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Untermensch

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Untermensch (German for under man, sub-man, sub-human; plural: Untermenschen) is a term that became infamous when the Nazis used it to describe "inferior people"[1] often referred to as "the masses from the East," that is Jews, Gypsies, and Slavs; including Poles, Serbs, Belarusians, Russians, and Rusyns.[2][3] The term was also applied to black people and Mulattos.[4] Jewish people were to be exterminated[wp][5] in the Holocaust, just as Slavs in Generalplan Ost[wp], who were destined to be removed from European territory under German control[wp] through murder and ethnic cleansing[wp]. While the Nazis were inconsistent in the implementation of their policy,[6][7] its genocidal death toll was in tens of millions of victims.

Etymology

Obwohl gewöhnlich angenommen wird, dass er von den Nazis geprägt sei, wurde der Begriff "Untermensch" im oben genannten Sinne auch von dem amerikanischen Autor Lothrop Stoddard[wp] in dem Titel seines 1922 veröffentlichten Pamphlet The Revolt Against Civilization: The Menace of the Under-man verwendet.[8] Der Begriff wurde später von den Nationalsozialisten aus diesem Buch die deutsche Version Der Kulturumsturz: Die Bedrohung durch den Untermenschen (1925) übernommen.[9] Das deutsche Wort "Untermensch" ist bereits früher verwendet worden, allerdings nicht im rassistischen Sinn, beispielsweise 1899 in dem Roman Der Stechlin[wp] von Theodor Fontane[wp]. Since most writers who employed the term did not address the question of when and how the word entered the German language, "Untermensch" is usually translated into English as "sub-human." Ein führender National­sozialist, der Stoddard als Schöpfer der Formel vom slawischen "Untermenschen" identifiziert, ist Alfred Rosenberg[wp] der, sich auf russische Kommunisten beziehend, in seinem Buch Der Mythus des 20. Jahrhunderts[wp] (1930) schreibt, dass der typische russische Bolschewist ein Vertreter jener Art von Mensch sei, "den Lothrop Stoddard als 'Untermenschen' bezeichnete."[10] Stoddard zitierend: "The Under-Man - the man who measures under the standards of capacity and adaptability imposed by the social order in which he lives.

Es ist möglich, dass Stoddard seinen Begriff Untermensch als Gegenentwurf zu Friedrich Nietzsche's[wp] Übermensch (superman) Konzept entwickelte. Stoddard sagt es nicht so direkt, aber er bezieht sich kritisch auf die Idee vom Übermenschen am Ende seines Buches (S. 262).[8] Wordplays with Nietzsche's term seem to have been used repeatedly as early as the 19th century and, due to the German linguistic trait of being able to combine prefixes and roots almost at will in order to create new words, this development was even somewhat logical. For instance, German author Theodor Fontane[wp] contrasts the Übermensch/Untermensch Wortpaar in Kapitel 33 of his novel Der Stechlin.[11] As a matter of fact, even Nietzsche himself used "Untermensch" at least once in contrast to "Übermensch" in Die fröhliche Wissenschaft[wp] (1882); however, he did so in reference to semi-human creatures in mythology, naming them alongside dwarves[wp], fairies, centaurs and so on.[12] Earlier examples of "Untermensch" include Romanticist Jean Paul[wp] using the term in his novel Hesperus (1795) in reference to an Orang-Utans (Kapitel "8. Hundposttag").[13]

Einzelnachweise

  1. Hitler, Germans, and the "Jewish Question" By Sarah Ann Gordon page 100
  2. Revisiting the National Socialist Legacy: Coming to Terms With Forced Labor, Expropriation, Compensation, and Restitution page 84 Oliver Rathkolb
  3. Janusz Gumkowski, Kazimierz Leszczynski, Edward (translator) Robert: Hitler's Plans for Eastern Europe[webarchiv], Poland Under Nazi Occupation, Polonia Pub. House 1961
  4. Reichsführer-SS: Der Untermensch "The subhuman", SS Office 1942; Holocaust Education & Archive Research Team: Der Untermensch "The subhuman", Holocaust Research Project www.HolocaustResearchProject.org
  5. Snyder, T (2011) Bloodlands, Europe between Hitler and Stalin, Vintage, P144-5, 188
  6. Rees, L (1997) The Nazis, a warning from history, BBC Books, P126
  7. Mazower, M (2008) Hitler's Empire: How the Nazis Ruled Europe, Penguin Press P197
  8. 8,0 8,1 Lothrop Stoddard: The Revolt Against Civilization: The Menace of the Under Man, Charles Scribner's Sons 1922
  9. Domenico Losurdo (Translated by Marella & Jon Morris): Toward a Critique of the Category of Totalitarianism, Historical Materialism[wp] 2004, Brill[wp] 12(2), S. 25-55, hier S. 50
  10. Alfred Rosenberg: Der Mythus des 20. Jahrhunderts: Eine Wertung der seelischgeistigen Gestaltungskämpfe unserer Zeit ("The Myth of the Twentieth Century"), Hoheneichen-Verlag 1930, S. 214
  11. Theodor Fontane: Der Stechlin, 1898, Kapitel Der Stechlin: 33. Kapitel (Zitat: "Jetzt hat man statt des wirklichen Menschen den so genannten Übermenschen etabliert; eigentlich gibt es aber bloß noch Untermenschen, und mitunter sind es gerade die, die man durchaus zu einem 'Über' machen will.")
  12. Friedrich Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft, Ernst Schmeitzner 1882, 3rd book, Kapitel 143: Größter Nutzen des Polytheismus (Zitat: "Die Erfindung von Göttern, Heroen und Übermenschen aller Art, sowie von Neben- und Unter­menschen, von Zwergen, Feen, Zentauren, Satyrn, Dämonen und Teufeln war die unschätzbare Vorübung zur Rechtfertigung der Selbstsucht und Selbst­herrlichkeit des einzelnen [...].")
  13. Jean Paul: Hesperus oder 45 Hundposttage, Kapitel 8. Hundposttag, 1795 (Zitat: "Obgleich Leute aus der großen und größten Welt, wie der Unter-Mensch, der Urangutang, im 25sten Jahre ausgelebt und ausgestorben haben - vielleicht sind deswegen die Könige in manchen Ländern schon im 14ten Jahre mündig -, so hatte doch Jenner sein Leben nicht so weit zurückdatiert und war wirklich älter als mancher Jüngling.")

Querverweise

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Untermensch (15. Juli 2014) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der unter unbekannten Lizenz-Bedingungen. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.