Ehe für alle

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Information icon.png #EheFürAlle ist ein Kinder­beschaffungs­programm für pädophile Politiker! #KinderFürAlle

#EheFürAlle ist der Einstieg in einen schwunghaften Kinderhandel! Pädophile und Kinderficker sollen ihre Opfer adoptieren dürfen.

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Ehe für alle ist eine politische Propaganda-Parole und wie der Begriff Homo-Ehe ein Kampfbegriff der Homo-Lobby.

Das homosexuelle Schachbrett
Politischer Jahrmarkt: Die Ehe für alle! - "Gleichstellung! Endlich Gleichstellung!"   © Götz Wiedenroth[1]
"Ehe für alle!" = "Entwertung der Ehe durch Beliebigkeit!"
Zitat:

«Ehe für alle? Ehe für keinen!

Ehe für alle klingt nach Privilegien für alle. Aber Vorrechte für alle kann es schon rein denklogisch nicht geben. Besser wäre deshalb eine Abschaffung der Ehe.» - René Scheu[2]

Zitat:

«Wer lange genug die Debatte um das "Lebenspartnerschaftsgesetz" und die "Homo-Ehe" verfolgt, ist nicht überrascht. Von vornherein ging es um viele mehr: Die komplette Zerstörung von Ehe und Familie - Mathias von Gersdorff[3]

Zitat:

«Wer die Ehe für Alle fordert, wird sich bald noch wundern, was dann alles gern Ehe sein würde. Wer einmal glaubt, Ehe umdefinieren zu können, der wird es auch ein zweites, drittes oder vielfaches Mal tun.» - Birgit Kelle, Frau 2000plus[4]

Zitat:

«Wer die Ehe umdefiniert, raubt dem Kind sein natürliches Recht auf Vater und Mutter - Hedwig von Beverfoerde, Aktionsbündnis Demo für Alle[4]

Zitat:

«Die Homo-Ehe ist ganz offensichtlich ein Anliegen ihrer politischen Funktionäre und nicht der allermeisten Schwulen selbst.» - André F. Lichtschlag[5]

Zitat:

«Nach #EheFürAlle kommt #KinderFürAlle. Dann wird es einen schwunghaften Handel mit Kindern geben. Bspw. für Pädophile» - WikiMANNia[6]

Zitat:

«Mit der "Öffnung der Ehe" maßt sich der Staat an, die Natur und den Begriff der Ehe selbst nach seinem Gutdünken zu definieren. Ein solcher Akt ist willkürlich und nicht anders als despotisch zu bewerten. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist nämlich die Grundlage der Familie. Die Familie ist wiederum die Grundlage der Gesellschaft. Die katholische Soziallehre bezeichnet sie als die "Keimzelle der Gesellschaft". Dies bedeutet, dass die Ehe nicht nur eine immens hohe zivilisatorische Bedeutung besitzt, sondern auch (historisch und philosophisch) vor dem Staat existiert. Es steht deshalb dem Staat nicht zu, den Begriff der Ehe umzudefinieren.» - Mathias von Gersdorff[7]

Kurz und knapp

Trotz der Massenproteste in Frankreich hält die Regierung Hollande an ihren Plänen fest, die Homo-Ehe einzuführen.[8]
Das "Weiße Haus" ist "gay" geworden. - Auch in den USA ist klar erkennbar, dass die Gay-Agenda klar von der Regierung unterstützt und vorangetrieben wird.

Der Hintergrund für den Propaganda-Feldzug Ehe für Alle ist, die Institution Ehe der Beliebigkeit preiszugeben und damit die staatliche Schutzpflicht (siehe Artikel 6 GG) auszuhebeln. Schwule und Lesben werden hier als nützliche Idioten der Familienzerstörer missbraucht. Die obersten Familienzerstörer sitzen offensichtlich in der Regierung, wie sich in Frankreich (siehe links) und den Vereinigten Staaten von Amerika (siehe rechts) zeigt.


Zitat:

«Das Wesen der Ehe ist vorstaatlich und kann weder von Parlamenten noch von zeitgeistigen Strömungen verändert werden.» - Aus einer Petitionsschrift an Angela Merkel[4]

Vorgeschichte

Niederländischer "Vater der Homoehe" erzählt

Dass die Homoehe erst der "Anfang von etwas völlig Neuem" sei, sagte 2013 der Lobbyist Boris Dittrich[wp]. Er war von 1994 bis 2006 holländischer Abgeordneter der links­liberalen Partei Democraten 66[wp] und kämpfte für die Gleichstellung in den Niederlanden.

In einem Videointerview[ext] mit dem französischen Homosexuellen-Onlinemagazin YAGG erzählte Dittrich, dass man in den Niederlanden mittlerweile über die Mehrehe diskutiere. Als man 1994 die Homoehe politisch gepusht habe, hatte es Widerstand gegeben. Deshalb sei man einen behutsamen Weg gegangen. Es werde allerdings noch einige Jahre dauern, bis die Öffentlichkeit für "den Anfang von etwas völlig Neuem" bereit sei. LifeSiteNews berichtete.[ext]

Psychologische Strategie

Die eingetragene Lebenspartnerschaft[wp] sei nur der erste Schritt eines größeren Plans gewesen: "Wir waren der Meinung, es sei psychologisch besser, zuerst die eingetragene Lebens­partner­schaft einzuführen. Die Leute haben sich daran gewöhnt, dass zwei Männer oder zwei Frauen zum Standesamt gehen und ihre Beziehung gesetzlich anerkennen lassen. Und sie haben es 'Homo-Ehe' genannt. Die Öffentlichkeit hat keinen Unterschied gemacht."

Nach diesem ersten Schritt sei es dann leichter gewesen, die völlige Gleichstellung zu erreichen.

Und den konservativen Kräften habe er gesagt, dass keine Abschaffung der Ehe geplant sei: "Ich habe all diesen religiösen Leuten gesagt, wir rühren die christliche Ehe nicht an, wir reden nur über die Lebens­partner­schaft."

Man habe mit den "Prinzipien von Gleichheit und Nicht-Diskriminierung" argumentiert und mit der "Trennung zwischen Kirche und Staat".
- Rosemarie Frühauf[9]

Kinder

Zitat:

«[Am 30. Juni 2017] hat der Bundestag beschlossen, dass die Ehe "für alle" eine gesetzlich gleichgestellte Option darstellt.

Begründung:

"Dies ist ein Beitrag zu Einigkeit, Recht und Freiheit"
Dies ist ein Zeichen für Toleranz

ALLE Begründungen zielen allein auf die Gleichstellung von homosexuellen Beziehungen mit heterosexuellen ab.

ALLE Begründungen sind allein erwachsenen­orientiert und betonen die Freiheit und Gleichheit aller ERWACHSENEN.

Auch die Kanzlerin redet nur von der "Ehe von Mann und Frau" - kein Wort von Kindern.

Dabei geht es bei der gleichzeitigen schwindenden Bedeutung der Ehe nicht (nur) um die Ehe als Zeichen der Bindung, sondern um das rechtliche Konstrukt, eine FAMILIE bilden zu können, um sich auf mannigfaltige Art in den Besitz von KINDERN bringen zu können.

Dass dies aber gleichzeitig über das Schicksal eben dieser entscheidet, weil mit dieser Entscheidung das Auswechseln leiblicher Eltern durch beliebige andere Personen erleichtert wird und die Zahl dieser Fälle erheblich steigen wird, ist überhaupt kein Thema. Weder Kanzlerin noch Regierung, weder Opposition noch Demonstranten, weder die Medien noch Interviewte auf der Straße kommen überhaupt auf die Idee, dass Kinder im Hintergrund der Motor dieser Initiative sein könnten.

Es geht nur vordergründig um "Einigkeit und Recht und Freiheit" und Offenheit und Toleranz. Dahinter geht es um die Macht, KINDER beliebig nutzbar machen zu können und deren Erziehung für egoistische Zwecke auch prekär gestalten zu können.

Kinder sind nichts weiter als ein weiteres Mittel im Repertoire der Selbstverwirklichung und Lebens­planung Erwachsener.» - Franzjörg Krieg[10]

Zitat:

«Ich muss wohl detailliert erklären, was ich meine:

  • Ich will nicht die beliebige Austauschbarkeit leiblicher Elternteile durch die vom Staat an ein Elternteil allein übertragene Macht oder eben durch die Macht des Staates direkt und ich will nicht, dass - ohne weiteres Nachdenken - die Auswirkungen einer solchen Gewaltaktion als mit der ursprünglichen Situation gleichwertig präjudiziert wird (das gehört in die Reihe der Wirkungs­weisen, mit denen Elternschaft beliebig durch Machteingriffe gestaltet wird, angefangen bei § 1671 BGB).
  • Ich will nicht akzeptieren, dass z.B. zwei lesbische Mütter sich auf irgendeine Art eines Kindes bemächtigen und dann so tun, als sei dieses "Kind ihrer Liebe" (Originalzitat) mit diesen beiden Müttern epigenetisch vollwertig versorgt und als sei der (auch gewaltsame) Ausschluss vorhandener leiblicher Elternschaft keine ethische oder psychologisch-pädagogische, sondern allein eine Machtfrage.
  • Ich will nicht akzeptieren, dass JEDE denkbare Versorgungs­konstellation mit einer biologischen Elternschaft ohne jede wissenschaftlich orientierte Diskussion als gleichwertig präjudiziert wird.
  • Ich will nicht akzeptieren, dass dieser gesamte Themen­komplex allein erwachsenen­orientiert diskutiert wird, und dass alles, was dazu Kinder betrifft, von jeder Diskussion ausgeschlossen ist.» - Franzjörg Krieg[11]
Zitat:

«Weil er sich dort gegen die "Ehe für alle" ausgesprochen hatte, wurde der katholische Historiker und Publizist Michael Hesemann[wp] auf Facebook gesperrt. Zu seiner Sperrung äußerst sich der Historiker wie folgt:

Dass wir tatsächlich bereits in einer Diktatur leben, dass auch die freie Meinungs­äußerung längst Makulatur ist, habe ich soeben erlebt. Ich bin für drei Tage von FB gesperrt worden, weil angeblich die folgende Aussage nicht den FB-Normen - sprich: Dem Diktat der Gesinnungs­diktatur unter "Wahrheits­minister" Maas und der großen Vorsitzenden des Staatsrates der BRD - entspricht. Ich hatte zur eigentlichen Absicht hinter der Homo-"Ehe" geschrieben:
"Es geht darum, dass die Homos auch Kinder adoptieren wollen, damit ihr Rollenspiel perfekt ist und sie diese in ihrem Sinn indoktrinieren können."
Ich stehe zu dieser Aussage mit allen Konsequenzen, denn sie entspricht der Wahrheit.»[12][13]

Kindersex

Es geht nicht um Diskriminierung, es geht nicht um Gleichberechtigung, es geht um Sex mit Kindern. Das Zentralorgan der Buchstabenmenschen erklärt:

Zitat:

«Wer glaubt oder hofft, dass die Homo-Lobby nun am Ziel ist und verstummt, der irrt gewaltig. Die Ehe für alle wird die LGBTI-Bewegung vielmehr beflügeln, ihre Forderungen gegenüber dem Deutschen Bundestag noch selbst­bewusster zu vertreten - vor allem diejenigen Forderungen, die von der Ehe für alle bislang in den Hintergrund gedrängt wurden.

[...], und auch die Abschaffung des diskriminierenden Schutzalters müssen wir weiter vom Bundestag einfordern. Ebenso rechtliche Absicherungen für Menschen, die sich für Lebens­gemein­schaften jenseits der Zweierkiste entscheiden und dies wünschen.» - queer.de[14]

Es geht also um "Entkriminalisierung" von Sex mit Kindern, so wie es Volker Beck bereits 1988 als Ziel grüner Politik benannt hat.

Deutschland

Birgit Kelle über die so genannte Ehe für alle.

In Deutschland überschlagen sich die Blockparteien damit, eine so genannte "Ehe für alle" zur "Koalitions­bedingung" für die Wahl zum Deutschen Reichstag im September 2017 zu machen.

Birgit Kelle hat dazu deutliche Worte gefunden:

Zitat:

«Wer die "Ehe für alle" fordert, wird sich bald noch wundern, was dann alles gern Ehe sein würde. Wer einmal glaubt, Ehe umdefinieren zu können, der wird es auch ein zweites, drittes oder vielfaches Mal tun.»

Birgit Kelle wird noch deutlicher: "Wir erleben gerade die Vernichtung der Ehe".

Zitat:

«Die angeblich ewig gestrige Ehe erlebt gerade eine Renaissance, denn "lebenslang mit Kindern", normalerweise als tradiertes Lebens­modell gebrandmarkt, avanciert mit aus­tausch­baren Geschlechter­variationen urplötzlich zum Non­plus­ultra moderner Lebens­führung.

Glaubwürdig ist das nicht. Diejenigen, die früher als Ausdruck des Widerstands gegen das Establishment das "Zweimal-mit-der-Gleichen-Pennen"[ext] zu vermeiden suchten und die Ehe als Relikt einer christlich-patriarchalen Gesellschaft abschaffen wollten, drängeln nun um den Altar. Fehlt nur noch Reihenhaus und Geranien für alle.»[15]

Parteiaustritte

Zitat:

«Sehr geehrte Bundeskanzlerin,

wenn Populismus das schamlose Ausnutzen von launigen Stimmungen ist, dann sind Sie die Königin des Macht-Populismus. Eiskalt rechnen Sie damit, dass die wenigen wertkonservativen die vielen linksliberalen Wählerstimmen nicht aufwiegen würden. So haben Sie also die "Ehe für alle" kurz vor dem Sommerloch zugelassen, damit Ihr Wahlsieg ungefährdet ist.

Aus widerwärtiger Machtgier nutzten Sie die so genannte Gunst der Stunde - gegen das Parteiprogramm von 2007, indem es zu Recht auf Seite 27 heißt:

"Die Ehe ist unser Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau. Sie ist die beste und verlässlichste Grundlage für das Gelingen von Familie. In der Ehe kommt die gemeinsame Verantwortung von Vätern und Müttern für ihre Kinder verbindlich zum Ausdruck." (3. Kapitel, Absatz 2, Abschnitt 70)

Die Ehe ist nach übereinstimmender Lehre nicht nur des Staatsrechtes[wp], sondern einer jeder Religion die Keimzelle einer jeden Gesellschaft. Wer die lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau sowie die gemeinsame Erziehung ihrer Kinder zerstört, will die Diktatur des Staates.» - Stephan Gröne[ext][16]

Zitat:

«Manfred Spieker schrieb an Volker Kauder, er sei entsetzt, wie schnell Kanzlerin Merkel, "den Widerstand gegen die Ehe für alle aufgegeben hat" - Parteiaustritt nach 43 Jahren CDU-Mitgliedschaft direkt nach der Bundestags­entscheidung.»[17]

EU

Pädophile kommen mit ihrem Ziel, Zugriff auf Kinder zu erhalten, immer weiter voran.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat klargestellt: Ehe ist die Verbindung zwischen Mann und Frau.[18]

USA

Zitat:

«Mit der knappsten Mehrheit, die möglich war, mit 5 gegen 4 Stimmen, hat der Oberste Gerichtshof der USA[wp] eine Grundlagen­entscheidung zugunsten der gleich­geschlecht­lichen Ehe getroffen. [...] Die Entscheidung des Supreme Court ist eine deutlich politisch gefärbte, zu sehen ist das allein schon daran, dass die "liberalen" (im amerikanischen Verständnis) Richter sich dafür ausgesprochen haben - und die vier konservativen Richter dagegen gestimmt haben.

Mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wird die gleich­geschlecht­liche Ehe im gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten als verfassungs­konform und legal erklärt, während Gesetzgebungen, die Ehen zwischen Männern oder Frauen verbieten, nicht mehr im Einklang mit der Verfassung stehen.»[19]

Zitat:

«Der Oberste Gerichtshof in den USA hat entschieden: Die "Ehe für alle" ist landesweit legal. Jim Obergefell, der dafür gekämpft hatte, freut sich, dass seine Liebe nun gleichberechtigt ist - und bekam für sein Engagement einen Anruf vom Präsidenten persönlich[20]

Zitat:

«Polygamisten aus den USA wollen jetzt ebenfalls einen Fall vor das US-Höchstgericht bringen und "Ehe für alle" auch für Polygamisten durchsetzen.

Das umstrittene Gerichtsurteil zur Freigabe der "Homo-Ehe" in allen US-Bundes­staaten könnte jetzt weitere Folgen mit sich ziehen. Jetzt wollen auch die Polygamisten eine "Ehe für alle". Auf genau das Problem hatte Höchst­richter Clarence Thomas, der dem Urteil des US-Höchst­gericht nicht zugestimmt hat, verwiesen. Thomas hatte in seiner Ablehnung darauf hingewiesen, dass Menschen in polygamen Beziehungen genau die gleichen Argumente anführen könnten, die Homosexuelle für die Legalisierung der Homo-Ehe vorbrächten. Derzeit ist es in den USA verboten, Ehen parallel einzugehen. In manchen Bundes­staaten werden aber Ausnahmen aus religiösen Gründen erlaubt.

"Spiegel-Online" berichtete am Wochenende von einer Polygamisten-Familie aus Montana. Nathan Collier ist mit einer Frau offiziell verheiratet, für die zweite Frau möchte er jetzt ebenfalls eine Heirats­urkunde beantragen. Falls das Gesuch abgelehnt wird, möchte Collier Klage einreichen. Damit könnten Polygamisten hoffen, dass in einigen Jahren auch dieses Gesetz durch ein politisches Urteil des US-Höchstgericht fallen könnte.»[21]

Abgrenzung zur Ehe

Vergleich: Ehe und Konkubinat
Ehe / Konkubinat heterosexuell homosexuell
Ehegemeinschaft
(Familie)
Basis: Verwandtschaft[22] ? [23]
Ziel: Nachwuchs, Erbschaft, Existenzsicherung
Beginn: Formeller Akt durch Eheschließung vor dem Standesamt[wp] mit Eheurkunde[wp]
Dauer: auf Lebenszeit[24]
Ende: Nach Beendigung der Ehegemeinschaft besteht Anspruch auf Entschädigung (Unterhalt)
Scheidung: offizielle Aufhebung der Ehe vor einem Gericht[25]
Recht: Schutz nach Art. 6 Abs. 1 GG
Lebensgemeinschaft
(Konkubinat)
Basis: Zweierbeziehung von Mann und Frau, Liebe[26] Zweierbeziehung von Schwulen oder Lesben, Liebe[26]
Ziel: Selbstverwirklichung, Sex Selbstverwirklichung, Sex
Beginn: Informeller Akt durch "Zusammenziehen" oder zwei­seitiger Konfrontation des Umfeldes mit vollendeten Tatsachen "Wir sind jetzt zusammen!" Informeller Akt durch "Zusammenziehen" oder zwei­seitiger Konfrontation des Umfeldes mit vollendeten Tatsachen "Wir sind jetzt zusammen!"
Dauer: unbestimmt (so lange es gut geht) unbestimmt (so lange es gut geht)
Ende: Mit dem Erlöschen der Liebe entfällt die Geschäftsgrundlage[26] Mit dem Erlöschen der Liebe entfällt die Geschäftsgrundlage[26]
"Schluss machen": informeller Akt, mit dem die Beziehung ein­seitig aufgekündigt wird: "Ich habe mich getrennt!"[27][28] "Schluss machen": informeller Akt, mit dem die Beziehung ein­seitig aufgekündigt wird: "Ich habe mich getrennt!"[27][28]
Recht: nicht justiziabel, nicht schützbar[29] nicht justiziabel, nicht schützbar[29]

Das Problem ist die Position des Staates: Nachdem die Eheschließung der Kirche entzogen und in einen staatlichen Hoheitsakt verwandelt wurde - worauf eine standes­amtliche Trauung und die Rolle des Staates beim Vollzug der Scheidung hinausläuft - kann man sagen, dass die (heterosexuelle) Ehe auf den Status degradiert wurde, der jetzt von eingetragenen Lebens­partner­schaften eingenommen wird.

Denn bei der Eheschließung geht es nicht darum, eine Steuereinheit für die staatlichen Steuer­ein­nahmen zu werden; in christlicher Theologie werden Mann und Frau vielmehr "ein Fleisch". Obwohl sie ursprünglich nicht miteinander verwandt sind, macht die Ehe aus ihnen einen Leib, Verwandte, ein für die Geburt von Kindern passendes Umfeld. Zwei Männer können nicht auf diese Weise "ein Fleisch" werden, eben weil sie zusammen keine Kinder haben können. Entsprechend ist die Ehe ein Gelübde im Angesicht Gottes. Welche Meinung man auch immer über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes hat: Die Eigenschaft eines Gelübdes ist, dass es nicht aufgehoben werden kann - weder von der Kirche, noch vom Staat. Ein feierliches Gelübde, und hierzu gehören auch der Krönungseid sowie justizielle und politische Amtseide, bindet ein Individuum ein Leben lang. Zu behaupten, dass der Staat ein Paar "scheiden" kann, führt das Gelübde ad absurdum. Es bedeutet, dass das Paar die ganze Zeit nicht wirklich "ein Fleisch" war. Eine standes­amtliche Trauung ist deshalb auch lediglich eine eingetragene Lebens­partner­schaft.

Das Problem des Konstrukts "Schwulenehe" ist, dass der Staat niemanden in "ein Fleisch" verwandeln kann. Wenn sie in einer Kirche zu heiraten wünschen, feierliche Gelübde ablegen wollen, die einem möglicherweise existierenden höchsten Wesen etwas bedeuten oder auch nicht, dann kann der Staat solche Gelübde nicht für nichtig erklären.[30]

Bewertung

Zitat:

«Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten.

Bevölkerung heißt Population, und Populationen sind definiert als Fort­pflanzungs­gemein­schaften. Die auf deutschem Staatsgebiet lebende, religiös-kulturell relativ homogene deutsche Population ist somit ein Zusammenschluss von Menschen, die Nachkommen hinterlassen. Die wichtigste Aufgabe von Staatsführern besteht darin, die ihnen anvertraute Population aufrecht zu erhalten; daher ist die Ehe zwischen einem Mann (Spermien-Produzent) und einer Frau (Eizellen-Bereit­stellerin mit Gebär­fähigkeit) vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt. Obwohl ca. 15 % aller Männer und Frauen aus biologischen Gründen unfruchtbar sind, sind sie dennoch prinzipiell fortpflanzungs­fähig (verantwortungs­volle assistierte Reproduktion).

Homo-Paare, d. h. Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Verbindungen, sind sterile, a-sexuelle Erotik-Duos ohne Reproduktions-Potenzial. Das Problem künstlicher Befruchtungen lesbischer Pärchen, wobei nach Geburt eines Kindes eine Frau die Vater-Rolle übernimmt, kann hier nicht im Detail thematisiert werden. Das bemitleidenswerte Befruchtungs­produkt muss dann z. B. im Kindergarten sagen: "Mein Papa ist meine zweite Mama." Um das durchzuboxen, wird die von Kindes­misshandler John Money eingeführte, widernatürliche Frühsexualisierung betrieben, die ich als geistige Vergewaltigung Schutz­befohlener interpretiere. Diese Gender-Rechnung wird aber nicht aufgehen.

Kurz formuliert: Der Staat hat nichts davon, wenn er sterile Homo-Pärchen privilegiert, denn die Rente dieser Menschen muss von den Kindern aus fertilen Mann-Frau-Ehen aufgebracht werden - eine Ungerechtigkeit ersten Ranges. [...]

Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotik­vereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.» - Ulrich Kutschera[31]

Zitat:

«Die angeblich ewig gestrige Ehe erlebt gerade eine Renaissance, denn "lebenslang mit Kindern", normalerweise als tradiertes Lebensmodell gebrandmarkt, avanciert mit austauschbaren Geschlechter­variationen urplötzlich zum Non­plus­ultra moderner Lebens­führung.

Glaubwürdig ist das nicht. Diejenigen, die früher als Ausdruck des Widerstands gegen das Establishment das "Zweimal-mit-der-Gleichen-Pennen" zu vermeiden suchten und die Ehe als Relikt einer christlich-patriarchalen Gesellschaft abschaffen wollten, drängeln nun um den Altar. Fehlt nur noch Reihenhaus und Geranien für alle.» - Birgit Kelle[32]

Einzelnachweise

  1. Götz Wiedenroth: Nur die Homo-Ehe gleichzustellen, hieße zu diskriminieren, Politik-Karikatur vom 12. März 2013
  2. René Scheu: Ehe für alle? Ehe für keinen!, Neue Zürcher Zeitung am 21. Juli 2017 (Der Staat hat sich in der Neuzeit die Ehe angeeignet. Es ist Zeit, dass er sich ihrer wieder entledigt - und ihre Definition den Individuen bzw. anderen Organisationen überlässt. Kirchen sind ja – nüchtern betrachtet - Klubs, die über eine eigene Satzung verfügen. Sie können frei festlegen, wer zu ihren Mitgliedern gehören soll und wer nicht, wer mithin als ehefähig gelten darf und wer nicht. Den Staat hingegen geht das Privatleben seiner Bürger nichts an.)
  3. Mathias von Gersdorff: Grüne Jugend: Nach der "Ehe für alle" muss der "Familienvertrag" kommen, Kultur und Medien Online am 6. Juli 2017
  4. 4,0 4,1 4,2 Petition an Frau Dr. Merkel: Ehe bleibt Ehe!, Citizen Go am 3. Juni 2015
  5. André F. Lichtschlag: Homo-Ehe: Der schöne Schein, ef-magazin am 27. Juni 2013
  6. Twitter: @WikiMANNia - 29. Juni 2017 - 16:45
  7. Mathias von Gersdorff: Erklärung der Aktion "Kinder in Gefahr - DVCK e.V." zur Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare, Kultur und Medien Online am 7. Juli 2017
  8. Paris zu Einführung der Homo-Ehe "entschlossen", N24 am 14. Januar 2013 (Trotz der Massenproteste gegen die Homo-Ehe in Frankreich hält die sozialistische Regierung an ihren Plänen fest, die Homo-Ehe einzuführen.)
  9. Rosemarie Frühauf: Zuerst Homo-Ehe, dann Verwandten-Ehe, dann Polygamie ... ?, Epoch Times am 29. Juni 2017
  10. Ehe für alle - die Zweite..., Franzjörg Krieg am 30. Juni 2017
  11. Ehe für alle - die Dritte..., Franzjörg Krieg am 1. Juli 2017
  12. Michael Mannheimer: Facebook sperrt katholischen Historiker und Publizisten, weil er sich dort gegen die "Ehe für alle" ausgesprochen hatte, JournalistenWatch am 3. Juli 2017
  13. Michael Hesemann auf facebook gesperrt, Gloria-TV am 1. Juli 2017
  14. Historischer Beschluss: Die Homo-Lobby wird euch weiter nerven!, queer.de am 30. Juni 2017 (Die beschlossene Ehe für alle ist Grund zu großer Freude - sie war nach über 25 Jahren Kampf aber überfällig. Die |LGBTI-Bewegung ist damit noch lange nicht am Ziel, kommentiert Micha Schulze.)
  15. Birgit Kelle: Wir erleben gerade die Vernichtung der Ehe, Die Welt am 29. Juni 2017
  16. Mein CDU-Austritt: Merkels Macht-Populismus reicht mir!, 3. Juli 2017
  17. Sozialwissenschaftler Spieker tritt wegen Ehe für alle aus der CDU aus, Kath.net am 1. Juli 2017
  18. AFFAIRE CHAPIN ET CHARPENTIER c. FRANCE (Requête no 40183/07), Straßburg am 9. Juni 2016 (Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat klargestellt, dass in der europäischen Menschen­rechts­konvention[wp] unter dem Begriff Ehe ausschließlich die Verbindung zwischen Mann und Frau gemeint ist.)
  19. Thomas Pany: Ehe für alle: Kein Bund ist tiefgründiger, Heise/Telepolis am 27. Juni 2015
  20. Sabrina Fritz: "Ehe für alle" in den USA landesweit legalisiert - "Unsere Liebe ist gleichberechtigt", Tagesschau am 26. Juni 2015 ("Liebe" hat etwas mit Konkubinat zu tun, aber nicht mit dem Konzept Ehe!)
  21. "Ehe für alle": Jetzt wollen auch die Polygamisten, Kath.net am 7. Juli 2015
  22. Durch die Eheschließung wird zwischen den beiden Herkunftsfamilien von Braut und Bräutigam eine verwandt­schaft­liche Verbindung geknüpft (Verschwägerung). Da sich dadurch ein vielschichtiges Beziehungs­netzwerk entsteht, sollte dies nicht leichtfertig und egoistisch von einer Partei aufgekündigt werden. Von einer Eheschließung zwischen einer christlischen Frau und einem Muslimen wird von Vertretern beider Religionen abgeraten, da die Auffassung über Ehe, über Gleichberechtigung der Partner und (religiöse) Erziehung der Nachkommen zu weit aus­einander­liegen. Mögen die Eheleute gegebenenfalls noch individuelle Lösungswege für sich finden, so ist ein tragfähiges Übereinkommen zwischen den Herkunftsfamilien in aller Regel unwahrscheinlich.
  23. Gibt es nicht! Was soll das sein?
    Eine Lebensgemeinschaft, die auf Liebe und Sex beruht, kann weder auf Lebenszeit geschlossen werden noch wird damit die Verschwägerung zweier Herkunfts­familien angestrebt.
  24. Christlich: "Bis der Tod euch scheidet." - "Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." (Matthäus 19,6; Markus 10,8-9) - "Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen - wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann -, und der Mann darf die Frau nicht verstoßen." (1. Korinther 7,10-11) - "Denn ich hasse die Scheidung, spricht der Herr, Gott Israels." (Maleachi 2,16) - "Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere Frau heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch." (Lukas 16,18; Matthäus 5,31-32)
    Islamisch: "Und wenn sie sich zur Ehescheidung entschließen, dann ist Allah allhörend, allwissend." (Sure 2, 227) - "Unter den erlaubten Dingen ist die Scheidung Allah am meisten verhasst." (Hadith: Abu Dawud)
    Säkular: Da die Ehebeziehung auf Dauer angelegt ist - Verwandtschafts­beziehungen[wp] wurden zwischen zwei Familien geknüpft - sollte die Scheidung die Ausnahme bleiben.
  25. Die Scheidung einer Ehe sollte im Gegensatz zum "Schluss machen" in einem Konkubinat nicht einseitig geschehen, sondern von der Überzeugung beider Herkunfts­familien getragen sein, dass die Fortsetzung der Ehe unzumutbar (bei extremer Gewalt) oder unmöglich (Eheleute und Herkunfts­familien sind unrettbar zerstritten) ist oder sonstwie Übereinkunft über die Aufhebung der Verschwägerung hergestellt wurde.
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 Zum Thema Liebe: Im Konkubinat ist die Liebe konstituierend und mit ihrem Erlöschen entfällt die Geschäftsgrundlage. Im Gegensatz dazu ist man nicht schon verheiratet, nur weil man jemanden liebt oder weil man zusammen wohnt. Auch ist man mit dem Erlöschen der Liebe nicht gleich geschieden.
  27. 27,0 27,1 Das "Schluss machen" lässt sich inhaltlich auf ein "Hey, es ist jetzt vorbei, du kannst gehn" zusammenfassen.
    Weiber gehen oft ziemlich verworrene Wege, um Beziehungen zu beenden: nehmen sich so genannte "Auszeiten", verweigern sich sexuell, suchen sich einen neuen Freund oder sogar gleich einen komplett neuen Freundeskreis ..., gerade so als würden sie Indizien hinterlassen, die der "ungeliebte" Partner einsammeln soll und ihn möglichst auf die richtige Fährte locken sollen. Das hat den Zweck, dass die unangenehme Wahrheit nicht selbst ausgesprochen werden muss, sondern "bequem" darauf gewartet werden kann, dass der Partner von allein irgendwann darauf kommt, dass er nicht mehr geliebt wird.
  28. 28,0 28,1 ElitePartner.de: Fünf Sätze beim Schlussmachen und was sie bedeuten
  29. 29,0 29,1 Liebe ist genauso wenig wie Freundschaft justiziabel, Sex ist nicht erzwingbar. Insofern kann bei einem Konkubinat die Schutzwirkung des Art. 6 Abs. 1 GG nicht greifen. Die Forderung nach der Gleichstellung gleich­geschlechtlicher Lebens­gemein­schaften mit der Ehe sind deshalb systematischer Unsinn oder verfolgen denn Zweck, das Institut Ehe zu einem Konkubinat abzuwerten und so des Schutzes nach Art. 6 Abs. 1 GG zu berauben.
  30. David J. Webb: Für die Freiheit der Homosexualität: Wider das politische Schwulsein, ef-magazin, Nr. 125 im August/September 2012
  31. Ehe für alle? Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht, Kath.net am 5. Juli 2017 (Interview mit Ulrich Kutschera)
  32. Birgit Kelle: Wir erleben gerade die Vernichtung der Ehe, Die Welt am 29. Juni 2017

Querverweise

Netzverweise