Information icon.png Migrationspakt stoppen! in Berlin, Termin: 1. Dezember 2018, Ort: Brandenburger Tor, Uhrzeit: 14:00 Uhr - Info[ext]
10 Jahre feminismus­freie Information!
Number-10.png

Noch 68 Tage bis zum 10. Jubiläum.
Stell Dir eine Welt vor, in der jeder freie Mann feminismusfreies Wissen mit anderen teilen kann.
Dies ist unser Auftrag. — Leitbild WikiMANNia.
Spendenaktion 2018 Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei.
!!! Sie können das unterstützen !!!
Damit WikiMANNia auch nach dem 10. Jubiläum feminismusfreie Information bereitstellen kann, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Donate Button.gif
Aktueller Spendeneingang: Durch Spenden ist der Betrieb bereits gesichert bis 20. Januar 2019
3 % 302 € Spendenziel: 10.000 €

Henryk M. Broder

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite » Personen-Portal » Henryk M. Broder

Henryk M. Broder
Henryk M. Broder.jpg
Geboren 20. August 1946
Beruf Publizist, Autor

Henryk Marcin Broder (Eigenbezeichnung Henryk Modest Broder;[1] * 1946) ist ein deutscher Publizist und Buchautor.

Broder schrieb von 1995 bis 2010 hauptsächlich Kolumnen und Polemiken für das Magazin Der Spiegel und für die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel. Seit 2011 ist er für Die Welt, die Welt am Sonntag und Welt Online tätig.[2] Seine Werke Hurra, wir kapitulieren![wp] und Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch sind Verkaufs­schlager. Er ist Mitbetreiber sowie Autor des Blogs Die Achse des Guten.

Gemeinsame Erklärung 2018

Zitat:

«Die Abgeordneten im Petitions­ausschuss wollten die "Gemeinsame Erklärung" zur Farce machen, unter sich diskutieren und die Bundes­regierung befragen. Doch sie hatten die Rechnung ohne Henryk M. Broder gemacht. Als Beistand der Petentin Vera Lengsfeld für den "sofortigen Stopp der illegalen Migration nach Deutschland" mischte der Publizist vor allem die Abgeordneten von Grünen und Linken auf. Ein denkwürdiger Auftritt.

Auf die Weigerung der Linken-Parlamentarierin Kassner, an der Diskussion überhaupt teilzunehmen, weil die "Gemeinsame Erklärung" keine Petition sei und dazu noch "schlichtweg falsch", zischte Broder ein "sehr demokratisch" ins Mikrofon, woraufhin ihn der der Ausschuss­vorsitzende Marian Wendt (CDU) übereifrig zur Ordnung rief. Doch bei der nächsten Wort­meldung wurde der 72-Jährige noch schärfer: "Dann will ich nur sagen, dass ich mich an keiner Debatte beteilige, an der Abgeordnete der SED[wp] teilnehmen." Das hatte gesessen, und der die ganze Sitzung über hilflos wirkende Wendt hatte sich entschieden, besser keine Widerworte mehr zu geben. Zu groß war die Gefahr der Blamage gegen den wort­gewaltigen Broder.[...]

Nachdem Broder wegen Zeitüberschreitung mehrfach das Wort abgeschnitten wurde bzw. er gar nicht erst zu Wort kam, brodelte es in ihm so stark, dass er voll in die Offensive ging. Als die grüne Manuela Rottmann den "gesellschaftlichen Unfrieden" beklagte und im Zusammenhang mit der Petition auch noch Aus­schreitungen bei einem Rechtsrock-Konzert in Apolda erwähnte, kannte der Publizist kein Halten mehr: "Was Sie gesellschaftlichen Unfrieden nennen, heißt normalerweise Demokratie. Zur Demokratie gehört der Streit, und Sie legen einseitig die Regeln für gesellschaftlichen Unfrieden fest. Es ist eine absolute Polemik und Schamlosigkeit, wenn Sie das in Zusammenhang bringen mit dem, was in Apolda oder wo auch immer geschehen ist."

Als die Grüne dann kritisierte, dass die Petition keine Lösung anbiete, obwohl Lengsfeld bereits gesagt hatte, dass die Unterzeichner forderten, "einfach die Bundes­polizei wieder ihren Job machen zu lassen", wurde Broder bissig: "Sie haben uns nach der Lösung gefragt: Mit allem Respekt, es ist nicht unser Job, Lösungen anzubieten. Das ist Ihr Job! Dass Sie uns nach Lösungen fragen, zeigt nur, dass Sie mit dem Job nicht fertig werden." Dann zitierte der Publizist den von ihm verehrten Dichter Karl Kraus[wp]. Dieser habe mal gesagt: "Ich bin kein Huhn, aber ich weiß, wann ein Ei faul ist." Broder: "Und das ist die Aufgabe von Frau Lengsfeld und mir. Wir sagen, wann ein Ei stinkt." [...]»[3][4]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Artikel

Bücher

Einzelnachweise

  1. Helmut Markwort (2007): "Hurra, wir gratulieren!", Laudatio auf Broder zum Empfang des Ludwig Börne Preises
  2. Henryk M. Broder schreibt fortan für die "Welt"-Gruppe im Hause Springer, Deutschlandradio Kultur am 27. Dezember 2010 (Zitat: Bislang hat Henryk M. Broder seine provokanten Artikel meist für den 'Spiegel' verfasst. Jetzt hat der Publizist bei Springer unterschrieben - und arbeitet künftig für 'Die Welt', die 'Welt am Sonntag' und für 'Welt Online'.)
  3. WGvdL-Forum: Genialer Auftritt zu illegaler Einwanderung: Henryk M. Broder rockt den Bundestag, Christine am 9. Oktober 2018 - 12:05 Uhr
  4. Genialer Auftritt zu illegaler Einwanderung: Henryk M. Broder rockt den Bundestag, JournalistenWatch am 8. Oktober 2018
  5. dradio.de: Interview (März 2012)

Netzverweise