Katrin Göring-Eckardt

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Katrin Göring-Eckardt
Katrin Goering-Eckardt.jpg
Geboren 3. Mai 1966
Parteibuch Bündnis 90/Die Grünen
Ehe für alle dafür
URL goering-eckardt.de
Twitter @goeringeckardt

Katrin Dagmar Göring-Eckardt (* 1966, geb. Eckardt) ist eine deutsche Politikerin. Seit Oktober 2005 amtiert sie für die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Im November 2012 wählte die grüne Parteibasis sie - zusammen mit Jürgen Trittin - zur Spitzen­kandidatin der Grünen für die Bundes­tags­wahl 2013. Seit Oktober 2013 ist sie neben Anton Hofreiter Vorsitzende der Bundes­tags­fraktion ihrer Partei. Darüber hinaus war Göring-Eckardt von 2009 bis September 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland[wp] (EKD) und somit Mitglied im Rat der EKD.

"Wir bekommen Menschen Terror geschenkt."
(Katrin Göring-Eckardt) - Offene Grenzen töten!

Mitgliedschaften

Zitat:

«Ich bin, wie einige andere GRÜNE, Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke. [...]

Update: Katrin Göring-Eckardt ist zum 31. Dezember 2013 ausgetreten.»[1]

Charakterstudien

Hadmut Danisch berichtet vom "Fachgespräch: Wer will die Uhr zurückdrehen? Strategien gegen Anti-Feminismus und Homophobie" der Bündnis 90/Die Grünen-Bundestags­fraktion im Deutschen Bundestag. Auch Katrin Göring-Eckardt hielt einen Vortrag, der eigentlich eine öffentliche Beschimpfung war:

Zitat:

«Ein gewisser Guido Wolf[wp] (CDU) habe neulich gesagt, die Schöpfung sei darauf ausgerichtet, dass Mann und Frau sich zusammentun, um Kinder zu kriegen. Großes Gelächter. (Leider sagen sie nicht, was ihrer Meinung nach Zielfunktion des Lebens ist, würde mich nämlich mal interessieren. Wenn sie schon von sich aus über andere herziehen und stänkern, würde ich durchaus gerne die Frage aufwerfen, worin Schwule denn eigentlich ihren Daseins­zweck sehen, wenn ihnen Kinder als Ziel so verächtlich vorkommen. Wollte man so fies zurückschießen, wie sie selbst austeilen, könnte man dabei geschmeidig auf die Frage kommen, warum sie eine fünffach höhere Selbstmord­rate beklagen, und ob die vielleicht niedriger ausfallen würde, wenn da irgendwo ein erkennbarer Zweck wäre. Würde ich aber nie tun.)

Und, so fuhr sie fort, ausgerechnet jener Guido Wolf sei zwar verheiratet, habe aber keine Kinder.

Großes Gelächter.

Ein Saal voller Lesben und Schwuler, die einen auslachen, weil er keine Kinder hat.

Was, wenn die aus gesundheitlichen Gründen kinderlos geblieben sind? Hieß es nicht mal, Grüne setzten sich für Kranke und Behinderte ein? Niemand dürfe wegen körperlicher Gebrechen oder Nachteile diskriminiert werden? Oder muss das alles zurückstehen, damit die Schwulenlobby ihr Gejohle hat?

Sie verwies auch darauf, dass das Christentum eine Liebesgebot hat. "Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst" Ich weiß nicht, wie sie das eigentlich meinte, aber wenn man in einem Saal mit lauter Schwulen sitzt, bekommt die Aussage so eine merkwürdige Doppel­deutigkeit. Nee, ich will nicht. Wirklich nicht.

Und dann das Thema Kindeswohl. Da wäre ja alles nur Ablehnung, Ignoranz, Hass, Respektlosigkeit.

Und dann: "Wenn jemand etwas anderes sagt, werden wir das nicht zulassen!"

Wieder diese totalitäre Zensur­strategie. Keine Meinung außer unserer.

Merkt aber wohl selbst, dass das überdreht war und schiebt nach, man müsse jedesmal ein "Nein, dass sehen wir anders" nachschieben.

Heißt: Ein Nachdenken kommt nicht vor. Es gibt eine Sichtweise, an der hält man stur und unbeirrbar fest, ob sie oder die Einwände der anderen richtig oder falsch sind, wird gar nicht erst gefragt.» - Hadmut Danisch[2]

Zitat:

«Das Studium der evangelischen Theologie brach sie 1988 ab, mithin hat sie keinen erlernten Beruf, wenn man von den praktisch erworbenen Kenntnissen evangelischen Glaubens absieht. Dort wird auch ihre politische Inkompetenz manifestiert. Die Frau kann nichts. Bibel­kenntnisse und Pragmatismus auf der politischen Spielwiese reichen aus. Ihr Wissen in protestantischer Märchen­deutung scheint fulminat. Gibt Käßmann den Pausen­clown zur Reformation, ist Göring-Eckardt der politische Gottes­kasper.»[3]

Zitate

Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen
Zitat:

«Dresden - das ist vor allem die Frauenkirche[wp] - die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis(sic!) sie zerstört haben.» - Katrin Dagmar Göring-Eckardt[4]

Zitat:

«Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen - Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag am 15. November 2015[5]

Zitat:

«Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh, die, äh, in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.» - Katrin Dagmar Göring-Eckardt[6][7]

Zitat:

«Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die Grünen heftig bestritten haben, dass es eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme gibt und alle, die auf diesen Umstand hinwiesen als "rechts" diffamiert haben. Ebenso bestritt Frau Göring-Eckardt, dass es Subkultur­bildung gibt. Heute wird diese Subkultur­bildung als Errungenschaft, genannt Bereicherung, betrachtet, auch wenn in diesen Subkulturen viele emanzipa­torische Fortschritte die von der Frauenbewegung hart erkämpft wurden, zurückgedreht werden.
Nun sollen "wir" auch Menschen brauchen, die in unseren Sozialsystemen "zu Hause sind". Ein wahrlich zynisches Menschenbild, das Flüchtlinge als Futter für die hauptsächlich grüne Betreuungs­industrie betrachtet. [...]
Es geht um die knallharte Verteidigung der Spielwiesen für grüne Staats­kneten­bezieher, innerhalb und außerhalb des Staatsapparates. Den Flüchtlingen soll nicht geholfen werden, sich ein selbstständiges Leben aufzubauen, sondern sie sollen zu hilflosen Transfer­geld­empfängern degradiert werden und als solche dafür sorgen, dass die parasitären Umverteilungs­strukturen nicht nur erhalten, sondern noch ausgebaut werden.» - Vera Lengsfeld[wp][7]

Zitat:

«Homophobie und Transphobie müssen gesellschaftlich geächtet werden. [...]

[...] die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und trans- und inter­sexuellen Menschen muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Wir brauchen mehr Aufklärung, besonders in der Schule. [...]

Mindestens genauso wichtig ist, dass die Vielfalt sexueller Identitäten und Lebensweisen in den Schul­lehrplänen eine größere Rolle spielt - ebenso in der Lehreraus- und -fortbildung.

Und was speziell den Schutz von LSBTTI-Jugendlichen angeht: Da sollten die Lehrpläne so erweitert werden, dass Schüler und nicht zuletzt Lehrer durch entsprechende Fortbildungen stärker sensibilisiert werden, auch in außer­schulischen Bildungs- und Jugend­ein­richtungen müssen LSBTTI-Themen eine größere Rolle spielen.» - Katrin Dagmar Göring-Eckardt[8]

Zitat:

«Frage: Was ist an dieser Volks-Umerziehung anders als an der Volkserziehung zu Beginn des Dritten Reiches[wp] - abgesehen davon, daß jede Volks-Umerziehung das demokratische Prinzip radikal infragestellt?» - T.R.E. Lentze[9]

Zitat:

«Wie viele Flüchtlinge erwarten Sie?

Göring-Eckardt: Die Bundesregierung liegt mit ihrer Prognose von 300.000 neuen Flüchtlingen in diesem Jahr sicher zu niedrig. Die Heraus­forderung ist größer. Deutschland sollte eher mit 500.000 neuen Flüchtlingen kalkulieren.

Tut Deutschland hier schon genug?

Göring-Eckardt: Nein. Deutschland kann und muss mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die Kommunen brauchen bei der Flüchtlings­hilfe dringend mehr Unterstützung des Bundes - das heißt mindestens eine Verdoppelung der bisherigen 500 Millionen Euro pro Jahr. Wir brauchen strukturelle Veränderungen: Der Bund muss den Kommunen dauerhaft die Kosten für Gesundheits­versorgung und für die Erst­unter­künfte der Flüchtlinge und beim Deutsch­unter­richt abnehmen.

Können wir uns das leisten?

Göring-Eckardt: Ja! Und wir haben auch eine Verpflichtung, Menschen in existenzieller Not zu helfen. Wer aus einer Notlage fliehen muss, kommt trotz aller Abschreckungs­versuche zu uns. Nicht jeder wird bei uns bleiben können, aber jeder darf einen Asylantrag stellen, der geprüft wird. Um die Zuwanderung aus wirtschaftlichen Gründen besser zu regulieren, brauchen wir ein Ein­wanderungs­gesetz.»[10]

Einzelnachweise

  1. Frage 5: Atlantikbrücke, gruene.de
  2. Hadmut Danisch: "Wer will die Uhr zurückdrehen?", Ansichten eines Informatikers am 10. Mai 2015
  3. Katrin Göring-Eckardt: Dodo des Monats April 2015, Brights - Die Natur des Zweifels am 8. Mai 2015
  4. Grünen-Fraktionschefin stellt sich hinter die Kanzlerin, ARD-Morgenmagazin[wp] am 19. Oktober 2015, ab 8:11 Uhr (Christiane Meier, als Interviewerin die zweite Frau, korrigiert den Unsinn nicht.)
  5. Twitter: @MDRaktuell - 15. Nov. 2015 - 06:55
  6. Göring-Eckhardt geht skeptisch in Sondierungsgespräche, ARD-Morgenmagazin am 9. Oktober 2013, ab 7:15 Uhr
  7. 7,0 7,1 Vera Lengsfeld[wp]: Wohlfahrtsstaat: Flüchtlinge für die Sozialsysteme (Das Gesicht des grünen Totalitarismus), AchGut-Blog am 9. Oktober 2013
  8. Urwahl-Fragen: BAG Lesben- und Schwulenpolitik, goering-eckardt.de am 18. Oktober 2012
  9. T.R.E. Lentze: Warum möchte Katrin Göring-Eckardt nicht so heißen wie Hitlers Reichsmarschall (oder dessen Frau)?, MannPassAuf! am 25. September 2014
  10. Interview mit Katrin Göring-Eckardt: Wir müssen die Mittel für die Flüchtlinge verdoppeln, RP Online am 23. April 2015

Netzverweise