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Integration

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Bildung ist wichtig für Integration. Und deshalb schaffen sie Bildung jetzt ab.

Zitat:

«Da möchte man am liebsten davonlaufen, wenn man sieht, was die "Bildungs­experten" aus der Bildung machen.

DIE WELT berichtet , dass sie in Folge der Migration die Bildungs­standards reduzieren wollen:

"Es darf keine Illusion darüber bestehen, dass die Integration durch Bildung eine der mit Abstand wichtigsten Bildungs­maßnahmen in der Geschichte der Bundesrepublik sein wird", mahnen die Wissenschaftler. [1]

Stimmt. Bildung ist wichtig für Integration. Und deshalb schaffen sie Bildung jetzt ab.

Muss man sich klarmachen: Sie halten einen ungefähren Gleichsstand bei Bildung für integrations­wichtig, und deshalb bringen sie nicht mehr Bildung für Flüchtlinge, sondern reduzieren die Bildung der anderen Schüler, damit die Unterschiede nicht so auffallen.

Auch sollte der Gebrauch von Fachwörtern vor allem in den Naturwissenschaften reduziert werden, damit ausländische Kinder dem Unterricht besser folgen könnten.

Weniger Fachwörter in den Naturwissenschaften.

Das ist doch mal super.

Was kommt als nächstes? Physik malen mit Fingerfarben?

Entspannungs-Chemie durch Meditation?

Geographie als Gruppentanz?

Der Versuch, eine ideologisch vorgegebene Gleichheit dadurch zu erzwingen, dass man das allgemeine Niveau absenkt, wenn es sich nicht bei allen heben lässt, wird richtig schief gehen.»[2]

Zitat:

«Der "verkürzte Integrations­begriff" meine nur Einwanderer. "Aber jemand, der 'Ausländer raus' ruft, ist auch nicht integriert", sagte Kretschmann[wp] mit Blick auf rechts­radikale Teile der AfD-Wählerschaft.»[3]

Gegenbegriff

Zitat:

«Unter Desintegration versteht man die Auflösung eines sozialen Zusammenhalts innerhalb einer Gruppe, die sich bei sozialem Wandel, insbesondere der Modernisierung, ergibt. Von Desintegration können Staaten, Gesellschaften, soziale Schichten oder Gemeinschaften wie etwa Familien betroffen sein. Desintegration führt bei den betroffenen Gruppen und Individuen zu Desorientierung, die nach Wilhelm Heitmeyers Desintegrations­theorem eine wesentliche Ursache der Entstehung von Gewalt ist.» - Definition nach Wikipedia[4]

Der Tagesspiegel machte in einem Hintergrund­artikel über Ursachen der Rassen­spannungen in den USA die wichtige Beobachtung "Die USA zerfallen in viele Welten".[5] Denn während hier in Deutschland alle von Integration reden, führt die Einwanderung und linke Politik in den USA genau zum Gegenteil, zur Desintegration.[6]

Zitat:

«Weiße und Schwarze in den USA hatten einmal, trotz aller Differenzen, eine gemeinsame Referenz - das Christentum. Nun wird Amerika bunter und kirchenferner. Das schafft Heimatlosigkeit. [...]

Vor 50 Jahren stand die Aufhebung der Rassen­trennung in Amerika ganz am Anfang. Der "Civil Rights Act" war gerade in Kraft getreten, dennoch blieben Mischehen in 16 Bundesstaaten bis 1967 verboten. Seitdem ist viel geschehen. Die Lage der Schwarzen habe sich "dramatisch verbessert", sagte Barack Obama, der erste schwarze US-Präsident, bei der Trauerfeier für die fünf ermordeten weißen Polizisten in Dallas[ext]. Doch die jahrhunderte­lange Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung würden nicht einfach verschwinden, Vorurteile hielten sich hartnäckig. Ein ums andere Mal zitierte Obama aus der Bibel. Keine andere ethnische Gruppe in Amerika ist so tief religiös verankert wie die der Schwarzen.

Protestantisches Christentum und Bürgerrechtsbewegung[wp] hängen eng zusammen. Die Sklaven nahmen, zum Teil freiwillig, zum Teil unter Zwang, oft auch gegen den Willen der Sklavenhalter, die Religion der Weißen an, bereicherten sie durch spezifische Elemente der Heiligen­verehrung, Gospel­gesänge und Gemeinde­anrufungs­rituale und übertrugen die Botschaft auf ihre eigene Situation: Wie Moses die Israeliten aus der Gefangenschaft führte, so hofften sie, würde Gott sie aus der Sklaverei[wp] in die Freiheit führen.

Die Schwarzen eigneten sich die Sprache des Christentums an und wendeten sie gegen ihre Unterdrücker. Damit hatten Weiße und Schwarze, trotz aller Differenzen, eine gemeinsame Referenz, die Heilige Schrift. In Europa wurde während der Aufklärung ein korrupter Klerus entmachtet. In Amerika dagegen sind die Kirchen im wahrsten Sinne des Wortes Volkskirchen. Jedenfalls waren sie es bis vor gar nicht langer Zeit.

Zwei Trends wirbeln die Dinge gewaltig durcheinander. Sie bewirken, dass Amerika nicht so sehr gespalten als vielmehr zersplittert wird. Die Folge ist ein Gefühl von Heimat­losigkeit, verbunden mit einer vehementen Verteidigung eigener Identitäts­merkmale. Da ist zum einen die Demographie: Die weiße, protestantisch geprägte Mehrheitskultur verblasst. In immer mehr Bundesstaaten bilden Weiße nicht länger die Mehrheit. Der Bevölkerungs­anteil der Latinos und Asiaten wiederum wächst rasant, während der der Schwarzen bei etwa zwölf Prozent stagniert. Der Verlust der weißen Leitkultur wird allerdings nicht durch den Aufstieg einer anderen Leitkultur kompensiert. Das Land zerfällt in viele Welten.

Der zweite Trend, die nachlassende Bindung an religiöse Institutionen, potenziert die verunsichernden Folgen des ersten. Im Vergleich zu Europa ist Amerika immer noch ein sehr religiöses Land. Doch kontinuierlich steigt sowohl die Zahl jener, die ihre Religions­zugehörigkeit wechseln, als auch derer, die sich keiner Glaubens­richtung mehr verbunden fühlen. Zwischen 2007 und 2014 ist die Gruppe der "Unaffiliated", laut "PewResearchCenter"[ext], von 16,1 Prozent auf 22,6 Prozent gestiegen. Dabei gilt die Regel: je jünger, desto kirchenferner.

Die afroamerikanischen Kirchen sind von dieser Entwicklung nicht verschont geblieben. Auch von ihnen wendet sich die Jugend ab. Das beeinträchtigt ihre traditionell wichtigen integrativen Funktionen. Ohne ein religiöses Umfeld, das Diskriminierungs­erfahrungen auffängt und Veränderungsimpulse setzt, bleiben schwarze Jugendliche immer öfter allein mit ihrem Frust und Zorn. Das begünstigt Entfremdungs- und Radikalisierungs­prozesse.

Auch George W. Bush, Obamas Vorgänger, ein weißer, texanischer Republikaner, redete bei der Trauerfeier für die ermordeten Polizisten in Dallas. Amerikaner würden sich nicht durch "Blut und Herkunft" definieren, sagte er, sondern durch "Ideale und Werte". Doch genau dafür zerbröselt langsam das Fundament.»[5]

Blogger Hadmut Danisch kommentiert die Desintegration der US-Gesellschaft:

Zitat:

«Schaut man sich die Zustände an amerikanischen Universitäten an, dann glaubt man, dass die da alle verrückt geworden sind. Man greift Leute an, weil sie sich eine exotische Frisur machen oder international essen, und wirft ihnen vor, fremde Kultur rauben zu wollen. [7]

Geht's noch? Noch alle Latten am Zaun?

Es zeigt aber doch, dass sich die Gesellschaft fragmentiert, dass man sich nicht nur räumlich abgrenzt und Ghettos bildet, sondern auch kulturell, in Verhaltens­weisen, im Aussehen. Wehe dem, dem in den Sinn kommt, sich zu Fasching bzw. Halloween als Indianer zu verkleiden. Oder sich gar schwarz zu schminken, das Blackfacing[wp]. Neulich gab es enorme Beschimpfungen gegen die Schauspielerin Zoe Saldana[wp], weil sie sich für eine Rolle, in der sie eine Schwarze spielt, dunkel geschminkt und sich eine breite künstliche Nase angeklebt hat. Das sei übelstes Blackfacing, Missachtung und Verhöhnung der Sklaven. Grotesk daran: Saldana ist selbst Schwarze, nur eben nicht ganz so dunkel, wie die Person, die sie spielte, und mit schmalerer Nase. Sogar Schwarzen wirft man das schon vor. Hätte sich hier bei uns jemals jemand aufgeregt, wenn sich ein Schauspieler als jemand anderes schminkt und sich dazu Silikonteile ins Gesicht klebt? Beispielsweise wie Max Giermann[wp]?

In welcher mentalen Verfassung muss man sich befinden, um sich über sowas aufzuregen? Und wie kommt man in diese Verfassung?

Ist es die Entwicklung, die oben beschrieben wird, nämlich dass der Bevölkerungsanteil der Schwarzen ungefähr konstant bleibt, der der Latinos und Asiaten aber stark wächst? Kommt zum Gefühl des Unter­drückt­seins und des ewigen zweiten Platzes hinter Weißen jetzt das Gefühl, von allen überholt zu werden und auf Platz 4 abzurutschen? Versucht man, sich zu behaupten und deshalb für Merkmale wie Frisuren, Hauptfarben, breite Nasen ein Monopol anzumelden? Oder spielt schon die Kapelle der Titanic nach dem Zusammenstoß?

Anders gefragt: Bilden die Schwarzen gerade eine stärkere Identität oder gehen sie gerade ganz unter? Jedenfalls sind die Asiaten fleißiger und werden die Hispanics einfach mehr.

Beachtlich ist dabei, dass diese Verhaltens­änderungen von den Universitäten ausgehen. In einem Interview in DER ZEIT spricht der Psychologe Jonathan Haidt[wp] über blindwütige Studenten und Antirassismus als Religion.

"Es brodelt, vor allem in den USA. Wir erleben die größte Studenten­bewegung seit 1968 und die interessanteste moralische Bewegung, die ich je erlebt habe. Sie hat viele Facetten, die wir nicht nur in Amerika wiederfinden, sondern auch in Großbritannien und sogar in Deutschland. Erstens die Über­empfindlichkeit der Studenten. Zweitens der Umgang mit Rassismus. Hier in den USA war 'Black Lives Matter' der Funke, der auf die Unis übersprang. Dann erleben wir eine politische Polarisierung, die sich in wachsendem Dogmatismus an den Unis zeigt. Dazu kommen rechtliche Veränderungen. Das, was unter 'Title IX' bekannt ist." [8]

Jeder normale Mensch würde das Verhalten als überempfindlich erkennen, aber in den Universitäten gilt es plötzlich als Ideal.

"ZEIT: Die Studenten in Yale sagen, dass sie nur mehr Sensibilität wollten, aber nicht, dass die Universität eingreift. Sie lächeln?
Haidt: Lesen Sie einfach, was die Studenten geschrieben haben. Sätze wie: 'Wir dachten, wir seien eine Familie.' Oder: 'Sie haben sich nicht um uns gekümmert.' Warum haben sie nicht dagegengehalten, mit Worten und Argumenten? Warum gefallen sie sich in ihrer Opferrolle? An US-Unis herrscht eine Opferkultur, hier wird der eigene Opferstatus zelebriert." [8]

Ein Aspekt ist, dass sie sich verhalten wie Babys, die wieder in den Mutterbauch wollen, weil sie von Eltern überbeschützt wurden und mit den Entzugs­erscheinungen nicht klarkommen. Ausgerechnet die, die ständig von Emanzipation reden, benehmen sich lebenslang wie Kleinkinder, die ohne den Schutz ihrer Eltern weinen und schreien. Es heißt immer, der Feminismus solle die Frauen selbständig machen, aber das Gegenteil ist der Fall: Feminismus heißt, immer die jeweils nächststehende greifbare (meist männliche) Person zum Eltern­ersatz und Vormund zu machen, der für das eigene Wohl­ergehen zu sorgen und Verantwortung für jedes Unwohlsein zu übernehmen hat. Wie das Baby, das schreit, wenn Mutti es nicht hübsch bequem ins Bettchen legt. Im Prinzip haben die den Schnuller und die Windel nie abgelegt. Und dann gehen die an der Uni mit einem Mann ins Bett, und sehen ihn hinterher aber nicht als gleich­altrigen Sexualpartner, sondern als Eltern­prothese, die sie enttäuscht hat. Ist Euch mal aufgefallen, dass all die durch­drehenden Kreisch­studentinnen an amerikanischen Universitäten sich immer um eins drehen: Ein gemütliches Zuhause ohne jede Mühe oder Unbequemlichkeit, bei denen Geld, Essen und alles was man sonst so braucht, vom Himmel regnet?

Das ist ein Verharren in der Fötushaltung. Die wollen zurück in den Mutterbauch. Oder, genauer gesagt, in ihr Kinderzimmer als Sechsjährige. Nicht umsonst bauen die sich überall "Safe Spaces", in die keiner rein darf, und an denen Kätzchen-, Pony- und Welpen­fotos an den Wänden hängen. Kinderzimmer von Sechsjährigen, die erwarten, dass Mutti sie beschützt und versorgt, und die dem Dekan an den Hals gehen, wenn er nicht ihre Mutti spielt. [....]

Und genau diese Verschiebung des Akademischen in die Aufrecht­erhaltung der Klein­mädchen­zimmer-mit-Mutti-Phase traf zusammen mit der Schwarzenkrise und bildete ein übles Amalgam:

"Rassenpolitik und Sklaverei sind die Ursünden der USA, heute sind sie Quelle dauernder Spannungen. An den Unis vor allem durch affirmative action, also positive Diskriminierung benachteiligter Gruppen. Die führt dazu, dass asiatisch­stämmige Studenten besser abschneiden müssen als der Durchschnitt, um auf die Uni zu gelangen. Bei Schwarzen ist es das Gegenteil. Das Ergebnis: Auf der Uni haben Asiaten die besten Noten, die Schwarzen die schlechtesten. Affirmative action fördert Ungleichheiten, anstatt sie auszugleichen, das wiederum befeuert Rassen­konflikte. Das Resultat ist die Black-Lives-Matter-Bewegung, die ich für sehr wichtig halte. Aber: Die Universitäten sind die anti­rassistischsten Institutionen dieses Landes. Jeder hier ist antirassistisch. Das ist unsere Religion." [8]

Man vergleiche den obigen Text über die Konfrontation der schwarzen Bevölkerung mit den stark ansteigenden Asiaten und Hispanics.

Im Prinzip stimuliert man das an den Universitäten mit einer gefährlichen Verschärfung: Man fördert die Schwarzen, indem man die Aufnahme­anforderungen für sie stark herabsetzt. Das Ergebnis ist, dass zwar mehr Schwarze an die Universitäten kommen, dadurch aber eben auch Dümmere, weil die Schwelle einfach niedriger ist. Während man bei Asiaten die Schwelle hebt. Das brisante Ergebnis ist nun, dass sich die im Mittel dadurch dümmeren schwarzen Studenten mit den exzellenten Asiaten konfrontiert sehen und sich nun noch unterlegener und unterdrückter fühlen. Durch die vermeintliche Förderung ist es ja auch kein fairer Wettbewerb mehr.

Man sieht daran einen historischen Irrtum: Nämlich den, dass man eine Gruppe von Menschen fördern würde, indem man die Zugangs­schranken für sie senkt. Man erreicht damit genau das Gegenteil, weil sie dadurch im Vergleich zu anderen nicht nur dümmer erscheinen, sondern im Mittel dann tatsächlich sogar sind und mangels Anforderungen auch bleiben.

Exakt denselben Fehler haben wir in Deutschland bei der Frauenförderung. Je mehr man Frauen fördert, desto dümmer werden sie, desto lächerlicher und wertloser werden ihre Abschlüsse. [...]

"Die Studienzeit war früher eine Zeit des Ausprobierens. Am Ende des Studiums hatte man sich von den Eltern abgenabelt. Heute haben viele Studenten täglich Kontakt zu ihren Eltern und verlangen dazu von den Uni-Angestellten, als Ersatz­eltern zu fungieren. Wir haben an den Unis viele Psycho­therapeuten und Minder­heiten­beauftragte. Damit erziehen wir eine Generation zur Abhängigkeit." [8]

Es geht im Prinzip um nichts anderes mehr, als das Kinderzimmer mit Mutti bis ins Grab zu verlängern. Faktisch sind die Leute im echten Berufsleben nicht mehr zu verwenden. Was soll man mit solchen Leuten noch anfangen können? Wer würde sich mit denen noch abmühen wollen?

Dabei bilden sich aus dieser Mentalität heraus immer groteskere Auswüchse. Man beschimpft ständig die Weißen als Privilegierte und will sich von ihnen fördern lassen, merkt aber nicht, dass man damit genau diesen Niveau­unterschied zementiert: Weiße arbeiten produktiv, Schwarze sind Zahlungs­empfänger.

Letztlich hat man in Deutschland das gleiche gemacht, aber eben nicht genug schwarze Bevölkerung, also zunächst nur mit Frauen: Männer sind die, die arbeiten und ernähren, Frauen sind die Zahlungs­empfänger und die Last, die man mitschleppen muss. Und das halten sie für Emanzipation und Selbständigkeit.»[6]

Integrationspflicht

In Gutmenschen- und Politiker­kreisen (die beiden Begriffe sollten keinesfalls als Synonyme angesehen werden) sind, im Zusammenhang mit Zuwanderung und Asyl, zahlreichen leere Sprachhülsen im Umlauf. Die hirnloseste davon ist mit Abstand der oft gehörte Satz "Integration ist Bringschuld". Das gedankliche Konzept dahinter ist, dass jeder Zuwanderer (natürlich) von Natur aus moralisch gefestigt und verantwortungs­bewusst ist und sich daher ohne besonderes Drängen an obige axiomatische Spielregel halten wird - in der gleichen Weise, in welcher der Durchschnitts-Bio-Deutsche sich reflexartig an Gebote wie "Rauchen verboten" oder "den Rasen nicht betreten" hält. Bildlich dargestellt wird der Zuwanderer durch die Last seiner unerfüllten Integrations­verpflichtung fast zu Boden gedrückt, bis er dann glückstrahlend diese Verpflichtung einlöst.

Wie blauäugig kann man eigentlich sein? Betrachten wir doch einmal die Realität:

Stellen Sie sich vor, Sie stammen aus einer Weltgegend, wo man in Sachen "Entwicklung der gesellschaftliche Verhaltens­muster" noch nicht über das Sippen­stadium hinaus gediehen ist (d. h. was zählt ist die eigene Großfamilie - die Anderen können sehen, wo sie bleiben). Stellen Sie sich weiter vor, Sie sind in einfachsten Verhältnissen aufgewachsen (d. h. dort, wo man - mit Verlaub - noch über den Balken scheißt). Ihre Schulbildung ist rudimentär bis nicht existent, die wohltätigen Einflüsse von Humanismus und Aufklärung sind noch nicht einmal in Ihre Nähe gekommen, stattdessen hat Ihnen Ihr Nachbarschafts-Imam von Kindes­beinen an eingebläut, dass Sie, aufgrund Ihrer Religions­zugehörigkeit, Teil einer privilegierten Menschen­klasse sind, der es bestimmt ist, nach und nach die gesamte Erde zu übernehmen - sowie, dass Nicht­angehörige Ihrer Religions­gemeinschaft im Prinzip von Gott geschaffen wurden, um Ihnen, dem Rechtgläubigen, zu dienen.

Sie sind (auf welche Weise, wollen wir hier nicht weiter beleuchten) nach Deutschland gekommen, wo Sie in einer Nachbarschaft leben, in welcher es zahlreiche weitere Angehörige Ihrer Ethnie und Ihrer Religions­gemeinschaft gibt, wo Sie gegebenenfalls ohne Weiteres ausschließlich mit Hilfe Ihrer eigenen Sprache zurecht­kommen und wo ausreichend Bezugsquellen für die Art von Nahrungs­mittel vorhanden sind, welche Ihre Religion als zulässige Ernährung vorschreibt. Die sozialen Transferleistungen (umgangs­sprachlich: "die Stütze") für Sie und Ihre wachsende Familie fließen pünktlich jeden Monat; irgendwelche zaghaften Versuche seitens der Behörden Ihrer neuen Heimat, den Stützenfluss in der (von den einschlägigen Gesetzen eigentlich vorgesehenen Weise) zu regulieren, umschiffen Sie mit einem Lächeln (und, wo nötig, mit der Unterstützung von, auf solche Dinge spezialisierten Anwälten und /oder Attesten von Ärzten mit dem selben ethnischen Hintergrund wie dem Ihrigen). Sie haben hierbei keinerlei moralische Bedenken, da Sie die monetären Leistungen der bio-deutschen Steuerzahler an Sie als Ihnen per göttlichem Gesetz zustehende Dschizya[wp] betrachten. (Deutsch: "Dhimmi-Steuer"; Anm. d. Autors: Abgabe, die - gemäß muslimischer Auffassung - seitens aller Nicht-Muslime an die universelle Gemeinschaft der Muslime - Umma[wp] - zu entrichten ist.)

Warum, zum Teufel, sollten Sie diese paradiesischen Zustände zu Ihren Ungunsten verändern, indem Sie sich "integrieren"? Warum sollten Sie Ihren Lebensstil demjenigen von Menschen anpassen, welche, wie man Ihnen versichert, morgen Ihre Diener sein werden? Die Ihnen bereits jetzt freiwillig Dhimmi-Steuer zahlen, obwohl sie, rein juristisch gesehen, noch gar nicht in den Dhimmi-Status gezwungen worden sind?

Jetzt schauen wir uns doch einmal an, was in der kontemporären deutschen Realität geschieht, wenn der Zuwanderer seiner Verpflichtung nicht nachkommt, die "Integrations­bringschuld" aus eigener Initiative abzutragen - sprich, wenn er nicht einmal daran denkt, sich zu integrieren.

Richtig! Gar nichts! Kein Monitoring des Integrations­fortschritts, keine sanften Druckmittel wie Streichung (oder wenigsten Kürzung) der Sozial­bezüge, kein amtliches Interesse daran, welchen Aktivitäten Sie sich in Ihrer reichlich bemessenen Freizeit eigentlich hingeben. All dies wäre ja von diskriminierend bis hin zu einer Neuauflage der NS-Diktatur.

Wird Ihnen, werter Leser, langsam klar, warum einige Dinge im heutigen Deutschland so sind, wie sie sind?

Um irrigen Interpretationen vorzubeugen, sei zum Abschluss noch Folgendes angemerkt: Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich nicht auf in unserem Land lebende MiHiGru-Inhaber, die sich und ihre Angehörigen mit den Früchten ihrer eigenen Arbeit ernähren, die Steuern und Sozial­abgaben zahlen und die unsere Gesetze und gesellschaftlichen Konventionen respektieren. Warum sollte ich mich auch in dem hier behandelten Zusammenhang auf sie beziehen? Sie leben das Erbringen der "Bringschuld". Leider ist der prozentuale Anteil derer, welche dies Letztere nicht tun (und auch nicht im Traum erwägen es zu tun) an der Gesamtheit der MiHiGru-Bevölkerung gemessen, beunruhigend hoch - ohne dass seitens von Politik und/oder der zuständigen staatlichen Gremien nennens­werten Anstrengungen.gemacht würden, diesen Zustand ernsthaft anzugehen (eben abgesehen von dem eingangs erwähnten matra­artigen Herbeten der Sprachhülse von der "Bringschuld").

Die Erfahrung lehrt, dass der Grad der individuellen Integrations­bereitschaft in direkten Verhältnis zum individuellen Bildungs­niveau steht. Wäre es unter diesen Umständen nicht an der Zeit, den Zugang zu einem permanenten Aufenthalts­status in Deutschland von gewissen Mindest­anforder­ungen an ein solches Niveau abhängig zu machen?
- JournalistenWatch[9]

Integration in Gefängnissen

Aktuell werden vermehrt "Flüchtlinge" in Deutschland integriert. Auch die Gefängnisse stellen sich dieser Aufgabe.

Zunächst zeigt sich, dass es offensichtlich Unterschiede zwischen den Kulturen[ext] gibt:

Uwe Nelle-Cornelsen, Leiter der JVA Bielefeld-Brackwede, erklärte gegenüber der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen, dass es vor allem mit dem arabisch sprechenden Teil der Insassen Schwierigkeiten gebe. "Viele von ihnen akzeptieren keinerlei Regeln." Ruhestörung, Randalieren, Auflehnung gegen die Justiz­beamten, Ein­schüchterungen und sogar massive Selbst­verletzungen seien an der Tages­ordnung. Einige Häftlinge hätten sich selbst den Bauch oder die Kehle aufgeschnitten - offenbar in der Hoffnung, aus der Haft entlassen zu werden.

Was das für die anderen Häftlinge bedeutet, liest man nirgends. Wenn es für die Wärter schon die Hölle ist, was ist dann mit denen, die diesen aggressiven Tätern schutzlos ausgeliefert sind? Egal, wichtig ist, dass speziell den Tätern geholfen wird:

Man habe jetzt die erste Integrations­beauftragte im NRW-Justiz­vollzug eingestellt, so Nelle-Cornelsen. Durch die arabischen Sprach­kenntnisse erhoffe man sich einen besseren Zugang zu den Häftlingen.

Hier musste ich mir schon eine Träne verdrücken - vor Lachen. Endlich wieder Jobs für ansonsten nicht einsetzbare Geisteswissenschaftler. Und so klug durchdacht. Gerade für diese Zielgruppe ist es wichtig, eine Frau auf diese Position[ext] zu setzen:

Weibliche Vollzugsbeamte würden nicht anerkannt. "Oftmals muss ein Mann die Anordnungen wiederholen, damit auch Folge geleistet wird."

Auf diese Art und Weise entstehen sogar zwei neue Jobs, den der Integrations­beauftragten und den des Mannes, auf den die Insassen hören.

Die Haftanstalten klagten bei diesen Inhaftierten vor allem über eine "fehlende Akzeptanz gegenüber gesetzlichen Vorgaben, Normen und Regeln", so der Minister. Es gebe "generell dissoziale Verhaltens­weisen".

Und auch in diesem Artikel wieder: Wenn es für die Beamten schon unerträglich ist, was passiert dann mit den anderen Insassen? Was geht dort nachts ab? Greifen die Wärter tagsüber noch ein, wenn es nötig wird? Oder haben sie bereits resigniert und lassen auch mal fünf gerade sein? Ich würde es ihnen nicht vorwerfen - aber die anderen Insassen, die sind die Opfer.

Auch jugendliche Flüchtlinge[ext] bereichern uns:

Bilal B. weiß nicht, wann er geboren ist, und vielleicht ist Bilal B. auch nicht sein richtiger Name. Er hat am Frankfurter Hauptbahnhof Koffer aus Zügen gestohlen, unter sieben verschiedenen Identitäten ist er schon vorher als Dieb und Hehler aufgefallen.

Unfassbar. In einem Land, in dem man für falsch Parken oder eine fehlende Umwelt­plakette bestraft wird - in diesem Land ist es möglich, dass Herr B. wiederholt festgesetzt wurde, weil er kriminell war und immer weiter machen konnte. Niemand stoppt ihn. Sieben mal gibt er unter­schiedliche Identitäten an.

Unser System scheint völlig unvorbereitet auf solche Typen zu sein. Jemand der sich an keine Regel hält und immer weiter macht. Und das System lässt ihn machen. Schon mal bei einer Flugreise der Koffer abhanden gekommen? Das ist ein kleiner Einblick in das, was seine Opfer erleben durften.

Er behauptet, 20 Jahre alt zu sein, sieht aber fünf, sechs Jahre älter aus.

Deutschland 2016. Man kann das Alter medizinisch ziemlich gut schätzen.[ext] Aber das scheint in Deutschland nicht zu passieren. Dass diese Ignoranz anderen schaden kann, daran denkt niemand. Was ist denn mit den (echten) Minder­jährigen in der JVA? Wie finden die das denn, mit einem 25-jährigen Intensiv­täter eingesperrt zu sein?

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Wiesbaden, in der B. als Unter­suchungs­gefangener auf seinen Prozess warten sollte, hat ihn im Februar heraus­geworfen. B., so die Begründung, sei aus disziplinarischen Gründen ungeeignet für ein Jugend­gefängnis. Selbst, wenn er zu einer Jugendstrafe verurteilt werden sollte, werde ihn die Anstalt in Wiesbaden nicht zurücknehmen.

Für die anderen Insassen hat das bestimmt keine Folgen, wenn die Beamten sich hauptsächlich um einen Personenkreis kümmern müssen. Ihre Resozialisierung funktioniert bestimmt trotzdem tadellos.

Zum Abschluss des Artikel läuft es wieder auf die Parallelgesellschaft raus:

Wie alt K. ist, und das ist ein Teil des Problems im Wiesbadener Jugend­gefängnis, ist so klar nicht: Er sagte zuletzt, er sei 21 Jahre und in Zentral­marokko geboren. Eine gerichtlich angeordnete Bestimmung seines Alters brachte kein eindeutiges Ergebnis. Die Jugend­gerichts­helferin ging bei seinem vorerst letzten Prozess davon aus, dass K. in der Lage ist, sein Leben selbst zu regeln, als Erwachsener eben. "Aber leider nur in einer Art Parallel­gesellschaft."

Das ist das, was wir brauchen: Mehr Nachschub für die Parallel­gesellschaft. So soll es sein: Während die einen Steuern zahlen, für zu schnelles Fahren bestraft werden oder zu Kreuze kriechen müssen, wenn sie Bewerberinnen mit Kopftuch ablehnen[ext], sind die anderen völlig frei, an welche Regeln sie sich halten wollen. Die Polizei kommt besser nicht mehr vorbei[ext] - zu gefährlich.

Es wundert mich auch immer wieder, wie emotions- und empathielos in solchen Artikeln mit den Opfern umgegangen wird. Ihre Seite wird nicht erwähnt, ihre Situation nicht dargestellt. Das gilt für die Mithäftlinge und für die Opfer der Straßen­kriminalität, als die Täter noch frei waren.

Es steht im krassen Gegensatz zu Berichten, die Erfahrungen emotional aus der Sicht von Flüchtlingen schildern[ext], basierend auf deren eigenen Aussagen. Wo sind die Berichte über die Oma auf dem Weg zu ihren Enkeln, der die Koffer gestohlen wurden? Wo wird über den 15-jährigen Insassen eines Gefängnisses berichtet, dessen Resozialisierung auf gutem Wege war, der dann aber einen erwachsenen Intensiv­täter in seine Zelle bekommen hat?
- Scheidende Geister[10]

Integration in Schulen

Zitat:

«Die Lehrerin steht vor neun Jugendlichen, die sie nicht verstehen. Sie erhebt die Stimme, um zu erklären, dass der Unterricht beginnen soll. Die Schüler sprechen lauter, bis der Raum irgendwann von einem ohren­betäubenden Gebrüll erfüllt ist. In ihren Herkunftsländern war es nicht üblich, mit dem Lehrer zu sprechen. Der Umgang war ein anderer. Wenn sie Fehler machten oder ohne Hausaufgaben zur Schule kamen, gab es Schläge.

In der Willkommensklasse der Gesamtschule in Berlin-Kreuzberg bleibt zur Kommunikation am Ende oft nur die Körpersprache. Auch untereinander verstehen sich die Schüler nicht, darum verständigen sie sich mit Händen und Füßen und manchmal auch mit Fäusten. [...]

Melanie L. hat Politikwissenschaften und Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Sie hält es inzwischen für nahezu unmöglich, Schüler mit verschiedenem Bildungs­stand zusammen zu unterrichten und in den Regel­unterricht zu bringen. [...]

Die Lehrer sind überfordert, klagen über fehlende Konzepte. Sie fühlen sich von Schulleitung und Politik alleingelassen. [...] Beim Deutschen Philologenverband[wp] häufen sich die Beschwerden. Der Verband beklagt gravierende Probleme bei der Integration und fordert mehr staatliche Unterstützung. [...]

In Berlin gibt es rund 1100 dieser Vorbereitungsklassen. Mehr als 12.000 Kinder in Gruppen von zwölf Schülern lernen dort Deutsch. Der Berliner Bildungssenat gibt vor, dass die Schüler nach einem Jahr in reguläre Schulklassen wechseln, es sei denn, eine Verlängerung wird gesondert beantragt.

Derzeit schaffen tatsächlich 60 Prozent der Kinder im Grundschulalter schon nach weniger als sechs Monaten den Übergang in die Regelklassen. Doch ob sie im Unterricht dann auch mithalten können, wurde nicht untersucht. Genauso wenig, wie es bei den älteren Schülern aussieht. [...]» - Anna Kröning[11]

Zitat:

«Der Philologenverband[wp] warnt vor einer Überforderung des deutschen Schulsystems durch bis zu 300.000 Flüchtlingskinder.»[12]

Einzelnachweise

  1. Dorothea Siems: Integrationsplan: Lehrer sollen weniger Fachwörter benutzen - Migranten zuliebe, Die Welt am 3. Mai 2016 (Bildungs­experten stellen einen Integrationsplan für Schulen vor. Vor allem sollen Migranten zum Deutsch­sprechen animiert werden - auch durch eine vereinfachte Sprache im Unterricht.)
  2. Hadmut Danisch: Masterplan Bildung, Ansichten eines Informatikers am 3. Mai 2016
  3. Kritik an Flüchtlingspolitik: Kretschmann warnt vor Dämonisierung der AfD, Ansichten eines Informatikers am 12. Mai 2016
  4. Wikipedia: Desintegration, Version vom 30. Dezember 2013
  5. 5,0 5,1 Malte Lehming: Religion und Rassismus in Amerika: Die USA zerfallen in viele Welten, Der Tagesspiegel am 14. Juli 2016 (Weiße und Schwarze in den USA hatten einmal, trotz aller Differenzen, eine gemeinsame Referenz - das Christentum. Nun wird Amerika bunter und kirchenferner. Das schafft Heimatlosigkeit.)
  6. 6,0 6,1 Hadmut Danisch: Der Ausbau der Universitäten zu linken Kriminalitäts- und Korruptionszentren: Teil 3, Ansichten eines Informatikers am 29. Juli 2016
  7. Vergleiche dazu Hadmut Danisch: Der Ausbau der Universitäten zu linken Kriminalitäts- und Korruptionszentren: Teil 1, Ansichten eines Informatikers am 29. Juli 2016
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Rudi Novotny: Radikalisierung der Studentenbewegung: "Ihr sexistischen Bastarde!", Zeit Online am 29. Juli 2016
  9. Der Kult mit der so genannten "Migranten-Bringschuld", JournalistenWatch am 22. Juli 2016
  10. Wie Integration in den Gefängnissen aussieht, Scheidende Geister am 8. Januar 2017
  11. Anna Kröning: Schulen vor dem Kollaps: Lehrer verzweifeln an Flüchtlings-Willkommensklassen, Die Welt am 19. Juli 2017
  12. Flüchtlingskinder: Es droht eine Gettoisierung im Schulsystem, Die Welt am 9. Februar 2017

Querverweise

Netzverweise

  • Gerd Held: Im Gefängnis der Worte (2): Die Rede von "den Flüchtlingen", AchGut-Blog am 20. Juli 2016 (Die generelle Rede von "den Flüchtlingen" [...] hat auch etwas Drängendes. Es muss unbedingt gerettet werden. Sie duldet keine prüfende Distanz. Sie wartet das Anerkennungs­verfahren des Asyl­bewerbers nicht ab, sondern nimmt ihr Ergebnis moralisch schon vorweg. Geboten ist auf jeden Fall das "Ja zur Migration" und diese Konsequenz ist im Leitwort "Flüchtlinge" schon vorprogrammiert. - Doch jetzt kommt es mit dem Oberbegriff "Integration" zu einer merkwürdigen Verwandlung. Auf einmal geht es nicht mehr um eine Notlage und Nothilfe. Auf wundersame Weise wird der hilflose Flüchtling zu einer positiven Ressource. Nicht um seine Rettung geht es, sondern gerettet werden muss nun das alternde schrumpfende Deutschland. Aus Flüchtlingen werden Retter. Und auf einmal passen diese Leute haargenau für die Lösung seiner Probleme - ohne dass wir sie vorher gezielt durch Einwanderungs­politik vor Ort in den Herkunfts­ländern angeworben hätten. Es ist wie die magische Verwandlung von Wasser in Wein. Gerade waren sie noch das Elend der Welt, jetzt sind sie "jung", "gebildet" und "hochmotiviert". Gerade war ihre Not so groß, dass man sie ohne Prüfung erstmal alle ins Land lassen musste. Nun sind sie eine so große, kostbare Ressource, dass wir sie alle (wiederum ohne Prüfung) integrieren müssen. - Dazu müssen wir neue, noch größere Vorleistungen erbringen. Es geht um sehr viel Geld, um ein Vielfaches der Kosten der Erstaufnahme. Kosten, die sich über Jahre und Jahrzehnte erstrecken können. Aber noch bedeutsamer ist eine innere Grenzauflösung: Im Zeichen der Integration müssen unsere Wohnhäuser, unsere Schulen, unsere Betriebe, unsere Kultur- und Freizeit­anlagen bedingungslos geöffnet werden. Auch denen, die noch keine Anerkennung als Asylanten haben. Sogar denen, die schon ausdrücklich abgelehnt sind und nur „geduldet“ werden. Ja, sogar denen, die ihre Ausweise vernichtet und ihre Identität gefälscht haben - also Straftaten begangen haben. - Die Rede von der "Integration" markiert also einen zweiten Dammbruch in Deutschland. Nach der Auflösung unserer Außen­grenzen (an der sich nichts geändert hat) findet nun eine Auflösung an den inneren Grenzen unserer privaten und öffentlichen Güter statt. Ein Dammbruch vor allem in den Kommunen. Ein Dammbruch im Herzen unseres Landes.)
  • Gerd Held: Integrationsgesetz: Der zweite Dammbruch, Tichys Einblick am 16. Juli 2016 (Unter dem Vorzeichen "Integration" wird Deutschland nun erst wirklich der Massen­ein­wanderung unterworfen.) (Um jeden Preis soll der Eindruck erweckt werden, die Sache sei nun nachhaltig im Griff. Doch eigentlich geschieht etwas anderes. Die großen Massen­kolonnen, die über die Grenze drängen, stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Die Migration wird überführt in unzählige Einzel­bewegungen und -schauplätze. Die Millionenzahl, die innerhalb eines Jahres nach Deutschland gekommen ist, wird in Kleingruppen aufgegliedert und erscheint nicht mehr in ihrem ganzen Ausmaß. Doch zugleich geht die Migrations­krise weiter. Sie geht jetzt sogar erst richtig in die Tiefe. Sie greift über in den Normalbetrieb des Landes, sie nistet sich in Wohngebäuden, Schulen, Betrieben, Freizeit­ein­richtungen und vielen anderen Stellen ein. So ist in der neuen Un­über­sichtlichkeit der Migrations­welle eine ganz neue Qualität enthalten.)
  • Youtube-logo.png London Elects Muslim Mayor Sadiq Khan - Stefan Molyneux (7. Mai 2016) (Länge: 11:14 Min.) (Zum Thema: Politische Integration, Eigengruppe[wp] und Fremdgruppe[wp])
  • Youtube-logo.png Helmut Schmidt über Einwanderung und Integration - mdr (2005) (Länge: 4:52 Min.) (Helmut Schmidt)