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Islam

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Information icon.png Dies ist keine umfassende Darstellung des Islam, sondern behandelt (und das nicht einmal vollständig) einige Themenbereiche, die sich gerade so ergeben haben.

Hauptseite » Religion » Islam


"Wir sehen die muslimische Immigration nicht als direkte Bedrohung unseres Lebensstils"

Der Islam ist neben Judentum und Christentum die jüngste der drei abrahamitischen Religionen[wp].

Islamisch korrekte Kleidung auch für GrünInnen
Zitat:

«Wer also der Meinung ist, der Islam gehöre zu Deutschland, sollte nicht zögern, einen Schritt weitergehen und erklären: Auch die Scharia gehört zu Deutschland. Denn ohne die Scharia gibt es keinen authentischen Islam.» - Henryk M. Broder[wp][1]

Zitat:

«Zu sagen, "Der Islam hat nichts mit dem Terror zu tun", ist genauso unterkomplex wie zu sagen, "Der Islam ist böse".»[2]

Beschneidung

Die Beschneidung von Frauen findet in der islamischen Theologie keinen Rückhalt, wurde aber in den Ländern, in denen sie seit Jahrtausenden praktiziert wurde, passiv geduldet. In jüngerer Zeit findet eine aktive Ächtung der Beschneidung weiblicher Genitalien[wp] durch islamische Gelehrte statt.[3][4][5]

Die Beschneidung von Jungen wird im Koran[wp] nicht ausdrücklich erwähnt, jedoch gilt auch die Tora[wp] als heilige Buch und wird dort befolgt, wo sie dem Koran nicht widerspricht.[6] Deshalb ist die Beschneidung von Jungen im Islam als Sunna[wp][7] weit verbreitet und wird im Kindes- oder Jugendalter - bis zum Alter von 13 Jahren - durchgeführt.

Hauptartikel: Genitalverstümmelung

Familie

In Großbritannien konvertieren mittlerweile manche Männer zum Islam, weil das dortige Scheidungs-, Unterhalts- und Zugangs­recht so eklatant die Frauen bevorzugt, dass sie einen muslimischen Richter, der nach der Scharia urteilt, vorziehen.[8]

Abtreibung

Grundsätzlich ist im Islam die Abtreibung in einer Schwangerschaft verboten. Es gibt aber Ausnahmen. Abtreibung, um einer Karriere ungehindert nachgehen zu können oder um sich der Pflichten zu entledigen, die ein Kind mit sich bringt, ist untersagt. Das Leben der Mutter hat Vorang.[9]

Hauptartikel: Abtreibung im Islam

Ehe

Mehrehe

Die legale Ehe mit bis zu vier Frauen ist Muslimen erlaubt, unter der Bedingung der Gleichbehandlung aller Ehefrauen.[10]

Hauptartikel: Polygynie und Islam

Zwangsheirat

Der "Schriftislam", wie er sich aus dem Koran[wp] und der Sunna[wp] ergibt, verbietet die Zwangs­ver­heiratung einer Tochter oder eines Sohnes ausdrücklich:

  • Buraida sagte, dass eine junge Frau zum Propheten kam und sagte: "Mein Vater verheiratete mich mit dem Sohn seines Bruders, um sein Ansehen unter den Leuten zu erhöhen." Der Prophet machte darauf die Gültigkeit der Ehe von ihrer Entscheidung abhängig. Daraufhin sagte die junge Frau: "Ich akzeptiere und befürworte die Entscheidung meines Vaters, doch ich wollte den Frauen nur beweisen, dass Väter in dieser Sache keinen Zwang ausüben können." - (Überliefert in Ibn Majah, und Imam Ahmad and Al-Nasa'i)
  • Abdullah ibn Buraida berichtet, dass Aisha sagte, dass eine junge Frau zu ihr kam und sagte: "Mein Vater verheiratete mich mit meinem Cousin, um sein Ansehen zu steigern und ich möchte dem nicht zustimmen." Aisha sagte: "Setze dich und warte, bis der Prophet kommt." Der Prophet kam und Aisha berichtete ihm von der Situation. Daraufhin ließ Muhammed ihren Vater einladen und erklärte ihm, dass die Entscheidung in der Hand seiner Tochter läge. [...] - (Sunan al-Nisaa'l, Kitaab al-Nikaah)
  • Hansâ Bint Hidâm Al-Ansâriyya berichtet, dass sie als verwitwete Frau von ihrem Vater wiederverheiratet wurde, und dass sie damit nicht einverstanden war. Sie begab sich deshalb zum Gesandten Allahs und er machte ihre Ehe rückgängig. - (Auszüge aus Sahih Al-Buchari, Hadith Nr. 5138)
  • [Muhammed]: "Wenn einer von euch seine Tochter verheiraten möchte, so muss er sie um ihre Erlaubnis bitten." - (Sunan al-Aqwal wa al-Af'al Nr. 25644)

Desweiteren bezeugt der Koran, dass die Aussagen Muhammeds für einen Muslim ohne Zweifel zu befolgen sind:

  • "[...] Sie sind nicht eher Gläubige, bis sie dich (Muhammed) zum Richter über all das machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung fügen." - (Sura 4 Vers 65)[11]
Hauptartikel: Zwangsheirat

Arrangierte Heirat

Heiratsvermittlung ist eine Dienstleistung durch die heiratswillige Männer und Frauen einen geeigneten Partner für die beabsichtigte Eheschließung finden. Bei einer durch Vermittlung geschlossenen Ehe spricht man von arrangierter Heirat.

Die arrangierte Ehe war früher auch in Europa unter Christen geläufiger Standard. Wenn man bedenkt, dass durch eine Eheschließung eine Verwandtschaft (Verschwägerung) zwischen zwei Herkunfts­familie geschlossen wird, ist es nicht abwegig, dass sich beide Familien zuvor kennenlernen und auf diesem Wege geklärt wird, ob beide Familien miteinander können, was ja für den zukünftigen Erfolg der zu schließenden Ehe ja keinen unerheblichen Einfluss hat. Es war früher absolut üblich, dass Eltern es nicht dem Zufall überließen, dass ihre Kinder den richtigen Ehepartner finden. Mit dem Liebesideal, das in der Romantik aufkam und der zunehmenden Individualisierung haben sich die Familien in Europa bei der Partnerwahl ihrer Kinder zunehmend zurückgezogen. Die dramatisch erhöhten Scheidungszahlen belegen keine Überlegenheit der neuen gegenüber der althergebrachten Methode der Paarbildung.

In anderen Kulturen, nicht nur in der islamischen, wird jedoch weiterhin an der arrangierten Ehe festgehalten. In einer Art Kultur-Chauvinismus wird dies in Europa wahlweise als "rückständig" bewertet oder auch als "Zwangsheirat" diffamiert. Da den meisten Deutschen inzwischen vollkommen unbekannt ist, dass die Eltern die Heiratsvermittlung übernehmen, ist vielen die Abgrenzung zwischen "Zwangsheirat" unmöglich "arrangierter Heirat" unmöglich. Reißerische Berichterstattung tut ein Übriges.

Abgrenzung zur Zwangsheirat

Bei einer arrangierten Heirat ist Vertrauen zwischen den Heiratswilligen und Heiratsvermittlern entscheidend für eine erfolgreiche Heiratsvermittlung. Die Heiratsvermittler bzw. Familien brauchen viel psychologisches Einfühlungsvermögen bei der Eheanbahnung. Wichtig ist nicht nur ein charakterliches Zusammenpassen der Brautleute, sondern auch ein passendes soziales und familiäres Umfeld.

Das Arrangieren einer Heirat führt nicht immer zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten. Sozialer Druck und überzogene bzw. falsche Erwartungen können den Prozess überschatten, was die objektive Entscheidungs­freiheit von Braut und/oder Bräutigam beeinträchtigen kann. Je nachdem wie stark der tatsächliche oder vermeintliche Druck ist, spricht man auch von Zwangsheirat. Da die Motivlage in den seltensten Fällen eindeutig feststellbar ist, gibt es hier einen Graubereich. Viel hängt auch von den Heiratswilligen ab, wie deutlich sie ihre Vorstellungen vom Ehepartner artikulieren und sich selbstbewusst in den Vermittlungs­prozess einbringen. Natürlich gibt es auch eindeutige Fälle, in denen eine Braut oder ein Bräutigam zu einer Heirat gezwungen werden. Allerdings ist oft der feine Unterschied zwischen Zwangsheirat oder nicht (so wirklich) gewollter Heirat nicht leicht erkennbar. Menschen, die nicht recht wissen, was sie wollen oder entscheidungsschwach sind, laufen eher Gefahr zu einer Heirat gedrängt zu werden. Es entsteht dann ein Grenzbereich, wo einerseits kein eindeutiger Wille vorhanden ist, andererseits nicht von Zwang gesprochen werden kann.[12]

Helferindustrie

Während Zwangsheirat durch die islamische Lehre zweifelsfrei "haram", also nicht erlaubt ist, so gibt es doch Problem, die in ländlichen Traditionen oder auch in den betroffenen Familien selbst liegen. In ländlichen Gegenden kennt man sich und da kommt es vor, dass man sich die Familien so sympatisch sind, dass sie sich gegenseitig Heirats­ver­sprechen geben, obwohl ihr Nachwuchs noch im Kindesalter ist. Das kann später zu Verwicklungen und Schwierigkeiten führen. Da kommt es schon mal vor, dass Druck auf die Kinder ausgeübt wird, um "das Gesicht nicht zu verlieren". Und dann gibt es noch Väter, und vor allem Mütter, welche den größten Einfluss bei der Heirats­vermittlung haben, welche glauben besser zu wissen, was für ihre Kinder gut ist und wenn dann etwas mit der Kommunikations­struktur der Familie nicht stimmt, dann können daraus auch sehr unschöne Familien­tragödien werden.

Grundsätzlich will die weit überwiegende Mehrzahl der Eltern, dass die Ehe ihrer Kinder erfolgreich sein wird, und dass Zwang und Gewalt dabei nur den Keim des Scheitern schon zu Beginn der Ehe legt, ist auch bekannt. Es gehört zur Strategie der Familienzerstörer, das Gerücht zu streuen, die Familie wäre ein gefährlicher Ort, in den einzugreifen der Staat legitiert werden soll. Auch die Helferindustrie, die ein gesteigertes Interesse an Scheidung und Familien­zerstörung hat, verbreitet gerne Schauder­geschichten von zwangsverheirateten jungen Frauen (ja, und was ist mit den zwangs­verheirateten jungen Männern) und ähnlich absurd übertriebene Zahlen, wie dies aus Vergewaltigung und Häusliche Gewalt schon bekannt ist.

Oft liegt ein Familienstreit nicht um eine vermeintliche Zwangsheirat vor, sondern Kinder werden in Deutschland (in Kindergärten und Schulen) dazu erzogen, ihre Eltern nicht zu respektieren und egoistisch nicht auf Familien­belange Rücksicht zu nehmen. Eltern nehmen so respektloses Verhalten aber nicht unwidersprochen hin und es kommt zum Konflikt. Die von außen dazu eilende Helferindustrie hat natürlich sofort die passenden Vokabeln (Patriarchat, Häusliche Gewalt, Zwang) parat. Kinder von Migranten, die im schwierigen pubertären Alter sind, wissen ganz genau, wie man in Deutschland Eltern fertig machen kann. Besonders Mädchen wissen, dass sie nur die Worte Kopftuch und Zwang fallen lassen müssen, damit die feministische Helferindustrie Amok läuft. Mit dem Wörtchen Zwangsheirat haben sie die Eltern so gut wie im Gefängnis.

Heiratsmigration

Viele Wirtschaftsflüchtlinge gelangen nach Deutschland durch die Heirat mit einem Partner, der bereits eingebürgert ist oder zumindest die unbefristete Aufenthalts­erlaubnis. Viele Eltern, die für ihre Kinder in der Türkei keine guten Zukunfts­perspektiven sehen, setzen viel daran, ihre Kinder "nach Europa" zu verheiraten. Oftmals geht das über die Interessen der Kinder hinweg und oftmals haben die Eltern auch ihren eigenen materiellen Vorteil dabei im Auge. Die Gier kann die Eltern dabei schon mal soweit bringen, dass sie Zwang auf ihre Kinder ausüben.

Diese Fälle gibt es und je materieller die Menschen eingestellt sind, desto mehr häufen sich diese Fälle. Allerdings haben diese Fälle mit persönlicher Gier als Motiv nichts mit der Religion Islam zu tun. Eher ist das als ein Prozess der Säkularisierung[wp] anzusehen.

Autor des Abschnittes "Arrangierte Heirat": Mus Lim

Scheidung

Die Scheidung ist im Islam erlaubt, aber verpönt.

  • Und wenn sie sich zur Ehescheidung entschließen, dann ist Allah allhörend, allwissend. - (Koran, Sure 2, Vers 227)
  • Die Scheidung ist von allen erlaubten Dingen Allah am meisten verhasst. - (Hadith: Abu Dawud)

Gemäß dem muslimischen Familienrecht haben Frauen 90 Tage nach der Scheidung (oder nach der Geburt eines Kindes, wenn sie zum Zeitpunkt der Scheidung schwanger sind) kein Anrecht mehr auf Unterhalts­zahlungen.[13]

Gewalt

Zum Verhältnis von Islam und Gewalt gibt es sowohl leidenschaftliche Bekenntnisse "Islam ist Frieden" als auch wütende Erwiderungen darauf, das sei eine Lüge (siehe auch Taqiyya-Prinzip).

Mirza Tahir Ahmad[wp] hielt anlässlich des 100jährigen Bestehens der Ahmadiyya Muslim Jamaat[wp] im Queen-Elizabeth-Konferenzzentrum in London am 24. Februar 1990 ein Vortrag mit dem Titel Islam's Response To Contemporary Issues ("Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit") gehalten. Dieser Vortrag wurde stark erweitert als Buch herausgegeben.[14]

Bezüglich des Beitrags des Islam zum Weltfrieden sagt er:

Zitat:

«Das Wort ISLAM bedeutet wortwörtlich Frieden. In diesem einzigen Wort werden sämtliche islamischen Lehren und Haltungen auf die wunderbarste und kürzeste Art und Weise widergespiegelt. Islam ist die Religion des Friedens. Seine Lehren garantieren Frieden in jedem Bereich menschlichen Anspruchs und Trachtens.» - Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit, S. 16

Er beansprucht für die Islam, den Auftrag zu haben und die Fähigkeit zu besitzen, die Menschheit unter seiner Führung zu vereinen.

Zitat:

«Unverkennbar hegt der Islam derartige Ambitionen. Anhand von Prophezeiungen verkündet der Heilige Koran, dass es dem Islam bestimmt ist, eines Tages als die eine einzige Religion der Menschheit hervorzutreten:

"Er ist es, der seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, auf dass Er sie obsiegen lasse über alle Religionen, auch wenn die Götzendiener es hassen." (Sure 61, Vers 10)» - Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit, S. 46

Er wendet sich dann der Frage zu, wie es möglich ist, dass eine Religion mit einem solchen Anspruch dennoch keinen Anstoß erregt.

Zitat:

«Keine Religion mit einer allgemein­gültigen Botschaft und welt­um­spannenden Bestrebungen, die Menschheit unter einer Fahne zu versammeln, kann auch nur einen Moment lang der Vorstellung frönen, zur Verbreitung ihrer Botschaft Gewalt einzusetzen.

"Schwerter mögen Territorien erobern, indes keine Herzen.
Gewalt mag Köpfe beugen, indes keinen Geist."

Islam erlaubt die Gewalt­anwendung als Werkzeug der Verbreitung seiner Botschaft nicht. Er deklariert:

"Es soll keinen Zwang sein im Glauben. Gewiss, Wahrheit ist nunmehr deutlich unterscheidbar von Irrtum." (Sure 2, Vers 257)

Also besteht für Zwang überhaupt keine Veranlassung. Überlassen Sie es den Menschen, zu entscheiden, wohin die Wahrheit gehört. Sich an den Heiligen Begründer des Islam wendend, warnt Gott ihn unmissverständlich davor, sich in einem Versuch, die Gesellschaft zu erneuern, mit dem Gedanken von Gewalt­anwendung zu tragen. Seine Stellung als Erneuerer wird im folgenden Vers klar verdeutlicht:

"Ermahne drum, denn du bist nur ein Ermahner, du bist kein Wächter über sie." (Sure 88, Verse 22-23)

Den Sachverhalt weiter verfolgend, wird der Prophet Muhammad daran erinnert:

"Kehren sie sich jedoch ab, so haben Wir dich nicht als Wächter über sie entsandt. Deine Pflicht ist nur die Verkündigung. (Überlasse es Gott, die Botschaft wirksam zu machen.)" (Sure 42, Vers 49)

Selbst wenn während des Verkündigungs­vorgangs der neuen Denkweise ein Ringen entsteht, ermahnt der Islam seine Anhänger­schaft nachdrücklich, Geduld und Beharrlichkeit zu zeigen und Auseinander­setzungen soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Darum gilt es für einen Muslim, wo auch immer er dazu ermahnt wird, die Botschaft des Islam in die Welt als Ganzes hinaus­zu­tragen, einen unmissverständlichen Verhaltens­kodex an den Tag zu legen. [...]

"Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von seinem Weg abgeirrt ist; und Er kennt am besten jene, die rechtgeleitet sind." (Sure 16, Vers 126)
"Wehre das Böse ab mit dem, was das Beste ist. Wir wissen recht wohl, was für Dinge sie sagen." (Sure 23, Vers 97)

Hinsichtlich des Verhaltens­maßstabes, demzufolge der Gläubige die Botschaft verbreitet, hat der Heilige Koran folgendes zu sagen:

"(Wir rufen zum Zeugen) das Zeitalter, wenn sich der Mensch (als Ganzes) in einem Zustand des Verlusts (befindet), außer denen, die glauben und gute Werke tun und einander zur Wahrheit mahnen (auf eine Art, die ebenso wahrhaftig ist) und einander zum Ausharren mahnen, (während sie selbst Beharrlichkeit zeigen)." (Sure 103, Verse 2-4)
"Wiederum, er sollte zu denen gehören, die glauben und einander ermahnen zur Geduld (während sie selbst sich ebenso verhielten) und einander ermahnen (zu Rücksicht­nahme und) zur Barmherzigkeit (während sie selbst gleicher­maßen rücksichtsvoll und barmherzig sind)." (Sure 90, Vers 18)» - Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit[15]

Beruf

Viele Kopftuchträgerinnen sind karriereorientierter und selbst­bestimmter als westliche Frauen. Viele aufgeklärte Muslima sagen: Für uns ist die Emanzipation kein Thema.

Dialog

Ein älterer Vertreter der "Gastarbeiter­generation" fragte:

"Warum sind wir nicht 20 oder 30 Jahre früher gekommen?"

Er war fast zu Tränen gerührt, dass sich nun endlich jemand für seine Geschichte, seine Gefühle, seine Sicht der Dinge interessiert. Ein jüngerer Diskussions­teilnehmer sagte darauf:

"Egal was Ihr wollt und egal was Ihr macht, letztendlich heißt es doch wieder so und so viele Muslime sind radikal und wollen sich nicht integrieren." [16]

Zitate

Zitat:

«Während die islamische Tradition Gleichheit im Sinne von Gleichgeschaffenheit der Menschen, sowie Gleichheit vor Allah meint, verweist das französische Konzept einzig auf die innerweltliche Stellung der Menschen vor dem Gesetz[17]

Zitat:

«Wir machen entschieden einen Fehler, wenn wir uns auf Nebenkriegs­schauplätzen wie etwa der Islamkritik verzetteln. So wichtig und notwendig die auch ist, so ist doch festzuhalten: Der Islam ist eine Sekundär­infektion. Der Islam könnte unserer Gesellschaft normalerweise überhaupt nichts anhaben, wenn diese sich im nicht Würgegriff einer Kaste von Verrätern und Verfassungsfeinden befände. (...) Was die Linken hier veranstalten, ist nicht mehr und nicht weniger als ein Menschen­versuch, bei dem wir alle - und übrigens auch die Ausländer und die Moslems, die hierherkommen - als ungefragte Labor­ratten herhalten sollen.» - Manfred Kleine-Hartlage[18]

Zitat:

«Trotzdem: so sehr ich den Islam verabscheue, er ist nur eine Sekundärinfektion. Er wäre nicht in der Lage, uns in dem Maße zu bedrohen, gäbe es nicht die aggressive Infektion mit diesem Kultur-AIDS, das unser Immunsystem schon vorher außer Kraft gesetzt hat. Das wahre mentale Virus, das heute den weißen Westen tötet, ist dieses Konstrukt der Nach-Aufklärung, das wir die Willensnation oder die Staatsnation (engl.: 'idea nation', 'proposition nation'; d. Ü.) nennen.» - Fjordman[19]

Zitat:

«Der Islam mag frauenfeindlich/frauenunterdrückend sein oder nicht, aber eine Sache ist er in viel stärkerem Grade: MÄNNER­FEINDLICH und MÄNNER­UNTER­DRÜCKEND.»[20]

Zitat:

«Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung ist ein uraltes Klischee.

Der Stolz auf die Aufklärung, wenn er sich inzwischen allerdings auch etwas gelegt hat, verleitet immer wieder dazu, der westlichen Kultur gegenüber dem Islam einen erheblichen Vorsprung zuzumessen. In der islamischen Geschichte hat es zwar keine flächen­deckende Säkularisierungs­bewegung gegeben, dies aber deshalb nicht, weil Sakrales und Säkulares im Islam bereits neben­einander existierten. Auch war das Kräfte­un­gleich­gewicht keineswegs immer so wie wir es heute haben.

Die islamische Wissenskultur war sehr lange Zeit der westlichen oder überhaupt der außer­islamischen weit überlegen.» - Angelika Neuwirth[wp][21]

Zitat:

«Das Osmanische Reich[wp] wurde von den Briten besiegt und diese Demonstration der Stärke beendete das Kalifat und Kemal Atatürk[wp] warf daraufhin den Islam über Bord. Die lateinische Schrift wurde eingeführt und man orientierte sich nach Westen. Die Briten hatten den Orientalen die Stärke des Westens gezeigt, nicht seine Toleranz. Toleranz wird nicht respektiert, Schwäche wird nicht respektiert. Menschen respektieren nur Stärke.» - Post Collapse[22]

Literatur

  • Michael Blume: Islam in der Krise. Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug. Patmos 2017, ISBN 3-8436-0956-X[23]
  • Karl-Josef Kuschel: Die Bibel im Koran. Grundlagen für das interreligiöse Gespräch. Patmos 2017, ISBN 3-8436-0726-5
  • Religion und Demographie. Warum es ohne Glauben an Kindern mangelt. ScieBooks 2014, ASIN B00JAM212E[24]
  • Ursula Spuler-Stegemann (Hrsg.): Feindbild Christentum im Islam. Eine Bestandsaufnahme., Verlag: Herder, 2004, Herder Spektrum, Band 5437, ISBN 3-451-05437-X
  • Hadayatullah Hübsch[wp]: Fanatische Krieger im Namen Allahs. Die Wurzeln des islamistischen Terrors., Diederichs-Hugendubel 2001, ISBN 3-7205-2296-2
  • Peter Heine[wp]: Kulturknigge für Nichtmuslime. Ein Ratgeber für den Alltag., Herder Verlag 2001, Herder Spektrum, Band 4307, ISBN 3-451-05144-3
  • Hans Zirker: Der Koran. Zugänge und Lesarten., Primus-Verlag 1999, ISBN 3-89678-121-9
  • Rita Breuer: Familienleben im Islam. Traditionen - Konflikte - Vorurteile., Herder Verlag 1998, Herder Spektrum, Band 4591, ISBN 3-451-04591-5
  • Farideh Akashe-Böhme: Die islamische Frau ist anders. Vorurteile und Realitäten., Gütersloher Verlagshaus 1997, ISBN 3-579-00716-5
  • Peter Heine: Konflikt der Kulturen oder Feindbild Islam. Alte Vorurteile - neue Klischees - reale Gefahren., Herder Verlag 1996, Herder Spektrum, Band 4455, ISBN 3-451-04455-2
  • Adel Th. Khoury, Peter Heine: Im Garten Allahs. Der Islam., Herder Verlag 1996, Kleine Bibliothek der Religionen, ISBN 3-451-23846-2
  • Gernot Rotter (Hrsg.): Die Welten des Islam. Neunundzwanzig Vorschläge, das Unvertraute zu verstehen., Fischer Verlag, 1993, ISBN 3-596-11480-2
  • Hubertus Mynarek[wp]: Denkverbot. Fundamentalismus in Christentum und Islam., Knesebeck 1992, ISBN 3-926901-45-4, Asku-Presse 2006, ISBN 3-930994-16-X
  • Pdf-icon-intern.png Anja's Buch (54 Seiten) (Eine junge Deutsche tritt zum Islam über und erzählt von ihren Erfahrungen in der Gesellschaft. Geschrieben wohl vor 2000, als PDF-Dokument erstellt 2004)[25]
  • Pdf-icon-intern.png Das lebendig begrabene Mädchen. Von der Verschüttung der Weiblichkeit und ihrer Wiederentdeckung im Islam., Dezember 2002 (90 Seiten) (Eine deutsche Muslime der "2. Generation" macht sich Gedanken zur "Verschüttung der Weiblichkeit" in der westlichen Kultur und ihrer "Wiederentdeckung im Islam".)

Einzelnachweise

  1. Henryk M. Broder[wp]: Islamdebatte: Auch die Scharia gehört zu Deutschland, Die Welt am 16. Mai 2016 (Henryk M. Broder meint, dass Verbote schlecht für das Zusammenleben sind.)
  2. Twitter: @varoufakis3 - 13:58 - 30. Aug. 2017
  3. Wird die Genitalverstümmelung je aufhören? In Kairo beschließen islamische Gelehrte ein Verbot., NZZ am 24. November 2006
  4. Pdf-icon-extern.png "In schönstem Ebenmaß"[ext] - Der Spiegel, 4. Dezember 2006
  5. Ahmadiyya: Gebietet der Islam die Beschneidung von Mädchen?, Häufige Fragen (FAQ) - Islam
  6. Die Beschneidung wird im Koran nicht explizit erwähnt und lässt sich lediglich aus der Anweisung, der Religion Abrahams zu folgen, ableiten: "Sprich: Was Gott sagt, ist die Wahrheit. Folgt dem Weg Abrahams, des Hanifen! Er glaubte innig an Gott, Dem er keine anderen Gottheiten zugesellte." - Koran 3:95
  7. Die Beschneidung ist in der Sunna beschrieben. Aussage Mohammeds in einem Hadith: "Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Zur Fitra (natürlichen Veranlagung) gehören fünf Dinge: Die Beschneidung (der Männer/Jungen), das Abrasieren der Schamhaare, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel, das Auszupfen (bzw. Rasieren) der Achselhaare und das Kurzschneiden des Schnurrbarts." - Sahih Muslim: Buch 2, Nummer 495, 496
  8. Feminists and Social Conservatives Cluelessly Proselytizing for Islam, "The Spearhead" vom 6. Oktober 2009
  9. Ahmadiyya: Ist Abtreibung erlaubt?, Häufige Fragen (FAQ) - Islam
  10. Ahmadiyya: Warum darf ein Muslim bis zu vier Frauen heiraten?, Häufige Fragen (FAQ) - Islam
  11. Fragen zum Islam: Erlaubt der Islam die Zwangsheirat?
  12. Wikipedia: Heiratsvermittlung: Abgrenzung zur Zwangsheirat[wp]
  13. Bangladesch: Diskriminierendes Familienrecht verschärft Armut unter Frauen, Human Rights Watch am 18. September 2012
  14. Mirza Tahir Ahmad[wp]: Islam's Response To Contemporary Issues, Islam International Publications Ldt., 1. Auflage 1992, verwendete Auflage 2012, ISBN 1-85372-888-8 (Pdf-icon-extern.png online[ext])
    deutsche Übersetzung: Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit, Verlag Der Islam, 2008, ISBN 3-932244-31-1 (Pdf-icon-extern.png online[ext])
  15. zitiert nach: Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit, Verlag Der Islam, Erstveröffentlichung in deutscher Sprache 2008, ISBN 3-932244-31-1, S. 47-50
    Pdf-icon-extern.png Islam - Antworten auf die Fragen unserer Zeit[ext] - dritte Auflage 2012 (Seiten 57-60)
  16. Integrationsdebatte: Die Muslim-Studie? Völlig missverstanden, Der Spiegel am 3. März 2012
  17. Der Feuertanz um Diskurshoheit in der Moderne, IZRS am 15. Januar 2011
  18. Manfred Kleine-Hartlage: Warum ich kein Linker mehr bin, 29. März 2012
    WGvdL-Forum (Archiv 2): Warum man kein Linker sein kann, ajk am 6. April 2012 - 21:17 Uhr
    Youtube-logo.png Pro Deutschland, Versammlung mit Gastvortrag des Politikwissenschaftlers Manfred Kleine-Hartlage (24. März 2012) (Länge: 1:22 Min.)
  19. Fjordman: Wenn Verrat zur Norm wird: Warum die Willensnation, nicht der Islam, unser Hauptfeind ist, Morgenwacht am 18. Juli 2015; Erstveröffentlichung: Fjordman Blog am 13. Juni 2011; Originaltitel: When Treason Becomes The Norm: Why The Proposition Nation, Not Islam, Is Our Primary Enemy, erschienen am 9. Juni 2011 in Gates of Vienna
  20. "Der Islam ist frauenfeindlich", Argumente von Femastasen am 17. August 2012 (Dieser Artikel ist keine Kritik am Islam. Dieser Artikel ist nicht noch nicht einmal über den Islam. Dieser Artikel. Vielweiberei. Verschleierung und Kopftuch im Islam. Beschneidung. Zwangsheirat. Hundeverbot. Pflichtgebete.)
  21. Arabistin: Der Koran ist ein Preis auf das Wissen!, Das Milieu am 15. November 2013
  22. Wir kollabieren an uns selbst, Post Collapse am 14. Juni 2014
  23. Der Islam scheint selbstbewusst zu expandieren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Religions­wissen­schaftler Michael Blume erklärt das Szenario als Symptom einer weltweiten tiefen Krise des Islams. Er zeigt: Es ist nicht einmal mehr klar, wie viele Muslime es tatsächlich noch gibt.
    Blume verweist auf massive Säkularisierungs­prozesse[wp] in der islamischen Welt. Er benennt, was die einstige Hochkultur in Krisen und Kriege stürzen ließ. Die bis heute reichende Bildungs­krise der islamischen Zivilisation wurde im 15. Jahrhundert eingeleitet. Faktisch werden viele arabisch-islamische Staaten nur am Leben erhalten durch den Ölverkauf, der demokratische Entwicklungen erstickt. Mangels einer schlüssigen Erklärung für den Niedergang übernehmen zahlreiche Muslime Verschwörungs­mythen aus dem Westen und befördern damit weitere Akte terroristischer Gewalt.
    Das Buch bietet eine Chance, die Krise des Islams und die Konflikte zwischen den Kulturen besser zu verstehen und gemeinsam zu neuen Lösungswegen zu kommen. - Patmos: Islam in der Krise
  24. ScieBooks: Relligion und Demographie
  25. Siehe auch: anjasbook.blogspot, anjas-buch.tumblr.com

Querverweise

Netzverweise

Muslime und Muslima in westlichen Ländern