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Homophobie

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Opferkultur
In der Opferkultur gibt es eine "Koalition der Minderheiten", die geschützt werden muss durch bannende Abwehrphrasen wie Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, Sexismus und den Einsatz der Nazikeule, womit jede Kritik an entsprechende Lobby­gruppen im Keim erstickt werden soll.

Homophob, rassistisch oder sexistisch ist das neue "ketzerisch"[wp], die politisch Korrekten die neue Religionspolizei.

Siehe auch

Homophobie (von griech. ὁμός homós[1]: gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) wird als eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion[wp] bzw. Feindseligkeit beschrieben. Homophobie wird in den Sozial­wissen­schaften zusammen mit Phänomenen wie Rassismus, Xenophobie oder Sexismus in den Zusammenhang "gruppen­bezogene Menschen­feindlich­keit" gestellt.

Der Begriff Homophobie wird in der Regel als Vorwurf verwendet und ist eine Unterstellung von Feindseligkeit gegenüber der Homosexualität. Als homophob werden von lesbischen Radikal­feministinnen, Genderisten und Schwulen­organisationen sämtliche Menschen und Erklärungs­versuche bezeichnet, die das Dogma der Natürlichkeit der Homosexualität infrage stellen. Ähnlich wie die Nazi-Keule wird der Vorwurf der Homophobie oft als Totschlag­argument verwendet, um einen kritischen Diskurs zu ver­hindern. In dieser Denke ist nicht der Homo­sexuelle krank, sondern der Genderismuskritiker. Deswegen werden Andersdenkende als "ewiggestrig", "intolerant" und "sexistisch" diffamiert. Homophobie wird folgerichtig als "irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen" [2] definiert.

Homophobie ist ein in diskreditierender und pathologisierender Absicht verwendetes Fehdewort.

Die Umdeutung des Krankhaften

Phobie bezeichnet in der Psychologie eine krankhafte Angst und wird dort als Phobische Störung[wp] beschrieben. Mit der Begriffsbildung Homophobie wird klargemacht, dass nicht mehr die sexuelle Abweichung als krankhaft bezeichnet werden darf, sondern derjenige, der die sexuelle Störung nicht als "Normal" begreifen will, wird als krank eingestuft.

Homosexualität wurde im Jahre 1968 als neurotische Störung in den ICD[wp] aufgenommen. Bei Inkrafttreten des 1992 veröffentlichten ICD-10 wurde dann die Diagnose Homosexualität entfernt und stattdessen die ichdystone Sexualorientierung[wp] eingeführt.[3] Eine Gruppe von Psychiatern wie Charles Socarides[wp] und Psychologen wie Gerard J. M. van den Aardweg[wp] hielten allerdings an ihrer Auffassung, Homosexualität sei eine neurotische Störung, fest.[4] Die meisten von ihnen sind im Fachverband NARTH[wp] zusammengefasst.

Es wird deutlich, dass die Definition des Krankhaften ideologisch umgedeutet werden soll. Nicht die sexuelle Orientierung (beispielsweise Homo- oder Heterosexualität) soll mehr als Störung gesehen werden, sondern das Bedürfnis, die jeweilige Orientierung ändern zu wollen (etwa korrigierend als Theraphie­angebot).

Die ideologische Stoßrichtung wird auch in der Tagespolitik deutlich. So meldete die Laien­seel­sorge­organisation Wüstenstrom[wp] den Workshop Therapeutisches Arbeiten bei ichdystoner Sexual­orientierung zum 2007 in Graz stattfindenden Kongress Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie[wp] an. Nach einiger Zeit kam es zu von Homosexuellen-Aktivisten initiierten Protesten.[5] Wüstenstrom sagte daraufhin die Teilnahme ab. Auch in Deutschland gab es ähnliche Proteste anlässlich eines Kirchentages in Bremen. So wurden etwa auf Betreiben der Schwulen- und Lesben­verbände dem Jugendfestival "Christival" die Räume gekündigt, weil diese ein Seminar mit dem Thema "Wege aus der Homosexualität" geplant hatten und über "Tabuthema: Jungen als Opfer sexuellen Missbrauchs" referiert werden sollte.[6]

Politische Auswirkungen

Es bleibt nicht dabei, dass sexuelle Störungen zu "Normal" umgedeutet werden. Die Politik sorgt ja auch dafür, dass Kindern in Schulen homosexuelle Praktiken nahegebracht wird.[7] Dabei wird nicht nur Homosexualität als normal dargestellt, sondern andere sexuelle Störungen wie Bisexualität und Transsexualität gleich mit. Wohlgemerkt vor dem Hintergrund einer ideologischen Umbewertung, die in der Wissenschaft alles andere als unumstritten gilt, wird die homosexuelle Weltsicht den Kindern als unumstößliche Tatsache präsentiert, die sie zu akzeptieren haben, wenn sie nicht als homophob abgestempelt, also als krank und abnormal gelten wollen.

Inzwischen erreichen Initiativen, homosexuelle Sexualpraktiken als "normal" und normale Sexualpraktiken als "Phobie" im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, die gesamte Gesellschaft.[8][9][10][11][12]

Zitat:

«Die "Homophobie" wurde zum Kampfbegriff erhoben, um das Anstoß­nehmen an Homosexualität in die Nähe einer psychiatrischen Angst­störung zu rücken. [...] So wird jeder, der ein komisches Gefühl beim Anblick eines schwulen oder lesbischen Paares hat, als krank ausgegrenzt. [...] Dies halte ich für gewollt. Und zwar aus dem gleichen Grund, wie das Errichten einer Kluft zwischen den Geschlechtern gewollt ist. Man will den Blick verwässern auf die große Schere zwischen einer immer mächtigeren Oberschicht und einer wachsenden Unterschicht.
Die Errichtung künstlicher Fronten, etwa zwischen Männern und Frauen oder zwischen Homo- und Hetero­sexuellen, scheint ein probates Mittel der Ablenkung zu sein.»[13]

Kritik des Begriffes

Der Begriff "Homophobie" wird ideologisch-propagandistisch eingesetzt, um den Unterschied zwischen emotionaler Abneigung und sachlicher Kritik zu verwischen. Darüber hinaus ist er sach­widrig und sprach­logisch falsch. Aussagen will er eigentlich eine "Furcht vor Sodomiten oder Sodomie[wp]" (und die solcher Furcht Bezichtigten am besten gleich psychiatrisieren). Das ist sachwidrig, weil die Bezichtigten die Sodomie nicht irrational fürchten, sondern ebenso natürlich-emotional wie auch ganz rational ablehnen. Es wäre statt einer Bildung mit phobos ("Furcht") daher eine mit mis- zu wählen (wie in "misogyn", "Misanthrop").

Weiterhin wird zur Wortbildung das Bestimmungswort homo- herangezogen. Gemeint ist jedoch der Sodomit, während homo einfach "gleich" bedeutet, homophob also "Gleiches fürchtend", was aber gar nicht gemeint ist. Vielmehr hatten die Wortschöpfer offenbar das Jargonwort "Homo" als Kurzform von "Homosexueller" im Sinn. Mit einem modernen Jargonwort kann man allerdings nicht sinnvoll griechische Fremdwörter bilden.

Der Begriff "Homophobie" ist also in mehrfacher Hinsicht verunglückt und täuscht eine gelehrte Ausdrucks­weise nur vor. Darüber hinaus wird er für unterschiedliche Sachverhalte verwendet, nämlich Schwulen­feind­lich­keit und Schwulen­kritik. Damit werden zwei grund­verschiedene Dinge in einen Topf geworfen. Wer Kritik an gewissen Verhaltens­weisen von Homosexuellen oder an der Arbeit der Homo-Lobby übt, ist Homosexuellen gegenüber noch lange nicht feindlich eingestellt. Aber genau das ist der tiefere Sinn dieses Kampfbegriffs: Kritik soll als Hassrede (Hate Speech) denunziert, Andersdenkende wahlweise in die rechtsextreme oder fundamentalistische[wp] Ecke gestellt und mundtot gemacht werden. Die Verwendung des Begriffs "Homophobie" ist also zutiefst unseriös.

Der Sprachvirtuose Bernhard Lassahn beschäftigt sich mit dem Begriff:

Zitat:

«Ich vermisse in ["Schotts Sammelsurium"] zwei Phobien, und das sind ausgerechnet die, die heutzutage besonders häufig genannt werden: die Homophobie und die Islamophobie. Vielleicht kommen sie in einer Neuauflage dran.

Vielleicht auch nicht. Womöglich gehören sie überhaupt nicht auf die Liste. Vielleicht sind es gar keine richtigen Phobien. Vielleicht verwenden alle, die von Homophobie und Islamophobie reden, falsche Ausdrücke. Möglich ist es. Es müssen sowieso ganz besondere Phobien sein. Ich habe mich schon oft gefragt, was die Herrschaften, die einem so eine Phobie unterjubeln wollen, eigentlich erwarten. Wie stellen die sich das vor? Kann man neuerdings eine Phobie erfolgreich bekämpfen, indem man die armen Leute, die angeblich eine haben, beschimpft und bestraft? Kann der Betroffene dann, sofern er einsichtig ist und den Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen will, seine Phobie einfach ablegen wie ein T-Shirt, das dreckig geworden ist? Wie sieht es überhaupt mit Therapie­möglichkeiten aus? Schickt man beispielsweise einen klaustrophoben Menschen kurzerhand zur Behandlung in einen dunklen Bergstollen? Wenig später krabbelt er wieder raus und verkündet erleichtert: Och, war gar nicht so schlimm, wie ich gefürchtet hatte!» - Bernhard Lassahn[14]

Zitat:

«Ich dachte immer, mit einer Angststörung[wp] wäre man ein waschechtes Opfer. Wie jemand, der behindert ist oder einen Migrationshintergrund hat. Damit wäre man förderungs­würdig, könnte sich jegliche Diskriminierung verbitten und könnte bei Hilfs­organisationen nachfragen, welche Rechte einem zustehen. Man könnte außerdem Trigger-Warnungen erwarten, vorgeschriebene Warnhinweise und Schutzräume. Und was ist? Nichts ist. Es wird einem eine Phobie als Vorwurf um die Ohren gehauen, als wäre man ein Raucher! Ein Täter!

Es ist nicht bloß eine mittelschwere oder gar schwer­gewichtige Unhöflichkeit, es ist mehr: Es ist eine Frechheit, ein Übergriff, eine Boshaftigkeit, eine Attacke. Damit wird man, ohne dass es auffällt, zum Kranken erklärt; und der selbst­ernannte Phobie-Experte gibt in dem absurden Laienspiel den selbst­gefälligen Onkel Doktor mit dem weißen Kittel und der blüten­weißen Weste. Aber - eine Frage zwischendurch - hat dieser Doktor überhaupt eine Lizenz[wp]? Weiß er, ob eine Phobie angeboren oder sozial konstruiert ist? [...]

Jedenfalls kann ich von einem Quacksalber[wp], der gesunden Zeitgenossen eine vermutlich nur schwer heilbare Krankheit namens Homo-Phobie anhängen will, nicht ernsthaft erwarten, dass er auch noch mit guten Argumenten kommt. Höchstens mit teuren Rezepten. Oder mit der Spritze. Mit der Giftspritze. Er ist schließlich selber die Verkörperung einer Giftspritze.

Es ist nicht lustig. [..] Ich kann gut verstehen, dass man nicht als krank bezeichnet werden möchte. Wir kennen das womöglich vom Streiten. Manchmal nimmt ein Streit, der bereits böse angefangen hat, ein bitterböses Ende. Dann sagt jemand: "Du bist krank." Er sagt damit zugleich, dass er dir erst wieder zuhören wird, wenn du gesundet bist. Vermutlich nie mehr. Jemanden als krank zu bezeichnen, ist im ursprünglichen Sinne des Wortes kränkend. Besonders dann, wenn es nicht der Arzt deines Vertrauens ist, der so etwas sagt, sondern jemand, der schon durch seine Ausdrucksweise deutlich macht, dass man ihm nicht vertrauen kann. Ein erfahrener Arzt weiß, wie er einem Patienten schonend etwas beibringen kann. Ein Arzt will helfen. Er will nicht krank machen. Doch wie ist bei denen, die per Ferndiagnose Homophobie attestieren?» - Bernhard Lassahn[14]

Homo-Pranger

Anhänger der linken schwul-lesbischen Gruppe "Enough is Enough" und Besucher von deren Internet­seite wählten Weidel und Berger in einer nicht repräsentativen Online-Abstimmung und verliehen ihnen den "Titel der Schande":[15]

Zitat: «
Stop Homophobia - Miss & Mister Homophobia
+++ Alice Weidel und David Berger sind Miss und Mister Homophobia 2017 +++

Die AfD-Co-Vorsitzende und der Theologe und Publizist sind Siegerin und Sieger der Wahl zur "Miss und Mister Homophobia 2017". Wir riefen euch seit dem 19.10. dazu auf, die nach eurer Meinung homophobsten Menschen in D zu wählen🗳. An der finalen Abstimmung zum Titel nahmen 9339 Menschen teil.

Kann man als lesbische Frau im Vorstand einer Partei agieren, deren andere Mitglieder immer wieder mit homophoben Äußerungen Schlagzeilen machen? Kann man als schwuler Mann einen Blog betreiben, in dem Texte veröffentlicht werden, in denen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare mit Kindesmissbrauch verquickt wird? Die Teilnehmer*innen an unserer Abstimmung haben darauf eindeutige Antworten gefunden.

Natürlich ist auch das ein weiterer Hinweis darauf, dass wir vermehrt über Diskriminierung innerhalb der LGBTI*-Community diskutieren können.

Platz 1 mit 31,66 % David Berger
Platz 2 mit 19,85 % Alice Weidel
Platz 3 mit 15,24 % Hedwig von Beverfoerde
Platz 4 mit 13,90 % Angela Merkel
Platz 5 mit 9,92 % Beatrix von Storch
Platz 6 mit 9,43 % Alexander Gauland

(aller tatsächlich abgegebenen Stimmen)» - Facebook[16]

Homophilie

Zitat:

«Soziale Homophilie ist die Tendenz von Individuen, andere Menschen zu mögen und mit ihnen in Interaktion zu treten, wenn diese ihnen ähnlich sind. Die Ähnlichkeits­attraktion kann sich dabei auf diverse Kriterien wie Geschlecht, ethnische Herkunft, sozio­ökonomischen Status oder den Bildungsgrad beziehen. Alltags­sprachlich kann das Phänomen mit dem Sinnspruch "Gleich und gleich gesellt sich gern." zusammen­gefasst werden.» - Wikipedia[17]

Propaganda-Kampagnen

Das Männermagazin "GQ" startet eine Toleranz-Kampagne mit dem Thema "Mund­propaganda - Gentlemen gegen Homophobie". Dafür ließen sich heterosexuelle B-Promis als homosexuell darstellen.

Herbert Grönemeyer[wp] und weitere Musiker sowie Schauspieler und die beiden Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann und Julius Brink machten bei der Foto-Aktion mit. In der morgen erscheinenden Ausgabe des Magazins kann man sich auf sechs Bildern dreizehn knutschende Kerle ansehen. "Sich küssende Heteros - dieser Mut ist absolut männlich. Dieser Mut ist eines Gentleman würdig", schwärmt GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega. Er wies darauf hin, daß an vielen Orten der Welt Schwulen­feind­lich­keit Gang und Gäbe sei. Welche Orte das seien, erwähnt er jedoch nicht, meint jedoch bestimmt u. a. Russland und Indien.

Es gebe immer noch Ausgrenzung und Diskriminierung. "Die Absagen, die wir auf der Suche nach Unterstützern für diese Initiative bekamen, haben uns gezeigt, dass selbst in Deutschland noch ein weiter Weg zu gehen ist", so Redondo-Vega. Johannes Strate, Sänger der Band "Revolverheld" sagte zu der Aktion in einem Interview mit der BILD-Zeitung: "Leider sind auch heute noch viele Lebensbereiche schwulen­feindlich geprägt. Bei Männersport wie Fußball, Formel 1 oder Boxen wollen die Zuschauer keine Schwulen sehen, sondern immer nur die klassischen Alphatiere."

Dass es auch anders geht, zeigt die größte Demokratie der Welt: In Indien bestätigte das Verfassungsgericht ein altes Gesetz, das sexuelle Handlungen "gegen die natürliche Ordnung", zu denen auch Homosexualität zählt, verbietet. Zuwiderhandlungen können mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden.

Der Schriftsteller Akif Pirinçci hat bereits eine Gegenaktion angekündigt, die er #Lochpropaganda nennt. Das Ziel: "'Gentlemen gegen Homophobie' heißt es bei Akif. Um gegen Intoleranz anzukämpfen, hat Akif eine Aktion gestartet, in der Männer wie Jürgen Trittin und Jakob Augstein[wp], Papst Franziskus und Obama, Die Flippers, Wildecker Herzbuben, Xavier Naidoo und Michael Schuhmacher[wp] ein Zeichen gegen Homophobie setzen und sich gegenseitig in den Arsch ficken. Ich selbst möchte von einem besonders langen und voluminösen Knüppel rangenommen werden, und das mindestens 12 Stunden am Stück. Dann erfährt auch der letzte Depp, dass ich nix gegen Schwule habe. Allerdings erfährt man bei der Gelegenheit auch manch andere Dinge von mir ..."
- Voll schwul, Blaue Narzisse am 11. Dezember 2013
Gentlemen gegen Homophobie: Ich gehe noch einen Schritt weiter

Allerdings ...

# Mundpropaganda

"Gentlemen gegen Homophobie" heißt es bei GQ. Um gegen Intoleranz anzukämpfen, hat GQ eine Aktion gestartet, in der Männer wie Herbert Grönemeyer[wp] und August Diehl, Moses Pelham und Thomas D, Fettes Brot, Revolverheld, Kostja Ullmann, Ken Duken und die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann ein Zeichen gegen Homophobie setzen: Sie küssen sich.

Aber ich gehe noch einen Schritt weiter!

# Lochpropaganda

"Gentlemen gegen Homophobie" heißt es bei Akif. Um gegen Intoleranz anzukämpfen, hat Akif eine Aktion gestartet, in der Männer wie Jürgen Trittin und Jakob Augstein[wp], Die Flippers, Wildecker Herzbuben, Xavier Naidoo und Michael Schuhmacher[wp] ein Zeichen gegen Homophobie setzen und sich gegenseitig in den A. f... Ich selbst möchte von einem besonders langen und voluminösen Knüppel rangenommen werden, und das mindestens zwölf Stunden am Stück. Dann erfährt auch der letzte Depp, dass ich nix gegen Schwule habe. Allerdings erfährt man bei der Gelegenheit auch manch andere Dinge von mir ...

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.

Debatte

Eine Debatte zum Thema:

  • Matthias Matussek: Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so, Die Welt am 12. Februar 2014 (Wer nicht begeistert über Schwule spricht, ist gleich ein Schwulen­hasser. Mittlerweile hat Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht.)
  • Alexander Wallaschs Replik: Eltern am Ende des Regenbogens, The European am 17. Februar 2014 (Eigentlich geht es bei dieser eskalierenden Homophobie-Diskussion sowieso um etwas ganz anderes: die unerträglich defizitäre Familienpolitik) (Familie bleibt auch im 21. Jahrhundert die erste Zelle im Staat)
  • Alexander Görlachs Replik: So nicht, Herr Spaemann, The European am 19. Februar 2014 (Matthias Matussek nimmt sich den Philosophen Robert Spaemann[wp] zum Kronzeugen für sein homophobes Weltbild. Zeit für eine Abrechnung im Namen des Herrn.) (Selbstgerecht und großkotzig)
  • Matthias Matusseks Replik auf Alexander Görlach: Homosexualität ist ein Fehler der Natur, The European am 20. Februar 2014 (Matthias Matussek widerspricht "The European"-Chefredakteur Alexander Görlach. Für ihn ist Gleichgeschlechtlichkeit ein Fehler - wie Rot-Blindheit oder Erbkrankheiten.) (Ich halte überhaupt wenig von Arroganz der jeweiligen Moderne gegen das Gestern oder Vorgestern, ob es sich nun um die Malerei dreht oder die Musik oder die Weisheitslehren großer Philosophen.)
  • Julia Korbiks Replik: Gut gepöbelt ist nur halb gewonnen, The European am 20. Februar 2014 (Ob drohende "Instrumentalisierung von weiblichen Körpern" oder sexuelle Umerziehung durch "schlechtgelaunte bärtige Sandalenträger" - Matthias Matussek hat da einiges falsch verstanden. Eine Richtigstellung.)
  • Alexander Görlachs zweite Replik: Ein Penis macht noch keinen Menschen, The European am 20. Februar 2014 (Der Geist macht den Menschen einzigartig, nicht sein Sex. Homosexualität ist also keine Krankheit, sondern Teil der Vielfalt. Eine wütende Gegenrede auf Matthias Matussek.) (Dir und anderen schreibenden Querulanten sei versichert ...)
  • Stefan Niggemeiers[wp] Replik: Matthias Matussek scheitert an Fragebogen für Siebtklässler, Stefan Niggemeiers Blog am 20. Februar 2014
  • Alexander Wallaschs Replik auf Alexander Görlach: Trauter Zweisamfight, The European am 21. Februar 2014 (Eine seltsame Debatte ist das da im "The European" - doch um was geht es eigentlich im Duell Görlach vs. Matussek?)
  • Matthias Matussek: Notwendige letzte Worte, The European am 24. Februar 2014 (Matthias Matussek setzt einen Schlussstrich unter die Debatte der letzten Wochen. Eine Antwort auf Stefan Niggemeier[wp].)

Zitate

Zitat:

«Homophobie, das Eselswort der Gegenwart, bedeutete bis gestern Menschen­scheu bzw. -angst. 'Tempi' bekanntlich 'passati'. Daraus folge, erläutert Freund D., dass Ecce homo[wp] nach neuer Lesart heißen müsse: Seht, welch eine Schwuchtel!» - Michael Klonovsky[18]

Zitat:

«Tatsächlich scheint Homosexualität heute immer öfter als politische Waffe eingesetzt - oder besser: missbraucht - zu werden. Das Prinzip ist ganz einfach wer das pinkfarbene Opfer-Etikett trägt, ist weitgehend unantastbar, weil Kritiker mit der Homophobie-Keule abgewehrt werden können. Das Prinzip wird übrigens auch "Pinkwashing" genannt - analog zu Greenwashing (Umwelt-Keule) und Bluewashing (Menschenrechts-Keule).»[19]

Zitat:

«Die Debatte um die Homosexualität ist in der Tat ein "Krieg" um sozio-ethisch-moralische Deutungs­konzepte, ein Krieg, der weit über die Fragen der Wissenschaft und des Rechts hinausreicht, auch wenn "Wissenschaft" und "Recht" in der Regel als wichtigste Waffen eingesetzt werden. Die Munition für die Waffen ist die Persuasion (Beeinflussung). [Die Homo-Lobby nutzt mit] Rhetorik, Psychologie, Sozial­psychologie­ und Medien alles Elemente des modernen Marketing, um Homosexualität so zu positionieren, dass Inhalt und Form der öffentlichen Diskussion in die gewünschten Bahnen gelenkt werden.» - Paul E. Rondeau[20]

Zitat:

«Bei "Homophobie" denkt man zunächst an "Phobie", eine irrationale Angst. Befürchtungen über bestimmte Entwicklungen sind aber rational begründet.
Der Begriff wird aber auch für andere Sachverhalte verwendet, nämlich Schwulen­feindlich­keit und Schwulen­kritik. Auch hier werden zwei verschiedene Dinge in einen Topf geworfen.
Wer Kritik an gewissen Verhaltens­weisen von Homosexuellen übt, ist denen noch lange nicht feindlich eingestellt.
Man sollte sich von solchen Kampf­begriffen nicht beeindrucken lassen. Derjenige, der sie verwendet, ist der Unseriöse.»[21]

Zitat:

«Tolle Toleranz, die man da politisch durchprügelt. [...]

Toleranz und Diversität nach political correctness-Lesart ist, wenn schon vorher feststeht, wer gewinnt. Wenn überhaupt nur ein einziger gewinnen kann. [...] Bemerkenswert ist aber, wie das immer weiter eskaliert. Nun gilt es schon als "homophob", wenn die Tunte[wp] nicht von vornherein als Gewinner feststeht und gewinnt. Wenn jemand das Lied nicht gefällt, ist er schon homophob. Nicht homophob zu sein heißt dann schon, auf seine Wahl zu verzichten und Homo automatisch vorzulassen.

Meinungsdiktatur und massives Mobbing im Namen der Toleranz und Diversität. Jede andere Meinung als die Zwangsmeinung wird gleich pathologisiert. [...]» - Hadmut Danisch[22]

Zitat:

«Bei solchen Themen und Reaktionen nervt mich, dass Homosexuelle instrumentalisiert werden als Beweisobjekte zum demonstrativen Tolerantsein. Und dies dann auch noch von anderen Leuten ebenfalls als Ritual­bekundung erwartet wird. [...]

[...] grün-linken Toleranz­ritualen (eigentlich Unter­werfungs­ritualen) [...]» - Robinium[23]

Zitat:

«Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet, missgünstig beobachtet und vorsätzlich falsch verstanden wird, um es dann böswillig als sexistisch, faschistisch oder homophob hinzustellen. Das ist nichts, was ich bereit bin zu unterstützen. Das ist nichts, unter dem ich zu leben bereit bin.» - Edward Snowden

Einzelnachweise

  1. "Homo" - gr. "gleich", Abkürzung für Homosexuelle
  2. Antidiskriminierungsstelle der Stadt Wien über Homophobie
  3. Frauke Koher, Katharina Pühl: Gewalt und Geschlecht: Konstruktionen, Positionen, Praxen, Vs Verlag, ISBN 3-8100-3626-9, S. 72
  4. Kaiser, S. 163, 237f; Judd Marmor; The APA decision December 1973
  5. Valeria Hinck: Offener Brief an den Kongress über Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie in Graz, zwischenreum.net, 2007
  6. Eiken Bruhn: Schlachthof kontra Christival, TAZ am 11. März 2008
  7. Schweiz: Geplante Aufklärung mit "Sex-Koffer" in Kindergärten und Schulen löst Proteste aus, 24. Mai 2011
  8. Schützen gegen Homophobie
  9. Fußballfans gegen Homophobie, Pöbeleien gegen Toleranzprojekt: Homophobie in der Fankurve, TAZ am 12. Dezember 2012
  10. Schule gegen Homophobie
  11. Europa-Parlament: EU-Abgeordnete gegen Homophobie, News am 16. Mai 2012
  12. Kirche gegen Homophobie, Evangelische Kirche gegen Homophobie, Berliner Zeitung am 23. April 2011
  13. MANNdat-Forum: Begriffsverwirrung Homophobie, Radfahrer am 12. Februar 2014 - 15:53 Uhr
  14. 14,0 14,1 Bernhard Lassahn: Homophobie - wie krank ist das denn?!, Frau ohne Welt am 29. Mai 2015; Homophobie - wie krank ist das denn?!, Nicht-Feminist am 16. Februar 2016
  15. Bastian Behrens: Miss und Mister Homophobia: Alice Weidel und David Berger am Homo-Pranger, Junge Freiheit am 3. November 2017
  16. Enough is Enough - Open Your Mouth, Facebook am 31. Oktober 2017
  17. Wikipedia: Soziale Homophilie
  18. Acta Diurna: 14. Januar 2014
  19. Fx am 13. Juni 2013 um 8:51 Uhr
  20. Paul E. Rondeau: Wie Homosexualität in den USA vermarktet wird, Bulletin DIJG, 2/2004, Nr. 8, S. 3-38
  21. Kampfbegriff "Homophobie", kreuznet - Notfallblog am 25. Juli 2013
  22. Hadmut Danisch: Neo-tolerant-politisch-korrektes anti-normativ-uniformes Diversitäts-Einheits-Mobbing, Ansichten eines Informatikers am 16. Mai 2014
  23. Kommentar von Robinium am 16. Mai 2014 um 23:09 Uhr

Querverweise

Netzverweise