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Ulrich Kutschera

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Ulrich Kutschera
Ulrich Kutschera.jpg
Geboren 2. Februar 1955
Beruf Biologe
URL evolutionslehrbuch.com

Ulrich Kutschera (* 1955) ist ein deutscher Pflanzen­physiologe und Evolutions­biologe. Er ist Professor am Institut für Biologie an der Universität Kassel[1] (Berufung 1992) und arbeitet seit 2007 zusätzlich als Visiting Professor in den USA (Carnegie Institution for Science, Stanford University).

Im Jahr 2001 rezensierte der damalige Präsident des Verbands Deutscher Biologen Prof. Hans-Jörg Jacobsen[wp] (Universität Hannover), das Kurs-Lehrbuch Evolutions­biologie von Ulrich Kutschera und regte an, einen Arbeitskreis Evolutions­biologie im deutschen Biologen­verband zu gründen. Von 2003 bis 2009 wurde die AG Evolutions­biologie im vdbiol von den beiden Vorsitzenden Prof. Ulrich Kutschera und Prof. Thomas Junker geleitet.[2]

Standpunkte

Zitat:

«Die Diskussion in San José, CA, führte zum folgenden Konsens: Evolutions­biologen sollten den Genderismus, eine universitäre Pseudowissenschaft, [...] mit demselben Ernst analysieren und sachlich widerlegen, wie den damit geistes­verwandten Kreationismus[wp][3]

Zitat:

«"Gender" ähnelt sehr stark dem in den USA verbreiten Kreationismus und ist wissenschaftlich genauso unbegründet.»

Evolutionsbiologie (Erstauflage 2001, 4., vollst. überarb. Aufl. 2015)

Der Begriff Weiblicher Brutpflegeparasitismus wurde von Ulrich Kutschera geprägt.

Er vertritt die Ansicht, "wissenschaftliche Fakten und religiöse Glaubens­inhalte im Biologie­unterricht zu vermischen, (sei) ver­antwortungs­lose Volks­verdummung".[4]

Er arbeitet aktiv als ehemaliger Vizepräsident des Verbandes Deutscher Biologen (2004-2007) und Vorsitzender des Arbeitskreises (AK) Evolutions­biologie (seit 2002) gegen die Ausbreitung des Kreationismus. Zu wissen­schafts­politischen Auseinander­setzungen führte seine Auffassung, die Geisteswissenschaften sollten sich aus den "inneren Angelegenheiten und Frage­stellungen" der Naturwissenschaft heraushalten und anerkennen: "Nichts in den Geistes­wissen­schaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie."[5] Umstritten war dabei vor allem die von Kutschera getroffene Unterscheidung zwischen "Real­wissen­schaften" und "Verbal­wissen­schaften", mit der er seine Vorstellung der methodischen Unterschiede zwischen Natur- und Geistes­wissen­schaften auf eine Formel brachte.[6] Für Kutschera ist Denken ein biologischer Vorgang. Das Verständnis von "Geistes­produktionen des Menschen" sei deshalb Sache der Biologie.[7]

Zitate aus dem Interview:

  • "Jetzt muss ich halt leider feststellen, dass eine andere quasi-religiöse Strömung unter dem Schlagwort, Deckmantel oder der Tarnkappe des Gender-Mainstreaming Fuß fasst und immer mehr - gleich einem Krebsgeschwür - auch Fachgebiete erobern möchte."
  • "Es ist letztlich eine fundamentalistische, feministische Mann-gleich-Frau-Ideologie."
  • "Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge, die wirklich existieren. Unsere Theorien basieren auf Fakten. Während in der Sozialkunde eben vor-sich-hin-theoretisiert wird in aller Regel."
  • "Kutschera vergleicht die Gender-Forschung mit dem Kreationismus[wp]. Dessen Anhänger glauben, dass der Mensch durch einen göttlichen Schöpfer erschaffen wurde. In ähnlicher Weise ignoriere die Geschlechter­forschung die biologischen Fakten. Insofern sei die Gender­forschung wie 'Wünschel­routen­gehen'[ew] oder 'Homöopathie'."
  • "Sex bedeutet biologisch betrachtet Befruchtung." Insofern gebe es nur Heterosex.

Zur Frage, ob er nicht auch ein wenig Verständnis für die Kreationisten habe:

Zitat:

«Psychologisch gesehen, schon. Der Mensch hat - das ist evolutionär bedingt - das Bedürfnis nach verbindlichen und eindeutigen Lebensregeln. Eine bibeltreue Person lebt in der Regel glücklich. Sie kann immer sagen: "Ich habe das Buch der Wahrheit. Dort steht alles drin, einschließlich der gesamten Biologie." Das gibt Sicherheit. Und das ist auch ein Grund, warum viele religiös motivierte Menschen ein hohes Maß an Selbst­zufriedenheit und Sendungs­bewusstsein mitbringen. Auf der anderen Seite nutzen diese Personen, die die naturalistische Denk- und Arbeits­weise der Natur­wissen­schaften ablehnen, in vollem Umfang die Errungen­schaften von Biologie und Medizin. Das halte ich für unakzeptabel.»[8]

Zitat:

«In der nur informell geführten Diskussion zum "Genderismus in Europa" wurde klar, dass diese fundamentalistische Anti-Darwin-Ideologie dieselben Wurzeln hat wie der wörtlich verstandene biblische Schöpfungsglaube (Kreationismus[wp]). Genderisten glauben, dass das "soziale Geschlecht" des Menschen, d. h. die Maskulinität und Femininität (Mann- bzw. Frau-Sein) unabhängig vom biologischen Geschlecht (XY- bzw. XX-Chromosomen­satz, Testosteron- bzw. Östrogen[wp]-Pegel usw.) zum Ausdruck kommt, und als "gesellschaftliches Konstrukt" interpretiert werden kann. [...] Die Diskussion in San Jose, CA, führte zum folgenden Konsens: Evolutionsbiologen sollten den Genderismus, eine universitäre Pseudowissenschaft, die den deutschen Steuerzahler jährlich viele Millionen Euro kostet, mit demselben Ernst analysieren und sachlich widerlegen, wie den damit geistes­verwandten Kreationismus.»[9]

Zitat:

«In meinem aktuellen Lehrbuch "Evolutionsbiologie. Ursprung und Stammes­entwicklung der Organismen. (2015)" habe ich in zwei Kapiteln die Strategien und Argumente der Kreationisten beschrieben. Basierend auf den in Kapitel 1 bis 10 dargelegten evolutions­biologischen Fakten sind dann die teilweise recht geschickt formulierten Anti-Evo-Argumente Punkt für Punkt zurückgewiesen worden. Bis heute hat mir noch niemand unterstellt, diese Widerlegungen wären fehlerhaft.

Vertreter der Gender-Ideologie glauben an eine geschlechts­neutrale menschliche Geburt mit anschließender Prägung in männliche bzw. weibliche Richtung - biologische Fakten zählen nicht, evolutionär herausgebildete Unterschiede zwischen Mann und Frau werden ignoriert, sodass von einem genderistischen Schöpfungsdogma gesprochen werden kann. Anstelle der erschaffenen Grundtypen lesen wir dementsprechend von "sozial konstruierten Unisex-Menschen". Derartige Thesen findet man bei der kritischen Durchsicht einschlägiger Schriften zur Verbreitung der Gender-Ideologie. Genau wie Kreationisten leugnen Anhänger des Gender-Glaubens somit biologische Tatsachen bzw. pervertieren diese, sodass sie dann in ihr irrationales Weltbild passen.»[10]

Zitat:

«Den Kampf gegen die Ideologie des Genderismus und gegen deren Etabilerung an Universitäten, den ScienceFiles seit 2011 führt, hat Ulrich Kutschera zunächst für nicht notwendig erachtet. Nach eigener Angabe dachte er, Spekulationen wie die einer sozialen Konstruiertheit von Geschlecht seien so absurd, dass sie sich von alleine wieder in Luft auflösten.

Wie sich gezeigt hat, ist dies nicht der Fall: Wenn sich mit absurden Spekulationen Positionen in der Wissenschaft ergaunern lassen (wie dies schon Hegel[wp] getan hat) und wenn es möglich ist, als Anhänger einer Ideologie wie dem Genderismus ein Auskommen zu erzielen, dann ist scheinbar keine Ideologie zu absurd, als dass sie nicht eine Kongregation leichtgläubiger, opportunistischer oder verwirrter Jünger schaffen könnte.

Deshalb hat Ulrich Kutschera den Kampf gegen den Genderismus aufgenommen, zunächst in Medien und Fachvorträgen und nun im Form eines Buches: Gender-Paradoxon [...]

ScienceFiles: Herr Kutschera, Ihr neues Buch "Gender-Paradoxon" umfasst 440 Seiten über Genderismus. Gibt es so viel über eine abwegige Ideologie zu sagen?
Seit Jahren erhalte ich Anfragen, in welchen man sich wundert, dass es bisher kein Naturwissenschaftler gewagt hat, die jedem klar denkenden Menschen als absurd erscheinende deutsche Gender-Lehre zu kritisieren. Zunächst hatte ich dann aber meinen Schwerpunkt im Bereich "Kreationismus-Kritik" vertieft und nur nebenbei die Thesen der Gender-Ideologinnen verfolgt. Die Spekulationen bezüglich einer "sozialen Konstruiertheit des Geschlechts" kamen mir derart absurd vor, dass ich davon ausgegangen bin, der Spuk würde sich von alleine in Luft auflösen.
Das Gegenteil war leider der Fall: Je mehr Uni-Gender-Forscherinnen vom Staat eingestellt worden sind, desto aufdringlicher beziehungsweise selbstbewusster wurden die Vertreter dieser Glaubenslehre. Nachdem dann während einer informellen Diskussion auf dem AAAS Meeting[wp] in San José/Kalifornien im Februar 2015 namhafte Kollegen aus Schweden, Dänemark und den USA mit mir der Ansicht waren, man müsse diese pseudowissenschaftliche Irrlehre genauso ernst nehmen und widerlegen wie den Kreationismus, habe ich meine Aufklärungs­agenda mit dem bekannten, zensierten hpd-Beitrag vom 13. April 2015 eröffnet. Es folgten zahlreiche Interviews, und neben meiner beruflichen Tätigkeit als Physiologe und Evolutions­forscher habe ich meine über Jahre hinweg gesammelten Aufzeichnungen zum Gender-Thema in Buchform gebracht.
Sie haben wie wir vor einiger Zeit universitäre Genderisten dazu aufgefordert, die wissenschaftliche Fundierung der Gender-Studies darzulegen. Wir haben zu diesem Zweck eine Liste mit 30 Fragen erstellt, um es den Genderisten leichter zu machen, sie damit aber dennoch, wie es scheint, überfordert. Wie ist es Ihnen ergangen?
Diese Anfrage sollte eigentlich über den Humanistischen Pressedienst (hpd) erfolgen, was nicht stattgefunden hat. Stattdessen hat dann die Berliner Tageszeitung eine sechsteilige Serie mit dem Titel "Gender in der Forschung" publiziert - ohne Gegen­darstellungen. Die absurden Spekulationen der eingeladenen Vertreterinnen des deutschen Genderismus habe ich in den Kapiteln 9 und 10 zitiert und durch Sachargumente widerlegt [Kapitel 9 und 10 von Gender-Paradoxon]. Ich bin der Berliner Tageszeitung dankbar dafür, dass sie im Herbst 2015 dafür gesorgt hat, dass diese widersinnigen genderistischen Glaubenssätze, in neuen Varianten, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind.
Genderisten jammern regelmäßig, dass sie Hass­kommentare erhalten. Wie bewerten Sie die bei Ihnen eingegangen negativen Reaktionen zu Ihrer Aufklärungs­agenda?
Hasskommentare, gegen bestimmte Personen gerichtet, sind unakzeptabel, da muss ich den Gender-Damen Recht geben. Allerdings hat die Gender-Irrlehre des Urvaters John Money inzwischen derartige Auswüchse erreicht, dass man als Natur­wissen­schaftler nur noch mit klar positionierten und scharf formulierten Gegen­antworten auftreten kann, ansonsten wird man ignoriert oder von der Gegenseite vereinnahmt. Daher halte ich klar formulierte, durchaus polemisch vorgetragene Sachargumente für richtig und notwendig, während ad hominem-Attacken unakzeptabel sind.
Mir wurden von den wenigen öffentlichen Kritikern die bereits oben genannten Rassismus- und rechte Ideologie-Vorwürfe entgegen­gehalten, die ich aber, als religionsfreier, unpolitischer Nichtwähler, nicht ernst nehmen kann – auch Gender-Urvater John Money hat die Nazi-Keule geschwungen, wann immer er von Biologen angegriffen worden ist.»[11]
Zitat:

«Diskussionen mit Moneyistisch indoktrinierten Gender-Religioten sind genauso sinnlos wie Gespräche mit Junge-Erde-Kreationisten. Für beide Sektierer-Gruppen gibt es keine objektiven Fakten, alles sei nur sozial konstruiert, die Evolution sei auch nur ein Mythos usw. Biologen u.a. Naturforscher werden als irregeleitete Ideologen abqualifiziert. Gender-Kreationisten vertreten somit ein irrationales, vor-Darwin'sches, konservativ-reaktionäres Weltbild, d.h. das Dogma vom "erschaffenen Grund­typen-Unisex­menschen"- Urvater John Money, der als pädophiler Kinder­schänder in die Geschichte eingegangen ist, lässt grüßen.»[12][13]

Zitat:

«Der HNA-Artikel "Staatlich geförderte Pädophilie: Kasseler Professor wettert gegen Homo-Ehe"[ext] vom 17.07.2017 ist unsachlich und einseitig. Im kritisierten Kath.net-Interview[ext] werden drei Sachverhalte thematisiert: Der Zusammenhang der neu­deutschen Universal-Ehe mit der Gender-Ideologie (A), die biologischen Grundlagen des Mensch-Seins (B) sowie die Pädophilie (C).

A. Die Offenlegung der Tatsache, dass die "Ehe für alle" eine Ausgeburt der von dem US-Psychologen John Money (1921-2006) begründeten Geschlechter-Ideologie ist, wird im Fachbuch "Das Gender-Paradoxon" (siehe Fußnote 1 am Ende des Artikels) ausführlich thematisiert. In diesem Text wird auch dargelegt, dass der kinderlose Urvater der "Frau-gleich-Mann-Glaubenslehre", der sich selbst über sein verfehltes Baby-Kastrations­experiment widerlegt hat, die Pädophilie befürwortete. Money beschimpfte die Kritiker seiner Gender-Irrlehre als "rechts­radikale Rassisten" - wie es noch heute seine radikal­feministischen Nachfolger(innen) tun.
B. Im Kath.net-Interview wird unter Verweis auf das Gender-Buch (1) dargelegt, dass in der Biologie seit 1735 der Begriff "Sex" für zwei­geschlechtliche Fortpflanzung (d.h. Befruchtung) steht, während Gender, ab 1876, die Entwicklung zum geschlechts­reifen Tier bedeutet. Daher kann es nur Hetero-Sex geben, während homoerotisch geborene Männer und Frauen, die keineswegs diskriminiert werden dürfen, nur zu a-sexuellen Eros-Handlungen fähig sind. Kinder werden während der vorgeburtlichen Entwicklung vollständig auf die Stimme der leiblichen Mutter geprägt. Daher ist ein willkürlicher Austausch dieser wichtigsten Bezugsperson durch fremde Menschen unakzeptabel. Befürworter der Moneyistischen Gender-Ideologie mögen in einen Kindergarten gehen und dort die Kleinen fragen: "Wer von euch möchte seine Mama durch einen fremden Mann ersetzen?" Die wenigsten werden wohl diesem Vorschlag zustimmen, da nützt auch eine noch so intensive "Früh-Erotisierung" à la Money nichts. Erst nach der Pubertät sind Menschen zu Sex-Akten, d.h. inneren Befruchtungen, fähig - einen kindlichen "Früh-Sex" gibt es nicht.
C. John Money hat in seinen bekannten "Liebes-Landkarten" (love maps) die Pädophilie befürwortend als "übersteigerte Elternliebe" bezeichnet (1). Leibliche Eltern, Vater und Mutter, sind mit ihrem Kind zu je 50 % genetisch verwandt (Inzucht-Hemmung), während ein Stiefvater mit einer im Haushalt lebenden Tochter keinerlei genetische Verbindung aufweist - es handelt sich um ein fremdes Mädchen in der Obhut eines nicht verwandten heteronormalen Mannes. Das daraus resultierende "Stiefvater-Problem", bis zu Misshandlungen bzw. Vergewaltigungen, ist hinreichend bekannt (es gibt auch gute Stiefväter, wie z. B. jener der Frankfurter Künstlerin und Biologin Maria Sibylla Merian, 1647-1717, die vor 300 Jahren gestorben ist). Adoptieren z.B. zwei homoerotische Männer ein genetisch fremdes Kind, so kann u.U. der doppelte Stiefvater-Effekt in Erscheinung treten: der Verwandtschafts­grad ist mit "null" zu beziffern und die elterliche, erblich verankerte Inzucht-Hemmung entfällt. Im Kath.net-Interview habe ich von möglichen pädophilen Handlungen gesprochen, und nirgendwo behauptet, alle homoerotisch geborenen Männer wären pädophil. Ich habe mich bei dem Hinweis auf die mindestens 10-fach höhere Wahrscheinlichkeit einer Kindesmisshandlung auf eine Studie im Deutschen Ärzteblatt bezogen ("Gefährdung der Jungen" D.Ä. 106/49, 2009). Die Offenlegung des Regensburger Domspatzen-Skandals[ext] deutet darauf hin, dass diese Gefährdung abhängiger Jungen durch selbst­ernannte (z.T. pädophile) "Stiefväter" nicht leichtfertig von der Hand zu weisen ist.

Auf eine Originalarbeit zum Thema Adoption möchte ich nachfolgend verweisen. Im Jahr 2012 hat der US-Soziologe Mark Regnerus eine umfangreiche Studie vorgelegt, die erschreckenden Resultate zu Tage gefördert hat (2). So konnte ermittelt werden, dass nicht nur Jungs von ihren Homo-Vätern, sondern auch Mädchen von lesbischen Mutter-Duos mit 10-fach hoher Wahrscheinlichkeit sexuell berührt bzw. zu entsprechenden Handlungen genötigt worden sind, bezogen auf eine heteronormale Eltern-Gruppe. Insgesamt betrachtet zeigt diese seriöse Studie (2), dass Kinder ohne biologische Eltern (Vater und Mutter) häufiger unter Depressionen leiden, später wesentlich öfter auf Sozialhilfe angewiesen sind, häufiger kriminell werden, öfter Rauschmittel zu sich nehmen u.a. problematische Verhaltensweisen zeigen.

Im Gegensatz zur immer wieder angeführten, von einer SPD-Politikerin in Auftrag gegebenen "Bamberger Regenbogen-Studie" (93 % Frauen-Duos vs. 7 % Homo-Männerpaare mit Kindern umfassend) ist der objektive Regnerus-Report (2) in einer referierten Fachzeitschrift erschienen und erfüllt somit internationale wissenschaftliche Standards.

Fazit: Kinder benötigen ihre biologischen Eltern, um sich optimal entwickeln zu können. An erster Stelle steht das Wohl der Schutzbefohlenen; der Eltern-Egoismus darf nicht dominieren (1, 2).

Fußnoten
(1) Kutschera, U. (2016) Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen. Lit-Verlag, Berlin.
(2) Regnerus, M. (2012) How different are the adult children of parents who have same-sex relationships? Social Science Research 41,752-770», Ulrich Kutschera: Ehe für alle und der Stiefvater-Effekt[14]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

Gender-Paradoxon (2016)

Artikel

Interviews

Videos

Einzelnachweise

  1. An der Universität Kassel arbeitet auch Elisabeth Tuider.
  2. Youtube-logo.png Video 3 - Zehn Jahre Anti-Kreationismus (22. November 2012) (Länge: 14:44 Min.)
  3. Ulrich Kutschera: Kommentar: Universitäre Pseudowissenschaft, Humanistischer Pressedienst am 13. April 2015
    Michael Klein: Prof. Ulrich Kutschera: Genderismus ist der Kreationismus Europas, Kritische Wissenschaft - critical science am 13. April 2015
    (Einen Tag nachdem die WikiMANNia-Redaktion das Zitat eingestellt hat, entfernte der HPD den Artikel von Ulrich Kutschera aus seiner Webpräsenz:
    Zensur der Meinungsfreiheit - Die Angst geht um, beim "humanistischen Pressedienst", Kritische Wissenschaft - critical science am 14. April 2015)
  4. in einem Interview des Humanistischen Pressedienstes der Giordano-Bruno-Stiftung: Pdf-icon-extern.png Kreationismus in Europa[ext] (60 KB)
  5. Laborjournal: Nichts in den Geistes­wissen­schaften ergibt einen Sinn außer im Lichte der Biologie, in: Erwiderung gegen Angriffe von Kreationisten, HPD am 2. Juli 2008
  6. Angriff auf den Verbalwissenschaftler, Süddeutsche Zeitung am 6. Juli 2008
  7. Schlagabtausch: "verbal" gegen "real", in: Laborjournal online am 19. August 2008
  8. Peter Carstens: Der Kreationismus ist ein florierendes Business, Geo am 9. August 2007
  9. Michael Klein: Prof. Ulrich Kutschera: Genderismus ist der Kreationismus Europas, Kritische Wissenschaft - critical science am 13. April 2015
  10. Michael Klein: Irrationales Weltbild: Von genderistischen Schöpfungsmythen - Ein Exklusivinterview mit Ulrich Kutschera, Kritische Wissenschaft - critical science am 24. November 2015
  11. Michael Klein: Sozialwissenschaftlicher Auswuchs! Prof. Dr. Ulrich Kutschera: Gender-Studies haben an Universitäten nichts zu suchen, Kritische Wissenschaft - critical science am 13. Februar 2016
  12. Michael Klein: Lügen-Uni Marburg? Vom Umgang mit Andersdenkenden, Kritische Wissenschaft - critical science am 26. März 2016
  13. Hadmut Danisch: Von der Universität zur Heiligen Inquisition, Ansichten eines Informatikers am 27. März 2016
  14. Ulrich Kutschera: Ehe für alle und der Stiefvater-Effekt, in Ulrike Pflüger-Scherb: Kasseler Professor nach Kritik an Homo-Ehe: "Artikel unsachlich" - Uni prüft Schritte, Hessische/Niedersächsische Allgemeine am 19. Juli 2017]
  15. Vorabdruck: Ulrich Kutschera - "Das Gender-Paradoxon", Kritische Wissenschaft - critical science am 29. Dezember 2015
  16. Fazit: All diese Gender-Thesen widersprechen den Erkenntnissen der Evolutionsbiologie. Sie sollten daher von jedem vernunft­begabten Menschen zurück­gewiesen und als irrationale politische Emanzen-Ideologie betrachtet werden, die paradoxer Weise viel Geld kostet, aber überwiegend destruktiv durch Geburten­rückgang, Zerstörung der Familien sowie Abwertung der Mütter wirkt.
  17. Zu Gast bei Ingo Kahle: Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe, Uni Kassel. Ein Gespräch darüber, warum Frauen und Männer nicht gleich sind.
  18. Prof. Kutschera: Gender Mainstreaming "ist eine feministische Sekte, die uns da ihren Unsinn aufdrückt", Demo für alle am 4. September 2015
  19. Geo-Anreißer: "Schuf doch Gott den Menschen? Zweifel an Darwin kommen auch in Deutschland immer mehr in Mode. Doch eine wachsende Gruppe von Wissenschaftlern organisiert den Widerstand. GEO.de sprach mit ihrem Wortführer, dem Evolutions­biologen Ulrich Kutschera"
    Kutschera: "Seit ich vor 20 Jahren aus den USA zurück­gekehrt bin, beobachte ich diese wissen­schafts­feindlichen Strömungen in Deutschland. Und ich muss mit großer Enttäuschung feststellen, dass die kreationistische Bewegung, die unter anderem Fakten verdreht, Erkenntnisse ignoriert und das gesamte Methoden­arsenal der modernen Biologie ablehnt, immer mehr Zulauf hat. [...] Hinzu kommt ein erstaunliches Wissensdefizit in der Bevölkerung. Die Leute glauben, dass Charles Darwin 1859 alles Wesentliche zum Thema Evolution zusammengetragen habe, was heute relevant ist. Das ist nicht der Fall. In unserer Wissenschaft hat sich sehr viel getan. Das wird auch von Autoren wie dem amerikanischen ID-Vertreter Michael Behe ignoriert, der Evolutionsbiologie mit Darwinismus gleichsetzt, um ihn dann neuerdings für alles moralisch Negative in der Welt verantwortlich zu machen: Aggressivität, Kriege, Sklaverei."

Netzverweise