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Tabu

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Hauptseite » Diskurs » Tabu


Die Themen der Männerrechtsbewegung unterliegen einem Tabu: Ein Mann kann nicht benachteiligt oder gar Opfer sein. Innerhalb unseres Bereichs gibt es Themen, die für sich selbst noch einmal ein Tabu darstellen. Wenn das der Fall ist, gestaltet sich die Diskussion darüber besonders heikel. Beispielsweise unterliegt das Thema "Junge wird von Frau vergewaltigt" streng genommen drei Tabus: "Frau = Täter", "Junge = Opfer", "Geschlechtsverkehr". Wobei man sich über letzteres wohl streiten kann.

Bei einem Gespräch um ein unbeliebtes Thema steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Gegenüber pauschal diffamiert wird. Bei gängigen Methoden wird dem Diskussions­partner Frauenfeindlichkeit, Hypersensibilität (Weichei) und/oder Rechts­radikalismus unterstellt.

Umfrage

Britische Umfrage: Über 50 % der Männer glauben, dass die Welt von Frauen beherrscht wird und dass sie ihre traditionelle Rolle in der Gesellschaft verloren haben. Als sie gefragt wurden, was es denn heißt, ein Mann zu sein, antworteten mehr als die Hälfte, dass die Gesellschaft versucht, sie zu feminisieren. 52 % gaben an, dass Männer nach weiblichen Regeln leben müssen. Die Männer sagten, dass sie sich durch die Political correctness eingeschränkt fühlen - nur 33 % gaben an, dass sie ihre Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt sehen, während es 66 % sicherer und einfacher finden, ihre Meinungen für sich zu behalten.[1]

Ähnliche "kritiksensible" Gruppen

"Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist beinahe ebenso sakrosankt wie der Zentralrat der Juden[wp] (ZJD) oder die feministische Ikone Alice Schwarzer. Allenfalls von Angehörigen derselben Minderheit, etwa von Henryk M. Broder[wp] oder Charlotte Roche, wird moderate Kritik geduldet. Andere Ketzer sind per Definition homophob, antisemitisch oder frauenfeindlich. [...] Es liegt nahe, gerade in dieser narzisstischen Nabelschau eine Ursache für das Wiedererstarken von Homophobie in Teilen der Gesellschaft zu sehen. [...] [Ich] finde es moralisch bedenklich, wenn Schwule und Lesben positive Diskriminierung nicht nur ausnutzen, sondern auch noch rechtfertigen und die Kritik daran als dreist bezeichnen. Affirmative action[wp] ist bis zu einem bestimmten Punkt sicher notwendig, wird jenseits dieses Punktes aber nicht nur überflüssig, sondern gefährlich. Dieser Punkt ist in meinen Augen im Falle der Homosexualität überschritten - übrigens auch bei Frauen."[2]

Attackierte Personen

Eva Herman

In der Vergangenheit wurde Eva Herman für ihre feminismuskritischen Äußerungen in die rechte Ecke gestellt. (Einer Frau Frauenfeindlichkeit oder Hypersensibilität zu unterstellen, ist nicht so einfach.)

Esther Vilar

Esther Vilar: "Auf der Toilette der Münchner Staatsbibliothek haben mich vier junge Frauen zusammengeschlagen. Das war nicht zum Lachen. Ich wurde bespuckt, ich bekam unentwegt Morddrohungen, mein Haus in München pinselte man mit Totenköpfen und Ähnlichem voll. Ich habe Deutschland von einem Tag auf den andern verlassen, ich hatte einen kleinen Sohn, ich konnte nicht mehr bleiben. Ich bin in die Schweiz. Das war der Anfang."[3]

Verfechter des Tabus

Thomas Gesterkamp

In der TAZ versucht Thomas Gesterkamp die ganze Männerrechtsbewegung in die rechte Ecke zu stellen. Auch der Hypersensibilitätsvorwurf wird gestreift: "Männer, die über Benachteiligung jammern, seien keineswegs 'Heulsusen', sondern engagierte Antifeministen, die 'uns eine gefährliche Schieflage in Staat und Gesellschaft vor Augen halten'."[4]

Linke Tabumacht

Zitat:

«Die Erregung über Sarrazin[wp] und Sloterdijk[wp] ist doch keine Erregung der deutschen Bevölkerung, sondern es ist eine Erregung der Linksintellektuellen. Der Linksintellektuellen, die seit Jahrzehnten den Diskurs dominieren und die das ausgeprägt haben, was wir Political correctness nennen. Es ist eben nicht so, die Erregungslogik der Massenmedien funktioniert links wie rechts, das ist nicht wahr. Sondern sie haben einen massiven links geprägten Diskurs, mittlerweise auch sehr stark in den Massenmedien, vor allem in den Öffentlich-rechtlichen, und sie haben ihn vor allen Dingen in der so genannten Kultur und dieser Diskus ist in der Tat herausgefordert worden durch Leute wie Sloterdijk. Und das finde ich, ist eine interessante Provokation. Es geht eigentlich über das Thema der Lufthoheit über die deutschen Diskurse.
Es sind massive Tabus. (...) Das sind alles und ausschließlich linke Tabus. (...) Man will gar nicht diskutieren, sondern man will Diskussionen blockieren. Das ist der Sinn von Tabus. Und der Jammer der deutschen Situation ist der, dass ausgerechnet die Linken zu den großen Tabumächten geworden sind. Also die, die früher Aufklärung betrieben haben, die die gekämpft haben für freie Meinung, überhaupt für Freiheit, das sind die großen Tabumächte unserer Zeit. (...)
Ich glaube, das liegt darin begründet, dass die Linken sich in der Defensive sehen. Sonst würde ich auch die Heftigkeit dieser Diskussionen und der Reaktionen gar nicht verstehen können. Sie sehen, dass sie nicht mehr den Zeitgeist so unzweifelhaft diktieren können, wie noch zehn oder fünfzehn Jahre früher; und diese Situation, glaube ich, erklärt die eigentümlichen rhetorischen Eskapaden, die wir da erlebt haben. Und ich möchte es an einem simplen Beispiel mal klarmachen, wie diese Tabuisierung bestimmter Themen und Begriffe einhergeht mit einer Arroganz aus der Defensive heraus.
Sie haben gerade die Minarettabstimmung in der Schweiz erwähnt. Zu dieser Abstimmung in der Schweiz gab es in den Tagesthemen einen Kommentar des RBB mit der wunderbaren Pointe "Die Schweizer sollen sich schämen". Es sei eine Schande und ein Skandal für die Schweiz selber, dass die Schweizer denken wie sie denken (...) und offensichtlich muss man diesen Leuten heimleuchten. Diese unglaubliche Arroganz, die Abstimmung, die ein Volk trifft - ähnlich wie ja auch über die Europaverfassung in Irland und in anderen Ländern - sobald irgendjemand es wagt, und sei es ein ganzes Volk, abzuweichen von der Generallinie der Linken, wird eine unglaublich, auch (von den) Medien instrumentierte Rhetorik entwickelt, die im Grunde eine Volkspädagogik ist: Entweder ihr nehmt Vernunft an, nämlich unsere Vernunft, oder wir müssen euch Mores lehren[wp] und sei es sogar mit juristischen Mitteln.» - Norbert Bolz[5]

Einzelnachweise

  1. Survey finds men have lost their role in society, Telegraph am 7. Januar 2008
  2. Politisch korrekter Weg in den Totalitarismus: Schwulsein als religiöses Bekenntnis, André F. Lichtschlag am 6. Juli 2009
  3. Esther Vilar: "Liebe macht unfrei", Weltwoche Ausgabe 51-52/2007
  4. Männerrechtler fürchten Feminismus. Rechte Männer in Angst., TAZ am 20. September 2008
  5. Wie zu reden sei. Öffentliche Streit- und Konsenskultur., (Das Kulturgespräch) Deutschlandradio am 11. Dezember 2009
    Youtube-logo.png Prof. Norbert Bolz (u.a. mit Ulrike Draesner) zur Political Correctness, Peter Sloterdijk, Thilo Sarrazin, linke Medien, Intoleranz und direkter Demokratie (Länge: 10 Min.)

Querverweise