen Willkür, Standes­dünkel, archaische Hierarchien. Das System ist klerikal[wp], es ist feudal[wp], es ist mafiös[wp]. Mit Wissenschaft hat es nichts mehr zu tun.

Zusammengefaßt hat das Problem in Deutschland drei Hauptursachen:

  • Professoren werden zu Beamten auf Lebenszeit ernannt. Sie werden nicht gekündigt, haben faktisch keine Disziplinar­aufsicht, keinen Vorgesetzten zur Leistungs­kontrolle, und werden selbst bei einer Nulllinie in der Leistung über­durch­schnittlich bezahlt. Sie haben keine Dienst­zeiten, können im wesentlichen tun und lassen, was sie wollen, und die wenigen Dienst­pflichten, die sie haben, faktisch von ihren Mitarbeitern erledigen lassen. Die Korruption ist damit initial erzwungen.
  • Man überläßt dem System, sich selbst zu bewerten, sich mit Veröffentlichungen, Zitierungen, Auszeichnungen sich selbst zu bewerten und dabei hoch­korruptive Wertmaßstäbe anzulegen. Man stellt Wissen­schaft­lich­keit generell als unantastbar, als von Außen­stehenden nicht zu hinterfragen hin. System­theoretisch gesprochen hat man das System seiner negativen Rück­kopplung und damit der Voraussetzung für Stabilität beraubt. Die Korruption ist selbstverstärkend.
  • Man gestattet dem System, den eigenen Nachwuchs auszuwählen und sich dabei über jegliches Recht hinwegzusetzen. Die Korruption ist generations­über­greifend fortpflanzend und verstärkt sich durch Evolutions­druck.

Die Auswirkungen auf Ausbildung, Rechtsprechung und unseren ehemaligen technologischen Vorsprung sind katastrophal.

Geldgier und Gelddruck als Leistungssport

Zu alledem kommt eine weitere Komponente als käme Benzin zum Feuer. Der Staat ist pleite und propagiert immer stärker die Korruption als Finanzierungs­modell der Universitäten, so wie ein Zuhälter seine Bediensteten auf die Straße schickt. Es wird inzwischen ganz offiziell die Meinung vertreten, daß Professoren sich - auch unter Zuhilfe­nahme von Korruption - selbst finanzieren sollen und daß Titel­handel zu den gebilligten Einnahme­quellen zählt, wenn der Preis stimmt.

Das Universitäts­system versinkt - politisch gebilligt und gewollt - in einem Sumpf aus Korruption[wp], Gefälligkeits­wissen­schaft, Inkompetenz und Titel­handel. Die Universitäten werden dekadent.

Juristinnen fordern Frauenquote

Aufgefallen ist mir bei bei [der Moderatorin Sabine Overkämping], dass sie eine altbekannte Rabulistik-Technik anwandte. Sie fing den Satz oder einen neuen Gedankengang immer damit an, dass sie von Gleichberechtigung redete (was ja jeder will), um die Leute auf so einer Zustimmungs­ebene einzufangen, und am Ende des Satzes oder des Gedankengangs kam sie immer so ganz ohne merkliche Richtungs­änderung bei Gleichstellung raus, also dem genauen Gegenteil. Und das nicht nur begrifflich, auch inhaltlich. Es fing damit an, dass Frauen die gleichen Chancen haben sollten, und am Ende stand dann Quote. So richtig fiese, böse, eigentlich auch dreckige Redetechnik. Ministerialrätin im Ministerium für Justiz und Gleich­stellung des Landes Sachsen-Anhalt. Wenn man allein schon den Namen dieses Ministeriums hört. Justiz und Gleichstellung. Als wäre es von George Orwell[wp] benannt worden.

Journalisten fallen auf solchen Mist aber rein. Und davon, dass die ach so hoch­qualifizierten Nachwuchs­journalisten darin ausgebildet würden, solche Schweinereien zu erkennen und sich davon nicht einseifen zu lassen, hätte ich auch nichts gemerkt. Die fanden das dort einfach gut.

Nächste Jackie Jones, Präsidentin der europäischen Juristinnen­vereinigung, aus England. Ach, wie amazing ihr Project wäre, wie important ihr Ziel. Erzählte ganz viel darüber, wieviele Fragen man den Unternehmen gestellt hätte. So viele Fragen. Ganz viele Fragen. Sagte aber komischerweise nicht, was die Antworten waren. Die glauben irgendwie, wenn sie Fragen stellten, hätten sie ihre Arbeit geleistet. In gewisser Weise haben sie damit sogar Recht, denn die EU-Fördergelder bekommen sie ja leistungs­unabhängig. Da reicht es tatsächlich, einfach ein paar Fragen zu stellen.

Dann die Ministerin für Justiz und Gleichstellung, Kolb. Die Quote müsse erhöht werden. Dazu brauchen man Strategien. Die sei, dass Frauen auch Netzwerken können. (Hört sich für mich an wie, Männer sind zwar korrupt, aber wir können noch viel korrupter...) Beklagte sich mal darüber, dass bei irgendeiner Veranstaltung frauen­feindliche Bemerkungen gefallen wären, die "an dieser Stelle unangebracht" waren. Leider konnte man keine Zwischen­fragen stellen, sonst hätte ich mich erkundigt, an welcher Stelle man frauen­feindliche Bemerkungen vortragen könne, wo sie angebracht wären.

Und dann ihr Slogan. Die Frauenquote sei das Thema des 21. Jahrhunderts. Toll. Das Thema des 21. Jahrhunderts mitten in Berlin, und wer kommt? Ein Blogger und ein Männerrechtler. Da bin ich ja mal auf deren andere, weniger wichtige Themen gespannt. Da muss ich aber vorher Baldrian nehmen, damit ich bei deren Brüller-Themen keinen Herzkasper bekomme.

Meine Güte, war das eine Diskrepanz zwischen Selbst­einschätzung und Realität. Keine Sau kommt, und die bilden sich ein, das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts zu bauen. Krieg? Unwichtig. Klimaerwärmung? Uninteressant. Energie­versorgung? Männer­spielkram. Resistente Krankheiten? Nie gehört. Welternährung? Ach was. Informations­technologie? Ist doch da. Nein, alles bedeutungslos. Die Frauenquote sei das Thema des 21. Jahrhunderts. Und das weiß sie schon 2015. Danach kommt nichts wichtiges mehr.
Was mir noch durch die ganze Veranstaltung auffiel [...]: Mehrere Paradigmenwechsel
  • Früher hieß es gerne, dass Frauen für Firmen so nützlich wären, die Firmen wüssten nur noch nicht, dass sie Frauen brauchen, wollen, lieben. Man würde Firmen doch eine Wohltat tun und sie erretten, wenn man Frauenquoten durchsetzt. Hörte sich jetzt ganz anders an. Jetzt geht es nur noch darum, dass sie haben wollen. Irgendwo in den Ankündigungen stand, sich zu nehmen, was "Frauen zusteht". Also geht es jetzt gar nicht mehr darum, ob das den Firmen wirklich nutzt, sondern mehr um so eine Zwangsabgabe. Der Tonfall kam bei mir fast so an, als ginge es drum, Firmen banden­mäßig zu plündern.
  • Früher hieß es gerne, Frauen könnten alles, was Männer können, besser. Hieß es jetzt nicht mehr. Irgendwann wurde mal erwähnt, dass Frauen andere "skills" und andere Interessen als Männer hätten, und man Firmen nun einfach dazu bringen müsse, diese skills brauchen zu wollen.

Erinnert mich enorm an die Veranstaltung neulich in der SPD-Stiftung. Die machen ja auch nicht mehr "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sondern "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit", und wollen dann einfach per Gesetz festlegen, dass Frauenarbeit gleichwertig sei, reden also von wertig und eliminieren den Wert völlig aus der Lohnberechnung.

Etwas flapsig ausgedrückt ist ihr Problem, dass sie das Produkt "Frau" einfach nicht verkauft bekommen. Früher haben sie es damit versucht, dass ihr Produkt baugleich zu dem des Marktführer wäre, die Kundschaft hat aber gemerkt, dass das nicht stimmt. Jetzt tun sie so, als sei es halt ein anderes Produkt, das was anderes kann, aber wenn man das eine kauft, müsse man eben auch ihres kaufen, egal ob man’s braucht oder nicht.

Begründungstiefe und Argumentations­substanz? Wie bei einem kleinen Kind, das mit den Füßen aufstampft und schreit "Ich will, ich will, ich will!". Ministerin, Ministerialrätin, Richterin.
Sie sagten mal, dass Firmen profitierten, weil Frauen die Lösung für das Korruptions­problem seien. Denn die Realität zeige, dass nur Männer in den Vorständen sitzen und damit auch nur Männer an Korruption beteiligt seien, Frauen somit nicht korrupt seien und Korruption ein Männerproblem wäre.

Was doppelt absurd ist.

Einmal, weil der ganze Feminismus-Genderismus faktisch nichts anderes als im großen Maßstab angelegte Korruption ist. Dieses ganze Feminismus-Gegeifer ist nichts anderes, als die mit moralischer Soße gemischte Lust an der Korruption. Schlimmer als die Mafia, denn die Mafia ist sich immerhin bewusst, dass sie gegen das Gesetz verstößt und dass sie korrupt ist.

Aber auch wegen dieser Doppeldenkweise, bei der man bei positiv und negativ empfundenen Eigenschaften völlig unterschiedlich denkt: Sitzen nur Männer in den Aufsichts­räten und leiten Firmen, dann darf man auf gar keinen Fall folgern, dass das männer­typisch sei, das können Frauen mindestens genauso gut, noch viel besser, man lässt sie nur nicht. Geht’s aber um Korruption, dann wird daraus plötzlich gefolgert, dass das ganz männer­typisch und männer­spezifisch sei, und aus der faktischen Abwesenheit von Frauen in der Korruption folge, dass sie einfach nicht korrupt seien (und nicht etwa, dass man sie nur nicht mitmachen ließe, sie aber viel besser in Korruption seien).

Darin zeigt sich die Willkürlichkeit des Denkens und Behauptens.
Richterin Pisal [...] wollte [...] mit Zahlen begründen. Die Zahlen seien doch eindeutig, und ich als Informatiker müsse mich doch mit Zahlen auskennen. Es sei doch eindeutig, wenn das zu 100% Männer wären, das müsse doch was bedeuten.

Wisst Ihr, was schief geht? - Wenn ein Jurist einem Informatiker was über Zahlen erzählen will!

Das Dumm ist nämlich, dass sich Informatiker durchaus mit Zahlen auskennen und sich - zumindest die besseren - nicht mit solcher Sie-müssten-das-doch-wissen-Rhetorik (Rabulistik-Kniff: Sie sind unfähig, wenn Sie nicht meiner Meinung sind!) über den Tisch ziehen lassen. [...]

Ich versuche den Denkfehler mal zu erläutern, indem ich ihn etwas überspitzt wiederhole:

Betrachten wir unseren Luftraum. Da fliegen viele Vögel rum, aber keine Fische. Die Fischquote in unserem Luftraum ist 0 %, die Vogelquote dagegen 100 % (Insekten lassen wir mal weg).
Folgt daraus, dass es die Vögel sind, die mit ihren Seilschaften, Netzwerken und Korruptions­quellen verhindern, dass Fische fliegen können? Sind die Vögel dran schuld, dass Fische nicht fliegen? Bringt man Fischen fliegen bei, indem man Vögel zu einer Quote zwingt?

Man kann so also nicht - man kann es eigentlich nie - aus einer reinen Korrelation auf einen Unterdrückungsakt schließen. Zahlen sind eine beschreibende Statistik, aber keine erklärende Methode. Das geht gar nicht. Lernt man in besseren wissen­schaftlichen Studien­gängen, aber halt nicht in Rechts­wissenschaften.


Aber so denken die. Und die ist Vorsitzende eines Strafsenats.

Wehe dem, der an die gerät. Aus was die da Tatsachen schlussfolgert. Und die Verteidiger sind dann auch Juristen, die wissen es dann auch nicht besser. Es ist einfach so. Männer sind schuld. An allem.[24] Frauen sind für nichts verantwortlich, schon gar nicht für sich selbst, aber gehören in die höchsten Vorstände.
Wenn mir Leute mit Ada Lovelace[wp] oder Grace Hopper[wp] daherkommen, erinnere ich sie immer dran, wann die tätig waren, und dass auf die als Vorzeige-Informatikerinnen abzuheben schlichtweg bedeutet, dass es in den letzten 50 Jahren keine erwähnenswerte Informatikerin mehr gab - während zehnttausende von Männern lauter tolle Sachen produziert haben, Computer erfunden, Internet erfunden und aufgebaut, Mobiltelefone, Twitter, und, und, und.

Überhaupt, wenn man schon auf Zahlen abhebt: Grace Hopper ist eine. Die wichtigen IT-Dinge wie Internet, Linux, meinetwegen auch Windows und so weiter wurden von - weiß nicht - zehntausenden, hundert­tausenden, Millionen Männern gebaut. Ist das nicht peinlich, mit einer Grace Hopper dagegen­halten zu wollen, dass Frauen die besseren Informatiker wären?

Ist das nicht überhaupt erbärmlich, wenn man nicht wegen eigener Leistungen, sondern wegen Grace Hopper eingestellt werden will? Im Bewerbungs­gespräch: "Eigentlich kann ich ja nichts, aber nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Amerika eine Frau, die war ziemlich gut. Deswegen müssten Sie mich doch auch einstellen!"
Nach der Veranstaltung sprach mich noch eine von der Organisation an: Nein, man wolle auf keinen Fall, dass eine schlechtere Frau einem besseren Mann vorgezogen würde, das wolle man einfach nicht. - Wie bitte!?

Schon mal mit Bandbreiten­management beschäftigt? Man kann eine feste Quote gar nicht durchsetzen, ohne Frauen besseren Männern vorzuziehen. Die haben da überhaupt nicht verstanden, was sie da eigentlich tun. Die leben naiv in einer Traumwelt, wünschen sich was, rechnen nicht nach, kapieren ihre eigenen Forderungen nicht, aber wollen sie mit Gewalt durchsetzen.


Und, das darf man nicht vergessen, das soll eine Journalisten-Ausbildung gewesen sein. Da wird einem dann alles zum Zustand unserer Medien klar.

Wer sich wirklich fragt, warum es in Führungsetagen so wenige Frauen gibt, der muss sich einfach mal so eine Veranstaltung anhören. Dann weiß er es.

Wissen und Können versus Kompetenz

Zitat:

«Denn dieser Austausch von "Wissen" und "Können” gegen "Kompetenzen" ist eine links-feministische Aktion. Alles das, was mit Leistung zu tun hat, wird durch Äußerlichkeiten ersetzt, durch ein "sich durchschwafeln". Die Frage zu paraphrasieren statt sie zu lösen. Die berühmt-berüchtigten auf Mädchen zugeschnittenen Mathe­aufgaben, in denen die Lösung schon drinsteht. Das ist die Technik, mittels derer man dafür sorgt, dass Mädchen die besseren Abiturnoten bekommen, um dann per Numerus Clausus mehr Studienplätze zu bekommen. Perfekt für jene Karrierefrauen, die darauf angewiesen sind, dass an allem immer der nächstbeste Mann schuld ist.

[...] wer schon in der Schule nie gelernt hat, ein Problem zu lösen, und dem stattdessen eingetrichtert wurde, dass "Kompetenzen" das Wichtige wären, die Lösung also irgendwo aus der Aufgaben­stellung herauszufummeln, der wird genau solche "Forschung" und solche "Dissertationen" produzieren, nämlich: Abschreiben und Zusammen­schwafeln. Denn genau das und nichts anderes hat man ja unter dem Schlagwort der "Kompetenzen" gelernt und eingetrichtert bekommen. Wissen und Selbstarbeiten wurden als bäh und als patriarchalisch-frauen­unter­drückend abgeschafft, zugunsten besserer und politisch korrekter verteilter Noten.

Dass damit dann solche Leute Karriere machen, die in ihrem Leben nie etwas anderes gelernt haben, als irgendwelche Texte verbal nachzuschwafeln, ist die Konsequenz. Das sind dann die Leute, die zur Diagnose den Patienten fragen, was er denn so hat.

Sagen wir's mal so: Die Rente ist gerettet. Mit solchen Ärzten werden wir nämlich nicht mehr alt. Die Alters­pyramide ist gerettet. Dieselben Leute, die keine Kinder mehr kriegen, halten auch die Alten nicht mehr am Leben. Passt also zusammen.

Und was kommt dann am Ende aus solchen Bildungswegen heraus? Frauenstudien! [Danisch stellt eine Studie vor], wonach Kohlefasern[wp] nur Männlichkeits­prothesen seien. [...]

Die Kohlefaser an sich ist nur ein Ersatz für Männlichkeit. Weil Kohlefasern dazu dienen, mittels männlicher Techniken Behinderungen zu überwinden. Außerdem sind Kohlefasern männlichen Freundschafts­verhältnissen vorbehalten, die werten Weiblichkeit herab. Sie stehen für männlichen Wettbewerb.

Beweis: Oscar Pistorius[wp]. Der ist ein Mann. Und er ist eigentlich behindert, kann aber schnell rennen, weil er Kohlefaser-Prothesen hat. Und er hat seine Freundin umgebracht, ist also ein männer­verschwörerischer Misogynist. Das ist nicht mal eine Korrelation, sondern nur eine wilde Koinzidenz, wird aber offenbar als Beweis dafür genommen, dass Kohlefasern vermännlicht und frauen­entwertend sind. Wo die sonst noch verwendet werden, wird gar nicht erst gefragt, sondern auf das reduziert, was man halt im Fernsehen so sieht. Das sind so die Auswirkungen dieses Kompetenz-Gedöns, in dem man nicht mehr lernt oder forscht, sondern nur noch das irgendwie echo­verschwafelt, was einem so vorgesetzt wird. (Würde mich mal interessieren, wie die interpretieren, dass sich Susanne Klatten[wp], eine der reichsten Frauen der Welt und BMW-Haupt­eignerin, sich eine Kohle­faser­fabrik gekauft hat. Muss wohl was mit Machtausübung oder so zu tun haben.)

Deshalb kommen [...] auch diese "inter­disziplinären" Herangehens­weisen so in Mode. Heißt im wesentlichen, dass man in einem Fach mitschwafeln will, das man vorher nicht gelernt und von dem man keine Ahnung hat. Standard­technik bei deutschen Quoten- und Gender-Professorinnen. Natürlich unter Anwendung solcher Schwafel­techniken. [...]

Die kennt Kohlefasern nur von Sportprothesen. Und überträgt den Sportwillen junger, körper­behinderter Männer, die keine Hemmungen haben, sich so High-Tech-Prothesen umzuschnallen sowohl auf das Material, als auch auf den feministischen Stuss. Dazu noch die moderne Bildungs­technik der Schwafel-Methoden. Fertig ist das wissen­schaftliche Paper, dass Kohlefasern frauen­unter­drückende Männlichkeits­prothesen sind.»[25]

Genderismus und Niedergang der Wissenschaften

Zitat:

«Es gibt zwar als "Lehrbücher" bezeichnete Werke deutscher Gender-Professorinnen (auch aus Berlin), die inhaltlich aber nichts mit Lehrbüchern gemein haben. Sie weisen weder irgendeine wissen­schaftliche Substanz auf, noch "lehren" sie von Aufbau und Struktur her. Obwohl ich inzwischen über einen umfangreichen Bestand deutsch- und englisch­sprachiger Fach­literatur verfüge, ist keine wissen­schaftliche Substanz auszumachen. Es sind Zusammen­stellungen plauder­hafter Prosa, die letztlich in verschiedenen Variationen immer wieder die gleichen Aussagen repetieren und zitieren, ohne sie jemals zu strukturieren, klar darzustellen oder nachvollziehbar herzuleiten. Dafür strotzen die Werke vor erheblichen Denk-, Wissenschafts- und Rechen­fehlern, Unlogiken, Selbst­wider­sprüchlich­keiten, ständigen Begriffs­verschiebungen, Unklarheiten, rhetorischen Täuschungen usw. Sie sind rein esoterisch-ideologisch-politische Werke.»[26]

Zitat:

«Es ist nicht erkennbar, nach welchen Kriterien und Maßstäben begutachtet und akkreditiert wurde. Das sieht nach Geplauder und Spaziergang aus. Das ist nur Blabla und hat mit einer Begutachtung oder Akkreditierung nichts zu tun.

Beispielsweise wurde weder bemerkt noch gerügt, dass es kein Lehrbuch, kein Skript, keine aussage­fähige Prüfungs­ordnung, keinen inhaltlichen Studienplan gibt. Weder könnte sich ein Student informieren, was gelehrt und verlangt wird, noch ist eine rechts­konforme Prüfung möglich. Es ist überhaupt nicht erkennbar, woraus ein Prüfer Anforderungen und Maßstäbe entnehmen sollte und wonach etwa ein Verwaltungs­gericht die Recht­mäßig­keit einer Prüfung nach Prüfungs­recht überprüfen können sollte. Ebensowenig ist für einen Arbeitgeber ersichtlich, welche Qualifikation ein Bewerber mit diesem Abschluss mitbringen soll.

Auffällig ist etwa, dass es kaum festes Lehrpersonal gibt, sondern "inter­disziplinär" jeder mal vorbeikommt und irgendetwas erzählt, was er oder sie schon immer mal erzählen wollte und gerade einfällt. Es ist weder nach­voll­ziehbar, noch reproduzierbar und folgt keinem greifbaren Plan. Da prüft jeder, wie und was er gerade Lust hat, und die Prüfungen werden zu reinen Gesinnungs­prüfungen, also nichtig im prüfungs­recht­lichen Sinne. Wenn aber jeder Jahrgang irgendetwas anderes hört, und es keine persistente Linie gibt, kann von einem Berufsbild oder einer Qualifikation keine Rede sein.»[27]

Zitat:

«Es gibt in Deutschland fast 200 dedizierte Gender-Professuren, dazu kommen viele weitere, die faktisch und bestimmungs­widrig nur Gender betreiben weil inkompetent. Ein Lehrstuhl kostet mit Räumen, Ausstattung und Personal jährlich mindestens 500.000 Euro, meistens mehr. Allein das macht mindestens 100 bis 200 Millionen Euro im Jahr aus. Dazu kommen unzählige Gender-Beauftragte, Gender-Büros, Gender-Wächterinnen, die in Universitäten, Fakultäten, Instituten als Polit-Offiziere sitzen. Dazu kommen unglaublich hohe Forschungs­gelder, die die Bundes- und die Landes­regierungen für unsinnige Gender-Forschungs­aufträge ausgeben. Dazu kommen ebenso die Forschungs­gelder, die nach Richtlinien der DFG und anderer Forschungs­träger auch bei normalen Forschungs­aufträgen, die nichts mit dem Thema zu tun habe, quasi wie Schutzgeld an Gender-Vertreterinnen abgeführt werden müssen. Hinzu kommt der Mehraufwand, wenn durch Gender-Politik Stellen mit unqualifizierten Frauen besetzt werden, und zusätzliche Arbeitskräfte nötig werden, um deren Aufgaben zu erfüllen.

Dazu kommen bislang nicht erfasste mittelbare Schäden - erste Schätzungen gehen sogar von über 90 Milliarden Euro pro Jahr aus - die durch Desinformation und Betrug entstehen, weil aufgrund falscher verbreiteter Informationen politische Fehler begangen werden.»[28]

Niveauverlust und Niedergang der Bildung

Zitat:

«Jegliche Anforderungen und Leistungs­maßstäbe werden abgeschafft, Schul­abschlüsse gratis an alle vergeben. Leute vom Handwerk abgezogen und mit Gewalt in die Universitäten geschoben.

Auch zur Tarnung einer generellen Verblödung, eines intellektuellen Absinkens der Bevölkerung.

Dann geht's weiter mit anforderungs­losem Studium und anforderungs­losen Jobs im öffentlichen Bereich. Und weil das noch nicht reicht demnächst noch bedingungsloses Grundeinkommen.

Und die Leute bilden sich dann ein, sie hätten Abitur, Master, Doktor und halten sich für Akademiker.

Und so produziert man Quotenfrauen, Geisteswissenschaftler, Sozioidioten, alle mit Abschluss, aber alle unfähig und fehl am Platz, die dann Politiker, Journalisten und sowas werden und dort entsprechenden Unfug verzapfen.

Es ist kurios: Deutschland jammert über Fachkräftemangel.

Gleichzeitig aber werden über Jahrzehnte bewährte Weichen, die Leute in ordentliche Berufe aufteilen, nämlich tragfähige Hochschulberufe und gute Handwerks- oder andere Berufs­ausbildungen, abgeschafft und große Bevölkerungs­teile in die Unfähigkeit, in das berufliche Aus, in Pseudo­studien­gänge wie den ganzen Sozio­mist, Gender Studies, und was das geistes­wissen­schaft­liche Verblödungs­gewerbe alles hergibt, gefahren. Und Gender Studies verfolgen ja auch das zentrale politische Ziel, auch die technischen Fächer für voll unfähige Leute zu öffnen.

Es ist unglaublich: Wissen ist der einzige Rohstoff in Deutschland, als Industrie­land sind wir dringen auf Handwerk und Ingenieurs­kunst angewiesen, aber große Bevölkerungsteile werden gezielt und irreversibel in die Berufs­dummheit getrieben.

(Und dann begründet man die Immigration damit, dass wir mehr Leute für die Handwerksberufe bräuchten.)

Wer macht da gezielt den Laden kaputt?

(Ich erinnere nochmal an den Umstand, dass ein zentrales Element meiner Verfassungsbeschwerde war, dass der Staat verbindliche gesetzliche Anforderungen und Leistungs­maßstäbe für Hochschul­prüfungen vorgeben muss, und man genau das sabotiert hat. In der Sache ist mehr Sprengstoff drin als gedacht.)»[29]

Genderismus als Spätausläufer einer Entnazifizierung

Zitat:

«Ich verfolge eine Hypothese, wonach die Gender Studies und Gender Mainstreaming (neben anderen Strategien wie Immigration und sexuelle Diversität) so eine Art Spätausläufer einer Entnazifizierung[wp] ist.

Verschiedene Aspekte hatten mich auf diesen Gedanken gebracht. Da waren die Finanzierung durch die Rockefellers, dann die Einbindung von Jean-Paul Sartre[wp] und Simone de Beauvoir (so eine Art zentrale Urheberin des Genderismus) in die Nachkriegs-Entnazifizierungs­aktionen der Amerikaner, dann dieser bösartige Vortrag des jüdischen US-Professors Michael Kimmel, der sich vorder­gründig als Genderist ausgibt, tatsächlich aber Nazis jagt und dabei sein Feindbild Nazi auf alle weißen, mittel­europäisch-stämmigen Männer verallgemeinert. Dann überhaupt dieses dauerhafte Feindbild weißer, gesunder, hetero­sexueller mittel­europäischer Mann, das der Genderismus pflegt, und das nichts anderes als das Selbstbild der Nazis ist, dazu die permanente Beschimpfungen jedermanns als "Nazi", der sich nicht gender-konform gibt. [...]

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr passen die drei Political-Correctness-Themen Feminismus, Immigration und Homosexualität, die gerade so massiv durchgeprügelt werden, und die alle gemeinsam haben, dass man sofort jeden, der nicht exakt auf Linie ist oder nur fragt, sofort als "Nazi" beschimpft, zusammen. Das gemeinsame Ziel ist, jede Form von Identität, von Selbstverständnis zu zertrümmern, die irgendwie zu diesem Feindbild passt, das der Feminismus zeichnet: Weiß, heterosexuell, männlich, gesund, nicht­religiös oder christlich, nicht­behindert, Machtposition. Liest sich exakt und bis ins letzte Detail wie das Selbstverständnis der Nazis im Dritten Reich. Mir drängte sich da der Gedanke auf, dass alle diese Strategien, dazu noch die para­militärische Antifa, die auch mal als Schläger­truppe fungiert, wenn nötig, nichts anderes sind, als das groß­angelegte Projekt, jede Eigenschaft abzuschleifen, alles wegzuhämmern, was historisch den Nazis diente, um sich als höher­wertig fühlen. Ich hatte ja neulich schon die Gedanken geäußert, dass die zwar ständig von bunt und divers redet, es in Wirklichkeit aber um aufgezwungene Farben­blindheit geht. Nicht die Vielfalt der Merkmale ist das Ziel, sondern im Gegenteil, die völlige Unfähigkeit, Merkmale überhaupt noch wahrzunehmen.

Mir kommt das vor wie Gehirnwäsche, wie Dressur: Wenn man einem Menschen oder einem Tier immer dann, wenn er/es irgendetwas tut (oder denkt), sofort einen elektrischen Schlag gibt, wird es das irgendwann unterlassen, eine massive Abneigung, eine Phobie gegen die Verhaltensweise entwickeln. Wer heute noch irgendeine Eigenschaft wahrnimmt oder gar erwähnt, bekommt sofort auf's Maul: Nazi!

All das hat bei mir den starken Verdacht, die Hauptarbeits­hypothese begründet und bestärkt, dass hinter allen diesen Aspekten die gleiche Ursache steckt, nämlich eine immer noch laufende Entnazifizierung. Das würde auch erklären, warum so viele Soziologen dazu unterwegs sind und das hauptsächlich von Soziologen betrieben wird. Man will eine Gesellschaft bauen, von der man glaubt, dass jeder Nazi-Gedanke darin keinen Halt mehr findet. Das würde auch erklären, warum man auf Pegida so überreagiert hat: Das muss wie ein Rückfall einer Krankheit gewirkt haben, die man bekämpft, wie das Auflodern eines Brandnestes, während man gerade löschen will.»[30]

Zitat:

«Ich habe mich ja schon oft über das völlig bekloppte und hirnlose Wissenschaftsbild gewundert, das die Genderisten an den Tag legen: Wissenschaft sei nur männlich dominierte Rhetorik, Willkür, Definitionsmacht. Die haben überhaupt nicht verstanden, was Wissenschaft ist, und stellen Wissenschaft als genauso willkürlich und ideologisch hin wie ihren eigenen Hokus Pokus.

Es wird aber plötzlich ein Schuh draus, wenn man nicht die Wissenschaft von heute, sondern den pseudo­wissen­schaftlichen Schwachsinn zugrundelegt, der im Dritten Reich getrieben wurde. Denn da wurde tatsächlich willkürlicher macht­orientierter rhetorischer Quatsch erzählt.

Und es würde sogar erklären, warum die Genderisten es vor allem auf Biologie und Medizin als Haupt­angriffsziel abgesehen haben: Denn das waren ja zentrale Elemente der Ideologie der Nazis. Die haben ja damals versucht, ihren Blödsinn mit biologischen (Gene, Rasse, Rassen­hygiene usw.) und medizinischen (Schädelform usw.) Argumenten zu begründen.

Dieser Hass der Genderisten auf Medizin und Biologie, das als "Biologismen" abzutun, das alles zu bekämpfen und als willkürlichen Mist hinzustellen, passt plötzlich dann, wenn man nicht die normale wissenschaftliche Medizin und Biologie heranzieht, sondern das, was die Nazis im Dritten Reich daraus gemacht haben. Das würde auch erklären, warum die Genderisten so erpicht darauf sind, dass Geschlecht usw. nicht angeboren, sondern erst nachträglich kulturell anerzogen seien, die Hebamme dran schuld wäre und Gene gar nichts zu sagen haben, mehr so ein Irrtum der Biologie sind.

Gender Studies geben vor, die Wissenschaft ummodeln und entmännern zu wollen. Tatsächlich aber scheint es so zu sein, als kämpften sie gegen die Wissenschafts­zustände von 1933 bis 1945. [...]

Es würde exakt zu der Hypothese passen, dass man versucht, alles wegzuhobeln, woran sich Nazis jemals gehalten haben. Nicht nur Hautfarbe, Herkunft, Sexualität, Gesundheits­zustand, Leistungs­fähigkeit, sondern auch Biologie, Medizin, alles Denken, was etwas als irgendwie besser als alle anderen herausstellt. Deshalb wohl auch der Verfassungs­angriff auf das Prüfungsrecht.»[30]

Toleranz

Hadmut Danisch kommentiert den Vorgang, wobei die ungarische Tochter der deutschen Telekom alle Verträge mit dem ungarischen Popsänger namens Ákos Kovács[wp] gekündigt, weil der sich gegenüber einem privaten Fernsehsender in einem Interview dahingehend geäußert hat, dass Frauen nicht versuchen sollten, so viel wie Männer zu verdienen, und dass sie sich lieber einen Mann suchen und Kinder kriegen sollten. Die Magyar Telekom begründete ihre Kündigung öffentlich damit, dass seine Aussagen inkompatibel mit der Diversity-Politik des Unternehmens wären. Magyar Telekom sei der Gleichstellung der Geschlechter unter allen Umständen verpflichtet.

Zitat:

«Betonen wir in der Flüchtlings-Debatte nicht ständig, dass uns hier zwar jeder willkommen sei, aber jeder, der zu uns käme, gefälligst die Sitten und Gebräuche in unserem Land zu respektieren, akzeptieren, übernehmen, einhalten und unangetastet zu lassen habe? Gälte selbiges dann nicht auch für Deutsche, die nach Ungarn kommen?

Man stelle sich vor, was hier los wäre, wenn irgendein Unternehmen in Deutschland irgendeinem Sänger oder Sportler den Sponsoring-Vertrag kündigt, weil dessen Verhalten nicht islamischen Vorstellungen irgendeines arabischen Großaktionärs entspricht. Dann wäre hier der Teufel los. Dass aber die Telekom versucht, in anderen Ländern unsere Moral­vorstellungen durchzusetzen, finden wir normal.

Würde mich mal interessieren, wer eigentlich solche Methoden und Vorgaben bei der Telekom installiert hat. Paradoxerweise läuft das bei uns ja unter dem Begriff der "Toleranz", alle Leute abzusägen, die sich nicht exakt an die vorgegebene Einheits­meinung halten. Nach meinen Beobachtungen sind SPD und Grüne ja auch nicht weniger fremden­feindlich als die NPD. Der Unterschied ist nur, dass die NPD das "Fremde" an Äußerlichkeiten und der Herkunft festmacht, und alles ablehnt, was nicht der eigenen Hautfarbe und Herkunft entpricht, SPD und Grüne hingegen das an der Meinung, Weltsicht und Einkommens­klasse festmacht und alles ablehnt, was nicht der eigenen entspricht. Die Ähnlichkeit ist unübersehbar: [...] Methoden, Argumentations­weise und allem anderen. [...] Gab ja mal sogar Parteitage, die ganz offiziell Antifa-beflaggt waren, so in der Übernahme von Nazi-Ästhetik. Hat sich inzwischen rumgesprochen.

Ein entsetzter Leser wies mich darauf hin, dass in einem der Kommentare zu einem TAZ-Artikel die Gründung einer der SS oder Gestapo[wp] ähnlichen Organisation gefordert wird:

Ganz formal ist nicht von der Hand zu weisen, dass der - nein, EIN Verfassungsschutz sich dringlich mit diesen "besorgten Bürgern" befassen müsste. Nur leider teile ich Ihre Befürchtung, Konrad Litschko, dass die hinreichend bewiesene, chronische und vielleicht gar systematische Rechts-Blindheit des real existierenden deutschen Verfassungs­schutzes auch nicht ansatzweise ausgemerzt ist.
Bliebe die Polizei. Nur gibt es leider auch dort - zumindest in bestimmten Bundesländern - eine erschreckende Indizien­lage für eine braune Durchseuchung, wenn nicht gar Kumpanei (z.B. Ku-Klux-Klan[wp]-Mitgliedschaften).
"Benennen", "Ausgrenzen", "Gegenprotest" geht den Nazis am Allerwertesten vorbei.
Ich sehe nur eine Chance: Gründung einer speziellen handverlesenen, schlagkräftigen Ermittlungs- und Einsatz­truppe. Denn unter dem Schutz einer blauäugigen Justiz entwickelt sich zunehmend ein asymmetrischer Krieg gegen die demokratische Gesellschaft.

Sie geben vor und finden ihre ideologisch-moralische Legitimation darin, Nazis zu bekämpfen, und merken dabei nicht, dass sie selbst diejenigen sind, die sich am original­getreuesten der NSDAP-Methoden bedienen.

[...] Wusstet Ihr, dass wesentliche Strömungen im Nationalsozialismus und die "Säuberung" der Universitäten damals auch von den Studenten ausging? Und sich deren Ausdrucksweise kaum davon unterschied? Dieselbe Denkweise, sich selbst für was Besseres, das einzig Gute, zu halten und alles andere so weit unter Null zu sehen, dass es nicht mal mehr normaler Begriffe würdig wäre? Wir sind die einzig Edlen, alle anderen wertlose Scheiße? Diese Sophie Koch[ext] erfüllt übrigens alle hier im Blog über Jahre heraus­gearbeiteten Dummheits-Klischees der übelsten Sorte: Studentin, Politik­wissenschaftlerin, Feministin. Schlimmer geht's eigentlich nicht mehr. Das ist die dumm-aggressive-extremistische Masse, aus der die SPD ihren Nachwuchs rekrutiert.»[31]

Reisen

Zitat:

«Man muss klar feststellen, dass wir eine weltweite Vereinheitlichung des Lebensstils haben und deshalb Reise zumindest in dieser Hinsicht immer ereignis- und über­raschungs­loser wird. Drei der zentralsten Fragen bei Reisen in andere Länder ist gerade noch, ob sie rechts oder links fahren, welchen Zeitunterschied man einstellt und welchen Stromadapter man einpacken muss.

Früher, so vor 20 Jahren, konnte man wenigstens noch Schnäppchen machen, Kameras günstig in Singapur einkaufen. Kriegt man inzwischen alles in Deutschland am günstigsten.

Abenteuer gibt's nicht mehr. In einem Abenteuer Park, in dem mehr Aufpasser und Life Savers als Gäste unterwegs waren, konnte man ein "Abenteuer" buchen, Perlen­tauchen unter Anleitung. Angekündigt als Abenteuer. Man bezahlt vorher bei der Buchung, wieviele Perlenen man finden wird. Lächerlich.»[32]

Zitate

  • "Was einem als Gleichstellung und Verbesserung des Zugangs von Frauen zur angeblich vermännlichten Informatik verkauft wird, ist bei Licht betrachtet [...] der Versuch, Informatik mit der Mentalität und Methodik von Soziologen zu betreiben." - Frauenquote, S. 392
  • "Genderismus ist eine verfassungsfeindliche Bewegung." - Frauenquote, S. 449
  • "Wissenschaft ist für Genderisten wie Weihwasser für den Teufel." - Frauenquote, S. 461
  • "Prüfungsrecht ist das genaue Gegenteil von feministischer Gleichstellung." - Frauenquote, S. 462
  • "Genderisten rekrutieren sich fast ausschließlich aus Soziologen, Philosophen, Literatur­wissen­schaftlern. [...] Genderisten treiben sich ständig in Fächern herum, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben, stellen hanebüchene Behauptungen auf, demonstrieren groteske Inkompetenz, und maßen sich noch an, Fachleuten sagen zu wollen, wie sie das Fach ändern müssten. Der Dunning-Kruger-Effekt in Reinkultur. Bei Lichte betrachtet ist Gender nur die Übertragung typisch feministischer Pöbelei in den Wissen­schafts­bereich, der Versuch sich überall einzumischen und allen Vorschriften machen zu wollen." - Frauenquote, S. 188
  • "Gerade am Beispiel der Piraten und der Hochschulen war sehr deutlich zu sehen, wie aggressiv, systematisch und strategisch Gender die Bereiche der Gesellschaft unterwandert. (Daher ja auch mein Vergleich Gender-Scientology.)"[33]
  • "Ich halte Feminismus für organisiert verlogen. Dieser ganze Gender-Wahn ist ein einziges großes Betrugssystem vom Schlage Scientologys."[34]
  • "Am Maßstab des funktionalen Analphabetismus[wp] gemessen müssen sogar viele Professoren deutscher Universitäten als Analphabeten gelten, weil sie die Schreib-, Lese- und Formulierungs­fähig­keiten nicht aufbringen, die von Professoren eigentlich zu fordern wäre. Wir hatten das ja gerade, dass Professoren und ganze Universitäten nicht in der Lage sind zu artikulieren, was sie vorgeblich seit 10 Jahren forschen, lehren und prüfen."[35]
  • "Wie soll man Programmierer heranziehen, wenn wir es nicht mal schaffen, Lesen, Schreiben, Rechnen flächen­deckend zu vermitteln? [...] Denn derzeit erleben wir einen massiven Qualitäts­sturz, um nicht zu sagen eine galoppierende Verblödung vieler Informatik­fakultäten. Und die wird politisch betrieben, um im Wege der 'Gleichstellung' befähigungs­un­abhängig viele Leute durch das Studium zu quetschen. Die Folge sind nicht nur die Verblödung, sondern die Forderung nach einer 'Enttechnisierung' der Informatik, also die Verblödung als Zielsetzung. Und viele begabte Leute werden inzwischen von deutschen Informatik­fakultäten abgestoßen. Man verprellt damit mehr Leute mit Potential, als man Dumme anlockt. [...] Wir bräuchten im Gegenteil eine deutlich verschärfte, verbesserte Ausbildung und die Anforderung, dass kritische Infra­strukturen nur von besonders ausgebildeten Leuten programmiert werden dürfen. An Flugzeugen darf ja auch nicht jeder rumschrauben, der einen Schrauben­schlüssel im Keller hat. Warum sollte es dann bei Software anders sein?"[35]
  • "Ich bin mir seit gestern abend sehr sicher, dass ich entschlüsselt und verstanden habe, was hinter dem aktuellen Feminismus, dem Genderismus und deren Feindbild steckt."[36]
  • "Bloggen ist Hochgeschwindigkeits­schreiben ohne Bezahlung, das geht nicht fehlerfrei."[37]
  • "Wir haben es mit einer Generation (gerade habe ich zur Amadeu-Antonio-Stiftung geschrieben: 16 bis 25-Jährige) zu tun, die nie aus ihrer Blödheit herausgekommen ist, die nicht mehr Wissen gelernt hat, sondern Kompetenzen, auf deutsch: Twittern und Googeln. Für die ist wahr, was in Wikipedia steht. Und in Wikipedia steht, was ihres­gleichen da reinschreibt."[38]
  • "Ich befürchte deshalb, dass wesentliche Bestandteile heutiger Politik und politischer Aus­einander­setzungen bereits Auswirkungen des Bildungs­versagens und systematischen Abbaus von Bildung sind. Die Zuspitzung heutiger politischer Aus­einander­setzungen zwischen Rechtsaußen und Linksaußen (was anderes scheint's ja nicht mehr zu geben) kommt mir vor allem wie eines vor: Kriege ungebildeter Idioten. Und das sind die schlimmsten. Deshalb sollten wir sie als genau das bezeichnen: Idiotenkriege."[38]
  • "Wir ersaufen in Beliebigkeit. Wo auch immer sich irgendwer irgendetwas schafft, muss er sich damit der Plünderung durch die Mehrheit stellen. Alles, was geschaffen wird, wird sofort durch eine untätige Mehrheit gefressen, absorbiert. Im Prinzip wird damit der gesamte Planet auf das unterste verfügbare Niveau reduziert, auf Null.
    Denkweise: Wer zwei hat, soll dem, der einen hat, einen abgeben, damit der auch zwei hat."[39]
  • "Juristenwillkür und deren politische Agitation hat mir bisher weit mehr Schaden zugefügt als islamischer Terrorismus."[40]
  • "Immer wenn ich denke, noch dämlicher können Soziologen eignetlich nicht sein, legen sie noch 'ne Schippe drauf. Aber das ist dann halt schon ein neues Niveau. Wieder mal denke ich - für diesen Abend - das ist so dämlich, dämlicher geht's nicht. Bis morgen."[41]
Zitat:

«Ich habe den starken Eindruck, dass die Demokratie gerade zerbricht oder zerbrochen wird. Medien, genauer gesagt Journalismus, und Politik bewegen sich immer stärker in einer ideologisch-utopischen Scheinwelt und verlieren immer stärker den Kontakt zur Realität und zum Volk. Sie betreiben eine immer stärkere Abkapselung, aus der heraus sie nur noch verkünden, dass sich Volk und Realität gefälligst nach ihrer Phantasiewelt zu richten haben.

Die Politik weiß nicht mehr, dass der Souverän das Volk ist, sie einer demokratischen Legitimation bedarf und das Volk zu vertreten und nicht zu erziehen hat. Leute ohne Berufs- und Lebens­erfahrung, mit einem Lebenslauf aus Vollversorgung und ohne Erwerbs­tätigkeit, deren einzige Ausbildung aus Ideologisierung besteht, maßen sich an, andere erziehen zu wollen.»[42]

Zitat:

«Bei mir häufen sich die Beschwerden, dass man immer mehr Professuren mit Quotenfrauen besetzt, die nichts anderes mehr tun und können als Gender-Schwafeln und Opfer-Jammern. Ich habe ja schon über diverse Voll­versagerinnen unter Informatik­professorinnen - früher in der Kryptographie und IT-Sicherheit - im Rahmen der Gender-Betrachtung auch über andere berichtet. Wenn man auf Aussagen trifft, dass die Turing-Maschine[wp] frauen­diskriminierend sei, weil sie keine Interrupts[wp] kennt, Interrupts aber für Interaktion benötigt werden und Frauen Interaktion benötigten, die Turing-Maschine deshalb abgeschafft werden muss, ist eigentlich schon alles vorbei. Wenn dann noch Aussagen kommen, dass die Informatik enttechnisiert und auf Soziales verlegt werden muss, und dass rechteckige Benutzer­schnitt­stellen partriarchalisch-dominant sind und deshalb gegen feminin-runde ausgetauscht werden müssen, kommt man sich vor wie in der chinesischen Kultur­revolution[wp]. Dort hatte man die Universitäten gewaltsam plattgewalzt und die Lehrer durch Revolutions­komitees und einfache Arbeiter ersetzt; der Unterricht wurde auf das Lesen von Maos[wp] Werken und das Kritisieren der alten Lehrbücher reduziert.

Genau diesen Zustand erreichen wir gerade [in Deutschland]. Statt Mao haben wir Gender, aber ansonsten ist es das Gleiche: Alle werden gleichgemacht, Hirn is nich mehr, es werden die Werke der Chef­ideologen gelesen und alles [andere wird] kritisiert. Mehr findet an immer mehr Fakultäten kaum noch statt.»[43]

  • "Die Geisteswissenschaften sind das Einstiegstor für Leute, die schlichtweg nicht universitäts­tauglich sind."[44]
  • "Jeder hält sich nun für einen Computer­fachmann, weil er die Maus zwei Stunden lang herum­schieben kann, ohne sich dabei den Fuß zu brechen."[43]
  • "Alle großen Entwicklungen finden auf der anderen Seite eines großen Teichs statt. Größere Software­firmen wie Microsoft, Google, Oracle, Apple, haben wir nicht, außer eben SAP. Warum nicht? Weil wir korrupte und inkompetente Professoren haben. Fast alle großen Software­firmen sind in den USA aus Universitäten hervor­gegangen oder dort entstanden. Bei uns geht sowas nicht. In Adele und die Fledermaus habe ich beschrieben, wie reihen­weise gute und innovative Ideen kaputt­geschlagen wurden - gerade eben auch in Karlsruhe. Während in den USA Ideen aufgegriffen und Entwicklungen gefördert wurden, woraus Unix, Internet usw. entstanden, herrscht bei uns ein verbeamtetes Fürstentum aus faulen Abkassierern an den Universitäten, die sich wie Mafia­paten aufführen. Wie soll da was entstehen können?"[43]
  • "Wer nicht weiß, dass das alles auch mal anders war, hält die heutige Klapsmühle für den Normalzustand."[45]
Zitat:

«Ich hab's in Adele [und die Fledermaus] extra nicht vertieft, weil man mich damals mit sowas als Aluhut-Spinner abgetan hätte. Hätte ich vor zehn Jahren behauptet, der Geheimdienst hätte meine Promotion abgesägt, hätten die mich offiziell für einen durch­geknallten Spinner erklärt und gesagt, dass das ja völlig richtig war, meine Dissertation abzulehnen, weil der "kleine grüne Männchen sieht". Damit hätte ich denen in die Hände gespielt.

Zumal der BND bis vor ein paar Jahren in der Öffentlichkeit auch nicht wahrgenommen wurde, und sich hinter einer Legende der völligen Unfähigkeit und Rück­ständigkeit tarnte. [...]

Erst später, als ich selbst im industriellen IT-Sicherheits­umfeld unterwegs war, habe ich dann mitbekommen, wie stark da abgehört und überwacht wird. Und dann mit von der Leyen und der Kinder­porno­sperre auch gemerkt, wie dreckig und skrupellos die Leute absägen. Letztlich zusammen­gesetzt habe ich das Puzzle auch erst über zehn Jahre nach Ablehnung der Dissertation.»[46]

Zitat:

«Als ich damals so um 2002 bis 2004 wegen RMX auf diversen IETF-Konferenzen war, haben IT-Unternehmen unter der Hand und unauffällig im Hinter­zimmer versucht, IT-Sicherheits­spezialisten zu rekrutieren (mich haben sie leider nicht genommen, weil sie nur Amerikaner gesucht haben), weil die US-Software-Industrie von Geheimdienst­leuten unterwandert war (und sicher noch ist), die da heimlich Hinter­türen einbauten. Die wollte man ausfindig machen.

Wer Geheimdienstleute in Software­firmen einschleust, um da heimlich Hinter­türen einzubauen, der wird sicherlich auch Leute bei Volkswagen haben. Motto: Wenn Ihr nicht spurt, machen wir Eure Auto­industrie kaputt, einen nach dem anderen, und mit dem größten fangen wir an.»[47]

Zitat:

«Ich weigere mich grundsätzlich, mir von Adolf Hitler heute das gesellschaftliche Zusammenleben diktieren zu lassen - genau das tut man nämlich, wenn man sich ständig am Dritten Reich und seinen Folgen ausrichtet, auch indem man versucht, das Komplement, den Negativabdruck dazu herzustellen. Denn auch das ist ein 100%-Einfluss. Tot ist Hitler erst, wenn er uns gar nicht mehr beeinflusst. Deshalb gehören Leute wie Baer für mich in die gleiche verachtungs­würdige Kategorie wie Nazis und Holocaustleugner, nämlich Leute, die sich heute noch komplett am Nationalsozialismus orientieren und ihr Leben und Denken daran ausrichten.

Ich kann Leute nicht ausstehen, die Hitler-fixiert sind, und dabei ist es mir völlig egal, ob sie sich mit ihm oder einem - eingebildeten - "Negativ-Abdruck" identifizieren. Deshalb unterscheide ich auch nicht wesentlich zwischen Nazis und Antifaschisten. Die leiden beide unter einem Hitler-Kult oder -Fetisch, und sie sorgen beide dafür, dass das Thema dauerpräsent bleibt. [...] Hitler ist [...] der bekannteste Politiker des 20. Jahrhunderts, und das liegt nicht mal am Dritten Reich, sondern vor allem an Antifaschisten und Linken, die das Thema pausenlos und immer wieder aufkochen. Die sorgen weit mehr für Hitlers Dauerpräsenz als alle Nazis zusammen. Das ist kontra­produktiv. Wenn man jemandem Macht nehmen will, muss man ihm die Präsenz nehmen. Komischerweise wissen diese Leute das, denn beim Feminismus schreien sie ja ständig, dass Macht mit "Sichtbarkeit" verbunden ist. Warum halten sie aber dann Hitler und den Holocaust in einer Dauer­sichtbarkeit? Welche perfide Absicht steckt dahinter, sich als Gegner auszugeben, trotzdem aber permanent den Götzen­dienst zu leisten?

Man bemisst Hitler und den Nationalsozialismus immer in der Zahl der Toten. Vielleicht ist es ein Fehler, ihn - nur - danach zu bewerten. Vielleicht sollte man ihn auch danach bewerten, dass er 70 Jahre nach seinem Tod bekannter ist als damals, zu einem Medienstar gemacht wird, er eine Internet-Meme ist, obwohl das Internet erst 50 Jahre später aufgebaut wurde. Weil es heute unzählige Hitler-Fixierte gibt. Wie kann man den vorgeben, gegen Hitler, Nationalsozialismus, Faschismus zu sein, wenn man das Ding zu seinem wichtigsten Lebensmittelpunkt macht und selbst dafür sorgt, dass der posthum nicht aus den Medien kommt?

Macht mal ein Gedanken­experiment Zeitmaschine: Stellt Euch vor, jemand würde in die Zeit zurück­fahren, Hitler so ungefähr im März 1945 entführen, und ihm in einem Privatkino alles das zeigen und vorführen, was allein in den letzten 10, 20 Jahren weltweit über ihn geschrieben, gezeigt, berichtet, gestritten wurde.

Wofür würde der sich halten? Würde er sich für einen Verbrecher halten? Nein. Er würde es als Beleg und Beweis dafür nehmen, dass er der wichtigstes und bestimmendste Politiker der Neuzeit sei. Der hat heute eine viel größere Medien­präsenz als es mit damaligen Mitteln - Fernsehen und Radio gerade erst in der Erfindung - möglich war. Man hat Hitler mit diesem Bekämpfungskult zum Medienstar gemacht. [...]

Ich hege seit diesem Erlebnis [mit dem Professor Michael Kimmel] den Verdacht und die Vermutung, dass vieles, was in diesem Genderismus abläuft, so eine Art nach­laufender, weit verspäteter Ersatzkrieg gegen die Nazis ist, die nicht mehr leben. Es wird häufig die Frage gestellt oder kritisiert, dass wirklich jeder, der irgendwie Kritik oder Einwände an Feminismus äußert oder auch nur wagt, zu schweigen und nicht zuzustimmen, sofort als rechtsradikal und Nazi an die Wand gestellt wird. [...]

Meine Vermutung ist, dass die deshalb jeden als rechtsradikal, rassistisch, homophob, Nazi hinstellen, weil sie in Ermangelung der Nazis aus dem Dritten Reich - nach Krieg und 70 Jahren ist von denen halt nicht mehr viel übrig, und die, die noch leben, sind alte Männer, die nicht mehr satisfaktions­fähig sind - einen Stell­vertreter­krieg führen (sie selbst haben den Holocaust ja auch nicht selbst erlebt) und es sich darum dreht, genug Täter­stell­vertreter zu haben. Leute, die nicht selbst Opfer sind, greifen andere Leute, die nicht selbst Täter sind, an. Geschlecht sei nicht angeboren, aber die Rollen Opfer und Täter dann schon. Ich habe den Eindruck, dass für die deshalb alle Nazis, Rassisten und Rechts­radikale sind, weil die ganz viele davon brauchen, um mit ihrem (Pseudo-)Trauma und ihrer Opfer­neurose klarzukommen. Erst dann, wenn man von Tätern umgeben ist, wird das Opfergefühl stimmig.

Deshalb umgibt man sich mit Tätern. Entweder sucht man sie weltweit und stürzt sich in deren Mitte, wie Kimmel, oder man macht sich einfach welche. [...]

Befasst man sich mit der Frage, kommen noch eine ganze Menge weitere Fragen hinterher. [... Und zwar] nach weiteren Elementen dieser Strategie. Genderismus ist wissen­schafts­feindlich, sie zielen auf die totale ideologische Kontrolle aller Fächer und Inhalte ab und attackieren Medizin und Biologie wegen deren Einteilungen in männlich-weiblich. Ist auch das ein Stell­vertreter­krieg? Immerhin waren Medizin und Biologie die Fakultäten, die damals nicht nur ideologischen Vorschub für den Rassenwahn der Nazis lieferten, sondern - Stichwort Mengele - auch für eine riesige Zahl von Toten verantwortlich waren und für menschen­verachtende "Wissenschafts­experimente" stehen. Denkt man das mal weiter, sieht der Krieg der Genderisten gegen die Wissenschaft nicht mehr nur wie Raubzug intellektueller Leistungs­verweigerer auf Forschungs­geld­töpfe aus, sondern wie das Unterfangen, eine Wiederholung des Dritten Reiches zu verhindern, indem man Rollen­zu­weisungen in Herrenmenschen und Opfer - vorgeblich Mann und Frau - unmöglich machen will. Genderismus ist der pure Schwachsinn, völlig bekloppt. Ersetzt da mal die Geschlechter-Nummer durch den Rassenbegriff der Nazis, und dann erscheint das plötzlich nicht mehr so bizarr und absurd. Es drängt sich schon der Gedanke auf, dass man hier die Geschichte nochmal nachspielen will, aber mit "richtigem" Ergebnis, um da irgendwie die Weltgeschichte zu reparieren. So, wie irgendwelche Leute alte Schlachten wie Waterloo oder den amerikanischen Bürgerkrieg nachspielen und dabei auch mal den Verlauf ändern und das so spielen, wie es ihnen besser gefallen hätte.»[48]

Werke

  • Pdf-icon-extern.png Dokumentation Adele und die Fledermaus - Über den Wissenschaftssumpf, Schwindel, Korruption und Quacksalberei in der Krypto- und Sicherheits­forschung und das Promovieren an der "Exzellenz-Universität" Karlsruhe[ext] - Hadmut Danisch, Version 0.14 (2. November 2008) (797 Seiten)[49]
  • Frauenquote. Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert., CreateSpace 2012, ISBN 1-4782-1331-0[50]

Über Hadmut Danisch

Zitat:

«Das ist Hadmut Danisch; wer den nicht kennt, der zeichnet sich durch beeindruckende Realitäts­verzerrung aus. Runter­scrollen, Kommentar von Rebecca lesen. Danisch halt. Insofern tun mir die Piraten fast ein bisschen leid jetzt. Mit Freunden wie Danisch braucht man keine Feinde mehr. Beeindruckend auch die ganzen Kommentare der "Scheiß Feminismus, hab ich ja schon immer gesagt" Neanderthal­fraktion. Da haben die Piraten noch einen langen Weg vor sich.» - Fefe[51]

Zitat:

«Ich denke ja auch nicht, dass die Geheimdienste gar nichts machen. Ich denke nur, dass sie eher selten nützliche Idioten erschaffen müssen. Dummheit und Verbohrheit sind nachwachsende Ressourcen. Meist wird es ausreichen, die natürlich vorhandenen Idioten sanft in die richtige Richtung zu lenken.

Frage dich doch mal selbst, was der BND wohl deinem Ex-Doktor­vater gesagt hat: Eher weniger "Der wird uns gefährlich. Machen Sie ihn fertig. Dafür bekommen Sie x-tausend DM." oder doch eher "Der wird Ihren wissen­schaft­lichen Ruf zerstören. Der hält analoges Scrambling für etwas aus der mittleren Bronzezeit, der will Ihren guten Ruf benutzen, um mit kommerzieller Software reich zu werden, ..."»[52]

Einzelnachweise

  1. Detlef Bräunig: Hadmut Danisch - Informatiker, Blogger, Beklagter, Das Männermagazin am 12. März 2017
  2. Pdf-icon-extern.png Entwurfskriterien und Methoden zur Erlangung von Kommunikations­sicherheit. Zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Ingenieur­wissen­schaften von der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe vorgelegte Dissertation[ext] - Hadmut Danisch (205 Seiten)
  3. 3,0 3,1 Pdf-icon-extern.png Adele und die Fledermaus[ext] - Hadmut Danisch (797 Seiten)
  4. 4,0 4,1 Pdf-icon-extern.png Verfassungsbeschwerde zur Promotion (mit Anhängen)[ext] - Hadmut Danisch (101 Seiten)
  5. Pdf-icon-extern.png Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (140 Seiten)
  6. "Best of", oder treffender, "worst of" des Gender-Mainstreaming-Wahnsinns, zusammen­gestellt aus einer 140-seitigen Anklageschrift von Hadmut Danisch gegen die Humboldt-Universität zu Berlin, unter anderem wegen Presse- und Informations­freiheits­recht, eingereicht im November 2013. Martin Hablik: Gender Mainstreaming - Irrsinn oder ideologisches Kalkül?, Mentors Infoseiten am 22. Januar 2017
  7. Können auch Blogger Presserecht in Anspruch nehmen?, Ansichten eines Informatikers am 10. November 2013
  8. Institut für Kryptographie und Sicherheit (IKS)
  9. Pdf-icon-extern.png Adele und die Fledermaus[ext] (S. 17)
  10. Hadmut Danisch: Korruptions-Netzwerk im Vatikan, Ansichten eines Informatikers am 12. Juni 2013
  11. Hadmut Danisch am 7. März 2015 um 13:21 Uhr
  12. 12,0 12,1 Hadmut Danisch: Das Phantom: Innenansichten der SPD, Ansichten eines Informatikers am 24. Juli 2016
  13. 13,0 13,1 Hadmut Danisch: Diese Tretminenmentalität..., Ansichten eines Informatikers am 27. April 2017 (Die besondere Frechheit)
  14. Hadmut Danisch: Ich bin wohl doch kein Sextourist, sondern geadelt..., Ansichten eines Informatikers am 25. Mai 2017
  15. Hadmut Danisch: Willkommen im Medien-Horror-Land, Ansichten eines Informatikers am 11. September 2015
  16. Hadmut Danisch: Wenn sich der böse Danisch über Euren Arsch hermacht..., Ansichten eines Informatikers am 17. Januar 2017
  17. Hadmut Danisch: Wenn sich der böse Danisch über Euren Arsch hermacht..., Ansichten eines Informatikers am 17. Januar 2017
  18. Hadmut Danisch: #fedidwgugl - Nein!, Ansichten eines Informatikers am 23. Juni 2017
  19. 19,0 19,1 19,2 Hadmut Danisch: Ende Pseudonym, Ansichten eines Informatikers am 8. März 2017
  20. 20,00 20,01 20,02 20,03 20,04 20,05 20,06 20,07 20,08 20,09 20,10 20,11 Laudatio auf die Super-Lesbe, Ansichten eines Informatikers am 7. September 2013
  21. Hadmut Danisch am 17. Dezember 2014 um 16:18 Uhr
  22. Hadmut Danisch: Über die Forschungsmafia
  23. 23,0 23,1 23,2 23,3 23,4 23,5 Stell Dir vor, es ist Pressekonferenz, und keiner geht hin, Ansichten eines Informatikers am 10. Juli 2015
  24. Aus der Kommentarspalte: "Das erinnert mich stark ans Familienrecht. Ich las Urteile, wo die Frau die Kinder schlug und dem Vater das Sorgerecht entzogen wurde, mit der Begründung, das die Mutter die Kinder ja nur schlägt, weil der Vater sie mit Gerichtsverfahren unter Druck setzt. So nach dem Motto, würde der Vater nicht auf sein/das Recht der Kinder bestehen, würde die Mutter die Kinder auch nicht schlagen. Also nimmt man dem Vater das recht weg, werden die Kinder auch nicht mehr geschlafen, Fall gelöst. Leider kein Einzelfall und gibt es auch umgedreht. Abartig diese JuristINNEN."
  25. Von Kohlefasern und dem organisierten Niedergang der Bildung, Ansichten eines Informatikers am 26. Dezember 2015
  26. Pdf-icon-extern.png Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (Seite 5)
  27. Pdf-icon-extern.png Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (Seite 8)
  28. Pdf-icon-extern.png Klageschrift an das Verwaltungsgericht Berlin[ext] - Hadmut Danisch, 3. November 2013 (Seite 75)
  29. Hadmut Danisch: Schwierigkeitsgrad streng monoton fallend, Ansichten eines Informatikers am 6. Juni 2016
  30. Beobachtungen zur politischen Lage, Ansichten eines Informatikers am 26. Dezember 2015
  31. Die Abenteuer von Hamoud bin Nemsi neigen sich dem Ende zu, Ansichten eines Informatikers am 21. Dezember 2015
  32. Hadmut Danisch: Der Anfang vom Ende des Chaos Computer Clubs, Ansichten eines Informatikers am 9. Dezember 2012 (Kommentar am 9. Dezember 2012 um 12:11 Uhr)
  33. Hadmut Danisch: Zweifeln verboten, Ansichten eines Informatikers am 30. Januar 2013 (Kommentar am 31. Januar 2013 um 21:44 Uhr)
  34. 35,0 35,1 Hadmut Danisch: Der tragische Trugschluss des Ranga Yogeshwar, Ansichten eines Informatikers am 10. Juni 2014 (Ranga Yogeshwar meint, jeder könne programmieren.)
  35. Hadmut Danisch: Ein bösartiger Vortrag eines bösartigen Professors, Ansichten eines Informatikers am 25. Juni 2014
  36. Hadmut Danisch am 29. Juli 2014 um 0:04 Uhr
  37. 38,0 38,1 Hadmut Danisch: Tausendundeine Nacht, Ansichten eines Informatikers am 12. März 2016
  38. Hadmut Danisch: Diversitätskriege, Ansichten eines Informatikers am 4. April 2016
  39. Der Jedermann-Paragraph § 127 StPO, Ansichten eines Informatikers am 14. Oktober 2016
  40. Promovieren in Sozialwissenschaften, Ansichten eines Informatikers am 12. Januar 2017
  41. Hadmut Danisch: Vom Zerbrechen der Demokratie, Ansichten eines Informatikers am 14. Dezember 2014
  42. 43,0 43,1 43,2 Hadmut Danisch: Spiel mir das Lied vom Tod der Informatik, Ansichten eines Informatikers am 9. März 2015
  43. Hadmut Danisch: Die Geistenswissenschaften sind längst im Zustand intellektueller Insolvenzverschleppung, Ansichten eines Informatikers am 21. April 2016
  44. Hadmut Danisch: Mehr Nackte wagen, Ansichten eines Informatikers am 28. Januar 2017
  45. Hadmut Danisch am 2. Mai 2015 um 18:55 Uhr
  46. Hadmut Danisch: Der Merkel-Plan ... oder doch wieder Soros?, Ansichten eines Informatikers am 10. März 2016
  47. Hadmut Danisch: Die Sippe Baer und die Grundrechte, Ansichten eines Informatikers am 27. April 2017
  48. Danisch: Adele und die Fledermaus
  49. Hadmut Danisch: "Frauenquote"
  50. Fefes Blog am 21. Juni 2012
  51. A Stranger in a strange World am 18. Juli 2015 um 7:37 Uhr

Netzverweise

Berichte über Veranstaltungen

Querverweise


  1. Ich habe mit meinen eigenen Webseiten irgendwann so um 1999 angefangen. [...] Zum Blog habe ich es erst später ausgebaut.
    • Zentrales Thema meiner Webseiten war von Anfang an das Promotions­verfahren, das man mir da so versaut hat. Und damals standen die Uni Karlsruhe und Baden-Württemberg unter einer CDU-Regierung. Ich habe jahrelang fast nur über diese CDU-lastige Korruption, und über die diversen Verstrickungen und krummen Dinger des damaligen Forschungs­minister Frankenberg[wp] oder beispielsweise auch eines Roman Herzog[wp] geschrieben. Auch mein über viele Jahre geführtes zweites Blog Forschungsmafia drehte sich immer wieder um Korruption und Machen­schaften der CDU. Nur waren dann in Baden-Würtemberg irgendwann die Grünen dran. [...] Sehr bekannt geworden ist das Blog erst 2011 mit der Sache um die Kinder­porno­spere. Und auch das war noch ein CDU-Thema. Ursula von der Leyen als die CDU-Ikone eogistisch-korrupter Inkompetenz und maßloser Selbst­über­schätzung, der fleisch­gewordene Dunning-Kruger-Effekt, die eine Schneise der Zerstörung hinter sich herzieht, war ja nun auch oft genug Thema in meinem Blog. Auch wenn man es nicht glauben mag: Die ist CDU. Vordergründig jedenfalls. Erst 2012 mit der Ablehnung meiner Verfassungs­beschwerde bin ich auf das Thema linker Wahnsinn und staats­feindliche Korruption eingeschwenkt, nämlich bei der Recherche der Hintergründe der mir bis dahin völlig unbekannten Verfassungs­richterin Susanne Baer. Das heißt, dass ich mich bisher etwa 11 Jahre um CDU und 5 Jahre um Linke gekümmert habe.
    • Im Frühjahr 2012 bin ich aus einem Protest­denken gegen diese Staats­korruption bei den Piraten eingetreten, und habe dann erst durch das Literatur­studium von Gender-Schriften und der massiven Sabotage und Unter­wanderung der Piraten gemerkt, was für eine Nummer da abläuft. Die (bayerischen) Piraten waren damals äußerlich hoch­interessant, viele, auch ältere Leute, die hoch­kompetent waren, fest im Beruf standen und gegen Korruption etwas unternehmen wollten, interessierten sich dafür. Deshalb war es auch so interessant, dort zu den Stammtischen zu gehen, immer interessante Leute, Ingenieure, Ärzte, Juristen. Dann aber habe ich - auch nur mühsam hinter die Kulissen - gesehen, was da im Verborgenen bei den Piraten abging, was für eine extrem bösartige kriminelle verlogene staats- und verfassungs­feindliche Sorte Mensch das war. Und das hat bei mir was ausgelöst. Denn eigentlich hatte ich mir von den Piraten versprochen, dass man da Leute findet, mit denen man gegen Regierungs­kriminialität und diesen Regierungs­sumpf wie BND, kriminelle Professoren und Richter und vor allem sowas wie die Verfassungs­richterin Baer vorgehen kann. Dann habe ich aber gemerkt, dass dieser extrem bösartige Sumpf, der sich da so unmerklich in den Piraten festgefressen hatte und sie mit enormer krimineller Energie zersetze, zerfrass, zerstörte, eben genau das Milieu der Verfassungs­richterin Baer war, und viele Spuren aus der Piraten­sabotage in die Berliner Gender-Szene führten. Die, von denen ich mir Hilfe versprochen hatten, steckten unter derselben kriminellen Decke.
  2. Dass sich in Berlin ein regelrechter schwuler Flüchtlingsstrich entwickelt hat, wo frische dunkle Knaben dem hiesigen Establishment preisgünstig und abwechslungsreich - aber den Gerüchten nach nicht freiwillig - zur Verfügung stehen, ist ebenso bekannt wie von der Presse nur selten erwähnt. Die Verflechtung von Schwulen- und Drogenszene ist auch keine Überraschung. Die Meme der "sexuellen Verfügbarkeit" ist vom weiblichen Opferkartell mit Patent und Markenschutz belegt. Wer als Mann auf Opfer machen will, wird abgemahnt und auf Unterlassung in Anspruch genommen. Weil aber die Berliner Stadt- und auch die Bundespolitik wirksam mit der hiesigen Schwulenszene verwoben ist, und es kommen immer wieder Gerüchte herum, wonach das auch Kinder als Opfer umfasst und man die Flüchtlings­kinder ja auch nicht immer so genau zählt und nachzählt, sei das alles von den Mänteln des Schweigens und des Wohlwollens bedeckt. Schließlich braucht man ja auch Koalitionen. In Österreich kocht nun gerade ein Bericht hoch: Sugarmamas und ihre Flüchtlinge[ext]. (Und Reaktion darauf.) Dass alleinstehende aber betuchte (Witwe, Scheidung, Gattin...) ältere Damen gerne dem Sextourismus frönen und sich in manchen Ländern gerne den ein oder anderen Gigolo mieten, ist so bekannt wie unerwähnt. Sextourismus wird immer gerne mit dem schnaufenden dicken Deutschen assoziiert, der mit Hawaiihemd, Tennissocken und Sandalen nach Thailand fährt. Den mag es sicherlich geben, aber er ist da eben auch nicht allein.
  3. Ich habe immer stärker den Eindruck, dass wir uns in einem immer weiter fortschreitenden Stadium des Umbaus eines freiheitlich-demokratischen Landes in Richtung eines sozialistischen Planwirtschafts- und Angststaates vom Zuschnitt der DDR bewegen. Was mir daran vor allem auffällt: Vor 25 oder 30 Jahren galt die DDR noch als richtig, richtig böse. Auf der Abi-Jahrgangsreise nach Berlin wurden wir noch aufgeklärt, wie abgrundtief diktatorisch und freiheitswidrig das Land war, und der Tag in Ost-Berlin war wie eine Fahrt in ein Gruselkabinett, allein die Grenzkontrollen und dieses ständige jeder-überwacht-jeden. [...] Inzwischen ist im Meinungsbereich eine Generation tonangebend, die höchstens 40 Jahre alt ist und die DDR nicht mehr aus der Sicht eines Erwachsenen erlebt hat, der sowas wie Reisen oder Meinungsfreiheit oder Berufsfreiheit damals überhaupt in Anspruch genommen und die Sache von innen oder von außen hätte beurteilen können. Dazu kommt, dass sich verblüffend viele Leute von SED und Stasi in der Politik, den Medien oder den Neo-Zensur­behörden festgesetzt haben und damit ein enormer Einfluss auf die öffentliche Meinung genommen wird. Man merkt das aber auch daran, dass an den Universitäten die bekloppten Geistes- und Sozialwissenschaftler wieder voll auf Marx abfahren. [...] Das feministische Prinzip: Frauen und ihre Leistungen sichtbar machen, und dazu dann, wenn sie keine haben, eben stets - wie bei Scheidungen - die Leistung des Mannes auf das Konto der Frau buchen. Je emanzipierter und feministischer wir sein wollen/sollen, desto stärker nimmt der Effekt zu, Frauen die Leistungen des Mannes zuzuschreiben. [...]