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Genderismus

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Information icon.png Zum Thema Gender wurde ein ganzer Strauß an Begriffen erschaffen, ohne sie genau zu definieren. In WikiMANNia steht Genderismus für die Ideologie (wie etwa Feminismus oder Kommunismus), Gender Mainstreaming für die politische und Gender Studies für die (schein)wissenschaftliche Etablierung der Gender-Ideologie in der Gesellschaft, sowie Gendersprech für die Verankerung in der Sprache mit den damit verbundenen Sprachmanipulationen. (Siehe auch: Fachbegriffe des Genderismus)

Hauptseite » Ideologie » Genderismus



Genderismus ist eine von Feministinnen und Homosexuellen entwickelte Weltanschauung, die das soziologische Geschlecht (Gender) statt dem biologischen Geschlecht (Sex) in den Mittelpunkt bei der Betrachtung des Menschen stellt. Dieses Diktum hat erhebliche Konsequenzen für das Menschenbild und die Geschlechterrollen. Genderismus kann als Rassenlehre des 21. Jahrhunderts bezeichnet werden. Allerdings ist sie weder wissenschaftlich haltbar noch mit handfesten Fakten belegbar.

Einleitung

Die Weltanschauung des Genderismus ist bislang weitgehend ohne mediale Aufmerksamkeit und dem Bürger deshalb unbekannt geblieben. Die Akteure wissen, dass gesellschaftliche Veränderung nicht ohne Veränderung der Sprache zu erreichen ist. Deswegen sind neue Begriffe nötig:

Vorreiter des Genderismus waren u. a. die amerikanische Feministin Andrea Dworkin und ihr Lebenspartner John Stoltenberg. In Deutschland war es Alice Schwarzer.

Definition

"Gender" drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der - Die - Das zum Ausdruck gebracht wird. "Gender" bedeutet im Englischen das soziale Geschlecht, im Gegensatz dazu steht der Begriff "Sex" für das biologische Geschlecht. Die Verwendung des Begriffs im Zusammenhang wie in "Gender-Rollen" stammt von 1955, ist damit relativ neu, und wurde von dem Mediziner John Money bei seiner Arbeit mit Transsexuellen geprägt.[3] Es mag zwar nützlich erscheinen, soziales Geschlecht und biologisches Geschlecht zu unterscheiden; in der Praxis wird der Begriff "Gender" aber von seinen aktiven Verfechtern (und unkritischen Mitläufern) allgemein anstelle von "Geschlecht" verwendet. Mit der Implikation, dass Geschlechterrollen nicht biologisch, sondern allein sozial bedingt wären.

Damit wird deutlich: Der Begriff Gender steht für eine neue Weltanschauung, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d. h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschaftsbedingt versteht. Er unterstellt, dass jede sexuelle Orientierung - also normal, homosexuell, bisexuell und transsexuell - gleichwertig ist und gesellschaftliche Akzeptanz beanspruchen kann, ja sogar muss. Dabei geht er bis zu der Forderung: Jeder Mensch soll sein Geschlecht selbst wählen können. Er soll selbst bestimmen, ob er Mann oder Frau sein will, oder beides zusammen, oder das, was immer gerade seinem augenblicklichen Empfinden entspricht. Und niemand darf sich dieser "freien" Entscheidung entgegensetzen, denn das wäre eine "Diskriminierung". Dieser Wandel von Geschlecht zielt auf das sensibelste Empfinden des Menschen, auf die Sexualität. Und als Zielgruppe dieses Wandels wurde die Frau ins Visier genommen.[4] Extremstes Beispiel: Feminisierung (BDSM) / Genderplay [5], auch Teil der Sexualpraktik Femdom.

Hinter allem steht der Gedanke, die Frau von jeglichen, angeblich naturgegebenen Verhaltensweisen zu befreien, weil der Mensch nicht durch natürliche Anlagen festgelegt sei, sondern durch das, was die Gesellschaft aus ihm macht. Frei nach dem oft zitierten Satz von Simone de Beauvoir, die 1947 in ihrem Buch "Das andere Geschlecht" - das als eine Bibel des Feminismus bezeichnet werden kann - geschrieben hat: "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht." Dieser Satz ist zwar in seiner Absurdität kaum zu überbieten und jedem gesunden Menschenverstand zuwider laufend, und doch hat dieser Satz Weltkarriere gemacht und nimmt vor allem im radikalen Feminismus konkrete Formen an.

"Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechtsumwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb." [6]

Gender-Ideologen verwerfen die Differenzierung in Mann und Frau als eine "Erfindung" des "sexuell normalen Patriarchats", als ein soziales Konstrukt, da jedes Geschlechter­verhalten nicht angeboren, sondern erlernt sei. Damit reißen sie alle bislang geltenden Normen ein. Was seit Anbeginn der Menschheit als natürlich und normal gegolten hat - die Zuordnung als Mann und Frau - soll nun von gesellschaftlichen Vorstellungen und Bestimmungen abhängen, und - und dies ist nun das für Ehe und Familie bedrohliche - durch Umerziehung geändert werden, um das zu kreieren, was zum Planziel materialistischer Biologen, Genetiker und Politiker, und der feministischen Front gehört, und schon seit Jahrzehnten vorbereitet wurde: den neuen, den künstlichen Menschen, der reif gemacht werden soll für die neue Weltordnung, für die neue Welt­einheits­religion. Und die Umerziehung soll schon im Kindergarten beginnen.[4]

Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, dass diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die EU und die UNO, um diese Rechte europaweit bzw. weltweit zu forcieren. Der Begriff "Gender" beinhaltet also ein gewandeltes Verständnis von Geschlecht. Und "Mainstreaming" ist sozusagen der Hauptstrom, mit dem dieses neue Menschenbild durch die Gesellschaft getrieben werden soll. Dazu wurden auch ganz bewusst Begriffe gewählt, die den meisten Menschen unverständlich sind, die verwirren und irreführen.

Und so gibt es noch eine Vielzahl von Ableitungen, wie "Gender Budgeting", "Gender Studies" und "Social Engineering", mit dem "Sexual Diversity" durchgesetzt werden soll.

Legitimierung

Diese unverständlichen Begriffe tragen erheblich dazu bei, dass ein breiter Diskurs über den Genderismus bislang ausgeblieben ist. Den meisten Menschen sind die hinter diesen Begriffen stehenden Inhalte dieser Ideologie bislang verborgen geblieben. Deshalb stellt sich die Frage nach der Legitimierung der Gender-Politik.

Der Genderismus ist ein Projekt, das sich klammheimlich in den letzten Jahren nicht nur in unsere Gesellschaft, sondern auch in die Politik eingeschleust hat, und zwar weltweit, ohne dass sich die Bevölkerung der einzelnen Länder überhaupt darüber bewusst werden konnte. Denn hier hat eine Medienzensur großen Stils stattgefunden. Sie findet immer noch statt. Die Tatsache, dass Gender (oder Gender Mainstreaming) sogar ein politisches Programm ist, haben noch nicht einmal Politiker verstanden.

Es geht dabei um den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Erstmalig wurde der Begriff 1984 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert.[7] Der Amsterdamer Vertrag machte 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union.[8]

Auffallend ist: Von einer demokratischen Legitimierung findet sich nichts. Genderisten haben den Begriff Gender auf internationalen UN-Konferenzen und in der EU-Bürokratie etabliert. Mit dem Amsterdamer Vertrag wurde die Gender-Ideologie zur Grundlage der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union und in Deutschland wurde Gender Mainstreaming mit einem Verwaltungsakt installiert und bestimmt seitdem maßgeblich alle Ebenen der Politik.[9]

Die Gender-Politik wurde weder im Parlament diskutiert noch wurde der Souverän, die Bürger, dazu befragt. Die Gender-Ideologie wurde also undemokratisch am Bürger vorbei installiert. Die Politik mutet dem Bürger also zu, die Gender-Ideologie wie eine vom Himmel gefallene Religion zu akzeptieren.

Gemeinhin gilt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland für die Grundlage unsers Staatswesens. Dort heißt es in Artikel 3:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechts [...] benachteiligt oder bevorzugt werden.

Es fällt auf, dass im Text weder von einer Gleichheit von Menschen (auch nicht von Mann und Frau) die Rede ist (es heißt: "vor dem Gesetz (!) gleich") noch Gender Mainstreaming gefordert wird.

Es darf bezweifelt werden, dass die Urheber des Grundgesetzes ein Geschlechterverständnis im Sinne des Gender Mainstreaming im Sinn hatten. Es darf auch bezweifelt werden, ob ein in einem bestimmten Sinne verfassten Gesetzestext im Sinne des Gender Mainstreaming interpretiert werden darf.

Es dürfte dem demokratischen Rechtsstaat widersprechen, wenn das Grundgesetz an den demokratischen Gesetzgebungsinstanzen vorbei via Interpretation in seinem Wesen verändert wird.

Die Implementierung des GM hat in Deutschland keine demokratische Legitimierung. Gender Mainstreaming wurde 1984 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert, 1995 auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert und via Amsterdamer Vertrag 1997/1999 über die Europäische Union auf bürokratischem Wege in Deutschland eingeführt.

Die Delegierten der Weltfrauenkonferenz waren weder demokratisch legitimiert noch repräsentieren sie die Frauen der Welt. Es handelt sich nur um eine bestimmte Frauenelite, zumeist westliche Frauen der Mittelschicht, die sich anmaßt den Frauen der Welt ihr Geschlechter- und Familien­verständnis aufzuzwingen. Diese Frauen haben in der Folge geschickt Institutionen und Unter­organisationen der UNO und EU genutzt, um ihr Konzept des "Gender Mainstreaming" auf kaltem Wege, an den nationalen Parlamenten vorbei, zu installieren. "Gender Mainstreaming" wurde also weder in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert noch von einem deutschen Parlament beschlossen. So wurden von einer sehr kleinen Funktionär­Innen­schicht in der Politik hinter den Kulissen die Grundlagen einer Gender-Gesellschaft eingeführt.

Nach der Änderung des Scheidungsrechts von 1977 ist die Einführung von Gender Mainstreaming der zweite schwerwiegende grund­gesetz­widrige Vorgang in der Bundesrepublik in Bezug auf die Familie.

Begriffe

Der Gehalt der Gender-Ideologie versteckt sich hinter einer Wolke von anglizistischen Begriffen, die niemand versteht und die auch nicht übersetzt werden. Die Verständnis­schwierig­keiten liegen aber nicht nur in der Sprache, dem so genannten Gendersprech, sondern auch in einer recht wolkigen Ideologie, in der wenig klar ist außer der Behauptung, dass die Menschen sich das "Mannsein" und "Frausein" nur einreden würden, die Geschlechter keine biologischen Ursachen haben und die Geschlechterrollen von der Gesellschaft anerzogen (im Gendersprech: "konstruiert") seien.

Der Versuch, in einer schwammigen Ideologie die recht unscharfen Begriffe zu klären, ist bereits Teil einer Kritik, weil die dabei nötigen Festlegungen kaum neutral erfolgen können.

Zitat:

«Das Paradox der Gender-Ideologie besteht darin, dass einerseits - in der Theorie - bestritten wird, dass es starre Geschlechter gibt, andererseits - in der politischen Praxis - alle Bemühungen der Gender-Politik auf Privilegierung von Frauen aufgrund ihres biologischen Geschlechts hinauslaufen: Förderprogramme nur für Frauen, Frauenbevorzugung bei Einstellungen, Frauenquote usw.»

Die Begriffe werden mitunter auch beliebig austauschbar verwendet, weil sich die Sprecher über den Bedeutungsinhalt der Begriffe selbst nicht im Klaren sind. Im Folgenden soll die dadurch entstandene babylonische Sprachverwirrung dadurch behoben werden, dass den Begrifflichkeiten eindeutige Konzepte des Genderismus zugeordnet werden. Der Leser soll aber wissen, dass die Begriffe auch abweichend genutzt werden, dann muss der Hörer aus dem Zusammenhang erraten, was der Sprecher eigentlich meint.

Gender Mainstreaming

Der Begriff Gender beinhaltet also ein gewandeltes Verständnis von Geschlecht. Und Mainstreaming ist (so kann man sagen) der Hauptstrom, mit dem dieses neue Menschenbild durch die Gesellschaft getrieben werden soll.

Daran ist zunächst einmal ist die fehlende Transparenz zu bemängeln. Auf der Homepage des Wissenschafts­ministeriums ist zu lesen, "die deutsche Bundes­regierung hat Gleich­stellungs­politik mittels der politischen Strategie des Gender Mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip und Querschnitts­aufgabe festgelegt. Damit reiht sich die Bundes­regierung in die weltweiten Aktivitäten zur wirkungsvolleren Durchsetzung von Gleich­stellungs­politik ein." [10] Bei einem gesellschaftlich derart umfassenden Programm müsste der Bürger, als Souverän des Landes, umfassend aufgeklärt werden, was nicht geschehen ist. Darüber hinaus haben, nach Erfahrung von Inge Thürkauf, viele Politiker noch nicht einmal die Tatsache begriffen, dass Gender Mainstreaming ein politisches Programm ist.[4]


Gender Mainstreaming enthält die Verpflichtung für alle politisch administrativen Systeme, ihre eigenen Programme, Entscheidungen und Regelungen daraufhin zu prüfen, ob sie etwa indirekt ein Geschlecht benachteiligen. Gender Mainstreaming ist ein politisches Konzept, mit dem in der Berufsarbeit systematisch geschlechts­bezogene Benach­teili­gungen aufgespürt werden können.

Das allgemeine Gleich­behandlungs­gesetz wurde in Deutschland im August 2006 verpflichtend. Dort wurde festgeschrieben, dass folgende Benach­teiligungs­merkmale beachtet werden müssen: Die Rasse, die ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter, die sexuelle Identität, die sich sogar nach Bedarf ändern kann. Um den Genderismus mit dem nötigen Nachdruck durchzusetzen, wurde eine besondere Beschwerdestelle eingerichtet. Selbst wenn man der Gender-Theorie wohlwollend gegenüber steht und die Notwendigkeit sieht, gegen Ungleich­behandlung vorzugehen, dann trägt doch die Vorgehensweise, dies durch Vorschriften und Gesetze bis ins Detail regeln zu wollen, totalitäre Züge. Wie weit die Diktatur des Genderismus schon gediehen ist, zeigt ein Blick auf den Ent­schließungs­antrag des Europäischen Parlaments vom 11. Januar 2006. Dort wird Homophobie - also die irrationale Furcht vor und Aversion gegen Homosexualität und schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Menschen - gleichgestellt mit Rassismus, Fremden­feindlich­keit und Antisemitismus. Wer also etwas gegen Homosexualität sagt, der kann in Zukunft strafrechtlich belangt werden.

Merke: "Gender Mainstreaming ist ein politisches Programm."

Österreich verankerte das Gender-Mainstreaming-Prinzip als einer der ersten Mitglied­staaten bereits 1998 in der Bundes­ver­fassung als Absatz 2 im Gleichheitssatz des Art. 7 B-VG. In der Folge verabschiedete der Ministerrat in rascher Reihenfolge drei Beschlüsse mit weit reichenden Konsequenzen: Am 11. Juli 2000 formierte sich eine Inter­ministerielle Arbeitsgruppe (IMAG), 2002 war das Arbeits­programm fertig, und 2004 konnten die Vorschriften zur Implementierung des Gender­prinzips bekannt gegeben werden.[11]

Hauptartikel: Gender Mainstreaming

Sexual Diversity

Sexual Diversity meint "Geschlechtervielfalt", damit ist die Vorstellung verbunden, dass es nicht mehr nur zwei Geschlechter geben soll; neben normaler Sexualität seien nicht nur schwul und lesbisch, sondern auch bisexuell und transsexuell als vollkommen gleichberechtigt und normal anzusehen. Da gemäß der Gender-Ideologie jede sexuelle Orientierung als gleichwertig zu gelten hat, wird daraus folgernd gesellschaftliche Akzeptanz sowie Gutheißung eingefordert. Im Einklang mit dem hedonistischen Zeitgeist solle der Mensch sein Geschlecht "selbst wählen" können und "selbst bestimmen", ob er Mann oder Frau sein wolle, oder beides zusammen, oder das, was immer gerade seinem augenblicklichen Empfinden entspricht. Der in diesem Sinne verwendete Ausdruck "Geschlechtervielfalt" leugnet somit die Zweiteilung der Menschheit in Mann und Frau.

Wenn man die "sexuelle Vielfalt" des Genderismus auf die Spitze treibt, dann kann sich beispielsweise eine Frau heute normal, morgen bisexuell und übermorgen lesbisch "veranlagt" fühlen, je nachdem wie ihr gerade ist. Lustig wird es, wenn man den Genderismus zu Ende denkt und sich vorstellt, wie ein Mann sich als Frau fühlt, sich eine Arbeitsstelle über eine Frauenquote einklagt und später wieder sein "Mannsein" entdeckt.

Genderismus ist ein Frontalangriff auf die sexuelle Identität des Menschen, die sich in der sexuellen Bezogenheit des Mannes auf die Frau und in der sexuellen Bezogenheit der Frau auf den Mann ausdrückt. Es werden - so genannte gendergerechte - pädagogische Konzepte ausgearbeitet, die in Kitas und Schulen Jungen in ihrer männlichen Identität und Maiden in ihrer weiblichen Identität verunsichern sollen. Die sexuelle Identität des Menschen wird zerschmettert und aus ihren Bruchstücken werden eine Vielzahl an Ersatzidentitäten angeboten. Der Verlust der sexueller Identität, beziehungsweise die Verunsicherung der Menschen bezüglich ihrer Identität wird euphemistisch als Vielfalt umgedeutet.

Merke: "Sexual Diversity leugnet die Zweiteilung der Menschheit in Mann und Frau."
Merke: "Sexual Diversity postuliert eine Vielzahl von sexuellen Identitäten, die alle als gleichwertig gelten sollen."
Merke: "Sexual Diversity verkauft den Verlust der sexueller Identität als Vielfalt."
Hauptartikel: Geschlechtervielfalt

Gender Studies

Gender Studies ist eine Pseudowissenschaft an den Universitäten - vergleichbar dem Wissenschaftlichen Sozialismus - und kann als "genderkonforme Geschlechter­wissen­schaft" übersetzt werden. Das Kerngeschäft der Gender Studies ist im Wesentlichen die analytische Dekonstruktion des Geschlechts. Nicht die Gene oder eine andere biologische Essenz erklären demnach das Geschlecht der Menschen, sondern ausschließlich soziale Kategorien. Wer als Mann betrachtet und behandelt wird, ist ein Mann, wer als Frau behandelt wird, ist eine Frau. Ein ganz entscheidender Ort an dem diese Vergeschlechtlichung ("Doing Gender") stattfindet, ist die Kindererziehung in der Familie und anderen gesellschaftlichen Institutionen.[12]

Merke: "Gender Studies eine Geschlechterwissenschaft, die auf der Gender-Ideologie basiert."
Merke: "Gender Studies ist im Gegensatz zu Gender Mainstreaming das akademische Programm."
Hauptartikel: Gender Studies

Queer Studies

Die beliebtesten queer­femi­nis­tischen Totschlag­argumente

Queer Studies ist eine pseudo­wissen­schaft­liche Forschungsrichtung, mit denen sich Schwule, Lesben und andere ihre neurotische Störung in der Sexualorientierung wegerklärt haben.[13] Verkürzt ausgedrückt sind die Gestörten jetzt die anderen, die sich ihr (normales = hetero­sexuelles) "Mannsein" und "Frausein" nur einbilden. Die Queer-Theorie ist im Kern also eine Umdeutung des Krankhaften. Um sich nun gegen Kritik zu immunisieren, wurde das politische Schlagwort Homophobie erfunden, womit Andersdenkende eine "irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen" [14] zugeschrieben werden kann. Es gehört zu dieser Strategie, die Opferrolle für sich zu reklamieren.

Den Berührungspunkt zum Feminismus bildeten lesbische Radikal­feministinnen. Genderismus kann als Weiter­entwicklung des Feminismus aufgefasst werden, mit der Queer-Theorie als wichtigste Erweiterung. Das Feindbild von Feminismus und Queer ist dasselbe, es ist der weiße hetero­sexuelle Mann. Das Schlagwort "Homophobie" wird dabei genau so als politisches Totschlag­argument verwendet wie das Schlagwort "Frauenhass", mit dem sich der Feminismus gegen jedwede Kritik immunisiert.

Merke: "Feminism + Queer = Genderism"
Hauptartikel: Queer Studies

Social Engineering

Social Engineering (deutsch: Sozialkonstruktion) bezeichnet eine Strategie zur sozialen Manipulation, mit anderen Worten könnte man auch von "Um­er­ziehungs­programm zur Durchsetzung von Genderismus" sprechen, als eine Art gesellschaftlicher Gehirnwäsche.

Männliche Schüler wollen auch nach dem "Boy's Day" ("... war ein super Tag!") trotzdem "Mecha­troniker" werden und der beliebteste Berufs­wunsch der Mädchen ist auch nach Jahrzehnten Feminismus immer noch: Friseuse. An dieser "Lücke zwischen Ideologie und Realität hinsichtlich der Berufs­wahl" arbeiten sich Bildungs­politiker, Feministinnen und Familien­ministerinnen ab.[15]

"Die Datenlage beweist, dass die geschlechter­segregierte Berufswahl nicht nur durch Selektions­mechanismen des Aus­bildungs- und Arbeits­marktes, sondern auch durch kulturell verankerte Geschlechter­stereotype der jungen Frauen und Männer hervorgerufen und kontinuierlich reproduziert wird. Um dem Kreislauf der Geschlechter­segregation auf dem Arbeitsmarkt zu entgehen und den Erfolg von Förder­programmen zur stärkeren Partizipation von Mädchen und Jungen in so genannten Männer- und Frauen­berufen zu gewährleisten, dürfen neben den arbeits­markt­internen Strukturen geschlechts­immanente Aspekte nicht vernachlässigt werden." [16][17]

Mit Gender-Sprech in Reinkultur wird beschrieben, was die radikal-feministische Lobby will: Im Sinne der Gender-Theorie (nach Judith Butler) soll das "Männliche" und das "Weibliche" gleich gemacht werden. "Gleich­machen" bedeutet realiter "umerziehen" (Spiegel 1/07). Umerziehung ist aber eine altbewährte Maßnahme von Diktaturen, die vor allem in staatlichen Bildungs­an­stalten stattfand. Heute liefern unzählige so genannte "Gender Studies" das methodische Rüstzeug dazu. Sie gehen von der Gleichheit männlicher und weiblicher Fähigkeiten aus, dazu muss das klassisch "Männliche", wie auch das "Weibliche" in Frage gestellt (dekonstruiert) werden. An Stelle dessen wird eine Beliebigkeit der Rollenbilder ("Gender Diversity") den Kindern verkündet. Dieses Vorgehen macht es der radikal-feministischen Pädagogik um so leichter, Jungen für CARE-Berufe und Mädchen für männliche Berufe vorzubereiten. Gender Diversity ist erwiesenermaßen reine Theorie - ohne Bestätigung durch die Praxis. Trotzdem wird diese Theorie bereits im alltäglichen Unterricht angewendet. So wird eine spekulative und ideologische Theorie auf dem Rücken der Kinder, die sich nicht wehren können, umgesetzt.[15]

Merke: "Social Engineering ist das sozialwissenschaftliche Werkzeug des Genderismus."
Merke: "Social Engineering befreit von traditionellen Rollen und raubt gleichzeitig Menschen ihre geschlechtliche Identität."
Hauptartikel: Soziale Konstruktion

Gender Budgeting

Gender Budgeting kann man als "Kontrolle öffentlicher Finanz- und Haushaltspolitik durch Genderismus" übersetzen.[18]

Der Grundgedanke des Gender Budgeting ist: Es gibt keine geschlechterneutrale Haushaltspolitik! [19]

Budget steht für den (öffentlichen) Haushalt, den es beim Gender Budgeting aus einer Geschlechter­perspektive zu analysieren und gerecht zu verteilen gilt. Dies betrifft den Haushalt der Kommunen, der Länder und des Bundes. Gender-Budgeting-Analysen stellen zum Beispiel Fragen wie: Wie verteilt sich die für jede Gesellschaft notwendige, aber dennoch unbezahlte Arbeit zwischen Männern und Frauen?

  • Vor diesem Hintergrund ist zu fragen: Ziehen eher Männer oder Frauen von staatlichen Ausgaben und Förderungen einen Nutzen? Treffen Einsparungen des Staates eher Männer oder Frauen?
  • Vergrößern oder verkleinern bestimmte Politikstrategien Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht durch Finanzpolitik? Denn: Selbst Politikbereiche wie Wirtschafts-, Verkehrspolitik und Innere Sicherheit haben unmittelbare und mittelbare Auswirkungen auf die Ungleichheit der Geschlechter.
Merke: "Gender Budgeting ist das haushaltspolitische Werkzeug des Genderismus."

Bürokratie und Planwirtschaft

Das erste und auch schwerwiegendste Problem liegt in der Bürokratie dieses Instruments. Es ist schwer zu bestimmen, ob die Neuanschaffung eines Panzers für die Bundeswehr mehr den Frauen oder den Männern zugute kommt. Ähnlich schwierig gestaltet sich die gender-gerechte Bewertung des Baus einer neuen S-Bahn-Linie oder eines Kindergartens. Das bedeutet, dass zu diesen Fragestellungen jede Menge Gutachten angefertig werden müssen, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Gutachter ohne gleichen. Dazu braucht es in den staatlichen Verwaltungen jede Menge "Erbsenzähler", die darüber genau Buch führen und Statistiken erstellen. Da kommen jede Menge Kosten auf den Steuerzahler zu und für Feministinnen sind jede Menge "Pöstchen" drin.

Dazu kommt, dass nicht einzusehen ist, warum mit anderen Minderheiten (Muslimen, Schwarzen, Blinden, Schwerhörigen, Alten, Bartträgern, Kleinwüchsigen, Denkfaulen usw.) anders verfahren werden soll. Die damit verbundene Bürokratie ist nicht handhabbar.

Ein systematisches Problem liegt darin, dass dem Konzept Gender Budgeting eigentlich der Maßstab genommen ist, wenn man mit der Gender-Ideologie ernsthaft von der Gleichheit der Geschlechter ausgeht und der Gleichwertigkeit aller sexuellen Orientierungen. Dann nämlich machen die Kategorien des Gender Budgeting keinen Sinn mehr, wenn man tatsächlich von der Gleichheit der Geschlechter ausgeht.

Hier kommt wohl die Taktik der Feministinnen zum Tragen. Je nach situativer Interessenlage behaupten sie mal die Gleichheit der Geschlechter und dann wieder das Gegenteil. Gender Budgeting passt nicht recht in die Gender-Theorie, weil sie die Unter­schiedlich­keit der Geschlechter - die sie abzuschaffen vorgibt - braucht, um die Ressourcen­verteilung messen und steuern zu können.

Herauskommen durchaus kuriose Ergebnisse. So wurde beispielsweise schon kritisiert, dass Gemeinden zu viel Geld in die Freiwillige Feuerwehr stecken, denn dort seien ja mehr Männer als Frauen aktiv. Das sei also nicht im Sinne des Gender Budgeting. Die Frage bliebt aber, ob ein Feuer oder eine Katastrophe darauf Rücksicht nehmen wird.[20]

Merke: "Gender Budgeting ist ein bürokratisches Monster."

Schweiz

In der Schweiz machten sozialdemokratische Politikerinnen transparent, dass Frauen jährlich ein Geldtransfer von Männern zu Frauen von 15,5 Milliarden Franken zugute kommt. Sie taten das allerdings unbeabsichtigt, sie hatten die Analyse der Öffentlichen Haushalte gefordert in der Hoffnung, dadurch weitere Benachteiligungen von Frauen finden zu können.[21] Eine vergleichbare Analyse für Deutschland hat MANNdat vorgelegt und einen jährlichen Geldtransfer von Männern zu Frauen von rund 100 Milliarden Euro errechnet.[22]

Österreich

In Österreich weist die Statistik für 2008 25,749 Milliarden Euro an Steuereinnahmen aus, wobei 73,4 Prozent von Männern erbracht wurden. Gleichzeitig gehen aus den 8,106 Milliarden Euro staatlicher Transferleistungen 60 Prozent an Frauen - 2007 waren es noch 57 Prozent.

2010 wurden die 6,977 Milliarden Arbeitsstunden zu 61,1 Prozent von Männern erbracht, zudem 71,1 Prozent der Überstunden. Der durch­schnitt­lich erwerbstätige Mann verbrachte so 1.939 Stunden, die durchschnittlich erwerbstätige Frau 1.420 Stunden mit Erwerbsarbeit. Geht man davon aus, dass die Körper­schafts­steuer auch überwiegend Männer verursachen, erhöht sich deren Anteil an geschlechts­spezifischen Steuer­leistungen naturgemäß weiter.[23]


In Wien wird Gender Budgeting bereits seit 2005 konkret angewendet. Als Pilotbezirk stellte sich damals der 12. Bezirk Meidling zur Verfügung. Für die Bewohner änderte sich nichts. Nur über einige linke Frauen­kommunen wurde das Förderungs­füll­horn ausgeschüttet. Der Bund verwirklichte diesen finanz­politischen Aspekt erstmals beim Budget 2010.

Böse Zungen behaupten, es wäre deshalb nicht termingerecht vorgelegen. Die Berechnungs­modelle mussten erst entwickelt werden und sind unter­schied­lich. Jedenfalls wird mit großem Verwaltungs­aufwand umverteilt.

Selbstverständlich ist auch die Legistik nicht ausgenommen. Gesetze und Verordnungen müssen bereits in ihrer Entstehungsphase einer systematischen Gleich­stellungs­prüfung unterzogen werden, denn eine Regelung kann verschiedene Auswirkungen auf Männer und Frauen haben, wie Medikamente. Man verabschiedet sich hier von der geschlechts­neutralen Gesetzgebung.

Seit November 2010 ist Gender Mainstreaming als Leitprinzip im Bereich der Universität Wien präsent. Auch hier ist Frauenförderung Thema Nummer eins. Schwerpunkte sind Berufungen, Karriere­schübe, Gender Monitoring und Initiativen im öffentlichen Raum. Da gibt es für Männer nur mehr wenige Chancen. Die Vorarbeit leistete unter anderem das Frauenreferat der ÖH an der Johannes Kepler Universität, das auch die geschlechter­sensible Sprache bei Vorlesungen und Seminararbeiten fordert. Als Spitzenprodukt studentischer Initiativen auf dem Sektor der Geschlechtsumwandlung mit Marx und Butler kann das Magazin "unique" der Hoch­schüler­schaft empfohlen werden. Es wird jedem Inskribierten unter Missachtung des Datenschutzes per Post an die Wohnadresse zugeschickt. Schließlich finanziert er es ja mit seinem Beitrag. Sehr lesenswert! Gender Studies als Wahlfächer gibt es schon seit einigen Jahren, zum Beispiel am Juridicum in Wien. Ein Inter­fakultäres Masterstudium "Gender, Culture and Social Change" ist ein Novum, das die Universität Innsbruck anbietet.[24]

Hauptartikel: Geldtransfer

Körper 2.0

Im Buch "Körper 2.0" entwirft die Professorin für Kulturwissenschaft Karin Harrasser so kruden Menschheits­verbesserungs­horror, daß man sich fragt, ob sie das ernst meinen kann.

Die Gender-Sprache, der sich Karin Harrasser in ihrem Buch bedient, fällt schnell ins Auge. Sie geht soweit, daß sie die von ihr als positiv bewerteten Darstellungen mit einem weiblichen Artikel bezeichnet (z. B. die Cyborg, feminin Singular), während negativ bewertete Darstellungen mit einem männlichen Artikel bezeichnet werden. Diese Art Wertung, die schon der Wortwahl innewohnt, stößt einem beim Lesen schnell auf. Das betrifft zwar nur die äußere Struktur der Sprache, wirft aber ein klares Licht auf das, was dem Denken der Autorin zugrunde liegt.

Die Befreiung von der eigenen Identität

Immer wieder fällt der Begriff der "nicht-identitären Politik" auf. Für die Autorin geht es darum, Bedingungen zu schaffen, die die Menschen von sämtlichen Identitäten "befreien". Die im Buch beschriebenen Zukunfts­visionen bauen auf eine nicht-identitäre Menschlichkeit auf, die keine mehr ist. Erst wenn der Mensch von seiner Menschlichkeit befreit sei, wird er frei sein für Eingriffe in seine Körperlichkeit.

Diesen Science-Fiction-Grusel meint die Autorin tatsächlich ernst: Sämtliche Orientierung schaffenden und Identität stiftenden Werte sollen zerstört werden. Dieses Denken ist deckungs­gleich mit Ansätzen aus einem Buch, das Kanzlerin Merkel mehrfach öffentlich empfahl: Dialoge Zukunft - Vision 2050. Es fordert offen das Aufbrechen aller festen identitäts­basierten Denkmuster und seine Referenz von hoher Stelle verleiht solchen Gedanken eine gewisse Virulenz.

Auch Karin Harrasser schreibt oft von Strukturen, beispielsweise vom Verändern der Sprache, um bestimmte Erziehungs­ideale ins Bewußtsein der Menschen zu rücken, um Prioritäten zu verschieben. Das ist ihr so wichtig, daß es noch vor den Inhalten rangiert. Ihr geht es also um die erzieherischen und praktischen Grund­mechanismen.

Der von seiner Menschlichkeit "befreite" Mensch

Doch körperliche Verbesserung steht bei ihr noch über der geistigen. Zur Veranschaulichung greift sie auf Comics und Spielfilme zurück. Gut, maschinen­erweiterte Menschen sind heute kein Standard, es gibt also keine echten Vergleichs­möglich­keiten. Aber das ernstgemeinte Zitieren von Comics im Sinne wissenschaftlicher Quellen­arbeit scheint nicht der beste Weg zu sein, um eine Theorie nah an der Realität zu entwickeln.

Natürlich: Harrasser geht auch wissenschaftlich auf die Prothetik ein, wie sie nach dem Ersten Weltkrieg entstanden ist und warum. Wie sie sich entwickelt hat und welche Aufgaben sie sich stellte. Sie kommt auf die Paralympics zu sprechen und stellt die Frage: Wo ist die Grenze? Es geht der Autorin ganz klar um das Verwischen von Grenzen. Sie schreibt etwas später von der "Mensch-Maschine-Grenze" ebenso selbstverständlich, wie von der "Tier-Mensch-Grenze". Man mag die Gedanken­gänge gar nicht weiterführen. Am Ende steht in Harrassers Idealfall der von seiner Menschlichkeit "befreite" Mensch.

"Der Normale erscheint nunmehr als 'potentieller Krüppel', der Krüppel hingegen ist keiner, solange er produktiv ist…", mein Harrasser. Ging es bei der Entwicklung der Prothetik nach dem Ersten Weltkrieg darum, Kriegsopfern ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen, einfache Handgriffe wieder selbständig zu vollführen und sie in einen angemessenen Arbeits­prozeß zu integrieren, geht es bei den Paralympics darum, mithilfe der Prothesen Hoch­leistungs­sport zu betreiben. Und natürlich haben medial verbreitete Höchst­leistungen einen erzieherischen Effekt.

Das Mängelwesen vervollkommnen

Die Idee von der prothetischen oder maschinellen Erweiterung des Menschen, der als Mängelwesen verstanden wird, scheint eine Mischung aus beiden zu sein: Der Mensch soll effektiver am Produktions­prozeß teilzunehmen, also am Arbeitsplatz Höchst­leistungen erreichen. Der menschliche Körper soll seinen Aufgaben angepaßt werden. So gesehen spinnt das Buch Körper 2.0 Ideen weiter, die dem Gender-Mainstreaming folgen.

Hat man mithilfe des Gender-Mainstreaming-Programms versucht, sämtliche Bindungen und Rückhalte zu zerstören, versucht nun das Programm zur maschinellen Erweiterung des Körpers, dem Menschen seine Menschlichkeit zu nehmen, ihn zum Cyborg zu manchen. Auf eine ganz perfide Art und Weise treten dann Wesen zweiter und dritter Klasse in die Gesellschaft ein.

[...] "Nicht länger gibt es einen in sich schlüssigen und perfekten Körper, der im Fall einer Krankheit medizinisch-technisch behandelt wird. Vielmehr gibt es nur noch ein Kontinuum verbesserungs­fähiger und verbesserungs­würdiger Körper, die prothetisch mit ihrer Umwelt verschaltet sind."

Wem gehört der eigene Körper?

Interessant ist die Erkenntnis der Autorin, wenn sie erstaunt schreibt, daß der eigene Körper "einem gehören kann". "Ja wem denn sonst?", will man ihr entgegenrufen. Doch diese grundlegende Erkenntnis geht der Autorin ab. Stattdessen flüchtet sie sich immer wieder in Formulierungen, die deutlich machen, daß sie mit Feminismus und Gender-Theorie zutiefst materialistisches Denken verinnerlicht und zur Grundlage ihrer phantastischen Visionen gemacht hat.

Mit ihrer Mensch-Maschine-Vision schießt sie weit über das Ziel hinaus und läßt dem Mensch sein Menschsein nicht. Sie schreibt selbst von der Gefahr, daß diese Vision in eine Zerstörung alles Menschlichen ausarten könne, erkennt aber nicht, daß sie mit den von ihr formulierten Zielen genau diesen Weg selber vorbereitet.
- André Rebenow: Das Ende der Identität, Die Blaue Narzisse am 9. Dezember 2013[25]

Hintergründe

Implementierung durch das Familienministerium

In Deutschland wird Gender Mainstreaming hauptsächlich vom Bundesministerium für alle außer Männer um- und durchgesetzt. Es ist schon ein Skandal an sich, dass ein Ministerium mit der Gleichstellung von Männern und Frauen beauftragt ist, dessen Name schon männer­diskriminierend ist, weil allein Männer als gesellschaftliche Gruppe nicht genannt sind.

Der Genderismus wurde mit dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 23. Juni 1999 zur Grundlage allen staatlichen Handelns in Deutschland gemacht. Die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt dies so:

Das Bundeskabinett erkannte in seinem Beschluss vom 23. Juni 1999 die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip der Bundesregierung an und sprach sich mit Bezug auf Art. 2 und Art. 3 Abs. 2 des Amsterdamer Vertrages dafür aus, diese Aufgabe als Quer­schnitts­aufgabe unter dem Begriff "Gender Mainstreaming" zu fördern. Die Bemühungen der Bundesregierung, diesen Ansatz des Gender Mainstreaming aktiv zu fördern, sollen die Einrichtung einer inter­ministeriellen Arbeitsgruppe auf Leitungsebene zur Verbesserung der Gleichstellung unter Federführung des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Entwicklung eines Kriterien­kataloges, der auf die stärkere Berück­sichtigung von geschlechts­spezifischen Fragen in der laufenden Arbeit und Maßnahmen­planung der Bundesregierung hinwirkt, umfassen. Die inter­ministerielle Arbeitsgruppe "Gender Mainstreaming" hat sich am 24. Mai 2000 unter Beteiligung aller Ressorts konstituiert und ihre Arbeit aufgenommen.[9]

Die Grundrechte im Grundgesetz (Artikel 1-19) schreiben von der Systematik her Abwehr­rechte der Bürger gegenüber dem Staat fest. Es ist aber mit der Grund­gesetz­änderung 1994 gelungen, in die Grundrechte des Bürgers gegenüber dem Staat einen Passus hineinzu­schmuggeln, der dem Staat umgekehrt das Recht einräumt, die Bürger im Sinne des Genderismus zu manipulieren. In den Worten der Bundeszentrale für politische Bildung liest sich das so:

Art. 3 Abs. 2 GG bestimmt nach der Änderung von 1994 nicht nur: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" (Art. 3 Abs. 2 S. 1 GG), sondern nimmt den Staat nunmehr ausdrücklich in die Pflicht, "die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern" zu fördern und "auf die Beseitigung bestehender Nachteile" hinzuwirken (Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG).[9]

In den staatlich autorisierten Verlautbarungen klingt diese undemokratische, weil an Volk und Parlament vorbei getroffene, Neuausrichtung der Politik sehr harmlos. Da wird nicht etwa der Bürger manipuliert, sondern der Staat in die Pflicht genommen. Das federführende Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beschreibt dies 2000 explizit so:

"Gender Mainstreaming bezeichnet den Prozess und die Vorgehensweise, die Geschlechter­perspektive in die Gesamtpolitik aufzunehmen. Dies bedeutet, die Entwicklung, Organisation und Evaluierung von politischen Entscheidungs­prozessen und Maßnahmen so zu betreiben, dass in jedem Politikbereich und auf allen Ebenen die Ausgangs­bedingungen und Auswirkungen auf die Geschlechter berücksichtigt werden, um auf das Ziel einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern hinwirken zu können. Dieser Prozess soll Bestandteil des normalen Handlungs­musters aller Ressorts und Organisationen werden, die an politischen Entscheidungs­prozessen beteiligt sind."[9]

Dazu kommt, das in Artikel 3 GG ausdrücklich Gleichberechtigung steht, während Politiker einschließlich Verfassungs­richterin Susanne Baer ständig immer nur von Gleichstellung sprechen, was etwas ganz anderes bedeutet. Gleichstellung-Maßnahmen bedeuteten aber in der Praxis nichts anderes als Umverteilung durch den Staat.

Der Staat, beziehungsweise der Staatsfeminismus hat sich mit der Verankerung des Genderismus auf allen staatlichen Handlungsebenen ein sehr wirkmächtiges Werkzeug zu schaffen, die Bürger zu gängeln, zu manipulieren und das Vermögen des Volkes nach Belieben umzuverteilen. Die in diesem Zusammenhang immer zu hörende Forderung nach Frauenquoten, bedeutet in der Praxis die Einführung einer sozialistischen Planwirtschaft durch die Hintertür. Auch in der Planwirtschaft sozialistischer Prägung ging es um staats­büro­kratische Steuerung der Wirtschaft und Verteilung der Güter nach ideologischen Maßstäben. Der Staats­feminismus mit seinen Instrumenten Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Quotierungen tun nichts anderes.

Die Geschichte der Gleichmacherei

Die Basis links-grüner Politik und Ideologie bezieht sich auch heute noch auf Thesen von Marx. Die Forderung "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!" anerkennt ausdrücklich Unterschiede zwischen Individuen. Diese wichtige und bis heute gültige Aussage wird seit einigen Jahrzehnten pervertiert, indem sämtliche Unterschiede zwischen Menschen oder Gruppen negiert werden. Aus dem "alle Menschen sind gleich geboren" wird ein Streben zu absoluter Uniformität, das schließlich zum Wahnsinn des "Gender Mainstreamig" führte. Das alte linke Ziel der Gerechtigkeit und Abschaffung der Ungleichheit wurde einer Uniformität und Gleichmacherei geopfert.[26]

Konsequenzen und Antidiskriminierungsgesetz

In Europa tobt die Krise, aber das EU-Parlament hat andere Sorgen: "Sexistische Formulierungen" in den Veröffentlichungen des Hohen Hauses sollen verschwinden. Dazu hat die Parlaments­verwaltung jetzt eine 16-seitige Broschüre vorgelegt: "Geschlechter­gerechter Sprachgebrauch beim Europäischen Parlament". Sie soll Dolmetschern und Politikern als Leitfaden dienen für eine "geschlechter­gerechte Ausdrucksweise". Der CDU-Europa­abgeordnete Markus Pieper ist empört: "Wir brauchen diese Bevormundung nicht. Hört auf mit dem Schwachsinn!"[27]

(Beispiel, wie Genderismus über einen Gleich­behandlungs­zwang zur Abschaffung der Demokratie führt.)[28]

(Beispiel, wie Genderismus über einen vermeintlichen Kampf gegen Diskriminierung zur Entmündigung führt.)[29]

(Beispiel, wie Genderismus zur Zensur an Büchern führt.)[30]

Ein Gedankenexperiment

Ein kleines Gedankenexperiment:
"Stellen Sie sich vor, sie haben sich in ihr Spiegelbild verliebt. Die Leidenschaft ist so groß, Sie können ohne Ihr Spiegelbild nicht mehr sein. Es begleitet Sie Tag und Nacht, in Bus und Bahn, in Gaststätten, Kino oder Theater, immer sitzt Ihr Spiegelbild neben Ihnen. So innig ist die Beziehung zu Ihrem Spiegelbild, dass Sie für Ihr Recht streiten, eine eingetragene Lebens­partner­schaft zu erreichen. In der Öffentlichkeit fühlen Sie sich durch befremdete Blicke und seltsame Fragen nach Ihrem Spiegelbild diskriminiert. Deshalb streiten Sie für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung von Spiegelbild-Partner­schaften. Um auch noch im Hinblick auf den letzten bürgerlichen Wert gleichgestellt zu sein, bestellen Sie entweder eine Leihmutter oder von einer Samenbank Fortpflanzungs­material und gründen eine Spiegelbild-Familie."

Kommt Ihnen an dieser Geschichte etwas seltsam vor? Außer dem Spiegelbild? Z.B. die Tatsache, dass die Abweichung, die die Verliebtheit in das eigene Spiegelbild, jedenfalls die Intensität dieser Verliebtheit, darstellt, vom Abweichenden mit dem Anspruch in die Gesellschaft getragen wird, doch als normal akzeptiert zu werden?

Ist das nicht seltsam, dass jemand gezielt abweicht, um dann im nächsten Moment zu fordern, als nicht-abweichend in die Gesellschaft all derer, von denen er gezielt abweicht, aufgenommen zu werden? Interessanter noch ist das Fehlen jeglicher Begründung, das Fehlen jeglicher positiven Begründung, die denen, von denen abgewichen wird, zeigt, was sie davon haben, den, der abweicht, nicht als abweichend anzusehen, obwohl er abweicht. Man kann dies auch anders formulieren und sich fragen, warum jemand zuerst gezielt abweicht und dann alles tut, um dem bürgerlichen Idealtypus zu entsprechen. [...]

Treiben wir das Gedanken­experiment noch etwas weiter und fragen, welche Menge, in ihr Spiegelbild Verliebter bzw. in Lebens­partner­schaft mit ihrem Spiegelbild Lebender notwendig ist, um eine steuerliche Gleichstellung der Spiegelbild-Lebenspartnerschaft zu begründen, um Studien zu initiieren, die die Antwort auf Fragen suchen wie: Werden Spiegelbild-Lebens­partner­schaften diskriminiert? Wenn ja, wie und von wem und warum? Wieviele Spiegelbild-Verliebte sind notwendig, um politische Parteien wie Hühner im Hühnerhaus umeinander laufen zu lassen und im vollen Ernst der artifiziellen Aufregung nach den Lebens­bedingungen der Spiegelbild-Verliebten zu fragen?

Anfrage GrueneNun, die letzte Frage können wir für die Spiegelbild-Verliebten nicht beantworten, aber für so genannte Regenbogen-Familien können wir sie beantworten: Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage im Bundestag von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, leben derzeit 68.268 Menschen in Deutschland in einer gleich­geschlecht­lichen Lebens­partner­schaft [...]. 40.601 der Lebens­partner­schaften bestehen aus zwei Männern, 27.667 setzen sich aus zwei Frauen zusammen. In diesen Lebens­partner­schaften leben 3.794 Kinder [...] [Zum Vergleich: Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Deutschland 40.200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen.][31]
Was tut eigentlich eine Löwin in ihrem Leben? Macht sie das Gleiche wie ihr Gatte? Haben sie sich in langwierigen Aus­ein­ander­setzungen auf ein Rollenmodell geeinigt? Oder könnte es vielleicht ein bißchen mit Biologie zu tun haben, wie sich Löwe und Löwin verhalten? Warum gibt es eigentlich eine Löwin und einen Löwen? Wieso haben sich diese im Laufe der Evolution entwickelt? Ist eine Löwin entstanden, damit sie das Gleiche tut wie ihr Löwenmann? Ist dies in irgendeiner Weise sinnvoll? Wieso geschieht eigentlich solch eine Differenzierung?

Wie kommen wir eigentlich dazu, von männlichen und weiblichen Löwen zu sprechen? Warum haben wir uns diese Begriffe ausgedacht? Was genau bezeichnen diese Begriffe eigentlich?

Könnte es vielleicht sein - ohne dass man die heilige Gender-Theorie und die Zukunft der Gleichberechtigung infrage stellen möchte -, daß die geschlechtliche Differenzierung den Sinn und Zweck hat, daß die Geschlechter jeweils unterschiedliche Aufgaben übernehmen und somit das gemeinsame Überleben besser sichern?

Dies alles sind Fragen, die sich der besorgte Bürger stellt, liebe Anhänger der Gender-Theorie. Er möchte ja so gerne an die Gender-Theorie glauben. Um des lieben Friedens willen. Allein, der Verstand will nicht so recht mitmachen.

Erfahrungen von Kritikern

Ferdinand Knauß
Ich habe festgestellt, dass man - wie die Philosophin Helge Landweer mir einmal sagte - über das Thema Geschlechter­differenz mit denen, die den Diskurs dominieren, kaum friedlich diskutieren kann. Die Koryphäen des Faches haben mich ignoriert, obwohl ich manch eine direkt angesprochen habe. Das war aus deren Sicht konsequent. Sie müssen schließlich so tun, als seien ihre Theorien gesicherte und unangefochtene Erkenntnis. Da geht es um Macht und da hört der Spaß für viele auf.[32]
Bettina Röhl
Die Gender-Ideologie kommt nicht als männer­mordender Feminismus daher. Es ist in Wahrheit viel schlimmer. Butlers permanenter Selbst­ein­schätzung besonderer Friedfertigkeit, passt zu einer Ideologie, die mit Systemgewalt den Mann aus dem Mann austreiben will. Gender kämpft nicht gegen den Mann, sondern "nur" gegen dessen Männlichkeit. Gender kämpft nicht gegen den Mann, sondern gegen das Testosteron im Mann, so dass vom Mann nichts übrig bleibt. Weshalb bis in die Kinder­gärten hinunter, je nachdem wie indoktriniert die Kinder­gärtner schon sind, die Entmännlichung der Gesellschaft insgesamt und die der Männer und Jungen im Besonderen das erklärte strategische Gender-Ziel ist.
Da die Gender-Ideologie das geltende Recht fatalerweise schon beherrscht, aber noch nicht in der Rechts­wirklichkeit sprich in den Köpfen der Menschen angekommen ist, geschweige denn von der Mehrheit durchschaut und als Scharlatanerie entlarvt ist, wäre Aufklärung über Gender und zwar Massen­aufklärung das Gebot der Stunde.[33]

Einzelnachweise

  1. gender-budgets.de; Pdf-icon-extern.png Was ist Gender Budgeting?; Pdf-icon-extern.png Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene
  2. Riki Wilchins: Gender Theory. Eine Einführung. ISBN 978-3-89656-130-5
  3. Michael Klonovsky: Ein Nagel im Sarg des westlichen Menschen, Focus, Heft 52/2010, S. 64-66
  4. 4,0 4,1 4,2 "Von der biologischen Revolution zur Diktatur des Genderismus", Inge M. Thürkauf, AZK-Konferenz II am 27.09.2008 (Video)
  5. Sex gegen das Patriarchat ist harte Arbeit. Sieben Tipps zur politisch korrekten sexuellen Selbstoptimierung., Jungle World, 23. September 2010
  6. Zitat von Michael Klonovsky
  7. Bericht der Vierten Weltfrauenkonferenz: Die Erklärung von Peking
  8. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: gender-mainstreaming.net
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 Gender Mainstreaming: Normative nationale Grundlagen, Bundeszentrale für politische Bildung; vgl. auch das Regierungsprogramm "Frau und Beruf" (BMFSFJ Juni 1999, S. 10, 16)
  10. "Gender Mainstreaming - Die (un)heimliche Revolution" (html) (mp3), Gabriele Kuby, Erstveröffentlichung: VATICAN magazin, Heft 11, November 2008
  11. Vor dem Richterstuhl Christi (Kommentar) / Gender Mainstreaming - Der Generalangriff auf die christliche Kultur, Neue Weltordnung am 9. März 2013
  12. Ferdinand Knauß: Das Taboo der Gender-Theorie. Geisteswissenschaftliche Geschlechterforschung und die Biologie, Geschlechtsverwirrung am 26. Februar 2011
  13. Homosexualität wurde im Jahre 1968 als neurotische Störung in den ICD aufgenommen. Bei Inkrafttreten des 1992 veröffentlichten ICD-10 wurde dann die Diagnose Homosexualität entfernt und stattdessen die ichdystone Sexualorientierung eingeführt. (Frauke Koher, Katharina Pühl: Gewalt und Geschlecht: Konstruktionen, Positionen, Praxen, Vs Verlag, ISBN 3-8100-3626-9, S. 72) Eine Gruppe von Psychiatern wie Charles Socarides und Psychologen wie Gerard J. M. van den Aardweg hielten allerdings an ihrer Auffassung, Homosexualität sei eine neurotische Störung, fest. (Kaiser, S. 163, 237f; Judd Marmor; The APA decision December 1973)
  14. Antidiskriminierungsstelle der Stadt Wien über Homophobie
  15. 15,0 15,1 Agens: Berufswahl à la Gender, 28. Juni 2012
  16. Pdf-icon-extern.png Neue Wege für Jungs?! Ein geschlechtsbezogener Blick auf die Situation von Jungen im Übergang Schule-Beruf - Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, November 2007 (81 Seiten, 2,9 MB), S. 7
  17. Neue Wege für Jungs?! - Ein geschlechtsbezogener Blick auf die Situation von Jungen im Übergang Schule-Beruf, 23. November 2007
  18. Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene
  19. Gender Budgeting, Initiative für eine geschlechtergerechte Haushaltsführung
  20. "Gender Budgeting" ist wichtiger als "Familie", 11. Oktober 2010
  21. Weltwoche Nr. 25/2008; WikiMANNia: Geldtransfer - Schweiz
  22. Pdf-icon-intern.png Männer finanzieren, Frauen profitieren. Eine Analyse der Geldströme in öffentlichen Haushalten mittels Gender Budgeting. - MANNdat, Februar 2010 (11 Seiten)
  23. Robert Boder: Die merkwürdige Stille um das Gender-Budgeting, 17. März 2012
  24. Vor dem Richterstuhl Christi (Kommentar) / Gender Mainstreaming - Der Generalangriff auf die christliche Kultur, Neue Weltordnung am 9. März 2013
  25. Markus Huber: Karin Harrasser: Körper 2.0 - Ausblick auf unser Leben als Cyborgs, FAZ am 23. Oktober 2013
  26. Strelnikow: Gibt es eine Vererbung von Intelligenz?, zitiert in: Die Geschichte der Gleichmacherei
  27. Offizieller Sprachgebrauch: EU will sexistische Wörter vermeiden, 14. November 2010, Die Welt
  28. Kritik des Anti­diskriminierungs­gesetzes: Antidemokratischer Gleichbehandlungszwang, Kai Rogusch, in: Novo-Magazin Juli/August 2006 (Das "Allgemeine Gleichstellungsgesetz" ist nicht nur für unpraktikabel, sondern auch für undemokratisch.)
    Diskriminierung - nein danke! von Bettina Röhl, in: TAZ am 21. März 2005 (Die rot-grüne Regierung will Diskriminierung per Gesetz verbieten. In Wirklichkeit fördert sie damit nur Mobbing und Intriganz - und stellt vor allem Männer schlechter.)
  29. Anti­diskriminierungs­gesetz = Ent­mündigungs­gesetz, Novo-Magazin März/April 2005 (Das Anti­diskriminierungs­gesetz beschneidet nicht bloß unter­nehmerische Freiheiten. Noch problematischer ist, dass das Gesetz - entgegen seiner propagierten Menschen­rechts­rhetorik - die grundlegende Vorstellung von freien und mündigen Subjekten begräbt.)
  30. "Voll doof und inkorrekt: Das Pixi Wissensbuch" ein Video von Spiegel TV
  31. Statistisches Bundesamt: Zahl der Inob­hut­nah­men im Jahr 2012 auf neuem Höchst­stand, Pressemitteilung Nr. 260 vom 7. August 2013
  32. Ferdinand Knauß: Warum ich nicht mehr schreibe..., Geschlechtsverwirrung am 27. Januar 2011
  33. Bettina Röhl direkt: Judith Butler - Gegen Testosteron, Wirtschaftswoche am 4. September 2012

Querverweise

Netzverweise

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Dieser Artikel wurde am 2. Dezember 2010 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.