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Gerechtigkeit

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Hauptseite » Gesellschaft » Gerechtigkeit



Gerechtigkeit ist ein Prinzip, dessen Geltung für die Funktion sozialer Systeme vom Typ Institution im Umgang mit der inneren und äußeren Umwelt grundlegend ist. Andauernde Verletzungen des Prinzips zerstören letztlich das System.

Leistungsgerechtigkeit
Jeder Leistung soll eine ihrer sozialen, ökonomischen, kulturellen, politischen Bedeutung entsprechende Belohnung folgen.
Bedürfnisgerechtigkeit
Jeder Mensch hat ein Recht auf soziale, kulturelle, politische, ökonomische Leistungen gesellschaftlicher und personaler Systeme.
  1. Gerechtigkeitsprinzip: (im Sinne jedem sein Recht zuteilen) übt eine formal gerechte Institution dann, wenn sie die Grund- und Leistungs­rechte der Mitglieder ihrer inneren Umwelt sichert, keinesfalls aber mindert oder verletzt.
  2. Gerechtigkeitsprinzip: Gerechtigkeit dann, wenn sie soziale und ökonomische Ungleichheiten (im Einkommen, im Einfluss, in der Weisungsgewalt etc.) nur dann erzeugt, verstärkt oder verwendet, wenn sich daraus Vorteile für alle Mitglieder der inneren Umwelt ergeben.[1]

Gerechtigkeit regelt die Beziehungen von Menschen zu anderen Menschen, sie betrifft also Interaktionen, und sie enthält immer ein Moment von Gleichheit. Zentrale Frage ist, wie das "ius suum", "sein Recht", bestimmt wird.

Begriff

Eine prägnante Definition liefert der römische Jurist Ulpian[wp] (170-228 n. Chr.):

"Gerechtigkeit ist der feste und dauernde Wille, jedem sein Recht zuzuteilen."

Gerechtigkeit regelt die Beziehungen von Menschen zu anderen Menschen, sie betrifft also Interaktionen, und sie enthält immer ein Moment von Gleichheit. Zentrale Frage ist, wie das "ius suum", "sein Recht", bestimmt wird.

Zitat:

«Das Problem ist nämlich, dass es keine allgemein gültige Gerechtigkeit gibt, wie etwa Physik oder Mathematik. Nicht mal das Prinzip Gerechtigkeit gibt es in der Natur. Kennt Ihr den? Liegen zwei Steine auf dem Mars herum. Einer wird vom Meteor getroffen, der andere nicht. Ist das gerecht? Falsche Frage. Auf dem Mars gibt es gar keine Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist eine menschliche Wertung und als solche extrem subjektiv. Sie ist abhängig von Erziehung, Erfahrung, genetischer Veranlagung und evolutionär erworbenen Verhaltensweisen.» - Hadmut Danisch[2]

Zitat:

«Was ist überhaupt Gerechtigkeit?

Ständig schwafeln sie alle von Gerechtigkeit (auch die Verfassungsrichterin Baer), aber nie sagt einer, was das sein soll. Wenn man mal drüber nachdenkt, gibt es sowas wie Gerechtigkeit gar nicht. Das ist so ein rein subjektives Wohlfühl­erlebnis, das jeder anders sieht. Für Parteien ist Gerechtigkeit, dass ihre Klientel und vor allem sie selbst bedient werden.» - Hadmut Danisch[3]

Gerechtigkeit als Tugend

Nach klassischer Konzeption gilt Gerechtigkeit seit der griechischen Antike als höchste Tugend im sozialen Zusammenleben. Sie stellt eine individuelle Haltung, Einstellung dar, nach der ein Akteur die einzelnen Handlungen ausführt. Es werden zwei Formen von Gerechtigkeit unterschieden:

(1) Die iustitia commutativa, Tausch-Gerechtigkeit oder ausgleichende Gerechtigkeit, regelt das Verhältnis zwischen Gleichen, im Tausch müssen Leistung und Gegenleistung (nach Auffassung der Tauschpartner) äquivalent sein.
(2) Die iustitia distributiva, die zuteilende Gerechtigkeit (nicht die Verteilungs-Gerechtigkeit, in die sie modern umgedeutet wird), regelt das Verhältnis zwischen Ungleichen wie z. B. zwischen Staat und Bürger und verlangt, dass die übergeordnete Instanz an verschiedene Menschen mit untergeordnetem Status ohne konkrete Gegenleistung so zuteilt, dass Menschen mit gleichem Status gleich behandelt werden (horizontale Gerechtigkeit) und der Abstand zwischen verschiedenen Positionen angemessen berücksichtigt wird (vertikale Gerechtigkeit). Über die Tugend der Gerechtigkeit verfügt, wer nach diesen Grundsätzen handelt.

Diese Konzeption bleibt maßgebend bis ins 19. Jh.

Soziale Gerechtigkeit

a) In der heutigen Diskussion dominiert der Begriff der "sozialen Gerechtigkeit". Er taucht erstmals Mitte des 19. Jh. auf, als im Zuge der Differenzierung des gesellschaftlichen Subsystems Wirtschaft von der Handlungs­steuerung auf System­steuerung umgestellt wird: Jetzt werden nicht mehr Handlungen, sondern Regeln bzw. Regelsysteme, nach denen die Handlungen in der Wirtschaft erfolgen, auf ihre Gerechtigkeit befragt. Dazu gab die Soziale Frage[wp] des 19. Jh. die unmittelbare Veranlassung. Bis heute ist umstritten, ob und ggf. wie man eine Handlungs­kategorie auf eine Systemkategorie umformulieren kann.

b) Bis etwa 1970 hat man versucht, die Gerechtigkeit eines Systems, konkret der Marktwirtschaft (aber auch der früheren Zentral­verwaltungs­wirtschaft), an bestimmten gesamt­wirtschaft­lichen Verteilungs­ergebnissen festzumachen; man spricht hier auch von Verteilungs-Gerechtigkeit. Bestimmte Verteilungsprofile (Verteilung) wurden normativ ausgezeichnet, und es war Aufgabe der Politik, diese herbei­zuführen. Als normativer Maßstab galt - zumindest regulativ - praktisch immer die Gleichverteilung, wenn man auch aufgrund pragmatischer, eigentums­rechtlicher und anderer Gesichts­punkte Abstriche hinzunehmen bereit war. Sozialpolitik mit Einkommens­umverteilung und Wohlfahrtsstaat sind z. T. in diesem Geist gedacht.

c) Diese Konzeption der Gerechtigkeit als Ergebnis-Gerechtigkeit muss, wie um 1970 deutlich wird, aus systematischen und pragmatisch-politischen Gründen scheitern.

(1) Infolge ungleicher Anfangs­aus­stattungen verlangt die Herstellung (annähernd) gleicher Verteilungs­resultate die Ungleichbehandlung der verschiedenen Akteure, womit eine grund­legende Forderung der Gerechtigkeit verletzt wird.
(2) Da Allokation und Distribution systematisch inter­dependent sind, kann eine größere Annäherung an die Gleich­verteilung zu Wachstums­schwäche und Armut führen.
(3) Es ist unangemessen einen Marktprozess, in dem sich das Ergebnis als nichtintendiertes Resultat zahlloser Handlungen von Individuen ergibt, die ihre eigenen Ziele verfolgen, als Modell der zuteilenden Gerechtigkeit zu denken, weil es niemanden gibt der zuteilt.
(4) Der Begriff "Soziale Gerechtigkeit" lässt sich im politischen Kampf zur Rechtfertigung von Gruppen­interessen missbrauchen.

Damit war eine theoretisch überzeugende Umformulierung einer Handlungs­kategorie auf eine System­kategorie immer noch nicht gelungen. So ist der Begriff soziale Gerechtigkeit für Hayek[wp] so unsinnig wie der Ausdruck "ein moralischer Stein".

d) Rawls[wp] erklärt 1971 (A Theory of Justice) die Gerechtigkeit zur "ersten Tugend sozialer Institutionen" und berücksichtigt durchgängig die Inter­dependenz von Allokation und Distribution. Die Gleichheit aller Menschen besteht darin, dass sie moralische Subjekte sind. Daraus folgert er, dass die Gleichheit in der Verteilung der Grundgüter - Freiheit, Chancen, Einkommen und Vermögen - zwar zum gedanklichen Ausgangs­punkt der normativen Theorie der Gerechtigkeit genommen wird, aber eine Ungleich­verteilung der Grundgüter Chancen, Einkommen und Vermögen - nicht jedoch der Freiheit - dann als gerecht gelten kann, wenn die Benachteiligten dadurch größere Vorteile erzielen als durch (größere) Gleichverteilung (Konsensethik).

Rawls befindet sich auf dem Weg von einer Ergebnis-Gerechtigkeit zur Verfahrens-Gerechtigkeit. Ungleiche Anfangs­aus­stattungen, z. B. besondere Begabungen, werden nicht mehr neutralisiert, sondern als "Social Asset" begriffen, als Kapital, das den Benachteiligten Nutzen bringen und deswegen gesellschaftliche Förderung verdienen kann. Rawls formuliert mit dieser Konzeption von sozialer Gerechtigkeit die Sozial­philosophie wohlfahrts­staatlicher Demokratien westlichen Musters.

e) Eine schlüssige Theorie sozialer Gerechtigkeit legen Brennan[wp] und Buchanan[wp] 1985 vor. Sie stellen stärker noch als Rawls auf Regeln und ihre Gerechtigkeit ab.

Handlungen sind gerecht, wenn sie Regeln folgen, Gerechtigkeit gibt es nur "within Rules". Es sind die Regeln, die das "ius suum" Ulpians definieren, denn sie formulieren die "berechtigten Erwartungen" der Akteure. Bei der sozialen Gerechtigkeit geht es aber um die Frage, wann die Regeln - die Institutionen, das Wirtschaftssystem - als gerecht beurteilt werden können. Hier finden Brennan und Buchanan den Weg, Regeln dann als gerecht zu beurteilen, wenn sie höheren Regeln, Metaregeln, entsprechen. Sie können so den Gedanken festhalten, dass Gerechtigkeit grund­sätzlich Regeln - qua Formulierungen berechtigter Erwartungen - voraussetzt, und sie können Regeln selbst auf ihre Gerechtigkeit hin beurteilen. Sie gelangen über die Vorstellung einer Regel­hierarchie letztlich zur "Verfassung", in der die "berechtigten Erwartungen" der Mitglieder einer Gesellschaft per Konsens festgelegt sind. Die letzten Maßstäbe für Gerechtigkeit finden sich weder in der Gesellschaft externen Instanzen (Ethik) noch in ausgezeichneten Ergebnissen (Verteilungs­profile), sondern allein im Verfahren der Verfassungs­gebung und Verfassungs­entwicklung. Da nicht jeder Austausch schon eine gemeinsame Verfassung im formalen Sinn voraussetzt, hängt dieser Prozess von der Stärke der faktischen Inter­dependenzen in Gesellschaften, also von gemeinsamer Geschichte und Kultur, von der Intensität der Wirtschafts- und Kommunikations­beziehungen etc. ab.

Vgl. auch Ordnungsökonomik.

4. Neuere Entwicklungen: Es sind vier neuere Entwicklungen im Diskurs über Gerechtigkeit zu vermerken.

a) Gegen die traditionell universalistische Auffassung von Gerechtigkeit auf der Grundlage des Gleichheits­gedankens machen Autoren wie Elster und Walzer lokale Gerechtigkeit geltend. Das "ius suum", die berechtigten Erwartungen, werden hier als abhängig z. B. von Traditionen oder Kulturen, auch Organisations­kulturen interpretiert. Der Gedanke interkulturell verschiedener Moral­standards wird intra­kulturell auf die verschiedenen kleineren sozialen Einheiten bezogen. Hier setzt eine empirische Gerechtigkeits­forschung an.
b) Es ist die Frage, ob sich die Kategorie soziale Gerechtigkeit auf die Beziehungen zur Dritten Welt anwenden lässt. Dies hängt von der Intensität der faktischen Beziehungen ab: Es scheint, dass sich die Inter­dependenzen global so entwickeln, dass Staaten der Dritten Welt allmählich zu Partnern in einem - expliziten (internationale Verträge) oder impliziten - Welt-Gesellschafts­vertrag werden. Aus solchen Fakten entwickeln sich allmählich berechtigte Erwartungen, die dann in förmliche oder informelle Verfassungen einmünden (können).
c) Im Kontext der Diskussion um Nachhaltigkeit wird das Konzept einer inter­generationellen Gerechtigkeit diskutiert. Hier tritt ein ähnliches Problem auf wie früher bei der sozialen Gerechtigkeit: Das damit indizierte Problem ist unstreitig vorhanden, aber es ist noch schwierig, dem Begriff einen hinreichend präzisen Sinn zu geben.
d) Ganz Ähnliches gilt für Versuche, eine Gerechtigkeit gegenüber Tieren - und der "Natur" - zu formulieren.[4]

Gerechtigkeitsempfinden

Zitat:

«Weil viele ihr Belohnungszentrum mit Drogen (vor allem eben auch Zigaretten oder Alkohol) kaputt machen und chemisch überfluten, sind sie letztlich also nicht mehr in der Lage, ihr ohnehin schon subjektives und mehr oder weniger zufälliges Gerechtigkeits­empfinden noch störungsfrei auszuüben. Wenn ich damit richtig liege, wäre die Frage, ob ein trockener Alkoholiker oder ein ehemaliger Drogen­abhängiger überhaupt noch ein funktionierendes Gerechtigkeits­gefühl haben kann.» - Hadmut Danisch[3]


Zitate

Zitat:

«Bürokratie entstand, als der Fürst als Gerichtsherr sich nicht mehr um die Streitigkeiten seiner Untertanen selbst kümmern wollte und dies an untergeordnete Institutionen delegierte. Daraus entstanden staatliche Bürokratie und Gerichts­wesen. Wer von Bürokratie Gerechtigkeit erwartet, hat nicht verstanden, dass Bürokratie ein Macht­instrument ist und nie dazu diente, Untergebenen Gerechtigkeit zu verschaffen.» - Rainer

Zitat:

«Es gibt keine Gerechtigkeit und erst recht keine gerechte Gesellschaft. Das Leben ist Kampf und Krieg. Gefällt mir auch nicht, mit den geistigen Fähigkeiten der momentanen Menschen ist aber nichts anderes drin.

An Gerechtigkeit glauben nur die modernen Sklaven, die Arbeitnehmer. Für den Status des Versorgtseins werden sie entsprechend ausgelutscht. Wie zu allen Zeiten alle Sklaven in allen Systemen - Rainer[5]

Zitat:

«Sagt sich so dahin. Immer reden sie von Gerechtigkeit. Rhetorik, Rabulistik, der moralische Imperativ. Wir sind die Gerechten! Deshalb haben wir immer Recht und von allen immer am Rechtesten! Wir sind überhaupt unfehlbar, den wir sind gerecht!

Schon mal aufgefallen, wie oft die SPD (und Feministinnen und Genderisten und …) von Gerechtigkeit reden? Gleichzeitig der moralische Füllspachtel für tiefe, große Löcher in der Argumentation, und gleichzeitig das Zauberwort für die Tabuisierung. Was "gerecht" ist, darf nicht mehr hinterfragt, in Abrede gestellt, angezweifelt oder in Begründungs­anspruch genommen werden. Das ist so diese Schlüssel­wort­rhetorik. Das gibt es böse Worte, die etwas als böse einstufen, ohne dass man es noch begründen müsste oder hinterfragen dürfte. "Sexistisch", "Rassistisch", "Patriarchalisch" sind solche bösen Zauber­wörter. Und natürlich gibt es auch gute: "Emanzipatorisch", "Queer", oder eben "gerecht".

Lest mal die Texte von Susanne Baer. Die begründet gar nichts, aber immer geht’s um Gerechtigkeit als Universal­begründung. Ist man auf Seite der Gerechten, darf man tun und lassen, was man will. [...]

Das Problem ist nämlich, dass es keine allgemein­gültige Gerechtigkeit gibt, wie etwa Physik oder Mathematik. Nicht mal das Prinzip Gerechtigkeit gibt es in der Natur. Kennt Ihr den? Liegen zwei Steine auf dem Mars herum. Einer wird vom Meteor getroffen, der andere nicht. Ist das gerecht? Falsche Frage. Auf dem Mars gibt es gar keine Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist eine menschliche Wertung und als solche extrem subjektiv. Abhängig von Erziehung, Erfahrung, genetischer Veranlagung, evolutionär erworbenen Verhaltens­weisen. Ich halte das Gerechtig­keits­gefühl für nichts anderes als die Art und Weise, wie unter­bewusste soziale Verhaltens­weisen in das Bewusstsein eingreifen, um es so zu steuern, wie es sich evolutionär bewährt hat. Und das ist je nach Genotyp anders. Also gibt es diesen absoluten Anspruch "Das ist gerecht und das ist es nicht" gar nicht. Würde man merken, wenn man mal erklären, gar definieren würde, wovon man da redet.» - Hadmut Danisch[6]

Zitat:

«Johanna Möllerström kommt in ihrer an der Harvard University veröffentlichten Studie "Quotas and Cooperation" zu dem Ergebnis, dass die Teilnehmer eines Labor­experiments eine Frauenquote als wenig gerecht wahrgenommen haben. Interessanter­weise gilt dieser Befund nicht nur für jene, denen eine Frau aufgrund ihres Geschlechts vorgezogen wurde, sondern auch für die Nutz­niesser der Quote. Frauen haben ein Gerechtig­keits­problem, wenn ihre Führungs­position mehr von der Quote als von der Leistung abhängt. Sie wollen offenbar einen Posten nur erhalten, wenn sie sich ihn mit Leistung verdient haben.» - Neue Zürcher Zeitung[7]

Zitat:

«Die Gerechtigkeit ist in diesem Rechtsstaat unter dem Einfluss der Justiz zu einem nicht mehr anzutreffenden Gut geworden. Recht ist für die Bürger zu einer undurch­schaubaren und nebulösen Angelegenheit und für Juristen zu einer frei verformbaren Masse und Aus­plünderungs­garantie zu Lasten der Bürger geworden. Unrecht zu akzeptieren ist mittlerweile für viele Bürger die rein wirt­schaft­lichere Lösung.

Dazu wesentlich beigetragen hat ein mittlerweile parasitäres Heer von Anwälten, die viele Bereiche des gesell­schaft­lichen/öffent­lichen Lebens tumor­artig belagern und die ein ehemals ziel­führen­des Streben der mensch­lichen Gesellschaft nach Rechts­frieden zwischen deren Bürgern zu ihren Gunsten als Einkommens­ab­sicherungs­system umgebaut haben. Sekundiert dabei wurden sie von den in der politischen Klasse und deren Führungs­elite verbeamteten Juristen, die sich als selbst über die Gesetze hinweg­setzende Clique zu erkennen geben und den Rechtsbruch/-beugung profitabel zu nutzen wissen.

Mittlerweile gleicht ein Gerichts­verfahren eher einer Lotto­ziehung, bei der despotische, inkompetente, menschlich ungeeignete Richter und Staats­anwälte in sadistischer Arroganz den Bürger ihre Macht spüren lassen und über Sachen urteilen, von denen sie fach­über­greifend selbst überhaupt nichts verstehen. Dabei wird dem Bürger grotesker­weise die vollzogene Rechtsbeugung als juristisch rechtens vermittelt. Gesetze gelten für diese Kreise nur, wenn nicht der Bürger sie für sich beansprucht. Was man gegen den Bürger durchsetzen will, lässt man durch das höchste Gericht einfach legitimieren.

Der Bürger muss nicht mehr zwangs­läufig eine Straftat begangen haben, um von diesem Richter­staat verurteilt zu werden. Für solch eine Willkür und Fehl­entscheidung muss ein Richter selbst niemals haften, denn davor schützen ihn eigens dazu initiierte Gesetze, die zu einer regel­rechten Immunität des eigentlichen Täters führen.» - Musharraf Naveed Khan[8]

Einzelnachweise

  1. Wörterbuch Redlichkeit für Führungskräfte (A-G), abgelesen am 1. August 2011 (Webseite existiert nicht mehr, es wird ins Webarchiv verlinkt)
  2. Hadmut Danisch: Die SPD zwischen Selbstgerechtigkeit und Selbstbedienung, Ansichten eines Informatikers am 21. März 2016
  3. 3,0 3,1 Hadmut Danisch: Der Merkel-Fehler der CDU und der Hirnschaden der SPD, Ansichten eines Informatikers am 5. Februar 2017
  4. Gabler Wirtschaftslexikon: Gerechtigkeit
  5. WGvdL-Forum (Archiv 2): Net schimpfe, melke, Rainer am 24. Mai 2006 - 00:49 Uhr
  6. Hadmut Danisch: Die SPD zwischen Selbstgerechtigkeit und Selbstbedienung, Ansichten eines Informatikers am 21. März 2016
  7. Frauenquote und Mindestlohn: Im Widerspruch zu den eigentlichen Zielen, Neue Zürcher Zeitung am 12. Dezember 2013
  8. WGvdL-Forum: Verwundert nicht wirklich, Musharraf Naveed Khan am 8. August 2014 - 21:14 Uhr

Querverweise

Netzverweise