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Informatik

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Die Informatik wird zur Vulgärinformatik, weil da jetzt alle Fachfremden mitmischen.[ext] Vor allem deshalb, weil immer mehr Leute in die Universitäten gepumpt werden, wo sie dann nichts mehr Broterwerbs­taugliches lernen und letztlich alle dann "irgendwas mit Cyber" machen. [...]

Die Entgleisungen des Computer(un)wesens sind aber immer häufiger zu beobachten:

  • Jeder hat Computer, Tablet, Handy und fühlt sich deshalb als Fachmann.
  • Ständige "Jeder kann..."-Kampagnen.
  • Massive Inflation von Software, quantitativ wie qualitativ.
  • Jede Menge Leute auf dem Markt, die nichts Gescheites gelernt haben und dann da beim Rumklicken landen.
  • Viele sind als Person des Arbeitsmarktes auch schlicht überflüssig.
  • Irgendwie ist es gerade hip.
  • Genderisten und Schulpädagogen meinen, jeder müsse heute programmieren.
  • Ganze Branchen haben den Digitalisierungs­schock nicht verkraftet und sind damit beschäftigt, ihr "Cybertrauma" irgendwie zu verarbeiten.
  • Jetzt sind sie alle auf Cyber-Krieg eingestellt.


Es ist eine Frage der Zeit, wann das immer stärker anschwellende Heer der SJW und Gleichstellungsbeauftragten auch Computer zu ihrer Opferklientel zählen, weil es mehr Beschützer als Opfer gibt. Früher oder später werden sie Computer davor schützen wollen, von bösen weißen Männern patriarchalisch-diktatorisch programmiert zu werden und einen weichen, weiblichen Stil proklamieren, der die Bedürfnisse und Belange des Computers miteinbezieht. Lacht nicht, das kommt garantiert, spätestens wenn die KI sowas wie Bewusstsein vorgaukelt oder die Roboter klein und süß werden. Viele haben ja Angst, dass uns die Maschinen irgendwann intellektuell überrunden und die bösen Algorithmen immer mehr über uns bestimmen. Das wird man bald als Kulturangst und cyberphob[wp] beschimpfen und unter Strafe stellen, spätestens wenn das erste Mal irgend so ein Neuro­algorithmen­experiment bei Google eigene Wünsche haluziniert. HAL[wp] is alive.

Was mich übrigens in Zusammenhang mit der Amygdala auf den neuen Gedanken bringt, ob die mythischen Neo-Animismen, Algorithmen[wp] (den Begriff hat man sowieso nicht verstanden, aber wen kümmert sowas heute noch?) für böse und beseelt zu halten[1], letztlich auch nur so eine Tribalismus[wp]-Aktion der Amygdala - Menschen gegen Algorithmen - ist und man da Computer und Algorithmen für die vom bösen anderen Stamm hält.

[Als Beispiel hier] die Kurz-Vita der "Cyber­psychologin" vom "Institut für Cyber­psychologie". Wäre mal die Frage, ob sie sich als Psychologin für die Menschen vor dem Computer oder als Psychologin für Computer hält (na, die würde ich ja gerne mal gegen ELIZA[wp] antreten lassen). Also ich habe jetzt ungefähr 15 Mal "Cyber" auf dieser Webseite gezählt (man kann sich drüber streiten, ob man Menüs dazuzählt) und damit wird man dann auch ohne Informatik-Kenntnisse zu den "führenden Cyber-Experten". Man muss ganz, ganz oft "Cyber" sagen. Das hilft.


Komischerweise kenne ich keinen einzigen Informatiker oder sonst beschlagene Leute aus dem IT-Bereich, die selbst "Cyber" sagen. Das Wort ist zwar an sich nicht falsch (Kybernetik[wp]), aber zumindest bei mir im heutigen Sprachgebrauch mit Schwätzern und Laien konnotiert. Denn unter einer "Cyber" verstehen Informatiker (zumindest die, die die Frühzeit noch mitbekommen haben) nämlich nicht das große ganze unheimliche Computergedöns, sondern einen konkreten Rechner der CDC Cyber-Serie.[wp] Früher sagte man "das rechnen wir auf der Cyber", und meinte damit sowas ähnliches wie wenn man heute sagt "das machen wir in der Cloud[wp]". Nämlich das Rechnen in einem entfernten Rechenzentrum[wp], wo so dicke Rechner[wp] stehen, dass sie nicht einem gehören, sondern jeder mal seinen Rechenjob dahinschickt.

Ich finde das übrigens immer erstaunlich, wenn die Generation "Cyber" meint, dass sie neue, hippe Dinge erfindet und dabei letztlich nur das wieder einführt, was es vor Einsetzen ihres Bewusstseins schon mal gab, und was die letzte "hippe" Generation meinte, als progressiv abzuschaffen.


Früher, ganz früher, gab es mal sogenannte Terminals[wp]. Es gab da zwei Typen. Die "seriellen", die praktisch immer mit einer RS232[wp]-Schnittstelle versehen waren, damit man sich mit einem Modem in ein Rechenzentrum einwählte, und von deren Klassiker VT100[wp] noch heute die Linux-Konsolen und xterminals[ext] abstammen, die machen nämlich im wesentlichen nichts anderes, also so ein Terminal, das per Modem an einem Unix-Zentralrechner angeschlossen ist, zu simulieren. Viele wissen heute nur nicht mehr, woher der ganze Unix-Zauber eigentlich kommt. Und es gab die Block-Terminals, die gab's auch mit RS232, aber auch anderen Schnittstellen, und die ihre Inhalte immer seitenweise als Maske angezeigt haben, von der man immer in komplett neue Masken gesprungen ist. Wer BTX noch kennt: Das war auch sowas. Konnte man früher in Reisebüros und sowas sehen, die haben damit schon früh Reisen gebucht.

Web-Browser sind im Prinzip nichts anderes als die alten Block-Terminals. Nur mit einer anderen Beschreibungs­sprache für die Seiteninhalte und graphischen Fähigkeiten.

Und die hippe Cloud[wp] ist auch nichts anderes als die Wiederkehr des alten Rechenzentrums[wp] mit Mainframes[wp] und geballter, mietbarer und nach Bedarf verteilter Rechenleistung. Früher hat man das so gemacht, dass man seinen Rechenjob ins Rechenzentrum geschickt hat und dann dafür nach Rechenzeit eine Rechnung bekommen hat (Lest mal das Kuckucksei, da hat einer den Russenhack aufgedeckt, weil die Abrechnung um ein paar Cent abwich). Da kommt übrigens auch die Bezeichnung "Account" her. Das war das Konto, auf das die Rechnungen für die Rechenzeit gebucht wurden.

Dann kam die PC-Ära, des Personal-Computers, und jeder fand das auf einmal toll, seine Rechenleistung vor sich auf dem Tisch stehen zu haben und sie kostenlos und schnell nutzen zu können, und Rechenzentren waren plötzlich als teuer, alt, verstaubt, rückständig verschmäht und wurden abgebaut.

Und dann kam irgendwann die Virtualisierung zusammen mit dem Internet, gepaart mit der Miniaturisierung, als es dann plötzlich schick war, kein Kapital mehr anzulegen und kleine leichte Rechner wie Smartphone und Tablet zu nutzen und sich nicht mit Hardware herumzuplagen, und auf einmal war das Prinzip des alten Rechenzentrums mit großen Mainframe-Rechnern, mit denen man sich per Terminal verbindet, um dort seine Jobs zu rechnen und sich den Rechenaufwand in Rechnung stellen zu lassen, wieder da.

Eine ganze Branche lebt davon zu ventilieren, dass das was ganz tolles und neues wäre, dabei haben wir eigentlich gar nichts neues erlebt, sondern im Gegenteil den Tod von etwas altem: Dem PC. Es wird nicht mehr lokal gerechnet (schon, aber nicht mehr die Hauptarbeit), sondern der PC reduziert sich wieder mit Browser zum alten Block-Terminal, und so, wie wir die alten VT100-Terminals virtuell simulieren, werden jetzt ganze PCs virtuell in Rechenzentren simuliert. Back to the Roots.


Und weil 99,9% derer, die heute auf Cyber machen, nicht wissen, was da passiert, und alle glauben, es wäre da was fundamental Neues, haben sie alle Pseudo-Traumata, mit denen sie nicht klarkommen.

Situation in Deutschland

Zitat:

«Da wundert man sich immer, warum wir Technologie­land sein wollen, aber im Technologie­bereich Computer­technik eigentlich gar nichts zu melden haben. Und man hat nicht etwa irgendwann man entschieden, dass man da jetzt was anders machen könnte, sondern immer weiter so. Viele Informatik­professoruren sind heute nur noch Witz­posten und Politfutter, mit Gender­quatsch besetzt. Da sieht man, wie die nicht nur sich selbst, sondern das Land kaputt machen.» - Hadmut Danisch[3]

Informatik und Politik

Zitat:

«Ist der Genderismus die getarnte und von den USA gesteuerte Fortführung der Umerziehung und Entnazifizierung[wp] nach dem zweiten Weltkrieg? Ist dieses Quoten- und Inklusions-Dings und diese ganze Schwulen­kampagne als so eine Art Sperre konstruiert, dass sich wieder so etwas wie eine "Arier-Gesellschaft" bildet?

Und sind am Ende dieses ganze Sozio-Gehampel, Twitter, die extreme Überwachung aller Lebens­bewegungen, Kommunikation und Vorlieben, das Überwachen jeglicher bestellter, gekaufter, ausgeliehener Literatur, der ganzen Tele­kommunikation, so eine Art Tsunami-Frühwarnsystem, so eine Sensoren-Phalanx gegen ein Aufschaukeln einer neuen naziartigen Ideologie?

Wird deshalb die ganze Presse auf Links gekrempelt, alles in den Medien unterdrückt, was dieser Gender-Vorgabe nicht entspricht, und sofort auf alles losgegangen, was in den Social Media Kritik am Feminismus äußert?

Und ist das vielleicht Inhalt der Geheimverträge zwischen Deutschland und den USA und der Grund für Merkels Duldungs­starre bei der flächen­deckenden Ausspähung der Deutschen? Ist Inhalt der Verträge, dass Deutschland nur ein (pseudo-)souveräner Staat (und sich wieder­vereinigen) durfte, wenn die USA für eine permanente Überwachung zur Früherkennung und dauernde Gegen­maß­nahmen sorgen dürfen? Würde das nicht exakt amerikanischer Mentalität entsprechen?

Ist das der Grund, warum man hier in den 1990er Jahren ein Kryptoverbot[4] durchsetzen wollte und - als das scheiterte - alle befähigten Kryptologen und Informatiker aus den Unis geschossen und die Lehrstühle mit Operettenprofs besetzt hat? Ist das vielleicht der Grund, warum ich ständig gegen Wände, manipulierte Gutachten, gefälschte Protokolle, unterdrückte Akten und Geheimnis­krämerei laufe? Weil ich mich mit der technischen Abwehr gegen staatliche Kommunikations­über­wachung beschäftigt habe und gerade das vielleicht gegen solche Geheimverträge verstieß? Sind Google, Twitter usw. systematische Massen­über­wachungs­instrumente zur Früh­erkennung und Bekämpfung solcher Trends und wirksame Kryptographie deshalb unerwünscht? Ist Deutschlands Unselbständigkeit in IT, völlige Abhängigkeit von den USA und die schreiende Inkompetenz der Politiker Teil dieser Verträge?

Und warum haben die im Bundestag so seltsam ignorant weggeguckt, als Baer da Verfassungsrichterin wurde? Die Korruption dort ist bekannt, aber dass es so schlimm ist? Denn da ist ja alles geheim und nicht nachvollziehbar. Wurde die auf amerikanischen Wunsch (Befehl?) da reingepflanzt? Vielleicht weil da ein altes Familientrauma die Bereitschaft und Willigkeit fördert?

Ist dieses permanente Dauer­bombardement durch die Presse und Politik mit diesem Frauen-, Schwulen-, Farbigen-, Behinderten-, Minderheiten-, Familien­dekonstruktions­gequatsche und das permanente Einhämmern, dass Genetik gar nichts sei und alles nur kulturell erzeugt sei, so eine Art Daue­rentnazifizierung? Denn es sind ja alles solche Themen, bei denen Nazis das Kotzen kommt. Quasi so eine Art Breit­band­antibiotikum in Dauerinfusion?» - Hadmut Danisch[5]

Unterwanderung und Korruption

Zitat:

«In der Informatik treiben sich heute Gender-Professorinnen herum, die weniger Ahnung von Informatik als eine Kuh vom Eierlegen haben, sich eigentlich noch unter dem Durchschnitts­laien bewegen.» - Hadmut Danisch[6]

Zitat:

«Man sieht die Ausdehung eines Effekts, der mir schon oft aus der Informatik berichtet wurde: Professuren werden mit Gender-Spinnern besetzt, und die bieten dann alle Vorlesungen an, jedes beliebige Thema, jedes beliebige Fach. Und erzählen immer das Gleiche, den ganzen Gender-Käse, egal ob es um Compiler, Algebra oder 3D-Graphik geht.

Das sieht man auch hier: Völlig egal, worum es geht, Gender muss als Thema und Wissens­basis reichen. Und jedes Fach muss dafür herhalten, den Gender-Käse zu transportieren, typisches Sekten­verhalten.

Zeigt schön die Degeneration von Wissenschaft und Hochschulen. Es geht hier eben nicht nur um politische Agitation. Sondern auch um Überlebens­strategien der vielen Leute, die man an Universitäten schiebt, obwohl sie intellektuell damit weit überfordert sind. Gender ist halt immer die Universal­rettung, wenn intellektuell einfach gar nichts mehr geht - Hadmut Danisch[7]

Bedrohungslage

Zitat:

«Von solchen Leuten werden wir regiert.

Jetzt jammern sie gerade über die angespannte "IT-Bedrohungslage".[ext]

Tatsächlich aber ist es so, dass die Bundesregierung und die Politik ihre Energie zum Thema Internet bisher mit dem Thema "Hate Speech" verbraten haben, ohne auch nur ein einziges Mal die Relevanz oder einen Nutzen der verbratenen Energie zu belegen.

Macht Euch mal klar, wie sehr sich die Bundesregierung in den vergangenen Jahren um "Hate Speech" und wie wenig sie sich um IT-Sicherheit gekümmert hat.

Einen Internet-Minister lehnen sie strikt ab, weil mindestens fünf Laien-Minister in das Thema mit reinreden wollen. Und die Cyber-Armee überlassen sie einer Ursula von der Leyen, die das Internet nicht mal in Ansätzen versteht, die so komplett inkompetent ist.

Unser Problem sind nicht Angreifer.

Unser Problem sind unsere Politiker. Das Prinzip der Laien-Regierung.» - Hadmut Danisch[8]

IT-Sicherheit

Müsste ja inzwischen jeder mitgekriegt haben, dass da gerade eine Ransomware[wp]-Welle (WannaCry[wp]) umgeht. Zeit zum Nachdenken.

In England haben sie Krankenhäuse lahmgelegt, bei uns angeblich die Bahn beeinträchtigt, und so weiter und so weiter. Angeblich über 70 Länder betroffen.

Zwar hat Microsoft die Lücke kürzlich geschlossen (heißt es), das aber auch nur, weil sie sie kannten. Da wird es noch jede Menge unbekannter, ungepatchter Lücken geben. Es heißt, das Zeug hätte sich über eine Lücke ausgebreitet, die die NSA schon lange kannte (oder vielleicht sogar selbst hat einbauen lassen, das ist ja bekannt, dass die Software-Firmen von Geheimdienstlern unterwandert sind). Der Glaube an Patches hat so eine gewisse Ähnlichkeit zum Glauben an Virenscanner. Man klammert sich da an ein Prinzip Hoffnung und meint, wenn man doch nur irgendwas fleißig macht und für irgendwas Geld abdrückt, dann muss es doch halten.

Von wegen.

Unsere gesamte IT-Infrastruktur ist in der Gesamtsicht nicht stabiler als ein Kartenhaus. Der Aberglaube IT-Sicherheit ist enorm.

Strukturelle Sicherheit wird bei uns kaum betrieben, stattdessen werden die Firmen immer stärker mit Pseudo-Experten vollgepumpt und der Irrglaube angetrieben, dass das doch alles ganz toll sein müsse, wenn man sich für teuer Geld zertifizieren lässt und nach Grundschutz, ISO oder sowas Listen abnudelt. Wir haben eine riesige Sicherheits- - nein, nicht Sicherheits-, sondern Sicher­heits­dienst­leistungs­infrastruktur, der Fluss von Geld in die eine und von Zertifizierungen in die andere Richtung ist gewährleistet.

Aber wenn's zur Sache geht, bleibt nicht mehr übrig als das allgemeine Hoffen, dass es von Microsoft einen Patch gibt und der eingespielt ist.

Und dann kommt Panzer-Uschi mit ihrer Cyber-Krieger-Truppe, die Angreifer gegenangreifen will.

Da kann man jetzt am praktischen Beispiel mal die Frage stellen, was das hier jetzt eigentlich genutzt hätte und was sie da eigentlich getan hätten. Meiner Einschätzung nach: nichts.

Reines Security-Voodoo. Als würde man Stricknadeln in eine Puppe stecken, die man mit Haaren des Angreifers gemacht hat.

Die Realität ist, dass IT-Security seit 25 Jahren vor allem ein Gebiet der Geschäfte­macher, Schwätzer und Wichtigtuer ist, und per Politik von Laien vereinnahmt wurde. Schaut einfach mal, wen die Parteien und Medien uns immer so als "Internet-Experten" vorstellen. Leute, deren "Kompetenz" daraus besteht, über Hate Speech in Social Media[wp] zu maulen.
- Hadmut Danisch[9]

Informatik als Frauenquotenwitz

Zitat:

«Aus dem Auftritt von Zypries ging für mich das gesamte komplette Politik­versagen hervor: Juristen, Sozios, Frauenquoten, aber keine Fachkompetenz." - "Dem Korruptions­betrieb wird langsam gewahr, dass er gegen die Wand fährt und mit Juristen und Quotenfrauen nicht zum Ziel kommt." - "Cyberkrieg­führung bekommt man eben mit Kriminologen, Soziologen und Wortgeschwafel auch nicht in den Griff." - Dann die Aussage: Sie bräuchten viel mehr Informatiker. Ach, auf einmal sind Informatiker gesucht. Jahrelang hält man sie raus, nimmt die Informatik als Frauen­quoten­witz, jagt die Sicherheits­spezialisten zum Teufel, und jetzt auf einmal braucht man sie." - "Jahrelang war Internet für sie nur Twitter, Facebook, E-Mail und sowas, wo jeder mitschwätzen kann, und irgendwie alles so ein Social-Sozio-Juristen-Dings, und Informatik nur so ein neues Zielobjekt für Frauen­quoten und abzugreifende Forschungs­gelder, und jetzt brennt die Hütte. Oder mit anderen Worten: Wir sind völlig wehr- und verteidigungs­los. Diese korrupte Nieten-Regierung hat's durch und durch versaut." - "Welcher befähigte Informatiker wäre eigentlich so dämlich, da zur Bundeswehr zu gehen?

  • Chefin von der Leyen?
  • Frauenquote mit totaler Frauenbevorzugung
  • Nullanforderungen an Frauen: Fähige Informatikerinnen fänden sich in einem Haufen dummer Quoten­hühner wieder.
  • Karriere­sperren für Männer: Fähige Informatiker kämen nicht vom Fleck.
  • Dazu noch der Befehls- und Gehorsams­zirkus. Sie haben zwar schon angekündigt, dass sie aus schierer Not Jobs schaffen wollen, für die das nicht gilt. Trotzdem auf typische Informatiker extrem abstoßend.

Das haben sie nun davon. Dummerweise haben das nicht nur die, wir nämlich auch.» - Hadmut Danisch[10]

Zitat:

«Wir bewegen uns gerade in der Wahnsinns-Klapsmühle, die gleichzeitig Hoch­technologie­land werden will, aber die Anforderungen in Informatik auf Null und manchmal sogar noch weit unter Null schraubt, um die Frauenquote in Informatik zu heben. Durch die Absenkung der Anforderung auf oder unter Null pumpt man den Markt mit unfähigen Leuten voll, vernichtet die Ausbildung und glaubt, so müssten wir die Weltspitze erklimmen.» - Hadmut Danisch[11]

Frauenförderung ad absurdum.

Heise berichtet, dass immer noch recht wenige Frauen in die MINT-Fächer gedrückt werden, die da aber schon Probleme haben:

Zitat:

«Mädchen fühlen in naturwissenschaftlichen Fächern in Deutschland nicht genug gefördert. Zu diesem Ergebnis kommt eine europa­weiten Studie. Jedes dritte Mädchen (33,1 Prozent) beklagt demnach, dass natur­wissen­schaftliche Themen und Informatik fast ausschließlich anhand von Beispielen aus der "Jungs-Perspektive" erklärt würden. Dabei sei bei Mädchen im Alter ab elf Jahren das Interesse stark ausgeprägt, es falle ab 16 Jahren jedoch rapide ab.»[12]

Was soll denn das überhaupt heißen? Natur­wissen­schaftliche Themen und Informatik fast ausschließlich anhand von Beispielen aus der "Jungs-Perspektive"?

Erst wollen sie unbedingt alle rosa, Barbie, Prinzessinnen­kleidchen loswerden, weil sie aus der verhassten - angeblich gesellschaftlich auf­gezwungenen - Frauenrolle rauswollen, und dann beschweren sie sich darüber, dass es keine Mädchen-Perspektive gibt? Programmieren mit Hanni und Nanni? Berechenbarkeits­modelle auf dem Pony-Hof? Schleifchen statt Schleifen in den Programmier­sprachen?

Mir wäre bis heute nicht ansatzweise bekannt, dass in den MINT-Fächern irgendwo irgendeine Jungs-Perspektive vorkäme. Da kommt eigentlich gar keine Perspektive vor, weil man versucht, objektiv zu sein.

Kurios daran: In der etwas älteren Gender-Literatur liest man häufig Vorwürfe gegen die Wissenschaft und besonders die MINT-Fächer, dass sie ent­sexualisiert seien, ent­körperlicht, zu abstrakt, dass der Forscher selbst dabei gar keine Rolle spiele und er sich durch die Methoden systematisch selbst neutralisiert, sich und sein Geschlecht aus dem Labor heraushalte. Man hat den Vorwurf erhoben, dass in der Wissenschaft von Männern die subjektive Perspektive ausgeschlossen würde, dass eine Jungs-Perspektive also gerade nicht stattfände, systematisch aus­geschlossen würde. Gerade deshalb sei Wissenschaft frauen­feindlich und frauen­aus­grenzend, weil Frauen sich eben nicht von ihrem Körper und ihrer Sexualität trennen könnten, sie könnten es eben nicht ohne Frauen­perspektive. Deshalb sei Wissenschaft böse, weil sie Frauen dadurch nicht hereinließe.

Und jetzt beschwert man sich plötzlich über eine Jungs­perspektive?
- Hadmut Danisch[13]
Nun berichtet Die Welt [...]
Politiker und Firmenchefs wünschen sich mehr Mädchen wie Dionne, seit Jahren schon. Sie haben Millionen ausgegeben für Programme wie "Girlsatec" oder den "Girlsday" - allerdings ohne durch­schlagenden Erfolg. Für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die berühmten "MINT"-Berufe mit Zukunft, entscheiden sich weiterhin überwiegend Jungen. Deutschlands Nachwuchs bleibt bis heute in alten Geschlechter-Klischees verhangen.
Das bestätigt eine neue repräsentative Umfrage des Forschungs­instituts Trendence unter 17.000 Schülern, die der "Welt am Sonntag" exklusiv vorliegt. Danach geben nur 3,4 Prozent aller Mädchen der Klassen 8 bis 13 als Hauptinteresse die Bereiche Technik und Handwerk an. Bei den Jungen dagegen sind es 30,2 Prozent.
Auch für Informatik klafft die Schere weit auseinander: 12,3 Prozent der Jungen können sich für dieses Fach begeistern, aber nur 1,3 Prozent der Mädchen. In den vergangenen zwei Jahren ist das Interesse der Schülerinnen an Technik, Handwerk und Informatik sogar leicht zurückgegangen.
Einheitlicher sieht es nur in den Naturwissenschaften aus - mit neun Prozent bei den Mädchen versus elf Prozent bei den Jungen. Für sämtliche MINT-Bereiche aber gilt seit Jahren: Stagnation auf niedrigem Niveau. [14]

Und wieder die Nummer mit den Vorbildern (= Verantwortung für eigene Karriere liegt bei anderen):

"Leider sind alle bisherigen Programme zur Gewinnung von Mädchen für MINT-Berufe ein Tropfen auf den heißen Stein", klagt Trendence-Geschäfts­führer Holger Koch. Es fehle an Vorbildern und an der Ermunterung der Eltern. "Die Eltern sind häufig noch in alten Rollenbildern gefangen und erwägen klassische Jungen-Berufe selten für ihre Mädchen." [14]
Noch nie war ein Mädchen für sich selbst verantwortlich oder selbst schuld. [...] Schuld sind immer die anderen.
- Hadmut Danisch[15]
Zitat:

«Die Hochschule Bremen hat jetzt einen "Frauenstudiengang Informatik" eingerichtet.

Wozu das gut sein soll? Weiß man nicht so genau.

Ich habe mal eine Professorin einer anderen Hochschule, die auch sowas anbietet, gefragt, wozu das gut sein soll und was eigentlich die Motivation dafür ist - wenn die nicht faule, unzulässige und betrügerische Absicht, dahinter geringere Anforderungen und andere Bewertungs­maßstäbe für Frauen zu tarnen.

Sie sagte mir, dass der Grund ein anderer sei. Sie hätten massive Probleme mit der Belästigung durch arabische Studenten (ist schon 3, 4 Jahre her). Das könnte man nur aus Political Correctness nicht sagen und keinen "araber­freien" Studiengang anbieten. Deshalb pauschalisiert man das eben auf alle Männer und bietet männer­freie Studien­gänge an. Wie solche Frauen dann in einem Betrieb arbeiten können sollen? Wissen sie auch nicht. Aber die würden wohl eh eher irgendwelche Gender-Stellen im öffentlichen Dienst annehmen. Dass die ernstlich Informatik machen, ist nicht vorgesehen. Wird nicht erwartet.» - Hadmut Danisch[16]

Zitat:

«Gender Studies-Berufungen entsprechen überhaupt keine Standards. Da geht es darum, gewaltsam eine vorgegebene Frauenquote zu erfüllen. Da gibt es Informatik-Professorinnen, die nicht mal Anfänger­wissen von Informatik haben, und es gibt Jura-Professorinnen, die keinen ernstlich juristischen Text zusammen­bekommen (und gleichwohl Verfassungsrichterin werden). Man hat bei Gender Studies die dümmsten Leute gratis durchgewinkt. Weil man musste, weil man politisch unter Druck gesetzt wurde. Oder weil es Professuren gab, die von vornherein nur mit Frauen besetzt werden konnten, und es nicht genug qualifizierte Bewerberinnen gab.» - Hadmut Danisch[17]

Frauen und Informatik

Zitat:

«Die Geschichte der Luftfahrt ist eine Männergeschichte, Männer haben es erfunden und entwickelt, sie fliegen die Dinger. Natürlich gab es ein paar Frauen wie Amelia Earhart[wp] oder auch Beate Uhse[wp]. Aber die Art und Weise, wie man so drei, vier Namen immer wieder hervorzerrt (wie in der Informatik Ada Lovelace[wp] und Grace Hopper[wp] oder in der Physik Marie Curie[wp] oder Lise Meitner[wp]), während das Fach an sich von tausenden Männern aufgebaut und vorangetrieben worden war, zeigt eigentlich nur die Gering­fügig­keit weiblicher Beiträge. Zu sagen, dass Frauen die besseren Pilotinnen seien, weil sie zur Luftfahrt im Cockpit und der Entwicklung kaum etwas beitragen und sich auf Cabin Crew konzentrieren, und deshalb weniger Flieger crashen, ist eine Unverschämtheit.» - Hadmut Danisch[18]

Zitat:

«Der Star-Wars-Effekt: Männer können das ein Leben lang üben, junge Frauen gehen einfach hin und machen das auf Anhieb besser. Egal ob Millenium Falcon[wp] fliegen oder Steinadler kommandieren, sie können alles, alles besser und alles auf Anhieb ohne zu lernen.

Was übrigens wunderbar zur feministischen Doktrin passt, dass Frauen jeden Beruf ergreifen können, ohne ihn vorher mühsam lernen zu müssen. Das gleiche in Informatik und anderen Berufen: Männer sollen sich ruhig jahrelang in Labors oder auf der Adlerjagd üben, Frauen kommen und überholen mit einem Finger­schnippen, können alles besser.

Und wieso klappt das alles so wunderbar? Beim Millenium Falcon und dem Steinadler aus dem gleichen Grund: Weil's so im Drehbuch steht. Wenn da drin steht, dass Frauen alles besser können, dann muss das auch so sein.» - Hadmut Danisch[19]

Zitat:

«Frauen erklären sich damit selbst für blöd. Wenn sie nämlich erwarten, dass man ihnen das Zeug so formuliert und wie das Frühstück ans Bett bringt, damit sie sich dazu herablassen lesen zu wollen anstatt aus eigenem Antrieb zu lesen, dann ist das einfach dämlich. [...] Man muss sich nur mal vor Augen halten, was Feministinnen in der Informatik fordern: Sie müsse verdämlicht und enttechnisiert werden. Die Informatik müsse sich von Computern trennen und auf das Soziale einlassen, damit auch Frauen in der Informatik was werden könnten. Und dann wundern die sich, wenn man sie für blöd hält und das, was Frauen wollen, für oberflächlich, langweilig und seicht hält. Denn es ist oberflächlich, langweilig, seicht - und dumm.

Und wer das nicht glaubt, der möge doch einfach mal die Schriften von Susanne Baer lesen. Die fordert geradezu, die Wissenschaft oberflächlich, langweilig, seicht und dämlich zu machen, damit die Gleichstellung möglich wäre. Weil Gleichstellung bedeute, dass Frauen auch ohne Ausbildung und langes Lernen einfach mal mitmachen könnten. Das mit der Dummheit ist kein männlicher Vorhalt, es ist eine feministische Forderung.» - Hadmut Danisch[20]

Die neuen Informatiker:

Zitat: «
"This is what Computer Scientists look like..."[21]
Oh, wie gerne würde ich mit denen mal ein Vorstellungs­gespräch oder eine mündliche Prüfung führen, um zu sehen, wieviel die wirklich drauf haben und was man dort unter "computer science" so versteht.

Und mein Eindruck davon, warum unser amerikanifiziertes Bundesverfassungsgericht partout keine greifbaren fest­geschriebenen Kriterien für Informatik-Prüfungen haben wollte, wird gerade so richtig plastisch.

Die Sache hat nur einen Haken: Jurist kann man auch durch Konsens und Ernennung werden. Besonders Richter. Computer Scientist außerhalb der Universitäten jedoch kaum, da ist in der Regel schon ein gewisses Maß an Können erforderlich.

Würde mich auch mal interessieren, wie dort der Return-of-Invest bei Studien­gebühren und dann erzielbarem Einkommen ist.» - Hadmut Danisch[22]

Querverweise

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Neo-Mythologie durch Neo-Animismen?, 18. März 2017; Algorithmen ist das neue Atomkraft, 29. Oktober 2016; Sexistische Algorithmen, 19. Januar 2016
  2. Hadmut Danisch: Das Cybertrauma, Ansichten eines Informatikers am 6. Mai 2017
  3. Hadmut Danisch: Pathologie einer sterbenden Partei, Ansichten eines Informatikers am 18. April 2016
  4. Hadmut Danisch: Zwangsläufige Konsequenz: Ein Kryptoverbot, Ansichten eines Informatikers am 26. April 2009
  5. Hadmut Danisch: Familie Baer, Ansichten eines Informatikers am 13. April 2014
  6. Hadmut Danisch: Gender-Gattaca: Die "Frauen-Kaskade", Ansichten eines Informatikers am 24. November 2012
  7. Hadmut Danisch: Heteronormative Geographie, Ansichten eines Informatikers am 1. Mai 2016
  8. Hadmut Danisch: Die Bundesregierung und die "Angespannte IT-Bedrohungslage", Ansichten eines Informatikers am 13. Mai 2017
  9. Hadmut Danisch: IT-Sicherheit zum Heulen, Ansichten eines Informatikers am 13. Mai 2017
  10. Hadmut Danisch: Sicherheit zwischen Kryptographie und Überwachung, Ansichten eines Informatikers am 21. Juli 2016
  11. Hadmut Danisch: 13508, Ansichten eines Informatikers am 2. Juni 2016
  12. Informatik & Co: Mädchen fühlen sich in MINT-Fächern nicht genug gefördert, Heise Online am 26. April 2017
  13. Hadmut Danisch: Unterfördert ist das neue überfordert, Ansichten eines Informatikers am 26. April 2017
  14. 14,0 14,1 Inga Michler: Ausbildungsberufe: Ist Heidi Klum schuld, dass Mädchen Mathe hassen?, Die Welt am 18. August 2016 (Mädchen in Mathe oder Informatik - seit Jahren klappt das nicht, obwohl Politik und Wirtschaft etwas anderes versprechen. Den Grund sehen Forscher in alten Geschlechter-Klischees und einer TV-Show.)
  15. Hadmut Danisch: Heidi ist schuld, Ansichten eines Informatikers am 19. August 2016
  16. Hadmut Danisch: Von der Leyens Cyberkriegerinnen, Ansichten eines Informatikers am 2. Juni 2016
  17. Hadmut Danisch: Ein Beispiel für Lügenpresse, Ansichten eines Informatikers am 6. Mai 2016 (Was diese Professorin sich da leistet, das ist schon hart zwischen Desinformation, Lüge und Realitätsverlust.)
  18. Hadmut Danisch: Flug 4U9525: Die geschmacklose Widerlichkeit der Alice Schwarzer, Ansichten eines Informatikers am 28. März 2015
  19. Hadmut Danisch: Desinformation nach Drehbuch, Ansichten eines Informatikers am 13. März 2016
  20. Wie die Piraten-Partei zur totalitären Meinungsdiktatur wird, Ansichten eines Informatikers am 28. Februar 2013
  21. Twitter: @_malikalleone - 16. Mai 2017 - 17:58
  22. What Computer Scientists look like..., Ansichten eines Informatikers am 17. Mai 2017

Netzverweise