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Nazikeule

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"... was wollten sie eben sagen?" (2011)[1]
Argumentersatz

Die Nazikeule ist eine primitive Schlagwaffe der Neuzeit aus der Gruppe der Keulen, deren erste nachgewiesene Exemplare bereits in der Steinzeit zum Einsatz kamen. Sie gehört zu den Totschlagargumenten[ext] und kommt in Wortgefechten und beim Ideenweitwurf[ext] zum Einsatz, wenn einem oder mehreren Beteiligten die kultivierteren Waffen wie geschliffene Argumente und ausgefeilte Rhetorik abgestumpft bzw. abhanden gekommen sind, wenn diese nicht zum sprachlichen bzw. geistigen Repertoire des Keulen­schwingers gehören oder wenn es etwas Hieb- und Stichfestes zu zerstampfen gilt. Die Nazikeule ist - wider Erwarten - die Lieblings­waffe vieler Gutmenschen und Pazifisten, wird aber auch gern von Moralisten (s. Michel Friedman[wp]) und Bedenkenträgern zur Anwendung gebracht.

In Deutschland gilt die Nazikeule geschichtsbedingt als das größte und schwerste der Totschlag­argumente. In anderen Regionen der Welt, z. B. Papua-Neuguinea[ext], ist sie gänzlich unbekannt.

Beschaffenheit

Die Nazikeule ist die Ultima Ratio (von lat.: ultimus = der letzte, der am weitesten entfernte, der äußerste und ratio = Vernunft, vernünftige Überlegung) der Kampfrhetorik, treffender wäre Ultima Irratio, denn die Vernunft kommt beim Keulenschwinger eindeutig zu kurz. Die Nazikeule besteht zu 100 % aus einem knallharten Vergleich des Kontrahenten, seines Verhaltens, seiner Aussage oder seiner Person mit dem 3. Reich, dem so genannten Nazivorwurf.

Themenvielfalt

Die Anwendungmöglichkeiten der Nazikeule erstrecken sich von A wie Autobahn bis Z wie "Zigeunerjunge" von Alexandra, da die Nazis diverse Themen­komplexe ideologisch belegten: Arier, Blitzkrieg, Disziplin, Erbgut, Fackelzug, Gasherd, Eva Herman, Idol, Juden, Kunst, Zarah Leander, Mutterideal, Nation, Olympia, Propaganda, Rasse, Schäferhund, Tugend, Volk, Wagner, Zigeuner­gulasch usw.

Nutzwert der Nazikeule

Wie andere Totschlagargumente auch, ist die Nazikeule eine Waffe, die ihrem Anwender das Denken und die Aus­einander­setzung mit dem jeweiligen Thema erspart. Mühseliges Abwägen, Prüfen und Widerlegen von Argumenten entfällt. Wer von der Nazikeule heftig auf den Kopf getroffen wurde, kann u. U. auch im Denken beeinträchtigt werden.

Nachteile der Nazikeule

Die Wirkung der Nazikeule ist keineswegs nachhaltig und in jedem Falle kontraproduktiv. Selbst wenn ein Thema den Einsatz der Nazikeule nahelegen würde, beispielsweise Eva Hermans Publikationen zum Thema "Die genetische Veranlagung der Frau zum Apfelkuchenbacken[ext]", bewirkt die fehlende Aus­einander­setzung mit dem inhaltlichen Kern, dass Menschen, für die das Denken nicht zu den üblichen Tätigkeiten gehört, entweder tumb emotional dem Keulen­schwinger zustimmen ("Autobahn geht gar nicht!"), oder - was wesentlich problematischer ist - den Thesen trotz Keule zustimmen und fürderhin z. B. das Kuchenbacken als Lebens­aufgabe der Frau ansehen.
Natürlich meint es der Keulen­schwinger oftmals nur gut und will mal so richtig aktiv Stellung beziehen gegen Nazis[ext], was an sich ein sehr anständiges und untadeliges Unterfangen wäre, doch überzeugt hat er niemanden, denn nachhaltig und zielführend kann nur die gründliche Aus­einander­setzung mit dem verdächtigen Thema und überdies mit dem Keulen­schwinger sein.

Wer Nazi ist, bestimmen die Gesinnungswächter

Wer Nazi ist, bestimmen dabei die Gesinnungswächter. Soll keiner glauben, er käme davon, bloß weil er Jude und israelischer Staatsbürger ist. Zuletzt musste diese Lektion der Jerusalemer Professor Martin van Creveld lernen. Der hatte in der irrtümlichen Annahme, in Deutschland herrsche noch akademische Freiheit, an der Universität Trier eine Gast­professur angenommen. AStA, Gewerkschaften, Grüne, Jusos und "Linkspartei" erfüllten wachsam ihren Kampfauftrag und denunzierten ihn wegen "Frauenfeindlichkeit, Militarismus, Antiisraelismus", worauf die Universitäts­leitung umfiel und den israelischen Hochschullehrer vor die Tür setzte.[2]

Zitat:

«Wer Politiker als "Volksverräter" bezeichnet, von den im Bundestag vertreten Parteien nur als "Systemparteien" spricht und den Kampfbegriff der "Lügenpresse" wiederaufleben lässt, ist nicht gleich ein Nazi, aber er benutzt Nazi-Sprache. Man muss deshalb nicht in Panik geraten. Die Demokratie hält auch wöchentliche Versammlungen aus, in denen die Bundeskanzlerin des Landesverrats bezichtigt wird, aber niemand, der an so etwas teilnimmt, sollte erwarten, dass man ihn noch ernst nimmt.» - Jan Fleischhauer[3]

Nazikeule in Israel

Auch unter Juden ist "Nazi" das ultimative Schimpfwort. Wer in Israel seinen Gegner beleidigen und verunglimpfen will, der nennt ihn einen Nazi.[4] Das führt dazu, dass in Israel ein Gesetz, das Nazi­vergleichs­verbot, tatsächlich diskutiert wird.[5]

Zitat:

«Israelis beschimpfen sich offenbar bei der kleinsten Unstimmigkeit gegenseitig als Nazis. Kürzlich musste sich der liberale Rabbiner Dov Lipman öffentlich als Nazi beschimpfen lassen, weil er gegen das Verbot von Mini­röcken eintritt. Wenn jeder, der "Nazi" genannt wird, tatsächlich einer wäre, müsste Israel die Nazi-Nation Nummer eins sein. Für mich stellt sich die Frage, wie man eigentlich einen echten Nazi nennen soll, wenn man mal einem begegnet, wo schon jeder lästige Nachbar einer ist.» - Harald Martenstein[wp][5]

Nazikeule als Vorwand für Zensur

Zitat:

«Sascha Lobo[wp] ruft in einer Kolumne dazu auf, jeden, der anderer Meinung ist als er selbst, als Nazi zu kategorisieren. Und damit ist dann für jeden, der anderer Meinung ist, so eine Quasi-Rechtfertigung dafür geschaffen, ihm Rechner und Daten wegzunehmen. Die Denkweise: Jeder außer uns ist ein Nazi, und Nazis bestraft man. Wir sind die einzig Guten.»[6][7]

Zitate

Zitat:

«Sie trägt zwar einen unschönen Namen, ist aber ungemein praktisch: Wer die Nazikeule schwingt, trifft seinen Gegner auch wenn er ihn verfehlt.»[8]

Zitat:

«Wer einen Linken mit seiner eigenen Nazikeule erschlägt, ist ein Held.»[9]

Zitat:

«Natürlich bezeichnen interessierte Kreise die Kritik der Männerrechtler als "rechts", das dient aber nur simpler Verächtlichmachung; der Begriff "rechts" wird als Synonym für "böse" verwendet - in früheren Zeiten hätte man vermutlich den Ausdruck "gottlos" gewählt.» - Wolfgang A. Gogolin[10]

Zitat:

«Man kann jeder in Deutschland lebenden Person nachweisen, er oder sie sei ein Nazi-Sympathisant, vorausgesetzt, man verfügt über ein gewisses Maß an argumentativer Entschlossenheit.» - Harald Martenstein[11]

Zitat:

«Immer wenn ich Nazivergleiche lese, denke ich: Da sind jemandem die Argumente ausgegangen.» - Harald Martenstein[5]

Zitat:

«Andersdenkende als Nazis zu bezeichnen hat mittlerweile durchaus Tradition in Deutschland. Das Wort Nazi ist so griffig geworden, dass Politiker diesen Begriff nur zu gerne verwenden.» - Detlef Bräunig[12]

Zitat:

«Da war sie dann - die unumgängliche Nazianalogie. Sie musste ja kommen. Eigentlich kann man in der Soziologie nicht von Gesetz­mäßigkeiten sprechen, aber dies ist wohl doch eine.» - Thorfinn[13]

Zitat:

«Das Meinungsspektrum ist so weit nach links gerückt, dass das, was vor zehn Jahren noch normal war, heute als rechtsextrem gilt.» - Peter Hahne[wp][14]

Update zu Godwin's Law

Godwin's Law[wp] besagt, dass im Internet mit der Größe einer Diskussion die Wahrscheinlichkeit steigt, dass irgendwer als Argument etwas mit Hitler oder den Nazis vergleicht, die sogenannte Reductio ad Hitlerum[wp].

In Mainz tobt gerade ein Streit um die Firma des Dachdeckers Thomas Neger, Enkel der Fassnachts­stimmungs­kanone und ebenfalls Dachdecker Ernst Neger[wp]. Weil die halt mit Nachnamen "Neger" heißen und seit 70 Jahren einen "Neger" (wie Jim Knopf[wp]) im Logo haben.

Und da sieht man nun, ich habe es selbst mehrfach beobachtet und beschrieben, statt des Rückgriffs auf Hitler und die Nazis den Rückgriff auf Anders Breivik[wp]. Hat man ja schon oft gehört, dass für Feministen alle weißen Männer nur noch Serien­ausgaben von Anders Breivik sind.

Wir haben also als wiederkehrende Rhetorik-Figur die Reductio ad Breivikum. Womöglich demnächst in Folge von Schwarzers Frauenquoten­forderung für Cockpit-Besatzungen auch die Reductio ad Lubitzum.

Wie war das noch? Nahm linke Politik für Feminismus und gegen Rassismus nicht mal für sich in Anspruch, gegen Vorurteile und Stereotype kämpfen zu wollen?

Einzelnachweise

  1. Der Karikaturist: Multikulti & EUdSSR
  2. Michael Paulwitz: Politik: Der Zwang zum Glück, Junge Freiheit am 11. Februar 2012
  3. Jan Fleischhauer: Der Schwarze Kanal: Aufmarsch der Netzverschwörer, Spiegel Online am 23. Dezember 2014
  4. Gisela Dachs: Streit in Israel: Braucht das Wort "Nazi" ein Gesetz?, Die Zeit am 12. Februar 2014
  5. 5,0 5,1 5,2 Über Nazivergleiche, Die Zeit am 20. März 2014 (Unser Kolumnist folgt der Fährte der Nazi-Vergleiche in deutschen Medien und erkennt: Das Wort "Nazi" zu verbieten, würde das Niveau der Feuilletons sofort steigern.)
  6. Sascha Lobo: Kommentare im Netz: Immer her mit der Nazikeule, Spiegel Online am 11. November 2015 (Ein aktueller Trend im Netz sieht so aus: Man möchte rechtsradikale Positionen vertreten, aber dafür bitteschön nicht als rechtsradikal bezeichnet werden. Das geht so nicht.)
  7. Hadmut Danisch: Update zu Godwin's Law, Ansichten eines Informatikers am 1. April 2015
  8. Sprachlupe: Die Nazikeule macht schmutzige Hände, Der Bund am 7. Januar 2011
  9. (Neugelbes WGvdL-)Forum: Auf einen Espresso ..., Max am 30. April 2012 - 20:58 Uhr  (Archiv)
  10. WGvdL-Forum (Archiv 2): Die guten Leistungsträger?, Wolfgang A. Gogolin am 21. Januar 2012 - 23:37 Uhr
  11. Martenstein: "Man kann jedem nachweisen, er sei Nazisympathisant" (Unser Kolumnist über neue Möglichkeiten der Kulturkritik), Die Zeit am 29. Februar 2012
  12. Detlef Bräunig: Johannes Schüller erklärt die PEGIDA, Detlef Bräunig Blog am 2. Januar 2015
  13. Thorfinn im Heise-Forum am 4. April 2002
  14. Hahne: Was früher normal war, gilt heute als rechts, Pro - Medienmagazin am 13. März 2015
  15. Hadmut Danisch: Update zu Godwin's Law, Ansichten eines Informatikers am 1. April 2015

Querverweise

Nazikeulenschwinger
  1. Die drei Erstgenannten arbeiten an einem weiteren Buch über ach so rechtsextreme Männerrechtler, Unrast Verlag (Mai 2012), ISBN 3-89771-523-6
  2. MANNdat-Forum: Neuerscheinung eines Buches im Mai 2012, Sven am 17. Dezember 2011 - 15:42 Uhr
  3. WGvdL-Forum (Archiv 2): Buchankündigung: Die Maskulisten - Organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum, Gobelin am 17. Dezember 2011 - 17:12 Uhr

Netzverweise

Beispiele
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Nazikeule (30. Januar 2011) aus der freien Enzyklopädie Stupidedia. Der Stupidedia-Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Stupidedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.