Hassrede

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Die Beseitigung von Freiheits­rechten im Namen des Staats­feminis­mus[1]

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Der Begriff Hassrede ist eine Lehnübersetzung des englischen Hate Speech. Er soll sprachliche Ausdrucksweisen von Hass mit dem Ziel der Herabsetzung und Verunglimpfung bestimmter Personen oder Personen­gruppen bezeichnen.

ErzählMirNix erklärt Hate Speech

Begriffsverwendung

Vor allem in den Vereinigten Staaten wird der Begriff Hate Speech in juristischen, politischen und soziologischen Diskursen verwandt. In Deutschland wird der Begriff als Anglizismus[wp] unter anderem von Feministinnen, Antideutschen und Kämpfern für soziale Gerechtigkeit verwandt. Der Begriff ist der Political Correctness zuzuordnen.

Die feministische Diskursstrategie verwendet auch in Deutschland auffallend viele englische Begriffe, was einerseits auf die unreflektierte Übernahme von Vorgaben aus den USA schließen lässt, andererseits deutlich macht, dass Feministinnen sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnen, die keinen Widerspruch duldet. Legitime Kritik am Feminismus gibt es per definitionem[wp] nicht. Personen, die trotzdem feminismus­kritische Äußerungen wagen, können so kollektiv als Hater ("Hasser") denunziert werden, ihre Argumente als Hate Speech ("Hasspropaganda") verunglimpft und als Versuch des Derailing ("Entgleisung") der feministische Diskurshoheit gewertet werden.

Zitat: «
Maxine Bacanji bei der CCC Easterhegg 2017
Ich habe einen Anruf bei der Polizei gemacht, um mehrere Kommentare bei Facebook anzuzeigen und die Polizistin meinte zu mir: "Können Sie das nochmal auf Deutsch wiederholen?" - "Hate Speech!" - "Ja, was soll das denn sein?" [...] Ich finde, das macht es ganz gut deutlich, was wir für ein Problem haben aktuell.» - Maxine Bacanji über das NetzDG bei der CCC Easterhegg 2017[2]

Definition

Zitat:

«Wie hat man Hatespeech eigentlich vor den ganzen Anglizismen genannt? Ach ja. Meinungsäußerung.» - Regenmädchen[3]

Zitat:

«Der Begriff "Hate-Speech" kommt aus Amerika, muss also wohl irgendwie gut sein. In England, der ältesten und vielleicht solidesten Demokratie des Westens ist Hate Speech sehr weitreichend erlaubt und das ist wahrscheinlich die elegante Variante und am Ende eine der stabilisierenden Varianten. Der explodierende politisch korrekte Hass auf Hetz­kommentatoren macht die Jäger zunehmend verdächtig, tatsächlich nur der Alternativ­losigkeit der Kanzlerin Merkel und der Groko-Politik dienlich zu sein. Hass-Bekämpfung als Vorwand für eine aktive Mundtot­machung jeder Opposition, die von den parlamentarischen Oppositions­parteien bekanntlich nicht geliefert wird. Die Vokabel "Hassrede" (Hate-Speech), die uns seit einigen wenigen Jahren zunehmend beschäftigt, gibt es gar nicht. Jedenfalls nicht im Bereich der Justiz, für die der Bundesjustizminister zuständig ist.

Im deutschen Recht, man kann alle deutschen Gesetze durchflöhen, taucht die Vokabel Hassrede nicht auf. In den Vorschriften des Strafgesetzbuches und des übrigen Strafrechtes findet die Vokabel Hassrede nicht statt. Und dennoch will der für die Strafverfolgung oder ähnliche Hoheits­eingriffe absolut unzuständige Justizminister - für Strafverfolgung oder ähnliche hoheitliche Eingriffe könnte allenfalls der Bundes­innen­minister ganz entfernt und sehr mittelbar zuständig sein - eine Art zensierende Pönalisierung von Äußerungen, die er Hate-Speech nennt, in das deutsche Rechtssystem faktisch implementieren und durchsetzen.

Zensur ist in Deutschland verboten. Dies ist eine jahrzehnte­lang für selbst­verständlich gehaltene, für die Demokratie besonders wichtige Vorschrift des Grundgesetzes. Der gewaltengeteilte Staat stützt sich geradezu auf eine autonome Presse, die von Übergriffen der Administration und auch von Übergriffen etwa eines Bundes­justiz­ministers nicht erreicht werden kann. Und out­gesourcte Zensur, die der Staat durch Privatleute, wie eine gewisse Kahane und einen gewissen Mark Zuckerberg[wp], also durch die die Amadeu-Antonio-Stiftung und den weltmächtigen Privatkonzern Facebook durchführen lässt, ist glücklicherweise von der Verfassung verboten. [...]

Was ist Hass? Was ist Hass-Speech? Was ist das überragende Grundrecht der Meinungsfreiheit? Was ist die überragende Berufsfreiheit des Journalisten, des Politikers? Was ist das Eigentumsrecht der Verlage, die Tatsachen und Meinungen gegen Geld verbreiten? Was ist der Rechtsstaat, der Verfassungsstaat? Und was sagt das Demokratie­gebot? Demokratie ohne freie Rede ist nur noch einen Haufen Dreck wert.

Warum ist das so drastisch zu sagen? Weil es einem auf den Geist geht, mit welcher moralischen Überheblichkeit und oft genug welchem "elegant" verpackten Hass die Hass-Jäger zu Werke gehen. [...]

Im Anti-Hate-Speech-Pamphlet heißt es in einem Beitrag der Leiterin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane: "Das ist eine weitere Spezialität des Menschen, die ihn von Tieren unterscheidet: Er hasst wirr um sich herum und weiß oft nicht, weshalb und wen er aus welchen Gründen damit treffen will. Dabei zieht er ganze Gruppen von Menschen in den Dreck, diffamiert, beschimpft und bedroht sie. Und weil Hass sich niemals verbraucht, nie aufhört und nie von allein verschwindet, macht er immer so weiter, genau wie ein Tier, das zwar keinen Hass kennt, aber seinen Reflexen ausgeliefert ist. Menschen also, in denen ein tiefer Hass brennt, dessen eigentliche Ursache sie aber nicht verstehen wollen, sind am Ende dieser Kette eher animalisch als human."

Damit ist die Ex-Stasi-Dame Kahane nun endgültig auf dem Niveau von dem "Viehzeug" von Lutz Bachmann von Pegida gelandet, nur auf der politisch korrekten Seite. Wer einzelne Menschen oder Gruppen von Menschen animalisiert, also entmenscht und damit auch tief in braune Regionen abgleitet, raubt seinen Opfern die unantastbare Menschenwürde. Kahane taumelt offenbar in einem Sieges­rausch­gefühl ganz legal von oben herab, staatlich finanziert und legitimiert, Menschen jagen zu dürfen. In ihrem Beitrag "Kulturkampf der Gegenwart" in der genannten Broschüre "Geh sterben", einem wüsten Psycho-Sozio-Polito-Geschwurbel rückt sich Kahane in ihr ganz spezielles rechtes Licht und doziert: "Wem Hass als Persönlichkeits­merkmal oder Frust­reaktion nicht zur Verfügung steht, der kann sich in einer von Hass dominierten Atmosphäre nicht lange aufhalten." Selber zählt sie sich offenbar zu den guten Menschen, die des Hasses gar nicht fähig sind.» - Bettina Röhl[4]

Zitat:

«"Hate Speech" ist am Ende nichts anderes als das Tarnwort für die Verletzung des nicht mehr existierenden aber herbeigesehnten Meinungs-, Wahrheits- und Rede­monopols der Presse. Es hat längst nichts mehr mit Hass zu tun, sondern ist der Vorwurf die Dreistigkeit einer eigenen Meinung und der ungefragten Rede zu besitzen.» - Hadmut Danisch[5]

Zitat:

«Hassrede ist direkt verbunden mit "Politischer Korrektheit" oder "Kulturmarxismus", und dies erschafft intellektuelle Konformität oder Intellektuelle Tyrannei - StevenCrowder[6]

Abgrenzung

Abzugrenzen von Hate Speech ist die persönliche Beleidigung, der Aufruf zur Straftat, die Verleumdung und die Volksverhetzung (Deutschland) beziehungs­weise Verhetzung (Österreich). So wird beispielsweise die Leugnung des Holocaust nicht mit dem Begriff Hate Speech umschrieben, obwohl auch das versucht wird, um den Begriff zu adeln. Ein Beispiel aus der linksextremen Szene:

Als "Hate Speech" bezeichnet man menschen­feind­liche Äußerungen, die zu Gewalt, Ausgrenzung oder Benachteiligung gegenüber einer Person oder eine Gruppe von Menschen aufrufen, z. B. Volksverhetzung oder Leugnung des Holocaust. - "Netz gegen Nazis[7]

Wenn Linksextremisten oder Autonome zu Gewalt aufrufen, dann gilt das (nach deren Selbstverständnis) nicht als "Hate Speech", sondern als "legitimer Widerstand". Das ist das, was die Frankfurter Schule[wp] unter Repressiver Toleranz[wp] versteht.

Der Blogger Hadmut Danisch fragt:

Warum zählt das nicht unter "Hate Speech", wenn eine ganze Pressewalze versucht, Leute durch Desinformation gesellschaftlich zu ächten und finanziell zu ruinieren? [8]

Feministischer Männerhass

Die männerfeindlichen Hassreden des Feminismus wurden in Deutschland bislang noch nicht als Hassrede qualifiziert. Dafür führen (im Sinne der "repressiven Toleranz") Feministinnen, Profeministen, Genderisten und Grünuchen den Begriff Hate Speech geradezu inflationär im Worte, um Feminismuskritik als frauenfeindlich und rechtsextrem zu diffamieren.

Offenkundig wird der Vorwurf Hate Speech im feministischen Lager verwendet, um damit auszudrücken

"Uns gefällt nicht, was du sagst, also werden wir mit allen Mitteln versuchen, dir das Maul zu stopfen."

Hasspropaganda

Männer werden zum Hass auf Frauen erzogen

Ein Beispiel ist Hinrich Rosenbrock, der Antifeminismus als "Form von Hasspropaganda" denunziert.[9] In seiner von der Heinrich-Böll-Stiftung heraus­gebrachten Schrift Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung verwendet er auf 160 Seiten gleich 43 Mal den Begriff Hate Speech.

Zwanzig Mal soll die Verwendung der Begriffe "frauenfeindlich/Frauenfeindlichkeit" seine Behauptung stützen. Als rhetorische Verstärkung ist achtunddreißig Mal von "homophob/Homophobie" die Rede. (Tautologie[wp]) Darunter mischt er achtmal den Namen Breivik. (Assoziation[wp]) Ein ganzes Kapitel widmet er dem Thema "Hate speech als Strategie".[10] Da wundert es nicht, dass er gar nicht dazu kommt, sich mit den Positionen der Feminismuskritik auseinanderzusetzen. Typisch ist auch, dass die männerfeindlichen Anwandlungen des Feminismus, beziehungsweise der (durch die Opfer-Täter-Dichotomie[wp] ideologisch vorgegebene) Männerhass von ihm gar nicht wahrgenommen wird. (Blinder Fleck[wp]) So wird das Artikulieren des eigenen Hasses zur "revolutionären Rede" und der Einspruch des Gegners zur "Hassrede". Das führt zur Faktenabwehr und dient der Diskurs­vermeidung. Den Antifeministen und Feminismus­kritikern soll mit dem Vorwurf von Hate Speech der Mund verboten werden.

Zitat:

«Es geht nicht darum, ob Hass gut, schlecht oder tabu ist. Hassen ist menschlich. Es geht um die Unterstellung, dass jemand angeblich "hasst", wenn er seine Meinung sagt, um sich mit seinen Argumenten nicht aus­einander­setzen zu müssen. Das ist ein traditionelles rhetorisches Stilmittel.»[11]

Von Thomas Gesterkamp kam der Vorschlag, einen "cordon sanitaire", einen mentalen Sperrgürtel, um unerwünschte Meinungen zu ziehen.[12]

Repression

Repression gegen Männer wird von feministischer Seite ständig gefordert. Die Kriminalisierung des Mannes geschieht in der Regel begleitet von Unterstellungen, etwa der Art, dass alle Männer (potentielle) Vergewaltiger seien. So wird beispielsweise im EMMA-Forum scheinheilig gefragt:

"Mich würde interessieren, wie bei uns in Europa die Rechtslage aussieht, wenn jemand Vergewaltigung öffentlich gut heißt?" [13]

Die männerfeindliche Agitation lässt bewusst völlig außer acht, dass in unserer Gesellschaft nichts so einhellig verurteilt wird, wie der sexuelle Missbrauch einer Frau. Selbst im schwerkriminellen Teil der Gesellschaft steht der Frauenschänder auf der vorletzten Stufe, nur noch übertroffen vom Kinderschänder.

Nichtsdestotrotz wurde von feministischer Seite in Zusammenhang mit dem Kachelmann-Prozess formuliert, dass Vergewaltigungsfälle medial begleitet würden von Geschlechterstereotypen und Verharmlosungen sexistischer Verhältnisse. Was schlussendlich dazu führe, dass trotz relativ eindeutiger Beweislage [beschuldigte Männer] am Ende freigesprochen werden. Wörtlich: "Begründet wird das dann gern mit dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip, der Aufklärung und all dem Rotz, der von weißen europäischen Männern in mächtigen Positionen erfunden wurde, um ihren Besitzstand zu wahren und universale Menschenrechte für ihren eigenen Vorteil zu instrumentalisieren." [14] Sie versteigt sich zu der Behauptung, das "Prinzip der Rechtsstaatlichkeit" sei vor allem dazu erfunden wurde, um "Konflikte unter Männern" zu regeln. Deshalb gäbe es eine "Unvereinbarkeit zwischen Frauen und dem Prinzip des Rechtsstaats". Wörtlich: "Würde es nur Frauen geben, bräuchten wir keine Justiz." Es bestünde "eine sehr enge Verbindung zwischen der Verteidigung des Rechtsstaats und offener Frauenfeindlichkeit".[15] Diese Aussagen decken sich mit der Praxis der feministischen Frauenhaus- und Helferindustrie.

Roberto J. De Lapuente kommentierte das Verhältnis von Feministinnen zum Rechtsstaat so:

"Rechtsstaat ist, was den Damen recht ist." [16]

Doppelmoral

Niemand hat den Feministinnen den Mund verboten, als Valerie Solanas Andy Warhol[wp] anschoss, in ihrem Manifest zur Vernichtung aller Männer aufrief oder die Rote Zora[wp] Terroranschläge gegen das "Patriarchat" durchführte. Im Gegenteil, Feministinnen waren schon immer Meisterinnen wenn es darum ging, Gewalttaten politisch für sich auszuschlachten. So ist der Schwarzer'sche Satz, "Eine hat es getan, nun können es alle tun" nachdem Bobbitt ihrem Ehemann den Penis abgetrennt hat, berüchtigt.

Doch Alice Schwarzer wurde für die Sympathien mit dieser durchgeknallten Psychopathin[wp] und dafür, dass eine Terroristin der Roten Zora bei ihr in der EMMA-Redaktion gearbeitet hat (wie im Fall Ingrid Strobl[wp]), nicht etwa gesellschaftlich kalt gestellt, nein, sie bekam sogar zwei Bundesverdienstkreuze.[17]

Gerade mit der feministischen Terroristin Ingrid Strobl haben sich im linken Milieu sehr viele solidarisiert:

"Wenn das eine Terroristin ist, dann sitzen wir alle auf der Anklagebank." [18]

Diskursvermeidung

Immer dann, wenn in Deutschland der englische Begriff Hate Speech verwendet wird, ist damit meist ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung verbunden.

Zitat:

«Wir sind beim Kampfbegriff Hate Speech, zu Deutsch: Die Hassrede. Der Hate Speech-Hammer funktioniert wie die Nazikeule - man bezichtigt Menschen mit anderen Ansichten dem Hate Speech, um sie stumm zu schalten. Für Menschen mit eher linker politischer Gesinnung ist Hate Speech mittlerweile ganz vieles: Donald Trumps Äußerungen zur illegalen Immigration. Der Ausdruck von Ablehnung gegenüber den über 60 Geschlechtsidentitäten, die einem bei Facebook zur Auswahl stehen. Oder die Anmerkung, dass das Tragen eines Indianer­kostüms keine rassistische Tat ist und nicht verboten werden sollte. Alles Hate Speech.» - Tamara Wernli[19]

Zensurbestrebungen

Wenn man versucht eine der betroffenen Webseiten über eine Telefongesellschaft aufzurufen, welche die Filter von Symantec verwendet, scheint dieser Hinweis.

Die Klassifizierung als "Hassrede" kann auch zu Zensur­zwecken geschehen.

Zitat:

«By now most people are aware of the issue of men's rights website being wrongly blocked by Symantec and various mobile phone companies due to them somehow being flagged as "hate sites".»[20]

Zu den zensierten und verleumdeten Webseiten gehören auch die deutsch­sprachigen Webseiten "antifeminismus.ch" (Interessengemeinschaft Antifeminismus) und "antifeminism-worldwide.org" (Antifeminismus Weltweit).[21]

Zitat:

«In May last year, this blog and its readers broke the story of men's human rights sites been censored and smeared by major mobile phone companies in the UK. It has now emerged that Norton is also smearing most of our movement as hateful, with its DNS service blocking access to many of the most popular sites, this blog included.»[21]

Zitat:

«"Hate Speech" ist am Ende nichts anderes als das Tarnwort für die Verletzung des nicht mehr existierenden aber herbei­gesehnten Meinungs-, Wahrheits- und Rede­monopols der Presse. Es hat längst nichts mehr mit Hass zu tun, sondern ist der Vorwurf die Dreistigkeit einer eigenen Meinung und der ungefragten Rede zu besitzen.» - Hadmut Danisch[22]

Zitat:

«Mir hat es da echt gegruselt, wie sehr sich da die Regierung und die Ministerien vom Volk entfremden und entfernen. Da geht's ja schon gar nicht mehr darum, was das Volk (eigentlich der Souverän in der Demokratie) sagt oder denkt, sondern dass unsere Politik schon so abgehoben und entfernt ist, dass eigentlich schon jeder Kontakt mit dem Volk, der nicht in politisch korrekten Zustimmungs­hymnen verläuft, "Igitt!" ist und dafür das Wort "Hate Speech" gilt. Hate Speech ist, wenn Politik und Presse mit Volk und Leser belästigt werden.» - Hadmut Danisch[22]

Immunisierungsstrategie

Zur feministischen Strategie, sich effektiv gegen jegliche Gegenmeinung zu immunisieren, gehört, dass völlig normal geäußerte Kritik als "Hate speech" oder "Masku­getrolle" deklariert und daraufhin natürlich auch nicht mehr ernst genommen werden muss. Statt ehrlicherweise zu sagen "Ich habe meine Meinung und ich habe keine Lust, mich mit Gegen­argumenten zu beschäftigen" wird suggeriert, es gäbe eine Einheits­meinung, und alles, was ihr nicht entspricht, sei eben Hass.[23]

Hauptartikel: Immunisierungsstrategie

Opfer-Täter-Umkehr

Zitat:

«Klassisches Derailing: Die eigentliche Belästigung, die Ursache des Konfliktes, wird einfach ersetzt und die Situation umgedreht [...]

Heute ist mir etwas ähnliches passiert. Ich stand im U-Bahnhof und wartete auf die U-Bahn, und war in mein Handy vertieft, weil ich wichtige E-Mails gelesen habe. Da baut sich einer vor mir auf, so Anfang, Mitte 20, Deutscher, eigentlich kerngesund und Studententyp, aber von oben bis unten eklig verdreckt und übel stinkend, und fängt an, mich breit grinsend, offenbar gut gelaut, aber sehr aufdringlich zu bequatschen. Erst habe ich ihn nicht verstanden, weil auf dem anderen Gleis gerade ein Bahn einfuhr. Der hielt mir da einen ausgiebigen Vortrag darüber, warum ich ihm jetzt ein Mittagessen kaufen - heißt, dafür Geld geben - sollte (in Berlin nicht selten). Der Typ machte überhaupt nicht den Eindruck, da irgendwie bedürftig oder auf Hilfe angewiesen zu sein, sondern das Schnorren zum Lebensstil erhoben zu haben und aus Prinzip zu erwarten, dass andere ihn durchfüttern (auch das in Berlin nicht selten).

Ich sagte "Nein" und kümmerte mich weiter um mein Handy. Der Typ bleibt direkt vor mir, innerhalt der persönlichen Sphäre, ca. 30 bis 40 cm vor mir, unangenehmer­weise auch im sensorischen Bereich meiner Nase, einfach stehen und quatscht unentwegt weiter. War eigentlich schon Nötigung und nicht mehr Betteln. Ich sagte lauter und deutlicher "NEIN!". Der Typ macht einfach weiter und stört mich weiter. Ich hätte ihm jetzt sein Mittagessen zu bezahlen. Irgendwann hab ich ihm dann recht deutlich und auch lauter gesagt "Ich habe Nein gesagt! Lass mich in Ruhe!" Da beschwerte der sich über den Ton, er sei nicht damit einverstanden, dass ich meine schlechte Laune an ihm ausließe, das müsse er sich nicht gefallen lassen..."

Genau so kommt mir die Diskussion um "Hate Speech" vor:
Wir werden permanent durch unverschämte Ideologen belästigt, genötigt, angegriffen und ausgenommen. Voran Feminismus und Genderismus, dazu das ganze Homo-Tamtam, und so weiter. Alles sollen wir zahlen, ständig Leute finanzieren, die auf andere Leute kosten leben wollen.

Sagt man aber was, wird durch Rabulistik - Derailing - die Situation umgedreht und das Thema verschoben: Von der ursprünglichen und konflikt­aus­lösenden Belästigung und Ausnehmerei ist keine Rede mehr, stattdessen wird das auf die Ebene verschoben, dass der, er sich wehrt, dabei im Ton vergriffen habe. [...]

All die Maas', Wizoreks, und wie sie alle heißen, verwenden dieselbe Rabulistik: Situation rumdrehen und Thema verschieben, damit es nicht mehr darum geht, wie uns Genderismus belästigt und ausnimmt, damit es so aussieht, als hätte sich der, der eigentlich der Belästigte ist, falsch verhalten.

Wir müssen das lernen und trainieren, diesen "Hate-Speech"-Vorwurf als Rabulistik-Methode zu entlarven und auf das zu sehen, wovon da abgelenkt wird. Wir dürfen diesen Täter-Opfer-Tausch und die Themen­verschiebung nicht mehr akzeptieren.»[24]

Zitat:

«Der Vorwurf "Hate Speech" wird nur selten in Fällen erhoben, bei denen man ohne weiteres zustimmen könnte, dass derjenige sich im Ton vergriffen hat. Meist ist der Vorwurf willkürlich und folgt einer politisch-ideologischen Einteilung in gut und böse, ist also nur das Vehikel für willkürliche Weltanschauung, die dann meist zu zweierlei Maß führt.»[24]

Diffamierungswebserver

Zitat:

«Es ist seltsam. Ich stoße im linken feministischen Umfeld immer wieder auf anonyme und getarnte Diffamierungs­webserver (auch MünklerWatch und diverse feministische Blogs), und die Politik redet zum Thema Internet und Anomymität immer von "Hate Speech" und "rechter Gewalt". Würde mich mal interessieren, was Heiko Maas dazu sagt, denn in dessen Weltbild kommt sowas ja gar nicht erst vor. [...]

Mal abgesehen davon, dass feministische Vergewaltigungs­vorwürfe nicht mal mehr den Wahrheits­gehalt einer geworfenen Münze und eine Glaub­würdigkeit unter Null haben, sowas wäre nicht mal ein Grunzen wert, wenn es so stimmen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass der Beschuldigte die Situation gänzlich anders darstellen würde.

(Ich überlege gerade. Hatte ich hier im Blog nicht mal eine Geschichte, in der eine Frau auf einer anonymen Webseite beschuldigt wurde, ihren Typen zu verprügeln, und man das in der Presse komplettt ignoriert und totgeschwiegen hat?)

Es gibt keine Gerichtsverhandlung.

Es gibt keine Untersuchung.

Es gibt kein rechtliches Gehör.

Es gibt keine greifbaren Zeugen.

Man weiß nicht mal, ob das überhaupt mehrere Autoren sind oder hinter allem ein einziger steckt.

Es gibt nichts als anonyme Beschuldigung und öffentliche Diffamierung ohne Möglichkeit der Gegenwehr.» - Hadmut Danisch[25]

Meinungsfreiheit und Zensur in der Einwanderungsdebatte

Zitat:

«Ist er nicht goldig? Muss man den nicht einfach gern haben? Ich hab ihn so ins Herz geschlossen! Ich könnt ihn so knuddeln - wenn er nicht eben gerade erschossen worden wäre.

Die Medien berichten gerade, dass ein 17-jähriger Unkritisierbarer in einem Zug mit Messer und Axt unter Anruf einer Gottheit, die für Frieden steht, drei Leute schwer verletzt habe, dann noch mit dem Messer auf ein SEK losging (So'n Schelm...) und von denen dabei erschossen wurde.

Darf man ja nun gar nicht kritisieren, nix negatives sagen. Sonst kommt die Meinungspolizei und steckt einen in den Knast.

Also bloß nichts negatives.

Oh, ich hab ihn so gern. Mein Häschen. Mein herz­aller­liebster Schnuckiputz. Ich bin so begeistert, so erfreut, wie schön es ist, nicht nur eine Willkommenskultur, sondern auch eine Gastkultur und eine Danke­schön­kultur zu erleben. Das hat er so fein gemacht. Kultureller Austausch ist doch durch nichts zu ersetzen. Ich freu mich schon so auf das nächste Mal.

War das jetzt politisch korrekt genug? Ist das so, wie sich der Justizminister das vorstellt? Reicht das, um weiter bloggen zu dürfen?

Oder muss ich erst noch ein paar Gender-Berater einstellen?» - Hadmut Danisch[26]

Stellungnahmen

Der britische Komiker Rowan Atkinson[wp] ("Mr. Bean") hat sich bei einer Anhörung im Oberhaus gegen ein geplantes Gesetz ausgesprochen, das homophobe Hassrede unter Strafe stellen soll.

Die britische Labour-Regierung hat das "Hate Speech"-Gesetz bereits beschlossen, es wird jetzt im Oberhaus verhandelt. Es soll künftig Hass gegen "eine Gruppe von Personen, die durch Hinweis auf deren sexuelle Orientierung definiert sind" unter Strafe stellen. Damit soll künftig die öffentliche Aufführung von Hassrede - etwa auf einer Musik-CD - verboten werden; selbst der Besitz von Hass-Literatur, -Filmen oder -Musik soll untersagt sein. Das Gesetz gibt es bereits seit 1986, allerdings wurde damals nur das Merkmal "Rasse" geschützt, seit 2006 auch das Merkmal "Religion".

Die britische Version des Volks­verhetzungs­gesetzes geht dem Komiker Rowan Atkinson zu weit. Es sei Teil einer neuen "Kultur der Tadel­süchtigkeit", das die freie Meinungs­äußerung untergrabe. Der britische Schauspieler erklärte, er glaube zwar nicht, dass er selbst wegen seiner Sketche mit dem Gesetz in Konflikt geraten könne, aber er finde die ständig zunehmende Einschränkung der Meinungs- und Rede­freiheit bedenklich: "Ich glaube nicht, dass sieben Jahre Gefängnis dafür gerechtfertigt sind, das Falsche in einer falschen Art und Weise zu sagen."

Rowan Atkinson hat sich bereits in der Vergangenheit gegen die Einschränkung der freien Meinungs­äußerung gewandt. So kritisierte er scharf das Gesetz, wonach Beleidigung aufgrund der religiösen Überzeugung mit mehr­jährigen Gefängnis­strafen geahndet werden kann: "Das letzte, was ein Forscher, Kleriker oder Autor will, ist, dass Polizisten jedes Wort auf die Waagschale werfen und mit Gefängnis drohen", erklärte Atkinson.[27]

Zitat:

«Jüdische Organisationen kämpfen für ein EU-Gesetz gegen Hassreden. Wenn Hassreden nicht geahndet werden, folgen daraus Hass-Verbrechen. Jede Art von Antisemitismus und Rassismus muss sofort im Keim erstickt werden.» - Oskar Deutsch[wp][28]

Zitat:

«Rassistisch sind immer nur die anderen "Hate Speech konkret zu definieren oder zu katalogisieren, ist kaum möglich, denn was Hate Speech ist, ist immer vom Kontext abhängig." (S. 14) Dass eine Definition kaum möglich ist, hindert Julia Schramm hier natürlich nicht daran, den so massiv aufgeladenen Begriff "Hass" ausführlich zu nutzen und zu politisieren.

Dabei sprechen gleich mehrere Gründe erheblich dagegen, dies zu tun.

Zum einen ist kaum etwas so gut geeignet wie die Unterstellung von Hass, eigene Aggressivität und Brutalität zu leugnen und in die Feinde zu phantasieren. [...]

Wer zudem politische Konflikte mit Hass erklärt, nicht mit - jeweils mehr oder weniger legitimen - unterschiedlichen Interessen, der entfernt sich von einer zivilen Kultur, anstatt sie zu fördern. Denn zwischen Interessen ist schließlich ein Ausgleich möglich - wenn sich aber gewalt­bereite Hater und ihre Opfer gegen­über­stehen, kann es nicht um einen Ausgleich gehen, sondern nur noch um den Schutz der Opfer.

Die Rede vom Hass ist so ein zentrales Element einer Freund-Feind-Logik, die einen friedlichen Ausgleich von Interessen bloß als Kollaboration mit dem Feind interpretieren kann. Denn wenn sich die Guten (wir) und die Bösen (die anderen) begegnen, wäre jeder Kompromiss eine Bechränkung des Guten - eine wirklich vertretbare Lösung kann nur im Verschwinden der Bösen bestehen.» - Lucas Schoppe[29]

Zitat:

«Das dumme Geschwätz von #Hatespeech ist nichts anderes als ein Hebel zum Abschaffen der #Meinungsfreiheit durch links­totalitäre Heulsusen - Männerstreik[30]

Zitat:

«Die hier behaupten[ext], es habe über 12.000 Tweets gegeben, die "assassinate Trump" enthalten. Niemand nennt es Hate Speech, niemand will es sperren. Moral und Zensur sind relativ und unterliegen der Disposition und dem Opportunitäts­prinzip.» - Hadmut Danisch[31]

Zitat:

«Ist euch mal aufgefallen, dass Rundfunk und Presse zu den Randalen in Hamburg mehr oder weniger deutlich berichten, besonders linke Blätter wie TAZ und ZEIT und auch das ZDF in seiner Sonder­sendung taten sich schwer, die Gewalt überhaupt zu erwähnen, aber selbst wenn, dann immer nur völlig neutral und steril Verwüstung zeigen ohne jeden Kontext und Hintergrund?

Die tun immer so, als wäre eine Naturkatastrophe wie ein Erdbeben oder eine Dürre über Hamburg hereingebrochen, einfach so vom Himmel gefallen. Dass dieser Hass, diese Kriminalität, diese Gewaltlust aber über Jahre und Jahrzehnte in den Parteien und an den Universitäten gezüchtet wurde, wird mit keinem Wort erwähnt.

Ist Euch mal aufgefallen, dass Politik und Presse uns seit Jahren mit Begriffen wie "Hass­verbrechen", "Volksverhetzung", "Hate Speech" zudonnern, jetzt aber plötzlich keine Rede von Hass ist?

Wer einen politisch nicht korrekten Kommentar auf Facebook schreibt, wird geächtet, gejagt, bestraft, dessen Haus wird durchsucht, dessen Rechner beschlagnahmt.

Warum aber passiert das nicht bei denen, die solchen Bürgerkrieg anzetteln? Straßenzüge nieder­brennen gilt dann plötzlich als Kavaliers­delikt. Man steckt enorme Summen und enormen Mediendruck in den "Kampf gegen Rechts", aber beim Aufbau solcher Gewalt­armeen hat man stets weggesehen.

Hamburg ist keine Natur­katastrophe. Hamburg ist das direkte Ergebnis unserer Politik und unserer Presse. Und wir begehen nun den Fehler, eben dieser Politik und eben dieser Presse die Wertung zu überlassen.» - Hadmut Danisch[32]

Zitat:

«Vor ein paar Tagen hat er noch das Maul aufgerissen[ext] und mit harten Strafen gedroht, wenn Autoreifen brennen oder Polizisten verletzt werden.

Wer aber glaube, den G20-Gipfel mit Krawallen und Gewalt begleiten zu müssen, der habe jedes Demonstrations­recht verwirkt: "Wenn Autoreifen in Brand gesteckt oder Polizisten verletzt werden, sind das Straftaten." Dafür gebe es "keinerlei Recht­fertigung und das wird sehr konsequent verfolgt werden", kündigte Maas an.

Und?

Schweigen. Strafen gibt's nur für Facebook - Hadmut Danisch[33]

Reflexion

Linke und linksliberale Kreise sehen den Menschen gerne als zwar im Grunde begeisterungs­fähig, aber wachsweich: beliebig von den Herrschenden zum Guten und zum Schlechten manipulierbar, ist er eigentlich ein reines Opfer. Das Böse verantwortet er nicht selbst, es ist immer durch andere induziert - zum Beispiel durch bösartige "Strukturen" der Gesellschaft. Auf die man schön schimpfen kann, um sich als Guter auszuweisen - ohne jemandem weh zu tun.

Andere gehen weiter und benennen auch klar einen Schuldigen: die herrschende, die besitzende Klasse (die Menschen, die dieser Klasse angehören, sind also paradoxerweise sehr wohl zum Bösen fähig, sie sind nicht Opfer, sondern stellen die eigentlich beneidenswert Freien dar in diesem Narrativ - aber das ist nur ein beiläufiger Widerspruch). Oder einen Demagogen, den Satan in Menschengestalt - Adolf Hitler oder Frauke Petry - der die Menschen führt, wohin sie nicht wollen.

Auf jeden Fall ist nicht der "einfache Mensch" selbst für sein böses Handeln zur Verantwortung zu ziehen. Er ist Opfer, und sein freier Wille ist eine Illusion, somit ist er auch nicht schuldfähig. Die Gesellschaft ist schuld - oder, wenn man schon einzelne Menschen benennen will, dann sind es die finsteren, hassvollen Repräsentanten eines eigentlich längst verflossenen Zeitalters, die rückwärts­gewandte Ziele verfolgen, statt offen in die lichte Zukunft zu schreiten, die die linke oder globalistische Geschichts­prophetie ihnen verheißt.

Die daraus abgeleiteten politischen Maximen sind:

  • Unser gesamtes politisches Handeln muss darauf angelegt sein zu verhindern, dass ein neuer Hitler die Macht über die wachsweichen, beliebig formbaren Menschen­massen gewinnt.
  • Das kann nur geschehen, indem wir selbst von unserer Formungsmacht Gebrauch machen, denn: entweder formen wir - oder es formen die Menschenfeinde. Wir sind eine kleine, privilegierte Klasse von Menschenformern, die die hohe Aufgabe haben, die Menschen zu veredeln.
  • Wir müssen aus allen Rohren Propaganda gegen den Hass machen. Es herrscht direkte Proportionalität: Je mehr Propaganda gegen den Hass wir machen, desto mehr wird der Hass aus den Herzen der Menschen verschwinden.
  • Nach oben gibt es für Propaganda keine Grenzen: die edelste Aufgabe der Vierten Gewalt, der Presse ist es, die Menschen zur Liebe zu erziehen und den Hass aus ihren Herzen auszuradieren.
  • Der Hass ist die Ursache, daß es Spannungen, Gewalt und Kriege zwischen den Menschen gibt. Wenn Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen in dicht­bevölkerten Siedlungs­räumen zusammen­gepfercht leben müssen und es dabei zu Gewalt und Spannungen kommt, so liegt das einzig und allein daran, dass es noch zu viel Hass in den Herzen der Menschen gibt. Und die Ursache hiervon kann nur sein, dass wir immer noch zuwenig Propaganda gegen den Hass verbreiten - es ist ja unsere Schuld: unsere Erziehung zur Menschenliebe ist schwächer als die Hetz­propaganda der rechts­populistischen Menschheitsfeinde. Da das Volk als willenlose Masse der jeweils stärkeren Kraft folgt und unsere Propaganda nicht stark genug ist, folgen sie den Menschheits­feinden.
  • Jeder, der diesem Programm entgegensteht, weil er etwa darauf verweist, dass der Mensch moralisch nur begrenzt formbar und zivilisierbar ist, dass seine Natur ihn mit bösen Seelen­abgründen ausgestattet hat, die bestenfalls eingehegt, aber niemals ganz ausgerottet werden können, dass er ein institutionelles Gefüge braucht, innerhalb dessen er gedeihen und seine Kraft zum Besten entfalten kann, ist ein Menschheitsfeind und muss bekämpft werden.
  • Jeder, der unserem Programm entgegensteht, ist ein verkappter Hitler, ein Demagoge - einer, der die Menschen, die Opfer, auf den falschen Weg führt. Es nützt ihm nichts, sich vom Nationalsozialismus oder von Hitler zu distanzieren. Das ist nur eine List des Menschheitsfeindes, so zu tun als wäre er keiner.

Ich brauche das nicht weiterzuführen: es ist klar, dass man sich mit diesem Menschenbild in beliebige Grade der Hysterie hineinschrauben kann. Ich will versuchen, etwas Bodenhaftung zu gewinnen:

  • Natürlich sind Menschen selbst, nicht die Gesellschaft, verantwortlich für das, was sie tun. Dass es dabei Grade der Verantwortung und auch Einflüsse durch Milieu, durch die vererbte Intelligenzhöhe, den angeborenen Charakter und vieles andere gibt - denn wir kommen schon nicht als unbeschriebenes Blatt auf die Welt - ändert nichts an der grund­sätzlichen Verantwortung und Freiheit.
  • Deswegen - weil die Menschen sind, wie sie nun einmal sind, weil sie keine beliebig formbare Knetmasse darstellen - gibt es auch Grenzen der Manipulation und Propaganda. Das ist es, was der Mainstream zur Zeit mit offenem Mund bemerkt: all seine Propaganda für die multi­kulturalistische Politik, obwohl von einer nie dagewesenen Intensität und Einhelligkeit, stößt an ihre Grenzen. Sie ist zwar nicht wirkungslos, aber es gibt eine Obergrenze der Manipulation, ab der die Menschen sich zunehmend von der propagierten Politik abwenden und Gegenkräfte aufbauen oder unterstützen.
  • Was gemeinhin als Hass bezeichnet wird, ist oft besser als Antipathie[wp] begriffen. Es ist an sich moralisch neutral, ein mehr oder weniger intensives Gefühl der Abgrenzung oder Ablehnung, für das es auch gute Gründe geben kann. Es wird nicht von bösen Menschheits­feinden in die Seele eingespritzt, sondern gehört zum normalen menschlichen Seelenleben dazu - ebenso wie sein Gegenstück, die Sympathie. Auch die Sympathie - als Menschen verbindende Kraft, als Anziehung zwischen Menschen - ist per se moralisch neutral (mit der Liebe ist die Sympathie[wp] nicht in einen Topf zu werfen: es gibt einen Zusammenhang, aber bei weitem keine Deckungs­gleichheit).
  • Einen gesunden "Hass" bringe ich zum Beispiel dem entgegen, der droht, mich, mein Eigentum oder meine Lebenswelt zu zerstören oder zu schädigen. Der Hass ist dann eine Maßnahme der Selbsterhaltung. Das wäre ein Hass, der eine klare Ursache hat. Und es stimmt - natürlich ist Hass der kleine Bruder der Gewalt: in dem Maße, in dem der andere mich bedroht, wächst die Intensität meiner Gege­nmaßnahmen - vom funken­sprühenden Abwehrgefühl über die verbale bis zur physischen Gewalt. Natürlich gibt es auch pathologischen Hass, Hass aus einem Wahn oder einer fixen Idee - aber das delegitimiert nicht den nicht-pathologischen, den gerechtfertigten Hass.
  • Der "Kampf gegen den Hass" ist daher vor allem ein Kampf gegen Symptome und ein Kampf gegen Windmühlen. Der Hass wird nie aus den Herzen der Menschen auszumerzen sein. Das Beste, das wir an dieser Front erreichen können, ist Auswüchse einzudämmen, den Hass zurückzustutzen, und die Umstände zu vermeiden, die den Hass begünstigen, soweit dies möglich ist.
  • Was ich hier gerechtfertigte antipathische Kräfte nenne, ist notwendig, um eine Gesellschaft zu betreiben. Eine universelle Menschen- oder Feindesliebe ist in dieser Welt nicht lebbar. Jeder Richter, jeder Polizist, jeder Soldat weiß, wovon ich spreche: Er muss distanzierende, ausgrenzende, abwehrende, verurteilende, antipathische Kräfte ausüben, die auf den Erhalt des Eigenen gerichtet sind. Man kann dem Richter nicht mit dem Evangelium "Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet" kommen: der Richter muss richten, im Interesse der Gemeinschaft. Polizisten und Soldaten müssen antipathische Handlungen, Abwehrhandlungen gegen Menschen vornehmen, die die eigene Ordnung von innen oder von außen angreifen. Wenn sie das mit Verweis auf "Liebe deine Feinde" unterlassen würden, würden sie die Existenz ihrer Gesellschaft riskieren. Das alles sind eigentlich Selbst­verständlich­keiten. Es ist Aufgabe der Christen, ihre Ethik so zu formulieren, dass sie nicht mit dem grundsätzlichen Existenz- und Überlebens­anspruch ihres Volkes, ja der Völker überhaupt, in Widerspruch gerät. Ein Anstoß hierzu können eventuell die Ausführungen von Pastor Sheldon Emry Sollen Christen böse Menschen lieben?[ext] sein.
    - Rüdiger Plantiko[34]

Beispiele

Zitat:

«Der Film "I spit on your grave" erfreut sich unter Jugendlichen besonderer Beliebtheit. Auch und gerade unter solchen, die weit unter 18 sind. Sie können nicht erkennen, dass es sich hier um Hass­propaganda handelt, sie sind vielmehr begeistert über die bestialischen Szenen, in welchen Männer abgeschlachtet werden, wobei der Sadismus seine Grenzen nur in einem beschränkten Einfalls­reichtum findet, wie man jemanden hinrichten kann, ansonsten: Splatter! Splatter! Splatter!

Dieser Film, der nur beispielhaft für eine ganzes Genre - dem Frauenkrimi - steht, gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird eine junge Frau auf das brutalste Opfer einer Gruppen­vergewaltigung. Im zweiten Teil nimmt sie dann grausame Rache an ihren Peinigern.

Um zu erkennen, dass es sich hier tatsächlich um Feindbild­propaganda handelt, lohnt es sich, die rassistische Analogie zu bilden. Man stelle sich einen Film vor, in welchem ein weißer Deutscher das Opfer eine Türken­gang wird, also auf das brutalste von Monster­türken misshandelt wird, woraufhin das Opfer einen Täter­türken nach dem anderen abgeschlachtet, möglichst kreativ und grausam in den Tötungen - und ganz zurecht natürlich, denn schließlich erhalten hier die "Bösen" nur ihre gerechte Strafe. Ein solcher Streifen wäre nur auf Nazi-Partys der Bringer, jeder andere würde den Rassismus sofort erkennen. Wenn es hingegen gegen Männer geht, dann ist es auf einmal in Ordnung, ja begründet ein ganzes Genre, wofür abgeschwächt "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" stellvertretend steht.

Krieg ist angeblich eine reine Männer­angelegenheit, wie man besonders bei der Schwarzer nachlesen kann. Frauen sei sowas fremd - aber nicht Feministinnen. Denn den Gegner - hier den Mann - zum Täter, Vergewaltiger und Monster zu stilisieren, ist das Grundprogramm von Kriegspropaganda. Der andere ist der Feind, das Monster und überhaupt hat er auch zuerst angegriffen, man wehre sich nur: Es wird nur(!) zurückgeschossen, wie bereits - und nicht nur - die Nazipropaganda verkündete.»[35]

Einzelnachweise

  1. Gesinnungsterror: Die Beseitigung von Freiheitsrechten im Namen des Staatsfeminismus, Kritische Wissenschaft - critical science am 30. März 2013
  2. Youtube-logo.png Antideutsche Feministin beschwert sich bei CCC über Sifftwitter Trollring und Kritik am NetzDG - Maxine Bacanji (21. April 2017) (Länge: 4:46-5:22 Min.)
  3. Twitter: @CaptainLala_ - 31. Mai 2016 - 17:29
  4. Bettina Röhl: Der seltsame Kampf gegen "Hass": Maas, Anetta Kahane und Facebook-Zensur, Tichys Einblick am 10. Mai 2016 (Argumentieren, Ignorieren, Löschen, Strafanzeige: Das sind die Eskalations­stufen bei Hass-Kommentaren. Was keinesfalls geht, ist eine staatlich initiierte und geförderte, privat exekutierte und willkürlich handelnde Zensur­industrie.)
  5. Hadmut Danisch: Unter Pressesprechern, Ansichten eines Informatikers am 19. Oktober 2016
  6. Youtube-logo.png Hate Speech / Hassrede existiert nicht! (sub) - Übersetzung: Hagen Grell (2. Januar 2017) (Länge: 2:54 Min.), Original: Youtube-logo.png DEBUNKED: Why 'Hate Speech' does not exist! - StevenCrowder (7. Dezember 2016) (Länge: 7:10 Min.)
  7. Lexikon: Hate Speech, Netz gegen Nazis
  8. Hadmut Danisch: Reihenweise Desinformation durch die Presse, Ansichten eines Informatikers am 1. November 2015
  9. Pdf-icon-extern.png Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung.[ext] - Eine Expertise für die Heinrich-Böll-Stiftung von Hinrich Rosenbrock, Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung, ISBN 3-86928-073-5, Januar 2012, im Vorwort
  10. H. Rosenbrock, a.a.O., S. 42ff.
  11. Skeptiker am 30. August 2013 um 09:37 Uhr im Blog "Ansichten eines Informatikers
  12. Pdf-icon-extern.png Gleichheit als umkämpftes Terrain? Wie antifeministische Männerrechtler emanzipatorische Begriffe umdeuten[ext] - Thomas Gesterkamp, Ruhr-Universität Bochum, 25. Juni 2010 (S. 8)
  13. EMMA-Forum: Rechtslage bei Hate Speech, 29. Mai 2010
  14. Medienelite: Temporär hassen und langfristig dagegen sein, Nadine Lantzsch am 6. Juli 2011
  15. Einige Gedanken zum Prinzip der Rechtsstaatlichkeit, Antje Schrupp am 15. Juli 2011
  16. Ad Sinistram: Mannhafter Feminismus, Roberto J. De Lapuente am 2. Juni 2011
  17. Die Söhne von Perseus: Die Osloer Katastrophe als Schmiermittel für die politisch korrekte Verleumdungsmaschinerie, 3. August 2011
  18. "Jedes Herz eine revolutionäre Zelle", Tageszeitung am 9. Dezember 2000
  19. Tamara Wernli: Der Hate Speech-Hammer ist die neue Nazikeule, AchGut-Bog am 31. März 2017
  20. Now Official - O2 and Symantec Believe Helping Male Victims of Domestic Violence and Sex Abuse is Hateful, "The Rights of Man" am 14. März 2013
  21. 21,0 21,1 The 48 Men's Human Rights Sites Feminists Seek to Censor, "The Rights of Man" am 10. Februar 2013
  22. 22,0 22,1 Hadmut Danisch: Unter Pressesprechern, Ansichten eines Informatikers am 19. Oktober 2016 (Ich fand es unglaublich seicht. Wiederkäuen des schon tausendmal gehörten in schlaffer Version. Zudem Leute auf dem Podium (und im Publikum), die sich in ihrer Meinung sehr, sehr ähnelten und auf einer 360°-Skala um vielleicht 5 bis 10° unterschieden.)
  23. Feminismuskritik: Kritik = Hatespeech = Maskugetrolle, Erzählmirnix am 10.September 2013 (Dieses "Wir Feministinnen werden so hart attackiert" ist so eine Art Meta-Aufschrei. Während zunächst eine öffentliche Debatte über Sexismus gegen Frauen angestoßen wurde, wird jetzt eine öffentliche Debatte über "Hass" gegenüber Feministinnen gestartet. Dort heißt es dann auch regelmäßig, "ihnen wird des Öfteren sogar mit Vergewaltigung oder Mord gedroht" - wobei ich mich frage, warum in öffentlichen Debatten um dieses Thema keine dieser Vergewaltigungs-/Mord­drohungen zitiert wurde. Wenn ich "des öfteren" mit Mord bedroht werde, warum nehme ich dann nicht sowas, um "Hatespeech" zu illustrieren, sondern zitiere was über "Hipster-Fötzchen"?)
  24. 24,0 24,1 Hadmut Danisch: Plädoyer für Hate Speech, Ansichten eines Informatikers am 14. September 2015
  25. Hadmut Danisch: Die neueste Vergewaltigungskampagne, Ansichten eines Informatikers am 5. Juni 2016
  26. Hadmut Danisch: Oh, mein geliebtes süßes kleines Zuckerschneckchen!, Ansichten eines Informatikers am 19. Juli 2016
  27. "Mr. Bean" gegen Hassrede-Gesetz, 23. März 2009
  28. Rassistische Gewalt nimmt in Europa zu, Der Kurier am 3. Mai 2014 (Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch[wp], appelliert im EU-Wahlkampf an Österreichs Europa-Abgeordnete, sich für ein EU-Gesetz einzusetzen, welches Hassreden und Verbrechen, die aus Hass entstehen, unter Strafe stellt.)
  29. Lucas Schoppe: Vom politischen Nutzen der Hate Speech (Julia Schramm gibt eine Broschüre über den Hass im Netz heraus), Man Tau am 8. Mai 2015
  30. Twitter: maennerstreik - 23. Juli 2015 - 02:00
  31. Hadmut Danisch: Niemand nennt es Hate Speech, Ansichten eines Informatikers am 5. Februar 2017
  32. Hadmut Danisch: Was zu Hamburg nicht gesagt wird..., Ansichten eines Informatikers am 8. Juli 2017
  33. Hadmut Danisch: Und Heiko Maas schweigt..., Ansichten eines Informatikers am 8. Juli 2017
  34. Rüdiger Plantiko: Vom "Kampf gegen den Hass", Microblog am 25. Juni 2016
  35. Über Hasspropaganda, Der Jüngling am 3. August 2015

Querverweise

Netzverweise