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Wissenschaft

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Der phänomenale Ruf der Wissenschaften gründet auf den Erfolgen der Naturwissenschaftler seit Isaac Newton[wp]. Dieser droht durch die rasante technische Entwicklung und explosionsartige Zunahme des Wissens allerdings selbst zu einem Problem zu werden: Jedes wissenschaftliche Buch ist quasi mit seinem Erscheinen bereits überholt.

Es ist eine oft zitierte Tatsache, dass wissen­schaftliche Entwicklungen weit häufiger von den Weltanschauungen und persönlichen Vorlieben der Wissenschaftler abhängen, als dies der Anspruch der Exaktheit, den Akademiker oft für sich beanspruchen, zulassen sollte.

Von der Aufklärung zum Zeitgeist

Die Wissenschaften drohen vom Zeitgeist vereinnahmt zu werden: Wissenschaft ist, heute zu sagen, Cola sei schädlich, und morgen, sie sei gesund. Die Heerscharen von Wissenschaftlern wollen ja auch beschäftigt werden, bzw. ihre Forschungs­vorhaben finanziert haben. Damit verlieren sie die Unabhängigkeit, die sie auszeichnete, und geraten in Abhängigkeit eines Lobbyismus, was ihrer Objektivität abträglich ist.

Zu Newtons Zeiten standen die Wissenschaften für Aufklärung und kritischer Distanz zur Kirche, die damals führend in der Meinungs­bildung war. Heute drohen die Wissenschaften wieder von den meinungs­bildenden Kräften vereinnahmt zu werden, denn es ist üblich geworden, mit Auftrags­wissen­schaftler den eigenen wirtschaftlichen, politischen und ideologischen Interessen eine wissenschaftliche Legitimation zu geben.[1]

Es gibt heute keine Politiker mehr, die ihre politische Agenda vorstellen ohne sie mit dem Zitieren irgendwelcher Studien zu untermauern. Die Wissenschaften drohen also, zum Büttel irgendwelcher Interessen­gruppen zu werden.

Die Arbeit an der Attrappe

Lange vor den Plagiatsvorwürfen bezüglich der Doktorwürde des Herrn von Guttenberg hat Volker Ladenthin auf ein Problem im Wissenschafts­betrieb hingewiesen, dass die Gefahr besteht, Wissenschaft durch "Simulation von Wissenschaft" zu verdrängen:

Attention.png In diesem Artikel fehlen wichtige Informationen. Der nachfolgende Text muss noch ausformuliert und ausgearbeitet werden. Du kannst WikiMANNia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, oder uns informierst.

Der Drang nach Vollständigkeit und optischer Perfektion verführt in Abschluss­arbeiten dazu, dass Wissenschaft nur simuliert wird.

Bei der Suche nach Sparmöglichkeiten im Studium faßte man in verschiedenen Kultus- und Wissenschafts­ministerien einen tollen Diätplan: Man plante - zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen -, dass die universitären Prüflinge nicht mehr vier Monate an ihren schriftlichen Hausarbeiten basteln mussten, sondern nur noch drei Monate. Mit dieser Maßnahme hoffte man das Studium zu verschlanken und besonders die seit langem zu beobachtende Dick­leibigkeit von Abschluss­arbeiten zu kurieren. Man sprach von Exemplarität - und meinte damit, dass Prüflinge am Teilgebiet vorführen sollten, was sie grundsätzlich am Ganzen durchführen könnten: die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten.

Abschlussarbeiten sollten nicht unbedingt einen Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt liefern. Sie sollten, wie es Prüfungs­ordnungen juristisch trocken­gelegt formulieren, 'der Feststellung' dienen, ob die Prüflinge ein Thema 'innerhalb eines bestimmten Zeitraums selbständig wissenschaftlich, gegebenenfalls künstlerisch, bearbeiten können'.

Nicht wissenschaftlicher Ertrag ist also laut Prüfungs­ordnung das Ziel der Anstrengung, sondern der Beweis, daß man wissenschaftlich tätig sein kann. Die Geprüften sollen nicht wissenschaftlich arbeiten, sondern wissenschaftlich 'bearbeiten'. Die Abschluss­arbeit soll - so legen es die Formulierungen nahe - eine Art Showlauf für den anzunehmenden wissen­schaftlichen Ernstfall sein.

Kann man Wissenschaft prüfungs­halber vorturnen? Die Methoden der Wissenschaft dienen der Erforschung von Neuland, nicht der Nacherzählung oder Aufbereitung von Forschungs­berichten. Die Bestimmung, dass eine Abschlußarbeit nicht der Sache, sondern der 'Feststellung' einer Fähigkeit dient, verführt dazu, dass in Abschluss­arbeiten Wissenschaft nur simuliert wird: Aus der Gliederung wird dann ein 'Inhaltsverzeichnis', aus der Einleitung ein 'Vorwort'.

Schützte noch vor einigen Jahren die Schreibmaschine mit verschmutzten Typen, verblassendem Farbband und Flatterrand vor optischer Perfektion, so sehen nun schon Examens­arbeiten vom computer­formatierten Druckbild her so aus, als seien sie in altehrwürdigen wissen­schaftlichen Verlagen erschienen. Kopfzeilen und Kolumnentitel erwecken den Eindruck eines Standardwerkes. Zudem kann man durch Wahl von Schriftgröße, Schrifttyp und Seitenformat nahezu jeden Seitenumfang innerhalb der Grenzen bloßer Vernunft künstlich erzeugen.

Schöner Schein

Zu dieser Simulation von Wissenschaft gehört schließlich der Umfang des Literatur­verzeichnisses wie der des ganzen Werkes. Seitdem die elektronische Daten­verarbeitung Einzug in Bibliotheken gehalten hat, ist es ein Leichtes, nahezu vollständige Bibliographien zu einem noch so entlegenen Thema durch Knöpfchen­drücken zu erstellen. Und durch das Einscannen kann man Testpartien leichthändig einarbeiten, die man noch wenige Jahre zuvor von der Photokopie abtippen und noch einige Jahre davor mühselig in der Seminar­bibliothek auf Karteikarten 'exzerpieren' musste. So nehmen Zitate in den Abschluss­arbeiten merklich zu. Sie ersetzen die Paraphrase, die mühselige Wiedergabe des Gedankenganges - und schließlich das Denken. Zugleich aber erwecken sie den Anschein von Wissenschaft - denn sie bereichern die Zahl der Fußnoten ebenso wie das Layout einer Seite: Zumeist sind Zitate kursiv gesetzt, von kleinerer Schriftgröße und eingerückt: It's showtime!

Die Umfangsvergrößerung von Examens­arbeiten hat aber auch einen prüfungs­taktischen Grund: Wer alles bietet, wird sicher jedem Prüfer etwas bieten. Um sich vor möglicher Kritik abzusichern, schreibt man alles hin, was man weiß oder gefunden hat. Eine Auswahl kann man kritisieren - ein vollständiges Angebot nicht. Um den Prüfungs­stress abzubauen, sichern sich viele Examens­arbeiter dadurch ab, alles, was auf den Bildschirm oder vor den Scanner kam, einzubringen: Niemanden kann man für Mehrarbeit mit Notenabzug rügen.

Ob durch solchen Drang zu Umfänglichkeit und Vollständigkeit wissenschaftliches Arbeiten demonstriert wird, ist zweifelhaft. Dass Wissenschaft auf diese Weise erfolgreich simuliert werden kann, ist sicher. Dabei gibt es objektive Gründe, die es schwer machen, sich in Abschluss­arbeiten kurz zu fassen. Denn selbst altgediente Fachleute klagen über eine Literaturflut, die sie kaum noch ins Gehirn einschleusen und auf die Mühlen des eigenen Denkens fließen lassen können. Es gibt keine seriöse Publikation mehr, die nicht über die 'unüber­sehbare Literatur' klagt und bekennt, nicht mehr alles, was zum Thema gehört, 'eingesehen zu haben'. Unter diesem Überfluss leiden mehr als die gestandenen Fach­wissen­schaftler jedoch die Examens­kandidaten, die ja die Fachliteratur zumeist erst beim Bearbeiten des Themas sichten - und nicht schon seit Jahren gesichtet und in Dateien übersichtlich gespeichert haben.

Weiße Flecken auf der wissenschaftlichen Landkarte sind nur noch von Spezialisten zu finden. Kaum ein Germanistik­student wird sich noch an das Motiv des Mondes in der Lyrik, kaum eine Philosophie­studentin an das Erkenntnis­problem, ein Psychologie­studenten­paar an Neurosen, ein Geographie­student an die Oberrheinische Tiefebene herantrauen. Es scheint alles gesagt. Und so muss man interessante Fragestellungen wie schwarze Schwäne suchen, um zu dokumentieren, dass man das 'Teilgebiet der Vertiefung' (Jargon einer Prüfungs­ordnung) 'wissenschaftlich bearbeiten' kann. Oft brauchen Examens­arbeiten die Hälfte ihres Umfanges, um erst einmal das Problem zu entwickeln, dessen Lösung man dann angehen will.

Verkürzungen der Zeit, in denen man Examens­arbeiten abfassen kann, tragen wohl kaum dazu bei, den Umfang von Abschluss­arbeiten auf lange Sicht zu verringern. Sie fördern eher die Kreativität derjenigen, die vielleicht in drei Monaten das zusammentragen und vorführen sollen, was man zuvor in vier Monaten gesammelt hat. Solche Beschneidungsversuche tragen zudem dazu bei, dass neue, ungeahnt effektive Text­verarbeitungs­programme entwickelt werden.[2]

Der Niedergang der Wissenschaften

Die Abhängigkeit vom Lobbyismus, was der Wissenschaft in ihrer Objektivität abträglich ist, ist nur ein Teil des Problems, der zum Niedergang der Wissenschaften führt. Sozialdemokratische Reformen des Bildungswesen haben nicht nur zu einer Verzwölffachung der Anzahl der Juristen seit 1950[3], sondern auch zu einer "explosionsartigen" Vermehrung so genannter Wissenschaftler geführt. Akademiker sind schon lange keine Elite mehr. Obschon es eine Elite von Wissenschaftlern gibt, so gesellt sich zu ihnen längst ein Heer von akademischen Proletariern. Und so wie Juristen auf der Suche nach Beschäftigung und Einkommen damit beschäftigt sind, mit dem Familienrecht Familien zu zerstören, so lässt sich auch das akademische Proletariat auf der Suche nach Beschäftigung und Einkommen für allerlei einspannen.

So werden viele das willige Werkzeug der Lobbyisten in Wirtschaft und Politik. Dazu wird im Bestreben, Beschäftigung für Akademiker zu schaffen, neue Pseudowissenschaften erfunden wie Frauen­wissenschaft (Women Studies) und Gender-Wissenschaft (Gender Studies). Dort können sich sonst beschäftigungslose Akademiker, vorzugsweise Frauen (Frauenquote), austoben und unter dem Deckmäntelchen der Schein­wissen­schaftlich­keit ideologisch geprägte gesellschaftliche Wolken­kuckucks­heime ersinnen. Das Kondensat dieser schein­wissen­schaftlichen Tätigkeit erreicht die Gesellschaft dann in Form von Gender Mainstreaming, Arbeits-, Frauen- und Familienpolitik. Durchgesetzt wird das Ganze dann durch Gleichstellungsbeauftragte, LehrerInnen in Schulen und ErzieherInnen in Kinder­tages­stätten.

Das Volk muss das dann schlucken, weil ihm die Suppe vom Staat als "wissenschaftlich" begründet und "erwiesen" vorgesetzt wird.

Drittmittelanträge bei der EU und auch bei DFG haben keine Chance, und seien sie noch so gut, wenn sie nicht mindestens von ebenso viel Frauen wie Männern gestellt werden. Es ist absurd, dass Forschungs­anträge nicht mehr nach ihrer inhaltlichen Qualität, sondern fast nur noch danach beurteilt werden, ob mindestens zu gleichen Teilen Männer und Frauen Antragsteller sind.[4]

Aussterben der Gelehrten

Ausgerechnet ein Professor der Kultur­wissen­schaften beschreibt sehr treffend, wie die gesellschaftliche Entwicklung die Universitäten so verändert, dass sie geradezu gelehrtheits­feindlich wird. Wissen und dessen Aneignung zählen immer weniger. Universitäten reduzieren sich auf Wettbewerbsteilnehmer.

Zitat:

«Das Aussterben der Gelehrten ist das Resultat eines kulturellen Wandels: Stundenlang, in völliger Einsamkeit, Buch für Buch zu lesen, passt nicht mehr in unsere Zeit, die vom Wettbewerb dominiert ist und in der es um schnellen Austausch und das richtige Netzwerken geht. Die Universität, der bisherige Hort des Wissens, sieht die Wissens­gewinnung als nicht mehr zeitgemäß an. [...]
Das gilt auch für empirische Studien und Befragungen, die sich zur häufigsten Form von Forschung entwickelt haben. Da werden deutsche Arbeiter über ihre türkischen Kollegen befragt und Vorurteile entdeckt. Da werden Mütter entlarvt, die ihren zu dicken Säugling für normal­gewichtig halten. Da wird festgestellt, dass Kinder von Eltern, die rauchen, das Laster oft übernehmen. Nichts ist trivial genug, um nicht in einer durch Drittmittel geförderten Studie mal schnell erforscht zu werden. Da die Forscher dabei empirisch vorgehen und angeblich in direktem Kontakt zur Wirklichkeit stehen, glauben sie auf jede Art von Wissen, vor allem auf altes, verzichten zu können. [...] Studien sind daher weitgehend wissensfrei.» - Klaus P. Hansen[5]

Ein Effekt, der häufig zu beobachten ist, auch Familienministerin Schröder hat mit so einer Trivial­befragung promoviert. Daran sieht man aber auch, woher die Verblödung kommt: Durch die stetige Dritt­mittel­finanzierung dümmlicher Trivialstudien. Und damit ist der Leistungs- und Selektionsdruck weg. Wozu noch das Hirn anstrengen, wenn man auch ohne Hirnarbeit direkt ans Geld kommt? Schon erstaunlich, dass an vielen Fakultäten (gerade solche wie Kultur- und Sozial­wissen­schaften) gar nichts anderes mehr stattfindet als solche Trivial­befragungen.

Zitat:

«Hieß es nicht mal, dass Bildung unserer einziger Rohstoff in Deutschland ist?
Ich sag ja, Peak Bildung ist bei uns längst überschritten.» - Hadmut Danisch[6]

  • "Ist das Ziel einer Promotion nur der 'Titel', so ist derjenige der Dumme, der sich die 'harten' Fächer (Mathe, Naturwissenschaften, ...) überhaupt antut. Ist das Ziel aber, echte Qualifikationen zu erwerben, so ist derjenige der Dumme, der 7-10 Jahre (Studium+Promotion) in einem Laberfach verbringt." - Fry, 5. April 2013 um 0:14 Uhr
  • "Obwohl der Professor gewiss in Vielem recht hat, scheint aber auch er Bücherlesen, also lernen was andere schon vor ihm wussten, für eine (oder die) Hauptquelle des (zumindest subjektiven) Wissens- bzw Erkenntnis­erwerbs zu halten, nicht etwa für dessen Voraussetzung." - Skeptiker, 5. April 2013 um 2:07 Uhr
  • "Der allgemeine Verfall an deutschen Unis scheint mir im Wesentlichen darin begründet, dass schon länger mit dem Abitur so um sich geschmissen wird, was wiederum politischer Wille und eine Verdrehung von Ursache und Wirkung ist: Nur weil man jemandem ein Abitur gibt, werden er oder sie dadurch nicht schlauer." - Claus, 5. April 2013 um 10:12 Uhr
  • "Die Durch­ökonomisierung der Gesellschaft zeigt sich in allen Lebens­bereichen, auch an den Hochschulen. (...) Auch hat sich mittlerweile die Menge an wissenschaftlichen Publikationen pro Jahr so weit erhöht, dass einer allein ein Wissensgebiet gar nicht mehr vollständig überblicken kann. Der einsame Stuben­gelehrte ist da nicht mehr sehr effektiv, es sei denn, er spezialisiert sich auf immer kleinere Wissens­gebiete. Wie in den Natur­wissen­schaften schon länger üblich, wird auch in den Geistes­wissen­schaften Teamarbeit immer wichtiger." - dievo, 03.04.2013
  • "Eine Folge der Globalisierung. Wegen der 'Vergleichbarkeit'. Leider bringt diese keinen Aufwärtstrend, sondern einen Abwärtstrend mit sich. Die Schwächeren bestimmen das Niveau." - leserin_45, 03.04.2013
  • "Wer tatsächlich versucht, sein Fach wirklich zu verstehen und sich zum Wissenschaftler zu qualifizieren, hat kaum noch eine Chance zur Professur. Dazu muss man möglichst viele Veröffentlichungen in 'angesehenen' Venues haben, und die bekommt man nicht mit ehrlicher Forschung. Also fälschen, dünne Bretter bohren, das gleiche mehrfach mit minimalen Änderungen publizieren, aber die richtigen Kontakte und Koautoren haben. Wissenschaftlicher Fortschritt wird so aktiv und effektiv verhindert, denn Einsicht und gute Arbeit braucht Zeit. Und die Qualität der Lehre, die diese Art von 'Professoren' betreibt, ist typischerweise ebenfalls mehr als peinlich. Da hat es etliche, die nicht mal mehr die Grundlagen ihres Faches beherrschen, geschweige denn diese kompetent darstellen können. Die einzige Rettung sind Doktoranden, die sich um die Studenten bemühen, und damit ebenfalls ihre eigenen Aussichten auf eine akademische Karriere minimieren. Kurz, wer es eigentlich richtig macht hat keine Chance. Nur die, die es gezielt falsch machen können Professoren werden." - gweihir, 03.04.2013
  • "An den deutschen Universitäten findet seit den 1930er Jahren eine Negativ­auswahl statt, die sich von einer Generation zur nächsten verstärkt. Welcher mittelmäßige Professor sucht sich erstklassige Assistenten? Die jungen Talente kennen nur eine Devise: nichts wie weg! Dies gilt selbst in den USA, siehe Steve Jobs und Bill Gates. Wer eine Chance hat, etwas aus sich zu machen, wird sich kaum für 10-20 Jahre im Mittelbau einer Universität bei schlechter Bezahlung und lausigen Zukunftsaussichten unterwerfen wollen. Die letzte Systemreform liegt 200 Jahre zurück. Es wäre wieder einmal Zeit." - achilleas,100 03.04.2013

Ideologische Kaderschmieden

  • "Die Offenheit, mit der hier potentiellen männlichen Bewerbern mitgeteilt wird, dass sie sich nicht zu bewerben brauchen, wird nur überboten von der Offenheit, mit der offengelegt wird, dass das Professorinnen­programm zu keinem anderen Zweck ins Leben gerufen wurde, als einen Bewerbungs-Stopp für männliche Bewerber auf Professuren durchzusetzen. (...) Wir erleben derzeit nicht nur eine Entprofessionalisierung von Universitäten, sondern eine komplette Übernahme von Universitäten durch den Staatsfeminismus." [7]

Unabhängigkeit der Wissenschaft

Der Klimaforscher Hans von Storch[wp] bringt seinen Ansatz zur Funktion des Wissenschaftlers in der Politik­beratung so zum Ausdruck:

Zitat:

«Wenn uns Wissenschaftler gelegentlich Politiker fragen - was sollen wir tun, dann ist meine Antwort: das, wozu Sie gewählt worden sind: Lösungs­optionen abwägen mit den Werten und Präferenzen derer, die sie repräsentieren, und entscheiden. Die Wissenschaft sagt Ihnen, welche Folgen diese Entscheidungen in verschiedenen Bereichen haben können. Ob Sie mit diesen Folgen leben können oder nicht, dass ist Ihre politische Bewertung des Problem­gemenges.» - Hans von Storch[wp][8]

Steffen Hentrich kommentiert dazu:

Zitat:

«Das klingt nach einem vernünftigen Ansatz, doch setzt er voraus, dass Politiker sich tatsächlich von der Wissenschaft beraten lassen wollen und nicht die wissen­schaft­lichen Berater als Instanz zur Legitimation ihrer politischen Vorstellungen und Ziele ansehen. Wissen­schaft­liche Politik­beratung wird jedoch gerade im Bereich der Umwelt- und Energie­politik oft nur mit dem Ziel eingeholt, das akademische Siegel für ohnehin schon fertige Programme und Maß­nahmen­pläne zu erhalten. Sichergestellt wird diese Funktion durch eine sorgfältige Auswahl der der wissenschaftlichen Berater und nicht selten einen der Veröffentlichung voraus­gehenden politischen Review­prozess der Gutachten. Pluralität und die volle Bandbreite der wissen­schaft­lichen Interpretationen des zu untersuchenden Sachverhalts bleiben dabei zwangsläufig auf der Strecke.

Zwar werden die politischen Entscheidungen auf dieser Basis immer noch mit den Werten und Präferenzen der Wähler abgewogen, doch wird dadurch auch ganz gezielt auf die Werte und Präferenzen der Wähler Einfluss genommen. Nicht jeder Wissenschaftler trennt sauber zwischen seiner wissen­schaft­lichen Perspektive und seiner Sicht des Sachverhalts als politisch denkender Mensch. Und so finden sich für jede politische Problem­interpretation auch die passenden Paarungen von Forscher und Politiker. Dagegen ist auch kein Kraut gewachsen, weshalb die politische Unabhängigkeit der Wissenschaft eine Illusion bleiben wird. Insofern bleibt uns nichts anderes übrig als diese Realität anzuerkennen und wissen­schaft­liche Autorität nicht überzubewerten, vor allem dann nicht, wenn sie den aktiv Anspruch erhebt Politik direkt mitgestalten zu wollen.» - Steffen Hentrich[9]

Kosten der wissenschaftlichen Erkenntnis

Zitat:

«Englisches Original
If you look at something like the development of science as we practice it today, science in the 19th century was primarily conducted by lone wolf naturalists like Darwin, or Gregor Mendel. These were individuals who had almost no cost to society, and yet they produced results that revolutionized scientific activity. You can also think of inventors like Henry Ford. These were individuals who worked at a very low cost to society, and yet they produced things, they invented things, that revolutionized the way we live, and in many cases greatly improved the way that we live. But as science evolves, and as science as a whole evolves, what we find is that the institutions grow more and more complex. There are not too many lone wolf naturalists left today making major contributions to science. Instead, science is a highly complex enterprise, mainly conducted in interdisciplinary research teams supported by large institutions with staff and buildings and overhead. Max Planck anticipated this many decades ago when he suggested that as science grows it ultimately reaches a point where it becomes more and more expensive to produce results that are of high levels of significance. And so, as science evolves, we find that it becomes less and less productive.[10]

Deutsche Übersetzung
Lassen Sie uns die Entwicklung der modernen Wissenschaft betrachten. Im 19. Jahrhundert wurde Wissenschaft in erster Linie von Einzelgängern wie Darwin[wp] oder Gregor Mendel[wp] betrieben. Das waren Personen, die die Gesellschaft fast nichts gekostet haben und dennoch produzierten sie Ergebnisse, die die wissenschaftliche Aktivität revolutionierten. Da wären zum Beispiel Erfinder wie Henry Ford[wp]. Das waren Personen, deren Arbeit die Gesellschaft sehr wenig kostete, und doch erzeugten oder erfanden sie Dinge, die unsere Art zu leben revolutionierten und in vielen Fällen außerordentlich verbesserten. Aber in dem Maße wie sich die Wissenschaft entwickelt und wie sich die Wissenschaft als Ganzes entwickelt, stellen wir fest, dass die Instituionen immer komplexer werden. Es gibt heute nicht mehr so viele einsame Wölfe unter den Naturforschern, die bedeutende Beiträge zur Wissenschaft leisten. Stattdessen ist die Wissenschaft ein hoch komplexes Unternehmen, das hauptsächlich von interdisziplinären Forschungsteams betrieben wird, die von großen Institutionen mit Personal, Gebäuden und administrativem Überbau unterstützt werden. Max Planck[wp] sah das vor vielen Jahrzehnten voraus, als er darauf hinwies, dass Wissenschaft, wenn sie wächst, schließlich einen Punkt erreicht, wo es immer teurer wird, Ergebnisse von großer Bedeutung zu erzielen. Und in dem Maße wie sich die Wissenschaft entwickelt, finden wir, dass sie immer unproduktiver wird.» - Prof. Dr. Joseph Tainter[wp][11]

Von der Wissenschaft zur Esoterik

Zitat:

«Wo die Naturwissenschaften zugunsten von Genderkunde, Holokosterei und Sozialfirlefanz weichen müssen, hat die Esoterik[wp] eine frohe Zukunft mit Verdienstmöglichkeiten.»[12]

Alternative Fakten - Wissenschaftsheuchelei

Der Slogan und der Grund

Die ganze Veranstaltung stand unter dem Slogan "March for Science - zu Fakten gibt es keine Alternativen!" (Sprach­pedanten würden anmerken, dass es "...keine Alternative" heißen müsste.)

Abgesehen von der Seltsamkeit ist der Slogan damit auch Augen­wischerei, denn immer wieder sprachlich und auf manchen Transparenten ging es nicht gegen Alternativen zu Fakten, sondern gegen "Alternative Fakten". Auch wenn bisher nicht so richtig klar ist, was das sein soll, beißt es einen geradezu in die Nase, dass das hier nicht für Wissenschaft, sondern gegen Trump gemünzt ist - und dagegen, dass man Universitäten Gelder abdreht. Man wollte das nur nicht so genau sagen.

Besonders aufgefallen (es trumpte da ständig) ist mir, wie oft sie auf das Thema Klima­änderung kamen, und dabei ständig zwei Aussagen vermischten und durch­einander­warfen. Es hieß, es gäbe Fakten, die belegen, dass es einen Klimawandel gibt und gleichzeitig wurde als selbstverständlich und unabstreitbar unterstellt, dass der Klimawandel menschgemacht ist. Das sind aber zwei verschiedene Aussagen. Die erste lässt sich relativ klar durch "Fakten" (sagen wir mal empirische Messwerte) feststellen, die zweite nachzuweisen ist aber ziemlich schwierig bis unmöglich. Das sind so diese "was wäre gewesen wenn"-Fragen. Ordentliche Fakten wären, wenn man sagt, dass man x Erden betrachtet hat, und die mit Menschen werden wärmer und die ohne Menschen werden es nicht. Wir haben aber nur eine Erde, die wir betrachten können, und deshalb können wir nicht sagen, ob Mensch und Klima eine Koinzidenz, eine Korrelation oder eine Kausalität sind. Ich bin überzeugt, dass 99% der Leute, die da rumliefen, Korrelation und Kausalität nicht aus­einander­halten können - und auch nicht wollen.

Spätestens da war es eigentlich für jeden, der auch nur ein Minimum an wissen­schaftlichem Anspruch hat, nicht mehr möglich, an dieser Farce teilzunehmen.

Verlogenheit

Denn erstens ist das ganze Ding strunzverlogen, vor allem, wenn es, wie hier in Berlin, am Zentral­tempel der Ideologisierung, Korrumpierung und Zersetzung der Wissenschaft, der Humboldt-Universität, stattfindet.

Jahrzehntelang - und besonders auch an der Humboldt-Universität - haben die in den Geistes- und Sozial­wissenschaften auf Fakten und Empirie geradezu ... geradezu ... ja, man kann es eigentlich nicht sanfter formulieren ... geradezu geschissen und mit ihrem Post­strukturalismus und ihren feministischen Theorien jede Realität, jede Objektivität, jede Wirklichkeit verleugnet, es sei alles nur beliebiger Diskurs, jede beliebige Wirklichkeit würde durch Worte konstruiert und dekonstruiert. Während sie uns gleichzeitig diesen idiotischen Gendersprech aufdrücken wollen, um uns umzuerziehen und damit die Realität zu ändern, marschieren sie gleichzeitig für "Fakten".

Jahrelang stellen sie Naturwissenschaften, Biologie, Medizin als böswillig erfundenes Unter­drückungs­system zur Versklavung von Frauen hin, bekämpfen die Naturwissenschaften mit allen Mitteln, drücken auf politischem Wege Politoffiziere in alle Ritzen, setzen diese völlig schwach­sinnige und jeder Faktenlage wider­sprechende Gender-Ideologie durch, und kommen jetzt auf einmal aus den Löchern, um "für Fakten" zu trommeln und auf jeden zu schimpfen, der sie anzweifelt.

Das, was wir hier aktuell in vielen Aspekten beobachten: Jahrelang, jahrzehntelang, wurde aus der linken Ecke gelogen, betrogen, getäuscht, manipuliert, ideologisiert, phantasiert. Da galt es als gut. Kaum fangen die in der rechten Ecke an, das nachzuahmen, wird es plötzlich als ganz böse hingestellt.

Macht Euch das mal klar: Dieselbe SPD, dieselbe Humboldt-Universität haben vor kurzem noch Susanne Baer, die nichts anderes macht als Wissenschaft zu beschimpfen und Fakten und Beweise und Qualität und die Unterscheidung von richtig und falsch als "Truth Regime" verhöhnt, und im Zuge der "Gleichstellung" fordert, alles ohne Ansehen jeglicher Qualitäts-, Richtig­keits- oder Wissen­schaft­lich­keits­fragen als gleichwertig anzusehen, mit einer Tarn- und Täusch­professur ausgestattet und zur Verfassungs­richterin mit Zuständigkeit für Hochschulen und Wissenschaft gemacht.

"Faktisch" bekämpfen die seit Jahren "Fakten", Empirie, Wissen­schaftlich­keit mit allen Mitteln, um deren Ziel marxistischer Gleichmacherei zu verfolgen, und dann stellen sie sich hier hin, vor Presse, Medien, Fernsehen, Öffentlichkeit, und trommeln für Fakten.

Meine Güte, ist das verlogen.

Was für eine elende Heuchelei.

Ignoranz und Redefreiheit

Man schimpfte intensiv auf "alternative Fakten".

Denkt mal drüber nach.

Gibt es sowas wie Gute Fakten oder Schlechte Fakten?

Was heißt das, wenn jemand meint, die Fakten, die ihm in den Kram passen, sind gut, und die anderen unbeachtlich? Ich möchte schon wieder mal an die geniale Karikatur von John Trevor erinnern. Wer sich seine Fakten selektiv danach aussucht, ob sie ihm in den Kram passen, ist Ideologe und kein Wissenschaftler.

Wenn jemand mit "alternativen Fakten" kommt um eine andere Behauptung aufzustellen, dann ist die Formulierung zwar etwas ungeschickt gewählt, aber nicht falsch. Denn jede wissenschaftliche Theorie kann durch neu erkannte Fakten durchaus zu widerlegen sein. Es gibt nicht unsere Fakten und andere Fakten. Wenn jemand, auch wenn er es so unbeholfen macht wie Trump, daherkommt und sagt, dass eine Behauptung nicht stimmt, weil es auch Fakten gäbe, die dagegen sprächen, dann ist das legitim und in erster Einschätzung weit wissenschaftlicher als das, was die da heute geboten haben.

Wenn jemand mit "alternativen Fakten" kommt, gibt es für einen Wissenschaftler eigentlich nur drei Arten, darauf zu reagieren:

  • Er untersucht es und kommt zu dem begründeten Ergebnis, dass es keine Fakten sind (falsche Darstellung, Messfehler, Irrtum, andere Voraussetzungen, jede Menge Fehler­quellen).
  • Er stellt fest, dass es Fakten sind, kommt aber zu dem begründeten Ergebnis, dass sie der Behauptung oder Theorie nicht entgegenstehen, sie also weiter hält.
  • Er hält sie für stichhaltig und verwirft (oder korrigiert) seine Behauptung und Theorie.

Das Theater, was die da heute aufgeführt haben, ist nicht wissenschaftlich. Wer Fakten(behauptungen) einfach wegstreicht, weil sie ihm nicht in den politischen Kram passen oder von der unerwünschten Person kommen, der hat keinen Anspruch darauf, Wissenschaftler genannt (oder gar dafür bezahlt) zu werden

Und das vor einer Universität, an der man Angst um seine Gesundheit haben muss, wenn man von wissenschaftlicher Redefreiheit Gebrauch machen will. Ausgerechnet die demonstrieren für Fakten, die andere gewaltsam davon abhalten, sich darauf zu berufen.

Fakten nicht bei Bedarf

Habe ich auch schon oft geschrieben: Wissenschaftler ist man ganz oder gar nicht. Man kann nicht selektiv und bei Bedarf immer dann wissenschaftlich werden, wenn einem die Ergebnisse gerade passen.

Das Problem tritt vor allem in Geisteswissenschaften und besonders im Genderismus zu Tage: Sie sagen, sie haben keine Methoden, sondern nehmen sich aus anderen Wissenschaften "fach­über­greifend" immer das, was sie brauchen (was in der Realität heißt, dass sie gar nichts machen). Man kann nicht mal so und mal so machen und sich immer nur die süßen Früchte von der Torte nehmen.

Wer für faktenbasierte Wissenschaft trommelt, der muss erst mal vor der eigenen Haustür kehren.

Man kann als Universität nicht selbst jede Menge Spinner und Schwätzer als Professoren durchfüttern und hätscheln und fördern, und dann auf Trump oder Ungarn schimpfen.

Was geht die das überhaupt an, was Trump sagt? Wie würden wir reagieren, wenn uns fremde Universitäten vorschreiben würden, was unser Präsident oder Kanzler sagen darf?

Müssten sie mit diesem Maßstab der Fakten nicht erst mal bei sich selbst aufräumen und ein geschätztes Drittel ihrer Fachbereiche dicht machen, die Schwätzer unter den Professoren feuern und mal alle durchprüfen?

Ich habe ja gerade auf Auskunft gegen die Humboldt-Universität geklagt. Die haben zu Gender Studies gar nichts, überhaupt keine Fakten, keine Forschung, nichts. Nie hingesehen, nie Anforderungen gestellt, nie etwas nachgeprüft.

Und dieser groteske Saftladen hat die Chuzpe, sich über Trump zu mokieren?

Sollte wer im Glashaus sitzt, nicht vom Steinewerfen absehen?

Gesichertes Wissen

Erstaunlich auch die Arroganz, mit der heute mehrmals von "gesichertem Wissen" die Rede war, das nicht angreifbar sei.

Wer meint, dass es über jeden Angriff erhabenes Wissen gäbe, das von niemand angegriffen werden kann, der ist Priester und nicht Wissenschaftler.

Wer auch nur ansatzweise Ahnung von Wissenschaft hat, dem ist bewusst, dass Wissenschaft ein endloser Prozess aus Überprüfen, Verwerfen von Theorien, Aufdecken von Fehlern und Irrtümern und neuen Erkenntnissen ist.

Fakten reichen nicht

Das, was die heute veranstaltet haben, war ein Fakten-Fetisch oder Fakten-Kult, das aufgeilen und abmasturbieren am Begriff. Als seien Fakten das ein und alles.

Warum heißt es wohl Wissenschaft und nicht Faktenschaft?

Weil es um Wissen geht, und Wissen ist nicht gleichbedeutend mit Fakten. Wissen kann man aus Fakten ziehen. Aber es reicht nicht, irgend­welche Fakten zu haben. Daran muss sich der Prozess der Wissens­findung anschließen und dazu gehört die Theorien­bildung. Das zentrale Problem dabei zeigt sich schon daran, dass sie den Begriff Fakten nicht verstanden haben. Faktum kommt von lateinisch facere, heißt machen, handeln. Faktum ist das Resultat einer Handlung, genauso übrigens wie das Wort Tatsache. Tat-Sache.

Fakten, Tatsachen reichen nicht zur Wissensfindung, weil sie nämlich in der Regel nicht den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung zeigen, sondern nur abgeschlossene Wirkungen. Man kann daraus Theorien bilden, aber die Theorien müssen verifiziert werden, indem man den vermuteten Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung ausprobiert, nachweist (Experiment). Der zentrale Dreh- und Angel­punkt in der Wissenschaft sind nämlich nicht die Fakten, sondern das Experiment, der Nachweise, zutreffende Vorhersagen zu machen, Fakten vorauszusagen. Geht natürlich nicht immer, weil unsere Handlungs­möglich­keiten begrenzt sind, Archäologie, Geologie, Astronomie und so weiter sind natürlich auf das Beobachten und Suchen nach Fakten beschränkt, aber da muss man sich dann auch im Klaren sein, dass das wissenschaftlich auch nur eingeschränkt zuverlässig ist, der eigentliche Wissenschafts­prozess hier nicht eintreten kann.

Was es übrigens auch noch gibt, ist das Denken. Die Logik. So bestehen inzwischen erhebliche Zweifel, ob es Newtons Apfel wirklich gab. Nach dem, was man weiß, ist Newton durch reines Nachdenken zu seinen Ergebnissen gekommen.

Und auch die Mathematik basiert nicht auf Fakten, sondern auf Nachdenken, und beweist diese erst nachträglich im empirischen Experiment, beispielsweise weil das Haus stehen bleibt und das Flugzeug fliegt. Auch die Informatik beruht in vielen Bereichen nicht auf Fakten, sondern auf Nachdenken und experimentellem (oder anderem) Nachweis.

Wenn sie also sagen, dass es keine Alternative(n) zu Fakten gäbe, dann ist das schlichtweg falsch. Wichtiger als das Faktum, also die Betrachtung des Resultats von etwas Geschehenem, ist das Experiment, das Eintreten vorhergesagter Folgen in Abhängigkeit von unter­stellten Ursachen.

Korrelation und Kausalität

Es ist auch keine Überraschung, dass hier solche politisierten Flügel der Universitäten unterwegs waren und zwar nicht nur, aber besonders stark Sozial­wissen­schaften unterweg sind. Diese Überbewertung von Fakten (nämlich in Form dessen, dass mit Fakten schon alles erledigt wäre) entspricht nämlich deren wissenschaftlicher Inkompetenz.

Ich habe das schon oft beschrieben: Wer in der Astronomie einen Stern entdeckt, darf ihn benennen. Wer in der Biologie eine Tierart findet, darf sie benennen. Wer in den Sozial­wissen­schaften eine Koinzidenz oder Korrelation findet, darf sich eine beliebige Kausalität ausdenken.

Das ist genau deren Masche: Wer irgendwas entdeckt, was er als "Fakten" ausgeben kann, darf beliebig herum­brüllen, was es zu bedeuten hat. Sie nehmen eine Deutungshoheit für sich in Anspruch. Deshalb unterscheiden sie auch nicht zwischen Klima­erwärmung und Mensch als Ursache: Wer bemerkt, dass sich das Klima erwärmt, hat in deren Augen das Recht, dafür verantwortlich zu machen, wen er will. Wer entdeckt, dass Frauen weniger Einkommen erzielen, darf dafür beschuldigen, wen er will. Und so weiter.

Und das ist genau der Grund dafür, warum die (plötzlich, früher ja nicht) Fakten als das allein selig machende hinstellen: Auf einmal sind Gegen­stimmen da, und schon meinen sie, wer laut genug "Fakten" brüllt, hat das Platzrecht für die Ursachen­behauptung.

Denn letztlich geht es denen gar nicht um die Klimaerwärmung, sondern um den daran Schuldigen. Und dafür haben sie keine Fakten. In der Überbewertung von Fakten und der Gleichsetzung von Korrelation und Kausalität verstecke sie nämlich, dass sie ständig Behauptungen aufstellen, für die sie keine Fakten haben - und vor allem, dass es ihnen an allem fehlt, was nach den Fakten noch kommt, Methodik, Experimentelles und so weiter.

Positivismus und Redefreiheit

Bemerkenswert ist auch, dass die ganze linke Geistes­wissen­schaft­ler­ecke als gestreute Metastasen der 68er und die ohnehin durch­geknallten Philosophen ja so gerne jegliche Forderung nach einen Nachweis als "Positivismus" ablehnen und gerne behaupten, dass es eine Verifikation von Hypothesen ja gar nicht gäbe. Man könne behaupten, was man wolle, und alles habe als wahr zu gelten, bis das Publikum es widerlege.

Die übliche "Wissenschafts­methode" der Geistes­wissen­schaftler ist dann, jeden anzugreifen, zu diffamieren, zu ignorieren, notfalls zu verprügeln oder vom Campus fern­zu­halten, der aus dem Publikum es dann wagt, zur Falsifikation anzusetzen.

Wie passt das mit dieser Fakten­tanzerei zusammen, wenn es doch angeblich gar keine positiven Beweise geben könne?

Nach dem, worauf sich die Philosophen und Soziologen und Genderisten so gerne berufen, können Fakten einen Klimawandel gar nicht belegen, weil das ja Positivismus, Verifikation wäre, die es (angeblich) nicht gibt. Demnach würden Fakten nur dem Zweifler, dem Bestreitenden als Beweismittel zur Verfügung stehen, hier also Trump. Und plötzlich drehen sie das herum und sagen, ihnen stehen Fakten zur Verfügung, um zu behaupten, was sie wollen, aber nicht den Zweiflern. Einfach mal so eben alles herumgedreht.

Politisierung der Fakten

Auch beachtlich: Sie haben bei Licht betrachtet nicht für Fakten oder Wissenschaft demonstriert. Sondern dafür, durch (pseudo-)wissen­schaft­liches Gerede gesellschaftlichen Einfluss nehmen zu können.

Im Prinzip heißt "Fakten" hier, einen demokratisch nicht legitimierten Regierungs­einfluss ausüben zu können. Schema: "Ihr habt zu tun, was wir sagen, und dürft daran nicht zweifeln, weil wir die 'Fakten' haben." Riecht nach Marxismus-Leninismus (der ja an der Humboldt-Universität noch fest verankert ist), weil man damit quasi so eine Partei darstellt, die über das dumme Volk hinweg entscheidet. Sie bilden sich nämlich auch ganz feste ein, dass sie die einzigen sind, die Fakten haben.

Was sind Fakten?

Jeder schreit Fakten. Keiner sagt, was ein Faktum ist und was die Fakten sind. Nicht welche sie haben, und nicht, was die Kriterien sind, nach denen man etwas als Fakten anerkennt.

Reine, sinnentleerte Worthülsen­werferei.

Die Kundgebung

Die zentrale Rolle bei der Veranstaltung spielte Ranga Yogeshwar, der öffentlich-rechtliche Gutmensch vom Dienst. Ich mache keinen Hehl daraus (und habe es schon früher geschrieben): Ich kann den Mann nicht leiden.

Der geht mir sowas von auf den Wecker, ich empfinde den in seinem Auftreten und in seinem Umgang mit anderen Leuten als hoch unsympathisch, arrogant, herablassend. Solange der da im Fernsehen nur irgendwelche belanglosen Experimentchen vorführt, geht das noch. Aber wenn der da in Talkshows sitzt, seine unumstößlichen Wahrheiten verkündet und dann, wenn andere etwas sagen, so milde-mitleidig lächelt, wirkt das auf mich einfach unglaublich eingebildet und selbstgefällig. Ich habe wirklich den Eindruck, dass der glaubt, die beste aller Meinungen zu haben und (echtes) Mitleid mit jedem hat, der nicht an seine edle Meinung herankommt.

Der Mann ist Physiker. Und als solcher müsste er eigentlich wissen, wie das mit den Fakten und den Theorien und den Experimenten so geht, und dass es das ultimativ abgeschlossene und unwiderlegbare Wissen sowieso nicht gibt. Die Physik war in der Makrophysik im 19. Jahrhundert durchaus schon der Meinung, alles zu wissen und gefunden zu haben, und dass es einfach nichts mehr zu erforschen gäbe, sie seien fertig. Und dann ging's erst richtig los. Und dass man da Atom-Modelle immer wieder widerlegt und verbessert hat, lernt man schon an der Schule. Also müsste ausgerechnet der am besten wissen, dass es diese unanzweifelbare Wissenschaft nicht gibt.

Und was mich noch mehr stört: Der hat sich ja auch schon mehrfach in feministische Richtung geäußert, obwohl dieser ganze Feminismus-Genderismus-Komplex frei erfundener Blödsinn und als faktenwidriger Angriff auf die Wissenschaften ausgelegt ist.

Und ausgerechnet der kommt jetzt daher und marschiert für fakten­basierte Wissenschaft? Heute das und morgen das Gegenteil behaupten? Was kümmert das Geschwätz von gestern?

Ich habe überlegt, was einen wie den, ausgerechnet den, dazu bringt, hier plötzlich auf Fakten und Wissenschaft zu machen. Ob der das ernst meint und ob der das selbst gar nicht merkt, dass er sich widerspricht. Es hat sich aber gezeigt, dass der da nicht als Gast war, sondern dass der die Veranstaltung quasi geleitet und moderiert hat. [...]

Offiziell eine Wissenschaftsveranstaltung, tatsächlich durchsetzt mit SPD-Personal, geleitet von einem vom Fernsehen. [...] Ich habe mich gefragt, ob der da vielleicht einfach nur als Mietmaul gebucht oder irgendwelche SPD-Drähte zum Fernsehen geholt worden war, und dem das vielleicht einfach völlig egal war, was der da erzählt. Im Fernsehen pfeift er das Lied der Feministen und Genderisten, und hier kündigt er ohne mit der Wimper zu zucken einen Wissenschaftler an, der sich als Biologe gegen Angriffe der Unwissenschaftlichen wehren müsse. Erzählt Yogeshwar eigentlich beliebig alles? Weiß der oder weiß er es nicht, dass er sich selbst diametral widerspricht?

Dazu einige Zitate von ihm:

Bertold Brecht schrieb einmal - das ist der Schlussdialog des Leben des Galileo: "Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher."

Sollte man Yogeshwar an seiner Rede messen? Sollte man die Humboldt-Universität nicht auch an diesem Zitat messen?

Wir alle befürworten die Freiheit und Offenheit unserer Gesellschaft. Und fordern, dass nicht Vorurteile oder Ängste, sondern gesicherte Erkenntnisse unser Denken und Handeln prägen. Daher stehen wir heute hier, beim March for Science, vereint, wahrscheinlich mit Hunderttausenden weltweit, und wir alle sagen, bekämpft die Angst mit den Fakten!

Würde er glauben, was er sagt, hätte er es umgekehrt machen müssen, nämlich vom Brandenburger Tor zur Humboldt-Uni ziehen und gegen diese demonstrieren, und sich mit Michael Müller, dem Wissenschaftssenator von Berlin anlegen, anstatt mit ihm zusammen zu marschieren. Denn in Berlin wird an den Universitäten Angst gezüchtet, mit der jeder eingeschüchtert wird, der gegen die political correctness verstößt. Gesicherte Erkenntnisse und Fakten werden geleugnet, abgelehnt und "dekonstruiert", der "Poststrukturalismus" regiert, und unser Denken und Handeln soll durch Sprachzwänge umgebaut und ad absurdum geführt werden.

Und dann kommt der Yogeshwar daher und tischt den Leuten so etwas auf.

Macht Euch klar, was für eine Veranstaltung das war. Wie man da die Öffentlichkeit täuscht, manipuliert, zum Narren hält. Dass da einfach nur irgendwelche wohlfeilen Phrasen gedroschen werden, die keinerlei Wert haben.

Unsere Welt ist kompliziert. Aber vielleicht ist sie gerade deshalb so schön. Viele Zusammenhänge lassen sich nicht auf simple Formen reduzieren. Und wir alle dürfen nicht zulassen, dass Populisten unsere Welt gefährlich vereinfachen, um so unsere Gesellschaft zu spalten. Denn das sind wir alle der Suche nach der Wahrheit schuldig.

Ist das nicht genau das, was die Humboldt-Universität mit ihrem Genderismus macht, und dem sich Yogeshwar in seiner political Fernseh-correctness angehängt hat, nämlich populistisch auf einfache Formen bringen, um die Gesellschaft zu spalten? Alles nur Diskurs, Geschlechter nur erfunden, Männer sind an allem schuld?

Was für eine elende Heuchelei.

Wer darüber hinaus sichere Erkenntnisse verfälscht oder verheimlicht, für eigene Zwecke auslegt, oder ledigtlich einer Minderheit dazu Zugang gewährt, um seine Macht zu stärken, der verkennt, dass wissenschaftliche Erkenntnis immer Teil des Wissensschatzes unserer gesamten Gesellschaft sind. Wir alle bekennen uns zur Transparenz, zur Unabhängigkeit und zur Integrität der Wissenschaft. [...] Daher fordern wir auch die Wissenschaftler auf, sich ihrer Verantwortung stärker bewusst zu werden.

Ja. Schön.

Ich versuche seit 2012 von der Humboldt-Universität herauszukriegen, was eigentlich Inhalt von deren Gender-Studiengängen ist und was die da eigentlich erforscht haben wollen. Die mauern und blockieren mit allem was geht, und an vielen Universitäten werden diese Studiengänge massiv abgeschottet und geheim gehalten. (In den USA gab es Vorfälle, in denen Studentinnen verpflichtet wurden, Vorlesungs­material zu bewachen, damit niemand sie in den Vorlesungs­pausen einsehen kann, und ihr Lehrmaterial nie aus der Hand zu geben und auf dem Campus nur in braunen Tüten verpackt zu transportieren, damit es niemand sehen kann. Es gibt jede Menge Bibliotheken, die Männern nicht zugänglich sind.

Und da kommt dieser Heuchler daher und preist im Namen der Berliner Wissenschaft die Offenheit der Wissenschaft.

Der kritische und offene Dialog ist die Basis jeder zivilisierten Gesellschaft. Wir engagieren uns für diesen offenen Austausch, auch über nationale Grenzen hinweg. [...] Wer meint, dass er zum Beispiel in sozialen Netzen eigene Wahrheiten konstruieren kann, der irrt. Viele dieser Plattformen meiden echte Kontroversen, verweigern sich der Selbstkorrektur im Lichte neuer Tatsachen, und bekämpfen den zivilisierten Austausch von Argumenten. Was sie anbieten sind lediglich Spiegelbilder der Meinungen ihrer Nutzer. Sie erzeugen Echokammern, die sie mit ihrem Gedankengut beschallen. Die Feinde der Aufklärung, sie verzerren die Wirklichkeit und propagieren Fake News, hetzen Menschen gegeneinander auf, und spalten so unsere demokratische Gesellschaft. Wir alle setzen die Kraft des wissenschaftlichen Denkens und demokratischen Diskutierens dagegen, weil es anderen Gedanken mit Offenheit begegnet und unseren Horizont stetig weitet.

Hört diesen Demagogen!

Eben noch nimmt er für sich und sein Umfeld in Anspruch, "gesicherte Erkenntnisse" zu haben, die andere mit unlauteren "alternativen Fakten" angreifen wollten, und jetzt wirft er anderen vor, sich der "Selbst­korrektur im Lichte neuer Tatsachen zu verweigern".

Er gibt den kritischen und offenen Dialog als Basis jeder zivilisierten Gesellschaft aus, aber arbeitet für die ARD-Sender, die sperren und ausfiltern, was politisch nicht in den Wind passt. Er stellt sich vor eine Universität, an der Leute verfolgt, diffamiert, mit Wasser überschüttet werden, die anderes sagen, und die die Keimzelle einer Ideologie ist, die jeden attackiert, der widerspricht.

Er tritt hier mit einer SPD auf, die gerade die social media totzensiert, und wirft den Plattformen vor, echte Kontroversen zu meiden, den Austausch von Argumenten zu bekämpfen, und doch verdient er sein Geld bei Sendern, die bekanntlich jede unerwünschte Meinung auszurotten suchen. Ein Fernsehen, das den #Aufschrei mit dem Grimme-Preis bedacht hat, und sich in Talkshows, Nachrichten­sendungen und Propaganda­veranstaltungen ständig selbst bestätigt, aber andere schimpft er der Echokammern. Er tritt hier für Berlin und die Humboldt-Universität auf, aber hält anderen vor, die Wirklichkeit zu verzerren und Menschen gegeneinander aufzuhetzen, obwohl das in den letzten 30 Jahren niemand so getan hat, wie der Feminismus, für den Yogeshwar selbst eintritt. Und redet dann von Offenheit, Horizont­erweiterung und wissen­schaft­lichem Denken.

Hört diesen Heuchler!

Und denkt immer dran, dass Ihr ihn von Euren Rund­funk­beiträgen zwangsweise bezahlen müsst.


Dann sprach Michael Müller[wp], regierender Bürgermeister und Wissenschafts­senator von Berlin.

Der tritt für Fakten und Forschung ein, war aber vor ein paar Wochen als zuständiger und verantwortlicher Wissen­schafts­senator nicht in der Lage zu (er)klären, warum von die Humboldt-Universität für Susanne Baer (Professorin für Gender) in der Zeit zwischen ihrer Berufung zur Professorin 2002 und ihrer Ernennung zur Verfassungsrichterin 2011 keinerlei Forschungs­tätigkeiten oder genehmigte Lehr­veranstaltungen belegen kann, obwohl es eine Lehr­verpflichtung von 9 Stunden pro Woche gibt und diese schriftlich genehmigt werden müssen.

Es gibt für den ganzen Gender-Komplex keinerlei erkennbare Fakten oder Forschungs­tätigkeit, keinerlei Beleg, aber Müller rennt hier auf einem Fakten-Marsch herum, in dem jeder des Fakten­bestreitens beschimpft wird, der etwas anzweifelt. Wie man verwerflich Fakten bestreiten könnte, die es gar nicht gibt, und warum er als der Zuständige das nicht klären kann, dazu sagt er freilich nichts.

... aber es ist besonders schön zu sehen, dass Tausende hierher gekommen sind, ans Brandenburger Tor, damit wir gemeinsam ein weit über Berlin hinaus erkennbares Zeichen setzen können, nämlich dass Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft nicht angetastet werden dürfen.

Ach.

Ist das der Grund, warum die SPD die Gender-Politoffiziere in alle Fächer drückt?

Ist das der Grund, warum die SPD seit Jahren die Universitäten und Forscher über die Forschungs­gelder erpresst, sich ihrer Ideologie anzupassen?

Ist das der Grund, warum die SPD Tarnprofessuren für ihre Günstlinge und Agenten einkauft und die Unis dazu über Geldnot gefügig macht?

Und dann wechselt er das Thema. Dann geht es plötzlich nicht mehr um Wissenschaft, sondern um Weltoffenheit, Migration, Toleranz und so weiter. Forschung und Wissenschaft verkörperten diese Werte.

Toll. Eben sagt er noch, die Wissenschaft sei frei und unabhängig, und zwei Sätze später sagt er, dass sie die von der Politik vorgegebenen Werte zu verkörpern hätten.

Es ist unerträglich zu erleben, wie gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen sogenannte "alternative Fakten" entgegengesetzt werden. Meine Damen und Herren, wir müssen es immer wieder deutliche sagen, an der Freiheit der Wissenschaft lassen wir nicht rütteln.

Hähä, eben noch warf der Yogeshwar den Plattformen vor, die "Selbst­korrektur im Lichte neuer Tatsachen zu verweigern", jetzt kommt der Müller und nennt es "unerträglich", wenn jemand sicher geglaubte Überzeugungen mit neuen Fakten in Frage stellen will.

Und davor stehen (angeblich) 10.000 Leute, klatschen Beifall, keiner merkt (zumindest hatte ich nicht den Eindruck), was für einen selbst­widersprüchlichen Quatsch die da erzählen, dass die ständig mit zweierlei Maß messen, und das soll unsere wissenschaftliche Elite sein. Macht Euch das klar, was hier abläuft. Was für Leute Ihr mit Euren Steuer­geldern und Fernseh­beiträgen aushalten müsst.

Aber wir wissen auch, dass es dunkle Kapitel in unserer Geschichte gab, auch hier in Berlin, wo Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfolgt wurden, inhaftiert wurden, in ihrer Arbeit behindert wurden, wo die Wissenschaft für politische Ziele instrumentalisiert wurde.

Wissenschaft für politische Ziele instrumentalisiert.

Sagt er.

Ja, das ist gerade ganz aktuell so. Ich habe das gerade mal gegenüber der Humboldt-Universität und dem SPD-Minister Maas aufgezeigt, dass man Susanne Baer als Polit-Agitatorin bei der Humboldt-Uni eingeschleust hat, von wo aus sie die Bundes­verwaltung "beraten", beeinflusst, gesteuert hat, um einmal die SPD über Bundes­forschungs­gelder illegal zu finanzieren, und um gegenüber der Bundes­verwaltung und den Ministerien den falschen Eindruck wissenschaftlicher Unabhängigkeit zu erwecken. Und das hat die nicht gestört. Und das ist nur ein Beispiel. Die spannen über 200 Gender-Professorinnen für ihre politischen Zwecke ein und setzen alle anderen massiv unter Druck. Und er verweigert da jede Aufklärung.

Und der besitzt die Frechheit, die Behinderung von Wissenschaftlern und die Instrumentalisierung für politische Ziele anzuprangern?

Fazit

Jahrzehntelang haben sich die Universitäten prostituiert, auf jegliche Qualität verzichtet, Empirie geleugnet und verachtet, sich solchen Schnapsideen wie Poststrukturalismus verschrieben, Nachweise von Erkenntnissen als Positivismus abgelehnt, und uns mit endlosem Schwachsinn wie Genderismus und Sprachpolizei überschüttet, dazu grenzenlose Korruption veranstaltet.

Und jetzt jammern sie herum, dass man ihnen nicht mehr glaubt. Dass sie jede Glaubwürdigkeit verspielt und verheizt haben.

Absurd daran ist, dass das alles ja augenscheinlich eine SPD-Veranstaltung war. Und die Mechanismen dahinter sind frappierend. Denn ausgerechnet die SPD trägt hauptverantwortlich Mitschuld an der Verblödung und Korruption der Universitäten und damit deren Glaub­würdigkeits­verlusts. Jahrelang haben die da das geistige Tafelsilber verbrannt und jeden noch so extremen Schwachsinn da reingedrückt, das alles als eine große Geld­wasch­maschine und Korruptions­suppe missbraucht, das alles tief in den Schwachsinn ihrer Genderideologie getunkt und verheizt.

Jetzt kommt aber plötzlich ein politischer Gegner. Und auf einmal merken sie, dass sie die Universitäten wieder als Gefälligkeits­dienst­leister und Schönschwätzer brauchen, das aber nicht mehr funktioniert, weil man den Universitäten nicht mehr glaubt. Wie sollte man denen auch noch etwas glauben nach dem, was sie uns die letzten 20, 30 Jahre, oder eigentlich seit den 68ern geboten haben. Klapsmühlen sind auch nicht schlimmer als Universitäten, aber wenigstens aufgeräumt.

Jetzt steht die SPD vor dem Problem, dass die Universitäten als Wissenschafts­alibi­mühlen zwar wieder gebraucht werden, aber nicht mehr funktionieren. Oder eigentlich nicht nur die SPD, sondern überhaupt die Linke, denn das Problem haben sie ja in vielen Ländern. Keiner glaubt diesem Spinner­haufen noch was. Oder kurz gesagt: Deutungshoheit kaputt.

Im Prinzip das gleiche Problem mit der gleichen Ursache wie bei der Presse. Bei der Presse kam man auf die Fake-News-Kampagne, um die Schuld mal wieder bei anderen zu "verorten", wie die Sozio­schwafler so gerne sagen. Also versucht man dieselbe Masche nun mit Universitäten. Und holt natürlich zuerst die Günstlinge der SPD heran. Denn das erste Forschungsmotto lautet schließlich "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing."

Um Wissenschaft geht es hier gar nicht.

Hier geht's nur um Eines: Für die SPD bzw. das linke Lager eine Position zu schaffen, aus der man behaupten kann "Wir haben einfach Recht und Ihr einfach nicht". Das ist alles.

"Fakten" steht hier nicht für wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern für so eine Art rhetorische Trumpfkarte, die nicht anzugreifen ist, und auf die man das Monopol erhebt. Hier ging es nie darum, irgendetwas zu überprüfen oder zu verifizieren, sondern hier geht es um die politische Luft- und Deutungshoheit, wer hier das alleinige Recht hat, die Wahrheit zu verkünden, die die SPD gerade braucht. Die Aussage ist, "wir sind die von der Uni und wir heißen Wissenschaftler, als haben wir Recht!" Basta und Ende. Meinungs­dienst­leister mit Monopol­stellung im Gegenzug für Gratis-Karrieren ohne geistige Arbeit.

Wer hier noch - wie die 10.000, die angeblich heute da waren - auf diesen Käse hereinfällt und applaudiert, und nicht merkt, wie faul und selbstwidersprüchlich das alles ist, dem fehlt ganz sicher die intellektuelle Basis zum Wissenschaftler und damit die Legitimation, im Namen der Wissenschaft irgendwo herumzumarschieren. Wissenschaft bilden die sich nur ein.
- Hadmut Danisch[13]

Vom Wesen der Wissenschaften

Ein zentrales Kriterium der Wissenschaft ist die fachliche Spezialisierung; außerhalb seines Faches kann der Wissenschaftler keine überlegene Kompetenz beanspruchen. Ausgerechnet über diese grundlegende Regel setzen sich Ökonomen gerne hinweg: Sie erteilen weit über die Finanz- und Wirtschafts­politik hinaus "Lektionen" zu allen drängenden Problemen der Gesellschaft - angefangen beim Bildungswesen über die Migration und Integration von Zuwanderern bis hin zur Familienpolitik.[14]

Evolutionsbiologe Robert L. Trivers[wp] bringt einen der Wahrheitsfindung kaum dienlichen Effekt auf den Punkt, wenn er bemerkt:

"In den Vereinigten Staaten bestehen die meisten anthropologischen Institute aus zwei völlig getrennten Abteilungen, wobei, wie ein Biologen­kollege es formulierte, 'die uns für Nazis und wir sie für Idioten halten' - kaum eine Grundlage für Synthese und gegenseitig befruchtendes Wachstum." [15]

Biologie und Gender-"Forschung" können sich nicht ergänzen, weil die Biologie eine echte Wissenschaft ist, während Genderismus eine Antiwissenschaft ist, eine Ideologie, die die Biologie ziemlich vehement ablehnt. Die moderne Schulmedizin und die Homöopathie ergänzen sich ja auch nicht, da Homöopathie von allen Formen der Alternativ­medizin der allergrößte Blödsinn ist, weil unwissenschaftlich, in klarer Feindschaft zur Schulmedizin und zu den Naturwissenschaften und auf völlig absurden Grund­annahmen basierend.[16]

Zitat:

«Die so genannten "Geisteswissenschaften" sind eine deutsche Erfindung, die auf den Philosophen Wilhelm Dilthey[wp] zurückgeht. In der angel­sächsischen Welt werden die entsprechenden Gebiete (u. a. Philosophie, Soziologie, Geschichte) als "humanities" bezeichnet. Der Begriff "science" ist den Disziplinen vorbehalten, die man bei uns als Naturwissenschaft bezeichnet. Weder BWL (business administration) noch Jura (law) gelten als "science". Durch Diltheys Einfluss konnte sich in Deutschland eine Kultur etablieren in der das philosophisches Geschwurbel eines Heidegger oder Habermas in den gleichen oder sogar höheren Rang eingeordnet wird wie empirisch gesicherte Erkenntnis. Heidegger[wp] und Habermas[wp] hassten/hassen Natur­wissen­schaften (als das Ge-Stell, den Positivismus). Letztendlich wurzeln die deutschen "Geistes­wissen­schaften" in der romantischen Tradition die soviel Unglück über unser Land gebracht hat, und heute durch den rot-grünen Mainstream repräsentiert wird.»[17]

Frauen in der Wissenschaft

Wie sich Feministen Frauen in der Wissenschaft vorstellen:

Kommentar
This video was published by the European Commission for a campaign designed to attract more women to a career in science. The commission said that the video had to "speak their language to get their attention" and that it was intended to be "fun, catchy" and strike a chord with young people. "I would encourage everyone to have a look at the wider campaign and the many videos already online of female researchers talking about their jobs and lives,"
The original video was taken down after it received so many negative comments.
Hadmut Danisch
Wenn man allgemeines Wissen abschafft und das Wissen für männlich, frauen­diskriminierend und für Frauen unzumutbar erklärt, hat man den perfekten Vorwand, um als Frau völlig ohne Wissen und Können an Promotion, Habilitation und Professur zu kommen.
Das ist ja auch der Grund, warum die Ur-Genderistin Susanne Baer meine Verfassungs­beschwerde abgelehnt hat: Ich hatte gleiche Promotions­an­forderungen für alle eingefordert.
Genderisten fordern aber Gratis-Promotionen, Professuren und Wissenschaftspreise für Frauen.[18]
Man könnte meinen, dass in Baers Weltbild jeder eine Art Anspruch darauf hat, dass sein persönliches Steckenpferd von anderen als "wissenschaftlich" respektiert wird.
"Das ist auch ein Indiz dafür, dass Wissenschaft ebenso wie das Recht etwas ist, was alles andere als unabhängig von den Personen ist, die sie betreiben." [19]
Wissenschaft ist bei ihr, was derjenige jeweils selbst für Wissenschaft hält. Als grenzenlos alles. Wissenschaft als ein völlig jeder Beliebigkeit überlassener sinn­entleerter Begriff. Dabei könnte man von einer Verfassungs­richterin, die für den Wissen­schafts­bereich zuständig ist (!), erwarten, dass sie wenigstens die bisherigen Definitionen des Bundesverfassungsgerichts zur Wissenschaft kennt. Denn diese sind für sie immerhin zwingend verbindlich, weil die Entscheidungen des BVerfG auch es selbst binden. Baer scheint da im völligen Blindflug und völliger wissenschaftlicher und juristischer Ahnungs­losigkeit zu agieren. Das bestätigt auch ihre Darstellung der Aufweichung von Wissenschaft:
"Die Universität lebt zudem von Vorstellungen der Exzellenz, die tief in einer Wissen­schafts­geschichte verwurzelt sind: In diesen beherrschen Männer - ganz wie Otto und Eduard - die Natur, und Rationalität steht für Herrschaft; Frauen - wie Goethes Ottilie - aber sind die Natur, und Emotionalität wird als Irrationalität zur zwar begehrten, aber in andere Sphären verwiesenen Störung
Die Öffnung der Fakultäten für dieses Andere und die Anderen bedeutet also einen Bruch mit tief verwurzelten, oft ganz unbewusst wirksamen Traditionen. Auch heute geht es daher darum, Strukturen und Handlungsweisen zu verändern, um Wissenschaft für alle Fragen, Vorgehensweisen und Akteure zu öffnen, die daran produktiv Anteil nehmen wollen und können. Die Frage nach Gender und Recht ist damit nicht zu trennen von der Frage nach den Politiken des Rechts und der Rechtswissenschaft: Wer macht was mit welchem Erkenntnisinteresse - und wie lässt sich das besser machen?" [19]
Dem liegt ein fundamentaler Rechtsirrtum zugrunde. Denn die Freiheit der Wissenschaft besagt, dass der Zugang zur Wissenschaft jedem offensteht und dass der Wissenschaft jedes Thema offensteht. Es heißt nicht, dass alles, was jemand mit sich herumschleppt, als Wissenschaft zu gelten hat und anerkannt werden muss. Es heißt, dass jeder mitmachen kann, aber es heißt nicht, dass man alles machen kann. Denn damit würde der Begriff zum grenzenlos offenen und damit inhaltslosen und nicht mehr greifbaren Rechtsbegriff. Und die gibt es im Zuge der Normenklarheit nicht. Wissenschaft ist für alle Fragen und alle Akteure, aber eben nicht für alle Vorgehensweisen zu öffnen. Denn dann wäre dem Wissenschaftsschwindel Tür und Tor geöffnet - genau darauf beruht aber Baers Anspruch, Feminismus als Wissenschaft anzuerkennen (und damit auch ihr Rechtsbruch, einheitliche und konkrete Promotionskriterien abzulehnen).
Baer plädiert hier für nichts geringeres als die Auflösung der Grenze zwischen Wissenschaft und Unwissenschaft, die Freigabe des Wissenschaftsbetrugs, um den Feminismus als Wissenschaft etablieren zu können. Und ein völlig verantwortungsloser, korrupter und pflichtvergessener Bundestag hat sie auch noch an die entsprechende Machtstellung gebracht, das durchzusetzen.[20]

Gender in der Wissenschaft

Wie alle totalitären Ideologien, so versucht auch der Genderismus, durch Wortakrobatik von seinen eigentlichen Zielen abzulenken, seinen eigentlichen Zielen, die darin bestehen, Leistung zu diskreditieren und statt dessen Wohlverhalten zu prämieren. Die Deutsche Forschungs­gemeinschaft (DFG) definiert in ihren "Personellen Gleich­stellungs­standards" eine "echte Gleichstellung" als "gleiche Anzahl von Männern und Frauen auf unterschiedlichen Stufen der wissenschaftlichen Karriere". Folglich entscheidet nicht die Leistung, sondern das Geschlecht darüber, wer Professor, Stipendiat, Graduierter wird bzw. wem von der DFG eine Förderung bewilligt wird. Damit ist die Leistungs feindlichkeit des Genderismus deutlich zum Ausdruck gebracht. Als weiteres Beispiel dient das Professorinnen programm, das Lehrstühle ausschließlich für weibliche Bewerber schafft.[21]

Aber nicht nur die Besetzung von Positionen in der Wissenschaft wird durch diesen Etiketten­schwindel, mit dem Chancen­gleichheit verkauft, aber Gleichstellung, also Ergebnisgleichheit unabhängig von Leistung geschaffen werden soll, im Geiste des Genderismus gestaltet, auch Begriffe wie "Wettbewerbsfähigkeit" werden im Rahmen des Genderismus entstellt und in ihr Gegenteil verkehrt. So findet sich unter der Rubrik "Strukturelle Gleich­stellungs­standards" in den Forschungs­orientierten Gleichstellungsstandards der DFG der folgende Punkt 3:

"Wettbewerbsfähige und zukunftsortierte Gleichstellung zu sichern bedeutet, in den Mitglieds­einrichtungen der DFG für die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere für Männer und Frauen aktiv Sorge zu tragen, veralteten Rollenstereotypen entgegen zu wirken und individuelle Lebens­entwurf­gestaltungen zu berücksichtigen."

In totalitären Systeme versuchen die Schergen, die mit der Verbreitung ihrer Ideologie befasst sind, in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu platzieren und die Kontrolle vor allem über das Bildungssystem zu übernehmen, denn das Bildungssystem ist nicht nur der Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche trefflich mit dem "Werte"system des Regimes, der herrschenden Ideologie infiltrieren lassen, es ist auch das System, von dem zumindest in der Theorie Widerstand zu erwarten ist (in der Praxis haben sich die meisten Professoren noch immer als nicht mutig genug zum Widerstand erwiesen). Dies war im Dritten Reich so, es war in der Sowjetunion so, es war in der DDR so.

Heute ist es der Genderismus mit seinen herrschenden Werten der Feindschaft gegen Markt und unternehmerische Freiheit, mit seiner Feindschaft gegen traditionelle und als männlich bezeichnete Werte von Leistung und Konkurrenz, mit seiner Ablehnung von Individualität und Eigeninitiative und mit seiner Kanonisation von Fertilität. Entsprechend wird im Zeichen des Genderismus in Schulen versucht, männlichen Schülern Anzeichen einer Individualität auszutreiben und als Machogehabe zu deklassieren. Entsprechend wird in Universitäten versucht, Wettbewerb und Konkurrenz gar nicht erst entstehen zu lassen, und es wird in einem kaum mehr zu überschauenden System aus Nepotismus und Vorteilsnahme versucht, Universitäten zu Zentren staatsfeministischer Geistesertüchtigung und der Kinderbetreuung zu machen.[22] Wissenschaft verkommt so zu einer Pseudowissenschaft, in der es um unterwürfige Huldigung des Gendergottes und entsprechende Erfüllung seiner Erwartungen geht, wofür die rechte Gesinnung ausreichend ist. Nutznießern dieses Systems sind die Günstlinge des Genderismus, die mit ihrem Nepotismus die Positionen besetzen, die sie selbst geschaffen haben.

Hauptartikel: Gender Studies
Wann ist Wissenschaft unwissenschaftlich?

Eines der wichtigsten Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens und Denkens ist: Ganz oder gar nicht. Es gehört zu den schwersten Wissen­schafts­fehlern, wenn man auf etwas nur dann zurückgreift, wenn es einem gerade in den Kram passt und die gewünschten Ergebnisse liefert. Weil dann die eigene Selektivität und nicht die betrachtete Quelle die Aussagen liefert (eng mit dem Simpson-Paradoxon[wp] verwandt).

Ein Laborexperiment ist wertlos, wenn man nur die Ergebnisse verwendet, die in das gewünschte Bild oder die vermeintlich gefundene Regel passen.

Und eine Wissenschaftsmethode ist wertlos, wenn man sie immer nur dann heranzieht, wenn sie gerade die gewünschten Ergebnisse liefert oder einem gerade in die Strategie passt.

Viele Menschen, selbst viele "Wissenschaftler", verstehen das nicht, und genau dieser Fehler wird heute ja sogar zur Tugend erhoben, indem man "inter­disziplinär" arbeitet, was ja auf deutsch nur heißt, dass man Methoden und Experimente (wenn man überhaupt je welche hatte) immer so aussucht, dass sie das liefern, was man gerade haben will. Grundprinzip der Gender Studies. Immer das Auswählen, was einem gerade in den Kram passt.

Mit der Methode kann man alles beweisen. Ich kann ohne weiteres beweisen und belegen, dass Einkommen, Körper­größe oder Reise­häufig­keit eines Menschen davon abhängen, an welchem Wochentag er geboren wurde oder wie seine Hebamme mit zweitem Vornamen hieß - sofern ich aus der Datengesamtheit einfach die Daten auswähle, die mir passen.

Häufig findet man Zeitungsartikel, in denen der Untergang der Welt, eines Landes, des Präsidenten von irgendwo vorhergesagt wird, weil die 103-jährige blinde Hellseherin Agathe das so vorhergesehen hat, und sie habe ja auch schon dies und das zutreffend vorhergesagt. Nur: Wenn die seit 90 Jahren Vorhersagen trifft und da zwei erwähnens­werte Treffer dabei waren, kann's nicht so dolle sein. So eine Trefferquote schafft auch Nachbars Lumpi, wenn er mit dem Schwanz wedelt.

Es gibt so eine wunderbare Betrugsmasche, mit der man jemandem einredet, man könnte die Aktenkurse vorhersagen. Man schickt 1 Million Empfänger eine Vorhersage für die Aktie A. Einer Hälfte sagt man, sie steigt, der anderen Hälfte sie fällt. Der Hälfte, bei der man falsch lag, schreibt man nichts mehr, der anderen Hälfte eine Vorhersage für die Aktie B, wieder je zur Hälfte "steigt" und "fällt". Nach 10 Runden hat man seinen Empfängerkreis auf ca. 1000 Leute reduziert, die aber glauben, man können hellsehen, weil man ja zehnmal richtig vorhergesagt habe, und denen kann man dann jeden Schrott andrehen.

Und wieder muss ich auf die geniale Karrikatur über die Creationist Method von John Trevor aus dem Albuquerque Journal von 1998 verweisen: "Die wissenschaftliche Methode - hier sind die Fakten, was können wir daraus folgern. Die kreationistische Methode - hier sind die Folgerungen, welche Fakten können wir dazu finden."

Diese Selektivität zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte der Un­wissen­schaftlich­keit. Manche Journalisten und Redaktionen machen das gerne. Die gehen nicht auf die Straße und fragen die Leute nach ihrer Meinung, sondern suchen einen, der die Meinung hat, die sie als "repräsentativ" darstellen wollen. Selektivität ist immer die große Methode zum Betrug. Und dass sie nicht entdeckt wird liegt oft an einem Mangel an Logik-Bildung: Vielen ist der Zusammenhang nicht klar, dass man eine These (in der Mathematik: Für alle x gilt...) durch eine große (oder vollständige) Gesamtheit belegen muss, sie aber durch einzelne Gegen­beispiele widerlegen kann. Man kann aber keine allgemein- oder zumindest weit­gültige Thesen durch Beispiele belegen. Und gerade das wird häufig versucht.

Man kann das alles auch noch ein Stufe genereller betrachten.

Nämlich dann, wenn "Wissenschaft" schlechthin nur dann betrachtet und beachtet und geachtet wird, wenn sie einem gerade gelegen kommt und das liefert, was man gerade braucht. "Wissenschaft bei Bedarf" geht nicht. Dann ist es keine. Dann ist es Betrug wie der Aktienbetrug. Entweder ist man wissenschaftlich, oder man ist es nicht, aber so ein "Ach, da könnte einem Wissenschaft gerade mal nützlich sein, nehmen wir sie doch mal" geht nicht. Wer so denkt, hat Wissenschaft nicht verstanden, ist kein Wissenschaftler, weil Wissenschaft auch bedeutet, gerade diesen Fehler nicht zu machen. [...]

Man erhebt so einen universellen Wahrheits­anspruch der "Wissenschaft" - was ein Wissenschaftler nie tun würde.

Es geht um Leugnung des Klimawandels und "andere Verschwörungstheorien", aber bemerkens­werter­weise nicht um eine wissenschaftliche Aus­einander­setzung. Es geht nicht darum, Argumente abzuwägen und auszufechten, sondern das zu beanspruchen, was sie Sozios so gerne als "Deutungshoheit" bezeichnen. Im Prinzip nicht anderes, als die Universitäten als die oberste politische Instanz herzugeben wie eine Religions­behörde. Jedem Wissenschaftler muss es da gruseln, macht aber nix, gibt ja kaum noch welche. [...]

Wo aber waren diese Leute, als man die Universitäten mit linker Politik und mit den frei erfunden Gender Studies überrannt hat?

Wo waren sie, als man die Geisteswissenschaften auf Poststrukturalismus[wp] trimmte und allen einredete, dass es Fakten und Wahrheiten gar nicht gibt, dass eh alles nur durch Sprechakte[wp] geschaffen und genommen wird, und man Fakten und Wahrheiten als frauen­aus­grenzend ablehnte, weil Frauen mit sowas überfordert wären und sie zur Gleichstellung abgeschafft werden müssten?

Warum hat man das jahrelang goutiert, als es von links kam, und warum kommen sie jetzt aus den Löchern, wenn die gleiche Masche von rechts kommt?

Wer die Wissenschaftskeule nur dann schwingt, wenn ihm das Ergebnis gerade in den Kram passt, der ist kein Wissenschaftler und war es nie. Der ist nur Heuchler.

Sozialwissenschaft

Der Bildungswissenschaftler Michael Klein beschreibt die Sozialwissenschaften als "Jagd nach Phantomen":

Viele Sozialwissenschaftler widmen sich dem [akademischen] Schattenboxen und eingebildeten "Abstraktionen am Begriffshimmel" (Steinert, 1973, S. 20), für die keine Gefahr besteht, dass sie jemals zu "sozialen Fakten" und somit zum messbaren Forschungs­gegenstand werden. Noch Émile Durkheim[wp] ist davon ausgegangen, dass sozialen Fakten das eigentliche Forschungs­interesse von Sozial­wissen­schaftlern im Allgemeinen und Soziologen im Besondern gilt. Einige "moderne" Sozial­wissen­schaftler finden ihre Erfüllung aber gerade darin, Begriffe zu erfinden, um dann nach den gesellschaftlichen Folgen, die den eigenen Phantastereien zugeschrieben werden können, Ausschau zu halten.
Besonders produktiv, wenn es an das Erfinden abstrakter Begriffs­phantas­ma­gorien geht, sind Feministen. Richtet sich ihr Augenmerk auf die Ökonomie, dann kennt ihr Erfindungs­reichtum keine Grenzen, dann wird hinter allem und jedem Prozess ein "Patriarchat" am Werke vermutet, und es findet sozial­wissen­schaftliche Legenden­bildung in einer Weise statt, die Auguste Comte[wp], der - wenn man so will - Erfinder der Soziologie und Vertreter einer positivistischen Methode, sicher nicht für möglich gehalten hätte. (...)[24]

Der Stadtfuchs:

"Das Phänomen des 'Gender Equality Paradox' ist allgemein bekannt, und eigentlich müssten nur alleine deswegen die Sozial­wissen­schaftler als wissen­schaftliche Gemeinschaft hergehen und die Gender'wissenschaft' als widerlegt verwerfen. Passiert aber nicht. Noch nicht mal ansatzweise. Und da setzt die natur-/ingenieurs­wissenschaftliche Kritik an der Wissenschaftlichkeit des ganzen Faches an. So lange die Sozial­wissen­schaften einen solchen Unsinn unwidersprochen als Teil ihres Faches akzeptieren (weil's Gelder dafür gibt, weil man sich's nicht mit den Frauenbeauftragten verscherzen will, weil man selber auf die entsprechenden Konferenzen fahren will, weil man sich nicht in die Nesseln setzen will etc. pp), gibt die ganze Fachgemeinschaft ihren Anspruch auf Wissenschaftlichkeit auf."[25]

Sozialneusprech

An einem Beispiel demonstriert Michael Klein die Inhaltsleere des sozialwissenschaftlichen Neusprech und übersetzt die Worthülsen in allgemeinverständliches Normaldeutsch.[26]

Beispiel in Sozialsprech Übersetzung in Normalsprache
Frage: Frau Aulenbacher, wie steht es um das Ergebnis unserer inter­aktionären Versuche einer gender­über­greifend herrschafts­freien und nicht­hege­monialen Etablierung kooperativer Strukturen, die der Durch­dringung eines prozess­haft und struktur­haft kontextuellen Themen­gebietes ungemeiner Vielfalt, nein Diversifizität und Komplexität und natürlich Konnektivität dienen? Frau Aulenbacher, haben Sie unseren Text fertig?
Antwort: Herr Meuser, ich konnte bislang noch nicht in ausreichender Tiefe die textuelle Formation der Materie durch­dringen und widme mich derzeit meinen wieder­kehrend reproduktiven, auto-egotären Erneuerungs­prozessen. Nein, ich mache gerade Mittagspause.
Originalsprech Aulenbacher, Meuser und Riegraf [27] Übersetzung von Michael Klein [26]
Hervorzuheben ist, dass Akkumulations­regimes und Regulations­weisen in keinem einfachen Verursachungs­verhältnis zueinander stehen. Sie sind nicht voneinander ableitbar. Es wird irgendetwas angehäuft und irgendwie reguliert. Wie Anhäufung und Regulierung miteinander zusammen­hängen, wissen wir nicht.
Ein stabiles Akkumulationsregime kann sich allerdings nur herausbilden, wenn sich zugleich ein entsprechender Regulations­zusammen­hang durchsetzt. Beides muss als Ergebnis sozialer Aus­einander­setzungen und Kämpfe auf verschiedenen gesell­schaft­lichen Ebenen betrachtet werden, deren Ausgang nicht objektiv vorbestimmt ist, sondern von der Stärke, den Strategien und Erfolgen der beteiligten Akteure abhängt. Wie auch immer was angehäuft wird, die Anhäufung ist nur stabil, wenn sie stabil (geregelt) ist. Eine stabile Anhäufung ist das Ergebnis von Verteilungs­kämpfen zwischen Gesellschafts­mitgliedern, bei denen sich der "Stärkere" durchsetzt.
Hegemoniale Bestrebungen, kapitalistische Expansions­prozesse und globale Konkurrenzen beeinflussen (...) nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern überformen auch die Sozial­ordnung von Gesellschaften. Konkurrenz und das Streben danach, seine Bedürfnisse zu befriedigen, prägen eine Gesellschaft.
Entlang der Übereinstimmung und Zuspitzung sollen im ersten Schritt Perspektiven bilanziert werden, die die feministische Gesellschafts­analyse charakterisieren und sie von der Regulations­theorie und anderen Kapitalismus­theorien unterscheiden. Feministische Gesellschafts­theorien beziehen sich auf die Moderne ingesamt, also nicht allein auf ihre kapitalistischen Formationen. Sie thematisieren das Spannungs­verhältnis zwischen der ökonomischen Ungleichheits- und der bürgerlichen Gleichheits­ordnung. Wir beschreiben, worin sich die feministische Gesellschafts­analyse von Regulations­theorie und anderen Kapitalismus­theorien unterscheidet. Feministische Gesellschafts­theorien beziehen sich auf die Gesellschaft. Sie stellen die Konkurrenz um Ressourcen dem trauten Heim gegenüber.
Zum anderen nimmt sie im Anschluss an das seinerzeit diskutierte Subsumtions­theorem ein Motiv auf, das in neueren Kapitalismus­theorien, allerdings nur als Landnahme­theorem, (wieder) zentral in den Blick gerückt wird: die "Landnahme" nicht kapitalistischer Bereiche. Diese wird jedoch weniger linear als noch bei Beer als beständige Verschiebung der "Innen/Außen-Grenzen" des Kapitalismus (...) gedacht, wonach land­genommene Bereiche - bei mangelnder Profitabilität - auch wieder verlassen werden. Das Landnahmetheorem besagt, das Land genommen wird. Landnahme ist nicht endgültig. Das genommene Land kann auch wieder hergegeben werden.

Das ist ein Lehrbeispiel dafür, wie Trivialitäten, die in einem Satz ausgedrückt werden können, zu einer "theoretischen Arbeit" aufgeblasen und Widersprüche und Absurditäten so in Wortbergen vergraben werden können, dass sie nicht auffallen.

Michael Meuser, Mitautor besprochenen "Werks", ist übrigens Mitglied im geheimnis­vollen Jungenbeirat des Bundes­ministeriums für alle außer Männer. Die Frage, was der Jungen­beirat an lesbarem Auswurf produzieren wird, ist damit beantwortet. Offen ist seit bereits mehr als einem halben Jahr eine kleine Anfrage nach dem Sinn und Zweck des Jungenbeirats. Es scheint, das Geheimnis wird auf absehbare Zeit nicht gelüftet, und es steht zu befürchten, dass der Abschluss­bericht des Jungen­beirats nur ein weiterer Worthülsen-Tsunamie sein wird, das Ergebnis des Zeitvertreibs gelang­weilter und ideologisch motivierter Akademiker.[26]

Soziale Konstruktion und Rassismus-Vorwurf

Zitat:

«Die Hessenschau schreibt :

Drei Sozialwissenschaftler der Hochschule Fulda haben dem Karnevalsverein Fulda-Südend erneut Rassismus vorgeworfen. Sie hatten diese Kritik bereits im Herbst 2015 geäußert. Bei Auftritten wie beim Rosen­montags­umzug tragen Mitglieder des Vereins Kolonial­uniformen und stellen Schwarze in parodierender Weise dar.
Ein Mitglied malt sich das Gesicht schwarz an und zieht sich eine schwarze Locken­perücke mit einem durchgesteckten Knochen auf. So tritt er als "Südend-Neger" oder als "Negerfürst Wumba" auf - und das seit Gründung des Vereins im Jahr 1938. [...]
Die Sozialwissenschaftler hatten in E-Mails an zahlreiche Empfänger den Karnevals­verein attackiert: Die für das Südend typischen Tropen­uniformen seien den Uniformen der Truppen in den deutschen Afrika-Kolonien am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nach­empfunden. "Dadurch wird Völkermord, Unter­drückung und Entrechtung verharmlost und gutgeheißen", heißt es in einer Mail. Das so genannte Blackfacing[wp], also das Schminken Weißer als Schwarze, sei eine "herab­würdigende, menschen­verachtende und rassistische Praktik". [28]

Dieselben Leute, die uns ständig einreden wollen, dass alles nur sozial konstruiert sei und man jederzeit sein Geschlecht wechseln könnte, und man das bedingungslos zu akzeptieren und zu respektieren hätte, wenn Männer in Frauen­kleidern herumlaufen oder umgekehrt, und ständig für die Verwischung von Geschlechts­grenzen kämpfen, die Aufhebung von getrennten Toiletten, die wollen, dass Jungs im Kindergarten mit Puppen spielen, sehen es praktisch als Verbrechen an, wenn jemand mal die Hautfarbe und Erscheinung wechselt.

Dabei ist der Fehler der Karnevalisten vor allem rhetorischer Art: Hätten sie ihr Treiben als sexuelle Orientierung oder Religion angemeldet, wäre ihnen alles erlaubt gewesen.

Das sollte man auch ideologisch kritisieren, denn - ich hab's ja schon öfters angesprochen - der zentrale Ansatz kommt ja aus der Frankfurter Schule, die den Marxismus neu aufgießen wollte, aber vor dem Problem stand, dass Marxismus als Anti­kapitalismus nicht funktioniert hat, und sie darin das Klassenkampf-Modul durch Freuds Sexual­theorien ersetzen wollten. Und dabei den Klassenkampf an der Geschlechter­front austragen wollten, deshalb die Auflösung der Geschlechter und die Beliebigkeit der Geschlechter­eigen­schaften herbeireden wollten.

Hat auch nicht so richtig geklappt.

Deshalb versuchen sie einen dritten Aufguss mit "Rassen" und Herkunft als nächstes Klassen­kampf-Modul und versuchen wieder, die Grenzen zu verwischen, indem sie Migration fordern, quasi das geographische Äquivalent zur Aufhebung von Geschlechter­grenzen. Wenn sie aber auf der Sexual­ebene die Aufhebung jeglicher Konstanz von Eigenschaften forderten und für den beliebigen Wechsel eintraten, warum sehen sie es dann im dritten Versuch auf dieser "Rassismus"-Ebene genau umgekehrt?

Eben galt es doch noch als "Sexismus", wenn man an Geschlechterstereotypen festhielt, etwa Männer- und Frauen­kleidung, und diese als unveränderbar ansieht, jetzt nennen sie es "Rassismus", wenn man es genau umgekehrt macht.

Sich als Frau zu verkleiden ist quasi Pflicht jedes politisch korrekten, will man nicht als "cisgender" oder sowas abgewertet werden, sich aber schwarz anzumalen gilt als böse.

Woran liegt das?

Es liegt daran, dass sie gar nicht erst ein logisches, stringentes Konzept haben, sondern es eigentlich nur darauf anlegen, immer gegen das zu hetzen, was gerade ist. Es ist typisch, charakteristisch für diese Abkömmlinge der Frankfurter Schule, dass es kein greifbares Ziel gibt, sondern der Streit an sich, die Zersetzung des Bestehenden das Ziel ist, ganz egal, was es ist. Es geht zentral darum, permanent Streit zu säen. Der Anlass ist eigentlich nicht wichtig.»[29]

Postmodernes Soziologengequatsche

Idiokratie

Zitat:

«Die Intelligenz-Privilegierten

The University of Iowa's student newspaper has announced the discovery of a special privilege which intelligent people acquire as an accident of birth. This new privilege - called "cognitive privilege" - functions in essentially the same way as white privilege. [30]

Bisher hieß es ja immer, wir werden alle gleich geboren und dann durch Sozialisierung und gesellschaftliche Zwänge geformt.

Privilege in general is "the receipt of certain benefits wholly through accident of birth" and it is "undeniable that privilege itself is a reality," the student newspaper explains.
As with skin color and much else, Daily Iowan author Dan Williams argues, people have no control over how smart they are. Life is a huge cosmic lottery full of winners and losers.
Cognitive privilege is one of "many kinds of privilege besides white privilege." [30]

Sie drehen das jetzt ins Gegenteil. Bisher behaupteten ja viele linke Sozial­wissen­schaftler, dass es keinen genetischen, sondern nur sozialen Einfluss auf die Leistungs­fähigkeit gäbe. Und jetzt kommen sie - moving target - mit genau dem Gegenteil daher, nämlich dass man von Geburt an schlau oder blöd wäre, und deshalb niemand etwas dafür könne, die Gesellschaft das also kompensieren müsse.

Und der Brüller:

Also, Williams declares, robots will wipe out manual labor jobs but will somehow not affect jobs available to members of a special cognitive elite.
"Thus, the accident of having been born smart enough to be able to be successful is a great benefit that you did absolutely nothing to earn. Consequently, you have nothing to be proud of for being smart." [30]

Den armen Dummen wird von den Robotern die körperliche Arbeit weggenommen, während die Schlauen ja nichts dazu getan hätten, schlau zu sein. (Immerhin erkennen sie schon mal an, dass es Dumme und Schlaue gibt. Bisher musste man ja immer alles als gleich schlau ansehen.) Läuft wohl darauf hinaus, dass man bei den Professoren künftig eine offizielle Dummen-Quote einführen wird. Wäre für die Sozialwissenschaften von Vorteil, dann nämlich müssten sie auch wieder Schlaue einstellen.

Nachtrag: Kann natürlich auch darauf hinauslaufen, dass sie im Rahmen einer Kulturrevolution[wp] allen Schlauen den Schädel einschlagen. In China haben sie ja Leuten die Finger gebrochen, die Klavier spielen konnten, weil eben nicht alle Klavier spielen konnten.

Könnte leicht zu einem Hass auf alles Schlaue führen. Kennt Ihr den Film "Idiocracy"[wp][31]

Zitate

Zitat:

«Die Prüfbarkeit von Aussagen ist der einzige Weg, um Wissenschaft von Ideologie und Glaubenslehren aller Art zu unterscheiden - hier verläuft die Grenze. Wer sie überschreitet, verlässt den Bereich der Wissenschaft.» - Michael Klein[32]

Zitat:

«Warum ist Erich von Däniken[wp] eher ein Wissenschaftler als viele, die auf Lehrstühlen für Gender Studies, aber auch für Medien­wissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft oder Pädagogik an Universitäten und Fachhochschulen sitzen?

Weil man die Ideen von Däniken und seine Aussagen über Besuche von Aliens auf der Erde prüfen kann bzw. Däniken sich bemüht, Belege für seine Behauptungen anzuführen, die man prüfen kann.

Bei vielen derjenigen, die Lehrstühle der genannten Fachbereiche besetzen und bei vielen, deren Fachbereich wir nicht direkt benannt haben, ist das nicht so. Sie verkünden und behaupten vieles, nutzen ihre Lehrstühle als Kanzel und predigen ihren Studenten das Heil. Sie sind keine Wissenschaftler, sie sind Ideologen.

Die Unterschiede zwischen Wissenschaft und Ideologie, zwischen Wissenschaftlern und Ideologen, sie sind schnell benannt:

  • Wissenschaftler suchen nach Erkenntnis.
    Ideologen sind der Überzeugung, bereits alle Erkenntnis zu besitzen.
  • Wissenschaftler bringen Studenten Methoden bei, die zur Erkenntnis­gewinnung notwendig sind.
    Ideologen erwarten von Studenten, dass sie die Heilslehre, die ihnen im Studium verkündet wird, auswendig lernen und nacherzählen können.
  • Wissenschaftler sind bemüht, Wissenschaft als kumulativen Prozess zu betreiben.
    Ideologen benötigen keinen kumulativen Prozess, da sie sich im Besitz der Wahrheit wähnen.
  • Wissenschaftler schätzen Kritik, denn durch Kritik werden Schwächen der eigenen Argumentation und Theorie aufgedeckt und können beseitigt werden.
    Ideologen fürchten Kritik, denn Kritik ist Indikator dafür, dass es Menschen gibt, die die Heilslehre der Ideologen nicht auswendig gelernt und internalisiert haben.
  • Wissenschaftler sind an Menschen interessiert, die zu eigen­ständigen intellektuellen Leistungen in der Lage sind.
    Ideologen sind an Menschen interessiert, die sich anbiedern und einordnen wollen, aus Angst davor, eine eigene Meinung formulieren zu müssen.
  • Wissenschaftler formulieren Aussagen, die an der Wirklichkeit scheitern können.
    Ideologen formulieren metaphysische Behauptungen, die sie als Gewissheit ausgeben.
  • Wissenschaftler sprechen eine deskriptive Sprache, die der Verständigung und dem wissen­schaft­lichen Streit zuträglich ist.
    Ideologen sprechen eine evaluative Sprache, zu der sie Zustimmung erwarten.
  • Wissenschaftler wollen sich mit anderen verständigen.
    Ideologen wollen andere belehren.
  • Wissenschaftler teilen die Welt in Menschen, die etwas zum wissen­schaft­lichen Fortschritt beitragen und solche, die das nicht tun.
    Ideologen teilen die Welt in Freunde und Feinde - Michael Klein[33]
Zitat:

«Wo die Wissenschaft zur Wahrheit kommt, Wahrheit wird, da hört sie auf, Wissenschaft zu sein, da wird sie ein Objekt der Polizei - die Polizei ist die Grenze zwischen der Wahrheit und der Wissenschaft.» - Ludwig Feuerbach[wp][34]

Zitat:

«Wissenschaftler lassen sich von Frauenpolitikerinnen und Frauenbeauftragten mundtot machen. Eine offene und kritische Auseinandersetzung mit der Gleichstellungspolitik findet an den Universitäten nicht statt.» - Alexander Ulfig[35]

Zitat:

«Die Wissenschaft hat man in den letzten etwa 20 Jahren intellektuell zerbröselt und mit opportunistischen Holzköpfen besetzt, für die Wissenschaft schon ist, wenn der Forschungsantrag durchgeht oder unterm Röckchen nichts baumelt, die also auf Political correctness getrimmt sind. [...] Die Professuren sind mit Hochstaplern unkündbar durchseucht.» - Hadmut Danisch[36]

Zitat:

«Die Universitäten entpuppen sich als Langeweile-Ghettos unkündbarer Dummköpfe, die einfach nichts wichtiges und nichts vernünftiges zu tun haben und nicht wissen, wie und womit sie ihre aus Steuergeldern bezahlte Zeit totschlagen sollen. Also drehen die halt hohl. Das Gehalt ist ja gesetzlich garantiert.» - Hadmut Danisch[37]

Zitat:

«Die Geisteswissenschaften sind das Einstiegstor für Leute, die schlichtweg nicht universitäts­tauglich sind.» - Hadmut Danisch[38]

Zitat:

«Wissenschaft [ist] im Allgemeinen und die Sozialwissenschaften im Besonderen deshalb und zunehmend diskreditiert, weil immer mehr Ideologen, von links und rechts in die Wissenschaft drängen und dort ihre Weltsicht als Wissenschaft verkaufen.» - Michael Klein[39]

  • "Die bürgerliche Wissenschaft wird sich noch mal an der Quantifizierung von Binsenweisheiten zu Tode onanieren." [40]
  • "Die Naturwissenschaft ist im Endeffekt nichts anderes, als der Versuch die chaotische Natur mental zu ordnen." [41]
  • "Im Universitätsbereich wird - insbesondere gegen unangenehme Ansichten - fast gar nicht mehr sachlich-wissenschaftlich argumentiert, sondern mit immer denselben Worthülsen und 'Killer-Argumenten'. Das ist nicht mehr Denken, sondern nur noch ein Abspulen von Buzzwords, bei denen man sich antrainiert hat, darin gleich ein durchgreifendes Todes-Argument zu sehen, obwohl man nur noch agiert wie ein Pawlow-Hund[wp], der auf Klingelzeichen zu sabbern anfängt. Dazu gehört, dass man gegen allgemeine Aussagen stets behauptet, dass das nicht belegt ist, man habe versäumt Beispiele geben. Gibt man aber Beispiele, dann heißt es, dass man von Einzelfällen unzulässig verallgemeinert habe. Ob man argumentativ verallgemeinern kann oder schon ein einzelnes Beispiel ausreicht (ein Beispiel reicht nicht für eine allgemeine Aussage, aber sehr wohl als Gegenbeispiel, um eine allgemeine Aussage zu widerlegen, siehe Mathematik, wo ein Beispiel nicht ein 'Für alle', aber ein 'es existiert' beweist, nur denken 98 % der Professoren so weit erst gar nicht, weil sie aus Unredlichkeit nicht wollen oder es nie gelernt haben. Gerade im Gender-Umfeld, die von sich behaupten, die Fehler in Wissenschaft aufzeigen zu können, ist bei Denkschule und Beweis­techniken komplette Fehlanzeige, hohle Birne sozusagen.) Dieser an Universitäten eben sehr verbreiteten, zwar sachlich falschen aber in der Publikums­wirkung sehr erfolgreichen Rabulistik ist entgegenzuwirken, indem man konsequent und ständig allgemeine Aussagen mit vielen Beispielen verwebt. Das ist zwar eigentlich systematischer Murks, weil weder Induktion noch Deduktion und ungeordnet, aber wenn man mit Universitäts&sy;wissen­schaftlern streiten will, kann man eben nicht mehr auf einem hohen, sauberen Niveau argumentieren, sondern muss sich in gewisser Weise auf deren Dreckstechniken herablassen, um sie zu bekämpfen. Sonst hat man zwar Recht, aber beim Publikum kommt’s nicht an, und damit ist man trotzdem Verlierer. Dazu gehört übrigens auch, dass man die Denkpausen in der Rede weglässt und die logische Reihenfolge von Aussagen durch­einander­schmeisst, wenn man mündlich redet, weil einem sowieso immer irgendwer ins Wort fällt und sie einen nicht ausreden lassen, wenn man etwas sagt, was ihnen nicht passt. Auch dagegen muss man solche rhetorischen Brecheisen einsetzen, auch wenn sie stilistisch und wissenschaftlich gesehen eigentlich miserabel sind.
(...) Ja, mir wäre ein wissenschaftlich exakter, sauberer, systematischer, logischer, redundanzloser Stil auch viel, viel lieber. Wie ich aber schon so oft schrieb, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass man damit in Deutschland und insbesondere an den Universitäten keinen Blumentopf mehr gewinnt.
Freilich kann Literaturanalyse auch wissenschaftlich sein. Nämlich dann, wenn man das Werk und den Autor untersuchen will. Das Leben und Leiden des jungen Schillers oder sowas könnte man durchaus an seinen Werken untersuchen. Man kann auch durchaus Zeitgeist­phänomene, verbreitete Denkfehler oder Ansichten und dergleichen durch eine möglichst breite Literaturerfassung untersuchen. Dagegen habe ich auch nichts.
Aber von Literatur, insbesondere von einzelnen (!) Werken aus bloßen Aussagen auf die Natur zu schließen, das ist Schwachsinn. Im Gender-Umfeld wird extrem häufig eine Sach-Behauptung damit 'bewiesen', dass irgendwer das geschrieben habe und es rezitiert wurde. Fast alle Genderisten wiederholen endlos, dass man als Frau nicht geboren, sondern zur Frau erst gemacht wurde. Begründung, Argumentation, Herleitung, Nachvollziehbarkeit gleich Null, es wird immer nur darauf verwiesen, dass Simone de Beauvoir das geschrieben habe. Einen Satz. Wie die darauf kam, interessiert nicht. Da fehlt jede Wissenschaftlichkeit. Eine Quellenangabe wird als Beweis angesehen (übrigens eine der negativen Seiteneffekte der Plagiatsdiskussion. Weil man Plagiate in der Wahrnehmung mit Wissenschaftsbetrug gleichsetzt, hat sich auch der Umkehrschluss verbreitet, dass etwas schon wissenschaftlich sei, wenn man Quellenangaben hinzufügt und so zitiert, dass es erkennbar ein Zitat ist. Etwas wird aber nicht richtiger oder wissenschaftlicher, wenn man es zitiert oder mit Quellenangabe abschreibt. Wo keine Wissenschaft ist entsteht auch keine, indem man sich gegenseitig und im Kreis herum zitiert und interpretiert.
Letztlich mache ich ja auch nichts anderes als eben diese Literaturanalyse, indem ich feministische Schriften untersuche und die Fehler aufzeige.
Aber ich mache damit ja nicht den Fehler, dass ich einfach irgendwas übernehme und behaupte, dass es wahr sein müsse, weil X es geschrieben habe und X oft gelesen wird. Ich will damit aufzeigen, dass es in einer bestimmten Gesellschafts­gruppe sehr verbreitet ist, gewisse wissenschaftliche Fehler zu machen und sich gewisser Betrugsmuster zu bedienen. Und damit betreibe ich letztlich selbst Literatur­wissen­schaft. Aber eben anders.
Und ich begehe nicht den Fehler, aus den Literatur­fehlern anderer auf die Natur zu schließen. Nur weil die Genderisten fälschlich behaupten, dass es keine angeborenen Geschlechter gibt, und sie dabei wissenschaftliche Fehler machen, folgt ja noch nicht, dass es in der Natur anders ist. Die wissenschaftliche Schlussfolgerung ist nur, dass aus dem ganzen Gender-Literatur-Quatsch einfach gar nichts folgt, weil es völlig unlogisch und fehlerhaft ist (außer eben, dass Genderisten unseriös und doof sind). Man kann von Literatur auf die Autoren und bei ausreichender Analyse auch auf gesellschaftliche Sichtweisen schließen. Aber nicht auf die Natur und die Realität. Die Erde wird keine Scheibe, nur weil viele schreiben, dass sie flach ist. Und sie wird aber auch keine Kugel, nur weil die Scheiben­schreiber Fehler machen.
Literaturwissenschaft kann manches leisten, anderes kann sie nicht leisten.
Gender versucht, mittels Literatur­wissen­schaft Aussagen in Bereichen zu treffen, die Literatur­wissen­schaft einfach nicht leisten kann.
Außerdem sollte man zwischen Literatur­wissen­schaft und Literatur­wissen­schaftlern unterscheiden. Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Literatur­wissen­schaftler (und Philosophen) zum allerdämlichsten gehören, was an Universitäten herumläuft und sich aus Steuergeldern bezahlen lässt, sogar noch weit unter Soziologen (was ich nicht für möglich gehalten hätte, aber ich lerne ja auch dazu). Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Gender vor allem aus der Ecke der Literatur­wissen­schaftler und Philosophen kam.
Freilich kann man Ideen gliedern und zusammen­fassen. Aber nur, weil man Ideen gliedert und zusammen­fasst, folgt daraus noch nicht, dass sie richtig sind. Und die Philosophie verzichtet völlig darauf, irgendetwas auf Richtigkeit zu überprüfen. Nur das macht aber den Wissenschaftler. Alles andere ist nur der Bibliothekar.
Und wenn man der Meinung ist, dass es Wahrheit gar nicht gibt, dann möge man bitteschön so konsequent sein, sich aus der Wissenschaft zu verabschieden und eine Religion zu gründen. Denn Wissenschaft ist nichts anderes als die Suche nach Wahrheit und der zugehörigen Methoden. Wenn man sich dafür bezahlen lässt, nach etwas zu suchen, das man gar nicht finden will, weil man glaubt, dass es das nicht gibt, dann ist man nicht Wissenschaftler, sondern Betrüger. Und unglaubwürdig obendrein.
Wenn Philosophen bestreiten, dass es Wahrheit gibt, und sich trotzdem als Forscher bezahlen lassen und bezeichnen, sind sie genau das, wofür ich sie halte: Lügner, Schwindler, Betrüger, Täuscher, Schwätzer, Idioten." - Hadmut Danisch[42]
  • "Sie verlangen immer, dass man sich als Kritiker so zu benehmen hat, dass man bequem und einfach ignoriert und übergangen werden kann. Denn wenn man ganz trocken nüchtern wissenschaftlich agiert, erklären sie einen einfach für unbeachtlich und irrelevant, weil man ja nicht Teil der Community ist, kein Professor ist, nicht mal den Doktor hat usw.
    Sie setzen sich nie inhaltlich auseinander. Es geht immer nur darum, den Kritiker aus irgendeinem Grund für irrelevant zu erklären und zu übergehen. Das muss man wissen." - Hadmut Danisch[43]
  • "Annette Schavan als Forschungsministerin ist noch schlimmer als der Berliner Flughafen." - Hadmut Danisch[44]
  • "Im Hochschul- und Wissenschaftsbereich hat man flächendeckend Politoffiziere (Vulgo: "Gender­beauftragte") installiert, die an manchen Fakultäten perfide Überwachungs­strukturen errichtet und in jedem Institut zwei Aufpasserinnen sitzen haben. Gender­beauftragte, die eigentlich alle Personen vertreten sollen, machen offen und aggressiv Hetze gegen Männer." - Hadmut Danisch[45]

Literatur

Einzelnachweise

  1. "Wissenschaft wird immer häufiger als Medium missbraucht, um die eigene Ideologie zu verbreiten.", Michael Klein: Gewerkschaftliche Irreführung oder wie die GEW versucht, die Realität zu verbiegen, MANNdat am 7. Juni 2011
  2. Volker Ladenthin: Die Arbeit an der Attrappe, Süddeutsche Zeitung vom 30. März 1996 (Online)
  3. Vgl. DFuiZ: Die Rechtsanwälte
  4. Agens: Forschungsanträge scheitern an der Frauenquote!, 15. März 2012
  5. Hochschulkultur: Wie Unis Genialität verhindern, Spiegel am 3. April 2013
  6. Wie die Universitäten sich von der Gelehrtheit entfernen, Ansichten eines Informatikers am 3. April 2013
  7. Michael Klein: Krude Diskriminierung von männlichen Bewerbern: Das Professorinnenprogramm in Aktion, Kritische Wissenschaft - critical science am 19. Mai 2013
  8. Hans von Storch[wp]: Bleibt die Bekämpfung der globalen Erwärmung eine politische Priorität?, Impulsvortrag bei einer Veranstaltung der Akademie der Adenauer Stiftung zum Thema am 1. April 2014
  9. Steffen Hentrich: Tun Sie das, wozu sie gewählt wurden, Liberales Institut am 9. April 2014
  10. Dr. Joseph Tainter: The Collapse of Complex Societies, McAlvany Weekly am 1. Oktober 2014
  11. Christoph Becker: Kollaps komplexer Gesellschaften - Interview mit Prof. Dr. Joseph Tainter, 3. November 2014
  12. Norbert G am 13. März 2015 um 10:15 Uhr
  13. Hadmut Danisch: Aufmarsch der Wissenschaftsheuchler, Ansichten eines Informatikers am 23. April 2017
  14. Pdf-icon-extern.png Verrat an der Wissenschaft: Kathederpropheten vergreifen sich am Betreuungsgeld[ext] - iDAF, Blickpunkt 1/2012
  15. Trivers, Robert: Betrug und Selbstbetrug. Wie wir uns selbst und andere erfolgreich belügen. Berlin: Ullstein 2013 [2011], S. 445.
  16. Matthias am 20. Juli 2013
  17. Wolf-Dieter Schleuning am 16. Mai 2015 um 11:56 Uhr
  18. Hadmut Danisch am 12. September 2012 um 9:39 Uhr
  19. 19,0 19,1 Pdf-icon-extern.png Hat das Grundgesetz ein Geschlecht? Gender und Verfassungsrecht[ext] - Vortrag Susanne Baer vor der Universität Freiburg, in: Blätter für deutsche und internationale Politik[wp] 1/2013 (S. 107-118)
  20. Hadmut Danisch: Über die Lächerlichkeit des Bundesverfassungsgerichts, Ansichten eines Informatikers am 30. Dezember 2012
  21. Michael Klein: Gleichberechtigung durch Bevorzugung? Das Professorinnenprogramm ist ein eklatanter Bruch mit dem Grundgesetz, Kritische Wissenschaft - critical science am 3. Dezember 2012
  22. Michael Klein: Der totale Genderismus, Kritische Wissenschaft - critical science am 10. Dezember 2012
  23. Hadmut Danisch: Die Wissenschaftsheuchler von Berlin marschieren, Ansichten eines Informatikers am 26. Februar 2017
  24. Michael Klein: Sozialwissenschaftliche Phantomjäger, Kritische Wissenschaft - critical science am 25. August 2012
  25. Der Stadtfuchs am 27. November 2013 um 07:35 Uhr
  26. 26,0 26,1 26,2 Michael Klein: Worthülsen-Tsunami: Sozialwissenschafliche Wortonanie, Kritische Wissenschaft - critical science am 28. August 2012
  27. Brigitte Aulenbacher, Michael Meuser, Birgit Riegraf: Geschlecht, Ethnie, Klasse im Kapitalismus::. Über die Verschränkung sozialer Verhältnisse und hegemonialer Deutungen im gesellschaftlichen Reproduktions­prozess., Berliner Journal für Soziologie Jahrgang 22(2012), 1, S. 5-27
  28. Polizeischutz für Fuldaer Karnevalsverein: "Südend-Neger" tritt nach Rassismus-Vorwurf nicht mehr auf, Hessenschau am 24. Februar 2017
  29. Hadmut Danisch: Terror durch Soziologen, Ansichten eines Informatikers am 25. Februar 2017
  30. 30,0 30,1 30,2 Eric Owens: Not Being Stupid Is 'Cognitive Privilege' Now, Which Is Just Like White Privilege, Daily Caller am 29. Juli 2017
  31. Hadmut Danisch: Dummheitskult: Die Intelligenz-Privilegierten, Ansichten eines Informatikers am 4. August 2017 (Idiokratie)
  32. Michael Klein: Genderismus-Opfer: Universität Trier verzichtet auf wissenschaftliche Freiheit, Kritische Wissenschaft - critical science am 30. Oktober 2011
  33. Michael Klein: Wissenschaft oder Ideologie: Hygienemaßnahmen, Kritische Wissenschaft - critical science am 20. Februar 2017
  34. Ludwig Feuerbach[wp] (1804-1872): Das Wesen des Christentums (Vorwort)
  35. Alexander Ulfigs EssayQualifikation statt Gleichstellung. Schritte zu einer gerechteren Praxis der Stellenvergabe - 6. Die Angst und das Schweigen der Wissenschaftler[webarchiv], Geschlechterverwirrung am Mai 2009
  36. Hadmut Danisch: Die Inkompetenz deutscher Politik gegen Internet-Spionage, Ansichten eines Informatikers am 22. Juni 2013
  37. Hadmut Danisch: Grammatik-Mörder aus unkündbarer Langeweile, Ansichten eines Informatikers am 12. Juni 2013
  38. Hadmut Danisch: Die Geistenswissenschaften sind längst im Zustand intellektueller Insolvenzverschleppung, Ansichten eines Informatikers am 21. April 2016
  39. Michael Klein: Warum Wissenschaft einen schlechten Leumund hat, Kritische Wissenschaft - critical science am 7. Oktober 2013
  40. MANNdat-ForumIst Feminismus die Fortsetzung des Sex mit anderen Mitteln?, Eugen am 6. Januar 2010 - 17:35 Uhr
  41. Ethnizität und Physik I, 6. Februar 2012
  42. Hadmut am 4. November 2012 um 12:03 Uhr
  43. Hadmut am 1. Januar 2013 um 23:16 Uhr
  44. Hadmut Danisch: Eine "Vollblut-Wissenschaftlerin", Ansichten eines Informatikers am 23. Januar 2013
  45. Hadmut Danisch: Wie wir zur Zensurgesellschaft werden, Ansichten eines Informatikers am 5. Juni 2013
  46. Hadmut Danisch: "Frauenquote"

Querverweise

Netzverweise

Nach Aussagen von Eric J Lerner, dem Mathematiker Michael Ibison von Earthtech.org und Dutzenden anderer Wissenschaftler auf der ganzen Welt beruht die Dominanz der Urknalltheorie eher auf Konventionen als auf einer wissenschaftlichen Methode:
"Die Urknalltheorie basiert auf einer großen Anzahl hypothetischer Wesenheiten, auf Dingen, die wir niemals beobachtet haben - Aufblähung, geheimnisvolle Materie und dunkle Energie sind die auffallendsten Beispiele. Ohne diese gäbe es einen fatalen Widerspruch zwischen den Beobachtungen durch die Astronomen und den Vorhersagen der Urknalltheorie." - New Scientist (22.-28. Mai 2004, S. 20)