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Pathologisierung

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Hauptseite » Politik » Pathologisierung


Als Pathologisierung gilt die Deutung von Verhaltensweisen, Empfindungen, Wahrnehmungen, Gedanken, sozialen Verhältnissen oder zwischenmenschlichen Beziehungen als krankhaft[wp].[1] In einem umfassenderen Sinn bezieht sich Pathologisierung nicht nur auf die Bewertung von psychischen und sozialen Phänomenen als krankhaft. Vielmehr geht es auch um Abweichungen vom medizinisch definierten Normalzustand, die keine nennenswerte Funktionsbeeinträchtigung mit sich bringen, von den meisten Betroffenen als nicht nachteilig empfunden werden oder - wie Symptome des Alterns - als normale körperliche Vorgänge verstanden werden.[2]

Da Krankhaftes als unerwünscht angesehen wird und zu therapieren gilt, geht mit der Pathologisierung eine negative Bewertung einher. Oft wird kritisiert, dass die wertenden Komponenten nicht als solche zur Sprache gebracht, sondern als medizinische Tatsachenfeststellung ausgegeben werden. Was in einer Gesellschaft als negativ beurteilt wird, unterliegt Veränderungen. Im herrschenden Verständnis als krankhaft gedeutete Zustände oder Prozesse können deshalb nach gesellschaftlichen Veränderungen als Pathologisierungen erscheinen. Bekannte Beispiele sind die Pathologisierung des Mannes als defizitäres Wesen und der Heterosexualität als Zwangsheterosexualität.

Pathologisierung als Staatsräson

Wer politisch nicht erwünscht ist, dem aber weder mit politischen noch juristischen Mitteln noch mit öffentlicher Diffamierung beizukommen ist, wird als krankhaft abgestempelt und mit Gefängnis oder Psychiatrie bedroht oder gleich weggesperrt.

Querulantenwahn

Ein in der Justiz entworfenes Konstrukt ist der "Querulantenwahn". Schon lange bevor es die Psychiatrie als Fachrichtung der Medizin überhaupt gab, wurde Querulantentum 1795 in der preußischen Gerichtsordnung unter Strafe gestellt. Klassischerweise von den Gerichten vordiagnostiziert und wahlweise durch psychiatrische Gutachten bestätigt oder abgelehnt, können so für Recht und Gerechtigkeit streitende Menschen pathologisiert, das heißt als krankhaft abgestempelt, und so mit pseudomedizinischen Begründungen ihrer bürgerlichen Rechte beraubt werden. Das kann bis zur Zwangspsychiatrisierung gehen, wie der Fall Gustl Mollath zeigt.

Religiöser Fanatismus

Ein anderer Fall ist Axel Hüls, der als "psychisch labil" und "religiös extremer Christ" diffamiert wurde. Der Hermanns­burger SELK-Pfarrer Hans-Heinrich Heine fühlte sich dazu berufen in einem Interview über Hüls zu verkünden, er "habe sich verrannt" und "sein Verhalten und seine Überzeugungen haben krankhafte Züge angenommen". Die "krankhafte" Überzeugung des vierfachen Familienvaters: "Aus seiner Sicht sei er das Haupt der Familie, und die Mutter habe ihm die Kinder entzogen."[3][4] Die ganze Gemeinde in Hermannsburg wurde von der Mutter und dem Pastor gegen den Vater aufgewiegelt.[5] Der Vater wird als "religiöser Einzelgänger" und "christlicher Fanatiker" pathologisiert.[6][7]

Zitat:

«Zuerst verklagen sie die Christen, dann nehmen sie ihnen die Kinder weg und zuletzt sperren sie sie ein.» - Lothar Gassmann[8]

Der Vorwurf des religiösen Fundamentalismus kann aber nicht nur Christen treffen. Auch Muslime kann dieser Vorwurf treffen, wie viele Beispiele zeigen (beispielsweise Kopftuch und Geschlechter­trennung bei Schwimmunterricht).

Islamophobie

Kritik am Islam beziehungsweise Kritik an gewissen Ausformungen der Migration werden mit dem Begriff "Islamophobie" belegt, um so auf eine krankhafte beziehungsweise psychische Ursache des Phänomens hinzudeuten und auf diesem Wege Islamkritik als "krankhaft"[wp] abzutun. (→ Immunisierungsstrategie)

Homophobie

Der Begriff Homophobie wird in der Regel als Vorwurf verwendet und ist eine Unterstellung von Feindseligkeit gegenüber der Homosexualität. Als homophob werden von lesbischen Radikalfeministinnen, Genderisten und Schwulenorganisationen sämtliche Menschen und Erklärungsversuche bezeichnet, die das Dogma der Natürlichkeit der Homosexualität infrage stellen. Ähnlich wie die Nazi-Keule wird der Vorwurf der Homophobie oft als Totschlagargument verwendet, um einen kritischen Diskurs zu verhindern. (→ Immunisierungsstrategie)

Pathologisierung als Manipulationswaffe

Zitat:

«In der Sendung "Maischberger"[wp] geht es - schon wieder - um den Umgangston der Bürger gegenüber der Politik. Viele andere Themen finden die auch nicht mehr.

Maischberger[wp] kommt mit der üblichen Tröte, dass die Bürger ja alle ausfällig, unflätig, "hassend" werden. (Ich finde das eine absolute Unverschämtheit, dass man von der Presse- und Medien­mischpoke[wp] als Kritiker ständig als Höhlen­mensch[wp] dargestellt wird.)

Interessanterweise wider­sprechen ihr ihre eigenen Gäste, die ihr sagen, dass das nur eine Minderheit ist, und dass man das nicht auf alle verallgemeinern dürfe. Und dass eben auch die Meinungsfreiheit haben, die eben nicht auf der Schule vornehmes Reden gelernt haben.

Dann versucht sie es anders und redet von Menschen mit "Ängsten", also dem pathologischen Ansatz. Heißt: Menschen sind nicht zu einer anderen Meinung befähigt oder ermächtigt, das sind alles deren höchst­eigene subjektiv-psychischen Probleme, wenn sie nicht zustimmen.

Sowas wie einfach anderer Meinung sein, die Mainstream-Politik für falsch zu halten, Argumente zu haben (ob nun richtig oder falsch), vielleicht sogar die besseren Argumente zu haben, das kommt bei der überhaupt nicht vor, das existiert in deren Political-Correctness-Welt nicht. Es gibt eine wunderbare Meinung, und alle Abweichungen sind Pöbeleien von Untermenschen oder bestenfalls Ängste von Bürgern, die man trösten und an die Hand nehmen müsse.» - Hadmut Danisch[9]

Zitat:

«Jegliche Kritik wird pathologisiert, jede Form von Andersdenken als Defekt, als Angstzustand hingestellt. Die Möglichkeit, dass ihre Behauptungen einfach falsch sind, während andere das erkennen und kritisieren, kommt in ihrem Weltbild gar nicht erst vor. Wie kommen Leute, die begründete Kritik nicht für legitim halten, dazu, sich für Wissenschaftler zu halten?» - Hadmut Danisch[10]

Die Pathologisierung von Kritik ist eine Immunisierungsstrategie gegen Kritik jedweder Art.

Literatur

  • Michael Schetsche: Soziale Kontrolle durch Pathologisierung? Konstruktion und Dekonstruktion "außergewöhnlicher Erfahrungen" in der Psychologie. In: Birgit Menzel und Kerstin Ratzke (Hrsg.): Grenzenlose Konstruktivität? Standort­bestimmung und Zukunfts­perspektiven konstruktivistischer Theorien abweichenden Verhaltens., Leske + Budrich 2003, S. 141-160

Zitate

Zitat:

«Eine typische Masche linker Rhetorik ist, andere Meinungen zu pathologisieren.» - Hadmut Danisch[11]

Einzelnachweise

  1. Siehe Stichwort Pathologisierung im Glossar zu Anne Allex, Alice C. Halmi: Stop Trans*-Pathologisierung: Berliner Beiträge für eine internationale Kampagne. AG SPAK Bücher, 2012, ISBN 3-940865-36-2, S. 11
  2. Petra Kolip: Weiblichkeit ist keine Krankheit: die Medikalisierung körperlicher Umbruchphasen im Leben von Frauen. Beltz Juventa 2000, ISBN 3-7799-1068-3, S. 19
  3. Entführung: Axel Hüls mit Kindern weiter in Ägypten?, Idea am 10. August 2011
  4. Geiers Notizen: idea verbreitet radikalfeministische Propaganda, 17. Juni 2011
  5. Entführte Kinder aus Niedersachsen: Daheim beten die Gläubigen für die Kinder, Süddeutsche Zeitung am 8. November 2011
  6. Vater entführt Kinder: "Ein religiöser Einzelgänger", Süddeutsche Zeitung am 21. Juni 2011
  7. Siehe weiter Axel Hüls: Pathologisierung eines Vaters, Männer werden kriminalisiert und Frauen wird geholfen
  8. Lothar Gassmann: Kick contra Gassmann: Wie eine EKD-Vertreterin einen Freikirchler im Rundfunk verleumdet, 31. August 2012 (Lothar Gassmann beschreibt in seinem Kommentar über eine Radiosendung des SWR vom 26. Augst 2012 mit dem Titel "Bedingungslos fromm" anschaulich, wie Christen, die an ihrer Religion festhalten und Pseudo­religionen wie Feminismus und Genderismus ablehnen, in Deutschland medial fertig gemacht werden. Sie werden an den "äußersten rechten Rand des evangelikalen Spektrums" angesiedelt, damit ihr bibeltreuer Lebensstil als bedenklich, zumindest als exotisch, wenn nicht gar als gefährlich eingestuft werden kann. In einem Antwort­schreiben an den SWR geht Gassmann explizit auf die in der Sendung genannten Stigmawörter ein: Stellungnahme zur SWR2-Sendung, 27. August 2012)
  9. Hadmut Danisch: Sandra Maischberger ist hoffnungslos überfordert, Ansichten eines Informatikers am 14. Dezember 2016
  10. Hadmut Danisch: Genderforscherinnen fühlen sich verfolgt, Ansichten eines Informatikers am 12. August 2014
  11. Hadmut Danisch am 13. Januar 2015 um 23:58 Uhr

Querverweise

Netzverweise