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Soziologie

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Erfahrungsberichte

Zitat:

«Etliche der geisteswissenschaftlichen Studien haben sich leider seit Jahrzehnten zu einem Sammelbecken für schlechte Abiturienten entwickelt. Leider muß man dazu sagen, denn die Thematik würde eigentlich die Besten erfordern.

So aber haben wir alle möglichen Mitläufer, die dort eine Plattform gefunden haben, um billig in der Kranken­kasse zu bleiben und sich noch ein paar bequeme Jahre zu machen. Einer meiner Studien­abschlüsse war auch Soziologie. Ich gehörte zu den Letzten, denen noch ein Doppel­studium "erlaubt" wurde. Die Fächer, in denen nicht nur palavert wurde (Statistik und Volkswirtschaft) zeichneten sich dadurch aus, dass etwa 70 % der Studenten durchfielen. Nachdem ich an einer der Vor­bereitungs­gruppen teilgenommen hatte, war mir auch klar warum. Die saßen zusammen und palaverten! Das bezeichneten sie als Lernen. Ich habe das mal mitgemacht, um zu sehen, was dabei herauskommt (habe mich natürlich privat entsprechend vorbereitet). Logischerweise fielen die meisten laut klagend bei den Prüfungen durch, was auch gar nicht anders möglich war.

Zum Abschluß des Studiums verkündete der Großteil der Kommilitonen dann, dass sie jetzt erst mal zum "Arbeitsamt" gehen, damit sie von dort Geld bekommen. Von dem Geld sollte dann eine längere Auslands-Urlaubs­reise finanziert werden. Wird wohl auch geklappt haben. Ich hatte keinerlei Kontakt zu diesen Leuten mehr, denn ich hatte zum einen ein zweites, etwas anspruchs­volleres Studium abzuschließen und zum anderen habe ich während meiner gesamten Studienzeit gearbeitet. Schließlich muß man von irgend etwas leben, wenn man kein Bafög nimmt. Ging übrigens ganz gut.

Wie gesagt, sehr schade, dass sich so wenig wirklich gute Leute dort aufhalten. Es gibt sie aber!

Als ich mein zweites Studium abschloß und mir das Diplom abholte, fragte mich übrigens die Sekretärin, was ich denn jetzt tun würde. Dann etwas zaghaft "arbeiten"? Natürlich arbeite ich. Das tue ich doch schon die ganze Zeit, war meine Antwort. Worauf sie stöhnte: Mein Gott, die ganzen schlechten Studenten bleiben hier und machen jetzt ihren Doktor. - Was für eine Auslese!»[1]

Zitat:

«Kernproblem Soziologie als antrainierte Dummheit

Selten trat gerade wegen der an sich aufgeräumten Atmosphäre so deutlich hervor, was das eigentliche Problem ist, und warum der Feminismus so absurde Bahnen nimmt. Bemerkt und gesehen habe ich es oft, aber nie hat es sich so explizit herausgeschält und herauspräpariert.

Die Leute sind dumm. Dumm bis zum Anschlag. Dumm, wie man dümmer eigentlich nicht sein kann, weil niemand so dumm sein kann wie der, der nichts einsehen will, so wie niemand so blind ist wie der, der nicht sehen will. Sie sind aber nicht nur dumm, sie sind auch noch stolz drauf und suhlen sich geradezu in Dummheit. Weil es funktioniert. Die Berliner Universitäten sind in einem Zustand angekommen, in dem man damit weiterkommt.

Die Ursache dafür ist eindeutig die Soziologie. Die ist nicht nur unwissenschaftlich, die richtet die Leute geradezu auf Unwissenschaftlichkeit und intellektuelle Taubheit ab. Die Leute kommen mir vor wie Leute, denen man Sinnes­organe herausgerissen hat. Die sind überhaupt nicht mehr in der Lage, Realität irgendwie wahrzunehmen. Die spinnen sich eine Traumwelt auf eine Weise zusammen, die ein selbst­verstärkender Fehler ist.

Zentraler Wirkmechanismus ist dabei etwas, was ich - bis mir ein besserer Begriff einfällt - vielleicht als Reagenzglas­syndrom bezeichnen würde. Ich will's mal so beschreiben: Sagt man zu einem Soziologen "Der Himmel ist blau", dann schreibt der sechs Papers und eine Dissertation darüber, warum derjenige das gerade sagt, wie es zu pathologisieren ist und wie man erreicht, dass er es nie wieder sagt. Aber er versteht nicht, was man gesagt hat. Er kapiert nicht, dass der Himmel blau ist. Die Sprach­semantik ist komplett kaputt und gestört.

Die sind auf so einer Meta-Ebene eingeschlossen, in der sie glauben, alles analysieren zu können und über allem zu stehen, stecken deshalb aber alles in eine semantische Quarantäne, in eine Art Reagenzglas. Die schwafeln dann jeden x-beliebigen Blödsinn darüber, wie der Sprechakt zustandekam, und wie das gesellschaftlich verursacht sein könnte, aber sind nicht mehr in der Lage, das Gesprochene selbst zu verstehen.

Deshalb auch der feministische Sprachquatsch. Sie unterstellen einem zwar böse Mechanismen, die einem zum Sprechen veranlassen. Sie sind aber überhaupt nicht mehr in der Lage, zuzuhören und zu überlegen, ob es eigentlich stimmt, sondern nur noch zu pathologisieren und (vermeintlich) zu heilen. Sie [...] sind nicht mehr in der Lage, ein normales Gespräch zu führen, sondern sind in einer ständigen Sozio-Analyse-Schleife gefangen, die noch dazu inhatlicher Schwachsinn ist.

Eine weitere Parallele zu Scientology. Bei Scientologen gibt es denselben Effekt. Die sind irgendwann auch nicht mehr in der Lage, normale Gespräche zu führen, sondern wähnen sich irgendwann nur noch im Kampf der Thetanen gegen das Böse und antworten auf alles mit der Analyse, aus welchem vermeintlichen Defekt heraus man das sagt. Der Gender-Quatsch funktioniert wie Scientology und führt zu denselben Defekten.

Oder zugespitzt: Sagt man zum Soziologen "Das Haus brennt", fängt er an, die kulturellen Hintergründe der Angst vor Feuer zu analysieren, begreift aber nicht, dass das Haus brennt und er besser rauslaufen sollte.

Deshalb sind die auch überhaupt nicht mehr in der Lage, Kritik wahrzunehmen. Das ist heute sehr drastisch zu Tage getreten. Sie kapieren Kritik überhaupt nicht mehr, weil sie durch Soziologie komplett ertaubt sind. Sie verstehen die Aussage einer Kritik überhaupt nicht mehr, analysieren den Umstand, dass jemand irgendeine Form von Kritik oder Zweifel äußert, aber sofort als Hassvorgang und halten deshalb jegliche Form abweichender Meinung als Hass. Weil sie den eigentlichen Inhalt der Kritik nie betrachten und auch nicht mehr verstehen, aber willkürlich Motivationen und Ursachen unterstellen, die sie dann als "Analyse" selbst wieder feststellen. Deshalb halten sie alles für Hass.

Und deshalb benehmen sie sich [...] wie ein mittelalterlicher Mob beim Spektakel. Man merkt da förmlich, wie man in einem großen Haufen dumm­gemachter Leute sitzt, die man auf inhaltlicher Ebene überhaupt nicht mehr erreicht. Entweder sagt man gar nichts mehr, oder man macht den Mund auf und wird als Hass wahrgenommen, egal, was man sagt.

Gespräche zu führen ist völlig aussichtslos, aber auch sehr vorhersagbar. Wenn man mal verstanden hat, wie die ticken, kommt man sich bei so einem Versuch vor wie der Direktor in der Klapsmühle, der Besuchern vorführt, dass die Irren irre sind, indem er sie absurde Handlungen vorführen lässt. Vieles kommt mir auch wie eine Art Verbal­hospitalismus vor. Grotesk daran ist, dass es dann, wenn man deren Macken erst mal kennt, ganz einfach ist, sie schon mit einfachsten Fragen vorzuführen und Verrücktes tun zu lassen - und dass hundert Leute drumherum sitzen und das trotzdem für normal und richtig halten. [...]

Dabei ist den Leuten jede Fähigkeit, sich selbst und die eigene Situation einzuschätzen, völlig abhanden gekommen. Ich habe heute Leute mit schwerem Realitätsverlust gesehen. Sie stellen fest, dass sie immer stärker, immer schärfer, immer mehr kritisiert werden, dass man sich immer mehr über sie lustig macht, dass man sie für immer unwissenschaftlicher hält - und nehmen das als den Beleg dafür, dass sie kurz vor dem Endsieg stünden, dass der Antifeminismus mit dem Rücken zur Wand steht und in den letzten Zügen läge. Das hatte so ein Aroma von Honecker[wp] vor dem Mauerfall.

Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass dieser Gender-Feminismus auch eine ernsthafte psychische Erkrankung ist, die eben zu einem Realitätsverlust führt. Und ich sehe eine Ursache dafür eben darin, dass sich in manchen schwachen Geisteswissenschaften wie Soziologie Methoden wie bei Scientology eingefressen haben, und sie auf intellektuell und mental sehr schwache Menschen trifft. Ähnlich wie bei Scientology wird denen dann eine Überlegenheit eingeredet und antrainiert, mit ihrer Ideologie auf alles loszugehen, was sich bewegt, was auch für gewisse Zeit zu Erfolg führt, aber dann irgendwann zusammenbricht.

Ich habe da heute Leute gesehen, die ich nicht mehr für gesell­schafts­lebens­fähig und nicht mehr selbst­ernährungs­fähig halte, sondern eher im Wahn einer Sekte[wp]. Dass das bislang funktioniert liegt daran, dass unser Hochschul­system mit seiner Vollversorgung und Beamten­mentalität für genau solche Leute ein Zuhause gebaut hat. Feminismus ist in gewisser Hinsicht nichts anderes als das Unterfangen, das ganze Land zu so einem Idioten-Zuhause nach Stil der Gender-Institute umzubauen. [...]


Moderator Sebastian Scheele promoviert gerade an der TU in irgendwas mit Gender. [...] Kurios daran war, dass er sich selbst für einen guten Wissenschaftler hält. Er sprach immer wieder davon, dass man "forsche" (die Gender-Spinner lieben es, so zu tun, als forschten sie, wenn sie alle beschimpfen) und gab sich sogar als den großen Wissenschafts­verteidiger aus. [...]

Sie kapieren überhaupt nicht, worum es bei Wissenschaftlichkeit eigentlich geht, sondern unterstellen - wieder diese Pathologisierung auf Meta-Ebene - wieder nur jedem, aus welchen niedrigen Beweggründen der Vorwurf erhoben wird. Den Inhalt des Vorwurfs verstehen die nicht.

Das ist grotesk. Die halten sich für Wissenschaftler, kommen sich wissenschaftlich vor, wissen aber überhaupt nicht, was Wissenschaft ist und worum es da eigentlich geht. Die verstehen den Vorwurf nicht, halten aber alle für böse, die ihn erheben. Letztlich basieren wesentliche Teile der Gender Studies, der gesamte Vorwurf an die Wissenschaften, auf diesem Denkdefekt. Zieht sich durch die gesamten Gender Studies.

Man kommt sich wirklich vor wie der Direktor in der Klapsmühle, der Besuchern seine Patienten vorführt: Der hält sich für Napoleon, der da glaubt, er wäre eine Kaffeekanne, und der da vorne im weißen Kittel hält sich für einen Wissenschaftler. Und weil die Klapsmühle an den Universitäten inzwischen groß genug ist, promovieren die sich schon gegenseitig.

Wissenschaftliche Inhalte, wissenschaftliche Arbeit, Methoden, Verifikation, Dokumentation, Forschung, Definition, und das ganze wissenschaftliche Zeug, findet man bei denen überhaupt nicht. Die kennen das gar nicht. [...] Wer aber nicht weiß, was Wissenschaft ist, der kann den Vorwurf der Unwissenschaft auch nicht verstehen. Für den ist das alles nur eine große Gemeinheit der anderen Kinder, die einen nicht mitspielen lassen wollen.

Scheele macht auf mich den Eindruck so einer tragischen Figur, der in den seriösen Teilen der Universität überhaupt nicht unterkam und an der Uni eigentlich falsch ist, weil er wissenschaftlich auf Nullniveau spielt, und dann in die Fänge der Gender-Spinner geriet, die genau solche Leute einsammeln und bei denen man damit Doktor und Professor werden kann.» - Hadmut Danisch[2]

Niedergang der Soziologie

Im Blog Ansichten eines Informatikers gab Kommentator Ron den Hinweis:

Zitat:

«Soweit ich das überblicke, geht der Niedergang der Soziologie einher mit der linguistischen Wende[wp] in der Philosophie. Seitdem kann man schwallen, was man möchte.»[3]

Linguistische Wende

Die linguistische Wende (engl. linguistic turn) - auch "sprachkritische Wende", "sprachanalytische Wende" oder "Wende zur Sprache" genannt - bezeichnet Bemühungen insbesondere seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Philosophie[wp], Literaturwissenschaft[wp] und Linguistik[wp], sprachliche Vermittlungs­formen genauer zu untersuchen. Der Ausdruck "linguistic turn" wurde geprägt durch Gustav Bergmann[wp] und wurde bekannt durch eine 1967 von Richard Rorty[wp] herausgegebene gleichnamige Anthologie.[4]

Der Begriff des linguistic turn bezeichnet damit eine Reihe sehr unterschiedlicher Entwicklungen im abendländischen Denken des 20. Jahrhunderts, denen allen gemeinsam eine grund­sätzliche Skepsis gegenüber der Vorstellung zugrundeliegt, Sprache sei ein "transparentes Medium", um die Wirklichkeit zu erfassen bzw. zu kommunizieren. An die Stelle dieser Sichtweise tritt stattdessen die Auffassung, Sprache sei eine "unhinter­gehbare Bedingung des Denkens". Demnach ist "alle menschliche Erkenntnis durch Sprache strukturiert"; die Realität jenseits von Sprache wird als "nicht existent" oder aber "zumindest unerreichbar" angesehen. Die Reflexion des Denkens, vor allem die Philosophie, wird damit zur Sprachkritik; eine Reflexion sprachlicher Formen - auch in der Literatur - kann so gesehen nur unter den Bedingungen des reflektierten Gegenstandes, eben der Sprache, erfolgen.[5][6]

Philosophische Grundlagen

Als "sprachbezogene Wende" bezeichnet man in der Philosophie[wp] eine Entwicklung hauptsächlich des 20. Jahrhunderts, die mit einer verstärkten Hinwendung zur Sprache, d.h. der Verwendung und Bedeutung sprachlicher Äußerungen, einhergeht. Viele Vertreter des linguistic turn hatten das Forschungs­programm, nicht mehr "Dinge an sich"[wp] zu untersuchen, sondern die sprachlichen Bedingungen zu analysieren, wie von Dingen gesprochen wird. Man kann für diese Wende eine Parallele zu derjenigen Kants behaupten: Kants "Koperni­kanische Wende"[wp] ging damit einher, nicht mehr Dinge an sich selbst zu beschreiben, sondern Bedingungen, sie zu erkennen, die in der Struktur der Vernunft liegen. An die Stelle der Metaphysik[wp] als erster Philosophie treten Strukturen des Geistes (lat. mens), weshalb einige Autoren von einem "mentalistischen Paradigma" sprechen, bei Vertretern des linguistic turn von einem "linguistischen Paradigma": Erfahrung ist zunächst immer sprachlich vermittelt.[6]

Auswirkungen auf die Sozialwissenschaften

Spätestens in den 1980er-Jahren griff der Paradigmenwechsel der linguistischen Wende auch auf Sozial­wissen­schaften wie Geschichts­wissen­schaft oder Soziologie über. Unter dem Einfluss des Postmodernismus[wp] und des Poststrukturalismus[wp] kam es zu einer Abkehr vom Anspruch, historische Wahrheiten und harte "Fakten" zu entdecken. Man wandte sich stattdessen dem Diskurs zu, innerhalb dessen Wahrheiten und Fakten erst sozial artikuliert werden. Als Wegbereiter dieses Ansatzes können Michel Foucault[wp] sowie der Geschichts­theoretiker Hayden White[wp] gelten. In ihrer Folge traten viele neue Fragestellungen und Methoden auf, so z.B. die Neue Kulturgeschichte[wp], die historische Anthropologie[wp], die Mikrogeschichte[wp] sowie die Frauen- und Geschlechter­geschichte im Rahmen der Gender Studies.[6]

Kontroversen in den Sozialwissenschaften

Als Werturteilsstreit wird in der deutschen Soziologie und National­ökonomie ein Methodenstreit[wp] bezeichnet um die Frage, ob die Sozial­wissen­schaften normativ verbindliche Aussagen über die von der Politik zu ergreifenden Maßnahme treffen sollen bzw. ob politische Handlungen wissen­schaftlich gerechtfertigt werden können.

Zitat:

«Wer die Freiheit, oder die Gerechtigkeit, oder die Gleichheit [...] als isoliertes oberstes Prinzip hinstellt, aus dem man mit unerbittlicher strenger Logik das richtige Handeln deduktiv ableiten könne, der verkennt gänzlich die wahre Natur dieser ethischen Postulate; sie sind Leitsterne und Zielpunkte, [...] die in richtiger Kombination das gute Handeln vorschreiben, […] die aber nicht empirische Wahrheiten darstellen, aus denen man syllogistisch weiter schließen könnte.» - Gustav Friedrich Schmoller[wp] 1893[7]

Zitat:

«Es könne "niemals Aufgabe einer Erfahrungswissenschaft sein [...], bindende Normen und Ideale zu ermitteln, um daraus für die Praxis Rezepte ableiten zu können."» - Max Weber[wp] 1904[8]

Hauptartikel in Wikipedia: Werturteilsstreit

Als Methodenstreit wird die Auseinandersetzung um die Art der anzuwendenden Methoden in den Sozial­wissen­schaften bezeichnet. Er spiegelt die Etablierung der Soziologie als wissen­schaft­liche Disziplin und ihre Entwicklung zu einer eigenständig verfahrenden Wissenschaft wider.

Hauptartikel in Wikipedia: Methodenstreit

Der so genannte Positivismusstreit war eine in den 1960er-Jahren vor allem im deutschen Sprachraum (West­deutschland, Öster­reich) ausgetragene Aus­einander­setzung über Methoden[wp] und Werturteile[wp] in den Sozial­wissen­schaften.

Hauptartikel in Wikipedia: Positivismusstreit

Unterschreiten der Mindestgrenze des wissenschaftlichen Standards

Zitat:

«[Ein oft gemachte Fehler]: Man beobachtet Ergebnis­unter­schiede, verneint aber aus politisch-ideologischen Gründen von vornherein jegliche Leistungs­unter­schiede und Eigenverantwortung. Das verstärkt man noch dadurch, dass man offenliegende Korrelationen - Geschlecht, Herkunft - aus politisch-ideologischen Gründen ausschließt, weil man deren Existenz nicht zulässt, es darf nicht sein, dass es Leistungs­unter­schiede zwischen Geschlechtern oder "Rassen" (der Begriff ist falsch, wird aber immer wieder gebraucht) gibt.

Man hat offenkundige Korrelationen, aber ideologisch ausgeschlossene Kausalitäten, und sucht sich deshalb die ins Weltbild passende Ersatz­kausalität willkürlich aus. Man erfindet einfach eine. Die Arbeitgeber, die Gesellschaft, wir alle sind schuld. Man unterstellt, dass alle Menschen einfach gleich sind und folgert daraus, dass immer die anderen schuld sind. Nie wäre irgend­jemand selbst an etwas schuld oder irgendwie für sich selbst verantwortlich gewesen.

Wie kann so etwas entstehen?

Ich sag's mal platt: Ursache ist die grenzenlose Dummheit und Inkompetenz moderner Soziologen.

Es fehlen elementarste wissenschaftliche Grund­fähig­keiten. Immer wieder findet man dieselben Fehler: Statistik­fehler in rauhen Mengen, besonders beliebt das Simpson-Paradoxon[wp] und die Auswahl nicht repräsentativer Stich­proben. Dann die einseitigen Sichtweisen (ich erinnere an den Unterschied zwischen Wissenschaft und Kreationismus[wp], Fakten -> Folgerung oder Gewünschte Folgerung -> gesuchte Fakten). Der Verzicht auf jegliche Verifikation und das Beschimpfen und Attackieren von Gegen­meinungen. Dazu diese extreme ideologische Grund­aus­richtung.

Wie konnte es so weit kommen?

Das ist eine unmittelbare Folge der Flutung der Universitäten mit unfähigen, wissen­schafts­un­taug­lichen Leuten. Die strömen natürlich dahin, wo sie reinkönnen, in die Geistes- und Sozial­wissen­schaften. Und haben diese unerträgliche Politisierung da mit reingenommen. Dazu kommt, dass die Politik die Universitäten korrumpiert hat und sie steuert. Und der leichteste und wesens­nächste Ansatzpunkt ist eben die Soziologie, weil man Polit­geschwätz eben leicht als Soziologie verkaufen kann, und sich das thematisch eben auch ähnelt.

Weiter geht es mit enormer politischer Korruption: Geld, Ansehen und Publizität bekommen die, die sagen, was man hören will. Dazu nochmal Ruud Koopmans:

"Es ist schon so, dass die meisten Politiker und Journalisten nur die Bestätigung ihrer eigenen Meinung hören wollen."

Unter Politiker und Journalisten gilt heute als "Wissenschaft", wenn einer Professor heißt und sagt, was sie hören wollen. Es gibt inzwischen unglaublich viele dieser Medien­huren unter den Professoren, und in vielen Bereichen ist das längst Einstellungs­kriterium. Oft auch nur indirekt über die eingeworbenen Drittmittel, die aber wiederum von politischer Gefälligkeit abhängen.

Dadurch kommt es zu dem Effekt, dass sich die "Wissenschaft" dem politischen Willen unter­zu­ordnen hat, und gleichzeitig die Universitäten mit korrupten Dumm­köpfen überflutet werden, die genau das schließlich für "Wissenschaft" halten - und ihrerseits wieder in Politik, Medien und Justiz einwandern und zu selbstverstärkender Dummheit führen.

Der Schaden, den sie anrichten, ist dabei riesengroß.

Der Nutzen, den sie haben, ist dabei gleich Null.

Die Kosten, die Gehälter, den Schaden aber zahlen wir alle.

Und wisst Ihr, was mich in den letzten Jahren ultimativ von der wissen­schaft­lichen Unfähigkeit und der massiven Un­wissen­schaft­lich­keit der Soziologen überzeugt hat?

Fast immer, wenn ich über Soziologen im Besonderen oder Geistes­wissen­schaftler im Allgemeinen herziehe und ihnen fehlende Wissen­schaftlich­keit und völligen Mangel an wissen­schaftlichen Standards vorhalte, bekomme ich einige erboste Zuschriften. Ob ich denn nicht die Werke des Soziologen X kenne oder ich solle doch mal den Y lesen, das wären doch wunderbare Wissenschaftler von hoher Güte.

Dann weiß ich immer, dass ich Recht habe.

Denn ein wissenschaftlicher Standard ist ja keine Obergrenze der erlaubten Qualität. Einzelne Koryphäen zu benennen um zu beweisen, dass Soziologen durchaus schlau sein dürften ist ja keine Aussage über das Fach an sich. Man kann ja auch nicht behaupten, dass die Autos eines Landes verkehrs­sicher seien, weil da auch fünf Neuwagen unterwegs seien. Oder dass Atomkraft sicher sei, wenn es drei Kraftwerke gibt, die noch nicht explodiert sind.

Das wissenschaftliche Niveau muss immer an der Mindestgrenze gemessen werden, das, was von jedem als Minimum gefordert wird. Und das ist bei den Soziologen einfach gleich Null. Da gibt es überhaupt nichts, was man irgendwie können oder erfüllen müsste, einfach drauf­los­schwätzen reicht. Und selbst wenn man das etwas konzilianter sehen wollte und nur das mittlere Niveau betrachtet, wäre dies noch immer lausig schlecht und nahe bei Null. Gerade die Tatsache, dass man von Soziologen bei Kritik immer darauf verwiesen wird, dass es einen bestimmten Kollegen X gibt, der etwas leiste, ist doch schon das Armuts­zeugnis. Wenn sie ihre Befähigten schon einzeln aufzählen können (und müssen), ist das doch schon die Katastrophe.

Und bemerkenswert daran ist auch, dass wenn sie schon Koryphäen aufzählen, man von denen eigentlich nie diese Mainstream-Thesen, sondern eher das Gegenteil findet. Die Mainstream-Thesen wie die von der Diskriminierung kommt da immer von der dummen Mehrheit. [...]

Wir müssen das endlich mal in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen, wie unseriös, inkompetent, willkürlich, korrupt, ideologisch, unwissenschaftlich Soziologen sind - und wie sehr die Presse in deren Machenschaften verwoben ist.» - Hadmut Danisch[9]

Endpunkt Gaga-Wisssenschaft

Die Gender Studies sind die konsequente Weiterentwicklung der Geistes- und Sozial­wissen­schaften zur Gaga-Wisssenschaft. Sie bestehen in ihrem Kern in der Ablehnung der Zwei­geschlechtlichkeit des Menschen, die auf Biologie beruht (Sex), und der Behauptung, das Mannsein und Frausein sei durch Sprechakte (Judith Butler) konstruiert (Gender), welche beliebig aufhebbar (dekonstruierbar) sind.

Hauptartikel: Genderismus

Wie kommen Soziologen eigentlich dazu, Gender Studies zu studieren?

Zitat:

«Große Frage. Drastische Antwort:

Weil sie zu doof sind für das eigene Fach und auf Gender Studies ausweichen müssen, um nicht ganz rauszufliegen.

Dazu sagt ihnen dann nämlich die "psycho­soziale Beratungsstelle":

Denkt also dran: Ihr habt jedes Recht an einer Hochschule zu sein! Ihr seid toll wie ihr seid! [10]

Studium für wirklich jeden.

Wer gar nichts hinkriegt, macht Gender Studies.

Und beschwert sich dann, von bösen Männern diskriminiert zu werden, und fordert, trotz eigener Leistungs­losigkeit "gleichgestellt" zu werden.» - Hadmut Danisch[11]

Berichterstattung

Soziologie als Mode
Die Aufklärungsarbeit der Professoren Horkheimer und Adorno

Soziologie ist eine Mode. Das weiß jeder. Moden werden gemacht aus Bedürfnissen, die da sind, und aus denen, die sie erst selber hervorrufen. Den Nutzen haben die Modeschöpfer. Den Schaden tragen diejenigen, die auch das Nachsehen haben, das Nachsehen hinter den wechselnden Moden.

Zu fragen wäre also, wer den Nutzen von der Soziologie-Mode hat. Die Soziologen sind es nicht. Eher haben sie das Nachsehen. Sie hetzen hinter der gesteigerten Nachfrage her, die sie kaum befriedigen können, und müssen zudem auf den Laufsteg klettern, um die neuesten Modelle vorzuführen: Der Artikel verlangt reifere Mannequins mit akademischem Dekor.

Die Schüler der Soziologen sind die Nutznießer auch nicht. Sie profitieren nichts als Zweifel. Und den Lesern ergeht es kaum besser.

Bleiben die Kapitalisten oder die Amerikaner oder die Kommunisten. Einer von denen wird den Nutzen schon haben. Vielleicht haben ihn alle Mächte zusammen.


In der Tat fällt die soziologische Mode in eine gesellschaftliche Konstellation, die nirgends eine Botschaft hat. Der American dream[wp] erregt in Harvard nur noch müdes Lächeln. Im Komsomol[wp] trägt man sich zynisch. De Gaulles[wp] renovierter Nationalismus ist kein Neubau, und der gereifte Konrad Adenauer[wp] beeilt sich, seine Europa-Vision von 1950 als eine Art Jugend­illusion abzutun. Weitum ist keine höhere Gesellschaftsform in Sicht. Dagegen bemüht sich jedermann, die Gegenwart, die doch schwinden muß wie Eis in Kinderfingern, durch intellektuelle Opfer anzuhalten. Grundsätze werden verworfen, Programme revidiert, Nahziele in geziemende Entfernung gerückt. Am besten fährt, wer gar nicht fährt! Ist das so?

"All das schießt gewiß übers Ziel. Aber theoretischen Entwürfen ist es eigentümlich, daß sie mit den Forschungs­befunden nicht blank übereinstimmen; daß sie diesen gegenüber sich exponieren, zu weit vorwagen, oder, nach der Sprache der Sozial­forschung, zu falschen Generalisationen neigen. Eben darum war, abgesehen von den administrativen und kommerziellen Bedürfnissen, die Entwicklung der empirisch-soziologischen Methoden notwendig. Ohne jenes Sich-zu-weit-Vorwagen der Spekulation jedoch, ohne das unvermeidliche Moment von Unwahrheit in der Theorie wäre diese überhaupt nicht möglich: Sie beschiede sich zur bloßen Abbreviatur der Tatsachen, die sie damit unbegriffen, im eigentlichen Sinn vorwissenschaftlich ließe."

Diese Sätze stehen in der neuesten Publikation zweier international hervorragender Soziologen, die zwar ihren Arbeitsplatz in Frankfurt haben; aber im ganzen Westen wirken - Max Horkheimer[wp] und Theodor W. Adorno[wp]: "Sociologica II, Aufsätze und Reden"; Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt; 244 S.

Ich zitiere gerade diese Sätze hier aus verschiedenen Gründen. Erstens natürlich, um meine Spekulation über den Ursprung der soziologischen Mode abzusichern; zweitens aber auch, weil sie die Unruhe wider­spiegeln, die das Alltäglich­werden von Soziologie den beiden Denkern bereitet.

In den vierzehn Kapiteln der Sammlung erscheint das Verhältnis von Theorie und empirischer Forschung immer wieder als Angelpunkt der Betrachtung. Sie finden, daß die Soziologie, indem sie gesell­schafts­fähig wird, eine fatale Neigung entwickelt, sich mit dem Feststellen von einzelnen, empirisch ohne weiteres greifbaren Phänomenen zu begnügen. Auf diesem Gebiet macht sie besonders methodische Fortschritte. Wie Gruppen zusammen­gesetzt sind, wie Konsum­verhalten zu ermitteln sei, welche Aufstiegs­möglich­keiten da und dort bestehen - das sind nun gewiß wichtige Forschungs­gebiete. Aber - so wenden Horkheimer/Adorno ein - wer sich mit ihrer sichtbaren Faktizität begnügt, erfährt fast nichts oder gar nichts über die Gesellschaft. Daß die Dinge so sind, sagt nichts, warum sie so sind. Man kann vom einzelnen nicht aufs Allgemeine schließen. Die Sozialwissenschaft ist keine Naturwissenschaft.

[...]

Zitate

  • "Die Physiker suchen angestrengt nach Gravitationswellen, während die Soziologen riesige Inkompetenzwellen erzeugen." [12]

Einzelnachweise

  1. Das Gelbe Forum: Soziologie - leider ein Sammelbecken für schlechte Abiturienten, Olivia am 27. Juli 2014 - 15:35 Uhr
  2. Hadmut Danisch: Veranstaltungsbericht: Was tun gegen Antifeminismus?, Ansichten eines Informatikers am 4. Dezember 2014
  3. Kommentar von Ron am 31. Juli 2014 um 2:17 Uhr zu: Die Soziologen beschweren sich jetzt über "Hasskampagnen", Ansichten eines Informatikers am 26. Juli 2014
  4. Rorty 1967, S. 9 der Verweis auf Bergmann.
  5. Klaus Stierstorfer: Linguistic turn. In: Ansgar Nünning (Hrsg.): Grundbegriffe der Literaturtheorie. Metzler Verlag, Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-10347-1, S. 147f.
  6. 6,0 6,1 6,2 In gekürzter Form aus Wikipedia: Linguistische Wende
  7. Schmoller[wp], Die Volkswirtschaft, die Volkswirtschaftslehre und ihre Methode, S. 25
  8. Weber[wp], Objektivitäts-Aufsatz S. 149
  9. Hadmut Danisch: Platzt jetzt das Systemversagen der Soziologen?, Ansichten eines Informatikers am 30. April 2016
  10. Den Campus erobern, Kleiner Drei am 4. April 2016
  11. Hadmut Danisch: Wie kommen Soziologen eigentlich dazu, Gender Studies zu studieren?, Ansichten eines Informatikers am 8. April 2016
  12. Hadmut Danisch: Das Center for Advanced Internet Studies, Ansichten eines Informatikers amm 4. Februar 2017

Netzverweise