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Netz gegen Nazis

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Hauptseite » Politik » Lobbyismus » Netz gegen Nazis


Netz gegen Nazis
Logo-Netz gegen Nazis.gif
Beschreibung Webseite
Slogan Mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus
Sprachen deutsch
Online seit 1. Mai 2008
Status aktiv, aber 2017 umbenannt
Weitere Infos
Betreiber Amadeu-Antonio-Stiftung
Urheber Die Zeit[wp]
URL netz-gegen-nazis.de [1]
belltower.news [2]

Die Plattform Netz gegen Nazis wurde im Mai 2008 von der Zeitschrift Die Zeit[wp] gestartet[3][4] und von der Amadeu-Antonio-Stiftung betrieben.[5] Weil die Kampf­floskel "gegen Nazis" wegen inflationärem Gebrauch an Wirkung verlor, wurde der Blog im April 2017 in Belltower.News[wp] umbenannt.[6][7][8]

Förderung

Gefördert werden die redaktionellen Bereiche "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aktuell" sowie "Gender" durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).[9]

Entwicklung

Am 1. Januar 2009 übergab Die Zeit die Trägerschaft an die Amadeu-Antonio-Stiftung, unterstützte das Portal aber weiterhin, vor allem in technischen Fragen. Inhaltlich verantwortlich zeichnete aber seitdem ausschließlich die Amadeu-Antonio-Stiftung.[9][10]

Am 3. April 2017 gab die Amadeu-Antonio-Stiftung bekannt, dass die Seite in Belltower.News - Netz für digitale Zivilgesellschaft umbenannt wurde. Als neues Logo dient eine Bulldogge. Als Gründe wurde angegeben, dass die Seite jetzt nicht nur mehr den Rechts­extremismus im Blick habe, sondern sich zusätzlich mit "den Facetten gruppen­bezogener Menschenfeindlichkeit, Strategien und Argumentations­mustern (...), aber auch intensiver mit digitaler Gewalt und Kommunikations­kultur" beschäftigen wolle. Mit der Namens­änderung endete auch die Kooperation mit der Zeit sowie mit allen weiteren Partnern.[9][8][11]

Beiträge

Einzelnachweise

  1. Artikel unter der URL netz-gegen-nazis.de sind immer noch aufrufbar.
  2. belltower.news ist die neue URL nach der Umbenennung.
  3. In eigener Sache: Netz gegen Nazis, Zeit Online am 1. Mai 2008 (DIE ZEIT hat das Projekt "Netz gegen Nazis" gestartet, eine Internet­plattform, die helfen will, dem Rechtsextremismus mit Rat und Tat entgegen­zutreten.)
  4. Thomas Lindemann: Nutzloses Netz gegen Nazis?, Die Welt am 21. Mai 2008 (Gut gemeint, schlecht gemacht: das Internet­portal gegen Rechts­extremisten.)
  5. Wikipedia: Belltower.News/Netz gegen Nazis in der Version vom 20. November 2016:
    "Netz gegen Nazis ist ein Internetportal der Amadeu Antonio Stiftung."
  6. Wikipedia: Belltower.News/Netz gegen Nazis in der Version vom 21. April 2017:
    "Belltower.News (Untertitel: Netz für digitale Zivilgesellschaft) ist ein Watchblog[wp] der Amadeu Antonio Stiftung. Bis zum 3. April 2017 war es als Internetportal unter dem Namen Netz gegen Nazis bekannt."
  7. Netz-gegen-nazis.de wird Belltower.News, Belltower.News am 3. April 2017
  8. 8,0 8,1 Aus Netz gegen Nazis wird Belltower News - Netz für digitale Zivilgesellschaft, Pressemitteilung der Amadeu-Antonio-Stiftung
  9. 9,0 9,1 9,2 Wikipedia: Belltower.News/Netz gegen Nazis in der Version vom 21. April 2017
  10. Robert Scholz: Amadeu-Antonio-Stiftung übernimmt "Netz gegen Nazis"[webarchiv], Endstation Rechts am 23. Dezember 2008
  11. Belltower.News: Danksagung
  12. Anreißer: "Ich hätte bestimmt noch keine Freundin gehabt ohne Pick-up. Nie, nie. Überhaupt nicht." sinniert Robert Timm in einem Dokumentarfilm von 2013 über so genannte Pick-Up Artists (PUA). Robert Timm ist heute der Berlin-Chef der rechtsextremen und vom Verfassungs­schutz beobachteten "Identitären Bewegung". Zufall, dass er in Seminaren den "Code" von Frauen knacken wollte? Wohl kaum. Die misogyne Welt der PUA hat so einige Über­schneidungen mit der von Rechtsextremen. -
    Zitat: Es gibt einige deutsche Foren und Plattformen, die Überschneidungen zwischen der rechten Szene und Akteuren aus der Manosphere nahelegen. So beispielsweise das antifeministische Online-Lexikon Wikimannia. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um ein Lexikon für Männer, und zwar für weiße, heterosexuelle Männer. "Stell Dir eine Welt vor, in der jeder freie Mann feminismusfreies [sic] Wissen mit anderen teilen kann. Dies ist unser Auftrag. - Leitbild WikiMANNia." Die Ideen zu Geschlechterrollen basieren dabei auf den Evolutionstheorien der PUA. So werden Frauen als hinter­hältige, betrügerische "Weiber" bezeichnet, die sich ihre Reize schamlos zunutze machen, um Männer auszunutzen. So wie auf gewissen 4chan subboards gegen die SJWs gewettert wird, geschieht es hier gegen die "Helferindustrie". Auf Wikimannia gibt es also nicht nur Bestätigung für die prekäre Situation weißer deutscher Männer, sondern auch noch Handwerks­zeug zur rassistischen Hetze. Neben dem Feindbild Frau gibt es noch das Feindbild Migrant*in. Um die "Helferindustrie" am Laufen zu halten, würden nämlich künstlich Opfer produziert. Und diese falschen Opfer seien eben Frauen und Migrant*innen. Sätze wie "15 Betreuer für 35 Migranten im Asylheim - 1 Pflegekraft für 25 Bewohner im Pflegeheim." gehören auf Wikimannia zum Standard­repertoire. Rassistische Hetze geht hier Hand in Hand mit einem misogynen Weltbild. Auch hier greift wieder das klassische rechte Opfernarrativ, denn die wahren Opfer sind natürlich die weißen deutschen Männer, die von allen Seiten bedroht werden. [...] Auch die rechtsextreme "Identitäre Bewegung" hat einen eigenen Eintrag auf der Seite. Dort wird [...] zu einem Interview mit dem österreichischen IB-Gründer Sellner verlinkt, der auch seine eigene Seite hat. Eine ziemlich klare Positionierung zugunsten der Rechtsextremen also.
  13. Anreißer: Der weiße heterosexuelle Mann hat es nicht leicht. Er wird von familien­zerstörenden Frauen ausgenutzt, die ihm womöglich noch ein Kind unterschieben, militante "Feminazis" verbieten ihm, seine Meinung zu äußern und überhaupt haben sich Politik und Gesellschaft gegen ihn verschworen. Frauenquoten, Frauenhäuser, Frauenrechte - alles Symptome der Unterdrückung und Entrechtung von Männern. Diesen Eindruck könnte man zumindest nach der Lektüre von "Wikimannia" haben. Laut Eigenbeschreibung eine "Wissens-Datenbank über Benachteiligungen von Jungen und Männern, sowie Bevorzugungen von Maiden und Frauen."
  14. Michael Klein: Stasi-Alarm: Was tun, wenn der Nachbar Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung ist?, Kritische Wissenschaft - critical science am 11. Dezember 2016

Kommentare

2008 hatte die Wochenzeitung "Die Zeit" das Internetportal "Netz-gegen-Nazis" gegründet, 2009 hat die umstrittene Amadeu-Antonio-Stiftung die Leitung dieses Portals übernommen. "Die Zeit" war seitdem Kooperations­partner, ihr stell­vertretender Chefredakteur Moritz Müller-Wirth war bis Ende 2016 im Beirat von "Netz-gegen-Nazis". "Die Zeit" hat für ihr Engagement beim "Netz-gegen-Nazis" zu Recht viel Kritik einstecken müssen. Denn diese Seite war nichts anderes als eine primitive und schändliche Instrumentalisierung des "Nazi"-Vorwurfs mit dem Ziel der Verunglimpfung von Andersdenkenden, die allein schon durch die (abwertende) Nennung auf dem Portal stigmatisiert wurden. Und zu den derart Stigmatisierten zählten unter anderem Persönlichkeiten wie Vera Lengsfeld sowie unabhängige Medien wie "Tichys Einblick" oder die "Achse des Guten" (Näheres siehe hier[ext]).

"Die Zeit" beendet Zusammenarbeit mit "Netz-gegen-Nazis"

Nunmehr wurde die Kooperation zwischen "Der Zeit" und dem "Netz-gegen-Nazis" beendet. Zugleich wurde die Internetseite netz-gegen-nazis.de eingestellt und durch die Seite belltower.news abgelöst. Belltower.News kommt mit einer Bulldogge im Logo des Titels daher, passenderweise hat man dazu auf Facebook folgenden, etwas älteren Post von "netz-gegen-nazis" grafisch und farblich ganz oben platziert: "eine seite, die publik macht, was nazis treiben, ist richtig und wichtig. dass die hunde getroffen wurden, kann man in deren geheule bei den bewertungen lesen." Damit dürfte die auch der neuen Internet­seite zugrunde­liegende - unveränderte - Denkweise sicher treffend dargestellt sein.

Angeblich sei die Kooperation mit der "Zeit" seit 2009 nur technischer Natur gewesen, was aber so nicht stimmt: denn der Beirat von "netz-gegen-nazis" "steht der Redaktion beratend zur Seite", so hieß es wörtlich bei "netz-gegen-nazis"; die technische Betreuung oblag einem externen Dienstleister. Und im Stiftungsrat der Amadeu-Antonio-Stiftung saß die "Zeit"-Journalistin Andrea Böhm. Sie ist auch weiterhin dabei, insofern ist die Verbindung zwischen der Stiftung und der Wochen­zeitung noch nicht ganz gekappt. Zumindest mit dem "Netz-gegen-Nazis" will Die Zeit aber nichts mehr zu tun haben.

Änderung der Strategie? "Markt­förmiger Extremist" als der neue "Nazi"

Der Namenswechsel deutet auf eine gewisse Änderung der Vorgehensweise im Kampf gegen Andersdenkende hin. Die primitive Verunglimpfung als "Nazi" soll möglicherweise durch eine etwas subtilere Vorgehensweise abgelöst werden. Denn wie auch die Betreiber von "netz-gegen-nazis/belltower.news" festgestellt haben, gibt es echte "Nazis" ohnehin nicht oder kaum; die sind politisch marginalisiert. Der wirkliche Gegner ist die Mitte der Gesellschaft, das liberale und konservative Bürgertum oder was von ihm noch übrig ist. In dieser Weise äußert sich die neue Seite "belltower.news":

"Gruppenbezogene Menschen­feindlich­keit ist in Deutschland weit verbreitet - und beeinflusst den Alltag vieler Menschen weit mehr als der organisierte Rechtsextremismus."

Dieses Konzept der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit ist eine neue Sprechblase, die der Aufsichts­rats­vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Andreas Zick, maßgeblich mitentwickelt hat und seit Jahren erfolgreich propagiert und die mittlerweile bereitwillig von vielen anderen, vor allem auch Politikern (und nicht nur solchen vom Bundes­familien­ministerium) übernommen worden ist. Wie Zick in der von ihm miterstellten Rechts­extremismus-Studie "Gespaltene Mitte"[ext] behauptet, seien menschen­feindliche und rechts­extremistische Einstellungen angeblich insbesondere auch bei denen festzustellen, die der Ideologie des sogenannten "markt­förmigen Extremismus" (auch so ein neu geschaffener Begriff) anhängen.

Ein solcher "marktförmiger Extremist" soll laut Studie zum Beispiel sein, wer folgende Thesen mehr oder weniger bejaht: "Wer nicht bereit ist, was Neues zu wagen, ist selber schuld" oder "Menschliche Fehler können wir uns nicht mehr leisten" oder "Wer keine Ideen hat, wie er sich gut verkaufen kann, der ist selber schuld, wenn er scheitert". Das erinnert mehr an die sogenannte "einfache Sprache" als an Wissenschaft. Und natürlich sind diese Thesen manipulativ formuliert und im Grunde nicht zustimmungs- oder ablehnungs­fähig (wohl niemand wird einem Pflegefall zumuten, etwas Neues zu wagen, aber doch wohl jeder einem achtzehn­jährigen Abiturienten; und wer wird als Passagier einem Piloten einen tod­bringenden Fehler erlauben wollen?). Durch diese pseudo­wissen­schaftliche Herangehens­weise und interessen­geleitete Inter­pretation der Antworten wird der Versuch unternommen, liberale und libertäre Einstellungen und letztlich das christliche Menschenbild von der Eigen­verantwortlich­keit des Menschen als menschen­feindlich und (rechts)extrem zu diskreditieren. Sozusagen: Der "marktförmige Extremist" als der neue "Nazi".
- Ansgar Neuhof[1]

Einzelnachweise

  1. Artikel unter der URL netz-gegen-nazis.de sind immer noch aufrufbar.
  2. belltower.news ist die neue URL nach der Umbenennung.
  3. In eigener Sache: Netz gegen Nazis, Zeit Online am 1. Mai 2008 (DIE ZEIT hat das Projekt "Netz gegen Nazis" gestartet, eine Internet­plattform, die helfen will, dem Rechtsextremismus mit Rat und Tat entgegen­zutreten.)
  4. Thomas Lindemann: Nutzloses Netz gegen Nazis?, Die Welt am 21. Mai 2008 (Gut gemeint, schlecht gemacht: das Internet­portal gegen Rechts­extremisten.)
  5. Wikipedia: Belltower.News/Netz gegen Nazis in der Version vom 20. November 2016:
    "Netz gegen Nazis ist ein Internetportal der Amadeu Antonio Stiftung."
  6. Wikipedia: Belltower.News/Netz gegen Nazis in der Version vom 21. April 2017:
    "Belltower.News (Untertitel: Netz für digitale Zivilgesellschaft) ist ein Watchblog[wp] der Amadeu Antonio Stiftung. Bis zum 3. April 2017 war es als Internetportal unter dem Namen Netz gegen Nazis bekannt."
  7. Netz-gegen-nazis.de wird Belltower.News, Belltower.News am 3. April 2017
  8. 8,0 8,1 Aus Netz gegen Nazis wird Belltower News - Netz für digitale Zivilgesellschaft, Pressemitteilung der Amadeu-Antonio-Stiftung
  9. 9,0 9,1 9,2 Wikipedia: Belltower.News/Netz gegen Nazis in der Version vom 21. April 2017
  10. Robert Scholz: Amadeu-Antonio-Stiftung übernimmt "Netz gegen Nazis"[webarchiv], Endstation Rechts am 23. Dezember 2008
  11. Belltower.News: Danksagung
  12. Anreißer: "Ich hätte bestimmt noch keine Freundin gehabt ohne Pick-up. Nie, nie. Überhaupt nicht." sinniert Robert Timm in einem Dokumentarfilm von 2013 über so genannte Pick-Up Artists (PUA). Robert Timm ist heute der Berlin-Chef der rechtsextremen und vom Verfassungs­schutz beobachteten "Identitären Bewegung". Zufall, dass er in Seminaren den "Code" von Frauen knacken wollte? Wohl kaum. Die misogyne Welt der PUA hat so einige Über­schneidungen mit der von Rechtsextremen. -
    Zitat: Es gibt einige deutsche Foren und Plattformen, die Überschneidungen zwischen der rechten Szene und Akteuren aus der Manosphere nahelegen. So beispielsweise das antifeministische Online-Lexikon Wikimannia. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um ein Lexikon für Männer, und zwar für weiße, heterosexuelle Männer. "Stell Dir eine Welt vor, in der jeder freie Mann feminismusfreies [sic] Wissen mit anderen teilen kann. Dies ist unser Auftrag. - Leitbild WikiMANNia." Die Ideen zu Geschlechterrollen basieren dabei auf den Evolutionstheorien der PUA. So werden Frauen als hinter­hältige, betrügerische "Weiber" bezeichnet, die sich ihre Reize schamlos zunutze machen, um Männer auszunutzen. So wie auf gewissen 4chan subboards gegen die SJWs gewettert wird, geschieht es hier gegen die "Helferindustrie". Auf Wikimannia gibt es also nicht nur Bestätigung für die prekäre Situation weißer deutscher Männer, sondern auch noch Handwerks­zeug zur rassistischen Hetze. Neben dem Feindbild Frau gibt es noch das Feindbild Migrant*in. Um die "Helferindustrie" am Laufen zu halten, würden nämlich künstlich Opfer produziert. Und diese falschen Opfer seien eben Frauen und Migrant*innen. Sätze wie "15 Betreuer für 35 Migranten im Asylheim - 1 Pflegekraft für 25 Bewohner im Pflegeheim." gehören auf Wikimannia zum Standard­repertoire. Rassistische Hetze geht hier Hand in Hand mit einem misogynen Weltbild. Auch hier greift wieder das klassische rechte Opfernarrativ, denn die wahren Opfer sind natürlich die weißen deutschen Männer, die von allen Seiten bedroht werden. [...] Auch die rechtsextreme "Identitäre Bewegung" hat einen eigenen Eintrag auf der Seite. Dort wird [...] zu einem Interview mit dem österreichischen IB-Gründer Sellner verlinkt, der auch seine eigene Seite hat. Eine ziemlich klare Positionierung zugunsten der Rechtsextremen also.
  13. Anreißer: Der weiße heterosexuelle Mann hat es nicht leicht. Er wird von familien­zerstörenden Frauen ausgenutzt, die ihm womöglich noch ein Kind unterschieben, militante "Feminazis" verbieten ihm, seine Meinung zu äußern und überhaupt haben sich Politik und Gesellschaft gegen ihn verschworen. Frauenquoten, Frauenhäuser, Frauenrechte - alles Symptome der Unterdrückung und Entrechtung von Männern. Diesen Eindruck könnte man zumindest nach der Lektüre von "Wikimannia" haben. Laut Eigenbeschreibung eine "Wissens-Datenbank über Benachteiligungen von Jungen und Männern, sowie Bevorzugungen von Maiden und Frauen."
  14. Michael Klein: Stasi-Alarm: Was tun, wenn der Nachbar Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung ist?, Kritische Wissenschaft - critical science am 11. Dezember 2016

Querverweise

Netzverweise


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