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Lügenpresse

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Nicht die Russen sind die Feinde der Deutschen, sondern unsere US-hörigen Lügenmedien.
Sie: "Lügenpresse" ist das Un­wort des Jahres. - Er: Glaub' doch nicht alles, was in der Zeitung steht.

Als Lügenpresse bezeichnet man die Teile der Presse, die nachweislich Lügen verbreiten. Dieser Kampfbegriff existiert in etwa so lange wie die Presse selbst und wurde besonders häufig in den Jahren 1849, 1869, 1917 und 1941 verwendet.[1]

Anfang 2015 wurde das Wort Lügenpresse durch eine selbst ernannte Jury, bestehend aus vier Sprachwissenschaftlern und zwei Journalisten, zum "Unwort des Jahres" bestimmt. Als zentrales Argument wurde in der Begründung angegeben, dass auch die Nationalsozialisten dieses Wort "zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien" benutzten.[2] Diese Begründung wurde unter anderem durch die Tatsache entkräftet, dass auch der Widerstand gegen den Nationalsozialismus den Begriff benutzte, um z. B. die von Joseph Goebbels[wp] geleitete Propaganda als "braune Lügenpresse" zu bezeichnen.[3]

Jeden Tag wasche ich mein Gehirn mit Lügenmedien.
Hetzkampagnen sind zeitlos!
Der Stürmer (Januar 1934): "Das Olympia-Mädel mit dem Juden­freund" - Bild am Sonntag (August 2012): "Das Olympia­mädchen mit dem Nazifreund"
Mit "hosts"-Datei gegen Lügen­presse und Staatspropaganda

Zur Historie des Begriffs

Zitat:

«Der Chefideologe der Nationalsozialisten, Alfred Rosenberg[wp], konstruiert als Gegenpol zum Willen des Volkes die verleumderische Lügenpresse: "Das Volk wird seine großen Künstler, Feldherren und Staatsmänner nicht mehr als ein ihm Entgegen­gesetztes empfinden - als welches eine Lügenpresse sie uns darstellen möchte -, sondern, umgekehrt, als den höchsten Ausdruck seines oft dunklen, noch unbestimmten Wollens."

Monoton wiederkehrende Schlagworte wie diese bildeten das Rückgrat der national­sozialistischen Propaganda, der auf eine kurze Formel reduzierte Inhalt entspricht dem primitiven Vereinfachungs­bedürfnis der Zuhörer. Adolf Hitler hat diese Methode in seiner unmissverständlichen, mit brutaler Konsequenz vorgetragenen Analyse der modernen Parteipropaganda umrissen: "Die Aufnahme­fähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein (...) aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig solange zu verwerten, bis auch bestimmt der letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag." (Mein Kampf[wp][4]

Zitat:

«"Lügenpresse" als Propagandaphrase ist allerdings nicht reduzierbar auf die national­sozialistische Bewegung. Durchsucht man die von google books erfassten deutsch­sprachigen Bücher zwischen 1900 und 2008, wird klar: Einen ersten Kulminations­punkt erreicht die Verwendung 1914/1915, einen zweiten dann 1939/40. Die Wahrheit ist ein Opfer des Krieges[4]

Zitat:

«Das Wort wirkt wie ein Donnerhall: Lügenpresse! Den Journalisten der etablierten Medien treibt es die Zornesröte und auch Angstschweiß ins Gesicht. Eine "unabhängige Jury" aus Sprach­wissen­schaft­lern hat es zum "Unwort des Jahres" erklärt, weil es "bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff" gewesen sei und "auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien" gedient habe. Ja. Und trotzdem ist die Entscheidung so falsch, wie ihre Begründung dumm ist. Mit ihr demonstrieren die Experten, dass sie demselben ideologischen Überbau angehören wie die kritisierten Medien.

Das Wort "Lügenpresse" war der Versuch des kaiserlichen Deutschland, sich der übermächtigen - und tatsächlichen - Lügen­kampagne seiner Kriegsgegner zu erwehren. Der Begriff verknappte einen unbestreitbaren Sachverhalt, er war (und ist) bildhaft, einprägsam und ein Signal zur Attacke. Kein Wunder, daß auch Nationalsozialisten ihn für ihren Zweck benutzten.»[5]

Weiterentwicklung des Begriffs

Im Juni 2015 bezeichnete der umstrittene Blogger Fefe[wp] Wikipedia als "Teil des Problems". Was er damit meint, erschließt sich schnell: Die Online-Enzyklopädie werde zunehmend als Teil der "Lügenpresse", des Establishments[wp] wahrgenommen, die offenbar ein großes Problem habe, neben dem Mainstream auch abweichende Positionen neutral darzustellen:

Zitat:

«Wie lange die wohl noch haben, bis die Lügenpresse-Chöre sich der Wikipedia zuwenden? Wenn man bedenkt, mit welch hehren Ansprüchen die mal gestartet sind, und heute gilt dort Faustrecht ...»[6]

Sinn der Meinungsindustrie

Lügenpresse mal ehrlich:

Zitat:

«Springer-Anwälte erklären dem Gericht: "Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen."»[7]

Kommentare

Zitat:

«Lügenpresse ist zum "Unwort des Jahres" gekürt worden. Zu Recht. Denn: Wir haben keine Lügenpresse. Wir haben eine Halb­wahrheiten­presse.» - Josef Bordat[8]

Zitat:

«Das letzte Mal wurde der Begriff Lügenpresse um 1989 in der DDR verwendet: für die Bericht­erstattung der SED-Parteiorgane. Und genau deshalb ist er in Dresden wieder aufgetaucht. Sowas wissen trans­atlantische Chefredakteure natürlich nicht, denn sie waren ja nicht dabei.» - Joe[9]

Zitat:

«Die momentane politische Meinung geht davon aus, dass die Verwendung des Begriffs "Lügenpresse" im deutschen Sprachgebrauch einen rechtsradikalen Hintergrund hat.

Die PEGIDA-Bewegung aus Dresden hat die "Lügenpresse" aus der Versenkung geholt, weil sie der Meinung war und ist, dass die deutschen Medien in ihrer Berichts­erstattung über PEGIDA lügen würden. Soweit zur aktuellen Entwicklungs­geschichte der "Lügenpresse".

Die deutschen Medien als "Lügenpresse" zu bezeichnen ist sicherlich diffamierend, aber wohl von der Meinungsfreiheit gedeckt. Nun sind Nachrichten immer ein Mix aus Fakten, persönlichen Meinungen und Propaganda. Die absolute Wahrheit hat niemand für sich gebucht und das ist sicherlich auch nicht machbar. Ereignisse werden kurz und knapp in reißerischen Bildern präsentiert. Freilich bleiben tiefgreifende Analysen auf der Strecke. Hinzu kommen wirtschaftliche Interessen. Alle Nachrichten­sender kämpfen um Einschalt­quoten und das ist ein nicht ungefährlicher Spagat. Übertreibungen gehören heute zum journalistischen Geschäft und wer den ersten fetten Knaller bringt, wird hohe Werbe­einnahmen generieren. Dass hier und da die Wahrheit etwas verdreht wird, weiß jeder. Manchmal bleibt es im Rahmen und manchmal nicht.

Jeder kennt die Bilder aus Paris, wo viele Staatsführer am Trauermarsch für die getöteten Comic-Zeichner teilnahmen. Die Bilder suggerierten, dass die Staats­lenker vorneweg marschierten und dahinter gleich das treue Volk. Diese Bilder waren manipuliert, denn die Märsche der Regierungs­chefs und der Bevölkerung fanden zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten statt. Klar, dass sich darüber Unmut breit macht. Das war eine echte Verarsche. Hätten die Medien erklärt, dass aus Sicherheits­gründen ein Abstand zwischen den Politikern und dem gemeinen Volk nötig ist, dann hätte das jeder verstanden. Nein, das haben sie erst im Nachgang gemacht. Das hat dann einen etwas bitteren Beigeschmack. Die Journalisten müssen diese Kritik akzeptieren. Schließlich stimmen die Fakten, das lässt sich kaum noch leugnen.» - Detlef Bräunig[10]

Zitat:

«Der Schmähbegriff wird immer dann aus der Mottenkiste geholt, wenn es darum geht, der jeweils anderen Seite die Legitimation zu entziehen.» - Rainer Blasius[11]

Zitat:

«Ein altes englisches Sprichwort lautet: "Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit." Das galt besonders vor 100 Jahren, als die sich bis aufs Messer bekämpfenden Staaten umgehend an den "Heimatfronten" Nachrichten ganz unterdrückten, stark schönten oder gleich fälschten - um einerseits die eigene Bevölkerung zu beruhigen und andererseits den "Feind" auszugrenzen und herabzusetzen, ja Hass gegen ihn zu schüren.

Schon Ende 1914 erschien ein Buch mit dem Titel: "Der Lügen­feld­zug unserer Feinde: Die Lügenpresse". Der Autor hieß Reinhold Anton, vielleicht ein Pseudonym. Im Jahr darauf legte er nach mit "Aus der Lügen­werk­statt. Der Lügen­feld­zug unserer Feinde", bis dann 1916 das Pamphlet "Die Lügen­presse. Der Lügen­feld­zug unserer Feinde: noch eine Gegen­über­stellung deutscher und feindlicher Nach­richten" erschien, das sich mit den Telegrammen der Nachrichten­agenturen über den "Weltkrieg 1914/16" befasste und dabei stets der eigenen Seite das Monopol auf die Wahrheit bescheinigte.

Das diffamierende Wort "Lügenpresse" ist sicherlich damals nicht erst erfunden worden.» - Rainer Blasius[11]

Zitat:

«Die "Lügen" sind, wie gesagt, keine zufälligen oder individuellen Entgleisungen, sondern organisierte Manipulationen, die sich zu einem politisch-ideologischen Programm fügen, das sich mit den Stichworten: Globalismus, Multikulturalismus, Genderismus und Treue zur Pax Americana, grob umreißen läßt. Jenseits seiner Alternativlosigkeit, wird ständig behauptet, beginne die braune Zone.

Die Unterschiede zwischen bürgerlich und linksalternativ, konservativ oder liberal, auf die die Presseorgane früher großen Wert legten, sind darüber so gut wie verschwunden. Das liegt zum Teil am weltanschaulichen Gleichklang der Journalisten, an der ähnlichen Konditionierung ihres Bewusstseins. [...] Die Medien befinden sich in der Hand weniger großer Konzerne, die untereinander, international und mit Strategie- und Lobby­gruppen vernetzt sind. Für den einzelnen bleibt da wenig Spielraum.

Gegen diese geballte Macht wehren sich die "Lügenpresse"-Rufer in dem bewussten oder unbewussten Wunsch, "in der Wahrheit zu leben" (Václav Havel[wp]). Dieser Wunsch geht über das Politische hinaus. Es geht darum, einen Rest persönlicher Autonomie vor dem organisierten Irresein zu retten.» - Thorsten Hinz[5]

Zitat:

«Mit Lügenpresse bezeichnet der "normale Mensch" das journalistische Betrugsszenario in Deutschland.» - Aus einem Kommentar des Handelsblattes

Zitate

Zitat:

«Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.» - Benjamin Franklin[wp]

Zitat:

«"Lügenpresse" ist wirklich das Unwort des Jahres, weil es die Untaten der Presse verharmlost.» - Rainer[12]

Lügenpresse fordert Eingreifen des Staates:

Zitat:

«Nach den tätlichen Angriffen und Bedrohungen von Journalisten bei Demonstrationen der fremden­feindlichen Pegida-Bewegung haben Verbände und Medien mehr Sicherheit für die Kollegen eingefordert. In einem gemeinsamen Schreiben protestierten am Montag der Mitteldeutsche Rundfunk, der Zeitungs­verleger­verband und die DJV-Landes­verbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Deutscher Journalisten-Verband) gegen die Ausweitung der Hetze und Gewalt, die bei den Pegida- und Legida-Aufmärschen in Dresden und Leipzig besonders augenfällig ist.

"Die Aufputschung von teilweise tausenden Anhängern der Bewegungen mit den Rufen 'Lügenpresse' ist nicht nur für alle Medien­vertreter unerträglich. Sie beschädigt die Demokratie, schafft eine Stimmung der Verunsicherung in der Bevölkerung und provoziert Handlungen bis hin zum Einsatz von Gewalt", hieß es. Diesem Spuk sei entschieden entgegen­zutreten. Die Medien seien trotz permanenter Verbal­angriffe durch Demonstranten stets um sachliche und objektive Bericht­erstattung bemüht. Die andauernden "Lügenpresse"-Rufe sorgten jedoch für eine Vergiftung des Klimas, die nicht mehr hinnehmbar sei. Man erwarte von den Innen­ministerien und der Polizei, dass sie Angriffe auf Journalisten unterbinden.»[13][14][15]

Kritik kommt bereits von Journalisten selbst:

Zitat:

«Ja, ich sehe unser Land und unsere Demokratie in erheblicher Gefahr der Ausplünderung und Vernichtung. Aber vor allem durch Journalisten und Politiker. Flüchtlinge kommen da erst viel, viel weiter hinten in der Bedrohungsliste. Ich halte das für unheimlich gefährlich und korrupt, was die da treiben.

Ich habe vor allem deshalb andere Schwerpunkte, weil mir das - die Lage und die Bedrohung - schon lange vor der Flüchtlingskrise aufgefallen ist, nämlich am Feminismus. Auch da haben Journalisten schon massive Desinformation und frontale öffentliche und nicht-öffentliche Angriffe gefahren gegen alles, was anderer Meinung war oder auch nur der Zwangsmeinung nicht vorbehaltlos folgte. Letztlich ist die Bericht­erstattung in der Flüchtlingskrise nichts neues, sondern nur die Fortführung geradezu krimineller Desinformation, unter der wir schon seit Jahren stehen. Jetzt ist es halt nur so, dass das Thema viele angeht und interessiert, und Flüchtlings­dramen halt eben auch sehr gut alternativen neuen Medien (Handy-Video usw.) zugänglich sind, die Medien also ihr Wahrheits­monopol nicht mehr haben.

Auch auf den NachDenkSeiten erschien ein Interview, wiederum mit einer Journalistin, Gaby Weber[wp]. Ich finde es bemerkenswert, dass die Kritik nicht mehr nur in "Lügenpresse!"-Rufen aus dem Pegida-Lager, sondern inzwischen auch von ersten Journalisten selbst kommt, obwohl die sich ja normalerweise niemals und unter keinen Umständen gegenseitig ernstlich kritisieren.»[16]

Zitat:

«Die Medien stehen zurzeit massiv in der Kritik. Der Bürger fühlt sich oft weniger informiert als manipuliert. Wer die Medien kritisiert, bekommt von ihnen oft das Label unseriös, dumm oder gar rechts verpasst. Systematische Medienkritik wird dabei als pauschale und also intellektuelle Fehlleistung abgetan. Komisch nur, dass unter derlei Diskurs- und Denk­verboten unerklärlich bleibt und bleiben muss, was zwischen Massenmedien und Bevölkerung gerade schiefläuft. Wieso vertrauen die Menschen den Medien immer weniger? [...]

Es geht nicht nur um die ARD, ich meine sie allesamt und nehme auch die sogenannten alternativen und linken Medien mit in die Kritik. Sie betreiben aktuell eine "Gesinnungs­schreiberei", die kaum noch auszuhalten ist. Praktisch niemand wendet mehr die einfachsten Regeln des Journalismus an. Also etwa, die andere Seite zu hören und eigene Fehler richtig­zustellen.

Und das, obwohl wir alle heute durch das Internet völlig neue Bedingungen haben: Wir, die Medienmachenden, haben einen größeren und schnelleren Zugang zur Information; aber auch die Zuschauer und Leser haben denselben und können uns kontrollieren.

Früher hatte die Tagesschau ein Monopol. Ich erinnere mich an meine Kindheit: Da erschien um 20 Uhr ein Herr Köpke und verbreitete die Wahrheit, und die Leute an den Bildschirmen mussten das glauben. Heute können sie das sofort überprüfen und haben in vielen Fällen, wie etwa bei der Bericht­erstattung über den Nazi-Angriff auf das Gewerkschaftshaus in Odessa, in den Sozialen Medien bereits die Bilder gesehen. Sie wollen das erklärt bekommen, aber das Fernsehen liefert ihnen nur wenige Informationen und fast durchweg regierungsnahe Interpretationen. Da fühlt sich irgendwann dann auch der Normal­verbraucher verarscht und ist es auch kein Wunder, dass eine repräsentative Umfrage inzwischen bestätigt hat, dass 44 Prozent der Bundesbürger der Aussage zustimmen, die Medien seien "von oben gesteuert" und brächten "geschönte und unzutreffende Meldungen".» - Gaby Weber[wp][17]

Zitat:

«Kritik übt der Philosoph Peter Sloterdijk[wp] auch am Zustand der Medien wie der Politik im allgemeinen: "Der Lügenäther ist so dicht wie seit den Tagen des Kalten Kriegs nicht mehr." Im Journalismus trete die "Verwahrlosung" und die "zügellose Parteinahme allzu deutlich hervor". Das Bemühen um Neutralität sei gering, "die angestellten Meinungs­äußerer werden für Sich-Gehen-Lassen bezahlt, und sie nehmen den Job an."»[18]

Zitat:

«Den Begriff "Lügenpresse" verwende ich nicht. Ich gehe davon aus, daß fast niemand absichtlich lügt, was dumm wäre. Der bessere Begriff wäre Gesinnungs­medien, weil nur noch selten sachlich berichtet wird, dafür besser­wisserisch belehrt, Meinungen und Ideologie verbreitet, Dinge schief dargestellt und wichtige Themen völlig verschwiegen werden.

Die Presse manipuliert durch Verschweigen aller Feminismuskritiker, vieler Wahrheiten über die Massen­immigration, und durch verzerrte Darstellung. Unsere Gesinnungs­medien machen wütend jeden Andersdenkenden moralisch nieder und spielen ihre eigene, moralisch aufgezwungende Ideologie als etwas vermeintlich besseres auf.»­- Jan Deichmohle[19]

Literatur

Schwarzbuch alternative Lügenpresse (2015) - Über Compact[wp], Wissensmanufaktur, KenFM, Russia Today, ...
  • Tilman Knechtel, Puja Khosrozadeh: Schwarzbuch alternative Lügenpresse. Wie die alternativen Medien uns in eine sozialistische Weltregierung treiben., Bürgerberg-Verlag 2015, ISBN 3-9817736-0-8

Einzelnachweise

  1. Google Books: Ngram Viewer, am 21. Februar 2015
  2. Pdf-icon-extern.png Unwort des Jahres 2014: Lügenpresse - Sprachkritische Aktion UNWORT DES JAHRES, 13. Januar 2015 (2 Seiten)
  3. Rico Albrecht: Sprache als Waffe - Lügenpresse gegen Verschwörungstheoretiker, Wissensmanufaktur am 9. Februar 2015
  4. 4,0 4,1 Günther Haller: "Lügenpresse!" - Ein neuer alter Kampfruf, Die Presse am 3. Januar 2015
  5. 5,0 5,1 Thorsten Hinz: Meinung: Den Nerv getroffen, Junge Freiheit am 24. Januar 2015
  6. Felix von Leitner: Fefes Blog am 6. Juni 2015
  7. Adblock Plus: Axel Springer sieht Journalismus nur als Vehikel für Werbung, Golem am 29. September 2015 (Der Werbeblocker Adblock Plus hat einen weiteren Prozess gegen Medien gewonnen. In dem Verfahren vertrat der Verlag Axel Springer eine sehr ehrliche Auffassung, wozu ihm Journalismus dient und was er von Adblock-Nutzern hält.)
  8. Lügenpresse, Jobo72 am 13. Januar 2015
  9. WGvdL-Forum: Da fehlt ein ziemlich wichtiger Fakt, Joe am 18. Januar 2015 - 16:42 Uhr
  10. Detlef Bräunig: Die Lügenpresse ist überall, Das Männermagazin am 19. Januar 2015
  11. 11,0 11,1 Rainer Blasius: Unwort des Jahres: Von der Journaille zur Lügenpresse, FAZ am 13. Januar 2015
  12. WGvdL-Forum: Lügen- und Banditenpresse, Rainer am 26. Januar 2015 - 02:40 Uhr
  13. Verbände und Medien fordern Sicherheit für Journalisten, Freie Presse am 5. Oktober 2015
  14. Michael Mannheimer: Lügenpresse: Medien verlangen nach Schutzmaßnahmen gegen Pegida-Vorwurf, Journalistenwatch am 6. Oktober 2015
  15. Lügenpresse: Medien verlangen nach Schutzmaßnahmen gegen Pegida-Vorwurf, Michael Mannheimer am 6. Oktober 2015
  16. Hadmut Danisch: Der korrupte Niedergang von ARD und ZDF, Ansichten eines Informatikers am 7. November 2015
  17. Der Niedergang des Journalismus, NachDenkSeiten am 6. November 2015
  18. Peter Sloterdijk über Merkel und die Flüchtlingskrise: "Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung", Cicero am 28. Januar 2016 (Mit deutlichen Worten kritisiert Peter Sloterdijk die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und geht auch mit den Medien hart ins Gericht. Wenn die Regierung mit ihrer Politik des Souveränitäts­verzicht weitermache, sei eine Überrollung Deutschlands nicht mehr aufzuhalten, prophezeit der Philosoph.)
  19. Jan Deichmohle am 21. Juli 2016, Kommentar in "Doppelmoral und schiefe Wahrnehmung"

Querverweise

Netzverweise

Kriegspropaganda