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Khola Maryam Hübsch

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Khola Maryam Hübsch
Khola Maryam Huebsch.jpg
Geboren 25. Oktober 1980
Beruf Publizist, Journalist
Ehegatte Chaudhry Ahmad
URL khola.de

Khola Maryam Hübsch (* 1980) ist eine deutsch-indische Journalistin und Publizistin. Sie ist freie Referentin und Bloggerin. Sie hält Fach- und Publikums­vorträge zum Thema Islam.

Sie ist die Tochter des deutschen Schriftstellers Hadayatullah Hübsch[wp] und einer indischen Mutter. Sie ist Mitglied der Ahmadiyya-Gemeinschaft und dort zuständig für den inter­religiösen Dialog[wp].

Privates

Khola Maryam Hübsch ist mit dem Pakistani Chaudhry Ahmad verheiratet und hat mit ihm drei Kinder.

Standpunkte

Hübsch ist eine Vertreterin des islamischen Feminismus[wp].[1] Beispielhaft ist folgende Aussage:

Zitat:

«Das war eine soziale, eine spirituelle Revolution, die damals im siebten Jahrhundert in einem zutiefst patriarchalischen Kontext stattgefunden hat. Nämlich, dass Frauen auf einmal Rechte bekommen haben. Davor galten sie als Besitz des Mannes und plötzlich durften sie selbst besitzen. Das war schon Empowerment pur. Deswegen ist für viele der Prophet Mohammed auch der erste Feminist[2]

Hübsch vertritt das Islamverständnis der Ahmadiyya-Gemeinschaft, wenn sie argumentiert, dass der Islam mit Demokratie, Toleranz sowie universalen Menschenrechten kompatibel sei. Sie behauptet,

Zitat:

«[...] dass der Islam selbst koranisch vorschreibt, dass es einen säkularen Staat geben muss. Pluralismus[wp] ist gewollt, da könnte ich Ihnen jetzt unzählige Koranverse nennen, und diese Lesart des Korans ist in Deutschland weit verbreitet.»[3]

Hübsch steht offenbar auch dafür, möglichst viele Flüchtlinge aus islamischen Ländern nach Deutschland zu holen. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages zeigte Hübsch sich "überzeugt davon, dass eine offene, freundliche Flüchtlings­politik dazu beitragen könne, das Bild des Westens in der islamischen Welt zu verbessern. Auch dies könne helfen, den Terrorismus einzudämmen."[4]

Hübsch kritisierte das in Frankreich 2011 verabschiedete Gesetz zum Verschleierungs­verbot ohne, so der Wortlaut, "die Burka verteidigen zu wollen", dass mit zweierlei Maß gemessen werde:

Zitat:

«Wenn Muslime die Karikaturen aushalten müssen, so müsste dies in einer pluralistischen Gesellschaft doch auch für die Burka gelten.»[5]

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvester­nacht 2015/16[wp] vor dem Kölner Hauptbahnhof wies Hübsch darauf hin, dass in der Diskussion Vorurteile gegen muslimische Männer verstärkt würden. Sie sagte:

Zitat:

«Die neuen alten Ressentiments gegen den muslimischen Mann sind auch Ausdruck eines Kultur­chauvinismus, der den Feminismus vereinnahmt, um vom eigenen Sexismus und Rassismus abzulenken.»[6] Die meisten Täter würden eher aus wirtschaftlich schwachen Milieus stammen.[7]

Diskussionen

Interview

Artikel

Videos

Hübsch war zwei Mal Gast bei Islam im Brennpunkt[pp], einer Sendereihe, die von jungen Muslimen der Ahmadiyya-Gemeinschaft organisiert wird.

Hübsch ist häufig Gast in Diskussionsrunden von Polit-Talk-Formaten wie Anne Will[wp], Menschen bei Maischberger[wp], Phoenix Runde[wp] und log in[wp], wo sie mehrfach als Gesprächs­partnerin auftrat. Legendär sind die Wortwechsel mit Hamed Abdel-Samad und Sabatina James[wp]:

Hübsch im Gespräch mit Politikern:

Einzelnachweise

  1. Yasmin Polat: 5 Frauen, die in Deutschland muslimischen Feminismus prägen, Watson am 29. März 2018 (Genannt werden 1. Lamya Kaddor, 2. Seyran Ateş, 3. Kübra Gümüşay, 4. Sineb El Masrar, 5. Khola Maryam Hübsch)
  2. Olga Felker: Khola Maryam Hübsch: Der Prophet Mohammed war der erste Feminist, Edition F am 12. Mai 2017
  3. wörtliche Äußerung in der Live-Diskussions­sendung "Von Kopftuch bis Burkini - Wie viel Integration braucht das Land?", NDR Kultur, 26. September 2013
    Youtube-logo.png Die Aufklärung im Islam - Islam im Brennpunkt (7. November 2013) (Länge: 30:31 Min.)
  4. Sorge um die Religionsfreiheit, Menschenrechte/Anhörung im Deutschen Bundestag am 3. Dezember 2015 (hib 641/2015)
  5. Khola Maryam Hübsch: Ein Burka-Verbot ist kontraproduktiv!, Migazin am 21. Juli 2014 (Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden: Das seit 2011 in Frankreich geltende Burka-Verbot ist rechtens. Eine Muslimin hatte geklagt, weil sie sich dadurch diskriminiert fühlte.)
  6. Zitiert nach dem Pressedienst idea, abgerufen am 15. Januar 2016: Journalistin: Mohammed bekämpfte die Unterdrückung der Frau, Idea Spektrum am 14. Januar 2016
  7. Sarrazin bei "Der Heiße Stuhl": Zoff um Kölner Silvesternacht, Die Bildzeitung am 13. Dezember 2016
  8. Er gilt als Hauptfigur der deutschen Islamkritik und sie als öffentliches Gesicht der muslimischen Frauen in Deutschland. DAS MILIEU lud Hamed Abdel-Samad und Khola Maryam Hübsch zu einem eindrucksvollen Streitgespräch über die Buch-Thesen beider Kontrahenten ein. Beide Bücher sind erst neulich erschienen, beide Autoren polarisieren, beide provozieren mit ihren Buchtiteln. Vor dem Hintergrund ihrer Thesen könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Die Diskussion wird auf Grundlage von jeweils drei Thesen aus dem Buch Der islamische Faschismus[wp] von Hamed Abdel-Samad und Unter dem Schleier die Freiheit von Khola Maryam Hübsch geführt. Die Kontrahenten haben jeweils maximal zwei Minuten Zeit, um zu den Buch-Thesen des anderen Stellung zu nehmen.

Netzverweise