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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Denkfehler

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Beispiele

Pressefreiheit/Forschungsfreiheit

[Mir fällt] ein zentraler Denkfehler auf:

Journalisten glauben, dass Pressefreiheit ein (Grund-/Menschen-)Recht wäre, das einer bestimmten geschlossenen Personen­gruppe zusteht, aber inhaltlich nicht näher bestimmt ist. Als sei Presse­freiheit ein Sonder­recht[wp] der Journalisten, zu tun, was sie wollen. Quasi eine Elite, die mit einer Art Sonderrechts­blaulicht auf dem Dach herumfährt, so wie die Polizei im Straßen­verkehr Sonder­rechte hat. Deshalb stellen sich Journalisten auch so gerne in ihren Rechten verletzt dar.

Dabei ist es genau umgekehrt:

Pressefreiheit ist ein Recht, das jedem zusteht, nicht nur einer Auswahl, geschlossenen Gruppe oder Elite, das jedoch nur zu bestimmten Handlungen berechtigt.

Es ist also kein Sonderrecht einer abgegrenzten Personen­gruppe, tun und lassen zu können, was sie wollen (also quasi eine Adels-Ersatz), sondern umgekehrt ein allgemeines, jedem zustehendes Recht, bestimmte Handlungen vornehmen zu können.

Das fällt mir gerade deshalb so auf, weil ich exakt denselben Denkfehler auch schon bei der Forschungsfreiheit[wp] durchgehend beobachtet habe: Professoren bilden sich stets ein, dass die Freiheit von Forschung und Lehre[wp] in ihrem und nur ihrem Personenstand zustehendes Recht wäre, das inhaltlich jedoch völlig Handlungs­freiheit biete und von allen Rechten enthebt, das also inhaltlich überhaupt nicht ausgestaltet ist. Auch hier ist es wieder genau andersherum: Das Recht steht jedem zu, aber es ist nur ein Recht, bestimmte Handlungen vorzunehmen. Es ist kein Universalrecht[wp], tun und lassen zu können, was man will.

In beiden Fällen also der doppelte Fehler, das allgemeine und jedem zustehende Recht als Sonder­recht einer selbst­verstandenen Elite anzusehen, das im Zirkelschluss[wp] konstituierend wirkt (Presse­freiheit haben nur Journalisten. Journalist ist, wer Pressefreiheit bekommt), das aber inhaltlich jede Handlungs­freiheit geben soll, jedoch keine inhaltlichen Anforderungen stellt und keine Pflichten auferlegt.

Im Ergebnis führt das zu einer (eingebildeten) selbst­erklärten "Zuständigkeit": Für die Wahrnehmung von Presse­freiheit halten sich die Journalisten für allein zuständig, ebenso wie die Professoren glauben, das Monopol auf Wissenschafts­freiheit zu haben.

Und genauso betrachten sie auch die Opfer­zuständigkeit.

Marxismus/Kommunismus

Der Marxismus/Kommunismus leidet unter zentralen Denkfehlern.

Es wird einfach unterstellt, dass man irgendwie ernährt und unterhalten wird, ohne dass das irgendetwas mit eigener Arbeit zu tun hätte. Weil man damit in die Erklärungs­lücke läuft, wo es denn herkommen soll, wenn nicht durch Raub der Arbeits­leistung anderer Menschen, versucht man sich mit paradisistischen, perpetuum-mobile-istischen[wp] und schneball­systemistischen[wp] Erklärungs­ansätzen und Legitimations­versuchen, um es mal soziologistisch auszudrücken. Mal fällt das Geld vom Himmel, indem man es einfach druckt. Mal gibt es magische Geld­quellen, indem man Firmen und Finanz­transfers besteuert, als hätte man die Stelle am Körper gefunden, an der man beliebig Blut saugen kann, ohne dass es einer merkt. Mal gibt es betrügerische Schneeball­systeme[wp], die unterstellen, dass sich das alles von selbst finanziert, wenn man sich nur gegenseitig genug im Kreis herum besteuert. Alle diese Hokus-Pokus-Modelle laufen darauf hinaus, Geld im Kreis herum zu schieben oder zu drucken, aber keines erklärt, woher die zu konsumierende Leistung kommen soll. Man soll ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten, und hat dann eine Zahl auf dem Konto. Wer aber das erbringen soll, was man sich davon solle kaufen können, wird nicht erklärt. Man unterstellt, dass jeder nur noch das arbeitet, wozu er Lust hat, quasi nur noch, um sich die Langeweile zu vertreiben.

Ein Ossi erklärte mir mal in einer Unterhaltung über die DDR[wp], dass sie zwar eigentlich Witzgehälter bekamen (und Witzmieten) zahlten, sich aber nicht arm im herkömmlichen Sinne, sondern unter­versorgt vorkamen. Zwar lasse sich die Situation gut mit der Redewendung "Wir hatten ja nichts" beschreiben, aber am Geldmangel habe es nicht gelegen. Die Familie habe zwar wenig Geld gehabt, aber trotzdem genug, weil nämlich immer mehr Geld da war, also man eigentlich Sachen kaufen konnte. Solange die Läden ohnehin leer sind, empfindet man es nicht als das Problem, wenig Geld im Geldbeutel zu haben, denn man hat ja immer noch mehr, als man ausgeben kann. Sie hatten nicht das Problem, vor vollen Schaufenstern zu stehen und sich das nicht leisten zu können, sondern umgekehrt.

Ein zentrales Element der marxistisch-kommunistischen Weltsicht ist, dass das Ernährtwerden vom Arbeiten entkoppelt ist. Man muss nicht selbst arbeiten, um ernährt zu werden. Das ist Aufgabe der anderen.

Um den Denkfehler zu übertünchen, müssen wundersame Platzhalter als Leistungs­erbringer her. Die Dampfmaschine[wp]. Dann die Industrialisierung[wp]. Roboter. Jetzt KI.

Zitat:

«#HartzIV-Sanktionen: "Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der Menschen unter Androhung des Entzugs der die Existenz und Teilhabe sichernden Mittel leben müssen?" Nein, sagt @katjakipping, Der Freitag[2]

Wollen wir in einer Welt leben, in der die ganze Welt zu uns kommen kann, um sich von der Arbeit einiger weniger ernähren zu lassen? Wie ist das maximal zumutbare Verhältnis von Ernährern zu Ernährten? Das sagen sie nicht. Steuern rauf.

Etwas aufschlussreicher ist der hier:

Zitat:

«Pro Jahr landen 11 Mio. Tonnen Essen auf dem Müll - eine LKW-Ladung pro Minute. #SchwarzRot beobachtet gelähmt wachsende Not, #Lebensmittelretter werden bestraft. #Containern entkriminalisieren! Handel verpflichten, aus dem Verkauf genommene, genießbare Ware kostenfrei abzugeben!», Dietmar Bartsch[3]

Was ich für schlicht unwahr halte. Wie schon erwähnt wohne ich hinter einem Discounter, blicke aus dem Küchen­fenster auf dessen Hinteransicht und Parkplatz. Da sehe ich immer wieder mal die Transporter von der Tafel anfahren, die dort mit eben diesen Rest­lebens­mitteln beladen werden. Sie sind leicht zu erkennen, denn es sind Mercedes-Transporter mit Mercedes-Werbung drauf, die irgendwas mit Unser Bester für die Tafeln oder so ähnlich lauten. Anscheinend werden die da irgendwie gesponsort oder bekommen die Transporter günstiger oder sogar kostenlos. Jedenfalls erkennt man zumindest die sehr gut, denn es steht ja drauf. Und ab und zu mal, wenn ich im richtigen Augenblick aus dem Fenster sehe, sehe ich so einen Transporter an der Laderampe. (Übrigens hatte mich in Auckland/Neuseeland mal ein ebensolcher Transporter von der Heilsarmee[wp] zugeparkt, der an einem Supermarkt die Restbestände einlud. Das ist also keine nur lokale Praxis.)

Die Frage ist natürlich immer, was ist "genießbar", wo zieht man die Grenze?

Es hinterlässt bei mir aber den Eindruck, als seien sie sehr auf der Suche nach solchen Leistungs­quellen, für die keiner arbeiten muss, weil sie sich gerade in die Ansicht verbohren, dass das doch Güter und Leistungen sind, für die keiner etwas tun müsse, weil sie doch sowieso da seien und im Müll landeten. Faktisch aber wird es von den Käufern mitfinanziert, ist also quasi eine Besteuerung durch die Hintertür, wenn auch eine kaum vermeidbare. Es liest sich trotzdem wie die Suche nach Essen, das auf magische Weise vom Himmel fällt. Es gibt ja inzwischen eine Reihe von Leuten, die nicht aus Notwendigkeit, sondern aus politischem Prinzip aus den Müll­containern der Super­märkte leben. Eigentlich nur das gegen­leistungslose Schmarotzen von der Arbeit anderer, man man sich moralisch durch "wird doch sowieso weg­geworfen" rechtfertigt. Der Punkt ist aber, dass der Bauer, die Spedition, der Supermarkt alle dafür arbeiten, dass im Ergebnis einer frisst, der daran nicht mitarbeitet. Der, der kauft, gibt dafür einen Teil seiner Arbeits­leistung hin, die er dann anderswo im großen Kreislauf einbringt.

Man muss sich dann irgendwann die Frage stellen, ob es sich überhaupt noch lohnt, in der Nahrungs­produktion zu arbeiten, wenn man es nicht mehr verkaufen kann, und immer mehr Leute es sich dann ohne Gegen­leistung aus der Mülltonne abholen, während gleichzeitig viele Landwirte finanziell auf dem Zahnfleisch gehen.

Ich persönlich kann der Praxis, und vor allem der moralischen Überheblichkeit, ohne Not und aus Prinzip aus den Mülleimern zu fressen, deshalb nichts abgewinnen. [...]

[Es] läuft darauf hinaus, dass Arbeit und Lebensunterhalt getrennt sind, dass das Leben aus dem Nichts[wp] heraus finanziert wird, und man dann quasi als Hobby noch etwas mit seiner Arbeitsleistung "traden" geht. Oder auch nicht.

Marxismus als die Verleugnung der Notwendigkeit, sich selbst zu ernähren. Der verhasste Kapitalismus als Sinnbild dafür, dass Leistung von Gegenleistung abhängt.
- Hadmut Danisch[4]

Menschenrechte

Im ZDF läuft gerade die Gutmenschen­predigt "UNANTASTBAR" von und mit Claus Kleber und Angela Andersen[ext].[5]

Wie von Kleber nicht anders zu erwarten, zieht sich ein zentraler Denkfehler durch die ganze Sendung.

Kleber predigt als Off-/Erzähler­stimme im Predigerton mit hingestellten Phrasen im Tonfall des Jahres­rückblicks.

Menschenrechte. Unantastbar. Auf dies, auf jenes. Und die böse Welt verletzt sie.

Der schwere Fehler, den er dabei begeht: Er rührt einfach alles in eine tiefe Moral­suppe, alles gleich, einmal groß umrühren.

Was der naive Tropf dabei trotz Jura­studiums nicht beachtet: Grundrechte sind zunächst mal Rechte auf Unterlassung, sie sind Abwehrrechte. Sie sind ein universeller Anspruch gegen jeden, gewisse Handlungen und Handlungs­kategorien zu unterlassen. So weit in Ordnung.

Kleber rührt da aber auch Rechte darauf, irgendetwas zu bekommen, rein. Also Ansprüche auf positives Handeln. Die aber sind nicht universell, ungerichtet. Ein positiver Anspruch auf Handeln setzt immer voraus, dass man dazusagt, gegen wen man den Anspruch haben will und soll, und damit die Begründung, warum der andere zur Leistung verpflichtet sein soll.

Man kann einen Anspruch gegen jeden haben, nicht gefoltert zu werden. Da muss man sich nicht überlegen, gegen wen, weil einfach gegen jeden.

Wenn man aber von einem Anspruch redet, ernährt zu werden, dann ist das zunächst mal rhetorische Augen­wischerei, und hat logische Ähnlichkeit mit einem Satz ohne Subjekt. Denn jeder Handlungs­anspruch ist zunächst mal nichts anderes als eine grammatikalisch unvollständig artikulierte Handlungs­verpflichtung. Wer soll dem Rechte­inhaber die Leistung schulden? Und warum? Wer soll beispielsweise warum und woher verpflichtet sein, einen anderen zu ernähren?

Das mag sich roh und kalt anhören, es ist aber das Problem: Warum sollte jemand, der vorbeikommt, verpflichtet sein, demjenigen Nahrung zu verschaffen?

Ich will damit nicht sagen, dass er es nicht tun sollte, und er kann sich moralisch dazu verpflichtet fühlen. Aber woher A ein Menschenrecht gegen B haben könnte, B für sich arbeiten zu lassen, ist nicht nachvollziehbar. Man müsste schon sagen, woher und warum und vor allem unter welchen Bedingungen B verpflichtet wäre, A zu ernähren. Klingt hart, ist aber nunmal so.

Antworten gibt's von Kleber natürlich nicht.
- Hadmut Danisch[6]

Genderismus

Ist doch erstaunlich: Obwohl der Genderkrampf nun wirklich gar nichts mit Wissenschaft zu tun hat, beruht er wohl auf einem wissenschaftlichen Denkfehler.

Medium hat zum Thema Neuroscience[wp] ein interessantes Interview mit dem Neuro­wissenschaftler Larry Cahill[ext], der über die neueren Erkenntnisse zu den Unterschieden zwischen männlichem und weiblichem Gehirn erzählt.

Der Ansatz war ja schon selbstwidersprüchlich: Die Gender­psychoten haben ja einerseits immer durchgeprügelt, dass es Geschlechter gar nicht gibt und sie sich schon gar nicht unterscheiden, und gleichzeitig verlangt, dass man doch bitte Geschlecht in der Wissenschaft berücksichtigen und die Unterschiede zwischen Mann und Frau erforschen möge.

Es ist was Verrücktes passiert: Die haben das gemacht.

Die untersuchen jetzt männliche und weibliche Gehirne gezielt nach Geschlecht, und sie finden immer mehr Unterschiede.

Der Knüller daran ist, dass sie dabei darauf gekommen sind, warum man das bisher nicht bemerkt hatte: Man hat von vornherein unterstellt, dass sich die Gehirne nicht unterscheiden, und deshalb nur Männer­gehirne untersucht, weil man den Einfluss des weiblichen Hormon­zyklus als Störgröße eliminieren wollte.

Ein brachiales Beispiel für den Denkfehler Zirkelschluss[wp]: Man beweist etwas quasi mit sich selbst, weil man die zu beweisende Ziel­hypothese schon als Voraussetzung reinsteckt.

Ergänzt durch die Angst vor politisch heiklen Ergebnissen:

Zitat:

«That's because among the various biological differences scientists must account for are those involving brain function. And the notion that sex hormones and sex chromosomes exert an influence on cognition and effectively make men's and women's brains "different" is vigorously disputed  - in large part due to fears that the idea could lead to a kind of gender essentialism and feed into harmful stereotypes. There's even a word for it: neurosexism.»[7]

Schönes Beispiel dafür, wie der Feminismus und der Genderwahn Wissenschaft kaputt machen: Es wird Angst vor Forschungs­ergebnissen gesät.

Zitat:

«"Can We Finally Stop Talking About 'Male' and 'Female' Brains?" went the headline of a 2018 New York Times op-ed by two prominent figures on the anti-sex difference side of the debate. The journal Nature, which less than a decade ago was routinely publishing articles that acknowledged the presence of genetic sex differences in the brain and other organs, ran an article in its February 27, 2019, issue entitled "Neurosexism: The Myth That Men and Women Have Different Brains." The piece was a book review of The Gendered Brain: The New Neuroscience That Shatters the Myth of the Female Brain by Gina Rippon[wp], a professor of cognitive neuroimaging in the U.K.

When neuroscientist Larry Cahill read the article, his first response was, "You've got to be kidding me."»[7]

Vor allem die Presse hatte einen großen Anteil daran, Wissenschaft zu verhindern, zu sabotieren, politisch zu beeinflussen.

Zitat:

«Cahill doesn't do a lot of writing for lay publications. But on March 29, he published an article in Quillette entitled "Denying the Neuroscience of Sex Differences." In it, he laid out some of the history of the field (it's a short history, he says, since until about two decades ago, few people even thought to study the differences) and pointed out the inherent fallacy of equating such research with neurosexism. "By constantly denying and trivializing and even vilifying research into biologically-based sex influences on the brain," he wrote, "[the anti-sex difference contingent is] in fact advocating for biomedical research to retain its male subject-dominated status quo so disproportionately harmful to women."»[7]

Ins eigene Knie Hirn geschossen: Indem man ständig durch politischen Druck durchgesetzt hat, dass Frauengehirne nicht als anders angesehen werden dürfen, hat man verhindert, dass man die Unterschiede untersucht und erkennt.

Der Artikel in Quillette

Schauen wir einfach mal direkt in den dem Interview zugrunde­liegenden Artikel bei Quillette, das ein Kommentar zu dem erwähnten Buch diese Gina Rippon ist.

Zitat:

«Anyone even vaguely familiar with the advances in neuroscience over the past 15-20 years regarding sex influences on brain function might have a similar response to a recent headline in Nature: "Neurosexism: the myth that men and women have different brains" subtitled "the hunt for male and female distinctions inside the skull is a lesson in bad research practice."»[8]

Da wurde es so hingestellt, als sei schon das Unterfangen, nach Unterschieden suchen zu wollen, schlechte wissenschaftliche Praxis.

Zitat:

«For decades neuroscience, like most research areas, overwhelmingly studied only males, assuming that everything fundamental to know about females would be learned by studying males. I know - I did this myself early in my career. Most neuroscientists assumed that differences between males and females, if they exist at all, are not fundamental, that is, not essential for understanding brain structure or function. Instead, we assumed that sex differences result from undulating sex hormones (typically viewed as a sort of pesky feature of the female), and/or from different life experiences ("culture"). In either case, they were dismissable in our search for the fundamental. In truth, it was always a strange assumption, but so it was.»[8]

Die Frau, das unerforschte Wesen. Weil man über Jahrzehnte leugnete, dass es die Frau überhaupt gibt. Generationen von - teils hoch­dotierten - Berufs- und Gewerbs­idiotinnen (bei uns noch in Form von Beamtinnen) zitierten Simone de Beauvoir dafür, dass man als Frau ja nicht geboren, sondern dazu gemacht werde. Eine nachvollziehbare Erklärung habe ich da nie gefunden, aber das ist da halt so, wenn man jemanden nur oft genug zitiert, dann muss es auch stimmen. So ist das bei Geistes­wissen­schaftlern. Ich habe mal ein in der Frühphase meiner Gender­deppen­forschung ein Zitat untersucht: Judith Butler war immer wieder mit derselben - schon sprachlich bekloppten - Aussage zitiert worden, allein 4000 Stellen meldete Google. Nur nie eine Quellen­angabe. Also hatte ich Judith Butler gefragt, wo sie das denn geschrieben habe, weil ich es auch in ihren Büchern mit der Suchfunktion nirgends gefunden hatte. Ihr Antwort: Sowas habe sie nie gesagt oder geschrieben, schon die Begriffe gehörten nicht zu ihrem Wortschatz. Aber in der Gender-Szene zitierte man eifrig und bestärkte sich gegenseitig darin. Ein einzelner, substanzloser Satz, und Bataillone von Professorinnen, "Wissenschaftlerinnen", Politikerinnen, Journalistinnen rennen dem Schwachsinn hinterher wie Homöopathie. Schon da war ich mir sicher, dass sich deren Gehirne von meinem an irgendeiner Stelle ganz enorm unterscheiden müssten. Ich habe ja vor Jahren schon geschrieben, dass ich da - oder etwa auf den politischen Veranstaltungen - immer wieder den Eindruck hatte, dass denen der logische Teil des Gehirns irgendwie erst gar nicht gewachsen sein konnte. Und ich hatte ja viele Artikel hier, die sich genau um solche Unterschiede drehten, etwa dass da ganze Hirnfunktionen schlicht außer Funktion sind.

Kurioserweise jubeln dieselben Genderistinnen, wenn irgendwer herausfindet, dass Frauen andere Knie- oder Hüft­gelenke brauchen, weil sie eine andere Bein­stellung haben, oder dass Frauen Herz­infarkte anders bekommen, und deshalb anders diagnostiziert und therapiert werden müssen. Die Menstruation wird gevolksfeiert. Nur wenn es um das Hirn geht, da soll es dann plötzlich gar keine Unterschiede geben.

Zitat:

«So here is a fact: It is now abundantly clear to anyone honestly looking, that the variable of biological sex influences all levels of mammalian brain function, down to the cellular/genetic substrate, which of course includes the human mammalian brain.

The mammalian brain is clearly a highly sex-influenced organ. Both its function and dysfunction must therefore be sex influenced to an important degree. How exactly all of these myriad sex influences play out is often hard, or even impossible to pinpoint at present (as it is for almost every issue in neuroscience). But that they must play out in many ways, both large and small, having all manner of implications for women and men that we need to responsibly understand, is now beyond debate - at least among non-ideologues. [...]

But the remarkable and unprecedented growth in research demonstrating biologically-based sex influences on brain function triggered 5-alarm fire bells in those who believe that such biological influences cannot exist.

Since Simone de Beauvoir in the early 1950s famously asserted that "One is not born, but rather becomes, a woman," and John Money at Johns Hopkins shortly thereafter introduced the term "gender" (borrowed from linguistics) to avoid the biological implications of the word "sex," a belief that no meaningful differences exist in the brains of women and men has dominated U.S. culture. And God help you if you suggest otherwise! Gloria Steinem once called sex differences research "anti-American crazy thinking." Senior colleagues warned me as an untenured professor around the year 2000 that studying sex differences would be career suicide.»[8]

Es war verbotene Forschung. Man hat jeden abgesägt, der das Thema angerührt hat.

Interessanterweise hebt er dabei auf die Vorgehensweise dieses Buches ab:

Zitat:

«A book like this is very difficult for someone knowledgeable about the field to review seriously. It is so chock-full of bias that one keeps wondering why one is bothering with it. Suffice to say it is replete with tactics that are now standard operating procedure for the anti-sex difference writers. The most important tactic is a comically biased, utterly non-representative view of the enormous literature of studies ranging from humans to single neurons. Other tactics include magnifying or inventing problems with disfavored studies, ignoring even fatal problems with favored studies, dismissing what powerful animal research reveals about mammalian brains, hiding uncomfortable facts in footnotes, pretending not to be denying biologically based sex-influences on the brain while doing everything possible to deny them, pretending to be in favor of understanding sex differences in medical contexts yet never offering a single specific research example why the issue is important for medicine, treating "brain plasticity" as a magic talisman with no limitations that can explain away sex differences, presenting a distorted view of the "stereotype" literature and what it really suggests, and resurrecting 19th century arguments almost no modern neuroscientist knows of, or cares about. Finally, use a catchy name to slander those who dare to be good scientists and investigate potential sex influences in their research despite the profound biases against the topic ("neurosexists!").»[8]

Das ist genau das, was ich hier so oft an Gender Studies beobachtet habe: Der einzige greifbare Inhalt ist das Erlernen von Kampf­rhetorik. Die haben als Teil des Studiengangs Rhetorik-Kurse, nicht selten nur für Frauen zugänglich. (Mir konnte noch nie jemand erklären, wie das dann mit männlichen Studenten funktionieren soll. Aber mir konnte ja auch noch nie jemand erklären, was man da überhaupt abprüft und welche Maßstäbe man anlegt.) Es geht nie darum, Forschung oder Wissenschaft zu betreiben oder überhaupt irgendetwas zu lernen. Es geht nur um das Abgreifen von Geld, Macht, Einfluss, und das Vernichten jeden Widerspruchs. Und ausgerechnet die nennen andere "toxisch".

Im Prinzip passiert da nichts anderes als die Leute zum Lügen, Intrigieren und Meucheln abzurichten und ihnen dafür dann einen Master oder Doktor oder gar eine Professur zu geben. Sie zu Polit­guerillas zu machen.

Zitat:

«Rippon engages in what is effectively a denial of evolution, implying to her reader that we should ignore the profound implications of animal research ("Not those bloody monkeys again!") when trying to understand sex influences on the human brain. She is right only if you believe evolution in humans stopped at the neck.»[8]

Was ich immer sage: Die tun so, als wäre der Mensch mit den Tieren überhaupt nicht verwandt und vom Himmel gefallen. Ich erinnere an meine Beobachtungen an Hühnern, die wir damals als unbebrütete Eier bekommen, in einer Kunstglucke ausgebrütete und dann im Garten aufgezogen haben. Obwohl sie das Verhalten von niemand erlernt haben konnten, und sie überhaupt keinen Kontakt zu anderen Hühnern hatten, benahmen sie sich sich stark unterschiedlich, eben Hennen und Hähne.

Man muss sehr dumm sein, um den Gender-Quatsch zu glauben. Aber in Deutschland wird man dafür Professor oder bekommt wenigstens eine Stelle als Gender­beauftragte. Oder wird Chefredakteur.

Zitat:

«So are female and male brains the same or different? We now know that the correct answer is "yes": They are the same or similar on average in many respects, and they are different, a little to a lot, on average in many other respects. The neuroscience behind this conclusion is now remarkably robust, and not only won't be going away, it will only grow. And yes, we, of course, must explore sex influences responsibly, as with all science. Sadly, the anti-sex difference folks will doubtless continue their ideological attacks on the field and the scientists in it.»[8]

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Zitat:

«What kinds of discoveries were made over the past 20 years?

In the past, we just assumed there were no differences, so we didn't bother looking. Now it's the complete opposite. More and more dominoes are falling. More and more neuroscientists are saying, "Wow, if I'm studying the hippocampal synapse - the center of the field of brain memory - in rats, I'm seeing that it's operating somewhat differently in the male than in the female." Once you discover this, you can't pretend it's not true. You can't go, "Oh, it's a bunch of bullshit, and I hear it's neurosexist."»[7]

Der Hippocampus[wp] arbeitet unterschiedlich. Eine zentrale Funktionseinheit im Gehirn.

Zitat:

«What exactly does a sex difference in the hippocampal synapse mean to you and me walking around? It can be very hard to say, which is a testament to the complexity of neuroscience. That's why the anti-sex difference crowd always jumps on that. They're saying, "Sure, there are sex differences, but we don't know what it means." On one level, that's correct; we don't know what it means. But we know exactly what it means on a fundamental level, which is that a foundational assumption of how we did neuroscience is wrong and has to change.»[7]

Man findet immer mehr Unterschiede zwischen den Gehirnen, aber man weiß noch nicht, was das bedeutet, ob und wie sich die Unterschiede auswirken. Das große Verstehen fängt jetzt erst an.

Der allergrößte Fehler war, ein naturwissenschaftliches Thema wie das Geschlecht und die zugehörige Biologie empirie- und geist­losen Schwätzern wie den Geisteswissenschaftlern zu überlassen und von denen zerschwätzen zu lassen. Oder die überhaupt je an die Universitäten zu lassen.
- Hadmut Danisch[9]

Feminismus

Ich glaube nicht, dass der Feminismus "falsch abgebogen" ist, sondern dass er überhaupt noch nie auf der richtigen Spur war.

Je mehr ich mich mit Feminismus beschäftigte, und das habe ich ja nun sehr umfangreich und intensiv, mehr als die meisten mit Gender-Studies-Abschluss, desto mehr halte ich den europäischen und US-amerikanischen Feminismus für groben Unfug und Schwachsinn, von vorne bis hinten, und für die Inkarnation der Denkfehler, dass der Zweck die Mittel heiligt und der Feind meines Feindes ein Freund sei.

Feminismus gut zu heißen, weil die Frau unterdrückt sei/war, ist so, wie gegen eine echte Krankheit zum Zauber­heiler zu gehen, die Homöopathie und Voodoo-Zauber. Mag das Problem noch so berechtigt und lösungs­würdig sein, ist deshalb noch lange nicht jede Idiotie berechtigt, die behauptet, es zu lösen. Und genau diesen fatalen Denkfehler sehe ich in dieser Zuschrift: Es wird überhaupt nicht betrachtet, was Feminismus ist und ob er richtig ist, sondern alleine das Problem der Stellung der Frau. Als ob Aderlass gegen Keuchhusten hilft, weil er behauptet, dagegen zu sein. Nach der Denkweise kommt es auf die Therapie nicht an, sondern nur auf die bloße Behauptung, dagegen zu sein.

Und genau das hatten wir in der Weltgeschichte schon viel zu oft, dass dann, wenn die Leute ein Problem hatten, das sie lösen wollten oder mussten, noch irgendwelche Betrüger daherkommen und das auch noch ausnutzen. Feminismus hilft nicht gegen die Benachteiligung der Frau, sondern ist eine üble Betrugsmasche, diese Situation auch noch auszunutzen. So, wie bei Natur­katastrophen noch Betrüger kommen, die den Leuten noch ihr letztes Erspartes abgaunern, um ihnen irgendeinen esoterischen Hokuspokus anzudrehen.

Feminismus ist nicht falsch abgebogen, er hätte nicht irgendwo richtig fahren müssen, sondern es hätte ihn gar nicht geben dürfen. Er ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
- Hadmut Danisch[10]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Der elitäre Denkfehler zur Pressefreiheit, Ansichten eines Informatikers am 10. Januar 2015
  2. Katja Kipping (Die Linke) - Twitter: @derfreitag - 2. Feb. 2019 - 09:02
  3. Dietmar Bartsch (Die Linke) - Twitter: @DietmarBartsch - 1. Feb. 2019 - 12:47
  4. Hadmut Danisch: Der zentrale Denkfehler des Marxismus, Ansichten eines Informatikers am 2. Februar 2019
  5. UNANTASTBAR - Der Kampf für Menschenrechte, Film von Angela Andersen und Claus Kleber, ZDF, 15. Dezember 2018, 88 Min. (Anlässlich des 70. Jahrestages der UN-Menschen­rechts­erklärung machen Angela Andersen und Claus Kleber eine globale Bestands­aufnahme. Wohin steuert unsere Zivilisation? Gibt es Hoffnung?)
  6. Hadmut Danisch: Der Denkfehler der Menschenrechte, Ansichten eines Informatikers am 4. Dezember 2018
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 Meghan Daum: Male and Female Brains Are Different. Should It Matter?, Medium am 17. April 2019 (Neuroscientist Larry Cahill on the great 'neurosexism' debate)
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 Larry Cahill: Denying the Neuroscience of Sex Differences, Quillette am 29. März 2019
  9. Hadmut Danisch: Noch'n Gender-Sargnagel, Ansichten eines Informatikers am 22. April 2019
  10. Hadmut Danisch: Wo ist der Feminismus falsch abgebogen?, Ansichten eines Informatikers am 8. April 2017

Netzverweise