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Bildung

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Jungen weisen schlechtere Schulleistungen auf und stellen auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit der Schüler.[1] Als eine der Ursachen gilt der geringe Männeranteil bei erzieherischen und Lernberufen. Wir fordern daher eine verstärkte Männer­förderung in diesen Berufs­feldern, damit Jungen in Kindergarten und Schule mehr männliche Bezugs­personen haben. Außerdem bedarf es einer deutlich stärkeren Berücksichtigung der Eigenarten von Jungen in Unterricht und Erziehung. Auch die erschreckenden Zuwachs­raten von psychologisch auffälligem Verhalten treffen weit über­proportional Jungen, was entsprechend eingeordnet und bewältigt werden sollte.

Darüber hinaus weisen Jungen laut PISA-Studie eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften.[2] Trotzdem werden nur Initiativen in Richtung mädchen­orientiertes Lernen für Mathematik/Naturwissenschaften unternommen. Ein eigenes Kompetenz­zentrum soll die Integration von Mädchen und Frauen in natur­wissen­schaftliche Bereiche forcieren. Etwas Ähnliches für die Probleme der Jungs gibt es nicht einmal ansatzweise, wäre aber überaus notwendig. Wir fordern eine gezielte jungen­spezifische Förderung im Bereich Lesekompetenz.

Jungen haben ein signifikant schlechteres Bildungs­niveau und eine signifikant schlechtere Bildungs­beteiligung als Mädchen. Die OECD resümierte in ihrer PISA-Studie u. a., dass das Bildungsdefizit der Jungen (insbesondere die eklatant schlechte Lesekompetenz) eine "große bildungs­politische Herausforderung" darstelle. Dies war im Jahr 2000. Trotzdem werden die Jungen weiterhin aus bildungs- und jugend­politischen Maßnahmen (z. B. dem Zukunftstag) gezielt ausgegrenzt.

Das Forum Bildung - ein Gremium der bildungspolitisch Verantwortlichen aus Bund und Ländern - hat schon 2001 die gleiche Teilhabe von Mädchen und Jungen an Maßnahmen zur Erweiterung des Berufs­wahl­spektrums auf geschlechts­untypische Berufe gefordert. Trotzdem werden Jungen bis heute aus solchen Maßnahmen, wie z. B. dem Zukunftstag ausgegrenzt oder nachrangig berücksichtigt.

Im Schulbereich konzentriert sich die Förderung weitgehend auf Mädchen, hier vor allem auf die Fächer Mathematik/Naturwissenschaften. Obwohl Jungen in ihren Schulleistungen immer mehr hinter den Mädchen zurückfallen und schon daher einer verstärkten Förderung bedürften, wird für sie kaum etwas getan. Maßnahmen der Politik zur Behebung der personellen Schieflage im Primarbereich (kaum männliche Erzieher und Grund­schul­lehrer) lassen bislang auf sich warten.

In der Politik auf diesem Gebiet herausragend ist die KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave

In seinem Abschiedsbrief notiert der 18jährige Amokläufer von Emsdetten: "Das Einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin."

Studien

Aktionsrat Bildung 2009

Bildungssystem benachteiligt Buben massiv. Die Erkenntnis ist beileibe nicht neu, aber jetzt einmal mehr wissenschaftlich untermauert: Buben sind die großen Verlierer des deutschen Bildungssystems. Eine aktuelle Studie belegt dies mit alarmierenden Zahlen.[3][4][5]

Schlechtere Noten bei gleicher Leistung

Emotionale Aus- und Weiterbildung

Selbstbehauptung und Selbstvertrauen für Jungen und Männer: Emotionale Unabhängigkeit, Abbau von Minderwertigkeiten, Abbau schlechtes Gewissen, Umgang und Abbau Verlustängste und Liebesentzug, Selbstversorgung mit körperlichen Berührungen, Eigene Führung bei der Bestimmung von Nähe und Distanz, eigene Integrität behalten, eigene Bedürfnisse befriedigen, Wohlfühlen in der menschlichen Gemeinschaft, Lebens­tüchtigkeit erhöhen, Abbau von Angst der eigenen Emotionen, wirkliche Wahlfreiheit bei der Partnerversuche, Neubewertung des Verhältnisses zu Frauen, Respekt und Wertschätzung bei Frauen etablieren, wirkliches Verständnis einfordern, eigene Bedürfnisse kennenlernen, das eigene Leben selbstgestalteten, Lebensabschnitte ohne Arbeit und ohne Frauen genießen und gestalten lernen, Grenzen der Partnerschaft selbst bestimmen, die eigene Offenheit standardisieren, Identifikations­schwer­punkt bei sich selbst justieren lernen, usw.

Volkswirtschaftlicher Schaden

Ingenieur-Mangel in Deutschland eskaliert trotz Wirtschaftskrise

Deutschland gehen die Ingenieure aus: Nach SPIEGEL-Informationen bekommen Unternehmen trotz Rezession vermehrt Probleme, frei werdende Stellen zu füllen - schon jetzt sind 50.000 Jobs unbesetzt. Experten fordern mehr Investitionen in die Fachkräfteausbildung. [...] Durch den Mangel an Fachkräften gehen der deutschen Wirtschaft schon jetzt jährlich rund 29 Milliarden Euro verloren.[6]

Klassenwiederholer

Jungen bleiben häufiger sitzen, obwohl das nichts bringt: "Wenn Schüler eine Klasse wiederholen müssen, ist das ärgerlich, nicht nur für sie selbst: Ehrenrunden fressen laut einer neuen Studie rund eine Milliarde Euro pro Jahr - und niemand hat etwas davon: Statt sich zu verbessern, verplempern Wiederholer meist lediglich Lebenszeit."[7]

Politische Instrumentalisierung der Bildung

Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes und Gymnasial­direktor in Bayern, ist kein Theoretiker, sondern Praktiker und weiß daher, dass viele der vor allem politisch motivierten Theorien zum Thema Bildung sich spätestens bei der Umsetzung in die Praxis als wirklichkeits­fremd erweisen. Er beschreibt aus seinem Berufsalltag, warum das Leistungsprinzip so wichtig sei, denn wer es "bereits in der Schule untergräbt, setzt eines der revolutionären demokratischen Prinzipien außer Kraft. In unfreien Gesellschaften sind Geldbeutel, Geburtsadel, Gesinnung, Geschlecht Kriterien zur Positionierung eines Menschen in der Gesellschaft." Zudem sei die Leistungs­bereitschaft von Millionen von Menschen die Basis eines funktionierenden Sozialstaates.[8]

Staatliche Zwangsmaßnahmen

Der deutsche Staat geht inzwischen sogar soweit, Eltern an der Auswanderung aus Deutschland zu hindern, nur um den "staatlichen Bildungsauftrag" durchzusetzen.[9] In der letzten Dezemberwoche 2013 übertrug Familienrichter Markus Malkmus das Recht der Eltern, den Aufenthalt ihrer Kinder zu bestimmen sowie deren schulische und amtliche Angelegenheiten zu regeln, auf ein Kreisjugendamt. Faktisch nahm Malkmus so die Familie von Dirk und Petra Wunderlich (Ober-Ramstadt) in Deutschland-Haft. Zwar kann sie sich noch frei bewegen - während der Schulferien. Ansonsten verfügt der Staat über die Kinder. An den Umzug in ein freiheitlicheres Land ist nicht zu denken, die richterliche Anordnung gleicht einer virtuellen Mauer, dem berüchtigten Bauwerk im vormals geteilten Berlin nicht unähnlich.[10][11][12] Zwanzig Sozialarbeiter drangen mit Polizeigewalt in die Familien­wohnung ein, verbrachten die vier Kinder zwischen sieben bis vierzehn Jahren in ein Kinderheim.[13][14] Ein Lohnschreiber merkte dazu in einer Kolumne an:

"Viele Eltern sind ja heutzutage zu blöd, um ihren Kindern etwas beizubringen. Ich bin für den staatlichen Bildungsauftrag sehr dankbar!"

Darauf schrieb dann ein Kommentator:

"Ja, daran siehst du mal, wie der staatliche Bildungsauftrag schon immer versagt hat, wenn sogar die Eltern schon blöd sind! Der Zustand ist seit Jahrzehnten unverändert!" [15]
Bertha von Frosch
"Ich bin so froh, dass der Staat seinem Bildungsauftrag nachkommt. Wo soll es denn sonst her kommen? Von Eltern, die selbst nichts gelernt haben? Bitte nicht!" [16]
Karin Weber
"Meinen Sie etwa damit die Bundestags­Vizepräsidentin Claudia Fatima Roth oder etwa die Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt oder den damaligen Chef Joschka Fischer. Schauen Sie mal bei Wikipedia nach, was diese Leute gelernt haben. Nix! Und trotzdem reichte es zum Außenminister und BundestagsVize. Das widerlegt eigentlich Ihre These von der Notwendigkeit des 'staatlichen Bildungs­auftrages'. Sie sollten sich in dieser Sache mal etwas intensiver mit den Lebensläufen unserer 'Volksvertreter' befassen. Da kommen Sie tlw. aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Allerdings finde ich auch interessant, dass Sie meinen, genau die Eltern, die ja bereits in den Genuss des 'staatlichen Bildungsauftrages' gekommen sind, wären wiederum so blöd, dass sie ihren Kindern nix beibringen könnten. Folgt man Ihrer Aussage, dann anerkennen Sie ja indirekt, dass der staatliche Bildungsauftrag an der Sache vorbei geht und versagt hat." [17]
Michael
"Man lernt nie aus - wer hätte gedacht, daß es Darmstadt-Dieburg auch in Nordkorea gibt. Arme Menschen, die in diesem Staat dort leben müssen. In einem Rechtsstaat wäre so etwas undenkbar."
Julian
"Leider ist genau das ein Rechtsstaat. Monopolisierte Rechtsprechung führt zu genau solchen Ergebnissen. Eine Privat­rechts­gesellschaft zu gründen oder als Übergang das Leben als permanenter Tourist erscheinen mir bessere Alternativen in einer staats­verseuchten Welt zu sein."
Zitat:

«So wie der Staat, was die rein wissenschaftliche Ausbildung betrifft, schon heute in das Selbst­bestimmungs­recht des einzelnen eingreift und ihm gegenüber das Recht der Gesamtheit wahrnimmt, indem er, ohne Befragung des Wollens oder Nichtwollens der Eltern, das Kind dem Schulzwang unterwirft, so muß in noch viel höherem Maße der völkische Staat dereinst seine Autorität durchsetzen gegenüber der Unkenntnis oder dem Unverständnis des einzelnen ...» - Adolf Hitler: "Mein Kampf", München 1943

Zitat:

«Mit der Schulpflicht haben die Eltern hinzunehmen, dass der Staat als Bildungs- und Erziehungs­träger im Umfang des schulischen Wirkungs­feldes an ihre Stelle tritt, womit ihre Möglichkeit, unmittelbar in eigener Person pädagogisch auf ihre Kinder einzuwirken, auf den außer­schulischen Bereich beschränkt wird. Für die Ausfüllung seiner Rolle ist der Staat darauf angewiesen, das Bildungs- und Erziehungs­programm für die Schule grundsätzlich unabhängig von den Wünschen der beteiligten Schüler und ihrer Eltern anhand eigener inhaltlicher Vorstellungen bestimmen zu können.» - Bundesverwaltungsgericht Leipzig, 6. Senat, Urteilsbegründung, Neumann et al., 11. 9. 2013[18]

Bildungs­standards reduzieren

Bildung ist wichtig für Integration, deshalb senken sie die Bildungsstandards oder schaffen Bildung gleich ganz ab.

Zitat:

«Da möchte man am liebsten davonlaufen, wenn man sieht, was die "Bildungs­experten" aus der Bildung machen.

DIE WELT berichtet , dass sie in Folge der Migration die Bildungs­standards reduzieren wollen:

"Es darf keine Illusion darüber bestehen, dass die Integration durch Bildung eine der mit Abstand wichtigsten Bildungs­maßnahmen in der Geschichte der Bundesrepublik sein wird", mahnen die Wissenschaftler. [19]

Stimmt. Bildung ist wichtig für Integration. Und deshalb schaffen sie Bildung jetzt ab.

Muss man sich klarmachen: Sie halten einen ungefähren Gleichsstand bei Bildung für integrations­wichtig, und deshalb bringen sie nicht mehr Bildung für Flüchtlinge, sondern reduzieren die Bildung der anderen Schüler, damit die Unterschiede nicht so auffallen.

Auch sollte der Gebrauch von Fachwörtern vor allem in den Naturwissenschaften reduziert werden, damit ausländische Kinder dem Unterricht besser folgen könnten.

Weniger Fachwörter in den Naturwissenschaften.

Das ist doch mal super.

Was kommt als nächstes? Physik malen mit Fingerfarben?

Entspannungs-Chemie durch Meditation?

Geographie als Gruppentanz?

Der Versuch, eine ideologisch vorgegebene Gleichheit dadurch zu erzwingen, dass man das allgemeine Niveau absenkt, wenn es sich nicht bei allen heben lässt, wird richtig schief gehen.»[20]

Zitat:

«[In der Schweiz will der] St. Gallen die beiden schlechtesten Schulnoten 1 und 2 abschaffen und nur noch 3 bis 6 zulassen. (Dort ist 6 die beste und 1 die schlechteste Note.)

Eine 3 soll laut dem Konzept des Erziehungsrat dann bedeuten, dass das Lernziel nicht erreicht wurde, bei einer 6 wurden die Lernziele übertroffen.
Brigitte Wiederkehr, stellvertretende Leiterin des Amtes für Volksschule im Kanton St. Gallen, bestätigte den Plan: Es mache keinen Sinn, ungenügende Leistungen weiter zu differenzieren, sagt sie. "Entweder werden die Lernziele erreicht oder nicht."

Auch wenn man wirklich gar nichts kann und gar nichts abgibt, bekommt man schon eine 3 von 6.

Nachtrag: Ein Leser meint, mal sollte einen Kommentar zum Artikel hier übernehmen:

"Warum gibt man den Kindern nicht gleich bei von Geburt an alle nur möglichen Schulabschlüsse und Diplome, die sie brauchen? Dann können sie sich in Ruhe in den Spielgruppen und Krippen bis zur Volljährigkeit sozialisieren üben, die Eltern hätten keinen Stress mehr, die Kids keinen ach so bösen Notendruck, und am Ende gibts als Belohnung auch noch ein bedingungsloses Grundeinkommen..."»[21]

Irgendwann werden sich die Bildungsstandards in Europa an denen von Afrika angleichen. Dann werden sich die schwarzafrikanischen Zuwanderer bei uns endlich wie Zuhause fühlen.

Universitäre Bildung

Ausgerechnet ein Professor der Kulturwissenschaften beschreibt sehr treffend, wie die gesellschaftliche Entwicklung die Universitäten so verändert, dass sie geradezu gelehrtheits­feindlich wird. Wissen und dessen Aneignung zählen immer weniger. Universitäten reduzieren sich auf Wett­bewerbs­teilnehmer.

Zitat:

«Das Aussterben der Gelehrten ist das Resultat eines kulturellen Wandels: Stundenlang, in völliger Einsamkeit, Buch für Buch zu lesen, passt nicht mehr in unsere Zeit, die vom Wettbewerb dominiert ist und in der es um schnellen Austausch und das richtige Netzwerken geht. Die Universität, der bisherige Hort des Wissens, sieht die Wissens­gewinnung als nicht mehr zeitgemäß an. [...]

Das gilt auch für empirische Studien und Befragungen, die sich zur häufigsten Form von Forschung entwickelt haben. Da werden deutsche Arbeiter über ihre türkischen Kollegen befragt und Vorurteile entdeckt. Da werden Mütter entlarvt, die ihren zu dicken Säugling für normal­gewichtig halten. Da wird festgestellt, dass Kinder von Eltern, die rauchen, das Laster oft übernehmen. Nichts ist trivial genug, um nicht in einer durch Drittmittel geförderten Studie mal schnell erforscht zu werden. Da die Forscher dabei empirisch vorgehen und angeblich in direktem Kontakt zur Wirklichkeit stehen, glauben sie auf jede Art von Wissen, vor allem auf altes, verzichten zu können.» - Klaus P. Hansen[22]

Ein Effekt, der häufig zu beobachten ist, auch Familienministerin Schröder hat mit so einer Trivial­befragung promoviert. Daran sieht man aber auch, woher die Verblödung kommt: Durch die stetige Dritt­mittel­finanzierung dümmlicher Trivialstudien. Und damit ist der Leistungs- und Selektions­druck weg. Wozu noch das Hirn anstrengen, wenn man auch ohne Hirnarbeit direkt ans Geld kommt? Schon erstaunlich, dass an vielen Fakultäten (gerade solche wie Kultur- und Sozial­wissen­schaften) gar nichts anderes mehr stattfindet als solche Trivial­befragungen.

Zitat:

«Hieß es nicht mal, dass Bildung unserer einziger Rohstoff in Deutschland ist?
Ich sag ja, Peak Bildung ist bei uns längst überschritten.» - Hadmut Danisch[23]

  • "Ist das Ziel einer Promotion nur der 'Titel', so ist derjenige der Dumme, der sich die 'harten' Fächer (Mathe, Natur­wissen­schaften, ...) überhaupt antut. Ist das Ziel aber, echte Qualifikationen zu erwerben, so ist derjenige der Dumme, der 7-10 Jahre (Studium+Promotion) in einem Laberfach verbringt." - Fry, 5. April 2013 um 0:14 Uhr
  • "Obwohl der Professor gewiss in Vielem recht hat, scheint aber auch er Bücherlesen, also lernen was andere schon vor ihm wussten, für eine (oder die) Hauptquelle des (zumindest subjektiven) Wissens- bzw Erkenntnis­erwerbs zu halten, nicht etwa für dessen Voraussetzung." - Skeptiker, 5. April 2013 um 2:07 Uhr
  • "Der allgemeine Verfall an deutschen Unis scheint mir im Wesentlichen darin begründet, dass schon länger mit dem Abitur so um sich geschmissen wird, was wiederum politischer Wille und eine Verdrehung von Ursache und Wirkung ist: Nur weil man jemandem ein Abitur gibt, werden er oder sie dadurch nicht schlauer." - Claus, 5. April 2013 um 10:12 Uhr

Bildungsexpansion

Die Bildungsexpansion seit den siebziger Jahren hat nun schon zwei Generationen von Abiturienten den Bildungs­aufstieg ermöglicht und die Leistungs­gerechtigkeit erhöht. Das könnte sich künftig aber ändern, und paradoxerweise wird die Ursache dafür die Bildungs­expansion selbst sein: Schon bald wird in Deutschland fast jeder Zweite eines Jahrgangs das Abitur haben; in Frankreich beträgt die Abiturquote schon gut 80 Prozent. Parallel steigen die Absolventen­zahlen an Universitäten und Hochschulen. Wie mit dem Geld, so ist es mit Zeugnissen und Zertifikaten: Je mehr im Umlauf sind, desto geringer ist ihr Wert.[24]

Zitate

Zitat:

«In der Bildung, die im Inhalt und in der Praxis so mädchengerecht umgestaltet wurde, ist sehr deutlich zu beobachten, daß die männlichen Kinder das Interesse daran verloren, mit dem Ergebnis, daß dort am Ende "Alphamädchen" ausgebildet werden, aber viel zuwenig Fachkräfte.

Vergleichbar ist es mit der Familienpolitik, die Männer im Grunde der Willkür der Frauen nicht nur hinsichtlich ihrer Vaterschaft unterwarf. Auch die völlige Instrumentalisierung eines ideologisch okkupierten Polizei­apparates wurde in den diversen Gewalt­schutz­maß­nahmen benutzt, um "einen Polizeistaat gegen den Mann zu errichten", wie hier früh befürchtet wurde (ebd). All das (wozu auch die Nachteile für Männer im Falle Scheidung gehören) hat sich durch die Internet-Männerbewegung (und später auch durch ihren noch immer spärlichen Einzug in die Medienwelt) herum­gesprochen. Das Ergebnis: 12 Prozent mehr Männer als Frauen wollen keine Kinder, ausgerechnet also diejenigen, die in den feinsinnigen Analysen der Feministen angeblich so sehr auf ihre traditionelle Ernährerrolle fixiert sein sollen.» - Michail Savvakis[25]

Zitat:

«Ich sehe, dass unsere Gesellschaft - die deutsche, die europäische, die westliche - ihrem Verfall entgegentreibt - wie einst das römische Reich oder andere Kulturen. Ob sich das aufhalten und gar umkehren lässt, weiß ich nicht. Unser gesellschaftlicher Verfall zeigt sich unter anderem im Rückgang der deutschen Bevölkerung, in der Auflösung der Familie, im Niedergang des Bildungswesens, auch in der sexuellen Verwahrlosung. Der Anthropologe J.D.Unwin kommt in der Untersuchung "Sex and Culture" zu dem Schluss: "Wenn eine Gesellschaft drei Generationen lang völlige sexuelle Freiheit gewährt, dann sinkt sie auf das unterste Niveau." [26][27] "Nötig ist eine geistige Umorientierung. Nötig sind mehr Freiheit und Selbstverantwortung für uns Bürger. Wer nicht mehr frei genug ist, haut dorthin ab, wo er sich freier fühlt. Für die junge Generation muss Deutschland attraktiv genug bleiben, vor allem für deren Elite. Für zu viele ist es das nicht mehr."» - Dr. Klaus Peter Krause[28]

Zitat:

«In Schulen darf immer häufiger nicht mehr gelehrt werden, was der Gender-Ideologie widerspricht, bis hin zur Desinformation in Biologie- und Sexual­kunde­unterricht, ähnlich wie bei Kreationisten - Hadmut Danisch[29]

Zitat:

«Wenn die Bildungsrenditen in Deutschland nach Angaben der OECD zwischen 6 und 10 Prozent liegen und damit über den Renditen auf dem Kapitalmarkt, so konstatiert der Sozialingenieur fluchs ein Marktversagen, das darauf beruht, dass die Kreditgeber nicht willens sind, ausreichend Bildungs­kredite zu vergeben und (potentielle) Studenten zu risikoscheu sind, Kredite für ein Studium aufzunehmen, das ungewisse (Mehr-)Einnahmen verspricht. Die Bildungs­renditen suggerieren, dass die verlängerte (Zwangs-)Beschulung eines "Probanden" mechanistisch Erträge in Form gestiegener Produktivität hervorbringt. Diese Erträge entsprechen - mit der errechneten Bildungs­rendite abgezinst - den Aufwendungen der Bildungs­investition.

Die bildungsökonomische Markt­versagens­gedanken­spiele besitzen jedoch zwei große Defekte: erstens ist die mechanistische Sichtweise verfehlt, weil der Stimulus "Bildung" zu ganz unter­schiedlichem Reaktionen führt; in erster Linie sind diese abhängig von den Zielen der Person, die der Behandlung ausgesetzt ist; besitzt eine Person kein Interesse an der Bildungs­maß­nahme, so dürfte die Rendite in aller Regel negativ sein: die subjektiven (nicht messbaren) Kosten übersteigen den Vorteil des zukünftigen Mehr­verdienst. Zweitens beruhen die Produktivitäten der Arbeits­markt­teil­nehmer, die in solchen Studien untersucht werden, keineswegs auf Marktdaten. Staatliche Markt­eintritts­barrieren, die unter dem Vorwand der Qualitätssicherung eingeführt und aufrecht erhalten werden, verzerren in hohem Maße die Verdienst­möglich­keiten von Menschen mit unter­schiedlichen (in der Regel staatlich zertifizierten) Abschlüssen: Dass sich ein jahr­zehnte­dauerndes Jurastudium mit Referendariat und anschließendem Anwärter­dienst als Not­arassessor als finanziell lohnens­werter herausstellt als die Tätigkeit als Manager im Einzelhandel, liegt eben auch daran, dass die Tätigkeit des Notars vom Markt gut abgeschottet ist und sein Verdienst sich nach einer Gebühren­ordnung richtet. Ein solcher Mangel an Marktdaten bezüglich der Arbeits­produktivitäten ist in fast allen Bereichen der "freien" Wirtschaft zu konstatieren, sei es bei Medien­schaffenden im privaten Fernsehen, deren Gehälter durch die Konkurrenz der öffentlich-rechtlichen Anstalten in die Höhe getrieben werden oder bei Werktätigen, deren Beruf vom Wirken von Berufs­stände­organisationen (z. B. Ärzte­kammern) geprägt wird. Letztere halten oftmals mit Erfolg das Arbeitsangebot knapp und erhöhen damit tendenziell den Verhandlungs­stärke ihrer Klientel in Lohn­verhandlungen.»[30]

Zitat:

«Horrorszenario: Einheitsausbildung für alle und damit zwangsläufig Orientierung am untersten Niveau, Hauptschule für alle. Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben schon mal gesehen, vom Rechnen schon mal gehört. Rudimentäre Grammatik, zentrale Twitter-Kompetenzen. Aber natürlich breite, intensive und praktische Bildung im Umgang mit Dildo und Peitsche. Und die lieben Kleinen dazu schon frühzeitig zwanggendern im Zwangskindergarten. Hurra!» - Hadmut Danisch[31]

Zitat:

«Wo früher ein strenges bürgerliches Dogma die Menschen zu der Erkenntnis brachte, dass sie nur durch Bildung aus ihrer Unmündigkeit und Abhängigkeit entkommen können, hat heute der scheinbar unendlich währende Wohlstand, die soziale Absicherung und das Ersetzen bürgerlicher Werte durch Täuschung und Virtualität dazu geführt, dass die Leute glauben, es reiche die Surrogat­version von Bildung, die ihnen von RTL bis ARTE mit der medialen Schnabel­tasse eingeflößt wird. Wir können das alles einmal provisorisch unter dem Begriff Dekadenz zusammenfassen [...]

Seit den siebziger Jahren wird das Erbringen von Leistung zunehmend nicht mehr als bürgerliche Tugend angesehen, sondern als schwer zumutbare Forderung eines kapitalistischen Ausbeuter­staates. Generationen von Sozialarbeitern, Pädagogen und Wissenschaftlern haben daran gearbeitet, den bösen Leistungs­druck von den Schultern des Nachwuchses zu räumen. Wie passend, denn die rundum versorgten Kleinen hatten sowieso immer weniger Lust, etwas für den Selbsterhalt zu tun.» - Konrad Kustos[32]

Zitat:

«Die Stiftungen der SPD und der Grünen [...] sind reine Ideologie-Hochöfen, die alles als "Studien" berichten, was politisch gebraucht wird. Und dass die sich ihre Leute in die Wissenschaft implantieren, die dann das Parteigesülze als Wissenschaft ausgeben, haben wir ja an Baer schon gesehen.» - Hadmut Danisch[33]

Zitat:

«FAZ:

"So einfach und gleichberechtigt war der Zugang zu Bildung noch nie. Eher herrscht eine bewusste Bildungs­unwilligkeit, eine regelrechte Lust, als Belämmerter die Welt beherrschen zu können." - David Schalko [34]

Ach. Haben nicht die Feministinnen und die Gender Studies so vehement gefordert, zur "Gleichstellung" jede Bildungs- und Leistungs­anforderungen für Frauen abzuschaffen, weil Bildung nur ein Herrschafts­system der Männer zur Ausgrenzung sei?

Und schraubt man nicht überall die Lehrpläne und Leistungs­anforderungen auf Null, schmeißt Mathematik und Biologie aus dem Unterricht, um Frauen zu fördern - Hadmut Danisch[35]

Einzelnachweise

  1. Gender Datenreport
  2. Pdf-icon-extern.png PISA 2003: Kurzfassung der Ergebnisse
  3. Pdf-icon-extern.png Studie: Aktionsrat Bildung - Geschlechterdifferenzen im Bildungssystem 2009
  4. Bildungssystem benachteiligt Buben massiv, BR online
  5. Schule: Jungen sind die Verlierer im deutschen Bildungssystem, Focus am 12. März 2009
  6. Ingenieur-Mangel in Deutschland eskaliert trotz Wirtschaftskrise, Der Spiegel am 21. März 2009
  7. Neue Bildungsstudie: Sitzenbleiben ist nutzlos und teuer, Spiegel am 3. September 2009 (Wenn Schüler eine Klasse wiederholen müssen, ist das ärgerlich, nicht nur für sie selbst: Ehrenrunden fressen laut einer neuen Studie rund eine Milliarde Euro pro Jahr - und niemand hat etwas davon: Statt sich zu verbessern, verplempern Wiederholer meist lediglich Lebenszeit.)
  8. WGvdL-Forum (Archiv 2): SOS: Bildung darf kein Spielball sein - Gender in der Schule, Oliver am 5. Februar 2012 - 18:36 Uhr, Bildung darf kein Spielball sein - Gender in der Schule, 5. Februar 2012
  9. WGvdL-Forum: Apropos Autorität im Erzieherstaat, Christine am 21.01.2014 - 23:09 Uhr
  10. Jürgen Dudek: Schulpflicht: Gefangene des totalen Schulstaats, ef-magazin am 6. Januar 2014 (Gericht verweigert Freilernern Recht auf Freizügigkeit)
  11. Darmstadt: Christliche Haus­schul­eltern scheitern erneut vor Gericht, Idea Spektrum am 6. Januar 2014
  12. Sorgerechtsfall: Tauziehen um Kinder der Familie W., Echo Online am 7. Januar 2014
  13. Nachrichten: Gefangene des totalen Schulstaats, Der Blaue Brief am 5. Januar 2014 (Eine Freilerner-Familie darf das Land nicht verlassen, um außerhalb Deutschlands Bildungsfreiheit zu genießen: Damit sie nicht auswandern können, entzog das Amtsgericht Darmstadt-Dieburg jetzt den christlichen Eltern wichtige Teile des Sorgerechts für ihre Kinder.)
  14. Claudia Becker: Sorgerechtsstreit: Schulverweigerer dürfen nicht nach Frankreich ziehen, Die Welt am 23. Januar 2014 (Ein hessisches Elternpaar kämpft darum, ihre vier Kinder zu Hause unterrichten zu dürfen. Nun wollen sie nach Frankreich ziehen. Doch das Amtsgericht Darmstadt sagt Nein - um die Kinder zu schützen.)
  15. WGvdL-Forum: Solche Aussage können sehr schnell zu einem Eigentor werden!, Musharraf Naveed Khan am 25. Januar 2014 - 14:51 Uhr
  16. Bertha von Frosch am 23. Januar 2014 um 10:43 Uhr
  17. Karin Weber am 23. Januar 2014 um 12:06 Uhr
  18. Citat(e) des Tages LXXIV, Geiers Notizen am 20. November 2013 ([...] Je öfter mir Fetzen aus Hitlers Opus unterkommen, desto mehr vermute ich, daß die Publikation des Buches nicht wegen seiner übergroßen Ferne zur heutigen gesellschaftlichen Realität unterbunden wird, sondern vielmehr wegen seiner verräterischen Nähe. [...])
  19. Dorothea Siems: Integrationsplan: Lehrer sollen weniger Fachwörter benutzen - Migranten zuliebe, Die Welt am 3. Mai 2016 (Bildungsexperten stellen einen Integrationsplan für Schulen vor. Vor allem sollen Migranten zum Deutsch­sprechen animiert werden - auch durch eine vereinfachte Sprache im Unterricht.)
  20. Hadmut Danisch: Masterplan Bildung, Ansichten eines Informatikers am 3. Mai 2016
  21. Hadmut Danisch: Wie die Schweiz die Noten der Schüler verbessert, Ansichten eines Informatikers am 8. Mai 2016
  22. Hochschulkultur: Wie Unis Genialität verhindern, Spiegel am 3. April 2013
  23. Wie die Universitäten sich von der Gelehrtheit entfernen, Ansichten eines Informatikers am 3. April 2013
  24. Jan Grossarth: Bildung Die Herkunft wird wieder entscheidend, FAZ am 12. August 2014
  25. Michail Savvakis: Antifeminismus: Der Königsweg einer Bewegung der Männer, Der Maskulist am 12. Juni 2010
  26. 'Sex and Culture' by J.D. Unwin, 20. Februar 2008
  27. British anthropologist Joseph Daniel Unwin, whose 1934 book, Sex and Culture, chronicled the historical decline of numerous cultures
  28. Dr. Klaus Peter Krause: Abgerutscht: Mit Deutschlands wirtschaftlicher Freiheit geht's bergab, Freie Welt-Blog am 27. September 2012; Geistige Umorientierung und wirtschaftliche Freiheit, 19. März 2008
  29. Hadmut Danisch: Wie wir zur Zensurgesellschaft werden, Ansichten eines Informatikers am 5. Juni 2013
  30. Rainer Ammon: Bildungsrendite: Propagandabegriff der Sozialingenieure, ef-magazin am 22. Juli 2013 (Indoktrination als Eintrittskarte)
  31. Hadmut Danisch: Bildungsterror der grünen Jugend, Ansichten eines Informatikers am 11. November 2015
  32. Konrad Kustos: Bedeutender Verlust an Volksbildung, Geolitico am 8. Dezember 2013
  33. Hadmut Danisch: Die politische Zersetzung der Bildung, Ansichten eines Informatikers am 11. April 2016
  34. David Schalko: Radikalisiertes Österreich: Aufstand der beleidigten Massen, FAZ am 26. Juni 2016 (Die Rhetorik der Rechten überzieht Österreich derzeit mit einer beispiellosen Welle verbaler Barbarei. Woher kommt bloß dieser Hass auf die Emporkömmlinge?)
  35. Hadmut Danisch: Was ist der Unterschied zwischen Österreich und Großbritannien?, Ansichten eines Informatikers am 27. Juni 2016

Querverweise

Netzverweise

  • Hadmut Danisch: Die politische Zersetzung der Bildung, Ansichten eines Informatikers am 11. April 2016
  • De Maizière: Für Flüchtlinge müssen wir Bildungsstandards in Deutschland kurz senken, Focus am 6. November 2015 (Bundesinnenminister Thomas de Maizière will Bildungsstandards in Deutschland senken)
    • Wegen Immigranten Bildungsniveau absenkenGesellschaftInnenpolitik, Metropolico am 6. November 2015 (Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erwägt, das deutsche Schul- und Ausbildungs­niveau wegen der starken Immigration vorübergehend abzusenken. Nur so könnten Immigranten schnell integriert werden. Dies sei ein "improvisierter, mit gesundem Menschenverstand" gewählter Zugang zu Lösungen.)
    • Hadmut Danisch: Das Bildungsniveau offiziell senken?, Ansichten eines Informatikers am 9. November 2015 ("Heißt im Klartext: Alle Bildungs­nachweise und Ausbildungs­schritte werden mehr oder weniger aufgelöst. Abschlüsse für alle, werden vereinfacht verteilt." - "Ich glaube, mit Bildungs­senkungen geht es wie mit Steuer­erhöhungen: Sie werden niemals mehr zurückgenommen. Wie auch? Irgendwann einfach mal schwerere Prüfungen? Und woher dann die Lehrer nehmen, wenn die selbst nichts mehr gelernt haben?")
  • Heiner Rindermann: Wir verteidigen Europas Werte: Ingenieure auf Realschulniveau, Focus am 17. Oktober 2015
    (Als im Jahr 1685 der Kurfürst Friedrich Wilhelm die verfolgten Hugenotten nach Preußen rief, fällte er damit eine weise Entscheidung: Über Jahrhunderte hinweg lässt sich ein positiver Einfluss der protestantischen Flüchtlinge erkennen. So waren die Humboldt-Brüder entscheidend an der Entwicklung der hiesigen Wissenschaft beteiligt. In Städten war die ökonomische Produktivität umso höher, je mehr Hugenotten in ihnen lebten. Zu diesen Einwanderern zählte übrigens die Familie de Maizière.
    Die Hugenotten brachten Kompetenzen und Einstellungen mit. Der Human­kapital­ansatz wendet diese Sichtweise auf Länder an: Je besser das Humankapital ist, desto mehr Wohlstand und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlich­keit, Innovation, Gleichberechtigung und sozialen Frieden gibt es.
    Wie ist vor diesem Hintergrund die jüngste deutsche Migrations­politik zu bewerten? Seit Jahren und in den letzten Monaten verstärkt kommen viele Einwanderer aus Südosteuropa, Vorderasien und Afrika. Die Mehrheit von ihnen weist kein hohes Qualifikations­profil auf: In inter­nationalen Schulstudien liegen die mittleren Resultate dieser Länder bei 400 Punkten, das sind mehr als 110 Punkte weniger als in den USA oder Deutschland, was in etwa drei Schuljahren Kompetenz­unter­schied entspricht. Noch größer ist die Lücke in Afrika mit in etwa viereinhalb Schuljahren. Schul­leistungs­studien in Europa zeigen für Migranten­kinder, verglichen mit den Herkunfts­ländern, etwas günstigere Ergebnisse. Allerdings beträgt der Unterschied weiterhin mehrere Schuljahre.
    Selbst in einer Elitegruppe, Ingenieur­studenten aus den Golfstaaten, ist ein großer Unterschied erkennbar: Deren Kompetenzen liegen um zwei bis vier Schuljahre hinter denen vergleichbarer deutscher Ingenieur­studenten. Diese Ergebnis­muster untermauert eine jüngst in Chemnitz durch­geführte Studie: Asylbewerber mit Universitäts­studium wiesen in mathematischen und figuralen Aufgaben einen Durchschnitts-IQ von 93 auf - ein Fähigkeits­niveau von einheimischen Realschülern.
    Selbstverständlich bestehen für Migranten Entwicklungs­möglich­keiten, aber wie die Erfahrungen mit vergangenen europäischen Schüler­generationen zeigen, sind sie begrenzt. Das oft angeführte Sprachproblem ist nur ein sekundäres, viel gravierender und folgenreicher sind grundlegende Kompetenz­schwächen. In der Schule werden diese Migranten im Schnitt schwächere Leistungen zeigen und seltener hohe Abschlüsse erreichen.)
  • Konrad Paul Liessmann: Schlechte Rechtschreibung: Analphabetismus als geheimes Bildungsziel, FAZ am 24. September 2014
  • Kostenlose Bildung führt zum gesellschaftlichen Kollaps, 11. September 2014 (Manche Menschen verstehen nicht was an kostenloser Bildung so schlimm sein soll, das dies zu einem gesellschaftlichen Kollaps führen könnte. Aber das Thema birgt viel Potential für einen Konflikt innerhalb unserer Gesellschaft. Bis ungefähr 1850 war Bildung in England nicht von der Regierung finanziert und Eltern mussten selbst für den Schulbesuch ihrer Kinder aufkommen. Dies führte auch ganz logisch dazu, dass viel weniger Frauen als Männer Bildung hatten. Es machte für eine Familie mit einem Sohn und einer Tochter, die nur Geld für die Schule eines Kindes hatte, keinen Sinn, der Tochter den Schulbesuch zu finanzieren, da diese nach wenigen Jahren im Berufsleben bereits wieder aus der Arbeitswelt ausgeschieden wäre, um Kinder zu bekommen oder einen Mann das Arbeiten zu überlassen. Wir sehen hier eine kalkulierte Kosten-Nutzen Rechnung der Eltern, bevor die Regierung alles bezahlt hatte.)
  • "Unsere Schulen tun gerade so, als wären Jungen defekte Mädchen", MaskulinistBlog am 27. Oktober 2013
  • Linus Heinrich: Lehrerausbildung: Brich, du Sau (Über Lehrerausbildung in Deutschland), ef-magazin am 27. August 2013
  • Gerhard Wisnewski: Inklusion: Sabotage an der Zukunft, Kopp Online am 15. September 2012; WGvdL-Forum (Archiv 2): Inklusion: Sabotage an der Zukunft, Rosi am 15. September 2012 - 22:56 Uhr
  • Michael Klein: Risse in der Meritokratie: Was wird in deutschen Schulen eigentlich bewertet?, Kritische Wissenschaft - critical science am 22. Juli 2012
  • Birgit Kelle: Neue Studie: Geschlecht und soziale Herkunft entscheiden über Schulbildung, Kopp Online am 2. Januar 2012
  • Arne Hoffmann: Jungs als Bildungsverlierer, Deutschlandradio am 2. April 2009
  • Pdf-icon-extern.png "Wo ist der Unternehmer in deutschen Schulbüchern?" - Gerd Habermann, 1/2008
  • "Ihr da oben, wir hier unten", Welt Online am 27. Februar 2008 (Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky sieht ein Schichtenproblem wie zu Beginn der Industrialisierung - Abstimmung per Möbelwagen)