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Frauenquote

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Gendergerechtigkeit und Frauenquote - ihr tieferer Sinn. © Götz Wiedenroth[1]

Frauenquote ist im Paragraphen 8 des Bundesgleichstellungsgesetzes festgelegt, wonach Frauen bevorzugt eingestellt und befördert werden dürfen, wenn sie in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert sind. Eine entsprechende Quotenregelung für Männer gibt es nicht. Laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs (Aktenzeichen C-407/98 Abrahamsson und Anderson) ist sogar der Passus "... von gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung (Qualifikation) ..." nicht länger mit dem EU-Recht vereinbar. Eine Frau hat auch dann eine Chance, den gewünschten Job zu bekommen, wenn sie schlechter qualifiziert ist als ein männlicher Mitbewerber, solange dieser Unterschied nicht so groß ist, dass er gegen das Erfordernis der Sachgerechtigkeit bei der Einstellung verstößt. Eine Forderung ist, dass diese Ungerechtigkeit sowohl auf europäischer Ebene als auch in Deutschland beseitigt werden soll. Chancengleichheit heißt gleiche Startbedingungen, nicht gleicher Zieleinlauf! (siehe Gleichstellung)

Der Grund für Frauenquoten:
Ich bin doch bloß eine Frau - Ohne Quoten pack' ich's einfach nicht.
Zitat:

«Die Grünen verstehen die Frauenquote primär als Instrument im Kampf um die Chancen­gleichheit. Sie verwechseln "Chancen­gleichheit" mit der sozialistischen Version des Begriffs, nämlich mit der "Ergebnisgleichheit".» - Eran Yardeni[2]

Zitat:

«Die Frauenquote sorgt dafür, dass Frauen nichts mehr können müssen. Das Geschlecht reicht als Zugang.» - Hadmut Danisch[3]

Zitat:

«Die Frauenquote führt nur zu Quotenfrauen - Jürgen von der Lippe[wp][4]

Zitat:

«Frauenquoten schaffen Quotenfrauen, sonst nichts.»[5]

Selbst in Bereichen des öffentlichen Dienstes, in denen Frauen bereits massiv überrepräsentiert sind, verlangt das Gesetz nach wie vor die vorrangige Einstellung von Frauen. Diese Regelung entbehrt mittlerweile jeglicher Grundlage. Deshalb fordern wir, dass ab einem Frauenanteil von 50 % jegliche Frauenförderung eingestellt wird. Statt dessen sollte überall dort, wo Frauen überwiegen, eine gezielte Einstellung von Männern gefördert werden.

Quotenregelungen im öffentlichen Dienst: Sind bisher lediglich eine einseitige Bevorzugungen von Frauen, in Bereichen in denen Frauen die Beschäftigungsmehrheit stellen gibt es keine entsprechende Regelung zugunsten von Männern (z. B. bei Pflegeberufen, Grundschullehrern, Kindergärtnern, ...)

Gerne wird der Blick auf einen Sektor (Führungsschicht) gerichtet, der so wenige Prozent der Jobs ausmacht. Seltsamerweise schlagen Frauen, die bestimmte Stellen dort angeboten bekommen, diese ab, weil sie 13 Stunden am Tag arbeiten müssten. Dann gibt es die Jobs, in denen es keine Frauenquote gibt: "24 der 25 von der Weltgesundheitsorganisation[wp] (WHO) so bezeichneten 'Todesberufe' werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt." Minenräumdienste, Quecksilberminen, Baugewerbe ...

In die Berufe von Kanalarbeitern, der Müllabfuhr und dem Klärwerk drängen auch keine Feministinnen.

Frauen, die einen guten Posten in Politik oder Wirtschaft allen Anzeichen nach nicht durch ihre Qualifikation, sondern allein durch die Quote bekommen haben, werden als Quotenfrauen bezeichnet.

Frauen zuerst, Verstand zuletzt! Typisch Männer!

Headhunter betonen immer wieder, dass Frauen sehr gefragt seien, dass die Firmen noch so gerne mehr Frauen im Verwaltungsrat oder in der Geschäftsleitung sähen, sich aber kaum welche finden liessen - trotz unzähliger Mentor- und Förderprogramme.[6]

Zitat:

«Frauen müssen es allein schaffen, ohne Quote.» - Julia Dingwort-Nusseck[wp][7]

Zitat:

«Qualifizierte Frauen brauchen die Quote nicht, unqualifizierte haben sie nicht verdient.» - Kurt Joachim Lauk[wp][8]

Zitat:

«Ist die Frauenquote das Analogon zur Suche der Kartoffel nach dem Traumprinzen?» - Hadmut Danisch[9]

Frauenquote im Cockpit:
"In Gefahrensituationen hilft mir der Autopilot. Da bin ich mir ganz sicher."

Beispiele

Wir brauchen Titten!

Baden-Württemberg

In den Kommunalverwaltung Baden-Württembergs betrug der Anteil der weiblichen Beschäftigten schon im Jahr 2000 über 60 %. Trotzdem wird das Gleichstellungsgesetz weiter zum Nachteil von Männern aufrecht erhalten. Demnach müssen Frauenförderpläne und Frauenvertretungen sogar in völlig frauendominierten Berufen erstellt werden, so z. B. im Erziehungswesen. Eine absurde Idee, die niemandem nützt - außer denjenigen, die auf diese Weise vom Staat einen unkündbaren Arbeitsplatz erhalten, um diese Pläne umzusetzen.

Norwegen

In der deutschen Diskussion wird nämlich häufig vergessen, dass die Quotenregelung in Norwegen nur für allgemeine Aktiengesellschaften, kurz ASA, gilt. Diese Gesellschaftsform entspricht der deutschen AG. Die Mehrheit der norwegischen Unternehmen ist allerdings wie eine deutsche GmbH organisiert - und daher von der Regelung gar nicht betroffen. Bevor die Quote in Norwegen gesetzlich verankert wurde, drohte der zuständige Minister den Konzernen bereits mit ernsten Sanktionen: Wer die Quote nicht erfülle, könne im Zweifelsfall seine Börsenzulassung verlieren. Dass er die Unternehmen damit auf eine Idee brachte, wird er nicht geahnt haben.

Am Institut für Sozialforschung in Oslo wurde die Auswirkung der Frauenquote auf die norwegische Unternehmenslandschaft analysiert. Als das Gesetz im Jahr 2003 bekannt gegeben wurde, waren 554 Unternehmen an der Börse notiert. 2009 waren es nur noch 362. Als die beiden Wissenschaftlerinnen nach den Gründen für den Rückzug von der Börse fragten, nannte jedes dritte Unternehmen die Einführung der Frauenquote. Mit anderen Worten: Viele norwegische Konzerne verabschiedeten sich von der Börse, um sich vor der Quote zu drücken.

Bei den verbleibenden Unternehmen führte die Quote dagegen zu einer Art Cousinenwirtschaft. Deren Mitglieder sind die so genannten "Goldröcke". So haben die Norweger jene Managerinnen getauft, die die wichtigen Posten unter sich aufteilen. In Norwegen besetzen inzwischen rund 70 Frauen etwa 300 Aufsichtsratsplätze.[10]

Allein will sich der Erfolg der Frauenquote nicht so recht einstellen.[11][12]

Politik

In Deutschland haben die Grünen (die hier Vorreiter waren), die SPD und die Linke Frauenquoten eingeführt (40 % bei der SPD, 50 % bei den beiden anderen). In der CDU wurde 1996 ein sog. "Frauenquorum" eingeführt - das Ziel, den Frauenanteil bei den wichtigen Posten zu erhöhen, allerdings ohne Zwangsmaßnahmen. 2010 führte auch die CSU eine Frauenquote ein, vorerst aber nur auf der Führungsebene, wegen Mangel an potentiellen Kandidatinnen.[13]

Die vom Landesverband Berlin veröffentlichten Zahlen über die Mitgliedschaft von Frauen in der SPD zeigen, dass der Frauenanteil in der SPD seit Jahren bei unter einem Drittel stagniert. Bei den neu eintretenden Mitgliedern liegt er sogar deutlich darunter. Im Jahr 2011 waren gerade einmal 28 % der neu in die Partei eintretenden Mitglieder Frauen. Das Ziel der Frauenquote, den Frauenanteil in der Mitgliedschaft zu erhöhen, konnte nicht erreicht werden. 25 Jahren Frauenförderung, in deren Zentrum seit 1988 ja die Frauenquote - verankert in den Parteistatuten - steht, ist wirkungslos verpufft. Bei der SPD bestätigen sich die Erfahrungen bei der Förderung von Frauenschach, die ebenfalls weder in der Spitze noch in der Breite das Interesse von Frauen an Schach spürbar erhöhen konnten. Fördergelder werden sinnlos verpulvert und anstatt nach den Ursachen dieses Misserfolgs nachzugehen, handelt die SPD-Parteiführung in Bund und Land nach der Parole "Weiter so".[14][15]

In der Schweiz hat die SP (Sozialdemokraten) eine Frauenquote von 40 % für alle Wahllisten und in den Parteigremien. Die Grünen der Schweiz haben wie die deutschen Grünen eine Frauenquote von 50 %.

In Indien sollen in Zukunft 33 Prozent der Sitze in den Parlamenten in Neu-Delhi und in den Bundesstaaten für weibliche Abgeordnete reserviert sein.[16][17]

Wirtschaft

In Norwegen hat die Regierung im Dezember 2003 eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent für Sitze in allen Verwaltungsräten der 600 börsennotierten Unternehmen beschlossen. Diese sollte bis zum 1. September 2005 umgesetzt werden, sonst erfolgten Zwangsmittel. Der Anteil der Frauen betrug im Jahre 2003 sieben Prozent.

Spanien folgte 2007, als der sozialistische Ministerpräsident Zapatero ("Ich bin Feminist") Wirtschaft und Politik seines Landes eine Frauenquote von 40 Prozent verordnete.[18]

Die Niederlande wollen Unternehmen dazu verpflichten, Vorstände und Aufsichtsräte zu mindestens 30 Prozent mit Frauen zu besetzen. Die Frauenquote ist in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern geplant. Bis Ende 2015 sollen die Unternehmen aber zunächst freiwillig mehr Frauen in Spitzenpositionen berufen. Erst wenn sich auf diesem Weg der Frauenanteil nicht erhöhe, solle eine gesetzliche Quote vorgeschrieben werden.[19]

In Belgien hat die christlich-demokratische Senatorin Sabine de Bethune 2010 nach einigen parlamentarischen Anhörungen einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Er sieht einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in börsennotierten Unternehmen vor. Derzeit sind von 258 Vorstandsmitgliedern der 20 größten belgischen Unternehmen nur 23 weiblich.[20] 2011 wurde das Gesetz umgesetzt. Es geht so weit, dass jeder frei werdende Posten mit einer Frau besetzt werden muss, solange die Quote nicht erreicht ist; Firmen, die sich nicht daran halten, können staatliche Begünstigungen verlieren.[21]

Eine ähnliche Quote forderte der damalige SPD-Vorsitzende Müntefering am 17. März 2009. In allen Aufsichtsräten deutscher Aktiengesellschaften sollten nach seinem Willen ab 2013 (also innerhalb von nur vier Jahren!) mindestens 40 Prozent Frauen sitzen.

In Frankreich hat am 20. Januar 2010 der Fraktionsvorsitzende der Mehrheitspartei UMP, Jean-François Copé, einen Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht, der vorsieht, den Frauenanteil in den Kontrollgremien börsennotierter Unternehmen bis 2016 auf 40 Prozent zu erhöhen.[22]


Die Firmen suchen händeringend nach Frauen, die die Erfahrung mitbringen, um einen Chemiekonzern zu führen, oder sich in der Welt der Automobilentwicklung auskennen. Von allen akademischen Berufsanfängerinnen in den großen Aktienunternehmen sind im Durchschnitt nur 20 Prozent weiblich. Und trotz aller feministischer Beschwörungen wollen von diesen nachweislich nur 20 Prozent ohne Wenn und Aber Karriere machen. So ergibt sich aus mathematischen Gründen, dass nur vier Prozent der Frauen in den Vorständen ankommen. (...) Ein Unternehmen, das lieber einen geistig leichtgewichtigen Kerl einstellt oder befördert als eine kluge und kompetente Frau, wird dies früher oder später in den Bilanzen büßen. Dummheit bestraft der Markt. Die Vorstellung aber, der Staat könne durch gesetzliche Vorgaben eine Gleichheit herstellen, die es in der Natur nicht gibt, ist eine Überheblichkeit, die an Dummheit grenzt.[23]

Medien

Mit Sabine Rückert wurde erstmals eine Frau in die Chefredaktion einer großen deutschen Zeitung berufen.[24]

Arne Hoffmann kommentiert:

Seit Februar 2012 forderten führende Feministinnen eine Frauenquote für die Chefredaktionen unserer Medien. Nun steigt erstmals eine Frau in die Chefredaktion der "Zeit" auf: ganz ohne Quote, sondern wegen qualitativ herausragendem Journalismus - und das feministische Missy Magazine zieht eine Flunsch. Der Grund: Die neue Chefredakteurin ist zwar eine selbstbewusste, emanzipierte Frau, aber keine Feministin. Der Trauerflor, den das Missy Magazine deswegen trägt, macht immerhin einiges deutlich: Die Quotenforderungen, was die Chefredaktionen angeht, sollen weit weniger einem bestimmten Geschlecht nutzen als Vertreterinnen einer bestimmten Ideologie.[25]

Missy Magazin:

Jetzt geht es um die Wurst, liebe Kolleginnen. Reicht euch das? Gebt ihr euch damit zufrieden, einfach mehr Menschen mit einer Vagina in leitender Position in den Redaktionen installiert zu sehen? Oder steht ihr mit “Pro Quote” für eine tatsächlich feministische Kritik, die dann zwingend auch beinhalten müsste, für einen Journalismus einzutreten, der Sexismus und Ungleichbehandlung anprangert und für bessere Lebensbedingungen von Frauen eintritt? Falls letzteres, so hoffen wir sehr, dass ihr euch zu dieser Personalentscheidung kritisch verhaltet.[26]

Jugendheim Karlshof

Es ist heute politisch korrekt, Führungspositionen bevorzugt mit Menschen weiblichen Geschlechts zu besetzen. Es kommt oftmals nicht mehr auf die fachliche oder persönliche Qualifikation an, sondern auf das Geschlecht. Aus dem Druck der Political correctness entsteht eine Tendenz, Positionen mit nicht geeigneten Personen zu besetzen, die der vorgesehenen Aufgabe nicht gewachsen sind. Um dem politisch korrekten Willen zu genügen, werden so Stellen bevorzugt mit Frauen besetzt. Im Ergebnis kann dieses politisch korrekte Handeln im Herunterwirtschaften des Betriebes enden.[27]

Wikipedia

Der Trägerverein der Wikipedia beklagt, dass der Anteil der weiblichen Autoren bei neun Prozent verharrt. Durch ein weltweites Schulungsprogramm will man erreichen, dass mindestens die Hälfte der Teilnehmer weiblich sind.[28]

Zitat:

«Warum ist die Frauenquote bei der Wikipedia so niedrig? Wenn's doch da kein chauvinistisches Aufnahmegremium gibt, sondern jeder, der will, einfach loslegt? Müsste man nicht erwarten, dass der Frauenanteil da deutlich über 50 % liegt, weil Frauen die Bevölkerungsmehrheit sind und angeblich doch sprachlich-schriftstellerisch begabter als Männer? Warum schreiben Männer aus eigenem Antrieb, während man für Frauen "Schulungsprogramme" braucht? Muss man Frauen denn überall zu ihrer Beteiligung noch hintragen?» - Hadmut Danisch[29]

Journalistenverband "Netzwerk Recherche"

Die Jahreskonferenz 2013 des Journalistenverbandes "Netzwerk Recherche" war eine reine Propaganda-Selbstdarstellung. Schlechter wie dort kann man ein Podium nicht besetzen. Natürlich gabes - wie immer beim Feminismus - keinerlei Kritiker, keine Kritik, nur seichtes, substanzloses Wohlfühl­geplauder. Und die kamen sich dabei noch merklich gut und überlegen vor, weil es keinen Widerspruch gab und das alles so flutschte. Hadmut Danisch bekam den Eindruck, dass "die überhaupt noch nie direkt Kritik bekommen haben, und sie deshalb so selbstgefällig und selbst­zufrieden da in ihrem Blödsinn baden, und einem anspruchslosen Publikum plaudern, was sie und das Publikum hören wollen. Und dass das auch der Grund ist, warum wir im Fernsehen immer öfter mit unerträglich schlechten Talkshows über­schwemmt werden. [...] Für die werden Podien nicht nach Hirninhalt, sondern allein danach, was zwischen den Beinen baumelt, besetzt. Und genauso soll es nach deren Willen auch in den Redaktionen vor sich gehen. Kämen die per Quote in die Verlags­leitungen, würden wir nur noch solchen Scheiß serviert bekommen."

Auch nach der Podiums­veranstaltung wurde mit übelster Desinformation und Demagogie weitergemacht. In der nächsten Veranstaltung wurden die Frauenquoten in den Redaktionen der großen Zeitungen und Zeitschriften wurden als Tortengraphik (albern: Als Torten mit Zuckerguss) dargestellt, wie hoch der Anteil jeweils sei. Und dann darüber hergezogen, als sei es automatisch und zwingend richtig, eine 50:50 Quote zu haben. Danisch hatte sich schon ein paar gepfefferte Fragen notiert, etwa ob sie überhaupt den Unterschied zwischen deskriptiver und stochastischer Statistik kennen würden, die sie hier ständig durch­einander­werfen und deshalb wertlose Aussagen treffen. Oder ob sie das Simpson-Paradoxon[wp] kennen, das da voll zuschlägt, und das Feministinnen dazu bringt, sich sogar dann über Benachteiligung zu beschwerden, wenn sie bevorteilt werden. Oder ob sie schon mal was davon gehört hätten, dass man bei Statistiken nicht willkürliche Auswahlen treffen darf. Denn sie zeigte nur die großen Verlagshäuser mit den niedrigen Frauenquoten. Dass es aber (wie auch in der vorher­gehenden Veranstaltung erwähnt) im unteren Qualitäts­bereich sehr hohe Frauen­quoten bis in die 100 % gibt, und beispielsweise auch viele Presse­abteilungen von Universitäten, Firmen, Behörden usw. weit überwiegend oder ausschließlich von Frauen besetzt sind, sagte sie nicht. Da wird systematisch Desinformation und Täuschung betrieben.

Bleibt der üble Nachgeschmack, dass der Journalismus generell nichts mehr taugt, wenn auf einer Journalisten­konferenz, die sich "Netzwerk Recherche" nennt, die allermeisten nicht mal merken, wie sie hereingelegt werden.[30][31]

Die vier Irrtümer einer obligatorischen Frauenquote

  1. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass aus der unbestreitbaren Tatsache, dass Frauen die Hälfte der Bevölkerung stellen, die Forderung abgeleitet werden könne, Spitzen­positionen in Organisationen und Unternehmen entsprechend hälftig zu besetzen. Dies gilt ganz besonders für Parteien, die verfassungs­rechtlich angehalten sind, ihre Spitzen­funktionäre einer demokratischen Legitimation zu unterwerfen. Die obligatorische, zwischen­zeitlich sogar unbefristete Quoten­regelung kann als Indiz für den Niedergang der inner­parteilichen Demokratie angesehen werden.
  2. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass eine obligatorische Besserstellung von Frauen in den Statuten einer Partei ohne zeitliche Befristung rechtlich zulässig ist. Weil eine Quoten­regelung gegen Art. 3 Abs. 3 S. 1 Grundgesetzes (niemand darf "wegen seines Geschlechts ... benachteiligt oder bevorzugt werden") verstößt, ist zumindest die zeitliche Befristung einer solchen Regelung zwingend. Die Aufhebung der zeitlichen Befristung der Quotenregelung auf dem Parteitag der SPD in Bochum 2003 war und ist deshalb verfassungs­rechtlich höchst riskant.
  3. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass die Auswahl von Führungs­personen einer Partei nach anderen Kriterien als Persönlichkeit, persönliche Ausstrahlung, Qualifizierung, Wählbarkeit, Leistungsbereitschaft und Leistungs­fähigkeit erfolgen kann. Die Quoten­regelung als Instrument einer verteilungs­gerechten Zwangs­bewirtschaftung von Führungs­positionen muss die Attraktivität einer Partei auf Dauer schädigen. Die SPD ist dafür das beste Beispiel.
  4. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass Frauen begeistert sind, als Quotenfrau in Amt und Würden zu gelangen. Das ist verständlich und leicht nachvollziehbar. Die Quoten­regelung zugunsten von Frauen ist ja nichts anderes als das Eingeständnis, dass Frauen im inner­parteilichen Wettkampf um Posten und Ämter mit den Männern nicht mithalten können. Diese altväterliche Sichtweise, wie sie die Erfinder der Quotenregelung - Egon Bahr und Willy Brandt[wp] - in den siebziger Jahren eingenommen hatten, heute noch anzunehmen, ist schlicht anachronistisch und auch ziemlich lachhaft. Im Übrigen passt das Bild der "Quotenfrauen" so gar nicht ins Bild der "Starken Frauen", das in den Medien zur Schau gestellt wird.[32]

Wirkung der Frauenquote

In der Deutschen Bank (...) sehen männliche Führungskräfte mit Erstaunen, "dass man den Damen Konzessionen macht, die für einen Mann undenkbar gewesen wären". So werden Management­positionen heute auch in Teilzeit besetzt. "Das finde ich ja grundsätzlich gut", sagt einer. "Aber bei einem Mann hätte man nie über Fragen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nachgedacht. Da hätte man einfach einen anderen genommen."[33]

Wenn es aber um wirklich wichtige Dinge handelt, wird rational gehandelt. Zum Thema, dass Männer bei vielen Airlines nicht mehr neben Kinder sitzen dürfen, schreibt Hadmut Danisch:

"Ich bin mal in der Wartehalle vor dem Einsteigen ausgerufen worden. Sie fragten mich, ob sie mal meine Bordkarte überprüfen könnten, und als ich sie ihnen zeigte, haben sie sie einfach zerrissen und mir eine neue in die Hand gedrückt. Nachher zeigte sich, dass neben meinem ursprünglichen Platz ein Mädchen saß. (...) Dafür setzten sie Männer im besten Alter lieber an die Notausgänge, weil sie da Leute brauchen, die im Notfall vernünftig bleiben, nicht durchdrehen, kapieren wie ein Notausgang aufgeht, und anderen helfen können. Wenn's nämlich drum geht, Kinder zu retten und sie auf die Notrutschen zu heben, dann wollen sie doch wieder gerne alleinreisende Männer haben."[34]


Die Studie zur Zusammensetzung von Aufsichtsräten der Fachhochschule Frankfurt am Main kommt auf den Seiten 133 bis 134 zu Ergebnissen, wonach Frauen in Voständen wesentlich geringere Kenntnisse haben als Männer, und sie diese nicht durch höhere Expertenquote begründen können.

Zitat:

«Frauen werden also offenbar auch mit einer geringeren Qualifikation in den Aufsichtsrat berufen als Männer.»[35]

Wie das zu dem oft behaupteten Vorteil für Firmen führen soll, wäre die Frage.

Zitat:

«Abschätzungen aufgrund verschiedener Modell­rechnungen legen nahe, dass aufgrund von Zeit­verzögerungen der Frauenanteil nur in begrenzter Geschwindigkeit erhöht werden kann und dass die Bewerberlage einen Engpass darstellt.»[35]

Es wird immer behauptet, dass es einen großen Pool qualifizierter Frauen gäbe, die für Vorstandsposten bereit stünden und nur darauf warteten, dass die Quote ihnen den Zugang öffnete. Das scheint frei erfunden zu sein. Diesen Pool scheint es nicht zu geben.[36]

Kritik

Zitat:

«Letztlich dient die Frauenquote dem männlichen Konkurrenzkampf, denn damit können ernsthafte männliche Mitbewerber weggebissen und durch vollkommen ungefährliche und unfähige Quotentanten ersetzt werden - die sich dann aber in ihrer lächerlichen weiblichen Hybris (von wegen "Augenhöhe") richtig gut finden.» - Wolfgang A. Gogolin[37]

Zitat:

«Frauen sind gar nicht besser als Männer.

Die Niederlande sind einer der Vorreiter bei Frauenquoten. Das Land hat eine Zielvorgabe eingeführt, nach der Unternehmen bis zum Jahr 2016 mindestens 30 Prozent der Management­posten mit Frauen besetzen sollen. Im Land wiederum war der Telekom­konzern KPN einer der Pioniere. Der damalige einflussreiche Konzernchef Scheep­bouwer kündigte 2009 an, Frauen zu bevorzugen. Für bestimmte Spitzen­posten sollten nur sie sich bewerben.

Jetzt kommt raus: Vor geraumer Zeit hat das Unternehmen die Maßgabe fallenlassen. Denn diese Politik führte nicht nur dazu, dass der "höher­qualifizierte multi­kulturelle Mann" völlig vernachlässigt wurde, wie der KPN-Gleichstellungsbeauftragte jetzt sagt. Verschiedene Gruppen hätten das übelgenommen. (Um die Männer mit nieder­ländischen Wurzeln sorgt man sich bei KPN wohl weniger.) Es stellte sich bei einer Anzahl Frauen auch heraus: Sie glichen in ihrem Verhalten stark den Männern, "einschließlich ihrer Schwächen".» - Klaus Max Smolka[38][39]

Chronisches Problem:

Zitat:

«Also die Sache mit der Frauenquote hatten ja so verschiedene Phasen.

  1. Erst behauptete man, Frauen seien deshalb unterrepräsentiert, weil sie unterdrückt würden, und forderte eine Frauenquote.
  2. Dann stellte sich heraus, dass eine Frauenquote an den Zuständen praktisch nichts ändern, weil Frauen gar nicht unterdrückt wurden, sondern die Unterrepräsentierung auf Leistungs- und Bereitschafts­defizite zurückzuführen ist. Auch wenn man die Türen noch so weit aufmacht, es nutzt alles nichts, wenn keiner da ist, um durchzugehen.
  3. Deswegen ist man dazu übergegangen, eine Quote, eine Parität dadurch zu erreichen, dass man nicht (nur) Frauen fördert, sondern Männer auf das Leistungsmaß von Frauen herunterdrosselt, damit's wenigstens nach Parität und Erfolg aussieht.
    Wäre ja blöd, wenn man die Quote durchsetzt, und sich dann herausstellt, dass sie nichts bringt, weil das ganz Unter­drückungs­geschwätz frei erfunden und falsch war.

Merkt man beispielsweise bei den Grünen und deren Frauenstatut. Das ist nicht nur so, dass da strikt abwechselnd geredet und besetzt wird, sondern auch so, dass wenn Frauen zu einem Thema nichts einfällt, Männern aber schon, einfach die Redeliste geschlossen wird, damit die Frauen im Vergleich zu den Männern nicht als so blöd dastehen. Zwar behaupten sie immer, Frauen könnten alles besser und hätten die besseren Noten, in der Realität erreichen sie die Quote aber nur, indem sie Männern einfach verbieten, besser zu sein.» - Hadmut Danisch[40]

  • "Quoten sind der Einstieg in den Ausstieg aus der freiheitlichen Gesellschaft und der unternehmerischen Entscheidungs­freiheit. [...] Wie kommt es, dass eine ganze Gesellschaft sich klaglos in die schleichende Entmündigung begibt? Wie kommt es, dass Unternehmer, die tragende - und finanzierende - Säule, mit Unglauben oder Fatalismus, in jedem Fall aber ohne Gegenwehr, immer stärkere Eingriffe in die unternehmerische Freiheit akzeptieren?" - Peter Schmidt, Präsident des DAV[41][42]
  • "Meine Erfahrung aus 30 Jahren Managementberatung: Es gibt viele Unternehmens­führer, die seit Jahren die Situation zu verändern suchen. Ich kenne auch keine Managerin, die sich - in ihrer Eigenschaft als Frau - in ihrem Karrierewillen ausgebremst fühlt." - Reinhard Sprenger[wp][43]
  • "In der Diskussion um die Frauenquote artikuliert sich eine tiefsitzende Respektlosigkeit gegenüber dem Eigensinn der Wirtschaft sowie der Selbstbestimmung der Bürger. Das ist der eigentliche Skandal: Dass sich die Bürger diese Übergriffigkeit bieten lassen." - Reinhard Sprenger[43]
  • Die stellvertretende Chefredakteurin der WELT Andrea Seibel hat in einen bemerkenswertem Artikel die Thematik in nur wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht. Sie schreibt, dass die wenigstens Frauen eine Quote wollen, dass die EU-Kommissarin Viviane Reding dieses Thema anscheinend als ihr Lebensziel auserkoren hat und dass die Regelungswut der freien Wirtschaft schadet. Letztendlich benennt sie die Quote als das, was sie ist - eine Diskriminierung.[44][45]
  • Klaus-Peter Müller, Chef des Commerzbank-Aufsichtsrats sieht bei der Frauenquote "gewaltigen politischen Populismus" am Werk.[46]
  • Die Frauenquote tut so, als ob es die tatsächlichen Machtverhältnisse in jedem Haushalt, das ständige Damoklesschwert, dass Väter im Scheidungsfall meist ihre Kinder verlieren, nicht gäbe. Und als ob in Firmen die "faktische Macht durch Wissen und Fleiß" keine Rolle spielen würde.[47]
  • Jobst-Hubertus Bauer, Arbeitsrechtler: "Wenn etwa in der Begründung zu einem Gesetzentwurf der Grünen zur Quote in Aufsichtsräten nahegelegt wird, die Wirtschaftskrise sei auch Folge mangelnder Kontrolle durch homogen männlich besetzte Aufsichtsräte, halte ich dies für eine diskriminierende und spekulative Argumentation, die als Grundlage für die rechtliche Diskussion völlig ungeeignet ist."[48]
  • "Eine Frauenquote unterstellt Frauen nicht nur Quotenfrauen zu sein, es sind schlicht Quotenfrauen."[49]
  • "Warum nicht eine Statistik über die Menschen in der BRD erstellen und dann befehlen, dass jeder Betrieb die Gesellschafts­struktur exakt abbilden muss. Schwarze-Weiße, Dunkelhaarige-Hellharige, Männer-Frauen, Transsexuelle-Schwule-Lesben, Große-Kleine, Dicke-Dünne, Alte-Junge ... usw. Alles andere ist doch nur eine halbe Sache."[50]
  • In den Mainstream-Medien wird in der Regel völlig unreflektiert und unkritisch die Frauenquote gefordert. Es werden gebetsmühlenartig immer wieder dieselben Parolen und Phrasen geäußert.[51]
  • Der Bonner Verfassungsrechtler Fritz Ossenbühl kommt in einem aktuellen Gutachten für das Familienministerium zu folgendem Ergebnis: "Starre Quoten, die nicht 'auf die Herstellung der Chancengleichheit, sondern der Ergebnisgleichheit' gerichtet sind, seien mit dem Grundgesetz unvereinbar. Lediglich eine von den Unternehmen selbstbestimmte Quote verstoße weder gegen die Eigentumsgarantie noch gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes.".[52]
  • Der Druck auf Wirtschaft und Politik zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote wächst. Dabei wird gerne übersehen, dass starre Regelungen das andere Geschlecht benachteiligen - und gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen.[53]
  • Auf einer Veranstaltung über die Frauenquote hat der Aufsichtsratschef der Deutschen Börse einen Kontrapunkt gesetzt und eine beginnende Männerdiskriminierung beklagt: "Man gibt immer einer Frau den Vorzug vor einem Mann, der gleichermaßen qualifiziert ist".[54][55]
  • Immer heftiger wird über das Für und Wider einer gesetzlich oktroyierten Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände börsen­notierter Unternehmen diskutiert. Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. - hält einen solchen staatlichen Eingriff in die Personalpolitik der Unternehmen mit einer freien Gesellschaft und einer Sozialen Marktwirtschaft für nicht vereinbar.[56]
  • Kritisch zu der von der CDU/FDP-Bundesregierung geplanten Einführung einer Frauenquote in der Wirtschaft hat sich jetzt der Lüneburger Vorsitzende der CDU-Mittelstands­vereinigung MIT geäußert. Peter Luths geht auf Gegenkurs zu seiner Bundespartei und sagt, der Staat solle sich nicht in die Personalpolitik von Unternehmen einmischen. Der Weg der Bundesregierung zu mehr Frauen in Führungspositionen nennt Luths "verfehlt". Der Jurist sagt: "Die Personalauswahl ist Aufgabe des jeweiligen Unternehmens, der Staat sollte sich aus der Personalpolitik eines Betriebes heraushalten und von einer Einschränkung der unternehmerischen Freiheit absehen." Die Mittelständler der CDU lehnen laut Luths sowohl eine verpflichtende als auch eine freiwillige gesetzliche Quotenregelung ab.[57]
  • "Die geplante Einführung einer Frauenquote dient vor allem dem Zweck, die Deutschen wieder daran zu gewöhnen, dass der Staat Menschen nach Geschlecht oder sonstigen ererbten Merkmalen klassifiziert und bestimmten Menschengruppen damit mehr Rechte zuweist als anderen. [...] Die Frauenquote dient [...] als Dammbruch. Sie markiert den endgültigen Abschied von den Idealen von 1949. Ist dieser Damm einmal gebrochen - und er wird brechen, dafür werden unsere Staats- und Parteiführer schon sorgen - ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch [...] Gastarbeiterverbände auf das Beispiel der Frauenquote verweisen werden, um sich mittels eigener Quote ebenfalls [...] Sonderrechte zu verschaffen. Im Ergebnis werden wir genau den Staat bekommen, vor dem uns das Grundgesetz eigentlich schützen soll: einen Staat, der Menschen nach Vererbung beurteilt und bestimmten Gruppen mehr Rechte zuweist als anderen."[58]
  • "Diskrimination kann nicht durch mehr Diskrimination gelöst werden. Und genau das wäre eine Frauenquote. Sie würde Frauen benachteiligen, weil sie ihnen die Fähigkeit abspricht, einen derartigen Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Letztlich würden sie dadurch ja mit Behinderten verglichen, für die es ja auch eine gesetzliche Quote gibt."[59]
  • "Weiblich zu sein, reduziert die Wahrscheinlichkeit selbständig zu sein oder sich selbständig zu machen, um 77 % bzw. 80 %. Verheiratet sein macht die Selbständigkeit um 21 % unwahrscheinlicher als ledig zu sein." - Also sind verheiratete Frauen zu 100 % unselbständig?!?? - "Dass Offenheit Selbständigkeit um 29 % befördert und Extrovertiertheit einen Push von 19 % in Richtung Selbständigkeit ausübt, verblasst neben dieser Geschlechterungleichheit."[60]
  • "Über die Quote wirst du nicht als Mensch anerkannt, sondern als Funktion deines Geschlechts. Die Quote ist ein Kind des Feminismus, der Männer und Frauen eine permanente historische Schlacht gegeneinander schlagen sieht." - Gunnar Schupelius[61]
  • "Hinter dem Versprechen der Emanzipation steht nur noch die Vorteilsgewinnung, deshalb auch die Verkürzung jeder Diskussion auf die Quote. Gleichstellungspolitik funktioniert hier folgerichtig als Patronage der eigenen Anhängerschaft." - Jan Fleischhauer[62]
  • "Anstatt über Mindestlöhne oder verringerte Arbeitszeiten zu reden, wird mit Frauenquoten Kastenpolitik betrieben."[63]
  • "Gute Frauen setzen sich ohnehin durch - wenn sie wirklich wollen. Hingegen werden sich die Karrierechancen für Männer unter der Quote rein statistisch verschlechtern. Auf Jahrzehnte hinaus. Männer sind schon heute bei vielen Bewerberrunden nur noch Sättigungsbeilage. [...]
    Verhängnisvoll finde ich den Angriff auf die Würde der Frauen. Spürt denn niemand, dass man Millionen berufstätige Frauen zu Opfern erklärt? Und dass die Politik sie opfert, um ihren medienwirksamen Luxusdiskurs abzufeiern?"[64]
  • "(Die) Einführung der Quote (...) wird ein 'Schlag ins Kontor' für die unter anderen Voraussetzungen gestarteten jungen Hoffnungsträger, davon muss man ausgehen. Da werden Lebensentwürfe zerstört, Hoffnungen enttäuscht, tiefgreifende Frustrationen begründet. Und die Betroffenen waren schuld- und sind chancenlos. (...) Falls es ein Trost ist: Jede tiefgreifende Veränderung 'verheizt' große Teile einer ganzen Generation. Das war schon oft so - von der französischen Revolution bis zur Wende in der ehemaligen DDR, mal traf es die Leute von Adel, zuletzt die systemkonforme Führungselite. Womit ich nicht mehr gesagt haben will als hier steht, weitergehende Vergleiche habe ich nicht beabsichtigt. Aber wie der Volksmund sagt: Wo gehobelt wird, da fallen Späne." - Heiko Mell (Karriereberater)[65]
  • "Die Quote (ist) eine instinktlose Zwangsmaßnahme, mit der man weit über dieses Ziel hinausgeht." - Heiko Mell (Karriereberater)[65]
  • "Die Frauenquote bei SPD und Grünen etc. entspricht der uralten Vorstellung und dem Verständnis aus linksideologischen Kreisen mit irgendwelchen Beschlüssen die Welt zu verändern. Ungefähr nach dem Motto: Der Parteitag beschließt irgendetwas und der Rest der Welt hat sich gefälligst danach zu richten! Dummerweise taten die Menschen das nie und tun es bis heute nicht." [66]
  • "Frauenquote ist das Endstadium, nicht die Ursache. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, die Frauenquote zu befürworten, um das Leiden nicht unnötig zu verlängern. Es wäre zum Beispiel gut, wenn ein Klaus Funken aus der SPD auch noch austritt, um das Absterben des Reliktes weiter zu beschleunigen. Denn zu retten ist da nichts mehr." [67][68]
  • "Die Aufspaltung der Gesellschaft durch Quoten führt zu einem Kastenwesen, ähnlich dem in Indien. Frauen werden dadurch quasi qua Geburt zu Angehörigen einer Behinderten-Kaste erklärt." - Hadmut Danisch[69]
  • "Frauen zu fördern heißt, wieder einen Adel von Geburt an einzuführen." - Hadmut Danisch[69]
  • "Die Frauenquote - Möglicherweise das perfideste Instrument zur Unterdrückung der Frau." - Birgit Kelle[70]
  • "Workshop für weibliche Führungskräfte: Neunzig Prozent gegen eine Frauenquote. Das sind Frauen, die sich ihren Weg nach oben erkämpft haben und sehr erfolgreich im Beruf sind." [70]
Zitat:

«Die leistungsscheue Naivität von Quoten­protagonisten könnte damit zusammenhängen, dass viele von ihnen den Zugang zur männlichen Berufswelt nur über Identifikation kennen. Sie machten sich ihr eigenes Bild von der Berufswelt der Männer, wie sie aussehen und funktionieren könnte, aber sie haben weder eine Fabrik, ein Bergwerk noch ein Büro betreten. Identifikation ist offenbar der Weg der Quoten­verfechter, sich die männliche Alltags­realität vorstellbar zu gestalten. Es ist eine Phantasiewelt, an der sie nicht beteiligt sind. Die Identifikation mit dem schönen Schein dient als Schutz vor dem männlichen Ernst des Arbeitslebens.» - Gerhard Amendt[71]

Zitat:

«Quoten sind prinzipiell falsch und zu verwerfen, weil sie das unverzichtbare Leistungsprinzip gegen ein untaugliches Proporzprinzip eintauschen: Das ist der Kern der Sache.» - Günter Buchholz[72]

Zitat:

«Eiskalt, risikoreich, machtbewusst und mit dem Kopf durch die Wand, koste es, was es wolle. So hat sich Frau von der Leyen in der Frauenquoten-Frage durchgesetzt. Damit erfüllt sie so ziemlich jedes Klischee, das einem männlichen Kollegen den Stempel typisch aggressives männliches Potenz­gebaren aufgedrückt hätte.
Darf Sie das, so als Frau? Ja sicher, immer raus mit dem eigenen Ego. Zeigen Sie uns, was Sie drauf haben. Warum auch nicht? Das machen die Männer doch auch so, nicht wahr? Aber bitte, bitte verschonen Sie und Ihre Genossinnen uns in Zukunft mit diesem Mantra von den angeblich typisch weiblichen Eigenschaften, von Softskills über Empathie und Team­fähig­keiten. Die werden immer dann gerne aufgezählt, wenn begründet werden soll, warum Frauen jetzt dringend die Vorstands­etagen bereichern müssen. Dieses Plus an Weiblichkeit, das die Welt schöner, runder, weicher, sympathischer und erfolgreicher machen soll. Weil nur wir Frauen dies angeblich bewerkstelligen können (...). Lassen wir außen vor, dass es Sexismus in Reinkultur ist, dass man im Umkehr­schluss diese Eigenschaften einem Mann im gleichen Atemzug abspricht.» - Birgit Kelle[73]

Zitat:

«Johanna Möllerström kommt in ihrer an der Harvard University veröffentlichten Studie "Quotas and Cooperation" zu dem Ergebnis, dass die Teilnehmer eines Labor­experiments eine Frauenquote als wenig gerecht wahr­genommen haben. Interessanter­weise gilt dieser Befund nicht nur für jene, denen eine Frau aufgrund ihres Geschlechts vorgezogen wurde, sondern auch für die Nutz­niesser der Quote. Frauen haben ein Gerechtigkeits­problem, wenn ihre Führungs­position mehr von der Quote als von der Leistung abhängt. Sie wollen offenbar einen Posten nur erhalten, wenn sie sich ihn mit Leistung verdient haben.»[74]

Zitat:

«Leser wiesen mich auf Presseartikel über die Wurst-Verschwörung hin: Conchita Wurst[wp] vom Eurovision Song Contest[wp]. Der Schwindel höchstpersönlich, weil sie uns einen Mann in Frauen­kleidern als Frau mit Vollbart verkaufen wollen. [...]

[Ich hatte auf einem] Feministinnen-Podium in Leipzig [...] gesagt, dass Frauenquoten in sich widersprüchlich sind, weil sie einerseits die Geschlechterrollen, feste Geschlechts­zu­weisungen, binäre Gesell­schafts­ein­teilungen und "Stereotypen" abschaffen wollten, andererseits aber Bewerber und Angestellte einer Firma in genau zwei Hälften teilen wollten, nämlich die, die auf die Quote angerechnet werden, und die, die nicht. Damit gäben sie letztlich nur Mann/Frau andere Bezeichnungen, nämlich nicht-quotentauglich/quotentauglich. Außerdem sollten sie mir mal erklären, woran sie an einem Bewerber überhaupt feststellen wollten, ob's a quoten­untaugliches Männle oder ein quoten­taugliches Weible sein solle. Hosen runter, Schwanzlänge messen? Wussten sie nicht. Sie forderten eine Frauenquote und konnten selbst nicht sagen, wie das dann konkret laufen können sollte.

In ihrer Not, auf meinen (durchaus auf das Publikum wirksamen) Vorhalt keine Antwort zu wissen, gaben sie das Wort an Ingrid Deltenre[wp].[75] Und die versuchte, sich aus der Situation heraus­zu­reden, indem sie sagte, dass sie an der EBU[wp] ja gar nicht auf das Mann-Frau-Schema hinauswollten, sondern ihr Ziel "Diversität" sei, sie Leute suchten, die von diesem Schema abweichten. Und dass sie das mit großem Nachdruck durchsetzen würden.

Die Direktorin der Europäische Rundfunkunion[wp] (und damit des Song Contests[wp]) sagte mir nur vier Tage vor dem Song Contest direkt so, dass sie dort diese "Diversität" als Abweichung vom Mann-Frau-Schema bewusst, absichtlich und rigoros durchsetzen. [Und prompt wird - wie auf Bestellung - ein Künstler mit Geschlechtsidentitäts­störung zum Gewinner des Wettbewerbs gekürt. So werden Menschen mit zerstörter (oder nicht vorhandener) sexueller Identität den Zuschauern in paternalistischer Manier als Vorbild und gleichwertige "Lebensform" vorgesetzt.] Und plötzlich sieht die Verschwörungstheorie ganz anders aus. Na, sowas.» - Hadmut Danisch[76]

Managerinnen gegen Quote

Logo-Starke Frauen brauchen keine Quote.jpg
  • Eine Frauenquote in Firmen würde nach Ansicht von Opel-Entwicklungschefin Rita Forst das Leistungsprinzip außer Kraft setzen. "Ich bin für mehr Frauen in Führungspositionen, aber nicht über eine künstliche Quote", sagte Forst den "VDI Nachrichten".[77]
  • Im Vorfeld des Frauengipfels der Bundesregierung hat Eon-Personalvorstand Regine Stachelhaus eine gesetzliche Frauenquote abgelehnt. "Eine gesetzlich festgelegte Frauenquote halten wir nicht für zielführend", sagte Stachelhaus der "Rheinischen Post".[78]
  • Die neue SAP-Personalchefin Angelika Dammann: Eine Quote lehnt sie strikt ab. "Ich bin gegen eine Quote, weil sie zu kurz greift."[79]
  • Nach einer Umfrage der Peronalberatung Odgers Berndtson lehnen 56 Prozent der Managerinnen die Frauenquote in der Wirtschaft strikt ab. Die Umfrage der Personalberatung LAB ist noch deutlicher: 77 Prozent der Managerinnen bewerten die Quote als "sinnlos".[80]

Deutschlandradio Kultur

Mp3-icon-intern.png Das Doppelgesicht der Quote. Die eigentlichen Opfer sind die Frauen - Deutschlandradio mit Norbert Bolz (1,96 MB)
Pdf-icon-intern.png Das Doppelgesicht der Quote. Die eigentlichen Opfer sind die Frauen - Deutschlandradio
Kontra Frauenquote Gespräch mit Klaus-Peter Müller, Kodex-Kommission

Literatur

  • (Hrsg.) Harald Schulze, Torsten Steiger, Alexander Ulfig: Qualifikation statt Quote. Beiträge zur Gleichstellungspolitik., Books on Demand 2012, ISBN 3-8448-1743-3[81]
  • Hadmut Danisch: Frauenquote. Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert., CreateSpace 2012, ISBN 1-4782-1331-0[82]
Attention.png In diesem Artikel fehlen wichtige Belege. Es ergibt sich ein (scheinbarer?) Widerspruch aus "Paragraphen 8 des Bundesgleichstellungsgesetzes ..., wonach Frauen bevorzugt eingestellt und befördert werden dürfen, wenn sie in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert sind" und "Selbst in Bereichen ..., in denen Frauen bereits massiv überrepräsentiert sind, verlangt das Gesetz nach wie vor die vorrangige Einstellung von Frauen". Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.


Einzelnachweise

  1. Gendergerechtigkeit und Frauenquote - ihr tieferer Sinn, Wiedenroth-Karikatur am 16. März 2010
  2. Eran Yardeni: Was meinen die Grünen, wenn sie Chancengleichheit sagen?, 13. Juli 2012
  3. Hadmut Danisch: Wie die Piraten-Partei zur totalitären Meinungsdiktatur wird, Ansichten eines Informatikers am 28. Februar 2013
  4. Fernseh-Dino von der Lippe: Diese Gender-Scheiße macht mich fertig!, Der Spiegel am 26. Oktober 2014
  5. [http://www.danisch.de/blog/2015/05/04/wenn-die-frauenquote-nach-hinten-losgeht/comment-page-1/#comment-79575 Schwärmgeist am 5. Mai 2015 um 8:03 Uhr
  6. Sieg der Frauen, Die Weltwoche 24/2011
  7. Agenda: Die erste Frau, Financial Times am 12. November 2012
  8. Bildzeitung, CDU-Wirtschaftsrat gegen Frauenquote: Qualifizierte Frauen brauchen sie nicht, unqualifizierte verdienen sie nicht, Finanznachrichten am 12. November 2012
  9. Hadmut Danisch: Frauen, Ausländer und Alte als Billigarbeitskräfte?, Ansichten eines Informatikers am 18. November 2012
  10. Frauenquote in Europa: Club der Cousinen, Wirtschaftswoche am 7. Februar 2011
  11. Quota system failing to bridge Norway's corporate gender gap, Financial Post am 9. Oktober 2013
  12. Norwegen: Frauenquote als Maßnahme der Frauenförderung gescheitert, Genderama am 14. Oktober 2013
  13. Bayern: CSU will Frauenquote auf Führungsebene einführen, Frankfurter Allgemeine Zeitung am 4. Oktober 2010
  14. SPD-Berlin: Dienstagsbrief vom 14. Februar 2012
  15. Agens: Vier Irrtümer einer Frauenquote. Ein Beitrag von Klaus Funken zur SPD-Quotenpolitik., 8. März 2012
  16. Gleichstellung: Indien beschließt Frauenquote, Die Zeit am 9. März 2010
  17. Parlament: Indien beschließt Frauenquote, Der Spiegel am 9. März 2010
  18. FRAUEN-WELTEN: Die Stunde der Frauen, Spiegel-Special 1/2008, 26. Februar 2008
  19. Niederlande: Frauen per Gesetz in die Chefetage, Süddeutsche Zeitung am 27. Oktober 2009
  20. Niederlande und Belgien: Frauenquote für Spitzenpositionen, FAZ am 14. März 2010
  21. Weibliche Vorstände: Belgien verordnet sich eine gesetzliche Frauenquote, Süddeutsche Zeitung am 1. Juli 2011
  22. Frauenquote in Frankreich: "Seid weniger machohaft!", Süddeutsche Zeitung am 21. Januar 2010
  23. Günter Ederer: Dummheit bestraft der Markt, AchGut-Blog am 5. Februar 2012
  24. Mit der 'Zeit': Umbauten: Sabine Rückert wird Mitglied der Chefredaktion, Süddeutsche Zeitung am 3. November 2012
  25. Feministinnen frustriert: Falsche Frau wird Chefredakteurin der "Zeit", Genderama am 6. November 2012
  26. Offener Brief an Pro Quote: Hauptsache Frau?, Missy Magazin am 4. November 2012
  27. Soziale Kompetenz von Frauen in Führungsposition
  28. Wikimedia Foundation schraubt Ziele zurück, Heise am 30. Juli 2012
  29. Hadmut Danisch: Frauenquote bei der Wikipedia, Ansichten eines Informatikers am 31. Juli 2012
  30. Hadmut Danisch: Die Desinformationskampagne von "ProQuote", Cuncti - Haltbar am 15. Juni 2013
  31. Hadmut Danisch: Die Desinformationskampagne von "Pro Quote", Ansichten eines Informatikers am 15. Juni 2013
  32. Klaus Funken: Weiter auf dem Holzweg, Cuncti - Streitbar am 29. März 2012
  33. Titelgeschichte der Wirtschaftswoche: "Wir treten in eine Ära der Diskriminierung von Männern ein", Genderama am 12. August 2012
  34. Hadmut Danisch: Noch drei Links zum Thema Mann-Frau, Ansichten eines Informatikers am 15. August 2012, 21:33 Uhr
  35. 35,0 35,1 Pdf-icon-extern.png Zusammensetzung von Aufsichtsräten - Christian Rieck, Helena Bendig, Julius Hünnemeyer und Lisa Nitzsche (Fachhochschule Frankfurt am Main)
  36. Hadmut Danisch: Zwei Hochschul-Studien und ein Witz zur Frauenförderung, Ansichten eines Informatikers am 3. Januar 2013
  37. WGvdL-Forum (Archiv 2): Wolfgang A. Gogolin am 20. September 2011 - 18:44 Uhr
  38. Klaus Max Smolka: Niederlande: Enttäuschende Frauen, am 28. September 2014 (Welche Überraschung: Frauen sind gar nicht besser als Männer. Dass das mal jemand offiziell sagt!)
  39. Michael Stabenow: Niederlande: Frauenquote mit Nebenwirkungen, FAZ am 27. September 2014 (In den Niederlanden sorgen Äußerungen eines Spitzen­manager zum Thema Frauenquote für Wirbel. Geht die Förderung von Frauen zulasten hochqualifizierter Männer mit Migrationshintergrund?)
  40. Hadmut Danisch: Wie macht man Frauenquote ohne Frauen?, Ansichten eines Informatikers am 21. März 2016
  41. Peter Schmidt: Quoten: Der Einstieg in den Ausstieg aus der freiheitlichen Gesellschaft und der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit., Deutscher Arbeitgeberverband am 9. Februar 2014
  42. Signs and Wonders: Dem Präsident des Deutschen Arbeitgeberverbandes reicht es, Kritische Wissenschaft - critical science am 10. Februar 2014
  43. 43,0 43,1 Reinhard Sprenger[wp]: Die Frauenquote ist männer- und frauenfeindlich, Die Welt am 22. Juli 2012 (Die Frauenquote soll die politischen Kultur unseres Landes neu definieren. Die Politik mischt sich in Privatwirtschaft und Freiheit ein. Wir sind auf dem Weg zu einem besser­wisserischen Tugendstaat. - Unzweifelhaft ist: Männer und Frauen waren über Jahrtausende arbeits­weltlich klar getrennt und konkurrieren erst seit jüngster Zeit. Wer das in ein paar Jahrzehnten ändern will, muss sich gegen den Vorwurf anthropologischer Naivität verteidigen. Mindestens schleppt er schweres biologisches Gepäck in gattungs­geschichtliches Neuland. - Zudem werde immer noch biologistisch argumentiert, Kinder gehörten zu ihrer Mutter. Als Lebensstil-Entscheidung gilt auch die Attraktivität der "zweiten Reihe": Frauen lehnten die archaischen Positionskämpfe im Primatenrudel der Topetagen ab. Sie begnügten sich deshalb mit Trostpreis-Positionen, die Familie und Job vereinbarer machten. Wenn aber Lebensstile, und nicht biologische Unterschiede, die Sozialchancen prägen, dann ist der Ruf nach der Quote universal­ethisch unhaltbar. Wer mit Lebensstilen argumentiert, hat daher einen schwachen Stand, weil er den Entscheidungen der Frauen seinen Respekt verweigern muss. Das kann er nur mit Fürsorglichkeit tarnen. - Richtig dynamisch wird das Thema, wenn man Frauen zu Opfern erklärt. Bisher war Leistung die Grundlage der Wertschätzung, nun ist es Benachteiligung. In unserer Gesellschaft läuft mithin ein Wettbewerb um den optimalen Opferstatus, weil dieser in den Augen der demokratischen Mehrheit staatliches Eingreifen legitimiert. Entsprechend zeigen Frauen die Wundmale ihrer Diskriminierung: Sie seien Opfer eines konspirativen Männerbundes, der das Fell unter sich aufteilt. Weil diese Denkfigur hochideologisch ist und insofern unwiderlegbar, genügt es, an dieser Stelle meine ebenfalls unwiderlegbare Erfahrung aus 30 Jahren Management­beratung ins Spiel zu bringen: Das ist Unfug. - Verhängnisvoll ist der Angriff auf die Würde der Frauen. Wenn der berufliche Aufstieg eines Mannes vorrangig seinem Mannsein geschuldet ist, dann ist das inakzeptabel. Unter der Bedingung der Quote wäre der Aufstieg einer Frau einzig ihrem Frausein geschuldet. Wenn der Quotenaufstieg den Leistungs­aufstieg ersetzt, schwächt man die Anerkennung der Aufsteiger. Kann das jemand mit Wirklichkeitssinn vertreten, ohne den Frauen schaden zu wollen?)
  44. Immer mehr Frauen finden Quoten ungerecht, FemokratieBlog am 4. März 2012
  45. Andrea Seibel: Gleichberechtigung: Frauenquote führt zu Veränderungen - bei Frauen, Die Welt am 2. März 2012
  46. Frauenquote: Commerzbank-Aufsichtsrat greift Politik an, Focus am 14. November 2010
  47. Ein Traktat wider die Frauen-Karrierequote, Politically Incorrect am 1. Februar 2011
  48. "Das Ziel ist, den Mensch als Individuum zu bewerten - nicht als Mann oder Frau", Wirtschaftswoche am 3. Februar 2011
  49. "Das Ziel ist, den Mensch als Individuum zu bewerten - nicht als Mann oder Frau", Kommentar von Oliver in der Wirtschaftswoche am 3. Februar 2011 um 15:21 Uhr
  50. "Das Ziel ist, den Mensch als Individuum zu bewerten - nicht als Mann oder Frau", Kommentar von Wima in der Wirtschaftswoche am 3. Februar 2011 um 15:51 Uhr
  51. Alexander Ulfig: Kritische Artikel zur Frauenquote, Freie Welt am 15. Februar 2011
  52. Warum viele Frauen gegen die Quote sind, Wirtschaftswoche am 6. Februar 2011
  53. Wenn die Quote die Diskriminierung anheizt, Handelsblatt am 15. Februar 2011
  54. Frauenquote in Aufsichtsräten. Diskriminierung von Männern beklagt., FAZ am 18. Februar 2011
  55. Männerdiskriminierung findet schon statt, Mitteldeutsche Zeitung am 17. Februar 2011
  56. Chancengleichheit: Frauenquote ist der falsche Weg, vbw am 16. Februar 2011
  57. Luths kritisiert Quoten-Pläne der Bundesregierung, Hamburger Abendblatt am 3. Februar 2011
  58. Blaue Narzisse: Verfassungsbruch? Die Frauenquote hebt die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz auf, Peter Lehmann am 15. Februar 2011
  59. Fulanos Worte: Frauenquote gleich Idiotenquote, 7. Februar 2011
  60. Wie wär's mit einer Selbständigenquote, 7. Mai 2011 (Kommenter zum DIW-Wochenbericht)
  61. Senatoren-Suche: Qualität statt Quote, Berliner Zeitung am 18. November 2011
  62. Jan Fleischhauer: S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Wer hat Angst vor Alice Schwarzer?, Spiegel Online am 6. Februar 2012
  63. Kommentar von Omti in: Massenvergewaltigungen, Versklavung, Gendercide, Cuncti - Haltbar am 29. März 2012
  64. Reinhard K. Sprenger: Wie Männer nur noch zur Sättigungsbeilage werden, Die Welt am 15. Juni 2012
  65. 65,0 65,1 Heiko Mell: Wo bleiben die jungen Männer bei der Frauenquote?, vdi-nachrichten am 8. Februar 2013
  66. Hadmut Danisch: Wie die Frauenquote die SPD kaputt macht, Ansichten eines Informatikers am 3. September 2013; Kommentar von Ein anderer Gast am 3. September um 10:59 Uhr
  67. Hadmut Danisch: Wie die Frauenquote die SPD kaputt macht, Ansichten eines Informatikers am 3. September 2013; Kommentar von Joe am 3. September um 8:52 Uhr
  68. Reinhard Jellen: "Quotenregelungen sind eine subtile Form der Frauenverachtung" (Klaus Funken über seine Erfahrungen mit der Geschlechterpolitik in der SPD), Heise/Telepolis am 20. August 2012
  69. 69,0 69,1 Hadmut Danisch: Gastbeitrag: Playdoyer für eine branchenspezifische Frauenquote, Ansichten eines Informatikers am 4. Juni 2014
  70. 70,0 70,1 [Birgit Kelle über die Frauenquote: Möglicherweise das perfideste Instrument zur Unterdrückung der Frau], Huffington Post am 18. November 2013
  71. Gerhard Amendt: Aufdringlicher Konservativismus. Über Frauenquoten und andere unverdiente Beförderungen., Agens am 11. Juli 2012
  72. Günter Buchholz: Frauenquote: Das subventionierte Geschlecht, Le Bohemien am 18. Oktober 2014 (Was von Frauenquote und Gender Mainstreaming bleibt, ist eine Subventionierung des weiblichen Geschlechts, die mit Gleichberechtigung nicht mehr viel zu tun hat.)
  73. Birgit Kelle: Der Bundestag lehnt die Frauenquote ab: Bonbons von Fräulein Rottenmeier, The European am 18. April 2013
  74. Frauenquote und Mindestlohn: Im Widerspruch zu den eigentlichen Zielen, Neue Zürcher Zeitung am 12. Dezember 2013
  75. Ingrid Deltenre[wp] ist Direktorin der EBU (European Broadcasting Union[wp]).
  76. Hadmut Danisch: Die Wurst-Verschwörung, Ansichten eines Informatikers am 27. Mai 2014
  77. Opel-Managerin gegen Quote, Frankfurter Rundschau am 11. Februar 2011
  78. Eon-Personalvorstand gegen gesetzliche Frauenquote, mittelstandcafe.de am 29. März 2011
  79. Vor Treffen mit Ministern: SAP-Personalchefin lehnt Frauenquote ab, business-wissen.de am 29. März 2011
  80. Managerinnen gegen Frauenquote, Freie Welt am 9. Februar 2011
  81. Rezension: Qualifikation statt Quote, Humanistischer Pressedienst am 26. April 2012
  82. WGvdL-Forum (Archiv 2): Frauenquote. Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert, Werner am 19. Juli 2012 - 12:44 Uhr, WGvdL-Forum (Archiv 2): Buchempfehlung: "Frauenquote" von Hadmut Danisch, Cpt.Chilli am 28. Juli 2012 - 19:51 Uhr, Autorenseite: Frauenquote, 16. Juli 2012

Querverweise

Netzverweise

SPD
Grüne
Norwegen