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Interessengemeinschaft Antifeminismus

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IG Antifeminismus
Logo-IGAF Schweiz.jpg
Beschreibung Webseite
Sprachen deutsch
Online seit 9. April 2010
Status unklar
Weitere Infos
Betreiber unklar
Urheber René Kuhn
URL antifeminismus.ch
Twitter @antifeminismus
Urs Bleiker, bis Ende 2013 Präsident der IGAF Schweiz

Die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) wurde am 9. April 2010 von einigen Männern in der Schweiz gegründet, welche gegen die Ideologie Feminismus und deren untragbaren Folgen für die Männer ankämpfen. Die IGAF fordert gleiche Rechte für Männer und Frauen, vor allem im Scheidungs-, Unterhalts- und Sorgerecht, wo heute die Männer diskriminiert und von ihren eigenen Kindern getrennt werden.

Inhaltsverzeichnis

Aktivitäten

Die Interessengemeinschaft hatte sich gegründet mit dem Ziel, das 1. Antifeminismus-Treffen in Europa zu organisieren und auszurichten. Zu den Ausrichtern gehören René Kuhn, Urs Bleiker und Adrian Kuhn.

Am 30. Oktober 2010 fand in einem Tagungshotel nahe des Flughafens Zürich Kloten das 1. Internationale Antifeminismus-Treffen statt. Rund 100 Männer und einige Frauen haben an diesem historischen Treffen teilgenommen, wobei sechs Referenten zu Wort kamen, darunter Eckhard Kuhla (Vorsitzender von Agens e.V.), Alfredo E. Stüssi (Präsident von Subitas) und Michail Savvakis (Der Maskulist).[1]

Die Interessengemeinschaft Antifeminismus wollte zu den Nationalratswahlen im Herbst 2011 mit eigenen Listen antreten.[2] Dazu wurde am 6. Juni 2011 ein 13-Punkte-Wahlprogramm beschlossen.[3] Dieses Ziel konnte allerdings nicht erreicht werden.[4][5]

Warnung für heiratswillige Männer: Eine Warnung vor dem Ehevertrag

Nach dem dritten Internationalen Antifeminismus-Treffen im November 2012 ging von der Interessengemeinschaft Antifeminismus keinerlei Aktivitäten mehr aus. Irgendwann wurde dann die alte Webseite gelöscht und alle Namen und alle Hinweise auf die Veranstaltungen Antifeminismus-Treffen entfernt. Seitdem ist unklar, war hinter der Domain antifeminismus.ch und dem "Verein" Antifeminismus steht.

Acht Forderungen

Wahlplakat zu den Nationalratswahlen
  1. Eine für die Behörden und die Justiz bindende und widerspruchsfrei geschriebene Verfassung mit individuell einklagbaren Rechten, unabhängig vom Geschlecht. Das Verbot von Gruppenrechten wie zum Beispiel Frauenquoten ist in der Verfassung festzuschreiben.
  2. Die Streichung des Gleichstellungsgebots. Das Gleichstellungsgebot ist totalitär und nicht vereinbar mit dem Gleichberechtigungsgebot.
  3. Die Schließung sämtlicher Gleichstellungsbüros. Diese werden dazu missbraucht, feministische Propaganda zum Schaden der Hälfte der Bevölkerung, des Mannes, zu betreiben, und die Frauenprivilegien ständig auszubauen.
  4. Die völlig unwissenschaftlichen Studiengänge zu Geschlechterfragen - sogenannte "Gender Studies" - haben an den Universitäten nichts verloren. Entsprechende Bachelor-, Master- und Professorentitel sind abzuerkennen, da sie den falschen Anschein einer wissenschaftlichen Ausbildung vermitteln.
  5. Das gemeinsame Sorgerecht für unverheiratete und geschiedene Paare, sowie eine Strafnorm für Kindsentzug und den Verlust des Sorgerechts für Elternteile, welche dem andern Elternteil den Kontakt mit dem Kind verwehren.
  6. Ein Verbot der Abtreibung oder ein Mitspracherecht des Vaters oder eines dem Abtreibungsrecht der Mutter analoges väterliches Recht auf Abstandnahme von der Vaterschaft.
  7. Gleiches Rentenalter für Mann und Frau.
  8. Obligatorischer Militär-/Zivildienst oder Wehrpflichtersatz für alle Frauen.
Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Ziele für ein wirklich gleichberechtigtes Neben- und Miteinander von Mann und Frau in absehbarer Zeit erreichen werden. Daher kämpfen wir Männer zusammen mit den Frauen weiter für eine tatsächliche Gleichberechtigung von Mann und Frau. (Dezember 2010[6])

13-Punkte-Programm

Wahlplakat zu den Nationalratswahlen
  1. Weg mit dem Feminismus
  2. Stärkung von Väterrechten
  3. Anerkennung der traditionellen Familie mit Vater, Mutter und Kinder als unabdingbares Fundament der Stabilität und des Fortbestandes unserer Gesellschaft
  4. Ein neues Scheidungsrecht muss her
  5. Weg mit Kinderalimenten
  6. Weg mit den Quotentanten
  7. Schluss mit Umerziehungsversuchen an Männern
  8. Weg mit der feministischen Ideologie im Bildungswesen
  9. Kampf dem Genderismus
  10. Gleiche Rechte und Pflichten in Sachen Wehrpflicht
  11. Gleichberechtigung bei den Renten für Mann und Frau
  12. Schliessung von Frauenhäusern und Ersatz durch ideologiefreie Opferhäuser
  13. Weg mit dem schwachsinnigen Sprachfeminismus (Juni 2011[7])

Erfolgsgründe

Wie kann es sein, dass diese Bewegung quasi aus dem Nichts so erfolgreich ist? Um dieses Phänomen etwas genauer zu verstehen, muss man zunächst einmal in die Tiefen der täglichen Arbeit der verschiedenen Männer- und Väterorganisationen abtauchen. Dort, wo täglich verzweifelte Väter anrufen, weil ihnen bei der Trennung Geld, Haus, Auto, aber vor allem die Kinder rücksichtslos weggenommen werden, weil ihnen von Behörden und Richtern kein Wort geglaubt wird, weil ihnen niemand zuhört, weil ihre Frau quasi automatisch Recht bekommt, weil sie völlig zu Unrecht der wüstesten Verbrechen beschuldigt und angeklagt werden. Wenn man diese Männer hört und erlebt, mit ihnen zusammen ein Stück des Weges geht und dabei erlebt, wie sie von der Gesellschaft fallen gelassen werden, dann versteht man, woher die Wut und die Aggression kommt.[8]

Vorstand

Auf der 1. Generalversammlung des "Verein Antifeministen" am 28. Februar 2011 in Winterthur wurden für den Vorstand bestellt:

  • Urs Bleiker, Pfäffikon (Präsident)
  • Hans Ulrich Ammann, Langenthal
  • Riquet Clot, Aire
  • Martin Frommherz, Winterthur
  • René Kuhn, Luzern (Gründer und Vize-Präsident)
  • Adrian Kuhn, Zofingen
  • Ernst Lüthi, Ostermundigen
  • Bruno Ribi, Raperswilen
  • Sarina Rogg, Uster
  • Alfredo E. Stüssi, Zürich (Am 29. Juli 2011 ausgetreten[9])

Seit etwa 2013 ist unklar, wer hinter der IGAF Schweiz steht und ob sie in realiter überhaupt noch existiert. (Stand: 1. März 2014) Presseerklärungen oder sonstige Verlautbarungen darüber sind der WikiMANNia-Redaktion nicht bekannt. Die anfänglich hochgesteckten Erwartungen der Antifeminismus-Treffen haben sich nicht erfüllt. Auch bei der dritten Veranstaltung konnte die Teilnehmerzahl nicht merklich zu den vorherigen gesteigert werden. Die sich damit abzeichnende Stagnation hat zum Einstellen der Aktivitäten geführt.

Info-Broschüren

Einzelnachweise

  1. 1. Internationales Antifeminismus-Treffen
  2. Für den Mann nach Bern, Basler Zeitung am 23. Mai 2011
  3. Pdfext.gif 13-Punkte-Wahlprogramm - IGAF Schweiz, 6. Juni 2011
  4. Mitteilung der IGAF zu den Nationalratswahlen 2011
  5. (Neugelbes WGvdL-)Forum: Mitteilung zu den Nationalratswahlen 2011, Urs Bleiker (Manhood) am 19. August 2011 - 14:35 Uhr  (Archiv)
  6. Pdfext.gif Warum das feministische Lügengebäude zusammenbrechen wird: Acht Forderungen - René Kuhn, ef-magazin, Dezember 2010 (157 KB)
  7. Pdfext.gif Programm und Forderungen, Juni 2011 (313 KB)
  8. Männer-Zeitung: Was wäre dem Antifeminismus entgegen zu halten?, Oliver Hunziker, Präsident GeCoBi, im März 2011
  9. Subitas Pressemitteilung vom 29. Juli 2011

Querverweise

Netzverweise

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