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Helfersyndrom

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Das Helfersyndrom bezeichnet die Sucht[wp] zu helfen und gebraucht zu werden. Der Begriff Helfersyndrom wurde von Wolfgang Schmidbauer[wp] eingeführt.[1]

Kurz und knapp

Am Helfersyndrom leidende Menschen haben unter anderem Schwierigeiten, mit sich und ihren eigenen Defiziten fertig werden zu können und konzentrieren sich daher bis zur Selbstaufgabe auf die Probleme anderer.[2]

Das Helfersyndrom bezeichnet ein Modell seelischer Probleme, die häufig in sozialen Berufen (wie Lehrer, Arzt, Altenpfleger, Pfarrer, Psychologe, Sozialarbeiter) anzutreffen sind. Es wurde erstmals 1977 vom Psycho­analytiker Wolfgang Schmidbauer[wp] in seinem Buch Die hilflosen Helfer beschrieben und postuliert; es wurde bislang nicht empirisch bestätigt.

Laut Postulat bzw. Modell hat ein vom Helfersyndrom Betroffener ein schwaches Selbstwertgefühl und ist auf seine Helferrolle fixiert; das Helfen wird zur Sucht[wp]. Dabei versucht er ein Ideal zu verkörpern, das er selbst bei seinen Eltern bzw. in seiner Kindheit vermisst hat. Seine Hilfs­bereitschaft geht bis zur Selbstschädigung, dabei übersieht (oder unterschätzt) er die Grenzen des Möglichen, und ignoriert auch die Frage, ob seine Hilfe überhaupt erwünscht und/oder sinnvoll ist. Hilfe anderer bei seiner Mission lehnt er ab. Als Folge kann es bei ihm zu Depressionen oder zum Burnout-Syndrom[wp] kommen.

Zitat

Zitat:

«Afrika den Afrikanern. Jedes Volk soll sein eigenes Ding machen. Ich kann Helfertypen nicht ausstehen. Ich halte das Helfersyndrom für eine schwere psychische Störung. Die "helfen" niemals wirklich. Sie brauchen nur irgendein Opfer, an dem sie ihr Helfersyndrom austoben können. Deshalb ist vermutlich Afrika bei linken Gutmenschen so beliebt.

Was könnten sie schon in Südkorea machen? Ein Land, dem es besser geht als Deutschland.

Alle Helfertypen müssten eine Entziehungskur machen, aber leider ist bei ihnen der Leidensdruck niemals groß genug.» - Martin Lederer[3]

Literatur

  • Interview: Die Psychotherapeutin Thea Bauriedl über Burn-out- und Helfersyndrom, in: Die Zeit am 27. April 2006, S. 5 (Thea Bauriedl lehrt an der Univ. München, LMU, veranstaltet Fortbildungen zum Thema H.)
  • Wolfgang Schmidbauer: Das Helfersyndrom. Hilfe für Helfer, Rowohlt 2007, ISBN 3-499-62208-4
  • Wolfgang Schmidbauer: Die hilflosen Helfer, Rowohlt 1977, ISBN 3-498-06123-2
  • Michael Schumann (Hrsg.): Lebenslust statt Helfersfrust - Umsteiger aus sozialen Berufen - Reportagen, Extrabuch-Verlag 1985, ISBN 3-88704-119-4

Einzelnachweise

  1. Dr. Doris Wolf: Das Helfersyndrom und seine Auswirkungen, PsychoTipps.com
  2. Das Helfersyndrom, Suboptimales (Blog) am 5. Juli 2010
  3. Kommentar zu: Die Eliten kassieren ab: Aufstiegssignale in Afrika?, Tichys Einblick am 15. März 2017

Querverweise

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auszugsweise in der ersten Fassung auf dem Artikel Helfersyndrom (2. April 2011) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.