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Roy Larner wurde achtmal von Macheten getroffen.
Ich bin Millwall!   –   I am Millwall!  –   Je suis Millwall!  –   Yo soy Millwall!
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Roy Larner ist Fan des Londoner FC Millwall.
London Bridge Terror Attack
Terroristen weltweit, hört gut zu:
 !!! Seit dem 3. Juni 2017 wird zurückgeschlagen !!!

Christlich-Demokratische Union Deutschlands

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Christlich Demokratische Union Deutschlands
Alternativlosigkeit Angela Merkel.jpg
Beschreibung Deutsche Partei
Sprachen deutsch
Gründung 26. Juni 1945 bzw. 20. bis 22. Oktober 1950 (1. Bundesparteitag)
Status Aktiv
Weitere Infos
URL cdu.de
Die CDU aus alten Tagen (1949)

Die Christlich-Demokratische Union (CDU) ist zusammen mit ihrer Schwesterpartei CSU eine deutsche Volkspartei.

Obwohl sie im Vergleich zur SPD als weniger frauenfreundlich gilt, war sie interessanterweise oft Vorreiterin, wenn es darum ging, hohe Ämter mit Frauen zu besetzen:

  • 1961 ernannte der damalige Kanzler Adenauer[wp] die erste westdeutsche Ministerin überhaupt (zuständig für Gesundheit), Elisabeth Schwarzhaupt.
  • Während der ersten großen Koalition (1966-69) unter CDU-Kanzler Kiesinger saßen zum ersten Mal zwei Frauen im Kabinett (unter Willy Brandt[wp] war es wieder nur noch eine)
  • Helmut Kohl[wp] ernannte 1982 die erste Ministerin für Bildung und Wissenschaft, nahm 1989 eine dritte Frau ins Kabinett (Gerda Hasselfeldt, für Wohnungsbau), bildete 1991 ein Kabinett mit vier Frauen (später kam Justiz­ministerin Leutheusser-Schnarren­berge[wp]r hinzu), und ernannte Angela Merkel 1994 zur ersten Umweltministerin.
  • 2005 wurde Angela Merkel zur ersten Kanzlerin Deutschlands gewählt, nachdem sie bereits 2000 den Vorsitz der CDU übernommen hatte.

Positionen

Die CDU hat keine Frauenquote, sondern stattdessen ein Frauenquorum - es soll den Anteil an Frauen in bestimmten Positionen erhöhen, ohne jedoch zwingende Vorschriften über den Frauenanteil zu machen. Die Partei strebt einen Frauenanteil bei Ämtern und Mandaten von 33 % an, obwohl der Frauen­an­teil unter den Mitgliedern nur bei 25,4 % liegt.

Das Frauenquorum in der CDU wurde zunächst auf dem Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe 1995 vorgeschlagen, konnte dort jedoch nicht die Mehrheit der Delegierten erreichen und wurde abgelehnt. Daraufhin wurde auf dem Bundes­parteitag in Hannover 1996 erneut über das Frauenquorum abgestimmt, wobei eine Mehrheit für eine versuchsweise auf fünf Jahre befristete Einführung des Quorums erreicht wurde. Nach Ablauf der fünf Jahre wurde auf dem Bundesparteitag in Dresden 2001 erneut über das Frauenquorum abgestimmt und eine unbefristete Einführung beschlossen.

Angeblich ist die CDU familienfreundlicher eingestellt als die SPD, hat aber in den letzten Jahrzehnten abgesehen von Sonntagsreden wenig getan, um der Zerstörung von Familien entgegenzuwirken.

Zitate

  • "In der CDU kann von einem konservativen oder gar rechten Flügel schon deshalb keine Rede sein, weil die wenigen Konservativen viel zu schwach sind, als daß man sie einen 'Flügel' nennen könnte. Aber selbst wenn sie stark genug wären, funktioniert die CDU ja trotzdem seit Jahrzehnten nach derselben Masche. Sie versucht, Wählerstimmen zu maximieren, und weil Wähler unterschiedlich denken, macht die Partei unterschiedliche Angebote. Man muß also in exponierten Positionen Leute haben, die verschiedenste Positionen vertreten oder vielmehr Phraseologien verkörpern: Einer gibt sich liberal, einer konservativ, einer angegrünt, einer christlich, einer macht den Law-and-Order-Mann, einer ist für Multikulti, ein anderer dagegen und so weiter. (...) Sie erfüllen in diesem System eine Funktion - die Bindung konservativer Wähler. Mit der Politik, die danach mit diesen Stimmen betrieben wird, hat das nichts zu tun. (...) Die Träger [rechter] Richtungen werden notfalls ins System CDU integriert und korrumpiert, bekommen ihre Posten, dürfen in symbolischen Fragen auch mal einen konservativen Akzent setzen und leiten damit Wählerstimmen zur CDU, die damit das Gegenteil der Politik treibt, die Konservative erhoffen. Das ist die Lage. Dieser Lage Rechnung zu tragen hieße, kompromisslos gegen das herrschende Kartell zu opponieren - also genau das, was Konservativen zutiefst widerstrebt. Da setzt man lieber Hoffnungen auf scheinkonservative Totgeburten. (...) Daß aber der Staat, den sie tragen wollen, längst tot ist, ist eine Erkenntnis, die deutsche Konservative in eine existenzielle Orientierungskrise stürzen würde. Also vermeiden sie diese Erkenntnis, distanzieren sich von allem, was womöglich nicht hinreichend staatstragend ist, spielen das Spiel ihrer Gegner mit und schießen elegante Eigentore." - Manfred Kleine-Hartlage[1]
  • "Die vermerkelte CDU ist heute nichts weiter als eine sozialistische Blockpartei. Die gelernte FDJ-Jule Merkel hat gute Arbeit geleistet, Honecker wäre sehr zufrieden mit ihr."[2]
  • "Konservative muss man mit der Lupe suchen. Als ich vor kurzem versuchte, einige konservative Stimmen in der CDU einzufangen, um einen Artikel über eben diesen Flügel zu schreiben, habe ich kapituliert. Viele CDU-Politiker sind schlicht nicht bereit, sich als 'Konservativer zu outen'. Auf den Parteitag, an dem sich ein namhafter C-Politiker hinstellt und sagt 'Ich bin konservativ und das ist auch gut so' werden wir wohl noch einige Zeit warten müssen." - Ansgar Lange[3]
  • "Die Unionsparteien lassen sich zwar von den Katholiken tragen und wählen, revanchieren sich allerdings regelmäßig dafür nicht."[4]
  • "Eine wirkliche Diskussion der Homo-Ehe findet in der CDU nicht statt. Das Trauerspiel macht klar, was das eigentliche Problem der Partei ist: Sie glaubt, nicht nachdenken zu müssen."[5]
  • "Es war der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle[wp], der im April 2013 die Zeremonie einer sich selbst überflüssig gemacht habenden Theodor-Heuss-Stiftung störte, in dem er sich mit genau den Argumenten, die die Autorin vor 13 Jahren öffentlich gemacht hatte, weigerte eine Laudatio auf den pädophil verdächtigen Cohn-Bendit zu halten. Selbst dieser quasi Hoheitsakt des höchsten deutschen Richters, der sich von den pädophilen Selbstbezichtigungen Cohn-Bendit mit seiner Ablehnung die Laudatio zu halten öffentlich distanzierte, gereichte der konservativen Führung nicht dazu auch nur dem Drängen in den eigenen Reihen nachzugeben und eine saubere Sektion der grünen pädophilen Vergangenheit vorzunehmen."[5]
  • "Die Wähler hätten einen Anspruch gehabt rechtzeitig wenigstens vom politischen Gegner zu erfahren, was die Grünen kleinkariert und in miesester Weise jahrelang verweigerten, nämlich aufzuklären, was in den Reihen der Grünen und innerhalb der grünen Bewegung an Kindes­miss­brauchs- und Kindes­miss­brauchs­phantasien tobte. Und dabei darf nicht vergessen werden, dass pädophile Miss­brauchs­komponenten auch in manch aktuelle Reform - siehe der Sexual­kunde­unterricht für zum Beispiel Grund­schul­kinder in Berlin - eingeflossen ist, also auch heute noch von Bedeutung sind.
    Die Konservativen haben es in den letzten dreißig Jahren versäumt, sich substanziell mit ihrem Gegner aus­ein­ander­zusetzen."[6]
  • "Es gibt viele andere Politikfelder, auf denen die Grünen krasse Irrtümer in die Gesellschaft hineingetragen und etabliert haben. Aber die Konservativen negieren seit dreißig Jahren das Unwesen der Grünen. Und dies tun sie, weil ihnen offenbar selber der Mumm, aber vor allem die Ideen fehlen."[6]
  • "Die verfassungswidrige Entprivilegierung der Ehe ist ein Trend, auf den die Union keine plausible Antwort hat. Eigentlich hat sie nicht einmal eine unplausible, sondern gar keine."[7][8]
    • Kommentar dazu: "Die Union braucht auch kein Konzept für die Ehe! Der Staat sollte grundsätzlich Ehe zur Privatsache machen und sich raushalten."[9]
Zitat:

«Nach 45 Jahren hat der ehemalige Bürgermeister von Jessen, Dietmar Brettscheider, sein Parteibuch zurückgegeben, "weil die Union wesentliche politische Grundsätze über Bord geworfen hat."

Damit seien nicht die CDU-Gliederungen auf regionaler und lokaler Ebene gemeint, vielmehr Bundeskanzlerin Angela Merkel und die engere Unionsführung, bei denen er eine wert­konservative Politik vermisse. Weder habe das "C" im Parteinamen noch eine Bedeutung, meint Brettschneider, noch seien konservative Überzeugungen erkennbar. Man spreche zwar von christlichen Werten, lasse es aber zu, dass der traditionelle Begriff der Familie und ihrer Ausformung als Mann, Frau und Kind unterhöhlt werde.

Außerdem: Wer sich zu Deutschland bekenne, müsse damit rechnen, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Anstelle eines klaren Bekenntnisses zu den christlichen Grundlagen Europas werde der undifferenzierten Öffnung für andere Kulturen das Wort geredet, gehöre der Islam plötzlich und selbst­verständlich zu Deutschland und Europa. Wer auf eine verfehlte Einwanderungs- und Asylpolitik hinweise, werde als ausländer­feindlich abgestempelt....

"Die Landesregierung zwingt im Gegenteil die Kommunen zu einer falschen Politik der Sparsamkeit, obwohl Kredite noch nie so günstig waren wie jetzt." Eine solche Politik werde von Leuten betrieben, die keinen Blick für die Zukunft hätten.

Gleichzeitig beschließe das Land mit dem KiFöG ein fürstliches Gesetz, die Zeche müssten die Eltern zahlen. Alle Kommunen hätten mit Verweis auf die stetig steigenden Kosten das KiFöG bekämpft. [...] Das Land bezahlt das nicht, die Kommunen dürfen es wegen der Konsolidierung ihrer Haushalte nicht", sagt Brettschneider, "am Ende zahlen die Eltern die Zeche, weil die Gemeinden die Gebühren erhöhen müssen. Hier betreibt die Politik gegenüber den Bürgern Schaum­schlägerei."»[10][11]

Gerard Menuhin über die Wahl 2005:

Zitat:

«"Und du hast CDU gewählt?"

[...] weil ich meinen Vater liebe und weil es ihm wichtig ist, es nochmals zu erklären, frage ich ihn [...], warum er schimpft. Seine Antwort ist fast immer dieselbe: "Siehst du, das war damals unsere letzte Chance. Deutschland stand am Scheideweg. Wir, das Volk, hatten die Wahl, einfach weiterzumachen und uns immer mehr auf den Abgrund zuzubewegen oder endlich für fundamentale Änderungen zu sorgen."

"Und du hast mitgemacht und CDU gewählt?"

"Ja, ich Idiot bin ihnen auf den Leim gegangen und hab' sie gewählt. Dabei hatte ich doch vor, mein Kreuz bei den Nationalen zu machen. Kurz vor der Wahl spuckte die CDU plötzlich ganz vernünftige Töne: Vaterland, Familie, Kinder, weniger Einwanderung. Endlich, dachte ich, sind sie zur Vernunft gekommen und haben die Kurve gekriegt. Dabei hätte ich nach so vielen Enttäuschungen ahnen müssen, dass es nur ein Wahlmanöver war!"» - Gerard Menuhin[12]

Einzelnachweise

  1. Manfred Kleine-Hartlage: Interview mit “Zuerst!”: die Lebenslügen des Konservatismus, 7. Januar 2013
  2. Margrit Steer am 29. Juni 2011 um 13:12 Uhr, Kommentar in Junge Freiheit (broken)
  3. Ansgar Lange: Die Ruinenpartei: außen prächtig, innen wüst und leer, Junge Freiheit am 8. Juli 2011
  4. Bettina Röhl: Kolumne Bettina Röhl direkt: Der Himmel ist konservativ, Die Wirtschaftswoche am 19. September 2013
  5. 5,0 5,1 Bettina Röhl: Kolumne Bettina Röhl direkt: Warum haben die Konservativen Aufklärung jahrelang verhindert?, Die Wirtschaftswoche am 19. September 2013
  6. 6,0 6,1 Bettina Röhl: Kolumne Bettina Röhl direkt: Versäumt sich substanziell mit dem Gegner auseinanderzusetzen, Die Wirtschaftswoche am 19. September 2013
  7. Die Union hat für die Ehe kein Konzept, Die Freie Welt am 14. August 2012
  8. Reinhard Müller: Die Keimzelle: Ehe am Ende, FAZ am 13. August 2012 (Nur die Gemeinschaft von Mann und Frau ist auf die Hervorbringung von Kindern angelegt. Sie ist Keimzelle der Gesellschaft. Daher wird die Ehe als Institution geschützt.)
  9. Kommentar von Klimax am 15. August 2012 um 00:35 Uhr
  10. WGvdL-Forum: Jessener Bürgermeister aus der CDU ausgetreten, roser parks am 8. September 2015 - 22:06 Uhr
  11. Inhaltsleerer Pragmatismus: Jessener Bürgermeister aus der CDU ausgetreten, Wittenberger Sonntag am 17. August 2015 (Dietmar Brettscheider, von 1990 bis 2014 Bürgermeister von Jessen, hat nach 45 Jahren sein CDU-Parteibuch zurückgegeben.)
  12. Gerard Menuhin: Das zukünftige Deutschland? Sie haben die Wahl!, Juni 2005

Querverweise

Netzverweise