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Vereinigte Staaten von Amerika

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Information icon.png Seit dem 11. September 2001 sind die Vereinigten Staaten in eine neue Epoche der Angriffskriege eingetreten.

Seit 1990, mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, dem Ende des Kalten Krieges und der deutschen Wieder­vereinigung[wp], wird uns die Friedensdividende vorenthalten.

Hauptseite » Staat » Vereinigte Staaten von Amerika



Westliche Werte, auf die wir stolz sind: Friedensnobelpreis-Träger Barack Obama[wp] befiehlt Kriegsverbrechen; Bradley Manning[wp] verrät Kriegsverbrechen und wird von einem US-Militär­gericht zu 35 Jahren Haft verurteilt.[1]
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Polizei­gewerkschaftler Bernhard Witthaut[wp] in einer "Phoenix-Runde", als dieser Facebook als "nachrichten­dienstliches Instrument" der CIA outete.[2][3]
Uncle Sam und seine Freunde

Werner Weidenfeld[wp], ehemaliger Koordinator der Regierungen Kohl und Schröder für die deutsch-amerikanische Zusammen­arbeit, sagte bei Beckmann[wp]:

Zitat:

«In den 12 Jahren als Amerika­koordinator habe ich drei Verhaltens­weisen amerikanischer Regierungen kennengelernt: In dem Moment, wo man mit ihnen einer Meinung ist, sind wir die besten Freunde, wir umarmen uns [...] man hat Angst um seine Rippen, weil die Umarmungen so intensiv sind. Wenn wir in zweit­rangigen Fragen nicht einer Meinung sind, dann sagt die amerikanische Regierung regelmäßig, das passiert mit uns, wo bleibt die Dankbarkeit in der Geschichte, wir haben die Freiheit und die Sicherheit der Deutschen erobert und erhalten und was passiert [...] wenn wir in einer ernsten Frage anderer Auffassung sind, dann kommt Geheimdienst­material auf den Tisch, das Deutschland belastet und entweder ihr macht mit oder ihr seid dran. Insofern gibts verschiedene Arten und die Amerikaner haben eine ganz klare Vorstellung ihrer Interessenlage.» - Werner Weidenfeld[wp][2][4]

Weidenfeld stellte klar, dass die US-Regierungen bei Widerspruch "befreundeter" Nationen also auch vor Erpressung nicht zurückschrecken.

Zitat:

«Die politische Realität: Amerika fühlt sich im Krieg. [...] Das ist eine Welt der Wahrnehmung.» - Werner Weidenfeld[wp][4]

Deutsche Beziehungen zu Russland:

Zitat:

«Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.» - George Friedman[5]

Industriespionage:

Zitat:

«Heute früh war bei Radio France Inter ein Abgeordneter der Parlaments­kommission Geheimdienste zu Gast, der dem Staats­präsidenten einen Bericht über die Verwundbarkeit der französischen Industrie, speziell der innovativen Klein- und Mittel­industrie, sowie der staatlichen Institutionen wie dem Wirtschafts­ministerium vorlegte. Ein Viertel aller Industrie­spionage kommt aus den USA, und die Mehrzahl ist gesetzlich. Alle französischen Firmen, die in den USA investieren, haben drei Jahre lang einen Amerikaner als leitenden Angestellten einzustellen, der in alle, absolut alle Firmen­dokumente Einblick hat, um sicher zu stellen, dass der ausländische Investor keine bösen Absichten gegen die USA hegt. Firmen­geheimnisse, die in Europa geschützt sind, werden da zum offenen Buch. Per Gesetz[6]

Länder vor und nach US-amerikanischen Maßnahmen zur Einführung der Demokratie

Krieg und Wirtschaft:

Zitat:

«Durch Aufrüstung, Kriege und Kreditausweitung wird die Produktions­struktur eines Landes nachhaltig verkorkst. Gut ausgebildete und motivierte Arbeitskräfte gehen in einen Bereich, in dem keine Konsumgüter produziert werden oder Maschinen für die Produktion von Konsum­gütern: Flugzeugträger, Aufklärungs­satelliten, gepanzerte Wagen usw. erhöhen den Wohlstand des Einzelnen nicht. Die Arbeitszeit und die Materialien, die zu ihrer Herstellung verwendet werden, gehen der Konsum­güter­produktion verloren. Das Lohn- und Preisgefüge wird verzerrt, und in einem Verdrängungs­prozess treten Rüstungs­schmieden an die Stelle von zivilen Maschinen- und Anlage­bauern. Die Konsum­güter­produktion ist damit weniger wett­bewerbs­fähig. [...]

Man muss nur einmal auf einer Rüstungsmesse den genialen Erfindungs­reichtum der Techniker und Ingenieure, die in die Entwicklung von Drohnen, Kampf­robotern und unbemannten Flugzeugen ein­geflossen sind, betrachten, um zu ermessen, welches Potential aus dem zivilen in den militärischen Bereich abgewandert ist. [...]

Es ist leicht, über den Sturz Saddam Husseins Genugtuung zu empfinden, doch wenn die Rechnung auf dem Steuerbescheid präsentiert wird, dann ist die Genugtuung darüber schon weniger groß. Dass der "Kampf gegen den Terror" so populär war, lag eben auch daran, dass die US-Bürger die Kosten erst einmal nicht direkt bezahlen mussten, sondern diese Politik mit Staats­schulden und gedrucktem Geld bezahlt wurde. Insoweit war die Niedrig­zins­politik der US-Zentralbank keine spezielle Gemeinheit der US-Finanzeliten, sondern dies entspricht einem bekannten historischen Muster: dem Prinzip der versteckten Kriegssteuer. [...]

Präsident Richard Nixons[wp] Aufkündigung des Goldstandards und das Scheitern von Bretton Woods[wp] stehen in einer direkten Beziehung zu den Kosten des Vietnamkriegs. Es gibt eben kaum eine Aktivität, die so teuer ist wie ein Krieg. Soldaten müssen untergebracht, gekleidet und bezahlt werden. Jede Granate kostet Geld, ein Panzer kostet ein Vermögen, ein Flugzeug gleich mehrere. Steuererhöhungen unter­minieren den "nationalen Konsens", der heute notwendiger ist denn je, um Militär­aktionen vor der Öffentlichkeit rechtfertigen zu können. Die Erhebung einer verdeckten Kriegssteuer durch gedrucktes Geld erscheint deshalb als die Lösung, die den Kriegskonsens am wenigsten gefährdet. [...]

Die Flotten, die Flugzeuge, die Stützpunkte, die Satelliten, der CIA, der NSA, die ganzen andern Geheimdienste, Behörden, die Kasernen, Luftstütz­punkte, die Verwaltung und die Verwaltung der Verwaltung - das kostet alles Geld, bindet Kräfte, die in den Bereichen der Wirtschaft fehlen, in denen eigentlich der Überschuss für die Finanzierung der Landes­verteidigung erwirtschaftet werden müsste. Da dieser Überschuss aber nicht mehr ausreicht, muss der fehlende Teil durch Staatsschulden finanziert werden. Die USA wird oft als Imperium bezeichnet, aber als solches steht es auf finanziell sehr tönernen Füßen. Großbritannien war, als es noch ein Viertel der Welt beherrschte, ein Kapital­exporteur. Also lieh es anderen Ländern Geld und lebte von den Zinsen. Die Zahlung der Zins­ver­pflichtungen wurde im Notfall mit Kanonen­booten oder sogar mit militärischer Besetzung gesichert, aber auf jeden Fall war Großbritannien ein Kreditgeber. Die USA ist ein Kreditnehmer.

Dass das überhaupt solange funktioniert hat, lag daran, dass der Dollar Leitwährung ist und dies den USA erlaubte, sich in ihrer eigenen Währung zu verschulden. Die US-Währung ist die Weltwährung, weil das Öl in Dollar abgerechnet wird. Das Öl wird in Dollar abgerechnet, weil die USA eine weltweite militärische Präsenz zeigen. Die weltweite militärische Präsenz kostet so viel Geld, dass sich die USA verschulden müssen, was nur funktioniert, weil sie über die Welt­währung verfügen, in der das Öl abgerechnet wird. Am Ende kommt bei dieser Betrachtung heraus, dass die USA militärisch präsent sein müssen, um ihre militärische Präsenz finanzieren zu können. [...]

Zur Zeit von Ludwig XIV, Friedrich und Katharina der Großen konnten sich Kriege lohnen. Die Herrscher marschierten in schöner Paradeordnung in ein Gebiet ein und mit strategischem Können und etwas Glück konnten sie sich später in einem Friedensvertrag dieses Gelände ganz oder teilweise sichern. Das hieß dann in Zukunft zusätzliche Einnahmen in Form zusätzlicher Steuern. Heute, im Zeitalter des Low Intensity War, hört der Krieg nicht auf, wenn man ein Gelände besetzt hat, sondern er geht immer weiter. Man kann die Truppen­präsenz nicht abbauen, sondern muss ständig Truppen im Einsatz halten und das heißt auch finanziell unterhalten. Weil diese Gebiete unsicher sind, will niemand dort investieren, das heißt, um das Land zu stabilisieren, genügt es nicht, die Truppen zu bezahlen, sondern man muss die gesamte Gesellschaft am Tropf halten. Das wird zu einem Einsatz ohne Ende und zu einem Fass ohne Boden.

Genau aus diesem Grund haben die alten Kolonialmächte, England und Frankreich, nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Koffer gepackt und haben die Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen. Der wirtschaftliche Nutzen der Kolonien stand in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu den Kosten.»[7]

Zitat:

«Die Amerikaner versprachen, dass die NATO sich nicht über die Grenzen von Deutschland ausdehnen werde nach dem Kalten Krieg[wp]. Aber jetzt sind die Hälfte der Länder Osteuropas NATO-Mitglieder. Was ist mit dem Versprechen geschehen? Das zeigt, man kann ihnen (der NATO, den USA) nicht trauen.» - Quelle: Michail Gorbatschow[wp], RIA Novosti[wp] am 7. Mai 2008 mit Bezug auf ein Interview im Daily Telegraph

Zitat:

«Wie viel Kriege hat unser Land in den letzten 239 Jahren geführt? Der Iran hat in den letzten 900 Jahren keinen Krieg geführt ...

Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinander­setzung mit einem anderen Land.

Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.

Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.

Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammen­gerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeits­erklärung der USA waren fünf Jahre während der Welt­wirtschafts­krise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.»[8]

Zitat:

«Unsere Tragik besteht heute darin, dass wir über die NATO an die Vereinigten Staaten gebunden sind und dieser Verbündete seit Anfang der 1990er Jahre jedem klar macht, dass er mit Frieden und einer Politik der guten Nachbar­schaft und friedlicher Konflikt­beilegung nichts mehr anfangen kann.

Die Dinge sind durch die USA so auf die Spitze getrieben worden, dass man sich eigentlich jeden Tag wundert, dass es nicht losgeht. Wir können das heute alles sehen und beurteilen und wir müssen uns fragen, ob und seit wann es diese US-amerikanische Politik des Ausgreifens über den eigenen Kontinent eigentlich gibt? Ist damit wirklich seit der Gründung des Deutschen Reiches jene Politik in Washington verbunden gewesen, wie sie George Friedman[wp] von Stratfor Anfang des Jahres angesprochen hat? Läuft heute etwas gegen Russland, wie es Henry Kissinger[wp] bei dem aufstrebenden Deutschland zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts festgestellt hat? Setzt man heute der russischen Nation den Stuhl so vor die Türe, wie man es mit Deutschland gemacht hat? Hat man am Ende des Kalten Krieges die Sowjetunion so getäuscht, wie es mit Deutschland 1917 geschehen ist?

Deutschland glaubte an Präsident Wilson[wp] und bekam Versailles. Die Sowjetunion vertraute auf das gemeinsame Haus Europa und bekam die NATO-Garotte an seinen Grenzen.» - Willy Wimmer[9]

USA geben geheime Liste nuklearer Ziele von 1956 frei

Ein Jahrzehnt nach den Atombomben­abwürfen auf Japan arbeitete das von Air Force General Curtis LeMay aufgebaute Strategic Air Command an einem umfassenden Vernichtungs­schlag gegen die Sowjets. LeMay, der die Atombomben­abwürfe auf Japan kommandierte, hatte seit Ende der 1940er Jahre dafür plädiert, Russland in einen Parkplatz zu verwandeln. Eine nunmehr von der George Washington Universität veröffentlichte Air Force-Studie von 1956 für die für 1959 projektierte Erstschlags­kapazität erweist sich selbst nach militärischen Maßstäben als zynisch.

Das Ausmaß der eingesetzten Mittel überstieg selbst die scheinbaren Übertreibungen in Stanley Kubricks "Dr. Strangelove" bei weitem. So waren allein für Moskau 179, für Leningrad 145 Atombomben mit Kenngrößen zwischen 1,7 und 9 Megatonnen TNT vorgesehen (zum Vergleich: Die Bomben von Hiroshima und Nagasaki hatten eine Sprengkraft von 0,013 und 0,02 Megatonnen TNT). Die Explosionen sollten in geringer Höhe erfolgen, um maximale Zerstörung und Verteilung des radio­aktiven Materials zu erzielen.

Seit dem Test Castle Bravo von 1954 verfügten die USA über eine 15-Mega­tonnen-Bombe, deren Explosionswolke in die Troposphäre reichte, später sogar über eine 25 Mega­tonnen-Bombe. Den nun veröffentlichten Dokumenten zufolge verlangten die US-Generale sogar eine 60 Mega­tonnen-Bombe, was 4.000 Hiroshima-Bomben entspräche (1961 testeten die Russen eine Wasserstoff­bombe in dieser Größen­ordnung).

Zu den militärischen Zielen für einen Nuklearangriff zählten auch etwa 200 von den Sowjets kontrollierte Einrichtungen in der DDR, darunter etliche in der Nähe von West-Berlin, etwa Oranienburg und Hennigsdorf. Die damals den Westmächten unterstehenden West-Berliner, welche die US Air Force als Rosinen-Bomber feierten, wären bei einem atomaren Angriff vor den Toren der Stadt als planmäßiger Kollateral­schaden unter friendly fire geraten. Zu den militärischen Zielorten gehörte auch eine Basis in Templin, wo damals Angela Merkel aufwuchs.

Von ähnlicher Mentalität waren auch die streng geheimen und von westdeutschen Politikern lange dementierten Pläne der USA, im Fall einer sowjetischen Invasion die innerdeutsche Grenze mit 200 taktischen Atomminen zu verseuchen. Der nukleare Korridor hätte auch zehn­tausende West­deutsche das Leben gekostet und Teile Deutschlands unbewohnbar gemacht. Vergangene Woche hatte die George Washington University auch diesbezüglich Geheimdokumente veröffentlicht.

Zivilbevölkerung im Visier

Doch wie nun die Studie der Air Force von 1956 zeigt, begnügten sich die Strategen im Pentagon nicht etwa mit der Bekämpfung militärischer Einrichtungen, sondern verfolgten die systematische Vernichtung des Gegners.

So sah eine zweite Liste zivile Ziele vor, darunter ausdrücklich Städte. Allein für Ost-Berlin und Vororte waren 91 Ziele markiert. Neben dem direkten Angriff auf die urbane Bevölkerung sollten im Osten auch zivile Produktions­stätten vernichtet werden. Selbst Penicillin-Fabriken, deren Produkte die Bevölkerung nach einem Nuklearkrieg in besonderem Maße benötigt hätte, wählten die US-Militärs als probate Ziele. Der von den Detonationen erzeugte nukleare Fallout sollte die umliegende Bevölkerung dezimieren, die an der Strahlen­krankheit krepiert wäre.

Angriffe auf die Zivil­bevölkerung standen weder im Einklang mit den offiziellen Regeln der Air Force, noch mit der - allerdings nicht ratifizierten - Haager Landkriegsordnung ("Luftkriegs­regeln"). Erst im 1977 verabschiedeten Zusatzprotokoll zu den Genfer Konventionen wurde eine entsprechende Kriegs­führung gegen die Zivil­bevölkerung ebenfalls geächtet.

Politischer Hebel für die strategische nukleare Aufrüstung war offiziell die angebliche Bomber- und Raketen­lücke gewesen, welche die Nation scheinbar zwang, zu den Sowjets aufzuschließen. So hatte sich die CIA bei den Paraden zum 1. Mai über die Anzahl der Bomber täuschen lassen, weil die Russen die Maschinen mehrfach über den Roten Platz fliegen ließen, sowie durch Raketen­propaganda.

Als die USA 1961 durch verbesserte Spionage­satelliten erkannten, dass die Sowjets statt über 500 gerade einmal über vier einsatz­fähige Inter­kontinental­raketen verfügten und daher keine reale Bedrohungslage bestand, ließ das Pentagon nicht etwa von seinen Plänen ab. Vielmehr schlug der damals ranghöchste Militär Lyman Louis Lemnitzer vor, den Gegner überraschend nuklear zu vernichten, solange er noch wehrlos sei - und China gleich mit, das damals noch keine Atomwaffen besaß. Die Regierung Kennedy lehnte ab.
Jubelperserin Angela Merkel nimmt ihren Standpunkt ein.

Grundlagen:

Zitat:

«Was bei Heise online geschrieben wird, ist für mich nichts Neues. Atombomben auf Ost-Berlin

Die Frage ist nur, wer das Sagen hat in den USA. Ein Staat, aufgebaut auf einer industriellen Vernichtung der Ureinwohner. Ein Staat, in dem mehr Menschen pro Einwohner im Gefängnis sitzen als in jedem anderen Land dieser Welt. Ein Land der christlichen Fundamentalisten, wo man selbst den Hintern eines Säuglings verpixelt, weil diese Christen sonst geil werden könnten.

Die USA sind eine Schauvorstellung, eines Disney würdig. Die gesamte USA lassen sich auf die Filmindustrie Hollywoods reduzieren. Mehr ist da nicht. Wenn man sieht, wie die Unter­belichteten in Youtube-Videos Sprünge vorführen - die sie im Film gesehen haben, nur um auf die Schnauze zu fliegen - kommt etwas Realität auf. [...]

Um beim Forenthema zu bleiben: Alle feministische Pest, die bei uns landet, kommt aus den USA. Wäre es da nicht sinnvoller, die USA selbst zur Pest zu erklären. Und zwar insgesamt, nicht nur beim Feminismus. Kein Mensch käme auf die Idee, nur die Leber eines Menschen auf Pestbefall zu prüfen, obwohl der gesamte Organismus davon befallen ist.» - Rainer[11]

Zitat:

«Die USA waren noch nie etwas anderes als ein Rassen­konflikt. Weiße murksen erst die Indianer ab, verschleppen und versklaven dann die Schwarzen, nehmen sich Asiaten und Hispanics als Billig­arbeiter. Das kann man nicht leugnen, und das ist ein enormes Konflikt­potential.» - Hadmut Danisch[12]

Universitätskultur und Bildung:

Zitat:

«Es eskaliert weiter an den US-Universitäten. [...]

Das Kuriose daran ist ja, dass man bisher immer unterstellte, dass die staatlichen Schulen für die breite Masse nichts taugen, und man sich lebenslang verschulden müsse, um sich die Spitzen­ausbildung an einer der sauteuren Privat­universitäten leisten zu können. Blöd halt nur, dass es dort am schlimmsten ist, weil die wegen der hohen Studien­gebühren von ihren "Kunden" erpresst werden, die für ihr Geld genau das verlangen, was sie hören wollen. Bildung ist dort selbst für sehr teures Geld nicht mehr zu haben. Macht aber auch nichts, denn für die meisten Jobs in den USA braucht man auch keine. Wird sich aber irgendwann rumsprechen, dass man Dummheit auch ohne lebenslange Verschuldung haben kann (obwohl: Nee. Denn um das zu begreifen, müsste man ja schon wieder oberhalb von dumm sein.)» - Hadmut Danisch[13]

Internet-Zensur und TTIP:

Zitat:

«Google Amerika kann man aber nicht anschreiben (höchstens vielleicht auf dem Postweg), aber bisher sind alle elektronischen Versuche dort einfach abgeprallt. Entweder wird man von einer Webseite zur nächsten im Kreis herum verwiesen, oder bekommt Mail-Adressen, die nicht funktionieren. Fax-Nummern schon gar nicht. Die schotten sich systematisch von der Außenwelt ab.

Vor deutschen Gerichten kann man sie nicht verklagen.

Vor amerikanischen auch nicht, wenn man nicht Amerikaner ist oder in Amerika lebt. Vielleicht kann man auch, aber man gewinnt nicht, weil man dazu die Freedom of Speech[wp] braucht. Die steht dort im ersten Verfassungs­zusatz, und die Verfassungs­zusätze gelten nach amerikanischer Rechts­auf­fassung eben nur für Amerikaner, bestenfalls für Leute in Amerika ("we the people"). Deshalb dürfen FBI, CIA, NSA nach amerikanischer Rechts­auf­fassung außerhalb der USA hemmungslos schnüffeln, ausspionieren, sabotieren, und brauchen dazu auch keinen Durchsuchungs­beschluss. Weil wir in deren Augen rechtlos und vogelfrei sind. Deshalb kann man da auch nicht (erfolgreich) klagen.

Wird noch viel schlimmer mit TTIP, dann müssen wir nämlich amerikanische Dienstleister in voller Breite akzeptieren, obwohl wir dort komplett rechtlos sind.»[14]

Wer ist mehr am Ende?

Zitat:

«Die USA werden zerfallen, behauptet der Schriftsteller Paul Auster.[ext]

Falsch. Sie sind bereits zerfallen. Sie haben es nur noch nicht gemerkt.

Die USA, gerade die Garde um Trump, spotten ja oft über die EU und den Euro. Völlig zu Recht, EU und Euro sind ja auch lächerlich und pfeifen auf dem letzten Loch.

Die Frage ist allerdings, ob es um die USA und den Dollar nicht noch schlechter steht und generell das Prinzip "United States of..." schiefgegangen ist.

Oder anderes gefragt: Wie herum liegt da eigentlich die Kausalität? Niedergang durch Trump oder Trump als Symptom des Niedergangs?» - Hadmut Danisch[15]

Kriege und Militärinterventionen

Kriege und militärische Inter­ventionen der USA (1945-2014)
UPI-Institut: "Mit Ausnahme der Amtszeit von Jimmy Carter[wp] nach dem Vietnamkrieg[wp] befanden sich die USA fast andauernd im Kriegs­zustand."
18. Jahrhundert
  • 1775/76 (1783) - Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg[wp]
  • 1776/1890 - Indianerkriege[wp]
  • 1798/1800 - Quasi-Krieg[wp]
19. Jahrhundert
  • 1801/05 - Tripolitanischer Krieg[wp]
  • 1812/14 - Britisch-Amerikanischer Krieg[wp]
  • 1815 - Zweiter Barbareskenkrieg[wp]
  • 1832 - Black-Hawk-Krieg[wp]
  • 1838/39 - Aroostook-Krieg[wp]
  • 1845/48 - Mexikanisch-Amerikanischer Krieg[wp]
  • 1853 - Militärische Gewaltandrohung an Japan[wp] (Schwarze Schiffe[wp])
  • 1854 - Bombardierung von Greytown[wp] (Nicaragua)[16]
  • 1857/58 - Utah-Krieg[wp]
  • 1861/65 - Sezessionskrieg[wp]
  • 1877 - Nez-Percé-Krieg[wp]
  • 1898 - Spanisch-Amerikanischer Krieg[wp]; Philippinisch-Amerikanischer Krieg[wp]; Annexion von Hawaii (Newlands Resolution[wp]) und von Puerto Rico (Treaty of Paris[wp]/Pariser Frieden[wp])[17]
Länder mit den neun höchsten Rüstungsausgaben im Vergleich zur Schweiz (2014)   © SIPER
20. Jahrhundert
  • 1903, 23. März - Truppenanlandung bei Puerto Cortez/Honduras;
    3. November - Panama-Kanal US-Hoheitsgebiet[wp]
  • 1905 - Militärintervention in Dominikanischer Republik
  • 1906 - Militärintervention auf Kuba (bis 1909)
  • 1907, 8. Februar - Militärintervention in Dominikanischer Republik;
    18. März - Truppenstationierung in Honduras
  • 1909 - Militärintervention in Nicaragua (bis 1925)
  • 1911 - Verschiedene Interventionen in Honduras (bis 1925)
  • 1912 - Militärintervention auf Kuba;
    Finanz- u. Militärkontrolle über Nicaragua (bis 1925)
  • 1914/15 - Einmischung in die Innenpolitik Mexikos
  • 1915/34 - Besetzung von Haiti
  • 1916 - 18. Februar Errichtung v. Militärstützpunkten in Nicaragua;
    März - Februar 1917 - Strafexpedition in Mexiko;
    Besetzung der Dominikanischen Republik (bis 1924)
  • 1917 - Teilnahme am 1. Weltkrieg auf Seiten der Entente, Besetzung deutschen Gebiets bis 1923;
    Militärische Intervention auf Kuba (bis 1919);
    Teilnahme am russischen Bürgerkrieg[wp] auf der Seite der "Weißen"[wp] (bis 1920)[18]
  • 1919 - Militärische Intervention in Honduras (8.-12. September)
  • 1924 - Intervention in Honduras (Februar/September);
    Anlandung von US-Marines in Shanghai/China (September)
  • 1925 - Anlandung von US-Truppen in Shanghai (15.1.-29.8);
    Anlandung von US-Truppen in Honduras (19.-21.04.)
  • 1926 - Militärintervention in Nicaragua und Besetzung[wp] (bis 1933)
  • 1930 - Installierung des Diktators Trujillo in der Dominikanischen Republik, 1961 ermordet
  • 1940 - Installierung des Diktators Batista auf Kuba
  • 1941 - Mitinitiator des 2. Weltkriegs, Hauptlieferant von Kriegsmaterial an die UdSSR und Großbritannien
  • 1947 - Militärtechnische Unterstützung im Griechischer Bürgerkrieg[wp]
  • 1948/49 - Berliner Luftbrücke[wp][19]
  • 1950/53 - Korea-Krieg[wp]
  • 1956 - Militärische Intervention zur Beendigung der Sues-Krise[wp]
  • 1958 - Militärische Intervention im Libanon[wp] (Juli - Oktober);
    Marine-Intervention um die Inseln Quemoy/Matsu, Taiwan zugehörig
  • 1959 - Guerilla-Unterstützung auf Kuba zum Sturz von Fidel Castro
  • 1961 - Invasion in der Schweinebucht[wp] auf Kuba, gescheitert
  • 1962 - Kuba-Krise[wp], Blockade der Insel
  • 1964 - Militärische Intervention in Laos (gescheitert 1970);[20]
    Sturz der Regierung Goulart von Brasilien mit Hilfe der CIA;
    Vietnam-Krieg[wp] (bis 1975), Auslöser der fingierte Tonkin-Zwischenfall[wp];
    Verwicklung in verschiedene Staatsstreiche in Bolivien (bis1982)
  • 1965 - Sturz des Präsidenten Juan Bosch in der Dominikanischen Republik (April/September), genannt Operation Power Pack[wp];
    Ausweitung des Vietnam-Kriegs auf Kambodscha (Mai)
  • 1967 - Militärhilfe im Zuge des israelischen Sechstage-Krieges;
    Che Guevara in Bolivien durch die CIA ermordet
  • 1970 - Putschunterstützung des Generals Lon Nol in Kambodscha (März);
    Militärunterstützung im jordanischen Bürgerkrieg (September)
  • 1971 - Marineunterstützung im indisch-pakistanischen Konflikt
  • 1976 - Militärische Unterstützung der UNITA-Rebellen in Angola
  • 1977/1992 Inszenierung eines zehnjährigen Bürgerkriegs in El Salvador
  • 1980 - Militäraktion[wp] zur Befreiung amerikanischer Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran gescheitert
  • 1981 - Militär-logistische Unterstützung der Sandinisten in Nicaragua;
    Militär-logistische Unterstützung der Mudschahidin[wp] im Kampf gegen die Sowjet-Besatzer
  • 1982 - Militär-logistische Hilfe der Contras im Kampf gegen die Sandinisten Nicaraguas[wp];
    Logistische Unterstützung der Briten im Falkland-Krieg[wp]
  • 1983 - Waffenhilfe an den Iran;
    Militärischer Eingriff in den libanesischen Bürgerkrieg (im März 1984 gescheitert)
    Militärintervention in Grenada[wp] und Putsch (Oktober)
  • 1985 - Regierungssturz des seit 1979 an der Macht befindlichen Sandinisten-Regimes
  • 1986 - Sturz der Duvalier-Diktatur auf Haiti;
    Luftangriffe auf libysche Ziele in Tripolis und Bengasi[wp] (14. April)
  • 1988 - Abschuß eines Airbus der Iran Air[wp] in der Straße von Hormus durch den Lenk­waffen­kreuzer USS Vincennes[21]
  • 1989 - Besetzung von Panama[wp] und Verhaftung von General Manuel Noriega[wp]
  • 1990 - Operation Sharp Edge[wp] in Liberia im Rahmen des Bürgerkriegs;
    Unterstützung paramilitärischer Einheiten im kolumbianischen Drogenkrieg;
    Militärunterstützung Saudi-Arabiens nach dem Überfall des Irak auf Kuwait (August)
  • 1991 - Operation Wüstensturm (Zweiter Golfkrieg[wp]) in Kuwait und Ende der irakischen Besetzung dort
  • 1992 - Militäreinsätze gegen Serbien im dortigen Bürgerkrieg (Februar/März);
    Errichtung einer Flugverbotszone im Irak für irakische Flugzeuge (August);
    Militärisches Eingreifen in den somalischen Bürgerkrieg (gescheitert 1994)
  • 1993 - Abschuß von 23 Marschflugkörpern auf Bagdad (Juni)
  • 1994 - Militäraktion zur Widereinsetzung des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide auf Haiti
  • 1998 - Luftangriff auf eine Arzneimittel-Fabrik[wp] im Sudan als Vergeltung für Terroranschläge auf US-Botschaften in Kenia und Tansania
  • 1999 - Militäroperationen im Kosovo-Krieg[wp] ohne Zustimmung der UN (März/Juni)
21. Jahrhundert
Gegenüberstellung zwischen USA und China - Krieg wegen unbewohnter Inseln?[22]
  • 2001 - False flag-Aktion auf Büro-Hochhäuser in New York und anschließender Militärintervention in Afghanistan (November)
    7. Oktober 2001 orwellsche Kriegsführung ("Krieg ist Frieden") unbegrenzt, weltweit und gegen jeden, genannt Operation Enduring Freedom[wp] (deutsch: "Operation andauernde Freiheit")
  • 2003 - Militärische Führerschaft im 3. Golf-Krieg gegen den Irak[wp], Ermordung von Saddam Hussein[wp], Abzug der US-Truppen 2011[23]
  • 2004 - Truppenentsendung nach Haiti nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide[wp] (März)
  • 2011 - Februar: Militärputsch und asymmetrische Militäreinsätze in Libyen[wp], Ermordung von Muammar al-Gaddafi[wp], Errichtung einer US-Marionetten-Regierung;
    seit März - Asymmetrische Kriegführung der USA gegen Syrien mit dem Ziel, eine US-Marionetten-Regierung einzusetzen
  • 2013 - seit November: Asymmetrische Kriegführung der USA gegen die Ukraine, verdeckter Militärputsch und Sturz der gewählten Regierung, Einsetzung einer Übergangs­marionette als Regierungschef[24][25]

  • US-Terroraktionen seit 1945 (Bombardierungen und verdeckte Umsturzaktionen)[26]
  • Unworthy victims: Western wars have killed four millions Muslims (Lebensunwerte Opfer: Westliche Kriege töteten viel Millionen Muslime)[27]
  • Die USA sind seit dem Zweiten Weltkrieg durch Angriffe auf anderen Länder für den Tod von 20-30 Millionen Menschen verantwortlich.[28]

Einzelnachweise

  1. Geheimnisverrat: 35 Jahre Haft für Wikileaks-Informant Manning, Die Welt am 21. August 2013 (Ein US-Militärgericht hat Bradley Manning für die Weitergabe von Hundert­tausenden US-Geheim­dokumenten zu 35 Jahren Haft verurteilt.)
    Nachtrag: WGvdL-Forum: Obama begnadigt das gegenderte Bradley*Chelsea Manning, Urknall am 18. Januar 2017 - 02:20 Uhr
    US-Präsident Barack Obama: Strafnachlass für Chelsea Manning, Stuttgarter Zeitung am 17. Januar 2017 (Kurz vor Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident Barack Obama der inhaftierten Wikileaks-Informantin Chelsea Manning einen deutlichen Strafnachlass gewährt.)
  2. 2,0 2,1 Palais des Tuileries: US-Außenpolitik: Nebenbei bemerkt, Der Freitag am 11. Januar 2014
  3. Youtube-logo.png Polizeigewerkschaftsboss: "Ja, natürlich, Facebook wird von CIA finanziert" - phönix (13. Oktober 2011) (Länge: 0:40 Min.)
  4. 4,0 4,1 Youtube-logo.png Der geheime Krieg - wie die USA auch von Deutschland aus den Kampf gegen den Terror führen - Beckmann[wp] (ARD) (28. November 2013) (Länge: 74:01 Min., ab 51:20 Min., ab 18:40 Min.)
  5. Youtube-logo.png STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern - George Friedman (4. Februar 2015) (Länge: ab 1:40Min.)
  6. Francis Schmit am 17. Dezember 2014 um 11:48 Uhr
  7. George W. Bushs Kriegs-Keynesianismus: Rüstung macht ein Land nicht reich, ef-magazin am 17. September 2011
  8. Detlef Schäbel: USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%), Schäbels Blog am 18. März 2015
  9. Willy Wimmer zieht im RT Deutsch-Interview Bilanz: Man kann sich nur an den Kopf fassen, RT Deutsch am 4. Januar 2016
  10. Markus Kompa: Atombomben auf Ost-Berlin, Heise/Telepolis am 23. Dezember 2015 (USA geben geheime Liste nuklearer Ziele von 1956 frei)
  11. WGvdL-Forum: Die USA als moderne Pest dieser Welt, Rainer am 24. Dezember 2015 - 00:37 Uhr
  12. Hadmut Danisch: Prognose: Bürgerkrieg in den USA, Ansichten eines Informatikers am 8. Februar 2016
  13. Hadmut Danisch: Die US-Version von Boko Haram, Ansichten eines Informatikers am 13. Februar 2016
  14. Hadmut Danisch: Bertelsmann Arvato und die Internet-Zensur, Ansichten eines Informatikers am 28. März 2016
  15. Hadmut Danisch: Die USA werden zerfallen, Ansichten eines Informatikers am 28. Januar 2017
  16. Während der Bombardierung von Greytown am 13. Juli 1854 wurde die nicaraguanische Kleinstadt Greytown (span.: San Juan del Norte) durch Beschuss des US-amerikanischen Kriegsschiffes USS Cyane vollständig zerstört. Der Befehlshaber des US-amerikanischen Kriegsschiffes, Commander Hollins, entsandte nach dem Bombardement Marine­infanteristen an Land, um die unzerstört gebliebenen Häuser anzuzünden. Anlass für die Bombardierung war die Verhaftung eines US-Staatsbürgers. Es ist die erste Bombardierung einer nicht befestigten Küstenstadt, die international eindeutig als Kriegsgräuel verurteilt wurde. Commander Hollins rechtfertigte sein Vorgehen gegenüber der Stadt mit dem Hinweis, dass die Stadt Züge eines Piratennestes habe. Der US-amerikanische Präsident Franklin Pierce verteidigte am 4. Dezember in seiner jährlichen Ansprache den Angriff, indem er Greytown ein aggressives Piratennest nannte.
  17. Die USA beteiligten sich am kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische Kolonisation und entfesseln den Spanisch-Amerikanischen Krieg. Nach der spanischen Niederlage unterstellen sie Kuba ihrer militärischen Verwaltung. Unterdessen lösten sich die Philippinen von Spanien und erklären sich für unabhängig. Im Philippinisch-Amerikanischen Krieg werden sie von den Vereinigten Staaten entgegen ursprünglicher Versprechungen unterworfen, die nun ihrerseits ein kolonialistisches Regime errichten. Am 12. August 1898 wurde das bis dahin unabhängige pazifische Königreich Hawaiʻi[wp] annektiert. Am 10. Dezember 1898 wurde Puerto Rico[wp] annektiert.
  18. Im Russischen Bürgerkrieg gemeinsame Intervention mit Briten und Franzosen an der Seite der Weißen Armee[wp] im Raum Archangelsk (Polar Bear Expedition) und gemeinsam mit den Japanern im Raum Wladiwostok (American Expeditionary Force Siberia[wp])
  19. Die USA verteidigen ihren Horchposten im sowjetischen Besatzungsgebiet[wp], während die der Westberliner Bevölkerung erfolgreich vorspielen, "ihre Freiheit" zu verteidigen.
  20. Im Mai 1964 griffen die USA und Südvietnam aktiv in den laotischen Bürgerkrieg[wp] ein. Der ursprüngliche innerlaotische Konflikt trat immer mehr gegenüber dem zwischen den Parteien des Vietnamkriegs in den Hintergrund. Bis 1973 flog die amerikanische Luftwaffe Bombenangriffe auf die von den Kommunisten kontrollierten Gebiete (Operation "Barrel Roll"). Dabei wurde im Durchschnitt aller acht Minuten rund um die Uhr die Ladung einer Boeing B-52, insgesamt 260 Millionen Bomben, über Laos, insbesondere über der Provinz Xieng Khouang, in der die Ebene der Tonkrüge[wp] liegt, abgeworfen. Über dieser gingen dreimal soviele Bomben nieder wie über ganz Japan während des Zweiten Weltkriegs, sie ist damit dem Historiker Alfred W. McCoy[wp] zufolge das meist­bombardierte Gebiet der Welt. Da knapp ein Drittel davon nicht sofort explodierte, stellten Blindgänger noch lange Zeit nach dem Ende des Krieges ein großes Problem in Laos dar.
  21. Ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air wird über der Straße von Hormus vom Lenk­waffen­kreuzer USS Vincennes (CG-49)[wp] abgeschossen. 290 Menschen sterben. Nach amerikanischen Angaben war es der Besatzung nicht möglich, den zivilen Airbus von einem iranischen Kampf­flugzeug zu unterscheiden oder mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen. Die USS Vincennes hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Operation Earnest Will[wp] in iranischen Hoheits­gewässern auf. Der Kapitän der USS Vincennes erhielt eine Auszeichnung. Die Vereinigten Staaten entschädigten später die Angehörigen der Opfer.
  22. René Springer: Senkaku-Inseln: Krieg wegen unbewohnter Inseln, Katapult-Verlag am 12. März 2015 (Der Spiegel glaubt noch an den großen Krieg zwischen China und den USA. Eine kleine Inselgruppe soll ihn auslösen. Warum diese Schlagzeilen nur Schlagzeilen sind, erklärt René Springer.
  23. Chronologie des Irakkriegs: Massenvernichtungswaffen oder Erdöl?, UPI-Institut, aktualisiert am 3. Oktober 2016
  24. Die 92 Kriege und Militäroperationen der USA / Gedanken zur Zeit, Dorfling am 18. Mai 2014
  25. Wikipedia: Liste der Militäroperationen der Vereinigten Staaten
  26. Youtube-logo.png "Warum schweigen die Lämmer? Psychologie, Demokratie und Empörungsmanagement" - Techniken des Meinungs- und Empörungs­managements - Rainer Mausfeld (Vortrag an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am 22. Juni 2015) (Länge: ab 36:40 Min.)
  27. Youtube-logo.png "Warum schweigen die Lämmer? Psychologie, Demokratie und Empörungsmanagement" - Techniken des Meinungs- und Empörungs­managements - Rainer Mausfeld (22. Juni 2015) (Länge: ab 38:20 Min.)
  28. Youtube-logo.png "Warum schweigen die Lämmer? Psychologie, Demokratie und Empörungsmanagement" - Techniken des Meinungs- und Empörungs­managements - Rainer Mausfeld (22. Juni 2015) (Länge: ab 39:00 Min.)

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