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Demokratie

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Mafalda liest in einem Wörterbuch: Demokratie - Regierung in der das Volk die Souveränität ausübt.

Demokratie (griechisch Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], "Volk", und κρατία [kratía], "Herrschaft", vgl. -kratie) ist ein Staatssystem, in dem das Volk theoretisch selbst bestimmt, von wem es regiert wird. Wie sehr das der Realität entspricht, und wie gut es funktioniert, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Sicher gibt es noch immer viele Idealisten, die die Demokratie auch "exportieren" wollen; andere finden die Demokratie nicht perfekt, sehen aber keine Möglichkeit für ein besseres System; wieder andere wollen die Demokratie noch verbessert sehen; viele sind zynisch geworden und bezweifeln, ob die Demokratie überhaupt funktioniert.

Zitat:

«Die Idee der Demokratie gehört zu den notwendigen Illusionen, welche von den herrschenden Eliten in der Bevölkerung erzeugt werden, um eine Stabilität des gegenwärtigen Zustandes zu gewährleisten.»

Zitat:

«Die jeweils herrschenden Eliten bemühen sich, demokratische Strukturen in einer für die Bevölkerung möglichst unsichtbaren Weise zu erodieren. (Beispiele: Weltbank, IWF, TTIP, EU

Zitat:

«Demokratie ist die Kunst, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehn.» - Karlheinz Deschner[wp][1]

Staatsformenschema
nach Polybios[2]
Anzahl der
Herrscher
Gemeinwohl Eigennutz
Einer Monarchie Tyrannis
Einige Aristokratie Oligarchie
Alle Demokratie Ochlokratie


Geschichte

Antike

Die frühesten bekannten Demokratien gab es in den antiken griechischen Stadtstaaten, wie Athen. Dort war das Wahlrecht allerdings auf freie männliche Staatsbürger beschränkt. Oft durften auch nur Bürger ab einem gewissen Einkommen wählen. Außerdem gab es die Möglichkeit, durch ein "Scherben­gericht"[wp] einen beliebigen Politiker oder anderen mächtigen Bürger für zehn Jahre aus der Stadt zu verbannen. Zuerst musste das Volk abstimmen, ob es im aktuellen Jahr ein Scherben­gericht geben sollte; wenn dies der Fall war, wurde abgestimmt, und der Mann mit den meisten Gegen­stimmen (wenn es über 6000 waren) musste die Stadt verlassen. Das Ende der griechischen Demokratie begann, als das demokratische Athen vom oligarchischen Sparta besiegt wurde (404 v. Chr.) Später unterwarf das monarchische Makedonien unter Alexander dem Großen die griechischen Staaten; im 3. Jahrhundert v. Chr. fielen die Kelten in das entvölkerte Griechenland ein; am Ende eroberten die Römer Griechenland und machten es zu einer Provinz.

Auch in der Römischen Republik[wp] gab es eine Art von Demokratie. Die freien Bürger wählten die Magistrate, Inhaber verschiedener Ämter vom Konsul bis zum Quästor. Jedes Jahr fanden Wahlen statt, und Platz der Abstimmung war immer Rom - auch als sich das Reich schon stark ausgedehnt hatte. Jedes Amt war von mindestens zwei Politikern besetzt, die alle Entscheidungen zusammen treffen mussten. Gegen Ende der Republik wuchs die Ungleichheit immer mehr; arme Bürger schlossen sich populistischen Bewegungen an, und die ersten Gewalt­herrscher traten auf. Der jährliche Wahlkampf kostete immer mehr Geld, und oft wurden Wähler schlicht und einfach gekauft. Viele Politiker waren korrupt und beuteten die römischen Provinzen aus - auch, um ihre eigenen Schulden zu bezahlen. Gegen Ende der Republik waren die meisten Menschen bereits so frustriert von der Demokratie, dass sich die meisten nicht mehr an den Wahlen beteiligten. Nach einem Jahrhundert voller Krisen und Bürgerkrieg (133-31 v. Chr.) übernahm Oktavian, der Neffe Julius Cäsars, die Macht und wurde erster Kaiser. Man beachte aber, dass er die meisten Strukturen der Republik künstlich am Leben hielt, um dem Volk vorzugaukeln, seine Herrschaft wäre keine Monarchie.

Viele Theorien aus der Antike über die Demokratie (z. B. von Aristoteles[wp]) werden noch heute gerne gelesen und vertreten.

In Westeuropa

In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.

Obwohl oft behauptet wird, dass die westeuropäische Demokratie in der Tradition der griechischen und römischen Republiken steht, ist dies falsch. Vielmehr stellt sie die unmittelbare Nachfolge der Volksversammlungen dar (bei den alten Germanen Thing[wp] oder Ding genannt). Mit der Zeit wurde diese jedoch von der Macht der Könige und Adligen verdrängt. Nur in wenigen Gebieten erhielt sich die Demokratie, z. B. in der Schweiz, in Teilen von Skandinavien und in den Stadtrepubliken in Deutschland (Freie Reichsstädte) und Italien (Venedig, Genua, anfangs Florenz). Letztere waren allerdings mehr aristokratisch als demokratisch.

Ein Sonderfall war das englische Parlament: Im Bürgerkrieg des 17. Jahrhunderts erlangte das Parlament mehr Rechte, und nach der "Glorreichen Revolution[wp]" von 1688 bestätigte der neue König William III. dem Parlament Immunität[wp], Entscheidungsgewalt über den Etat und Recht auf Zusammentretung ohne Aufforderung. Damit war England bereits vor der Französischen Revolution eine Demokratie, wenn auch sehr wenige Männer das Wahlrecht hatten. Bereits damals gab es Parteien ("Whigs" und "Tories") und Abgeordnete, die Bestechungen annahmen. Auch die Niederlande wurden 1648 endgültig als unabhängige Republik anerkannt.

Während der "Aufklärung" gewann die Idee der Demokratie (und Republik) immer mehr Anhänger, auch unter Adligen und Geistlichen. Jean-Jacques Rousseau[wp] veröffentlichte seine Idee vom Gesellschaftsvertrag und forderte eine Regierung, in der Herrscher und Beherrschte identisch sind - eine radikale Demokratie also. Nach dem Vorspiel der Amerikanischen Revolution (1776 Erklärung der Unabhängigkeit[wp]) kam es schließlich 1789 zur Französischen Revolution[wp]. Etwa zu dieser Zeit traten auch die ersten Feministinnen auf, wie Olympe de Gouges.

Die Demokratie war mit großen Hoffnungen begrüßt worden, entwickelte sich aber zuerst zu einem radikalen Terrorstaat[wp] unter Robespierre, und nach seiner Hinrichtung zu der weitgehend inkompetenten und korrupten Direktoriums­herrschaft, bis der General Napoleon Bonaparte die Macht an sich riss. In den Französischen Revolutionskriegen verbreiteten sich die neuen Ideen über ganz Europa, aber nach Napoleons Sturz wurden sie durch die Reaktionspolitik unterdrückt. Wieder bildeten nur wenige Staaten eine Ausnahme.

Im 19. Jahrhundert kämpften die Liberalen (pro Verfassung, Republik, Demokratie, allgemeines Wahlrecht) gegen die Konservativen. Im Großen und Ganzen schien es, dass die Zukunft den Liberalen gehören würde, trotz Rückschlägen wie der gescheiterten Revolution von 1848[wp] in Deutschland und anderen Staaten, oder der Machtergreifung des neuen Kaisers Napoleon III. in Frankreich, der viele neue Maßnahmen anwandte, um die Demokraten zu unterdrücken. Gleichzeitig entwickelte sich aber eine neue Bewegung, der die Liberalen/Demokraten nicht weit genug gingen: Der Sozialismus/Kommunismus.

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel die Monarchie in Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland, wobei sich letzteres zur kommunistischen Sowjetunion entwickelte. In vielen Staaten wurden Demokratie und allgemeines Wahlrecht (auch für Frauen) eingeführt. Die Bedrohung durch den Kommunismus, wirtschaftliche Probleme speziell seit der Weltwirtschaftskrise[wp] 1929 und inkompetente demokratische Regierungen führten zur Entwicklung einer neuen Bewegung, dem Faschismus/Nationalsozialismus, der in Italien, Deutschland und anderen Staaten die Macht übernahm. Im Zweiten Weltkrieg schien die Demokratie in Europa wieder auf der Kippe zu stehen, bis sich die Lage wendete und Hitler besiegt wurde - um den Preis, dass halb Europa kommunistisch wurde.

Nach dem Ende des Kalten Krieges[wp] kam die Demokratie nach Russland und Osteuropa, und auch viele Diktaturen (z. B. in Lateinamerika, Ostasien) demokratisierten sich. Damals kam die Theorie vom "Ende der Geschichte" auf, nach der nichts mehr einer Ausbreitung der liberalen, kapitalistischen Demokratie über die ganze Welt im Weg stand. Der Arabische Frühling[wp] (2010/11) schien in die gleiche Richtung zu gehen. Die endgültige Entwicklung steht noch nicht fest.

Die Theorie

Vorbemerkung: Alle Arten der Demokratie, die im folgenden vorgestellt werden, spielen nur in der Theorie eine Rolle. In der Praxis kommt es in der Politik auf andere Dinge an: Wer echte Macht hat, wer wessen Anhänger ist, wer wen kaufen oder anders beeinflussen kann, wer wie gute Beziehungen zu wem hat.

  • Repräsentative und radikale Demokratie: In der ursprünglichen Demokratie, die in kleinen, überschaubaren Gemeinschaften entstand, stimmten alle Wähler gemeinsam über alle Themen ab. Auch Rousseau befürwortete diese Art der Demokratie. In der Praxis sind die meisten Demokratien allerdings repräsentativ - das Volk wählt ein Parlament von Volksvertretern, die alle wichtigen Entscheidungen treffen. Und auch die Abgeordneten sind nicht alle gleich: Durch Fraktionszwang und andere Maßnahmen der Fraktionsführung können die Parteiführer sicherstellen, dass sie das Sagen haben. Manche Staaten, speziell die Schweiz, erlauben Plebiszite, die aber auch an Voraussetzungen geknüpft sind (z. B. gefordertes Minimum an Abstimmenden).
  • Präsidiale und "Kanzlerdemokratie": In den meisten Demokratien sind Staatsoberhaupt und Regierungschef voneinander getrennt, aber manche wie die USA stellen eine Ausnahme dar. In manchen Staaten ist das Oberhaupt (bei dem es sich auch um einen Monarchen handeln kann) rein repräsentativ, und die Macht liegt beim Kanzler oder Premierminister; in anderen wie Frankreich hat der Präsident eine starke Stellung und kann z. B. den Regierungschef entlassen, neue Wahlen ansetzen usw.
  • Eingeschränkte Demokratie: Nach der heute üblichen Definition sind Wahlen nur dann demokratisch, wenn sie allgemein, frei, gleich, unmittelbar und geheim sind. Auch dort, wo es freie Wahlen gibt, müssen nicht alle anderen Kriterien zutreffen: In vielen Demokratien waren oder sind Frauen, Geringverdienende, Ausländer, Minderjährige oder andere Gruppen (z. B. Soldaten) nicht wahlberechtigt. Im preußischen Dreiklassenwahlrecht[wp] zählte die Stimme eines reichen Steuerzahlers mehr als die eines Armen. Der US-Präsident wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von Wahlmännern. In vielen direkten Demokratien ist die Abstimmung öffentlich.
  • Demokratie nur dem Namen nach: Viele Staaten nennen sich demokratisch, obwohl jeder weiß, dass die Macht bei einem Diktator oder einer Staatspartei liegt. Bekanntestes Beispiel waren die so genannten "Volksdemokratien" im kommunistischen Ostblock.
  • Eine relativ neue Idee ist "Liquid Democracy[wp]", bei der jeder Wähler entweder selbst abstimmen kann oder seine Stimme einem Delegierten überträgt, was der Wähler aber jederzeit ändern kann. Der Wähler kann auch entscheiden, dem Delegierten nur das Stimmrecht für bestimmte Bereiche zu übertragen. Um dies in die Praxis umzusetzen, ist e-Voting mit entsprechender Software (Adhocracy) notwendig. Die Piratenpartei verwendet dieses System.

Problemfelder

Demokratie, Herrschaft und Bürokratie

"Herrschaft der Bürokratie! (...) Gefährlich für die Demokratie sind nicht 300 randalierende Jugendliche, die ihre erzieherisch angelegte neurotische Insuffizienz kollektiv durch Wiederbeleben der nazistischen Gigantomanie ausagieren, sondern die schleichende Machtergreifung der Bürokratie."[3]

Prof. Dr. Erwin Scheuch: "Kritik wird von der politischen Klasse, die sich als Obrigkeit versteht, nicht mehr ernst genommen."

"Die produktive Leistungselite kann sich mit den existentiellen Anliegen 'lebensfähiger Systeme' nicht mehr innerhalb der bürokratischen Verkrustungen in den politischen Parteien artikulieren."

Prof. Dr. Stefan Delikostopoulos: "Es ist die allgemeine Feststellung angebracht, dass der Bürokrat und das ihn charakterisierende Verhalten eine Art Gegenbild darstellen zu dem, was man sich unter einem Demokraten vorstellt. Die Erfahrung zeigt, dass das bürokratische Verhalten eine eigentümliche Enge und Starre aufweist, die - angetrieben von einem Herrschafts­ehrgeiz der Funktionäre - zu einer Verkalkung des Verwaltungs­systems führt. Der Bürokrat versteift sich gegenüber jeder Kritik, welche die Bürger durch ihr Suchen nach neuen und besseren Lösungen üben. Er verbarrikadiert sich hinter formellen Entscheidungs­kompetenzen, lässt weitere Problematisierungen nicht zu und versucht, die Bürger von der Teilnahme an der politischen Willensbildung und Entscheidungs­findung fernzuhalten ... Der Verwaltungs­apparat ist dazu ausersehen, durch das System der rechts­staatlichen Ordnung gerade diese bürgerlichen Freiheiten zu ermöglichen und zu sichern. Statt diese Freiheit Wirklichkeit werden zu lassen ... hat die bürokratische Verwaltung zu einer 'immer komplexeren Welt' geführt, in der häufig die bürokratische Herrschaftsform dem angeblich freien Bürger in faktischer und echter Omnipotenz gegenüber steht und ihn in gewisser Weise zum Untertan absolutistischer Zeiten degradiert ... Bürokratismus (ist) ... in erster Linie ein Produkt des Missbrauchs von Rechtsformen und der rechtlichen Gestaltungs­möglichkeiten ... Die Beamten erscheinen in dieser Betrachtung als die Drohnen im Bienenstock, als die wahren Herren im Staat."[4]

Demokratie und Gewaltenteilung

Zitat:

«Auch Demokratien erliegen im Wettbewerb um die Loyalität des Einzelnen - der zwischen Staat und Familie immer ausgetragen wird - leicht der Versuchung, die Familie zu schwächen und ihre Verantwortung zu beschneiden, um die staatliche Einfluss­sphäre auszudehnen. (...) Wo der familiäre Verantwortungs­rahmen durch veränderte gesellschaftliche Verhältnisse schrumpft, wird in aller Regel der Staat das entstehende Machtvakuum ausfüllen. (...)
Und selbst die demokratische Gewaltenteilung, welche die schlimmsten Wucherungen staatlicher Totalität beschränken soll, ist bei weitem nicht so effektiv wie die natürliche Gewaltenteilung durch die Stärkung der mittleren, der familiären Gesellschaftsebene. Strenggenommen ist diese vielbeschworene Gewaltenteilung nur noch Augenwischerei: Denn die Teilung der Macht zwischen Legislative[wp], Exekutive[wp] und Judikative[wp] ist nur eine Aufteilung der Macht zwischen verschiedenen staatlichen Organen. Der Staat teilt sich also seine Macht mit sich selbst.» - Geiers Notizen[5]

Zitat:

«Das heißt aber auch, dass das Bundesverfassungsgericht kein Gericht ist, sondern eine jeglicher demokratischen Kontrolle entzogene oberste politische Machtinstanz. Ausgerechnet das Bundes­verfassungs­gericht selbst ist der Hebel, mit dem die Demokratie ausgehebelt wird.» - Hadmut Danisch[6]

Demokratie und Umverteilung

Das Wesen der Demokratie ist die Umverteilung, die sich entsprechend der Verteilung der politischen Macht vollzieht. Das heißt, diejenigen, die an der Macht sind, verteilen zugunsten der eigenen Klientel[wp] und auf Kosten der Klientel der anderen Partei um. Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun, und Grundrechte wie das auf Eigentum sind im Zweifelsfall schnell perdu. Verschärfend kommt hinzu, dass die Partei, die gerade herrscht, dazu nur vier Jahre Zeit hat - bis wieder gewählt wird. Um so schneller und verantwortungs­loser vollzieht sich diese Umverteilung. In der Monarchie dagegen, als deren "glückliche" Überwindung die Demokratie zu Unrecht gilt, war der Staat potentiell für immer in den Händen ein und derselben Dynastie. Dementsprechend schonend geht ein Monarch mit seinem "Besitz" um. In der Demokratie gehört der Staat dagegen keinem, dementsprechend hemmungslos saugt ihn die gerade herrschende Partei aus.

Zitat:

«Demokratie ist eine politische Ordnung, die nicht die Herrschaft des Volkes garantiert, sondern seine Ausbeutung.»

Der Kern der gegenwärtigen fundamentalen Krise in Deutschland ist, dass die Politiker den Wählern jahrzehntelang mehr und immer mehr versprochen haben. Sie haben verteilt, was volks­wirtschaftlich gesehen gar nicht zum Verteilen da war, nur um wiedergewählt zu werden. Und die Wähler haben sich willig bestechen lassen, wohlwissend, was vor sich geht. Aber alle wollten eben ihren Nutzen aus diesem gigantischen Raubzug ziehen. Das Parade­beispiel ist Konrad Adenauer[wp], der seine Rentenreform gegen den guten Rat der Fachleute durchgeführt hat, nur um Wähler zu gewinnen, ohne Rücksicht darauf, dass er damit den Keim der Vernichtung in das bundesdeutsche Rentensystem gepflanzt hat. Heute sind in Deutschland die Kassen leer und die Schulden nicht mehr zu tilgen. Alle schimpfen auf diejenigen, die damals über die Verhältnisse gelebt haben. Das ist Unsinn! Diese Leute haben sich lediglich gemäß den Regeln des Spiels verhalten.[7][8]

Demokratie und Feminismus

Thomas Gesterkamp stellt in seiner Verteidigungsschrift für den Feminismus, "Geschlechterkampf von rechts", folgende Frage:

Zitat:

«Sollte man mit den Männerrechtlern oder nur über sie reden? Die Debatte darüber hat gerade erst begonnen.»[9]

Gesterkamp führt damit eine seltsame Debatte, als ob es in einer Demokratie normal wäre, zunächst einmal langwierig zu diskutieren, ob bestimmte Gruppen überhaupt zur Diskussion zugelassen werden dürften. Der Autor, der hier über "Männerrechtler" so schreibt, wie sonst ein wohlmeinender Rassist auch über Schwarze schreiben könnte, verlangt an anderer Stelle explizit einen "cordon sanitaire in der Geschlechterpolitik - eine boshafte Metapher, die aus der Seuchenbekämpfung stammt und die daher implizit den Einsatz für Männer- und Jungenrechte mit einer schwerwiegenden und gefährlichen Krankheit vergleicht.[10]

Demokratien degenerieren aus mehreren Gründen:

  1. Gewählt wird derjenige, der die größten Wahlgeschenke verspricht ("Der Weihnachtsmann gewinnt immer").
    Dadurch erhöhen sich Steuern und häufen sich Staats­schulden auf.
  2. Es gibt nach wie vor Macht­konzentration und Macht­miss­brauch.
    Also löst Demokratie das eigentliche Problem aller Staaten nicht, sondern kaschiert es nur.
  3. Um möglichst viele Stimmen zu erhalten muss man möglichst viele Wähler ansprechen, was in der Praxis bedeutet, dass man so möglichst genau den Willen der MITTE treffen muss. Dadurch entstehen zwei Probleme:
    1. Parteien werden immer mittiger, d. h. einander bis auf Nuancen immer ähnlicher, bis man meint, dass nur noch eine Partei existiere mit verschiedenen Flügeln ("Politische Monokultur", Blockparteien).
    2. Die Mitte ist der Durchschnitt und der Durchschnitt hat keine Ahnung, ein löchriges Gedächtnis ("Wahlamnesie") und einen IQ von 100. (Und wenn man glaubt, IQ 100 sei erschreckend tief, dann sollte man sich vergegenwärtigen, dass 50 % der Bevölkerung einen IQ von 100 oder darunter besitzen.)[11]

Man muss keine "Weltverschwörung der Illuminaten" und keine "muslimische Unterwanderung" und noch nicht einmal "Inkompetenz von Politikern" bemühen, um die Demontage einer Demokratie zu erklären.

Demokratien demontieren sich von alleine, dazu braucht es keine Muslime. Zudem sind Muslime (also ungefähr 5 % der deutschen Bevölkerung, in den USA ja noch viel weniger) eine viel zu kleine Gruppe, um den deutschen Staat nachhaltig zu schwächen. Sie taugen allein schon mengenmäßig nicht als Sündenbock für alle Probleme, die Islamkritiker den Muslimen vorwerfen.

Es gibt eine Gruppe, die viel größer ist als die Gruppe der Muslime. Es gibt eine Gruppe, die einen viel größeren Einfluss hat als Muslime. Es gibt eine Gruppe, die an viel mehr Positionen sitzt als Muslime. Es gibt eine Gruppe, die in den letzten Dekaden in alle Einfluss­bereiche gesickert ist. Es gibt eine Gruppe, die bei fast allen Problemen genau die tragende Rolle spielt, die Islam­kritiker den Muslimen vorwerfen:

F-r-a-u-e-n.[11]

Fast alle Bereiche, in denen Frauen das Sagen haben oder in die Frauen in den letzten Jahren hineingeströmt sind, befinden sich auf einer gut geölten Abwärts­spirale: Schule, Judikative, Politik, EU, Jugendämter, Zeitungen, Fernsehen etc. Demokratien würden zwar auch ohne Frauen­beteiligung in die Degeneration und in den Sozialismus abdriften, aber Frauen sind Kristallisations­punkte und Katalysatoren.

  • Da Frauen angewiesen sind auf Transferleistungen, verwandeln sie jede Demokratie nach einiger Zeit zu Sozialismus, weil sie diejenigen Politiker unterstützen, die die meisten Wohltaten versprechen (Demokratieproblem #1).
  • Da Frauen viel feiger sind als Männer und keinen Sinn für Systeme oder das Wohl der Gesellschaft haben, verstärken sie Machtmissbrauch und die Aushöhlung von Bürgerrechten (Demokratieproblem #2).
  • Da Frauen aufgrund limitierter Interessen nur selten von Meinungsfreiheit und Diskussionstiefe profitieren, verstärken sie Political correctness, Diskussions­seichte und Extremismus­vorwürfe (Demokratieproblem #3.1), bis man meint, dass alle diskutierten Probleme bloß unwichtige Pseudo-Probleme sind, während die wirklich heißen Eisen nicht angefasst werden.
  • Da Frauen nicht so intelligent sind wie Männer (es gibt ca. 2x so viele Männer mit IQ 120 und ca. 5x so viele ab IQ 150), beschleunigen Frauen den Zerfall von Demokratien (Demokratieproblem #3.2).

Wer die freiheitlich-demokratische Grundordnung[wp] schützen will, muss sich des Frauenproblems annehmen.[11]

Frauen führen zu einer selbstverstärkenden Zersetzung, da Frauen, sobald sie ein Iota Macht haben, fast nur noch Frauenthemen und Frauenförderung auf die Agenda setzen, um noch mehr Frauen hinein­zu­schleusen auf Kosten von Männern ("Frauenkaskade", "Verweibungsspirale", "Trojanische Stuten", "Goldröcke", Quotenfrauen).[11]

Demokratie und die Gleichförmigkeit

Der Ökonom Anthony Downs[wp] (An Economic Theory of Democracy[wp], 1957) wies darauf hin, dass in dem Maße, wie sich die Einstellungen zu bestimmten politischen Themen über die Zeit angleichen (vergleiche die von George Caspar Homan[wp] aufgestellte Sättigungs­hypothese: Je mehr man von etwas hat, hört, bekommt, desto geringer wird der Wert davon.), sich auch die ideologische Distanz zwischen Wählern und zwischen Politikern reduziert. Sie werden sich alle immer ähnlicher, auch weil erfolglose Politiker/Parteien die Politiken erfolgreicher Politiker/Parteien zu kopieren beginnen, um ihrerseits (Wahl-)Erfolg zu haben. Die zentripetale Kraft des Politischen, die man sich mit dem Blick in den Abfluss (das Wasser, das kreisförmig um den Abfluss wirbelt, um dann doch abzufließen) vergegenwärtigen kann, führt dazu, dass immer mehr Politiker dasselbe sagen und dass die ideologischen Angebote, mit denen sich die Parteien an die Wähler richten, immer weniger unterscheidbar sind. Der einzige Unterschied ist über kurz über lang die Verpackung, nicht mehr der Inhalt der Themen. Die Ideologie, ob von CDU, FDP, SPD oder Grünen vorgetragen, ist nur noch eine graduelle Variation des immer gleichen Themas: Ob man Staatsfeminismus von CDU oder FDP serviert bekommt oder von SPD, Linke und Grünen macht kaum einen Unterschied, und egal ob CDU, FDP, SPD, Linke oder Grüne sich ideologisch positionieren, immer ist die Familie und die wichtige Fertilität zentrales Thema. Kurz: Die politische Landschaft versinkt in Gleichförmigkeit und Langeweile.[12]

Demokratie und Erziehung

Zitat:

«Es gibt nicht eine Demokratie­theorie, aus der Politiker den Auftrag ableiten könnten, ihre Wähler zu erziehen bzw. ihren Wählern Vorgaben zu machen. Die entsprechenden Versuche der Volkserziehung stammten bislang ausnahmslos aus totalitärer Feder.» - Michael Klein[13]

Demokratie und Wohlfahrtsstaat

Kenneth Minogue formuliert in seinem Buch Sklaven­mentalität und Demokratie eine energische Warnung: Die Demokratie zerstört sich selbst. Der Wohlfahrtsstaat nimmt uns in die Zange. Je mehr Leistungen er seinen Bürgern gewährt, desto mehr bestimmt er deren Leben. Je mehr Ansprüche er befriedigt, desto größer wird seine Macht. Er kann alles, und die Menschen lassen sich versklaven.

Köder und Verbote beseitigen die individuelle Verantwortung, während die kollektive in den Himmel wächst. Hedonismus tritt neben Größenwahn. Viele Leute bekommen ihr eigenes Leben nicht in den Griff, fühlen sich aber für das Schicksal der Menschheit verantwortlich. Antidiskriminierungsgesetze, grandiose Ideen von globaler Gerechtigkeit und die Vorgaben der Politischen Korrektheit reden uns ein, wir könnten die Welt retten. Wer's glaubt, wird süchtig.

Hoffnung und Enttäuschung: Dieser Zeitgeist wirkt in zwei Richtungen. Er macht unzufrieden und anmaßend. Er produziert Abhängige, die als Eiferer auftreten. Die ideologische Blasenbildung zerstört unsere Vitalität. Unter dem Kostendruck des parasitär schwer infizierten Staates geht die Wirtschaft in die Knie. Es droht nicht nur das Ende von Christentum und Konservatismus, sondern auch von Liberalismus und Individualismus[wp].[14]

Demokratie und Etatismus

Die Demokratie als Instrument eines Etatismus, dem sie nur noch als Alibi dient. Oder wie es der Verfassungsrechtler Carl Schmitt eleganter formulierte:

"Der Volkssouverän verschwindet in der Wahlkabine." [15]

Demokratie und Mehrheits­entscheide

Zitat:

«Viele Menschen im Westen hatten gehofft, dass der so genannte "arabische Frühling" in Tunesien, Ägypten und Libyen zu Beginn des 21. Jahrhunderts zur Verbreitung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit führen werde. Allerdings haben sie übersehen, dass Mehrheits­entscheide eine existenzielle Gefahr für Minoritäten darstellen können, wenn diese dadurch unterdrückt werden.» - Peter Bernholz[wp][16]

Demokratie und Willkürherrschaft

Hadmut Danisch schreibt über den Zustand der demokratischen Gesellschaft in Deutschland:

Zitat:

«Demokratie heißt, dass die Regierung macht, was das Volk will, und die Presse dies beobachtet und beschreibt. Unser Zustand ist jedoch, dass die Regierung macht, was sie will, und sich der Presse bedient, um das Volk zu desinformieren und zu täuschen.

[...] Vor einigen Tagen hat irgendein Depp auf Facebook gepostet, dass er sich über das tote Kind freue, das da als Foto der Kinderleiche am Meer durch die Medien­land­schaft geisterte. [...] Ich will mich aber darüber wundern, wie man dagegen vorgegangen ist. Und vor allem wer.

Denn eigentlich haben wir in Deutschland eine Unschuldsvermutung. [...] Selbst der schlimmste Verbrecher sollte in einem ordentlichen Verfahren und nicht vom Lynch-Mob gerichtet werden. Und vor allem sollten Zuständigkeit und Gewalt­monopol da bleiben, wo sie hingehören. Bei den Staatsgewalten.

Wobei selbst die schon überreagiert haben. So dämlich und unerträglich der Kommentar gewesen sein mag - Herrje, es war ein Text auf einer Webseite. Noch dazu eine, die vermutlich kaum jemand zur Kenntnis genommen hätte, wenn man sie nicht durch alle Medien geprügelt hätte. Und wegen einer Webseite kommt da nachts um 3:30 der Staatsschutz zur Haus­durch­suchung. Ist ein Webseiten­text so gewichtig, dass man nachts um drei eine Hausdurchsuchung vornehmen muss? Was ist daran so verhältnismäßig und erforderlich, dass es nicht bis zum nächsten Tag warten kann? Zählen die Unverletzlichkeit der Wohnung[wp] und der Anspruch auf einen Anwalt eigentlich gar nichts mehr? Oder sind wir jetzt schon beim Staatsterror wie im Film "Brazil"[wp]? [...]

Verdammt, hier um die Ecke stehen die Drogen­dealer in der U-Bahnstation und liefern sich Messer­stechereien, und hier gibt es jede Menge Wohnungs- und Auto­einbrüche. Ab und zu brennen Autos. Interessiert keinen. Da kommt keine Polizei, kein Staatsschutz und keine Zeitung. Aber wenn einer Mist auf eine Webseite schreibt, dann rückt das Rollkommando nachts um drei an.

[...] Bedenkt bitte mal, dass diese Werte so wertvoll sind, dass derzeit Hundert­tausende von Menschen alles aufgeben und unter Lebensgefahr zu uns kommen, weil sie hoffen, hier geordnete Verhältnisse vorzufinden. Und ausgerechnet die, die vorgeben sich für Flüchtlinge einzusetzen, haben nichts Eiligeres zu tun, als gerade das zur Gelegenheit zu nehmen, alles das zu zerstören.

Eigentlich müsste man den Flüchtlingen sagen, dass ihre Flucht vergebens war, weil sich Deutschland schneller in eine Terror­diktatur verwandelt, als sie Deutsch lernen können. Nix gelobtes Land. Weil einer Schwachsinn daher­blubbert kommt nachts das Rollkommando.»[17]

Demokratie als Fassade oder Tarnung

Zitat:

«Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie[wp]. Weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: Sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. [...] Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.»[18]

Rechte und Pflichten des Souveräns

Zitat:

«Unsere Staatsform nennt sich D-E-M-O-K-R-A-T-I-E - "Volkes Herrschaft" - zum gefälligen Mit­buch­stabieren, Herr Paulwitz! Ich weiß freilich, daß das nur auf wertlosem Papier so drauf­gestempelt steht; daß wir nix weiter sind als eine dritt­klassige, völlig unsouveräne, militärische Militär-Basis von Kaugummer­katscherlands Gnaden, will ich jetzt unerörtert lassen. Ich simuliere so­zu­sagen mal eben kurz "Demokratie"; in dieser Demokratie muß sich jede verdammte Politiker-Visage, die mich anläßlich - nun ja - demokratischer Wahlen um meine Stimme anfleht, nackig machen, damit ich weiß, wer in deren Klamotten steckt. Ich will wissen, ob sich's um Männchen oder Weibchen handelt, wie alt er ist, welchem Gewerke er sich widmet, ob er verheiratet ist, ob er römisch-katholisch, oder wenigstens christlich ist, ob er strikter Abtreibungs­gegner ist - und ob er homosexuell, nota bene genderistischer, polit-homosexueller Aktivist ist. Ich will wissen, wie er's hält mit der echten Ehe und der echten Familie, oder ob er aus der Stinkmorchel namens legalistisch implementierter Homo-Ver­partnerung Plörre saugt. Stichwort Gewerke: Ich will selbstverständlich ebenfalls wissen, ob eine Weibse, die ich ankreuzen soll, Feministin ist, und/oder ob sie vorher auf dem Schlampen­strich angeschafft hat und jetzt halt noch ein paar laue, hervorragend bezahlte Jahre im Parlament verfaulenzen will. JAWOLL, Herr Paulwitz, das alles will ich, verdammt noch eins, ganz genau wissen! Als Souverän, der ich ja sein soll, habe ich das Recht - und freilich auch die ungeschriebene Pflicht - jeden Kandidaten auf seine all­um­fassende Eignung zu überprüfen, hinsichtlich der Tatsache, ob ich jenem Kandidaten, der von mir Macht auf Zeit geliehen bekommen möchte, unser staatliches Gemeinwesen vertrauensvoll anvertrauen kann. Als Souverän, der ich ja sein soll, ist das mein gutes Recht; verstanden!!? Damit das klar ist: Weder besagte Schlampe würde ich wählen, noch irgendwelche Genderisten-Femanzen oder Polit-Homos, die "Familie" simulieren!»[19]

Demokratie versus Idiokratie

Zitat:

«Demokratie ist zweifellos die größte Errungenschaft, zu der wir Menschen es gebracht haben. Was aber, wenn die Klügeren, die Besonnenen und Rücksichts­vollen immer öfter den Schrei­hälsen weichen, den Wichtig­tuern und den Selbst­herrlichen? Dann wird aus der Demokratie ganz schnell eine "Idiokratie", eine Diktatur der Dummen[20]

Demokratische Kultur und abweichende Meinung

"Almond[wp] und Verba[wp] haben in ihrem Buch The Civic Culture[wp] (1963) (Die bürgerliche Kultur), in dem sie die Grundlagen von Demokratie unter anderem in Deutschland untersuchen, sinngemäß ausgeführt, dass eine demokratische Kultur es aushalten müsse, dass es Personen gebe, deren Meinung vom Mainstream abweicht, dass es für eine demokratische Kultur, eine "civic culture", wie sie sagen, notwendig ist, sich ständig mit anderen Meinungen aus­einander­zusetzen. Wobei sich aus­einander­setzen und argumentieren meint, begründete Aussagen treffen. Das kann man nicht oft genug betonen." [21]

Wahlbeteiligung

Blogger Hadmut Danisch reagierte auf das Lamento von Politikern über die niedrige Wahlbeteiligung:[22]

Zitat:

«Die Parteien leiden an einem Mangel an demokratischer Legitimierung, zuwenig Leute gehen noch wählen. Sie wundern sich, dass der Wähler nicht mehr wählen geht, nachdem man ihm ja gar keine Wahl mehr lässt?

Man bekommt doch heute - was auch an Merkel liegt - nur noch einen Einheitsbrei, der sich nur noch in Details und Nuancen unterscheidet.

Wo könnte man etwa sein Kreuz gegen Genderismus und Frauenquoten setzen? Wo für Steuer­senkungen? Wo gegen die Verblödung der Schulen? Wo gegen die Verblödung der Universitäten? Wo gegen die Europa-diktatorische Zersetzung der Demokratie? Wo gegen Korruption?

Eben. Man hat gar keine Wahl.

Und trotzdem beschwert sich die Politik, dass man nicht wählen geht.

Letztlich ist das Ziel klar: Man soll gezwungen werden zu wählen, wass man nicht wählen will. Man soll Parteien nicht mehr für das wählen, was sie tun, sondern sich das geringste Übel auswählen.

Auch hier wieder so ein DDR-Erinnerungs­effekt: Die Politik ist fest vorgegeben und unabänderlich, aber man möge sie aus propagandistischen Gründen gefälligst bestätigen.

Man sollte - im demokratischen Sinne - erst dann wählen, wenn man auch eine Wahl hat.»[23]

Michael Klein fragt:

Zitat:

«Haben Politiker keinen Zugriff auf Marketing-Spezialisten, die ihnen dabei helfen, ihr Produkt, das immer weniger mit ihren Stimmen am Wahltag zu kaufen bereit sind, an den Wähler zu bringen?

Niemand kauft mehr bei Hertie ein.

Was fällt Politikern als Lösung ein? Mehr Filialen eröffnen.

Niemand kauft mehr abgepackte Erbswurst von Knorr.

Was fällt Politiker ein? Die Verpackung einfacher gestalten.

Niemand kauft mehr Schreibmaschinen.

Was fällt Politikern als Erklärung ein? Die Bedienung von Schreibmaschinen ist zu kompliziert.

Analog wirken die Vorschläge, mehr Wahlurnen aufzustellen und die Wahl als solche zu vereinfachen.

Das Problem mit einer nachlassenden Nachfrage nach dem politischen Angebot, liegt für Politiker in der Darbietung und Zugänglichkeit des entsprechenden Angebots, nicht im Angebot selbst. Denn wie könnte jemand nicht am Angebot interessiert sein. Schließlich leben wir in einer Demokratie, und da essen Wähler, was ihnen vorgesetzt wird, oder?

Wer nicht isst, tut dies entsprechend nicht, weil ihm das Vorgesetzte nicht schmecken will oder gar nicht erst attraktiv vorkommt, er tut es, weil er Probleme hat, an den Tisch zu kommen oder weil er nicht weiß, ob er mit Messer, Gabel oder Löffel essen soll.

Das ewige Problem der Politiker mit den dummen Wählern, hier scheint es wieder durch, in all seiner Dramatik.

Doch was, wenn alles ganz anders ist? Was, wenn die Wähler in den Politikern die Dummen sehen, die zu wählen man nicht über sich bringen kann? Was, wenn den Wählern das Angebot derart dürtig und unattraktiv erscheint, dass sie keinerlei Kauf­intension entwickeln, keinerlei Bedürnis nach dem Angebotenen?

Dann kann man Wahlurnen aufstellen, so viele man will. Man kann die Wahl vereinfachen, so viel man will, die Wahl­kampf­kosten­erstattung wird davon nicht mehr werden. Doch bis zu dieser Einsicht ist es noch ein langer Weg.»[24]

Länder

USA

  • "Die amerikanische Demokratie ist reine Augenwischerei, egal wie sehr sie von den Oligarchen, die das Land regieren, aufgepumpt wird. Die USA sind, anders formuliert, im Grunde so ähnlich wie Russland oder die meisten anderen dubios 'wahlrechtlich demokratischen' Länder. Das war nicht immer so, aber heute ist es Realität." - US-Journalist Eric Zuess[25]
    • "The clear finding is that the U.S. is an oligarchy, no democratic country, at all. American democracy is a sham, no matter how much it's pumped by the oligarchs who run the country (and who control the nation's 'news' media). The U.S., in other words, is basically similar to Russia or most other dubious 'electoral' 'democratic' countries. We weren't formerly, but we clearly are now." - Eric Zuess[26]

Kritik

  • Modernen Demokratien wird auch kurzfristiges Denken vorgeworfen. So werden Entscheidungen meist nach 4 bis 5 Jahren bewertet (Ende der Legislatur­periode). Deshalb werden Entscheidungen, die sich anfänglich negativ auswirken und erst später Vorteile entfalten würden, meist nicht getroffen.
  • Häufig interessieren sich Wähler (allerdings von Land zu Land unterschiedlich stark ausgeprägt) wenig oder gar nicht für Politik und wissen auf vielen wichtigen Feldern nicht, wofür einzelne Parteien stehen.
  • Neuerdings wird Demokratie dafür kritisiert, zu wenig politische Stabilität aufzuweisen. Dies sei dadurch zu erklären, dass häufig wechselnde Regierungen den institutionellen und rechtlichen Rahmen schnell veränderten. Unter anderem soll sich dieser Umstand negativ auf das Wirtschafts­wachstum auswirken, da ökonomische Investitionen einen kalkulierbaren politischen Rahmen bevorzugen. Dies fällt besonders auf in Staaten wie der Weimarer Republik, der dritten und vierten französischen Republik oder dem Italien der Nachkriegszeit, wo Regierungen sich oft nur wenige Monate hielten.
  • Keine Partei kann einen Wahlkampf ohne das nötige Geld gewinnen. Über Partei­spenden haben Lobbyisten (s. u.) die Möglichkeit, starken Einfluss auf die Politik zu nehmen. Über die Medien kann die Wählerschaft beeinflusst werden - aber nur von denjenigen, die sich einen Medienapparat leisten können.
  • Politische Akteure überbieten sich im Wahlkampf häufig mit Versprechungen, um die Stimmen der Wählenden zu gewinnen. Überzogene Versprechungen können jedoch selten umgesetzt werden. Zusätzlich vermeiden es politische Akteure ihre Versprechungen zu korrigieren, da sie Verlust von Wählerstimmen befürchten. "Die Demokratie steht so immer in der Gefahr, sich selbst zu überfordern, die Bürgerinnen und Bürger zu enttäuschen und deshalb Vertrauen und Zustimmung zu verlieren." [27]
  • Aristoteles[wp] zählt die Demokratie zu einer der drei entarteten Verfassungen, in denen die Regierenden (hier also: das Volk) nur ihrem Eigennutz dienen. So beschreibt er die Demokratie als eine Herrschaft der vielen Freien und Armen zur Lasten der Tüchtigen und Wohlhabenden, da die ersteren aufgrund ihrer Mehrheit die Politik bestimmen.
  • Die Demokratie kann die Freiheit des Individuums unterdrücken, ähnlich wie in Diktaturen. Mehrheits­entscheidungen können zur Benachteiligung von Individuen führen, die nicht zu dieser Mehrheit gehören. Alexis de Tocqueville bezeichnete diese Problematik als "Diktatur der Mehrheit".
  • Mancur Olson (1965) benennt die Tendenz in der Demokratie von handlungsfähigen, gut organisierten Interessengruppen zur politischen Einflussnahme (besonders so genannter "privilegierter Gruppen" von geringer Größe und mit Sonder­interessen wie z. B. Frauenbeauftragte, Stahl­produzenten oder Piloten­gewerk­schaften), die sich daraus ergibt, was Einzelne bereit sind dafür oder dagegen einzusetzen. Unternehmen lenken Ressourcen von ihrem produktiven Gebrauch in Lobbyarbeit um, um Politische Renten[wp] zu erhalten.
  • Die Parteien, denen nur ein kleiner Teil der Wähler angehört, entscheiden praktisch alleine, welche Politiker ins Parlament gelangen, ohne Einfluss der übrigen Wähler.
  • Bei den Wahlen kann es zu Wahlbetrug[wp] kommen. Auch können regierende Parteien unliebsame Wähler unter Vorwänden von der Wahl ausschließen; oder speziell in Ländern mit einem Mehrheits­wahlsystem die Wahlkreise so zurechtschneiden, dass es für sie am güngstigsten ist (Gerrymandering[wp]), usw.
  • In Mehrheits­wahl­systemen und Proportional­systemen mit hoher Sperrklausel gehen viele Stimmen verloren, und kleine Parteien haben praktisch keine Chance, sich durchzusetzen. Mathematiker kritisieren, dass kaum ein Wahlsystem wirklich "gerecht" ist (im Sinne von: Jede Stimme zählt gleich viel, keine geht verloren)
  • Wählerinnen und Wähler, die zu inkompetent sind, um über Politik zu urteilen (z. B. wenn es darum geht, welches das beste Steuersystem ist), sich aber wegen des Dunning-Kruger-Effekts für kompetent genug halten.[28]

Prominente Kritiker der modernen Demokratie waren/sind Oswald Spengler[wp], Hans-Hermann Hoppe, Immanuel Kant[wp] und H. L. Mencken[wp].

Hans-Hermann Hoppe beispielsweise sieht in der Demokratie einen "zivilisatorischen Abstieg" gegenüber der vorherigen feudalistischen Gesellschafts­ordnung.[29] In Demokratien kommt es zu einer höheren Zeitpräferenz der staatlichen Ausgaben, weil Legislaturperioden und wechselnde Machtverhältnisse die Regierungen dazu animieren mehr Geld ausgeben, um ihre Ziele rechtzeitig umzusetzen und um wiedergewählt zu werden. Da Monarchen nicht unter diesem Druck stehen und ihr Land und ihre Menschen als Eigentum betrachten können, gingen Monarchen pfleglicher mit den knappen Ressourcen ihres Landes um. Für Hoppe ist daher eine Monarchie ein geringeres Übel als eine Demokratie. In einer Monarchie sei der Staat im Privatbesitz und der Monarch habe ein persönliches Interesse am Wohlergehen seines Besitzes, während dies bei Politikern und Beamten in einer Demokratie nicht der Fall sei.[30] In der natürlichen Ordnung, die Hoppe beschreibt, sind Privateigentum, Produktion und freiwilliger Tausch die letztendlichen Quellen menschlicher Zivilisation.[31] Diese natürliche Ordnung muss durch eine natürliche Elite aufrecht­erhalten werden. Diese Elite kommt durch ihre eigene Autorität in ihre Position und nicht durch politische Wahlen oder adelige Herkunft.[32]

Zitat:

«In einer libertären Sozialordnung kann es keine Toleranz gegenüber Demokraten und Kommunisten geben. Sie müssen aus der Gesellschaft physisch entfernt und ausgewiesen werden. Ebenso kann es in einer Gemeinschaft, die zum Zwecke des Schutzes der Familie und Verwandtschaft entstand, keine Toleranz gegenüber denen geben, die andere Lebensstile propagieren, die mit diesem Ziel unvereinbar sind. Sie - die Befürworter von nicht-familiären und nicht-verwandt­schaft­lichen Lebensstilen wie zum Beispiel individuellen Hedonismus, Parasitismus, Natur-Umwelt-Götzentum, Homosexualität oder Kommunismus - müssen auch physisch aus der Gesellschaft entfernt werden, um eine libertäre Ordnung aufrechtzuerhalten.» - Hans-Hermann Hoppe[33]

Hoppe stellt fest, dass er, wenn er Sklave sein müsse, lieber der Sklave eines Privat­eigentümers sei als ein Sklave in öffentlichem Besitz, wie beispielsweise die Insassen eines Gulag[wp]. Er vertritt die Meinung, dass in einer "natürlichen Ordnung" die Variationsbreite nachgefragter und angebotener Lebensentwürfe weit größer sei als gegenwärtig.[34]

Zitat:

«Die Demokratie ist eine politische Ordnung, die nicht die Herrschaft des Volkes garantiert, sondern seine Ausbeutung.» - Hans-Hermann Hoppe[35]

Gute Demokraten - also Vertreter des Prinzips, dass A und B, weil sie gegenüber C eine Mehrheit bilden, letzteren deshalb berauben oder bevormunden dürfen - sind für Hans-Hermann Hoppe nur "moderate" Kommunisten. Und er betont, dass es gar nicht so viele Personen gibt, die sich zu diesem Prinzip bekennen, wenn es denn erst einmal klar ausgesprochen wird. Es gibt weder in der Familie Demokratie noch in der Kirche, insbesondere der katholischen, noch in der Wissenschaft oder der Wirtschaft. Nirgendwo sei jede Stimme gleich und überall gäbe es Grade natürlicher Autorität.[35]

Zitat:

«Während die Welt beobachtet, wie das ägyptische Militär mal eben mit Gewalt den erst im letzten Jahr mit 51,7 Prozent Mehrheit demokratisch gewählten Präsidenten absetzt und unter Arrest stellt, dämmert es selbst einigen unbeirrbaren Demokratie-Gläubigen, dass das Konzept der "Demokratie" keinen Deut mehr an Herrschafts­legitimität in sich trägt als die Berufung auf den "göttlichen Willen". Die Vorstellung, eine Regierung könne spontan durch den über­ein­stimmenden Willen einer Mehrheit von Individuen in einem Land entstehen und zu einer kollektiven Struktur gerechter Herrschaft werden, beruht mehr auf dem Glauben an Magie denn auf historischem Beweis. Politische Systeme sind in Wirklichkeit ausnahmslos gegründet auf die Ambitionen sich elitär dünkender Männer und Frauen, die ihre Belange im Vergleich zu denjenigen gewöhnlicher Menschen, die sie abschätzig als "Masse" oder "Lieschen Müller" abtun, für höherwertig halten.
Um ein dauerhaftes System zu schaffen, mit dem man "Niedere" in den Gehorsam gegenüber vermeintlich elitären Forderungen zwingen kann, bedarf es der Billigung der Opfer. Ihnen muss der Glaube eingeimpft werden, ihre Pflicht, den Befehlen ihrer "Oberen" zu folgen, entspringe einem transzendentalen Prinzip. Sie müssen überzeugt sein, dass das Gewaltsystem, dem sie unterworfen sind, sich aus Prinzipien rechtfertigt, die mit denen eines gewöhnlichen Straßenräubers nichts gemein haben. Dass keine einzige der dazu entwickelten Staatstheorien eine gewaltsame Beherrschung der Bevölkerung rechtfertigen kann, ist ohne Bedeutung, solange nur die Beherrschten glauben, sie würden dies tun.
Dieser naive Glaube an die ethische Notwendigkeit des Beherrscht­werdens wurde ermöglicht durch viele Jahrzehnte der Konditionierung in staatlichen Schulen, durch die Medien, durch Gerichte und andere staatlich institutionalisierte Interessen­gruppen. Ohne eigenes Denken wird nachgeplappert, dass "wir" die Regierung sind, dass Politiker und Bürokraten "unsere" Vertreter sind und wir die Auftraggeber. Dabei ist es doch so leicht herauszufinden, dass diese Auffassung an Wahnsinn grenzt: Möge bitte eine dieser nachplappernden Marionetten mal beim Verteidigungs­ministerium anrufen und die Anweisung erteilen, die Bundeswehr solle sich aus Afghanistan zurückziehen. Er wird sehr schnell die bewusst­seins­erweiternde Erfahrung machen, dass er nicht zu denjenigen gehört, die im Staat irgendetwas zu sagen haben.
Die relativ kleine Gruppe selbsternannter Elitärer, die das Bedürfnis hat, über den Rest der Menschheit mittels Zwang zu herrschen, hat das Konzept der Demokratie genutzt, um die "dunkle Seite" der Beherrschten zu aktivieren, nämlich die freiwillige Aufgabe des Bewusstseins individueller Bestimmung, des überragenden Wertes der eigenen Person und eigenständiger unteilbarer Verantwortlichkeit in einer Gemeinschaft. Das so entstandene Vakuum haben die Elitären, hauptsächlich durch Schulen und Medien, mit eigenen Botschaften von der Notwendigkeit der Unterwerfung unter einen angeblich unfehlbaren Mehrheits­willen und mit falscher Ethik gefüllt, um ihren eigenen Interessen zu dienen, nicht aber der Menschheit im Allgemeinen. Solange Menschen der Illusion der Demokratie erliegen, werden sie gezwungen sein, dem Diktat derer zu gehorchen, die die Staats­maschinerie kontrollieren. Sie machen sich vor, ihr Gehorsam sei nur ein kurzfristiges Problem, das man durch konstruktive Tätigkeit innerhalb des Systems beseitigen könne. Aber solch eine Haltung ignoriert die ins System eingebauten Mechanismen, die jeden nicht den Interessen der Elitären dienenden Wandel zuverlässig verhindern.»[36]

Edward Bernays beschrieb den damaligen Ist-Zustand der amerikanischen Gesellschaft:

Zitat:

«Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie bilden eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist.

Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie.»[37]

Zitat:

«Demokratie, das ist nicht ein Zustand nach der Erlösung, das Ideal einer heilen Welt. Demokratie, das ist ein Prozess. Demokratie ist, wenn Interessen­gruppen um Macht und Einfluss ringen können, letztlich aber in regelmäßigen Abständen auf die Zustimmung der Beherrschten angewiesen sind. Damit Demokratie funktionieren kann bedarf es aber weit mehr: Minderheitenschutz[wp], Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, ...

Demokratien sind nicht die Lösung für alles. [...]

Die Probleme von Demokratien sind Demagogie[wp] und Zeitgeist. Völker sind anfällig für Gospels, also Mythen und Märchen wie Religionen oder Ersatz­religionen/Ideologien. Solche schlagen dann in den politischen Prozess durch. Und Völker sind anfällig für Emotionen, z.B. ungerecht­fertigte Sympathie oder ungerecht­fertigten Hass. [...]» - DschinDschin[38]

Literatur

Zitate

Zitat:

«In der Gleichheitssucht steckt die größte Gefahr der modernen Demokratie, nämlich die Verlockung, einer Ungleichheit in Freiheit die Gleichheit in der Knechtschaft vorzuziehen.» - Norbert Bolz[43]

Zitat:

«Demokratie könnte so schön sein, wenn das Volk nur nicht immer dabei stören würde. In der real existierenden Bundesrepublik Deutschland der Euro- und Banken-Retter leben Wahlvolk und politische Klasse in Parallel­universen nebeneinander her - die einen inszenieren formal­demokratische Entscheidungs­prozesse als absurdes Theater, die anderen lassen sie teilnahmslos an sich vorüber­rauschen.» - Michael Paulwitz[44]

Zitat:

«Rituale festigen Glaubenssätze. Die Oligarchen müssen die "Wahlberechtigten" in dem Glauben halten, es gäbe irgendwas "mitzubestimmen". Das ist auch der einzige Zweck des Zettelspiels: Sich selbst gehirn­zu­waschen durch eine Art Cargo-Kult. Daher hört man auch ständig dieses Gewäsch vom "Glauben an die Demokratie". Was angekreuzt wird in den Tempeln der Demokratie ist nämlich völlig nebensächlich, Hauptsache es wird Zivilreligion.
Die größte Gefahr für die westlich-dekadenten Eliten ist, wenn man ihr Zettelspiel selbst anzweifelt, wenn man ihr Spielgeld insgesamt anzweifelt. Wenn man die Begründung "ich darf dich ausrauben weil angekreuzt" nicht akzeptiert. Um die Pseudo­legitimierung des organisierten Verbrechens dreht es sich letztlich.» - Joe[45]

Zitat:

«Ich war einmal so naiv zu glauben, innerhalb des Systems und im Landesvorstand einer Kleinpartei den populistisch-kriminellen Machenschaften der Großparteien etwas entgegensetzen zu können. Ich habe dann umgehend gelernt, dass es den Funktionären solcher Kleinparteien um nichts anderes geht, als in die Macht- und Versorgungs­position der Funktionäre der Großparteien zu kommen. [...] mit der steuer­finanzierten Parteien­wirtschaft ist eine Rückkehr in eine selbstbestimmte Zivil­gesell­schaft unmöglich. Menschen, die berufstätig sind, Kinder großziehen und den täglichen Anforderungen standhalten müssen, haben auch kaum die Muße, den Welt­verbesserungs­projekten Partei-Intellektueller hinterherzulaufen.» - Roland Woldag[46]

Zitat:

«Politik machen Interessenverbände, die die Fäden ziehen, an denen politische Hampelmänner hängen, die uns dann auf der Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen dürfen. Diese Politfiguren dürfen in den öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten bei den Klofrauen Christiansen[wp][47] und Illner[wp] ihre Sprechblasen entleeren. Und wenn sie da ihre intellektuelle Notdurft verrichtet haben und es tröpfelt nach, dann können sie sich bei Beckmann[wp] und Kerner[wp] an der emotionalen Pissrinne auch noch unter's Volk mischen.» - Georg Schramm[48]

Zitat:

«Leider haben die wenigen, die überhaupt politisches Interesse besitzen, noch lange keine politische Kompetenz. Beginnend besonders mit der naiv-primitiven Demokraten-Vorstellung, dass es in der Weltgeschichte auch nur eine Sekunde lang eine Rolle gespielt hätte, was die Masse glaubte, wollte oder grunzte.» - DvB[49]

Zitat:

«Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.» - Winston Churchill[wp]

Zitat:

«Was ist der Unterschied zwischen Aristokratie und Demokratie?
In der Demokratie darf ich mir den Arsch aussuchen, den ich putzen muss. Als Schmankerl darf ich noch das Klopapier wählen.» - Rainer[50]

Zitat:

«Es geht hier um den Staat und seine Legitimation. Diese hat er nur durch die Mündigen (die Freien[wp], die Freisassen[wp]), nicht durch die Unmündige (den Plebs[wp], die Sklaven[wp]) bekommen. Letztere haben darauf keinerlei Anrecht.» - DvB[51]

Zitat:

«So wie die Scholastik[wp] im Mittelalter Gottesbeweise[wp] ersann, sollte die Politik­wissen­schaft allmählich über Demokratiebeweise nachdenken. Dass in regelmäßigen Abständen Menschen zur Wahl gehen, beweist jedenfalls die Existenz einer Demokratie so wenig wie die Tatsache, dass Menschen zum Gottesdienst gehen, die Existenz Gottes.» - Michael Klonovsky[52]

Zitat:

«Das Wort "Demokratie" ist ein schweres Rauschmittel. Es verhindert das Lernen, vernebelt den Verstand, verwirrt das Denken, erzeugt Wahnbilder - und macht schließlich schläfrig und apathisch. Die heutigen Demokratie-Junkies würden Sokrates[wp] wieder ermorden.» - Roland Baader[53]

Zitat:

«Das europäische Politikmodell beruht auf den vier miteinander zusammenhängenden Ideen der Demokratie, des Nationalstaates, des Rechtsstaates und der persönlichen Freiheit. Es gibt keine Demokratie ohne Nationalstaat: Beides ist gemeinsam entstanden nicht aufgrund eines historischen Zufalls, sondern weil Demokratie kollektive Selbstbestimmung bedeutet und nur funktioniert, wenn es so etwas wie ein Kollektiv gibt.
Auf den ersten Blick ist Demokratie ja eine Zumutung: Warum sollte jemand, der sich politisch in der Minderheit befindet, sich verpflichtet fühlen, die Entscheidungen der Mehrheit zu akzeptieren, die er selber doch für falsch hält? Warum sollte er die Diktatur der Mehrheit akzeptabler finden als die irgendeines Tyrannen? Warum sind Menschen loyal gegenüber demokratisch zustande gekommenen Entscheidungen?
Sie sind dann und so weit loyal, wie sie vernünftigerweise unterstellen können, dass die Mehrheit das Gemeinwohl, letztlich also auch das der politisch unterlegenen Minderheit im Auge hat. Diese Erwartung ist aber nur dann vernünftig, wenn es einen Konsens darüber gibt, wessen Wohl gemeint ist, wenn vom Gemeinwohl die Rede ist; es muss Konsens darüber bestehen, wer die Gemeinschaft ist, um deren Wohl es geht.» - Manfred Kleine-Hartlage[54]

Zitat:

«Daß Leute ohne Kompetenz an die Macht kommen und gleichzeitig keinerlei Verantwortung tragen, ist ein kennzeichnendes Wesenmerkmal jeder demokratischen Staatsform. Und daß das Endprodukt immer eine totalitäre Tyrannei ist, ist bereits aus dem Altertum bekannt.» - Joe

Zitat:

«Die Demokratie zerfällt, wenn sich Väter daran gewöhnen, ihre Kinder einfach machen und laufen zu lassen, wie sie wollen, und sich geradezu fürchten, vor ihren erwachsenen Kindern ein Wort zu reden. Das gleiche gilt, wenn Söhne schon sein wollen wie die Väter - also ihre Eltern weder scheuen, noch sich um ihre Worte kümmern, sich nichts mehr sagen lassen wollen, um ja recht erwachsen und selbständig zu erscheinen.
Auch die Lehrer zittern bei solchen Verhältnissen vor ihren Schülern und schmeicheln ihnen lieber, statt sie sicher und mit starker Hand auf einen geraden Weg zu führen, so daß die Schüler sich schließlich nichts mehr aus solchen Lehrern machen. Sie werden aufsässig und können es schließlich nicht mehr ertragen, wenn man von ihnen nur ein klein wenig Unterordnung verlangt.
Am Ende verachten sie auch die Gesetze, weil sie niemand und nichts als Herr über sich anerkennen wollen. Das ist der schöne, jugendfrohe Anfang der Tyrannei - Platon: Der Staat

Zitat:

«Der aufgeklärte und mündige Citoyen[wp] wird stillgelegt und in unserer postdemokratisch gelenkten Medien­gesell­schaft zunehmend durch den Claqueur[wp] in verworrenen Talkshows ersetzt.» - Hartmut Krauss[wp][55]

Zitat:

«Nach Erkenntnissen der Wahlforscher werden Wahlen von dem Bevölkerungsteil entschieden, der sich überhaupt nicht informiert, keine Ahnung hat und nur nach irgendwelchen Stimmungen und Launen entscheidet.» - ARD-Presseclub am 22. September 2013[56]

Zitat:

«Die Demokratie ist allein der Herrschaftsmechanismus, der es der herrschenden Klasse garantiert, im Verborgenen zu agieren. Es ist das perfekte Marionettentheater.»[57]

Zitat:

«Ich weiß nicht, ob Sie sich noch erinnern, worum es bei der Demokratie ursprünglich einmal ging. Es scheint schon so lange her zu sein, dass man sie ernst genommen hat. Aber im Grunde ging es darum, dass eine gewählte Regierung die Gedanken und Überzeugungen des Volkes repräsentieren sollte. Heute nehmen Regierungen es selbst in die Hand, die Gedanken und Überzeugungen des Volkes zu verändern.» - Brendan O'Neill[58]

Zitat:

«Demokratie heißt, dass das Volk denkt, die Regierung macht, was das Volk will und die Presse beobachtet dies und passt auf, dass dieses auch so bleibt.»[59]

Zitat:

«Linksintellektuelle Demokraten haben es derzeit nicht leicht. Der Brexit, einige Wahlergebnisse in Europa, besonders aber der Wahlsieg Donald Trumps in den USA, machen ihnen hart zu schaffen.

In jener Zeit, als ihre Ideen einen Wahlerfolg nach dem anderen einfuhren, gerierten sie sich als glühende Verfechter der Demokratie. Diese Einstellung wendet sich derzeit komplett und in Windeseile.

Das wird gut sichtbar an einem soeben in deutscher Sprache erschienen Buch von Jason Brennan[wp], seines Zeichens Professor an der Elite-Universität Georgetown in Washington. Dessen Titel sagt eigentlich schon alles aus, was uns der Herr Professor mit einem fast schon missionarischen, anti-populistischen Eifer nahe bringen möchte

"Gegen Demokratie. Warum wir die Politik nicht den Unvernünftigen überlassen dürfen." (Ullstein 2017)

Initialzündung für dessen Abwendung von der die westliche Gesellschaft in ihrem tiefen Wesen prägenden Grund­ein­stellung war der Wahlsieg Trumps in den USA.

Nach dem Motto: wenn solch ein Politiker, der uns nicht ins Konzept passt, demokratisch an die Macht gelangen kann, sollten wir die Demokratie abschaffen.

Ganz so brutal sagt er das natürlich nicht, sondern wartet mit einer Theorie auf, die die Gesellschaft in Hobbits, Hooligans und Vulkanier aufteilt (sic!). Hobbits sind vernachlässigbar: sie haben weder Interesse noch Ahnung von der Politik - und gehen sowieso nicht wählen. Das soll unbedingt auch so bleiben bzw. ihnen soll der freiwillige Wahlverzicht nun verordnet werden.

Das Problem sind die Hooligans: Sie leugnen den Klimawandel, obwohl sie unter den Unwettern leiden, sie haben etwas gegen Migration besonders von Muslimen in ihren Ländern, obwohl diese nur eine kleine, völlig ungefährliche Randgruppe darstellen und den Wohlstand der Hooligans garantieren. Aber auch Menschen mit Migrationshintergrund befinden sich in dieser Gruppe: etwa die vielen Latinos, die Trump wählten, obwohl der doch eine Mauer zu Mexiko bauen will.

Alleine die Vulkanier können wirklich sinnvoll eine Wahl­entscheidung treffen. Sie sind bestens durch die verschiedensten Medien unterrichtet, können ausgiebig differenzieren und setzen auf nachhaltige, zukunfts­fähige Konzepte, frei von Vorurteilen und Diskriminierung - statt auf Populismus. In den allermeisten Fällen können sie auch entsprechende akademische Abschlüsse vorweisen.

Nur diese letzte Gruppe soll in Zukunft wählen dürfen. Das heißt, die Demokratie wird durch die Epistokratie[wp] abgelöst.

Bürger müssen, bevor sie wählen dürfen, bestimmte Tests ablegen, in denen ihr Wissen über politische und wirtschaftliche Fakten, besonders aber Hinter­gründe und Zusammen­hänge abgefragt wird. Nur wer den Test bestehe, dürfe an der Wal teilnehmen. Das wären nach den Schätzungen Brennans etwa 20 % der heutigen Wähler (in den USA).

Dass der Bildungsstand ganz wesentlich von ökonomischen Vor­aus­setzungen mitbestimmt wird, ist eine Doktrin, die uns die Linken bislang immer wieder nahe bringen wollten, um damit den Bildungs­stand insgesamt möglichst tief nach unten zu regulieren, zu ent-elitarisieren.

Nun machen sie sich durch Leute wie Brennan mit Denk­mustern gemein, die ganz und gar elitär und ökonomisch im Sinne der "herrschenden Klasse" aus­gerichtet sind. Schizophrenie? Oder liegt es daran, dass man glaubt, dass die monetäre und intellektuelle Elite ohnehin komplett links­drehend ist?

Um die Menschen an diese neue Regierungsform zu gewöhnen, schlägt der Professor aber erst mal mildere Formen der Wähler­selektion vor. "Simuliertes Orakel" nennt er das: Das heißt jeder geht wie gewohnt wählen, bei der Auswertung der Test­ergebnisse bestimmt aber ein "Algorithmus", wie gut der Wähler vermutlich informiert war, und entscheidet dann, ob seine Stimme überhaupt in das End­ergebnis eingehen wird.

Viele werden jetzt sagen, dass wir in Europa solche Orakel­wahlen doch schon länger haben: Bleistifte in Wahlkabinen, mehr abgegebene Stimmen als Wahl­berechtigte usw. zeigen, dass Orakeln auch ohne komplizierte akademische Vulkanier-Paradigmen funktioniert.

Vermutlich sind solche Überlegungen aber populistisch und machen mich zum Hooligan. Ob ich sie - verlustig es Wahlrechts - dann noch äußern darf, weiß ich gar nicht.

Aber wenn es der Herr Professor mehr vulkanierhaft und akademisch haben will: Schon der große antike Philosoph Aristoteles[wp] schlug mit seiner "Herrschafts­form der Philosophen" eine Art Epistokratie vor. Herausgekommen ist dabei ein Alexander der Große[wp], der bei aller Bewunderung, die er als Feldherr bei manchen findet, doch Tausende seiner eigenen und der fremden Soldaten ohne mit der Wimper zu zucken seiner Machtgier opferte. Zuletzt sogar seinen Geliebten.

Was Aristoteles vergessen hatte und was Brennan nicht klar ist: Politik, die auf philosophische Theorien und Ideologien bzw. auf eine kleine Gruppe an Hohe­priestern der Weisheit setzt, ist bislang immer gescheitert.

Klugheit ist - wie schon der große Thomas von Aquin[wp] im 13. Jahrhundert wusste - die Tugend, die in der Politik gefragt ist.

Und damit sind in der Regel ganz einfache Menschen, deren Denken nicht komplett durch Soziologie- und Gender­seminare pervertiert wurde, weitaus besser ausgestattet als diejenigen, die sich für die intellektuelle Elite halten.» - David Berger[60]

Hauptartikel: Demokratie (Zitate)

Einzelnachweise

  1. Karlheinz Deschner[wp]: "Bissige Aphorismen", 1994, ISBN 3-499-22061-X, S. 64
  2. Wikipedia: Verfassungskreislauf
  3. Dr. Jan Lalik, Arzt für Neurochirurgie: Menschenrechtsverletzungen und staatliche Kindesmisshandlung in der Bundesrepublik Deutschland, Abschnitt: "Das deutsche Phänomen"
  4. Stefan Delikostopoulos: Freiheit und Bürokratie; in: Würzburger Studien zur Soziologie; Bd. 7, Würzburg 1982, S. 212, 214
  5. Geiers Notizen: Flaschenpost aus dem "Volksheim", 14. Januar 2011; Nachlegt: Causa Hüls, 25. Juni 2011
  6. Über Wahl, Qualifikation und Befähigung von Verfassungsrichtern, Ansichten eines Informatikers am 11. September 2012
  7. Moritz Schwarz: Vom Größenwahn besessen, Junge Freiheit am 2. November 2012 (Interview mit Hans-Hermann Hoppe)
  8. Siehe auch Frédéric Bastiat: Der Staat - die große Fiktion
  9. Pdf-icon-extern.png Geschlechterkampf von rechts - Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren[ext] - Thomas Gesterkamp, Hrsg. Friedrich-Ebert-Stiftung, März 2010 (28 Seiten, S. 16)
  10. Lucas Schoppe: Rechte Kerle: Rosenbrock, Gesterkamp, Kemper, Man Tau am 14. September 2013
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 "Mehr Frauenrechte bedeuten weniger Islamisierung" -ODER- Die Schwäche des Westens -ODER- Koranische Zahnräder, Argumente von Femastasen am 15. Oktober 2012
  12. Von der Ausbreitung politischer Langeweile, dem schlimmsten Feind der Demokratie, Kritische Wissenschaft - critical science am 19. Januar 2013
  13. Michael Klein: Vorreiter in Sachen Totalitarismus: Baden-Württemberg ist queer, Kritische Wissenschaft - critical science am 9. Januar 2014
  14. Manuscriptum: Kenneth Minogue: Die demokratische Sklavenmentalität
  15. Susanne Kablitz: Demokratie: Eine moderne Religion, ef-magazin am 4. August 2014
  16. Pdf-icon-extern.png Der langsame und heimliche Weg zur Knechtschaft[ext] - Peter Bernholz[wp], Liberales Institut (27 Seiten)
  17. Hadmut Danisch: Willkommen im Medien-Horror-Land, Ansichten eines Informatikers am 11. September 2015
  18. Das Verhängnis der politischen Parteien, Fassadenkratzer am 18. November 2015
  19. WGvdL-Forum: Erneut: Die AfD und die unsägliche Alice Weidel, Carlos am 3. Juli 2017 - 01:11 Uhr
  20. Brigitte Witzer: Die Diktatur der Dummen (Beschreibung)
  21. Michael Klein: Im Zeichen des Meinungs-Lynch-Mobs, Kritische Wissenschaft - critical science am 26. November 2014 (Von der WikiMANNia-Redaktion leicht stilistisch bearbeitet.)
  22. [www.sueddeutsche.de/politik/kampf-gegen-niedrige-wahlbeteiligung-ganz-grosse-koalition-gegen-stimmverweigerer-1.2519370 Niedrige Wahlbeteiligung: Ganz große Koalition gegen Stimmverweigerer], Süddeutsche Zeitung am 13. Juni 2015
  23. Hadmut Danisch: Man soll wählen ohne eine Wahl zu haben, Ansichten eines Informatikers am 13. Juni 2015
  24. Michael Klein: Politiker-Marketing: Wie bringt man Ladenhüter an die Wähler, Kritische Wissenschaft - critical science am 13. Juni 2015
  25. Warum die USA keine Demokratie mehr sind: Die schockierende Bestandsaufnahme einer Elite-Uni, The Huffington Post am 17. Mai 2014
  26. Eric Zuess: [http://www.counterpunch.org/2014/04/15/the-contradictions-of-the-american-electorate/ The Contradictions of the American Electorate: Why Do Most US Voters Prefer Politicians Who Disagree with Their Values and Policies?], CounterPunch am 15. April 2014
  27. Hans Vorländer, 2004, Informationen zur politischen Bildung (Heft 284)
  28. People Aren't Smart Enough for Democracy to Flourish, Scientists Say, 28. Februar 2012
  29. Heinz Duthel: Irrweg Neokonservatismus, Lulu.com, 2008, S. 145
  30. Hans-Hermann Hoppe: Demokratie. Der Gott, der keiner ist. (2003) Vorwort zur deutschen Ausgabe
  31. Democracy. The God that Failed., Transaction Publishers, 2001, S. 71
  32. Doug French: The Trouble with Democracy: Maslow Meets Hoppe, in Property, Freedom, and Society: Essays in Honor of Hans-Hermann Hoppe von Jörg Guido Hülsmann und Stephan Kinsella (ed.), Ludwig von Mises Institute, 2009
  33. aus "Demokratie. Der Gott, der keiner ist."
  34. Pdf-icon-extern.png Der Anti-Demokrat - Interview mit Hans-Hermann Hoppe[ext] - ef-magazin Nr. 41/2004, S. 38-43
  35. 35,0 35,1 Moritz Schwarz: "Freiheit statt Demokratie", Junge Freiheit am 24. Juni 2005 (Der libertäre Vordenker und bekennende "Antidemokrat" Hans-Hermann Hoppe über seine provokanten Thesen)
  36. Ferdinand A. Hoischen: Debatte: Demokratie und Wahnsinn - Das Blöken der Schafe und das Schweigen der Lämmer, ef-magazin am 15. Juli 013
  37. Edward Bernays (1928): Propaganda, New York, Liveright
  38. WGvdL-Forum: Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr, DschinDschin am 16. Dezember 2014 - 13:03 Uhr
  39. Manuscriptum: Kenneth Minogue: Die demokratische Sklavenmentalität
  40. Kurzbeschreibung: Sie ist ungebildet, unreflektiert, manipulierbar, von vordergründigen Bedürfnissen getrieben und entbehrt jedes Weitblickes jene Masse, an der sich Politiker aller Lager orientieren und die so letztlich bestimmt, wo es im Staat langgeht. Christian Ortner widmet sich in seiner Streitschrift mit pointierter Polemik den Folgen dieser Vorherrschaft der bildungsfernen, aber grundsicherungsaffinen Schichten, und gelangt zur Einsicht: Die Demokratie ist früher oder später zum Bankrott verurteilt, denn die Masse regiert den Staat in den Untergang. Erst wenn er ruiniert ist, können die demokratischen Systeme wieder Selbstheilungskräfte entwickeln.
  41. Henning Lindhoff: Buchkritik: Demokratisch in die Pleite, ef-magazin am 29. Oktober 2013
  42. Rezension
  43. Norbert Bolz: Diskurs über die Ungleichheit, 2009, S. 9f.
  44. Michael Paulwitz: Politik: Demokratie schafft sich ab, Junge Freiheit am 15. Oktober 2011
  45. Joe am 16. April um 9:49 Uhr
  46. Roland Woldag: Parteien: Misteln im Baum der Sozialordnung, ef-magazin am 31. August 2011
  47. Seitdem Sabine Christiansen 2007 aufgehört hat, nun Anne Will[wp]. Schramms bissiger Kommentar dazu: "Es ändert sich ja nichts, nur die Klofrauen werden gelegentlich ausgetauscht."
  48. Youtube-logo.png Georg Schramm bei der Verabschiedung von Dieter Hildebrandt aus dem Scheibenwischer - ARD (2. Oktober 2003)
  49. WGvdL-Forum (Archiv 2)DvB am 24. März 2012 - 07:45 Uhr
  50. WGvdL-Forum (Archiv 2): Scheinwelten, Rainer am 7. November 2011 - 00:09 Uhr
  51. WGvdL-Forum (Archiv 2): Dieser Staat duldet Eigenverantwortung gar nicht!, DvB am 1. Juli 2011 - 15:51 Uhr
  52. Michael Klonovsky - Allerlei, Seite 1
  53. Andreas Tögel: Demokratie: Freiheit ist Unfreiheit, ef-magazin am 15. Mai 2012
  54. Manfred Kleine-Hartlage: Vortrag in Dresden: "Links ist dort, wo der Regen von unten nach oben fällt", 23. Mai 2012
  55. Reinhard Jellen: "Gut gemeinte Absicht, die ihre selbstkritische Kontrolle verliert" (Der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss[wp] über Political correctness, postmodernen Feminismus und die die Errichtung wahrheits­widriger Tabuzonen. Teil 1), Heise/Telepolis am 7. April 2012
  56. Hadmut Danisch: Demokratie derer, die keine Ahnung haben, Ansichten eines Informatiker am 22. September 2013
  57. brak am 8. Februar 2014 um 19:24 Uhr
  58. Brendan O'Neill: Nanny-Staat: Freiheit ist Paternalismus, Novo-Argumente am 24. Juni 2014
  59. Paule am 11. September 2015 um 4:12 Uhr
  60. David Berger: USA nach dem Wahlsieg Trumps: Intellektuelle wollen Abschaffung der Demokratie, Philosophia Perennis am 12. April 2017

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