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Flüchtlingshilfe

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Zaunbau der amerikanischen Ureinwohner bei Ankunft des Schiffes Mayflower[wp] bei Plymouth Rock[wp]: "Sie sagen, sie bauen eine Mauer, weil zu viele von uns illegal einwandern und wir weder ihre Sprache lernen noch uns ihrer Kultur anpassen ..."

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Zitat:

«"Flüchtlingshilfe" ist ein nettes Wort für "arglistige Umsiedlung". Auf der einen Seite werden die Menschen rausgebombt - mit Hilfe von Merkels Verbündeten. Auf der anderen Seite werden sie eingeladen - von Merkel.» - Rico Albrecht[1]

Politiker haften für ihre Flüchtlinge!
Zitat:

«Es sind ausschließlich junge Männer. Bei den Behörden - soweit sie sich ihnen stellen (müssen) - geben sie in der Regel an, sie seien Syrer. Sie versuchen, von der alles in allem positiven Einstellung vieler Deutscher bezüglich der syrischen Kriegs­flüchtlinge und von den asyl­rechtlichen Vorteilen einer syrischen Herkunft zu profitieren.

Sie haben hier in Deutschland so gut wie keine Chance, weder eine Chance auf Asyl noch eine Chance, regulär Arbeit zu finden. Also verlegen sie sich aufs Klein­kriminelle.

Ihre Stellung zur Gesellschaft, in der sie Beute zu machen versuchen, ist primär feindselig. Denn sie wissen, dass sie nichts anderes erwartet als Ablehnung, Ausgrenzung, polizeilicher Zugriff, Ausweisung.

Integrationswille besteht hier keiner - auf beiden Seiten nicht.»[2]

Die Flüchtlinge kommen aus Syrien. Wussten Sie, wie groß Syrien ist?

Es heißt "Kein Mensch ist illegal!"[3][4][5], "Deutschland­fahnen runter!"[6][7] und gleichzeitig "Schwulen­fahnen hoch!"[8][9]

Da fragt der Blogger Hadmut Danisch:

Zitat:

«Warum schaffen wir nicht die Bezeichnung "Deutschland" ab und benennen uns in "Große Grüne Wiese" um?»[7]

Zitat:

«Wer ernsthaft glaubt, hinter diesen Schlepper-Bewegungen stünde ein humanistischer und kein destruktiver Imperativ, dem ist nicht mehr zu helfen.»[10]

Fluechtlingskarte.jpg
Links: Deutschland (80 Mio. Einwohner)
Rechts: Afrika (1,216 Mrd. Einwohner)
Wie genau lösen wir nun das afrikanische Flüchtlingsproblem?
Zitat: «
Historisches Kalenderblatt am 19. Juni 1986
19. Juli 1986:
Die DDR ermöglichte seit 1. Januar 1986 fast 43.000 Asylanten über Berlin-West die Einreise in den Westen. Politiker der schwarz-gelben Koalition in Bonn beklagen die Absicht Ost-Berlins, über diese Massenmigration die Bundesrepublik "zu destabilisieren".

Bei 43.000 sprachen Politiker schon von "destabilisieren"[wp], aber bei über 1 Millionen heißt es "wir schaffen das".[11]


"1985/86 lenkte das SED-Regime mehr als 150.000 Asylbewerber aus Afrika und Asien unkontrolliert in die Bundesrepublik. Die DDR wollte Druck auf die Bundesrepublik machen - und hatte damit Erfolg.
Die Schlangen vor den Ausländer­behörden sind schier endlos. Zahlreiche Turnhallen und andere Gebäude dienen als Not­unter­künfte, die öffentliche Hand muss Nachtrags­haushalte beschließen, um die Sozial­ausgaben für die strömenden Flüchtlinge bewältigen zu können. Die Debatte in Zeitungen und Fernseh­sender schwankt zwischen 'Alle aufnehmen - wir schaffen das!' und 'Asylrecht streichen und Grenzen schließen!'. An den Stammtischen dominiert eindeutig die zweite Alternative.
Was klingt wie eine Beschreibung der Gegenwart, ereignete sich tatsächlich vor rund 30 Jahren. 1985 nämlich entdeckte die Führung der SED, dass man Flüchtlings­ströme sehr gut als politische Waffe einsetzen konnte. Ausgerechnet der Staat, der Jahr für Jahr mehrere Prozent seines Staats­haus­haltes in die militärische Sperrung seiner eigenen Grenzen steckte, freilich nur für eigene Bürger, nutzte ungehinderten Transit für Menschen aus der Dritten Welt als politisches Druckmittel."[12]»
"Unsere Männer sind als Flüchtilanten bei Euch in Deutschland."
Ganz Europa passt in den Norden Afrikas!
Deutschland im Größen­ver­gleich mit Afrika
Zitat:

«[Unsere] Werte [sind] so wertvoll, dass derzeit Hunderttausendie von Menschen alles aufgeben und unter Lebensgefahr zu uns kommen, weil sie hoffen, hier geordnete Verhältnisse vorzufinden. Und ausgerechnet die, die vorgeben sich für Flüchtlinge einzusetzen, haben nichts Eiligeres zu tun, als gerade das zur Gelegenheit zu nehmen, alles das zu zerstören. Eigentlich müsste man den Flüchtlingen sagen, dass ihre Flucht vergebens war, weil sich Deutschland schneller in eine Terror­diktatur verwandelt, als sie deutsch lernen können. Nix gelobtes Land. Weil einer Schwachsinn daher­blubbert, kommt nachts das Rollkommando. Die ersten Flüchtlinge merken aber auch schon selbst[ext], dass man sie mit der Utopie vom sagenhaften Deutschland reingelegt hat. Man hat ihnen ein Paradies versprochen, vorgefunden haben sie aber dann das.

Ein Leser meines Blogs sprach mich neulich darauf an und meinte, dass ihm gerade angst und bange wird, wenn er darüber nachdenkt, worauf das hinausläuft. Da kommen hundert­tausende von Leuten, die dieser festen Überzeugung sind, die all ihr Hab und Gut dafür aufgegeben und unter Strapazen lebens­gefährliche Reisen angetreten haben, um in das Merkel-Land zu kommen, in dem Milch und Honig fließt. Und die überzeugt sind, einen Versorgungs­anspruch zu haben. Was ist eigentlich, wenn bei denen mal was überläuft? Immerhin düften viele von denen unter post­traumatischen Belastungs­störungen leiden, und solche Leute habe ich in meiner Zeit im Studenten­wohnheim erlebt. Das kann aus völligen Nichtigkeiten spontan umschlagen. Was ist eigentlich, wenn die der Zelte, der Enge und des Rumliegens mal überdrüssig werden, frustriert sind und irgendwelchen Scharf­machern zum Opfer fallen? Der Leser fragte, was eigentlich passiert, wenn da mal zwanzig­tausend Leute mit Knüppeln über einen Stadtteil herfallen und einfach mal 'ne Haus­besetzung durchführen, die Anwohner rausprügeln und das für sich in Beschlag nehmen?

Ist es nicht seltsam, dass uns die deutschen Medien immer nur wunderbare Menschen mit süßen Kindern zeigen, die voller Dankbarkeit Dankes­schilder hochhalten und erklären, wie dankbar sie seien, in Deutschland zu leben und sofort anfangen wollen zu arbeiten oder zu studieren. Oh, ich glaube denen, dass das so ist und die echt und authentisch sind. Will ich nicht in Zweifel stellen. Warum auch, die Syrer sind sehr nette und moderne Leute. Aber wer ist eigentlich so blöd, sowas als repräsentative Darstellung zu glauben? In welchem Land der Erde gibt es eine Bevölkerung, die nur aus netten Familien besteht? Wird uns hier nicht selektiv was vorgegaukelt?

Genaue Zahlen weiß ich nicht. Gerüchteweise habe ich gehört, dass nur etwa 10 bis 15 % diesem Ideal entsprechen. Natürlich haben auch die Anderen Anspruch auf Asyl. Aber haben wir nicht auch einen Anspruch auf wahrheitsgemäße Information? Schaut man zum Vergleich ungarisches Fernsehen, oder auch mal Putins Propaganda­sender Russia Today, werden ganz andere Bilder gezeigt. Welche stimmen?»[13]

Zitat:

«Mich persönlich interessiert das mit der Flüchtlingskrise selbst eigentlich gar nicht so sehr, aber ich beobachte daran eben sehr stark die Mechanismen der Desinformation. Anders gesagt: Mich interessiert die (Des-)Information der Medien über die Flüchtlinge weit mehr, als die Flüchtlinge selbst.

Oder noch anders gesagt: Ja, ich sehe unser Land und unsere Demokratie in erheblicher Gefahr der Ausplünderung und Vernichtung. Aber vor allem durch Journalisten und Politiker. Flüchtlinge kommen da erst viel, viel weiter hinten in der Bedrohungs­liste. Ich halte das für unheimlich gefährlich und korrupt, was die da treiben.

Ich habe vor allem deshalb andere Schwerpunkte, weil mir das - die Lage und die Bedrohung - schon lange vor der Flüchtlingskrise aufgefallen ist, nämlich am Feminismus. Auch da haben Journalisten schon massive Desinformation und frontale öffentliche und nicht-öffentliche Angriffe gefahren gegen alles, was anderer Meinung war oder auch nur der Zwangsmeinung nicht vorbehaltlos folgte. Letztlich ist die Bericht­erstattung in der Flüchtlingskrise nichts neues, sondern nur die Fortführung geradezu krimineller Desinformation, unter der wir schon seit Jahren stehen.»[14]

Zitat:

«Die "Fluchthelfer" konstruieren davon wenig beeindruckt einfach einen Dyslogismus, indem sie behaupten, die Rettung aller Individuen sei machbar, weil sie eben erforderlich sei. Man muss nicht Mathematik oder Logik studiert haben, um zu erkennen, dass hier die Kausalität nicht nur gebeugt, sondern geradezu verkehrt wird. Und wenn man solches zulässt, werden die natur­gesetzlichen Grund­prinzipien des menschlichen Zusammenlebens in dieser emotionalen Weltsicht gleich mit außer Kraft gesetzt. Neben der Kooperation ist nämlich die Konkurrenz ein konstitutiver Teil unserer Natur und lässt sich nicht durch fromme Gedanken aushebeln.» - Konrad Kustos[15]

Zitat:

«In der Bundestags-Drucksache 13/4445 vom 23.04.1996 kann man lesen, dass der deutsche Bundestag "auf Antrag (...) der Fraktion der CDU/CSU, (...) und der Fraktion der SPD, (...) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (...) und der Fraktion der F.D.P. beschlossen hat":

"Im Hinblick darauf, dass die Tibeter sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt haben, verurteilt der Bundestag die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität der Tibeter führt, insbesondere mit Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl (...)"

Was für Tibet in aufgeregter Form gilt, nämlich dass "die Zuwanderung in großer Zahl" die "Identität der Tibeter", ihre "eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität" zerstört, gilt angewandt auf Deutschland als "rechtsextreme Hetze", "nationalistische Eng­stirnigkeit" usw. und kann nur noch von einem "Pack" udgl. vertreten werden.»[13]

Wie es weitergeht

Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold. (Heidelberger Hochschulrede am 9. Juni 2016)[16]
Zitat:

«Mit solchen Leuten ist kein Staat zu machen, schon gar kein deutscher. [...]

Bereits im nächsten Frühling wird diese homogene Masse ihre charismatischen Führer gebären, die schlauer und wort­gewandter sind, als die einzelnen Doofs in der Essens­schlange in der Turnhalle. Zunächst wird es sich um die üblichen (deutschen) Parasiten und Wichsmännchen von der Migrations­mafia aus dem Schoße von Pro Asyl und vergleichbaren grünen Toten­gräbern unserer Nation handeln. Doch innerhalb von Tagen werden sie ihre Plätze in den Talkshows des Staats­fernsehens den neuen Häuptlingen der "Refugees" räumen müssen, weil diese mit ihrem Araber-Hengst-Look und Opfergestus authentischer rüberkommen. Stets nebst einem süßen Kopf­tuch­mädchen mit ganz großen Kulleraugen, welches für den emotionalen Dreh des Verlangens nach "Teilhabe" zuständig ist versteht sich. So werden diese Fachkräfte fürs Fordern zu Stars avancieren, welche locker ein oder zwei Millionen kräftige Männer auf Handy-Zuruf mobilisieren und auf die Straße bringen können. Sie brauchen dafür nicht einmal eine Demonstration anzumelden. Sie werden es einfach tun. Wer sollte sie daran hindern?» - Akif Pirinçci[17]

Zitat:

«Ich glaube, die Sache mit der Einwanderung der Syrer wird schief gehen und sehr schnell Ernüchterung eintreten. [...] Ich glaube, dass das an der Dummheit unserer Politiker liegt und an der Dummheit derer, die sie wählen und sich zu diesen Emotional­krämpfen hinreißen lassen. Ich glaube, dass ausgerechnet die, die sich jetzt so für Flüchtlinge einsetzen, die sind, die es scheitern lassen. Weil sie jede sachliche Diskussion erwürgen. [...]

Es wird großen Schaden und großes Gejammer geben. Und hinterher will es dann wieder keiner gewesen sein. Die sind dann plötzlich alle weg und bei anderen Themen.

Derweil läuft eine Maschinerie weiter, in der da irgendwer den Leuten einredet, dass Deutschland das Schlaraffen­land sei, in dem sie Geld, Wohnung, Auto, Schlagsahne hinterher­geworfen bekommen. Wer auch immer dahinter­steckt. Es spricht manches dafür, dass die Amerikaner das inszenieren. Egal.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • Die eine Möglichkeit ist, dass die Leute das nicht bekommen, was sie erwarten, und im Zelt landen. Das wird sie frustrieren und aggressiv machen, und auf einmal haben wir da eine Armee von zwei Millionen Leuten, die stinksauer auf uns sind und hier alles kurz und klein schlagen.
  • Die andere Möglichkeit ist, dass unsere Politiker noch mehr durchdrehen und den Leuten geben, was sie wollen und erwarten. Dann werden die Deutschen, die das alles bezahlen müssen und die keine Wohnungen mehr finden, stinksauer und schlagen alles kurz und klein.»[13]
Zitat:

«Ich halte diesen Empfangsjubel an den Bahnhöfen nicht nur für Fake, sondern für kriminelle Masturbation. Irgendwer fühlt sich toll, aber sorgt dafür, dass Leute, die da irgendwo im nahe Osten vor dem Fernseher sitzen, getäuscht werden. Bahnhofs­jubler sind Lügner und Betrüger, weil sie zum persönlichen emotionalen Vorteil anderen Schaden zufügen, indem sie sie täuschen.»[13]

Blogger Hadmut Danisch hat gut zusammengefasst, was uns einerseits Politiker und Migrations­industrie vormachen und was realistischerweise für die Zukunft zu erwarten ist:

Düstere Aussichten für jugendliche Flüchtlinge.

Die FAZ schreibt[ext] darüber, wie katastrophal die Ausbildungs­aussichten selbst jugendlicher Flüchtlinge aus Somalia, Eritrea, Elfen­beinküste und Afghanistan ist.

So rein manuell-handwerklich seien sie gar nicht mal so schlecht, aber alles theoretische oder gar normale Arbeits­zeiten liegen außerhalb des Horizontes.

Zitat:

«"Selbst die Fittesten schaffen es nicht", sagt Johannes Fischer, der Leiter des Kreis­jugendamts Rosenheim. [...] Wenn man Fischer fragt, ob denn die jungen Flüchtlinge nicht die Probleme des demographischen Wandels in Deutschland lindern könnten, dann sagt er einen ziemlich ernüchternden Satz: "Nein, nicht diese Generation."»

Das heißt, dass sie nicht - wie so gerne behauptet - unseren Jungen helfen, die Renten der Alten zu bezahlen, sondern ihnen im Gegenteil noch zusätzlich auf der Tasche liegen werden.

Zitat:

«Mehr als 67.000 "unbegleitete minder­jährige" Flüchtlinge lebten Ende Januar in Deutschland. Sie werden so genannt, weil sie ohne Eltern, ohne Verwandte eingereist sind. Sie haben für die Flucht alles riskiert und dürfen in den meisten Fällen in Deutschland bleiben. Behörden, soziale Träger, Wirtschaft - alle setzen sich ein, ringen um die Integration. Bei wem, wenn nicht bei ihnen, könnte es also gelingen? Das dachte auch Fischer. Jetzt aber, sagt er, befänden sich seine Erwartungen "im freien Fall". Immer noch.»

Und wie läuft's?

Zitat:

«Die örtliche Wirtschaft sucht hände­ringend Auszubildende. 2200 freie Plätze in Stadt und Landkreis wurden 2015 gemeldet. "Es ist höchste Zeit, zu handeln", sagte dazu kürzlich die Vorsitzende der örtlichen Industrie- und Handels­kammer. "Flüchtlinge können dabei der Schlüssel zur Lösung des Azubi­mangels werden."

Das hatten auch die Mitarbeiter der "Jungen Arbeit" gehofft. Sie hatten es mit engagierten, höflichen, dankbaren jungen Menschen zu tun, die da kamen. Am Abend habe man sie aus dem Deutsch­unterricht regelrecht herausholen müssen. "Aber in den vergangenen Monaten sind uns jeden Tag die Augen aufgegangen", sagt Astrid Langenegger, Ko-Geschäfts­führerin der Initiative. "Bei rund 80 Prozent der Jugendlichen fehlen fast komplett neun Jahre Schulbildung. Eine Ausbildung ist eigentlich nicht realistisch", sagt sie. [...]

Nach zwei Tagen Ausbildung Friseur

Unter den Jugendlichen in Rosenheim sind vor allem Somalier, Eritreer und Afghanen. Hier stellten sie große Unterschiede in der Arbeits­kultur fest, sagt Langenegger. "Mit Jugendlichen aus afrikanischen Ländern haben wir es uns viel einfacher vorgestellt." Syrer, aber auch Afghanen seien deutlich näher an Deutschland. [...]

Die Jugendlichen sollen in den Praktika zwei Tage à acht Stunden die Woche arbeiten. Aber viele schaffen das nicht. "Die wissen gar nicht, wie Arbeit läuft", sagt Langenegger. Sie nennt das eine "Konfrontation mit der Arbeitswelt". Es gebe Jugendliche, wird in Rosenheim berichtet, die in ihrer Heimat mal zwei Wochen einem Friseur zugeschaut hatten und danach als Friseur arbeiteten. In Deutschland wollen sie das nun auch. Aber sie verstehen nicht, warum ihre Ausbildung erst einmal darin besteht, nur Haare zu waschen - und warum sie so wenig verdienen. Sie haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt und viel Geld gezahlt, um nach Deutschland zu gelangen. Nun sind sie am Ziel und müssen rasch Erfolgs­berichte nach Hause schicken - und Geld. Gelingt das nicht, ist das eine große Enttäuschung. Ein Vakuum tut sich auf. "Die schmeißen den Bettel hin, sobald sie sehen, dass sie keine Perspektive haben, schnell Geld zu verdienen", sagt Fischer. [...]

Die Jugendlichen müssten in Arbeit gebracht werden, "bevor sie Hartz IV entdecken", sagt Mitterer. [...]

In Rosenheim erzählen die Helfer, dass ihnen nun, durch den starken Zuzug von gar nicht oder gering qualifizierten jungen Menschen, erst klarwerde, wie anspruchsvoll in Deutschland allein eine Ausbildung geworden sei. Zu Zeiten der Kriegs­flüchtlinge aus dem früheren Jugoslawien in den neunziger Jahren habe es noch Jobs für ungelernte Arbeiter gegeben. Produktions­helfer in der Holzfabrik etwa, sagt Fischer. Heute nicht mehr. Flüchtlinge, die in die Grundschule gingen, hätten noch Chancen, sagt der Jugendamts­leiter. Die meisten der unbegleiteten minder­jährigen Flüchtlinge aber seien einfach nicht qualifiziert genug und könnten sich das, was deutsche Kinder und Jugendliche in vielen Jahren lernten, nicht in drei Monaten aneignen. Fischers Angaben zufolge ist eine Berufsschule für die allermeisten ausgeschlossen. Das Sprachkurs­niveau B2 (etwa das Verständnis für Haupt­inhalte von Texten auch zu abstrakten Themen) sei für viele der jungen Leute "intellektuell nicht erreichbar". Fischer fügt hinzu: "Denen fehlt das Koordinaten­system." Manche der jungen Flüchtlinge sind ein paar Jahre irgendwo zur Schule gegangen, nun wollten sie studieren. "Nicht mal am Horizont", sagt Fischer dazu. "Die komplexe deutsche Welt können wir denen nicht beibringen", sagt auch Mitterer.»

Ich weiß, dass ich mich jetzt blöd und nach alter Knacker anhöre, so in der Tonart "hab ich ja gleich gesagt", und ich zum Drei­millionsten Male dasselbe erzähle, von Reisen und so. Ich weiß, es nervt.

Aber: Genau das haben die in Namibia erzählt, als ich mal dort in Urlaub war. Der Reiseleiter war ein ehemaliger Deutscher, der vor 40 Jahren nach Namibia ausgewandert war und dort seither eine Farm betreibt. Der kennt Land und Leute besser als die sich selbst. Und der hat uns mal erklärt, wie die hohe Kriminalität gegenüber Touristen zustande kommt. Die Leute arbeiten dort wenig (hängt nicht nur, aber auch mit der Hitze zusammen), und wenn, dann arbeiten viele nicht ernsthaft. Es ist etwa auf seiner Farm nicht einfach, Arbeiter zu finden, bei denen da überhaupt was rauskommt, und selbst denen kann man das Geld nur zu einem kleinen Teil in bar auszahlen, weil sie es sofort auf den Kopf hauen und dann nichts mehr zu essen haben. Deshalb unterhalten alle Farmer dort quasi kleine Krämer- und Lebens­mittel­läden, in denen die Arbeiter jeden Tag einen Teil des Lohns in Naturalien ausgezahlt werden. Damit man halt für zwei, drei Tage zu essen hat. Und selbst das sei inzwischen so schwierig zu erwirtschaften, dass viele Farmer nicht mehr rumkommen und sich was anderes suchen. Reiseleiter zum Beispiel. Der hatte nämlich auch das Problem, dass er seine Farm mit der Arbeits­leistung, die da zu bekommen ist, nicht mehr bewirtschaften kann.

Die Leute würden das "Arbeiten" wie in Europa schlicht nicht kennen, könnten sich das nicht vorstellen, würden das auch nicht akzeptieren.

Daher auch die vielen Diebstähle und Überfälle auf Touristen. Das sei nicht mal Kriminalität im eigentlichen Sinne, sondern subjektives Gerechtigkeits­gefühl, denn die Leute würden es als ungerecht empfinden, dass die da aus Europa so reich sind, Geld, Kameras und schöne Kleider haben, und sie nichts. In Europa würde das Geld vom Himmel regnen und auf den Bäumen wachsen, da sei es doch nur fair, sich was davon zu nehmen, die Touristen bekämen das ja wieder nach, wenn sie wieder zurückgehen.

Dass Touristen aber jeden Tag acht Stunden arbeiten, um sich das zu verdienen, das sehen die nicht, weil man Touristen da ja eben nicht arbeiten sieht.

Das ist zwar jetzt nicht ganz fair, weil es eben gerade in den Touristen-Hotels sehr, sehr guten Service gibt und die da wirklich sehr fleißig arbeiten. Da geht's echt rund. Als Kind habe ich öfters den Spruch gehört, "Da sieht's aus wie bei den Hotten­totten", wenn ich mein Zimmer nicht aufgeräumt und alles herumliegen hatte. Die Hotten­totten leben in einem Teil von Namibia, und ich war dort. Zumindest in einem ihrer Hotels. Leute, bei denen herrscht Ordnung, alles picco bello tadellos sauber und aufgeräumt.

Aber es sind halt eben die seltenen Ausnahmen. Die Mehrzahl der Leute dort arbeitet eben kaum oder gar nicht und kennt das auch nicht.

In Windhuk hat mir ein Einheimischer, Bewohner eines Township (übler Slum), zu Leuten, die da rumsitzen und auf Aufträge warten, erklärt, dass die faktisch nichts verdienen, weil sie faktisch auch nichts arbeiten und nichts können. Denen kann man nichts erklären, sie können nichts nachmachen, nicht lesen, nicht schreiben, nicht englisch. Nur aller­einfachste Arbeiten, zwei, drei Stunden am Tag. Könnten sie alles kostenlos lernen, wollen sie aber nicht. Reicht denen so.

Es ist mir schleierhaft, wie man glauben konnte, dass man da einfach junge Leute aus allen Teilen der Welt ranholt und nach einer Kurz­einweisung ins Deutsche sofort auf den Lehrstellen­markt schieben kann. Hätte man aber wissen können, wenn man mal ein wenig gereist wäre anstatt sich von den Soziologen post­strukturalistisch einreden zu lassen, dass man das alles sozial formen und passend reden könne.
- Ansichten eines Informatiker[18]

Lehrer beschreiben in der Welt, was auf Schulen zukommt:

Wie zerlegt man sich in 29 Teile? Vera Hengsbach (Name geändert) fragt sich das fast täglich - wenn sie das Klassenzimmer betritt und ihre 29 Schüler anschaut. Dann fällt ihr Blick zum Beispiel auf den Flüchtlings­jungen Saleh, der während des Unterrichts schon mal aufspringt, in schrillem Ton schreit, seinen Tisch umschmeißt und aus der Klasse rennt. Angeblich sah er, wie sein Vater erschossen wurde.

Oder der kleine, freundliche Ahmed, der zwar deutscher Staatsbürger ist, aber keinen einzigen deutschen Satz fehlerfrei spricht - genau wie seine ebenso freundliche Mutter. Oder Ralf, eines der wenigen Kinder ohne Zuwanderungs­geschichte, dessen Deutsch aber trotzdem so miserabel ist, dass er den Förderkurs "Deutsch als Zweitsprache" besuchen muss.

Zu jedem ihrer Schüler könnte die 41-jährige Lehrerin eine Problem­geschichte erzählen, zu deren Lösung jedes Kind vor allem eines brauchte: viel individuelle Zuwendung. Und genau das ist "objektiv unmöglich", sagt Hengsbach. Dafür müsste sie sich in besagte 29 Teile zerlegen. Wenn die Lehrerin dann nach ihren vier Stunden Unterricht pro Tag aus der Klasse schleicht, möchte sie "am liebsten auf allen vieren die Treppe herunter­kriechen", erzählt sie. So groß ist der Frust. So ausgeprägt ihr Bewusstsein, den Kindern nicht gerecht zu werden. Und damit steht sie nicht allein.

Von der Politik im Regen stehen gelassen

Natürlich, ihre Grundschule liegt im Viertel einer Stadt in NRW, das für seine vielen Migranten, Bildungsfernen und Hartz-IV-Empfänger bekannt ist. Aber längst spiegelt sich in diesen Brenn­punkt­schulen, was sich in verringerter Dosis in vielen Schulen im ganzen Land beobachten lässt. Der "Zwang zum Vierteilen ist für Grund­schullehrer in NRW längst zum Regelfall geworden", meint auch Udo Beckmann, der Vorsitzende vom Verband Bildung und Erziehung (VBE).

Er warnt, "die meisten Grundschul­lehrer" in NRW würden "zerrieben zwischen der Integration Zugewanderter, der Inklusion Behinderter und dem Förder­anspruch auch aller anderen Schülerinnen und Schüler". Und was noch schlimmer sei: Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) lasse sie "im Regen stehen".

Dabei beteuerten die Bildungs­experten von Regierung und Opposition erst am Donnerstag wieder im Landtag, in der Grundschule werde über das "Gelingen unserer Zukunft", über die Chancen aller jungen Menschen im Land entschieden. Die Parteien debattierten, wie man die verheerende Lage der Grundschule verbessern könne. Und kamen zumindest in einem überein: Die Grundschule sei die "Basis" der Bildungsrepublik.

Wenn die Zuversicht verloren geht

An die vorderste Front, wenn man so will, in die Kampfzone dieser Bildungs­republik zog es Vera Hengsbach schon früh. Die Mutter einer Tochter ist eine pädagogische Idealistin. Aus freien Stücken wählte sie 2007 eine Brennpunktschule als Arbeitsplatz. Sie träumte davon, für die Aufstiegs­chancen derer zu streiten, die "von Haus aus schlechtere Karten haben". Und davon gibt es in ihrer ersten Klasse reichlich.

Das war in all den Jahren zwar selten anders. Nun aber, nach insgesamt elf Jahren im Schuldienst, ist ihr erstmals die Zuversicht abhanden gekommen. Und das liegt nicht nur an den Flüchtlings­kindern aus Afghanistan und dem Irak in ihrer ersten Klasse. Die Jungen beherrschten bei ihrer Einschulung nur wenige Sätze Deutsch.

Im Laufe des Schuljahrs hat sich daran so wenig geändert, dass "die Jungs eigentlich alle sitzen bleiben müssten", erzählt Hengsbach. Sie versuchte, mit den Eltern zu sprechen, ob die ihren Kindern helfen könnten. Nach der Schule passte sie die Mütter ab, die ihre Söhne abholten. Die waren zwar allesamt sehr nett und lächelten unablässig, ihr Deutsch aber erschöpfte sich in "Guttn Takk" und "Tschuss".

Flüchtlingskinder müssen in normale Klassen

Hengsbach besuchte einen der Jungen in seiner Flüchtlings­unterkunft. In dem Wohn­container mit den vielen Dutzend Familien, die auf engstem Raum zusammen­gepfercht leben, ging ihr auf, dass die Bedingungen für schulischen Erfolg ungünstiger kaum sein könnten. Mit einer Wäscheleine hatte die vierköpfige Familie des kleinen Rateb ein Eckchen des Containers für sich abgesperrt.

Auf wenigen Quadratmetern leben Eltern und Kinder dort ohne Trennwand, in fast pausen­losem Lärm. Selbst mit der Nachtruhe sei es nicht weit her. Immer schreie oder quengele dort jemand, erzählte ihr der Security-Mann. Und so kommen Rateb und die anderen Flüchtlings­jungen morgens mit tiefen Augenringen in die Schule. Und schlafen schon mal ein.

Wie vom Land vorgesehen, wurde auch an Hengsbachs Schule für Flüchtlingskinder eine Seiten­einsteiger­klasse eingerichtet. Aber leider nur zwei Stunden am Tag, für weitere Stunden fehlt das Personal. Und so passierte etwas, was in der Theorie des Schul­ministeriums überhaupt nicht vorgesehen ist: Die Flüchtlings­kinder müssen täglich nach zwei Stunden Flüchtlings­klasse in den normalen Unterricht der ersten Klasse wechseln, was laut VBE auch an vielen anderen Grundschulen im Land geschieht. Doch dort, in den Regelklassen, stellen sie eine gewaltige Belastung dar. Kein Wort können sie lesen, nur wenige Sätze Deutsch verstehen sie. Und für allenfalls ein paar Minuten reicht ihre Konzentrations­fähigkeit aus.

"Wie soll ich diese Kinder angemessen unterrichten?", fragt Hengsbach. Gleichzeitig müsse sie sich ja noch um 25 andere, ebenfalls förderbedürftige Kinder kümmern. Mit Büchern können Rateb & Co. nichts anfangen, malen wird schnell langweilig. Sprachkurse auf CDs, die sie über Kopfhörer hören könnten, gibt es zwar auf dem Markt für Unterrichts­materialien. Aber nicht in Hengsbachs Schule.

Weder Stadt noch Land bewilligten Geld dafür. Folglich neigen die sich selbst überlassenen Jungs zum Stören. Lernen wenig. Und leben Verhaltens­auffällig­keiten aus. Ob diese Probleme im kommenden Schuljahr nachlassen werden, scheint zweifelhaft. Derzeit besuchen fast 50.000 Flüchtlings­kinder NRW-Schulen. Nach den Sommerferien sollen mindestens weitere 40.000 dazukommen. Über vier Prozent aller Schüler im Land werden dann Geflüchtete sein.

Aber Flüchtlingskinder sind längst nicht die einzige Gruppe, die unter dem massiven Personal­mangel leidet. Viel zahlreicher sind in Hengsbachs Klasse die hier geborenen Kinder mit Zuwanderungs­geschichte, meist mit türkischen oder arabischen Vorfahren. Sie sind zwar in der großen Mehrheit deutsche Staatsbürger, doch ihr Deutsch ist "überwiegend desaströs", erzählt Hengsbach. Was an den Eltern­häusern liege. Meist werde dort in der Herkunfts­sprache kommuniziert. Und viele der Kinder hätten allenfalls ein Jahr lang eine deutsche Kita besucht. Auch diese Schüler brauchten also eine intensive sprachliche Förderung.

Sprachförderung bleibt auf der Strecke

Bislang wurde die auch täglich angeboten in dem Kurs "Deutsch als Zweitsprache" (DaZ). Aber genau diese Kurse werden nun gestrichen, um mehr Seiten­einsteiger­klassen für Flüchtlings­kinder aufbauen zu können. Und so "schadet die Hilfe für Flüchtlinge den anderen Kindern mit Deutsch­defiziten", seufzt Hengsbach.

Auch damit steht sie nicht allein. Laut einer VBE-Umfrage von vergangener Woche beklagen über 50 Prozent der Grundschulen im Land, die Sprachförderung für Kinder mit Zuwanderungs­geschichte sei mittlerweile deutlich schlechter als vor der Flüchtlingswelle 2015. Wie vielen Kindern dadurch Bildungs­chancen genommen werden, lassen zwei Zahlen erahnen: Von den 611.472 Kindern an öffentlichen Grundschulen im Land haben knapp 40 Prozent Zuwanderungs­geschichte und knapp zehn Prozent keine deutsche Staats­bürgerschaft (Schuljahr 2015/2016).

Unter der zusammen­gestrichenen Deutsch­förderung leiden in Hengsbachs Klasse aber auch die deutschen Kinder ohne Zuwanderungs­geschichte. Sie stammen überwiegend aus Hartz-IV-Familien, in denen eine wenig bildungs­förderliche Atmosphäre herrscht, erzählt die Lehrerin. Weil es für diese Kinder derzeit keine anderen Förder­angebote gebe, besuchten sie bei Bedarf ebenfalls DaZ-Kurse. Bislang.

Die unterschlagenen Inklusionskinder

Integration ist aber nur die eine der beiden Mammut­lasten, unter denen viele Grundschulen stöhnen. Die andere heißt Inklusion. Von dieser Pflicht zur Beschulung behinderter Kinder in Regelschulen ist auch Hengsbachs Klasse betroffen. Dabei sitzt dort kein einziges Kind, dem das Schulamt einen sonder­pädagogischen Förderbedarf, also eine Behinderung oder "sozioemotionale Verhaltensauffälligkeit" attestiert hat.

Trotzdem gibt es "eindeutig gehandicapte oder verhaltensauffällige Kinder in meiner Klasse", berichtet Hengsbach. Nur würden die als solche nicht anerkannt. Weshalb sie sich eben selbst um einen fast tauben Schüler, um ein Mädchen mit "extremen kognitiven Defiziten" und um den erwähnten Saleh kümmert, der mehrfach schreiend aus der Klasse rannte - und gerade noch eingefangen werden konnte.

Einmal wandte sie sich an den schul­psychologischen Dienst, der solle Saleh unter die Lupe nehmen. Tatsächlich saß wenig später eine Schul­psychologin im Klassenzimmer und beobachtete den Jungen. Anschließend hielt sie Hengsbach einen ellenlangen Vortrag über einfühlsame Pädagogik. Und versprach auf Hengsbachs Drängen hin, eine Therapie für Saleh zu beantragen. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen und nichts passiert. Die Warteliste für Therapien sei übrigens lang, ließ sie noch ausrichten.

Verantwortlich für diese Ignoranz gegenüber De-facto-Inklusions­kindern ist das Land. Es ordnete an, die ersten beiden Grundschul­klassen als Orientierungs­phase einzustufen, in der noch kein Förderbedarf ermittelt wird. Wollen Lehrer für ein Kind der ersten oder zweiten Klasse sonder­pädagogische Förderung beantragen, wird das seitdem nur in Extrem­fällen genehmigt - wenn das Kind sich oder andere nachweisbar gefährdet.

In Salehs Fall glaubte die Lehrerin, eine Selbst­gefährdung nachweisen zu können. Sie argumentierte, er sei mehrfach aus der Schule weggelaufen und habe sich damit in Gefahr gebracht. Weil er bisher aber noch immer eingefangen wurde, bevor er die Straße erreichte, sah das Schulamt keine eindeutige Selbst­gefährdung vorliegen. Und lehnte den Antrag ab.

Übrigens darf die Grundschule einen solchen Antrag auf Extra­förderung nur stellen, wenn die Eltern zustimmen. Leider aber sei es für manche Väter und Mütter "eine Frage der Ehre, dass ihr Kind nicht als behindert gilt", seufzt Hengsbach. Weshalb schon mehrere Eltern ihr oder ihren Kolleginnen untersagten, die Förderung für ihr Kind zu beantragen.

Überlastete Sonderpädagogen

Rechnete man diese unterschlagenen Inklusions­kinder in die Statistik mit ein, könnte das Schul­ministerium kaum mehr behaupten, dass im aktuellen Schuljahr nur drei Prozent der Schüler sonder­pädagogischen Förderbedarf haben. Auch die ministerielle Berechnung des inklusions­bedingten Lehrerbedarfs wäre dann obsolet.

Die Inklusion setzt Hengsbachs Klasse aber noch aus einem anderen Grund zu. Anfang des Schuljahres versprach ihr die Rektorin noch, sie werde fortan wenigstens eine Stunde pro Tag Hilfe von einer Sonder­pädagogin erhalten. Doch die ließ sich in ihrer Klasse nicht blicken. Mit ihren zwölf Wochen­stunden war sie in den höheren Klassen bereits komplett gebunden. Denn dort sitzen die anerkannten Inklusions­kinder.

"Aber selbst für die hat sie zu wenig Zeit. Sie arbeitet ja an mehreren Schulen. Die muss sich auch zerreißen", erzählt Hengsbach. Und auch das ist landesweit offenbar eher Regel als Ausnahme. Laut der VBE-Umfrage beklagten 48 Prozent der Grund­schulleiter in NRW, ihre Inklusions­kinder würden nicht von ausgebildeten Sonder­pädagogen unterrichtet. Und nur 30 Prozent der Grundschulen können demnach überhaupt ausreichend Unterricht für diese förder­bedürftigen Kinder anbieten.

Nicht zu Unrecht brüstet sich die rot-grüne Landesregierung, sie unternehme schon viel, um die Lage an den Schulen zu verbessern. 2015 und 2016 beschloss sie, insgesamt 5766 neue Lehrer­stellen zu schaffen. Und vergangene Woche legte Rot-Grün nochmals 463 Stellen für Sonder­pädagogen und andere Fachkräfte drauf.

Nur darf man darüber nicht vergessen, dass der Markt für Lehrer und Sonder­pädagogen derzeit "wie leergefegt ist", mahnt Beckmann. In manchen Regionen könne "rund ein Drittel der aus­geschriebenen Lehrer­stellen nicht nachbesetzt werden". Eine beschlossene Planstelle hat also noch lange nicht zur Folge, dass eine zusätzliche Lehrkraft in einer Schule unterrichtet.

Hinzu kommt, dass die geplanten Stellen auf alle Schulen im Land und damit auf rund zwei Millionen Schüler verteilt werden - und nicht nur auf die rund 611.000 Grund­schul­kinder. Außerdem geben alle Lehrer­gewerk­schaften zu bedenken, eine nicht schädliche Inklusion verlange im Durchschnitt eine volle zweite Stelle pro Schulklasse. Das belegten die Modellprojekte, die der rot-grünen Inklusions­offensive vorausgingen. Daher brauchten die Grund­schulen rund 2400 Lehrer und 7000 Sonder­pädagogen zusätzlich, konstatieren die Gewerkschaften VBE und GEW.

Problemfälle loswerden - auf ganz eigene Art

Aber die Grundschulen wissen sich in ihrer Not zu helfen. Kürzlich kam auf dem Schulhof Tolga, ein Viertklässler, auf Vera Hengsbach zugelaufen. Aufgeregt kündigte er an, demnächst werde er die Machete seines Vaters mitbringen. Und dann, rief er ihr zu, "schlage ich allen Kindern hier den Kopf ab".

Die Lehrerin beruhigte ihn, das sage er doch nur, weil er wütend sei. Doch Tolga blickte ihr plötzlich ganz ruhig in die Augen und erwiderte: "Nein, das meine ich ernst." Hengsbach erschrak. Aber nur kurz. Dann fiel ihr ein, dass ja bald die Sommer­ferien beginnen. Tolga wird dann vermutlich in die fünfte Klasse versetzt - und die Grundschule verlassen. Genau genommen sei er zwar ein Wackel­kandidat mit sehr durch­wachsenen Noten, aber in seinem Fall werde das Kollegium beide Augen zudrücken. Irgendwie müsse man die Zahl der Problemfälle ja begrenzen.
- Die Welt[19]
Zitat:

«Allein in Bayern beklagen sich viele Handwerker darüber, dass man sie bitte, Asylbewerber einzustellen - auch erst einmal nur als Praktikant - keiner würde aber lange durchhalten, meist sei nach dem zweiten Tag schon Schluss. "Entweder kommen sie danach gar nicht mehr. Oder sie haben irgendwelche Ausreden", zitiert der "Merkur" einen Bau­unternehmer aus Erding.

Und weiter heißt es dort, dass in der Vollversammlung der Handwerks­kammer für München und Ober­bayern eine brisante Rechnung die Runde mache: "90 Prozent der Flüchtlinge brechen ihre Ausbildung im ersten Halbjahr ab. Davon wiederum 90 Prozent sind schon im ersten Monat wieder weg", so der Unternehmer.

Dieser kann dabei nicht erkennen, dass die Flüchtlinge die "großen Chancen" für den Fachkräftemangel in der Wirtschaft böten, stattdessen erlebe man einen massiven Einzug in die Sozial­systeme, sagt er weiter gegenüber dem Merkur. Die Folgen seien heute nicht ansatzweise absehbar.

Das größte Problem sieht der Unternehmer bei den mangelnden Sprach­kenntnissen, viele seien Analphabeten und damit nicht einmal ausbildungsreif. Viele hätten sicher vorher keine Vorstellung gehabt, wie es in Deutschland zugeht, meint er weiter.

[...] Von den bis dato 400 Millionen ausgegebenen Euro für Deutsch­kurse lief ein großer Teil ins Leere. Die Kurse seien "von schwindenden bis zur Kurs­auflösung führenden Teilnehmer­zahlen geprägt" gewesen. [...]

Fachkräfte gebe es unter den Asylbewerbern kaum, das bestätigte noch einmal die Geschäfts­führerin des Jobcenters Aruso in Erding gegenüber Merkur, und wegen des geringen Verdienstes würden viele Asylbewerber auch keine Lehre anstreben. Viele von ihnen stünden unter Druck, die Schulden bei den Schleppern zu bezahlen.» - Epoch Times[20]

Nachhilfe für Gutmenschen

Gerard Menuhin hat einen Vorschlag für die Gutmenschen, welche alle "Flüchtlinge" willkommen heißen wollen:

Zitat:

«Beispiel Kosovo [...] Dort liegt die Analphabeten­quote bei rund 20 Prozent, weniger als zehn Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als den minimalen Schulabschluss. Deutschland hat von solcher Einwanderung nichts - und der Kosovo übrigens auch nicht.

Geldmangel ist einer der Gründe für den Zusammenbruch der auf Ideologie und Unwissen gegründeten linken Utopie, völlig unterschiedliche Kulturen zu einer "Multikulti"-Gesellschaft zu vermischen. Wenn eine größere Anzahl unqualifizierter Ausländer ins Land gelassen wird - unter welchem Etikett auch immer - und, da sie ihren Lebens­unterhalt nicht bestreiten können oder wollen, vom Staat unterstützt werden muss, geht irgendwann das Geld aus. Jeder private Haushalt muss ökonomisch verwaltet sein. Genauso ist es mit einem Land. Wenn es an öffentlichem Geld fehlt, sind auf einmal viele bisher als selbstverständlich betrachtete öffentliche Dienste und Leistungen nicht mehr bezahlbar. Warum aber sollte der einheimische Steuerzahler büßen, weil seine Steuern benutzt werden, um ungeeignete Einwanderer zu unterhalten?

Wer unqualifizierte Zuwanderer bei sich zu Hause aufnehmen will ...

Schon höre ich das erbärmliche Protest­geschrei von Gutmenschen, die zwar weder Verantwortung noch Verständnis noch Mittel noch Einsicht besitzen, um die Lage zu verbessern, aber sich berufen fühlen, ihre gesammelte Freiheit von Vernunft zu beweisen. Sie fordern, "alle Flüchtlinge" aufzunehmen. Oder sind sie bloß willige Werkzeuge jener, die unermüdlich im Hintergrund danach streben, ihre eigenen Ziele durchzusetzen und alle kohäsiven Gesellschaften zu zerstören?

Auf alle Fälle besteht ein Weg, die Empörung zu mildern. Wer unqualifizierte Zuwanderer samt deren Angehörigen bei sich zu Hause aufnehmen und für ihren Unterhalt bürgen möchte, möge dies im Rahmen des Gesetzes und auf seine Kosten tun. Mit der häuslichen Gemütlichkeit wird es dann meist rasch vorbei sein. Leider ist diese Lektion zu kostspielig und zu langsam, um allen Gutmenschen zuteil zu werden.

Wie könnten in kürzester Zeit die gleichen positiven Lern­fort­schritte bei Menschen erreicht werden, die nicht müde werden zu betonen, dass ihnen die Umwandlung Deutschlands nicht schnell genug geht? Da habe ich, wie immer, einen bescheidenen Vorschlag. Stellen wir genügend öffentliches Geld zur Verfügung, um den Gutmenschen-Wort­führern die einfache Reise nach Ländern wie Albanien, Burkina Faso, Elfen­bein­küste, Eritrea, Guinea, Nigeria, Rumänien, Somalia, Sri Lanka oder der Türkei zu ermöglichen - selbstverständlich mit den dortigen Luftlinien (es wäre sonst zu teuer). Wenn sie herein­gelassen würden, was nicht selbstverständlich ist, bekämen sie dort die Möglichkeit, durch ihre eigene Anwesenheit die Vorteile der herbei­gesehnten Multikulti-Gesellschaft zu schaffen und auszuprobieren. Und unter Beweis zu stellen, wie integrierbar sie sind. Auch ihre erlernten Fähigkeiten könnten sie dort ausüben: Politik- oder Medien­wissen­schaftler? Psycho­analytiker? Sozio­ökonom? Anti­defamation-Kommissar? Antifaschistiko­fantasist? Hier entlang! Bitte einsteigen! In diesen Ländern gibt es zweifellos Bedarf für solche Kenntnisse.

Die Auswirkung des Auszugs der Gutmenschen wäre in der ruhiger und geselliger gewordenen Umgebung sofort merkbar.»[21]

Eine Flüchtlingshelferin will aus Idealismus helfen und wird schneller als ihr lieb ist, auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt:

Eine Sozialarbeiterin bekommt einen Job in einer Hamburger Erstaufnahme­stelle. Sie freut sich darauf - und muss schnell alle ihre Vorstellungen in Frage stellen. Protokoll einer Desillusionierung.

Seit dem Herbst 2015 arbeite ich hauptberuflich und fest angestellt in einer Hamburger Erstaufnahme­stelle für Flüchtlinge. Auf diesen Job hatte ich mich explizit beworben, das war genau das, was ich machen wollte. Als ich die Zusage dafür dann endlich in meinem Briefkasten hatte, habe ich mich wie verrückt darüber gefreut; endlich konnte ich nicht nur theoretisch helfen, sondern auch wirklich praktisch etwas für die Flüchtlinge tun.

Dementsprechend bin ich dann auch bestens gelaunt an meinem ersten Arbeitstag in die Erstaufnahmestelle gegangen; ich war natürlich aufgeregt, klar, ist man ja immer am ersten Arbeitstag im neuen Job, aber ansonsten hat es mir da gut gefallen. Die Kollegen waren engagiert und sehr nett, mit den Flüchtlingen hatte ich da zwar noch keinen direkten Kontakt, aber ich habe voller Begeisterung in die Gegend gegrüßt und fand die alle ganz toll.

"Das wird sicher richtig super hier", habe ich mir gedacht. In den nächsten Tagen habe ich mich dann absolut motiviert in die Arbeit gestürzt. Die sollte mit den bis zu 1500 Flüchtlingen stattfinden, die dort untergebracht waren. Ich war für deren Sozialberatung zuständig, sollte also Ansprechpartnerin für alle sozialen Probleme der Flüchtlinge sein, sie bei ihrem Asylverfahren unterstützen oder Arzttermine festmachen, wenn sie welche brauchten.

Tja, und dann kamen die ersten Flüchtlinge in mein Büro, in dem ich die Sozialberatung abhalten wollte - und ich habe schon nach den ersten paar Besuchen von ihnen gemerkt, dass meine sehr positive und idealistische Vorstellung von ihnen und ihrem Verhalten sich doch deutlich von der Realität unterschied.

Natürlich darf man auf keinen Fall pauschal über alle Flüchtlinge urteilen, es gibt unter ihnen viele, die sehr freundlich sind, sehr dankbar, sehr integrations­willig, sehr froh hier zu sein. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90 Prozent von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe.

Wohnung, schickes Auto und am besten ein richtig guter Job

Erstens sind viele von ihnen extrem fordernd. Kommen zu mir und verlangen, dass ich ihnen jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten auch gleich noch einen richtig guten Job beschaffe, weil ich das ja müsste, dafür sitze ich ja da und sie seien ja nun mal hier angekommen. Wenn ich das dann ablehne und stattdessen versuche, ihnen zu erklären, dass das nicht geht, dann werden sie oftmals laut oder auch mal richtig aggressiv.

Ein Afghane hat erst letztens gedroht, er werde sich umbringen. Und ein paar Syrer und eine Gruppe Afghanen haben erklärt, sie würden in den Hungerstreik treten, bis ich ihnen helfen würde, an einen anderen Platz zu ziehen. Eine ursprünglich aus dem arabischen Raum stammende Kollegin von mir haben sie mal wirklich angeschrien "Wir köpfen dich!". Wegen solcher und anderer Sachen war die Polizei mehrmals in der Woche bei uns.

Zweitens machen sie häufig sehr unzuverlässige Angaben. Sie kommen zu mir, haben ihre Papiere dabei und erzählen dann eine Geschichte, die so gar nicht ganz stimmen kann. Aber sie halten daran fest und ich kann mir dann erst sicher sein, wenn ich mit meinen Kollegen darüber gesprochen habe und die sagen dann oft, dass die Person am Tag vorher schon bei ihnen gewesen war und da alles ein bisschen anders erzählt habe.

Es gab beispielsweise einen Bewohner, der kam mit seinem Abschiebe-Bescheid zu mir und wollte wissen, was nun passieren würde. Ich habe es ihm erklärt, er ist dann gegangen. Bald darauf kam er zu meiner Kollegin und zeigte plötzlich völlig neue Ausweis­papiere auf einen anderen Namen vor und sagte, er sei dieser Mensch mit dem anderen Namen. Er wurde dann nicht mehr ausgewiesen, sondern nur in ein anderes Lager verlegt.

Drittens halten sie sich nur selten an Absprachen. Ich mache ja auch die Arzttermine für die Flüchtlinge fest. Alle von ihnen müssen eine Grund­untersuchung über sich ergehen lassen, das heißt durchs Röntgen, eine Impfung und einen generellen Check-up durch. Aber viele von ihnen wollen noch zu anderen Ärzten, vor allem zu einem Zahnarzt oder zum Orthopäden. Dann mache ich Termine für sie, aber wenn der Termin da ist, tauchen sie einfach nicht auf. Das passiert so häufig, dass die Ärzte uns mittlerweile schon gebeten haben, nicht mehr so viele Termine festzumachen - aber was soll ich denn da tun? Ich kann ja nicht einfach die Bitte um einen Termin ablehnen, nur weil ich vermute, dass der Bittende dann nicht erscheinen könnte.

Und dann ist da das Frauen-Problem

Und viertens, und das ist für mich das Schlimmste: Einige der Flüchtlinge verhalten sich indiskutabel uns Frauen gegenüber. Es ist ja bekannt, dass es vor allem allein­stehende Männer sind, die hierher zu uns kommen, etwa 65 Prozent oder vielleicht sogar 70 Prozent, würde ich mal ganz persönlich so schätzen. Die sind alle noch jung, erst so um die 20, höchstens 25 Jahre alt.

Und ein Teil davon achtet uns Frauen überhaupt nicht. Sie nehmen es hin, dass wir da sind, das müssen sie ja auch, aber sie nehmen uns überhaupt nicht ernst. Wenn ich als Frau ihnen etwas sage oder ihnen eine Anweisung geben will, dann hören sie mir kaum zu, tun es sofort als unwichtig ab und wenden sich danach einfach noch einmal an einen der männlichen Kollegen. Für uns Frauen haben sie oft nur verächtliche Blicke übrig - oder eben aufdringliche.

Sie pfeifen einem laut hinterher, rufen einem dann noch etwas in einer fremden Sprache nach, was ich und die meisten meiner Kolleginnen nicht verstehen, lachen. Das ist wirklich sehr unangenehm. Es ist sogar mal passiert, dass sie einen mit dem Smartphone fotografiert haben. Einfach so, ungefragt, auch wenn man protestiert hat. Und letztens bin ich eine etwas steilere Treppe hinauf­gegangen. Da sind mir einige von den Männern hinterher gelaufen, hinter mir die Stufen hoch­gegangen und sie haben die ganze Zeit gelacht und - vermute ich - über mich geredet und mir etwas zugerufen.

In den letzten Wochen ist es schlimmer geworden

Kolleginnen haben mir erzählt, dass ihnen auch schon Ähnliches zugestoßen ist. Sie haben aber gesagt, dass man nichts dagegen machen kann. Dass es hier halt zum Job dazu gehört. Das kommt so oft vor, wenn man da jedes Mal jemanden anzeigen oder gleich verlegen würde, wäre die Einrichtung deutlich leerer. Also ignorieren sie es und versuchen, es nicht weiter an sich rankommen zu lassen - und so habe ich es dann eben auch gemacht. Bin mit nach vorne gerichtetem Blick weitergegangen, wenn die mir hinter­her­gepfiffen oder mir etwas nachgerufen haben. Habe nichts gesagt und das Gesicht nicht verzogen, um sie nicht darin zu bestärken, um ihnen nicht das Gefühl zu geben, dass sie mir damit weh tun oder mich beeinflussen können.

Doch das hat nicht geholfen; es ist sogar schlimmer geworden - ehrlich gesagt: besonders in den letzten Wochen, als immer mehr Männer aus Nordafrika, aus Marokko, Tunesien oder Libyen, hierher zu uns in die Einrichtung gekommen sind. Die waren noch aggressiver. Da konnte ich es dann nicht mehr ignorieren - und habe reagiert. Um mich nicht weiter dem auszusetzen.

Plötzlich gibt es No-Go-Areas

Konkret heißt das: Ich habe begonnen, mich anders anzuziehen. Ich bin eigentlich jemand, der gern auch mal etwas engere Sachen trägt - aber jetzt nicht mehr. Ich ziehe ausschließlich weit geschnittene Hosen und hoch­geschlossene Oberteile an. Schminke benutze ich sowieso immer schon sehr wenig, höchstens mal einen Abdeck-Stift.

Und nicht nur äußerlich habe ich mich verändert, um mich etwas vor dieser Belästigung zu schützen. Ich verhalte mich auch anders. So vermeide ich es zum Beispiel, auf unserem Gelände an diejenigen Orte zu gehen, an denen sich die allein­stehenden Männer oft aufhalten. Und wenn ich es doch mal muss, dann versuche ich, sehr schnell da durchzukommen und lächele dabei niemanden an, damit man das nicht falsch verstehen kann.

Aber meist bleibe ich in meinem kleinen Büro, wenn möglich, dann sogar den ganzen Tag über. Und ich fahre nicht mehr mit der Bahn zur Arbeit hin oder wieder zurück - denn letztens ist eine Kollegin von einigen der jungen Männer bis zur U-Bahn-Station verfolgt und sogar noch in der Bahn belästigt worden. Das möchte ich mir ersparen und komme daher mit dem Wagen.

Allein auf dem Erstaufnahmeflur

Ich weiß, dass sich das alles heftig anhört: Anders anziehen, bestimme Räume meiden und nur noch das Auto nehmen. Und ich finde es selber furchtbar, dass ich das alles mache und ich es für nötig erachte. Aber was soll ich denn tun, was wäre die Alternative? Mich einfach weiter anstarren und anmachen zu lassen, das kann es ja nicht sein.

Von offizieller Seite habe ich da keine große Hilfe zu erwarten. Weder bei dieser Sache, noch bei den anderen Problemen, die es bei uns gibt, weder bei der Innenbehörde noch beim hiesigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Wenn man bei denen anruft, gehen die oft gar nicht mehr ans Telefon.

Mir bleibt also eigentlich wirklich nur noch die Kündigung. Doch die habe ich bisher immer für mich ausgeschlossen; ich mag meine Kollegen sehr gern, die Flüchtlings­kinder auch. Und ich war doch vorher so sehr überzeugt von dem Job und von der ganzen Sache an sich - da fällt es sehr schwer, sich einzugestehen, dass das alles doch ein wenig anders ist, als man es sich vorgestellt hat. Und die Kündigung wäre natürlich genau dieses Eingeständnis.

Mittlerweile denke ich trotzdem konkret darüber nach. Viele Kollegen und Kolleginnen wollen ebenfalls kündigen. Weil sie es nicht mehr aushalten, weil sie nicht mit ansehen können, wie schief das hier alles läuft und dass sie nichts dagegen machen können. Und wenn ich ehrlich bin: Ich halte es auch nicht mehr aus."
- Protokolliert von Sophie Lübbert, Die Welt, N24[22]

Nachhilfe für Politiker

Zitat:

«Erst im Juni 2015 hatte Frau Nahles, gemeinsam mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, in der FAZ dafür geworben, in der Zuwanderung von Flüchtlingen auch eine wirtschaftliche Chance für Deutschland zu sehen: "Denn wir stehen in Deutschland vor der riesigen Herausforderung der Fachkräfte­sicherung. Und daher sollten wir in den Flüchtlingen auch die Fachkräfte sehen, die wir immer dringender brauchen."» - Andreas Backhaus[23][24]

Helferindustrie

Zitat:

«[Es] war schon häufig Thema [in Hadmuts Blog], dass dieser ganze Feminismus-Gender-Sozio-Komplex wenig mit Wissen und Wissenschaft, aber viel damit zu tun hat, dass Leute, die wenig oder gar nichts können, in großem Stil durch Universitäten geschleust werden und sich dann tätigkeits- und befähigungslos an der Gesellschaft bereichern. Ob nun als Gender-Professorin, Frauenbeauftragte oder irgendeiner staatlich geförderten Stiftung. Da ist ein ganzer Industriezweig aus Betrüger- und Schmarotzertum entstanden. Früher gab es so die klassische Einteilung aus Ungelernten, Berufs­ausgebildeten und Akademikern. Inzwischen hat man da eine neue Gruppe hinzugefügt, nämlich derer, die hoch bezahlt werden und nichts dafür tun oder können.

Der Tagesspiegel berichtet gerade genau zu diesem Thema über die Betreiber einer Herberge in Berlin, die sehr deutlich machen, dass in der Flüchtlingskrise vieles sehr viel besser, billiger und mit wirksamerer Integration laufen würde, wenn da nicht so ein riesiger sozial- und flüchtlings­industrieller Komplex dahinterstünde, der daran mitverdient und nur stört.

Das muss man nämlich auch mal sehen: Dass auch diese Flüchtlings­welle wieder mal - wie schon zuvor die Universitäten - vor allem als kriminelle Geldwasch­anlage benutzt wird, um aus Steuer­geldern politisch orientierte, aber faktisch nutzlose Organisationen dick mit Geld zu versorgen. Und dass da sogar die Integration ausgebremst wird, damit die mehr verdienen.

Ich hatte ja diese Woche schon den Verweis darauf, dass kriminelle arabische Großfamilien Häuser aufkaufen und dann zu absurden Mondpreisen als Flüchtlings­unter­künfte an den Staat vermieten. Jetzt kommt noch diese Geldschieberei an Sozial­organisationen dazu.

Man müsste das mal systematisch untersuchen, wer eigentlich an den Flüchtlingen hier alles mitverdient, wer da aus dem Staatssäckel alles mit Geld vollgepumpt wird, und wo aus finanziellen Interessen heraus das Problem nicht gelöst oder sogar verschlimmert wird.» - Hadmut Danisch[25]

Hauptartikel: Helferindustrie

Das Internetportal "Lehrer-Online" laut Wikipedia: Aus einem "gemein­nützigen Verein mit gesell­schaft­lichem Bildungs­auftrag" (und anfangs staatlicher Förderung) entstanden, unterstützt es "Lehrer, Referendare und Lehramts­studierende mit einem in allen Teilen kostenfrei nutzbaren Internet-Service rund um den schulischen Einsatz neuer Medien"...

Zitat:

«Das angebotene Arbeitsmaterial unter dem Titel "Flüchtlinge - und wie Deutschland mit ihnen umgeht" spielt eine Melodie, die in erheblichen Teilen der privaten Medien - und fast durchweg im öffentlich-rechtlichen Sendebetrieb - gedudelt wird. Pauschal werden alle, die nach Deutschland einströmen, zu "Flüchtlingen" ernannt, welche der deutsche Staat aufzunehmen und zu versorgen habe. Dass es sich bei der Mehrzahl der Zugereisten gar nicht um Flüchtlinge handelt, jedenfalls nicht um Kriegs­flüchtlinge, wird gnädig unterschlagen.

Es wird auch keine Diskussion darüber zugelassen, ob und inwieweit Menschen, die es aus wirtschaftlichen Gründen nach Germoney zieht, hier unter gewissen Umständen benötigt oder gar willkommen sein könnten oder eben nicht. Heißt, Schüler werden von vorne­herein auf ein Gleis gesetzt, das schnurstracks zu dem von ihren Lehrern anvisierten Kopfbahnhof führt. Sämtliche Bekundungen des Lehrer-Portals, Schüler sollten lernen, sich "kritisch mit dem Thema Flüchtlinge auseinander zu setzten" und "Gesehenes kritisch zu hinterfragen", sind ein Witz.

Was sich auch in der Liste der "Zusatz­informationen" spiegelt, die "Lehrer-Online" als Lehrstoff zum Migrationsthema anbietet. Das sind:

  • ein TV-Beitrag mit dem Titel "Flüchtlinge - wie Deutschland mit ihnen umgeht" vom Herbst 2015 zur "Flüchtlingsfrage", gedreht vom ARD-Tendenz­magazin "Panorama", anmoderiert von Anja Reschke[wp]. Der 45-Minuten-Film verbreitet schon zu Beginn die Panorama-gerechte Holz­hammer­botschaft: "Das hässliche Gesicht des Rassismus und rechter Gewalt kommt wieder zum Vorschein". Der Schienen­bein­tritt, wer sich gegen massenhafte, unkontrollierte Einwanderung stelle, trüge ein geistiges Hitler­bärtchen, gehört zu den Evergreens linker Demagogie.
  • die Website des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Das BAMF ist für seine oft viel zu niedrigen Prognosen über Migranten­ströme berüchtigt. Manche halten die Fehl­ein­schätzungen für vorsätzliche, politisch verordnete Kleinrednerei, um der Bevölkerung beunruhigende Fakten nur häppchen­weise zuzuführen. Kann auch behördliche Unfähigkeit sein. Schülern aber ausgerechnet dieses Amt als belastbare Quelle zu empfehlen, scheint, sagen wir mal, verwegen.
  • mnesty international. Folgt man den politischen Länder­ein­schätzungen von AA, so hätten neun Zehntel der Weltbevölkerung das Recht, beim verbliebenen Zehntel eine neue Heimstätte zu beantragen.
  • Pro Asyl. Eine Macht-hoch-die-Tür-Organisation ohne Wenn und Aber, eng mit der Asyl-Industrie verbandelt.

Dergestalt sieht also "qualitativ hochwertiges, pädagogisch geprüftes Unterrichtsmaterial" aus.»[26]

Zitat:

«Die Migrationsindustrie ist der Wachstumsmarkt und dabei werden einige richtig reich. Keiner regt sich darüber auf, dass 80 % der Leute ohne Pässe kommen - aber mit Handy. Die Leute mögen keine Bildung haben, aber sie sind nicht so dumm, wie die Leute, die mit Teddybärchen am Bahnhof stehen.»[27]

Ein Gutmensch, der sich in der Flüchtlingshilfe engagierte, kommt desillusioniert zu derErkenntnis: "Rechte Propaganda" über Flüchtlinge ist leider die Wahrheit!

Reconquista Germania, der den vorstehenden Erfahrungsbericht auf seinem Youtube-Kanal ebenfalls hochgeladen hat, kommentiert:

Zitat:

«Ich bin nicht der Urheber des Videos. Ich habe es nur dupliziert, um es zu verbreiten. Der Urheber und das Original sind in der Beschreibung verlinkt. Er hatte das Video aufgrund von wüsten Beschimpfungen privatisiert. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, ein Nazi! zu sein, weil er hier von seinen negativen Erfahrungen mit "Flüchtlingen" berichtet. Das zeigt sehr deutlich, wie vergiftet das Klima in Deutschland mittlerweile ist. Ich bitte euch, auf jegliche Beleidigungen und Herab­würdigungen zu verzichten. Es handelt sich um einen äußerst wertvollen Tatsachen­bericht der "anderen Seite" und es ist in unser aller Interesse, dass er öffentlich zugänglich bleiben kann. Es sollte noch angemerkt werden, dass Tausende Deutsche ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sie aber verschweigen, um sich nicht Gesinnungs­terror anderer aussetzen zu müssen. Das hat der Autor nicht getan. Er hat die Schweigespirale durch­brochen und damit einen wichtigen Beitrag geleistet. Daher in aller Form: Danke!» - Reconquista Germania[ext] (im Vorspann des duplizierten Youtube-Videos)

Zitat:

«Der Urheber dieses Erfahrungsberichts hat sich nun bei mir gemeldet; das Material ist also authentisch. Der Kanal des Urhebers: Retron[ext] Ich bitte alle künftigen Kommentatoren auf Beleidigungen und Herab­würdigungen aller Art zu verzichten. Es handelt sich um einen in seiner Einmaligkeit äußerst wertvollen Tatsachen­bericht und es ist in unser aller Interesse, dass er öffentlich zugänglich bleiben kann. Der Urheber hatte sein Video aufgrund von wüsten Reaktionen auf privat gestellt. Neben dem Vorwurf, ein Gutmensch zu sein (was wohl nicht all zu weit hergeholt sein dürfte), warf ihm die Bahnhofs­klatscher-Fraktion vor, ein Nazi zu sein - das muss man sich mal vorstellen!» - Reconquista Germania (in den Youtube-Kommentaren)

Ein weiterer Kommentar:

Zitat:

«Schon cool, Dein Mut. Ich habe 1996 als Sozialarbeiterin in einem Asylbewerber­heim gearbeitet und habe eben auch die Möglichkeit gehabt, in einer "neuzeitlichen" Einrichtung Erfahrungen zu sammeln und die Qualität ist eine andere. Waren die Asylbewerber damals dankbar, bescheiden und fast schon unterwürfig - sind sie heute unverschämt, sexistisch und frech wie Rotze. Ist so, tut mir leid.» - Kleisterhexe (in den Youtube-Kommentaren)

Hauptartikel: Helfersyndrom

Motive

Zitat:

«"In der Tat ist Empathie eigentlich sehr egoistisch", erklärte Wahrnehmungs­forscher Fritz Breithaupt[wp] gegenüber der "SZ". "Es geht darum, was wir fühlen, wenn wir uns in andere Menschen hinein­ver­setzen. Jeder Kinofilm oder gute Roman funktioniere auf diese Weise. "Es ist wie eine Droge, sich in jemand anderen hinein­zu­fühlen", so Breithaupt. Das eigene Gefühl stehe im Mittelpunkt.

In der deutschen Flüchtlings­politik zeigte sich Mitgefühl als zwiespältige Angelegenheit, sagt Breithaupt. Man habe die Willkommenskultur und "anfängliche Begeisterung über die Flüchtlinge" fälschlicherweise für Empathie gehalten. Die Menschen hätten sich in vielen Fällen nämlich "nicht mit den Flüchtlingen empathisch aus­einander­gesetzt, sondern sich mit den Helden­figuren, den Rettern identifiziert", so der Forscher.

Wie die Erwartungshaltung an Flüchtlinge entstand

"Es ging jedenfalls mehr darum, sich selbst für die eigene Großherzigkeit auf die Schulter zu klopfen, als zu sehen, wer sind diese Menschen, was ist ihr Schicksal, was wollen sie?" so Breithaupt. Das knüpfte sich dann an Erwartungen gegenüber den Flüchtlingen. "Sie sollen etwas aus dem Geschenk der vermeintlichen Empathie machen, zum Beispiel auf der Stelle integriert sein."»[28]

Umdeutung der Flüchtlingskrise

Die Geschichte der "Flüchtlingskrise" 2015 wird versucht umzuschreiben. Einerseits sollen die Folgen der Migrationswelle für Deutschland vernebelt, andererseits die Reinwaschung Angela Merkels von ihren Fehlern und Versäumnissen betrieben werden.

Dass einige der führenden deutschen Medien nicht gerade durch ihre kritische Distanz zur Regierung auffallen, ist ein offenes Geheimnis. Allerdings hat diese Symbiose nun mancherorts ein neues Ziel: Ging es im Vorjahr "nur" darum, die asylpolitischen Entscheidungen der Regierung unkritisch zu befeuern und zu preisen, so hat man sich jetzt etwas von wahrlich historischer Bedeutung vorgenommen: Die Geschichte der "Flüchtlingskrise" des Jahres 2015 soll umgeschrieben werden.

Nun liegt Geschichte zwar zu einem beachtlichen Teil immer im rückblickenden Auge des jeweiligen Betrachters, aber was sich tatsächlich abgespielt hat und wie dies zu bewerten ist, sind immer noch zwei verschiedene Dinge - oder sollten es zumindest sein. Jedoch ist die Geschichte bereits reich an Stationen, an denen es lohnenswert erschien, nicht nur das Geschehene neu zu bewerten, sondern auch das umzudichten, was bisher die Darstellung des Faktischen war - zum Beispiel, wenn etwas unerwarteter Weise so gut gelaufen war, dass man im Nachhinein den eigenen Beitrag zu diesem Resultat größer erscheinen lassen wollte, als er in Wirklichkeit war, oder wenn etwas so erschreckend schlecht über die Bühne gegangen war, dass man später eilig seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen versuchte.

Die Urlüge der gescheiterten Asylpolitik

Heute verraten uns die Akteure der aktuellen Geschichts­revision praktischerweise selbst, welches der beiden Szenarien im Augenblick zutrifft, denn seit mehreren Wochen macht sich eine Häufung von Veröffentlichungen bemerkbar, die zwei miteinander verwandte Grundtendenzen aufweisen:

Einerseits sollen die Folgen der Migrationswelle für Deutschland vernebelt werden. "Zurück zur Normalität" titelte passenderweise ein beispiel­hafter Beitrag in der FAZ von der ansonsten eher stillen Florentine Fritzen im September 2016. Der Grundtenor lautet, dass mittlerweile alles wieder unter Kontrolle sei, sich das Leben in Deutschland nicht spürbar geändert hätte[ext] und deswegen im Grunde doch eigentlich gar nichts passiert sei. Anstatt Anhalts­punkte für diese Interpretation der Realität zu präsentieren, bedient man sich lieber der Verleumdung und Denunziation, um denjenigen, die vielleicht noch Probleme mit der Akzeptanz dieser Version der Geschichte haben, klarzumachen, dass sie damit schon zu weit abseits vom gesellschaftlichen Strom schwimmen würden. So verortete der Chefredakteur für digitale Medien bei der FAZ die Leser von Tichy's Einblick kürzlich in der "Parallelgesellschaft der Hysterie"[ext].

Andererseits wird die Reinwaschung Angela Merkels von ihren Fehlern und Versäumnissen betrieben. Mehrere Redakteure, die im "Ressort Investigativ/Daten" für Die Zeit tätig sind, behaupteten kürzlich: "Merkel war es wirklich nicht"[ext]. Was dort fabriziert wird, ist nichts anderes als die These, dass Merkels Entscheidung des Septembers 2015 im Grunde bedeutungslos war. Begründet wird dies erstens damit, dass schon vorher beständig mehr "Flüchtlinge" gekommen seien und zweitens, dass man sie sowieso nicht hätte aufhalten können. "Grenzen kann man nicht schützen" - zumindest nicht im Jahr 2015 - diese Urlüge der gescheiterten Asylpolitik soll anscheinend für die Nachwelt erhalten bleiben. Angela Merkel, die zu den "Flüchtlingen" gekommen ist wie die Jungfrau zum Kinde und die nach einem großen Akt der Humanität durch eine weit­sichtige Türkei­politik das Heft des Handelns fest in der Hand behalten hat - diese Version wäre einigen der journalistischen Geschichts­schreiber sehr genehm, auch wenn sie mit der Wahrheit nicht viel zu tun hätte. Bei der gebeutelten CDU wird die Vorlage jedenfalls gerne aufgenommen, weshalb man es derzeit nicht am Lob für die Vorsitzende, die bei der Reduzierung der Flüchtlings­zahlen genannten Migrations­zahlen "geliefert" habe, mangeln lässt.

Die zeitweise wahre Darstellung soll korrigiert werden

Was diese Unternehmung neben ihrer Intention noch so ausgesprochen bizarr erscheinen lässt, sind die Widersprüche, die sie im Bild der verschiedenen Redaktionen nach außen erzeugt. So dokumentierten mehrere Autoren erst im August 2016 für Die Zeit fast minutiös, wie die Entscheidung zur Grenz­öffnung im September 2015 von Angela Merkel[ext] unter extremem Druck und un­realistischen Erwartungen an europäische Solidarität getroffen wurde. Von "Merkels historischer Entscheidung" ist da die Rede. Ebenso stellte Nikolaus Busse in der FAZ nicht nur einmal lakonisch fest, dass die Bundes­regierung nur durch das entschiedene Handeln der Balkan­staaten gerettet worden sei, während Michael Hanfeld und Ursula Scheer ausgerechnet die mediale Bericht­erstattung zur Flüchtlings­krise[ext] einer kritischen Revision unterzogen. Zwar müssen nicht alle Mitarbeiter einer Redaktion derselben Auffassung sein, jedoch erwecken einige Blätter seit einem Jahr den Eindruck, dass innerhalb ihrer Erzeugnisse nur noch einzelne Grüppchen aneinander vorbeischreiben. Aber unabhängig davon, ob dieser auf rein äußerlichen Beobachtungen basierende Eindruck korrekt ist oder nicht - Beiträge zur Stabilisierung der Verkaufszahlen[ext] sind es nicht.

Auf breiter Linie wird diese Revision der jüngsten Geschichte folglich wohl kaum überzeugen können. Andererseits muss sie das auch gar nicht, denn einen gesamt­gesell­schaft­lichen Zweck erfüllt dieses neu­erdachte Narrativ der Flüchtlingskrise sowieso nicht. Benötigt wird es nur von denjenigen, die damals die politische Verantwortung trugen und sie heute immer noch tragen, die damals unkritisch kommentierten und heute immer noch ihre Seiten füllen müssen und die damals als Experten die Risiken kleinredeten und heute immer noch als Experten herangezogen werden. Baut man heutzutage Mist, residiert aber gleichzeitig tief genug im Dunstkreis des Bundes­kanzler­amts, kann man darauf vertrauen, dass jemand die Geschichte schon grade­rücken wird. Deshalb ist Deutschland heute kein Land mehr, das seine Probleme löst - es schreibt sie um, verklärt sie, gibt ihnen andere Namen und alles geht weiter seinen gewohnten Gang.
- Andreas Backhaus:[29]

Stimmen aus dem Ausland

Es sind Kriminelle, keine Flüchtlinge!

Im Gespräch mit dem Korrespondenten Colin Freeman[ext] warnte Buhari davor, seine Landsleute aufzunehmen und sagte, dass es nichts weiter als Kriminelle jeder Art und Schmarotzer seien, die Häuser und Geld haben wollen und dennoch Straftaten begehen werden, weil sie nichts anderes können.
Zitat:

«Gebt ihnen kein Asyl, es sind nichts weiter als Kriminelle jeder Art und Schmarotzer, die Häuser und Geld haben wollen und denoch Straftaten begehen, weil sie nichts anderes können.» - Zitiert nach Jörg Müller (AfD Bayern)[30]

So lautet die Aussage des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari[wp]. In einem interessanten Interview mit dem britischen Telegraph, in dem Präsident Buhari konkret Groß­britannien anspricht (in Deutschland ist es aber nicht anders), erklärt er, dass die meisten, die das Land verlassen, Kriminelle und Glücksritter sind, denn in Nigeria gäbe es keinen Krieg.

Auch sagte er, dass das Ansehen der Nigerianer immer schlechter wird, weil nicht nur in Europa die Gefängnisse von seinen kriminellen Landsleuten bevölkert werden. Aber er kann verstehen, dass ihnen keine Sympathie entgegen­schlägt, da die meisten von ihnen im Drogen- und Menschen­handel tätig sind und auch vor Überfällen, körperlicher Gewalt und Vergewaltigungen nicht zurück­schrecken.
- Maria Lourdes[31]
Telegraph interview with President Muhammadu Buhari of Nigeria[32][33]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Rico Albrecht: Einwanderungskrise: Wer Krieg sät, erntet Profite! Flüchtlinge ernten andere!
  2. Leo Brux: Wieviele von den Flüchtlingen waren eigentlich Syrer?, Migrationsblog der Initiativgruppe e.V. am 7. März 2016
  3. WikiMANNia: Kein Mensch ist illegal - Manifest 1997
  4. Wikipedia: Kein Mensch ist illegal
  5. KMII-Seite: kein-mensch-ist-illegal.org
  6. Hardy Prothmann: Grüne Jugend Rheinland-Pfalz fordert "Fußball Fans Fahnen runter" und erntet Shitstorm, RheinNeckerBlog am 11. Juni 2016
  7. 7,0 7,1 Hadmut Danisch: Charme-Offensive der Grünen Jugend zur Fußball-EM, Ansichten eines Informatikers am 12. Juni 2016
  8. Bundesregierung: Ministerien ziehen Regenbogenfahnen zurück, Die Zeit am 18. Juni 2014 (Die vor SPD-geführten Ministerien gehissten Regen­bogen­flaggen bleiben nicht so lange hängen wie geplant. Grund soll Druck aus dem Kanzleramt sein.)
  9. Hadmut Danisch: Flaggen-Streit, Ansichten eines Informatikers am 18. Juni 2014
  10. Worüber deutsche Medien schweigen: Bilder, die wir nicht sehen sollen: 100 Tausende Afrikaner werden nach Europa geschleust, Philosophia Perennis am 4. August 2017
  11. WGvdL-Forum: Bundesrepublik destabilisieren, Christine am 4. Januar 2017 - 07:12 Uhr
  12. Sven Felix Kellerhoff: Schon die DDR nutzte Flüchtlinge als Druckmittel, Die Welt am 30. November 2015
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 Hadmut Danisch: Willkommen im Medien-Horror-Land, Ansichten eines Informatikers am 11. September 2015
  14. Hadmut Danisch: Der korrupte Niedergang von ARD und ZDF, Ansichten eines Informatikers am 7. November 2015
  15. Konrad Kustos: VerFlucht, Chaos mit System am 14. November 2015
  16. Sebastian Riemer: Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold, Rhein-Neckar-Zeitung am 11. Juni 2016 (Martin Schulz hielt die Heidelberger Hochschulrede - Er will zurück zu einem Europa der Werte - Auch für den Aufschwung der Rechtspopulisten hat er eine Erklärung)
  17. Akif Pirinçci: Wer die Musik bestellt ... (... muss sie auch bezahlen), Der kleine Akif am 7. Dezember 2015
  18. Hadmut Danisch: Nicht mal am Horizont..., Ansichten eines Informatiker am 10. März 2016
  19. Till-Reimer Stoldt: Grundschulen: Lehrer stehen mittlerweile am Rande der Verzweiflung, Die Welt am 13. Juni 2016 (Die Grundschule soll Flüchtlinge integrieren, Zugewanderte fördern und Behinderte inkludieren. Zwischen diesen Aufgaben werden Lehrer zerrieben. Manche Schule weiß sich auf ganz eigene Art zu helfen.)
  20. Nancy McDonnell: Ernüchternde Bilanz: Flüchtlinge sind für den deutschen Arbeitsmarkt unbrauchbar, Epoch Times am 2. Juli 2017
  21. Gerard Menuhin: Wem soll diese Einwanderung nützen?, Mai 2008
  22. Flüchtlingshelferin packt aus: "Ich halte es dort nicht mehr aus", N24 am 18. Januar 2016
  23. Andreas Backhaus: Die es wissen, aber nicht wissen wollen: Die Kompetenzflüchtlinge, Tichys Einblick am 8. Februar 2016 (Das Ergebnis der Kompetenz­flüchtlinge, den eigenen Verstand im Dienste höherer Ziele zu verleugnen, kann man an allen Enden des Landes in der Gestalt des hilflosen, in seinen inneren Wider­sprüchen verstrickten, handlungs­unfähigen Inkompetenten sehen, beobachtet Andreas Backhaus.)
  24. Andrea Nahles und Frank-Walter Steinmeier: Flüchtlinge brauchen eine Lebensperspektive, FAZ am 20. Juni 2015 (Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Elend. Mehr, als die Vereinten Nationen jemals gezählt haben. Was können, was sollten wir Deutschen tun angesichts der Flüchtlings­katastrophe? Ein Gastbeitrag.)
  25. Hadmut Danisch: Die Abgründe der Sozial- und Flüchtlingsindustrie, Ansichten eines Informatikers am 6. März 2016
  26. Lehrer-Online: Das Grauen hat eine Website, AchGut-Blog am 23. Juli 2016
  27. Thüringen muss islamisch werden, Alter-Mann-Blog am 18. Februar 2017
  28. Schattenseiten der Empathie: Forscher: Mitgefühl ist wie eine Droge - mit negativen Folgen, Focus am 4. Februar 2017
  29. Urlüge der gescheiterten Asylpolitik: Wir schreiben Geschichte - wie sie uns gefällt, Tichys Einblick am 25. Oktober 2016)
  30. Youtube-logo.png "Jörg Müller (AFD) - Rede in Traunreut", Teil 1, 2, August 2016 3, Min. 4
  31. Maria Lourdes: Gebt ihnen kein Asyl, es sind Kriminelle!, Lupo Cattivo am 14. Februar 2016
  32. Colin Freeman[ext]: Telegraph interview with President Muhammadu Buhari of Nigeria - full Q&A, The Telegraph on 8 Feb 2016 (Muhammadu Buhari[wp] tells Telegraph that too many Nigerians are in jail abroad - and that they shouldn't try to claim asylum)
  33. Colin Freeman[ext]: Nigerians' reputation for crime has made them unwelcome in Britain, says country's president, The Telegraph on 5 Feb 2016 (Muhammadu Buhari[wp] tells Telegraph that too many Nigerians are in jail abroad - and that they shouldn't try to claim asylum)
  34. The current leaders of Germany seem to hate their identity and culture. That have convince German women not to have babies because it will drain their socialist welfare system and lead to poverty. This caused Germany to have the lowest birthrate this year than any other country. So what does Germany do to solve this problem? They allowed millions upon millions of Muslim immigrants (mostly Muslim men) to infiltrate their country by implementing sharia law by force!
  35. Manuscriptum: Das Migrationsproblem
  36. Johannes K. Poensgen: Rezension: Massenmigration in welthistorischer Perspektive, Die Blaue Narzisse am 8. März 2017

Querverweise

Netzverweise